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Karl Lauterbach - "Das wird ein super Sommer"

Bildbeschreibung: Karl Lauterbach bei einem Interview
Foto: kk | © 2021 EU-Schwerbehinderung

"Das wird ein super Sommer", waren die Worte von dem Gesundheitsexperten der SPD, Karl Lauterbach und jetzt versprüht der Gesundheitsexperte auch noch leichten Optimismus. Ein neuer Lauterbach der ja sonst eigentlich immer mehr als "übervorsichtig" erschien? Vermutlich nicht, denn Lauterbach begründet über den Kurznachrichtendienst Twitter, seinen Optimismus, denn dort redet Lauterbach von "der sich verbessernden Corona Lage."

Die Begründungen für seinen Optimismus finden sich in mehreren Tweets wieder. Lauterbach schreibt am 1. Mai über Twitter: "Diese Zahlen zeigen, wie stark der Impfeffekt wird, wenn 50 % der Bevölkerung eine erste Dosis bekommen haben. Ende Mai wird dies für uns bedeuten, dass die Fallzahlen deutlich unter 50 fallen. Wir sind jetzt in der letzten Runde auf der Schlussgeraden. Der Sommer wird gut werden".

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Mit Blick auf die dritte Welle betont Karl Lauterbach in einem WDR Interview: "Wir haben sie gestoppt, aber noch nicht besiegt. Ich gehe davon aus, dass ab Mitte/Ende Mai die Fallzahlen deutlich sinken werden. Dann können wir sagen, wir haben die dritte Welle besiegt."

Ein Regierungssprecher betonte gestern: "Grundsätzlich denke ich, dass in der Bevölkerung jedenfalls mehrheitlich doch sehr stark das Gefühl und das Bewusstsein vorhanden sind, dass wir von den derzeit immer noch zu hohen Inzidenzen, also der Zahl von 20 000 oder 25 000 Infizierten und 200 oder 300 Toten an manchen Tagen, herunterkommen müssen. Wir sind jetzt alle froh, dass die letzten Tage einen vorsichtigen Rückgang der Inzidenz gezeigt haben. Ich glaube, die meisten Menschen verstehen und wissen, dass wir noch deutlich weiter herunterkommen müssen, erstens, um wirklich wieder nachhaltig in die Phase von Lockerungen und Öffnungen zu kommen, ohne das Risiko einzugehen, dass die Zahl dann sofort wieder hochschnellt, und zweitens auch, weil wir wissen und viele Menschen das auch verstehen, dass, solange die Zahl der Infektionen noch so hoch ist und die Inzidenz noch so hoch ist, die Gefahr der Bildung von Mutationen eben real und groß ist."

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Es ist also noch weiterhin "Vorsicht" geboten, denn die Angst vor neuen Mutationen des Coronavirus ist berechtigterweise da. Gerade wenn sich ein Mutant entwickeln würde, bei denen die verabreichten Impfstoffe keine Wirkung zeigen würden, wäre das so als wenn wir wieder an den Anfang der Corona-Pandemie zurückgeworfen werden. Am Ende plant die Bundesregierung zumindest, eine Rechtsverordnung durch alle politischen Ebenen zu bekommen, die es geimpften und genesenen ermöglicht, von vielen Einschränkungen ausgenommen zu werden.

Die laufende Impfkampagne macht vielen Menschen Mut. 28,2 Prozent der Gesamtbevölkerung soll seit dem Start der Impfkampagne, bereits eine erste Impfdosis erhalten, 8 Prozent der geimpften Menschen haben bereits den vollen Impfschutz. Das es Erleichterungen für geimpfte und genesene geben wird, machte ein Regierungssprecher bereits gestern deutlich: "Die Bundesregierung hat ihren Verordnungsentwurf jetzt an die Vertreter des Bundestages und der Bundesländer geleitet und wird sich mit beiden über diesen Entwurf verständigen. Wenn von dort Zustimmung kommt, können wir den Kabinettsbeschluss schleunigst herbeiführen, und dann könnten Bundestag und Bundesrat in dieser Woche entscheiden. Ob dieser ehrgeizige Zeitplan eingehalten werden kann, hängt jetzt natürlich auch von den anderen Beteiligten am Verfahren ab. Die Bundesregierung jedenfalls würde es freuen, wenn das in dieser Woche gelänge und hat deswegen auch mit Hochdruck an der Verordnung gearbeitet."

Autor: kro / © EU-Schwerbehinderung



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