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Kinder und Jugendliche mit und nach einer Krebserkrankung stärken



Bewegungsangebote für krebserkrankte Kinder und Jugendliche sind im Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) seit Jahren ein wichtiger Baustein der Behandlung. Jetzt haben sich das Universitäre Cancer Center Hamburg – Hubertus Wald Tumorzentrum (UCCH) und das Universitäre Cancer Center Schleswig-Holstein (UCCSH) in dem von der Deutschen Krebshilfe geförderten ActiveOncoKids-Netzwerk zum Zentrum Nord zusammengeschlossen.

Gemeinsam wollen sie mit Aktionstagen auf dieses wichtige Thema aufmerksam machen. Auftakt war am Sonnabend, 11. September: Unter Anleitung von Bewegungstherapeut:innen und gefördert von der Fördergemeinschaft Kinderkrebs-Zentrum Hamburg e.V. können sich junge Krebspatient:innen des UCCH auf der Alster beim Stand-Up-Paddling ausprobieren; UCCSH-Patient:innen können in Kiel, Lübeck und Sylt surfen und segeln.

„Ich freue mich, dass wir das Thema Sport und Bewegung durch unseren Zusammenschluss gemeinsam mit unseren Partnern im Universitären Cancer Center Schleswig-Holstein im Zentrum Nord des ActiveOncoKids-Netzwerks bei jungen, krebserkrankten Patient:innen in den Mittelpunkt rücken. Mit unserem Kick-Off-Event und weiteren, folgenden Veranstaltungen möchten wir die Kinder und Jugendlichen für mehr Bewegung begeistern – ein wichtiger Baustein für eine gute Lebensqualität“, sagt UCCH-Direktor Prof. Dr. Carsten Bokemeyer.

„Jedes Jahr erkranken in Deutschland etwa 2 000 Kinder und Jugendliche an Krebs. Für die jungen Patient:innen ist ein aktiver und gesunder Lebensstil wichtig, wie erste Studien zeigen. Denn langfristig verbessert sich durch regelmäßiges Sporttreiben der Fitnesszustand und die Wahrscheinlichkeit für Spätfolgen kann verringert werden. Das Kinderonkologische Zentrum verfolgt deshalb bereits seit Jahren das Ziel, junge Krebspatient:innen schon während der Therapie zur Bewegung zu animieren“, sagt Prof. Dr. Stefan Rutkowski, Direktor der Klinik für Pädiatrische Hämatologie und Onkologie und Leiter des zertifizierten Kinderonkologischen Zentrums.

„Unser Team aus Sporttherapeutinnen und Sporttherapeuten geht bereits auf Station von Zimmer zu Zimmer und versucht, unseren Patient:innen Bewegungsangebote zu machen. Da wird der Stationsflur schon mal schnell zum Fußballfeld oder Standort für ein Tischtennis-Match“, sagt Simon Elmers, Sportwissenschaftler und Bewegungstherapeut für die Kinder und Jugendlichen.

Autor: kk / © EU-Schwerbehinderung



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