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Gute Erfahrungen für Schülerinnen und Schüler mit Behinderung bei Lolli-Tests

Bildbeschreibung: Jemand der ein Stäbchen zum Mund von jemandem hält.
Foto: © cc0 / EU-Schwerbehinderung

Der Landschaftsverband Rheinland (LVR) begrüßt, dass das Land Nordrhein-Westfalen (NRW) Grund- und Förderschulen seit dieser Woche mit Lolli-Tests beliefert, die auch für Schülerinnen und Schüler mit Behinderung geeignet sind. Bereits nach den Osterferien hatte der LVR an seinen 41 Schulen ein eigenes Testkonzept – zunächst mit Rachenspültests für Lehrkräfte und die LVR-Beschäftigten – an den Start gebracht. Der LVR teilt mit: Seit dem 26. April 2021 kamen dann rheinlandweit zusätzlich die Lolli-Testungen insbesondere an den Förderschulen mit Primarstufe zum Einsatz.

Prof. Dr. Angela Faber, LVR-Dezernentin Schulen, Inklusionsamt, Soziale Entschädigung: „Der LVR begrüßt sehr, dass seitens des Landes nun eine reguläre Belieferung mit Lolli-Tests für sämtliche Grund- und Förderschulen erfolgt und dass das von der Stadt Köln und auch vom LVR bereits erprobte Testkonzept auf das ganze Land ausgerollt wurde.

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Dafür war sicherlich unser eigenes, mit hohem organisatorischen Aufwand entwickelte Testkonzept für Schülerinnen und Schüler mit Behinderung hilfreich. So ist weiterhin sichergestellt, dass auch alle Schülerinnen und Schüler mit Behinderung der Testpflicht nachkommen können, für die die üblichen Testmethoden nicht so ohne Weiteres anwendbar sind. Dies bedeutet, dass wir nicht nur das Recht auf Teilhabe und Bildung für unsere rund 9.000 Schülerinnen und Schüler ermöglichen können, sondern auch den für alle Beteiligten höchstmöglichen Gesundheitsschutz.“

Mit seinem eigenen Testkonzept hatte der LVR sehr gute Erfahrungen gemacht. Allein in den letzten zwei Wochen nahmen an den 41 LVR-Schulen 116 Erwachsene mit PCR-Rachenspültests teil und 6.215 Erwachsene sowie Schülerinnen und Schüler mit Lolli-Testungen. Dabei wurden bei den Lolli-Testungen in vier Fällen eine Infektion bei Schülerinnen und Schülern und in sieben Fällen eine Infektion bei Erwachsenen in einem sehr frühen Stadium erkannt.

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Die speziellen Lolli-Testungen erfolgen in Pools. Somit können diese Testungen in den Klassenverbänden erfolgen. Im Falle einer Positivtestung erfolgt eine Einzelnachtestung innerhalb des Pools. An den Schulen des LVR im Rheinland arbeiten rund 900 LVR-Mitarbeitende inklusive Personen des Bundesfreiwilligendienstes und des Freiwilligen Sozialen Jahres, geschätzt rund 1.800 Integrationsassistentinnen und -assistenten sowie rund 2.500 Lehrkräfte.

Autor: md / © EU-Schwerbehinderung



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