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Weniger Umständlichkeit fordert die Hamburgische Krankenhausgesellschaft

Bildinhalt: Ein Krankenhausflur in dem mehrere Rollstühle stehen

Für das Jahr 2019 ist eine der Forderungen der Hamburgischen Krankenhausgesellschaft (HKG) an die Politiker mehr Zeit und weniger Bürokratie am Patienten für Pflegepersonal, Ärzte und Therapeuten. Joachim Gemmel, der erste Vorsitzende HGK sagte bei der Publizierung der HGK-Forderungen: „Misstrauen, Kontrollwahn und Bürokratiewildwuchs müssen ein Ende haben. Wir wollen wieder Zeit für unsere Patienten haben“.

Eine Änderung der Sicht brauche es in der Politik, der den Blickpunkt der wichtigen Themen betrachtet. Darunter fallen die Themen wie Digitalisierung, Personalgewinnung und Ergebnisqualität. Ärzte sind rund vier Stunden und Pflegekräfte rund drei Stunden am Tag mit Dokumentationen und administrativen Aufgaben beschäftigt. Dadurch haben Sie weniger Zeit für ihrer Patienten und werden hierdurch belastet und entmutigt.

Der HKG sagte: „Ärzte und Pflegekräfte müssen dringend von Aufgaben befreit werden, die patientenfern sind“. Sie bemängelt nicht nur „Regulierungswillen des Gesetzgebers“ sowie eine „Grundhaltung des Misstrauens gegenüber Krankenhäusern“, zudem auch „zunehmende Auseinandersetzungen mit den Krankenkassen und ihrem Medizinischen Dienst“, die Patientenversorgung erhebliche Kräfte mindern. Der HKG sagte: „die zentrale Stellschraube gegen den Fachkräftemangel“ sei Bürokratieabbau. 

Die Qualität des Ergebnisses eines Krankenhauses sei das entscheidend für das Kriterium für die Güte der Arbeit, so die Krankenhausgesellschaft. „Mit Hochdruck“ solle an bestehende Ergebnisqualitätsindikatoren gearbeitet werden für die bevorzugte Versorgungssteuerung auszubauen und neue Indikatoren zugänglich zu machen. Der HKG sagte: „Nachweislich gute medizinische Qualität am Patienten muss belohnt, schlechte Qualität öffentlich gemacht und gegebenenfalls sanktioniert werden“, so die HKG.

Die „Digitalisierung der Kliniken muss unbedingt genutzt werden, um das Fachpersonal der Krankenhäuser zu entlasten“ so die Krankenhausgesellschaft. Die Berichtsfunktionen und Dokumentationen sollten im Allgemeinen automatisiert werden, so dass Sie im alltäglichen Krankenhausablauf ohne mehr Aufwand zeitgleich geschaffen werden können.

Eine „Digitalisierungsoffensive“ fordert die HKG hierfür mit einem dementsprechenden Investitionsprogramm. Die Pflegeausbildung mehr zu bewerben sei sehr wichtig. Die HKG sagte: “Die Pflege bietet eine sichere berufliche Perspektive mit zahlreichen Entwicklungsmöglichkeiten. Der Beruf verspricht eine gute Vergütung, hohe Zufriedenheit durch große Verantwortung und intensiven zwischenmenschlichen Kontakt. Daher muss mit vereinten Kräften aller Akteure im Gesundheitswesen intensiv für den Pflegeberuf geworben werden“.

Quelle: aerzteblatt.de

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Debatte in Nächster Runde bei den Untergrenzen für das Pflegepersonal

Bildinhalt: Zwei Menschen schütteln sich die Hände

Die Deutsche Gesellschaft für Neurointensiv- und Notfallmedizin (DGNI) bemängelt das seit Januar 2019 in Kraft getretene Gesetz „Personaluntergrenze für pflegesensitive Krankenhausbereiche“. Hierbei geht es der DGNI eher weniger um den grundlegenden Ansatz, Untergrenzen festzusetzen, sondern um die Umsetzbarkeit und Ausgestaltung.

Der DGNI hatte mitgeteilt: „Grundsätzlich erscheint eine gesetzliche Festlegung von Untergrenzen im Verhältnis von Pflegekraft zu Patienten sinnvoll. Ob mit den im neuen Gesetz festgelegten Untergrenzen allerdings das geplante Ziel der Qualitäts­verbesserung sowie der deutlichen Entlastung der Pflegenden erreicht werden kann, bleibt abzuwarten“. 

Für einen Personalschlüssel von einer Pflegekraft spricht sich die Fachgesellschaft aus für neurologische Intensivstationen, die Deutsche Gesellschaft für Neurologie (DGN) und die Deutsche Interdisziplinäre Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI) für die Versorgung von zwei Patienten. Bei der Tageschicht sind maximal 2,5 Patienten pro Pflegekraft zu betreuen und in der Nachtschicht 3,5 Patienten laut Gesetz.

Das Gesetz ist im Vergleich auf internationale Ebene im unteren Feld. Die Fachgesellschaft sagte: „Es sollen zudem initial nur die 25 Prozent der schlechtesten Krankenhäuser im Hinblick auf Personal/Patientenverhältnis an die übrigen 75 Prozent angeglichen werden“.

Jedoch bei den Berechnungen der Untergrenzen ist das Risiko gegeben das bei knapp oder auf dem Niveau der am mangelhaftesten besetzten Kliniken, dass Kliniken mit einem besseren Personalschlüssel Personal sparen und zudem auch die gesetzlichen Vorgaben einhalten würden. Sylvia Bele, aus dem DGNI-Präsidium sagte: „Daher erscheint ein positiver finanzieller Anreiz für Krankenhäuser mit besserem Personalschlüssel eigentlich als besserer Ansatz“.

Doch könne die neue Gründung von Pflegestellen und Bestimmungen von Untergrenzen die Versorgung zurzeit nicht verbessern, da der Markt von Pflegefachkräften leergefegt ist. Der DGNI sagte: „Im Gesetz fehlen grundsätzlich der Anreiz zur Bindung der Pflegekräfte an die jeweilige Versorgungseinheit und das Krankenhaus, zur Steigerung der Attraktivität des Arbeitsplatzes in einem pflegesensitiven Bereich sowie die Aufwertung und Wertschätzung des Pflegeberufes“.

Quelle: aerzteblatt.de

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Jens Spahns TSVG dient nicht um Kosten zu sparen

Bildbeschreibung: Pressebild von Jens Spahn.

Mit dem Terminservice- und Versorgungsgesetz soll eine schnellere psychotherapeutische Behandlung für betroffene erreicht werden. (nachzulesen in der Drucksache 19/6337 - PDF Download) Worum es dabei im Detail geht, können sie hier nachlesen: https://www.eu-schwerbehinderung.eu/index.php/allgemeines/827-beitrag-20181210-01

Gegen diese Neuregelung gab es eine Petition von der Psychotherapeutin Ariadne Sartorius vom Bundesverband der Vertragstherapeuten. Diese Petition fand mehr als 200.000 Unterstützer/Innen. Die Petentin kritisierte dabei, das ausgesuchte Ärzte und Psychotherapeuten, deren Qualifikation noch durch den gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) definiert werden muss, dabei eine Art Selektion durchführen, bevor die Patientinnen und Patienten einer Behandlung zugeführt werden können. Das hebe den freien Zugang zum ärztlichen oder psychologischen Psychotherapeuten aus, so die Petentin in ihrer Kritik.

Weiter heißt es in der Kritik der Petentin: Für psychisch kranke Menschen entstehen dadurch zusätzlich schambesetzte seelische Belastungen, da sie sich gegenüber Behandlern darstellen müssen, die sie danach in der Regel nicht wieder sehen und nicht nach Vertrauensgesichtspunkten wählen konnten. Dadurch entstehe ein neues Nadelöhr vor der eigentlichen Behandlung. Laut der Petentin ist darin eine Diskriminierung der psychotherapeutischen Ärzte und psychologischen Psychotherapeuten zu sehen. 

Gesundheitsminister Spahn sieht die Erstanlaufstellen hingegen als notwendig um eine bessere Vernetzung zu erreichen. Spahn ist der Meinung, dass ein "Lotse", also jener Arzt der die Erstbewertung durchführt, dem Patientinnen und Patienten dabei unterstützen kann, situations- und bedarfsangemessen schnell zu helfen. Nach Auffassung des Ministers muss die Erstanlaufstelle auch nicht unbedingt eine zusätzliche Instanz sein. Wie aber die Lösung am Ende aussieht, wird nicht das Ministerium erarbeiten, sondern der G-BA. Laut Auffassung von Spahn, wird alleine die Erhöhung der Zahl an Therapeuten das Problem nicht lösen, sondern es ist eine Form der Steuerung erforderlich.

 

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Gegen Gewalt in der Pflege neue Ratschläge

Bildinhalt: Ein Blatt Papier auf dem eine Hand mit einem Stift eine Glühbirne zeichnet

In Deutschland werden über 1,7 Millionen pflegebedürftige Menschen betreut durch ihre Angehörigen. 47 Prozent der pflegenden Angehörigen haben mitgeteilt, dass sie in den letzten sechs Monaten von körperlicher oder psychischer Gewalt ihres pflegebedürftigen Angehörigen betroffen waren, so laut einer Studie des Zentrum für Qualität in der Pflege (ZQP).

So gaben 40 Prozent an, dass sie gewaltsam waren zum Pflegebedürftigen. Deshalb hat das ZQP neue Handlungsempfehlungen für pflegende Angehörige gegen aggressives Verhalten und Gewalt herausgebracht. Ralf Suhr, der Vorstandsvorsitzende der Stiftung ZQP schreibt im Vorwort des Ratgebers: „Besonders anstrengend kann die Pflege von Menschen mit Demenz sein.

Denn gerade das Verhalten von Menschen mit fortgeschrittener Demenz ist manchmal sehr herausfordernd. Negative Gefühle, Ärger und Wut bleiben dann manchmal nicht aus. Fehlt die passende Unterstützung, sind Konflikte zwischen pflegenden und pflegebedürftigen Angehörigen absehbar“. Es werden in dem Ratgeber auf Allgemeine Fragen geantwortet, wie Beispielsweise: Was Gewalt genau in der Pflege bedeutet, wieso kommt Sie vor, sowie welche Grundregeln sollten bei der Vorbeugung beachtet werden.

Dazu gibt der Ratgeber Tipps unter anderem wie man das Selbstwertgefühl von pflegebedürftigen Menschen stärken kann, wie man mit den Verhalten von Menschen mit Demenz richtig umgeht und wie bei akuter Aggression diesem entgegengewirkt wird. Suhr sagte in Berlin bei der Vorstellung des Ratgebers: „Wir möchten pflegende Angehörige mit praktischen Tipps dabei unterstützen, Risiken für Eskalationen und Gewalt zu erkennen, zu verstehen und mit pflegetypischen Konflikten möglichst gut umgehen zu können“.

Beispielsweise erhalten Angehörige auch Tipps im Ratgeber wie Sie mit eigener Wut umgehen, Überlastung erkennen und wie Sie schützen können ihre Gesundheit. Zudem gehört auch, von der Pflege sich Auszeiten zu schaffen. Suhr sagte: „Es ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, Pflegebedürftige und Angehörige besser zu unterstützen und vor Gewalt zu schützen. Denn das Thema ist schambesetzt und wird darum leider häufig unter den Teppich gekehrt“.

Quelle: aerzteblatt.de

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