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Ein Drittel sorgt sich vor einsamem Fest

Bildbeschreibung: Eine ältere Frau.
Foto: © Andrea Piacquadio

Nach den Kontaktbeschränkungen zu Weihnachten und Silvester im vergangenen Jahr haben die Menschen 2021 auf ein unbeschwertes Fest und einen Jahreswechsel mit großen Partys gehofft. Doch nun rollt die vierte Corona-Welle – und mit ihr steht erneut die Angst vor dem Krankwerden ganz oben auf der vorweihnachtlichen Stress-Skala. Laut einer forsa-Umfrage im Auftrag der KKH Kaufmännische Krankenkasse belastet aktuell gut jeden Zweiten die Sorge, dass ein Familienmitglied die Feiertage im Bett oder gar im Krankenhaus verbringen muss – sei es wegen Covid-19 oder einem anderen Leiden.

Bereits im ersten Corona-Jahr 2020 war die Angst vor dem Krankwerden an den Feiertagen zum Stressfaktor Nummer eins in der Gesellschaft aufgerückt. Vor der Pandemie fühlten sich die Menschen hingegen vor allem durch Menschenmassen auf Weihnachtsmärkten und in den Geschäften sowie durch den Anspruch an ein perfektes Fest gestresst.

Aktuell etwas zurückgegangen ist hingegen die Angst, Weihnachten wegen der Pandemie im kleineren Kreis oder gar allein feiern zu müssen. Dies befürchten derzeit 36 Prozent der Befragten. 2020 waren es noch 41 Prozent. Etwas abgenommen hat auch die Sorge, über die Feiertage möglicherweise nicht verreisen zu können. Darüber macht sich derzeit nur noch jeder Sechste Gedanken. 2020 befürchtete dies hingegen rund jeder Vierte. Rund ein Fünftel der Befragten empfand es im vergangenen Jahr außerdem als belastend, trotz Corona-Gefahr in Geschäften Weihnachtseinkäufe erledigen zu müssen. Aktuell gibt dies hingegen nur noch jeder Siebte an. Etwas größer geworden ist hingegen die Sorge, aus finanziellen Gründen weniger Geschenke und Leckereien als üblich kaufen zu können. Das sagen aktuell 12 Prozent der Befragten. 2020 waren es nur 9 Prozent.

In der Krise steht also nach wie vor ganz klar die Angst vor dem Krankwerden im Fokus – nicht nur zu Weihnachten. Auch mit Blick auf Silvester stellt ein Krankheitsfall im Familien- oder Freundeskreis für rund die Hälfte der Befragten die größte Sorge dar. Rund jeden Vierten stresst darüber hinaus die Tatsache, den Jahreswechsel wegen der unsicheren Pandemie-Lage nicht wirklich planen zu können. 19 Prozent befürchten, auf eine geplante Silvesterparty verzichten zu müssen und 17 Prozent haben Angst davor, den Jahreswechsel gar allein verbringen zu müssen. Das Marktforschungsinstitut forsa hat im Auftrag der KKH 1.007 sowie 1.001 Personen im Alter von 18 bis 70 Jahren im November 2021 sowie im November 2020 bundesweit repräsentativ befragt.

Autor: KKH / © EU-Schwerbehinderung



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