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Jens Spahn zum Coronavirus im Bundestag

Bildbeschreibung: Jens Spahn heute in der aktuellen Stunde im Plenum des Deutschen Bundestag
Foto: kk | © 2020 EU-Schwerbehinderung

Jens Spahn hat heute in einer aktuellen Stunde des Deutschen Bundestages, sich zu der Lage des Coronavirus (ehemals 2019-nCoV jetzt Covid-19) geäußert. Weltweit gibt es mittlerweile über 45.000 Infektionen und über 1100 Todesfälle.

Bei der Verbreitung des neuen Coronavirus ist nach Einschätzung von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) der Höhepunkt womöglich noch nicht erreicht. Es könnte noch einmal schlechter werden, bevor es besser werde, sagte der Minister am Mittwoch im Gesundheitsausschuss des Bundestages, wo die Abgeordneten erneut über das Thema berieten.

Eine Pandemie könne derzeit auch noch nicht ausgeschlossen werden. Die Gesundheitsgefahren für Deutschland würden jedoch vom Robert-Koch-Institut (RKI) als gering eingeschätzt. Deutschland sei auf mögliche weitere Infektionen gut vorbereitet. Derzeit sind in Deutschland 16 Fälle gemeldet, die meisten in Bayern. Auch in zahlreichen anderen Ländern sind Infektionen mit dem neuen Coronavirus registriert worden.

Auch wenn das Virus inzwischen weltweit verbreitet sei, liege der Schwerpunkt der Infektionen nach wie vor in China, betonte Spahn. In Deutschland sei es auch mit Hilfe der Sofortmaßnahmen gelungen, eine schnelle Ausbreitung des Virus zu verhindern. Spahn fügte hinzu, die Erfahrung mit dem Coronavirus habe allerdings die Notwendigkeit gezeigt, das Infektionsschutzgesetz zu reformieren.

Ein Impfstoff gegen das Virus ist laut Spahn erst in Monaten zu erwarten. Deutschland sei an der Impfstoffforschung beteiligt. Im Kampf gegen das Virus sollen weitere Haushaltsmittel bereitgestellt werden. Am Donnerstag sei zudem ein Sondergesundheitsministerrat auf europäischer Ebene in Brüssel geplant.

Insgesamt sorgt die gesamte Lage aber auch für mögliche Lieferengpässe in der Medikamentenversorgung, da viele Medikamente in China produziert werden. Gerade aus Oppositionssicht scheint die Problematik hinsichtlich der Medikamentenversorgung als kritisch betrachtet zu werden.

Der Coronavirus hat mittlerweile Auswirkungen auf die Touristik- Branche, aber ach die Gastronomie, denn gerade aus China kamen in der Vergangenheit viele Touristen nach Deutschland.

Gegen 16:00 Uhr wird Jens Spahn in einer Telefonkonferenz, sich mit den anderen EU- Ländern austauschen.

Die Rede von Jens Spahn im Deutschen Bundestag

Autor: kk / © EU-Schwerbehinderung



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