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In Deutschland sind die Gesundheitsausgaben gestiegen pro Einwohner

Bildinhalt: Mehrere 500, 100, 50, 10 und 5 Euroscheine

Im letzten Jahr waren die Zahlen 387, 2 Milliarden Euro 3,1 Prozent mehr als im Jahr zuvor, wie das Statistische Bundesamt mitgeteilt habe. So wurde 2017 zum ersten Mal die Zahl von einer Milliarde Euro pro Tag überschreitet.

2017 wurden 375,6 Milliarden Euro an Kosten aufgewendet, dieses war ein Steigerung von 4,7 Prozent, wie das Bundesamt jetzt mitgeteilt habe anhand von vorliegenden Ergebnissen. Pro Einwohner würden die Ausgaben 4 544 Euro entsprechen, laut den Angaben.

Für die soziale Pflegeversicherung stiegen die Kosten mit 26,4 Prozent 2017 am größten an, der Grund war das dritte Pflegestärkungsgesetz, das zum 1 Januar 2017 in Kraft getreten ist, so Bundesamt. So haben mehr Demenzerkrankte Leistungen von der Pflegeversicherung erhalten als davor.

Die größten Kosten waren die gesetzliche Krankenversicherung mit 214,2 Milliarden Euro. Mit 15,8 Milliarden Euro haben die öffentlichen Haushalte mehr als 7 Prozent weniger ausgegeben.

Das Bundesamt sagte, so sei einer der Gründe die zurück gehende Ausgaben für Asylbewerberleistungen und Hilfe zur Pflege im Bereich der Sozialhilfe. Von den Arbeitgebern, Arbeitnehmern und staatliche Transfers werden die Gesundheitsausgaben in Deutschland überwiegend die Kosten getragen.

Quelle: dpa

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Mecklenburg-Vorpommern: Kaum noch Fixierungen in Pflegeheimen

Bildinhalt: Eine Frau die auf einem Bett liegt (Das Bild ist in schwarz/weiß fotographiert)

In Pflegeheimen werden weniger als früher Menschen zum eigenen Schutz oder den anderen Menschen fixiert. Katy Hoffmeister, die Justizministerin sagte am 18 März 2019 in Torgelow auf der Fachveranstaltung., dass die Zahl der richterlichen Anordnungen gesunken sei von 1 530 im Jahr 2016 auf 1 356 im Jahr 2017.

Zudem sagte Sie: “Freiheitsentziehende Maßnahmen in der Pflegereduzieren 2.0“. Nur mit einer Genehmigung eines Richters sind Fixierungen möglich. Das Amtsgericht Pasewalk hatte Hoffmeister als Beispiel genannt.

Sie sagte: „In den Pflegeheimen und den betreuten Wohnformen rund um Pasewalk gibt es heute kaum noch Fixierungen“. So werde in einer Einrichtung ganz darauf verzichtet. „Das ist ein großer Erfolg des Amtsgerichts Pasewalk, das die Initiative vor sieben Jahren gestartet hatte.“

Nach einer gemeinsamen anderen Maßnahme suchen die Verfahrenspfleger extra dafür geschult wurden. Umso demente Patienten bei einem Sturz aus dem Bett vor Verletzungen zu sichern. Nach den Worten eines Ministeriumssprecher wäre eine Möglichkeit niedrigere Betten.

Quelle: dpa

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Im Herbst 2019 kommt der neue Pflege-TÜV

Bildinhalt: Einen Transparenten Ball die von beiden Händen festgehalten wird und in dem Ball sind zwei Senioren als kleine schwarze Figuren gemalt, dabei hat einer einen Gehstock

Der neue Pflege-TÜV kommt nach jahrelanger Kritik an dem derzeitigen Pflege-TÜV endlich im Herbst diesen Jahres. Der Pflege-TÜV soll die Qualität der Heime transparenter machen. Durch den neuen Pflege-TÜV sollen die Pflegebedürftigen und ihrer Angehörigen eine aussagekräftige Bewertung für die Heime in Deutschland erhalten. Gernot Kiefer, der Vorstand des GKV-Spitzenverbands sagte: „Am 1. November beginnen in den Pflegeheimen endlich die Prüfungen nach dem neuen Qualitätssystem".

Die neue überarbeitete Prüfung soll eine Aufschlussreichende Darstellung über die Qualität der Pflegeheime erschließen. Die derzeitigen Pflegenoten, die oft kritisiert wurden, sollen abgeschafft werden, durch die kein Vergleich möglich ist, da diese fast immer positiv ausfallen. Für die neue Reform hat das zuständige Gremium Qualitätsausschuss von Krankenkassen und Heimbetreibern. Kiefer sagte: „Bereits im Frühjahr 2020 werden erste Ergebnisse veröffentlicht und bis Ende 2020 soll jedes Heim nach den neuen Regeln geprüft worden sein."

Die neue Transparenz über die Pflegequalität sei ein Fortschritt für die Bewohner und deren Angehörige. "Sie war längst überfällig". Im Sommer letzten Jahres hatten Wissenschaftler unter der Anweisung des Instituts für Pflegewissenschaft an der Universität Bielefeld ein Plan zu einer verbraucher-näheren Bewertung der über 13 000 Pflegeheime und gleichvielen ambulanten Pflegedienste in Deutschland vorgezeigt. Dabei sollen im Fokus stehen der wirkliche Gesundheitszustand der Pflegeheimbewohner, sowie die Angebote der Pflegeeinrichtung und Ausstattung. Es muss noch das Konzept vom Qualitätsausschuss Pflege, der von Bundesregierung gegründet wurde in Richtlinien ausgeführt werden.

In dem Ausschuss sitzen Repräsentanten der Pflegekassen und der Anbieter von Pflegeleistungen. Pflegenotstand gibt es seit 2009. Dabei sei das Ziel das die Angehörigen schnell und unkompliziert ein gutes Pflegeheim oder eine ambulante Pflegestation für pflege-bedürftige Familienmitglieder finden können. Um die 70 Kriterien werden jährlich alle Einrichtungen vom Medizinischen Dienst der Krankenkasse (MDK) mit Schulnoten bewertet. Schnell geeinigt haben sich die Politik, Pflegekassen, Heimbetreiber und Verbraucherschutz das der eingeführte Pflege-TÜV nicht mit Schulnoten geleistet werden könne.

Karl-Josef Laumann, der damalige Pflegebeauftragte sagte: „Es werden bewusst Schwachstellen vertuscht, damit keine Pflegeeinrichtung schlechter dasteht als andere“. So bekommen alle Pflegeheime die Note 1,2 dieses ist für Kritiker ein Dorn im Auge. Bemängelt wurde das vor allem bürokratische Abläufe überprüft wurden und das keine K.-o.- Kriterien dargestellt wurden. Die Deutsche Stiftung Patientenschutz sagte: „Singen eins, Mathe sechs – in der Schule bleiben Sie damit hängen, im Bereich der Pflege erhalten Sie die Durchschnittsnote drei“.

Die Arbeit hatte deswegen im Sommer 2016 der Pflege-Qualitätsausschuss aufgenommen. Daher habe er die Bielefelder Wissenschaftler beauftragt gemeinsam mit Pflegekassen, Vertreter der Pflegebedürftigen, sowie die Einrichtungsträger ein ausgereifteres wissenschaftliches Verfahren zur Qualitätsmessung vorzureichen. 

In Zukunft soll es ein Baukastensystem geben, das mehr Informationen zu Verfügung stellt als bereits zuvor. Ein neues Prüfungsverfahren hatte der Gesetzgeber der Pflegeeinrichtung, -kassen und Kommunen 2015 beauftragt bis März 2017 zu entwickeln. So gab es immer wieder Verschiebungen. Seit letzten Herbst liegen den Krankenkassen und Heimbetreibern Empfehlungen von Wissenschaftlern für einen neuen Pflege-TÜV vor.

Dabei soll zum ersten Mal die Situation in den Heimen realistisch ermittelt werden und für alle ersichtlich dargestellt werden. Bei der Bewertung der medizinischen Pflegequalität sollen jährlich Prüfungen des Medizinischen Dienstes der Krankenkasse (MDK), Selbstangaben sowie Berichte der Heimaufsicht zusammenströmen der jeweiligen Pflegeheime. Klaus Wingenfeld der Bielefelder Pflegewissenschaftler hat für letzteres genaue Gesichtspunkte entwickelt. So werde jeder Bewohner bei der internen Prüfung begutachtet. Veränderungen im Pflegezustand können in Zeitreihen aller Bewohner bemerkt werden.

Wingenfeld sagte: „Es geht künftig etwa darum, wie gut es gelingt, Mobilitätsverlust, Sturzverletzungen, die Entstehung von Druckgeschwüren oder den Einsatz freiheitseinschränkender Maßnahmen zu vermeiden“. Laut dem Konzept sollen die Ergebnisse mit Kategorien versehen werden wie „weit über Durchschnitt“, „etwas über Durchschnitt“, „nah am Durchschnitt“, „etwas unter Durchschnitt“ oder „weit unter Durchschnitt“ ausgewertet werden. Bildliche sollen zudem besonders gute oder schlechte Ergebnisse dargestellt werden.

Beispielsweise soll der Verbraucher Informationen erhalten über die Lebensqualität in der Einrichtung durch das neue Bewertungssystem. Die Einrichtungen sollen Auskunft geben um viele Pflegebedürftige ein Pflegender sich kümmert.

Dabei sollen die bisherigen Pflegenoten noch so lange zu sehen sein, bis dieses durch den neuen Pflege-TÜV ersetzt wurden. In Portalen der gesetzlichen Kranken- und Pflegekassen wie Beispielsweise den „Pflegelotsen“ sollen die Informationen abrufbar sein. Die Infos über die Qualität soll zudem in den Pflegeheimen ausgehängt werden. Quelle: aerzteblatt.de

Quelle: dpa

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So steigen die Renten zum 1. Juli 2019

Bildbeschreibung: Auf dem Bild sind Gelscheine zu sehen, die in einer Hand gehalten werden.

Zum ersten Juli 2019 werden die Rentenbezüge steigen. In Westdeutschland steigt die Rente um 3,18 % und in Ostdeutschland um 3,91 %. In einer Pressemitteilung des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales, teilte der Bundesarbeitsminister Hubertus Heil, folgendes mit: "Auch in diesem Jahr profitieren die Rentnerinnen und Rentner von der guten Lage am Arbeitsmarkt und den Lohnsteigerungen der Vergangenheit in Form von besseren Renten. Auf dem Weg zu gleichen Rentenwerten in Ost und West kommen wir mit der Rentenanpassung 2019 ebenfalls weiter gut voran. Der Rentenwert (Ost) erreicht 96,5 Prozent des Westwerts. Bis spätestens zur Rentenanpassung 2024 wird der aktuelle Rentenwert (Ost) auf 100 Prozent des Westwerts ansteigen.
Insgesamt zeigt sich: Die gesetzliche Rente bleibt die zentrale Säule der Alterssicherung in Deutschland. Um sie weiter zu stärken werden wir eine Grundrente einführen, die ihren Namen auch verdient. Die Grundrente soll Lebensarbeitszeit anerkennen und einen wirksamen Beitrag gegen Altersarmut leisten. Es geht um mehr Respekt vor der Leistung von Menschen, die ihr Leben lang gearbeitet, Kinder erzogen oder Angehörige gepflegt haben und aufgrund zu niedriger Löhne keine angemessene Rente bekommen. Diese Menschen sollen im Alter ordentlich abgesichert sein." 

Grundlage für die Rentenanpassung ist die Lohnentwicklung. Dabei beiträgt die relevante Steigerung in den neuen Bundesländern 2,99 % und in den alten 2,39 %.

Erstmalig wurde die Niveauschutzklausel des RV- Leistungsverbesserungs- und Stabilisierungsgesetz geprüft um sicherzustellen, dass in der Zeit bis zum 1. Juli 2025, das Rentenniveau von 48% nicht unterschritten wird. Das Rentenniveau beschreibt den Verhältniswert aus einer verfügbaren Standardrente und dem verfügbaren Durchschnittsentgelt, ohne Berücksichtigung der darauf entfallenden Steuern. 

Auf Grundlage der Daten ergibt sich die Anhebung des Rentenwertes für Ost auf 31,89 Euro (vorher 30,69 Euro) und für West auf 33,05 Euro (vorher 32,03 Euro). Daraus ergibt sich in den neuen Ländern eine Anpassung von 3,91% und in den alten Ländern von 3,18 %.

Quelle: BMAS

 

 

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