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Umfrage: Eltern glauben nicht an ein besseres Leben für ihre Kinder

Bildbeschreibung: Mutter und Vater mit ihrem Kind.
Foto: © Andrea Piacquadio

In Deutschland glauben viele Eltern, angesichts von Umwelt, Wirtschafts- und Gesellschaftskrisen nicht daran, dass es ihren Kindern einmal besser gehen wird als ihnen. Dieses geht aus einer Umfrage des Opaschowski Instituts für Zukunftsfragen (OIZ) hervor, über die das Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND) berichtete. Laut der Umfrage machen sich mehr als drei Viertel (78 Prozent) der Elterngeneration im Alter von 25 bis 49 Jahren Sorgen mit der Begründung: "Für die junge Generation wird es in Zukunft schwieriger, ebenso abgesichert und im Wohlstand zu leben wie die Elterngeneration."

Danach sind die über 50-Jährigen Pessimistischer, die dieser Aussage zu 84 Prozent zustimmen. Dabei sei der Unterschied auffällig zwischen den Befragten, die in der Stadt und auf dem Land wohnen. So glauben den Städtern 80 Prozent nicht, das heutige Kinder später mindestens den Wohlstand erleben wie sie selbst. 91 Prozent sind es sogar bei Menschen, die auf dem Land leben.

Eine Wohlstandsentwicklung erwarten die in den 1970er bis 1990er-Jahre aufgewachsene Elterngeneration zulasten der nächsten Generation. In diesen "unsicheren Zeiten" haben mehr als zwei Drittel (69 Prozent) der zwischen 1972 und 1996 Geborenen das Gefühl: "Die fetten Jahre sind vorbei". So seien auch hier bei den über 50-Jährigen mit 79 Prozent noch pessimistischer beim Blick auf die Enkel-Generation.

Dagegen seien die auf dem Land lebenden mit einem Anteil von 72 Prozent mit der Aussage scheinbar etwas optimistischer als Großstädter (76 Prozent). Zukunftsforscher Horst Opaschowski sagt: "Nach dem Generationswechsel droht eine Wohlstandswende. Städte und Kommunen werden nicht länger die Sozialstandards einhalten können, die sie heute den Eltern- und Großelterngenerationen gewähren. Die Folge: Die Erwachsenengeneration lebt auf Kosten der jungen Generation und erhält dabei heute Sozialleistungen, die morgen zu Dauerlasten für kommende Generationen werden." Bei der Umfrage wurden 1.000 Personen ab 14 Jahren in Deutschland in der Zeit vom 24. Mai bis 06. Juni 2021 befragt.

Autor: md / © EU-Schwerbehinderung



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