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Deutscher Pflegerat fordert für Pflegefachpersonen bessere Impfinformationen und Impfungen in den Einrichtungen

Bildbeschreibung: Eine Spritze.
Foto: © Willfried Wende

„Deutschlands Pflegefachpersonen benötigen keine Impfpflicht gegen das Corona-Virus. Zwang schafft keine guten Lösungen“, macht der Präsident des Deutschen Pflegerats e.V. (DPR), Franz Wagner, angesichts der aktuellen Diskussion um die Einführung einer Impflicht in der Profession Pflege deutlich.

„Die Impfung muss auf zwei Pfeiler aufgebaut sein, die – richtig angewandt – die Impfbereitschaft wesentlich erhöhen. Erstens: Dringend benötigt werden mehr gezielte und verständlich aufbereitete Informationen. Hier besteht insbesondere in der Ansprache der Profession Pflege großer Nachbesserungsbedarf.

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Zweitens: Der Zugang zu Impfungen für das Pflegepersonal muss so einfach wie möglich gemacht werden. Das heißt: Die Impfungen müssen vor Ort in den Pflegediensten, Pflegeheimen, Krankenhäusern und Rehabilitationseinrichtungen stattfinden.

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Dies wird längst nicht in allen Bundesländern so umgesetzt.“ Belastbare Zahlen zu Impfquoten bzw. zu einer Impfverweigerung in den Pflege- und Gesundheitsberufen gibt es nicht. Die aktuelle Debatte ist aus Sicht des Deutschen Pflegerats ein politisches Ablenkungsmanöver, da die Ungeduld bezüglich der Umsetzung und Organisation der Impfungen in der Bevölkerung wächst.

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Aus Sicht des Deutschen Pflegerats muss, bevor eine Impfpflicht für die Profession Pflege erwogen wird, die tatsächliche Impfbereitschaft objektiv und eindeutig geklärt werden. „Eine Impfpflicht könnte auch zu einem negativen Effekt beim bereits völlig erschöpften Pflegepersonal führen. Statt überfälliger und ausbleibender Anerkennung darf die Berufsgruppe jetzt nicht pauschal zum Buhmann herabgewürdigt werden.“

Autor: kk / © EU-Schwerbehinderung



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