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Coronavirus: „Wir brauchen kreative Lösungen“

Bildbeschreibung: Auf dem Foto ist ein Bundeschutz und eine Flasche mit Desinfektionsmittel zu sehen.
Foto: © Klaus Hausmann

Um medizinisches Personal und Pflegepersonal vor einer Infektion mit dem Coronavirus (COVID-19) zu schützen, ist Schutzkleidung unverzichtbar. Pflegepersonal benötigt die Schutzausrüstung um sich vor einer Infektion zu schützen und somit ihre Arbeitsfähig aufrecht zu erhalten. Arztpraxen können teilweise keine Patienten mehr annehmen, weil es an Schutzausrüstung fehlt. Rettungspersonal, wie Sanitäter und Notärzte sind zudem einer besonderen Gefahr ausgesetzt, weil diese Menschen, wenn sie zu einem Einsatz gerufen werden, nicht wissen, ob es sich um einen mit dem Coronavirus infizierten Patienten handelt.

Zur Debatte über die Beschaffung von Schutzausrüstung für medizinisches Personal in Kliniken und Praxen erklärt Bundesärztekammer-Präsident Dr. Klaus Reinhardt: "Die Ausstattung von Ärzten, Praxismitarbeitern und Pflegepersonal mit Schutzausrüstung gegen eine Corona-Infektion ist unzureichend. Wie dramatisch sich die Lage vor Ort darstellt, haben wir dem Bundesminister für Gesundheit detailliert dargelegt. Alle Beteiligten sind sich der Situation bewusst und gleichzeitig einig darin, dass diese Notlage nicht vorhersehbar war. Es ist gut, dass sich neben dem Bundesministerium für Gesundheit auch die Länder, die Ärzte und die Krankenhäuser um die Beschaffung von Schutzausrüstung kümmern. Das bleibt vor allem angesichts der stark angespannten weltweiten Marktsituation, insbesondere für Atemschutzmasken, eine Gemeinschaftsaufgabe. Vor diesem Hintergrund begrüßen und unterstützen wir ausdrücklich die Bemühungen des Bundesgesundheitsministers, Fertigungskapazitäten für diese Produkte in Deutschland aufzubauen.

Dafür setzen wir auf das Engagement und auf kreative Lösungen von Wirtschaftsunternehmen aus den verschiedensten Branchen. Ob Automobilzulieferer oder Textilunternehmen - alle sind aufgerufen, wenn irgend möglich ihre Fertigung umzustellen und in die Produktion von Schutzausrüstung einzusteigen. Gleiches gilt für die Fertigung von Beatmungsgeräten für unsere Intensivstationen. In einige Bereichen sehen wir schon erste Erfolge. So wird durch eine schnelle, konzertierte Aktion der chemischen Industrie und weiterer Partner die Auslieferung von erforderlichen Ressourcen für die Desinfektionsmittelherstellung an Kliniken bundesweit deutlich erhöht werden können. Zeit, Produktionskapazitäten und eine hochfunktionale Logistik spielen jetzt eine entscheidende Rolle. Nur wenn wir alle Kräfte bündeln, haben wir eine Chance, diese Krise gut zu bewältigen."

Autor: kk / © EU-Schwerbehinderung



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