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Spahn zum Coronavirus: „Noch ist das die Ruhe vor dem Sturm“ - RKI meldet höchsten Anstieg

Bildbeschreibung: Jens Spahn bei der Pressekonferenz
© 2020 by EU-Schwerbehinderung

In der heutigen Pressekonferenz zum Coronavirus und Jens Spahn redet von den größten Einschnitten der Bürgerinnen und Bürger, in der Bundesrepublik. "Ärzte und Pflegekräfte und alle die in diesen Berufen arbeiten, bereiten sich wohl auf die größte Herausforderung seit 75 Jahren, in der Bundesrepublik vor.".

Jens Spahn (CDU), Bundesgesundheitsminister, redet davon, dass es noch "Die Ruhe vor dem Sturm" ist. Spahn betonte noch einmal, dass die Ausbreitung des Virus, verlangsamt werden muss und gleichzeitig die Kapazitäten im Bereich der Intensivpflege und Behandlung erhöht werden muss. Ziel ist es laut Spahn, die Kapazitäten zu verdoppeln und daran würden die Bundesländer intensiv dran arbeiten. Dafür hat der Deutsche Bundestag, gestern ein entsprechendes Gesetz verabschiedet ( wir berichteten )

Helge Braun (Kanzleramtschef ) hatte gestern angedeutet, dass bestehende Kontaktbeschränkungen zunächst für jüngere, weniger gefährdete Menschen, wieder gelockert werden. "Die nächste Phase lautet natürlich: Junge Menschen, die nicht zu den Risikogruppen gehören, dürfen wieder mehr auf die Straße. ", so Braun. Spahn hingegen macht deutlich: „Erst einmal muss bis Ostern aber die Verlangsamung der Virusausbreitung gelingen“. Braun machte in seiner Aussage auch deutlich, dass wenn man die jungen Menschen wieder auf die Straße lässt, also die jetzigen Ausgangseinschränkungen wieder lockert, dass dann auch konsequent getestet werden müsste.

Mit 36509 aktuellen infizierten Menschen, hat Deutschland ein Plus von 4954 neue Fälle im Vergleich zum Vortag. Zur haben wir in Deutschland einen rapiden Anstieg. Deutschland gehört weltweit zu dem Land, mit den höchsten Testkapazitäten. Trotzdem reichen die Kapazitäten nicht aus. Daher soll zukünftig nur bei medizinischer Indikation getestet werden. Das heißt, nur wenn bestimmte Indikatoren den Verdacht einer Infektion erwecken, dann wird getestet.

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Insgesamt waren die Informationen aus der Pressekonferenz verwirrend, da sich die getätigten Aussagen in ihrer Schlussfolgerung widersprechen. Nach Ostern sind gerade mal 2 Wochen, nach den verhängen Ausgangsbeschränkungen. Das bedeutet, erst dann sind wir an dem Punkt, wo sich die Menschen als erkrank identifizieren lassen, die sich vor 2 Wochen infiziert haben. Nach Ostern, sind die verhängten Maßnahmen aber gerade mal 2 Wochen her. Somit sehen wir nach Ostern, erst die Zahl der infizierten Menschen, die sich vor den Ausgangs-Einschränkungen und den Schließungen vieler Unternehmen mit Publikumsverkehr, infiziert haben.

"Noch ist die Ruhe von Sturm", genau das war die Aussage von Jens Spahn und im Zusammenhang aller bisher bekannten Informationen, wird das wohl das widerspiegeln, was passieren würde, wenn jetzt die Ausgangsbeschränkungen aufgehoben werden. Zumindest wird man sich seitens der Bundesregierung, das kündigte Spahn an, über Konzepte Gedanken um das "System" wieder hoch zu fahren. Diese Konzepte sollen bis Ostern fertig sein.

Julia Klöckner (CDU) informierte über die Nahrungsmittelversorgung. "Nach wie vor gilt, in Deutschland werden genügend Grundnahrungsmittel produziert" - Einige Produktgruppen haben einen erhöhten Bedarf, wie an den Umsatzzahlen zu erkennen ist. Allerdings scheint der heimische Bedarf langsam gedeckt ist, denn die "Hamstereinkäufe" von Grundlebensmittel, wie Reis, Mehl, Nudeln, lassen langsam nach.

Die Personalsituation ist angespannt, da viele produzierende Unternehmer Berufspendler aus dem EU- Ausland haben. Durch die Einreisesperren sind die landwirtschaftlichen Betriebe hart getroffen, so Klöckner. Jetzt können Menschen, die vielleicht in Kurzarbeit sind, über die Plattform "Das Land hilft" ihre Arbeitskraft anbieten.

Autor: kk / © EU-Schwerbehinderung



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