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BNK warnt: Rationierung von Biontech-Impfstoff bringt Impfturbo ins Stottern

Bildbschreibung: Jemand der eine Spritze bekommt.
Foto: © Gustavo Fring

Die Mitteilung des Bundesministeriums für Gesundheit, die Auslieferung des Impfstoffs von Biontech/Pfizer zu rationieren mit der Begründung, dass eingelagerte Dosen des Impfstoffs des US-Konzerns Moderna drohen zu verfallen, kann der Bundesverband Niedergelassener Kardiologen (BNK) in keinster Weise nachvollziehen. "Wir befürchten, dass der angelaufene Impfturbo der vergangenen Tage und Wochen nun ins Stottern gerät und fordern das Bundesministerium dringend zur Rücknahme jeglicher Lieferrationierung auf", sagt der Bundesvorsitzende Dr. Norbert Smetak.

Niedergelassene Praxen sind auf Biontech-Impfstoff angewiesen. Aus Sicht der niedergelassenen Kardiologen gibt es im Zusammenhang mit der Auslieferung von Impfstoff an Praxen und unabhängig von der Qualität der unterschiedlichen Covid-Impfstoffe mehrere entscheidende Aspekte zu beachten:

Bereits vereinbarte Impftermine müssen abgesagt werden. Die geplanten sogenannten Adventsimpfungen sind gefährdet.

- Nicht wenige Impfpraxen, die bisher Biontech geimpft haben, werden das Impfen einstellen.

- Die Umstellung auf andere Impfstoffe ist mit hohem Organisationsaufwand und der Änderung eingeführter Impfabläufe verbunden.

- Der Moderna-Impfstoff ist aufgrund möglicher Herzmuskel- und Herzbeutelentzündungen nicht für Personen unter 30 Jahren empfohlen.

Zur Sicherstellung der zeitnahen Impfung der Bevölkerung (Erstimpfungen und Auffrischungsimpfungen) fordert der BNK daher gemeinsam mit Berufsverbänden:/>- Die unbeschränkte Lieferung des Biontech/Pfizer-Impfstoffs an die niedergelassenen Praxen,- die Lieferung des Moderna-Impfstoffs an Impfstellen außerhalb der Praxen,- keine weiteren Entscheidungen zur Impfstoffverteilung ohne die Einbindung der niedergelassenen Ärzte!

Quelle: BNK

Autor: dm / © EU-Schwerbehinderung



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