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Coronavirus (SARS-CoV-2): Appell an die Menschlichkeit

Bildbeschreibung: Ein Rollstuhlfahrer und im Vordergrund symbolisch ein grafisches Virus mit Mundmaske.
Foto: kk | © 2020 EU-Schwerbehinderung

In Zeiten einer Krise mit derartigen globalen Auswirkungen, ist das soziale Miteinander wichtiger denn je. Das wird gerade mit dem Coronavirus (SARS-CoV-2) immer deutlicher. Gerade ältere Menschen sind einem erhöhten Infektionsrisiko mit schweren, wenn nicht sogar tödlichen Folgen, ausgesetzt.

Viele Menschen mit Behinderungen, oder andere chronische Kranke, sind gerade jetzt auf bestimmte Medikamente, wie Schmerzmittel oder Desinfektionsmittel angewiesen. Leider wird es für diese Menschen, auch geschuldet an den Hamsterkäufen, immer problematischer diese Medikamente zu erhalten. Auch die notwendigen Desinfektionsmittel, die viele Menschen durch ihre Behinderungen und Erkrankungen benötigen, werden zur Mangelware.

Dann sind da noch jene ältere Menschen, jene die zur Risikogruppe gehören, aber eigentlich mit jedem Gang auf die Straße einem erhöhten Risiko ausgesetzt werden.

Aus diesem Grunde: "Denken sie an ihre Mitmenschen. Denken sie an ältere Menschen. Denken sie an jene, die einem erhöhten Erkrankungsrisiko ausgesetzt sind". Das sind die Menschen die geschützt werden müssen. Verantwortungsloses Handeln ist da fehl am Platze, so wie es an einigen Stellen leider immer noch, gerade bei jüngeren Menschen vorkommt, nicht angebracht. Es ist die Aufgabe eines jeden Menschen, egal welches Alter, dafür zu sorgen, dass diese Menschen jetzt unterstützt werden.

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Soziales Miteinander ist gefordert. Das kann der Einkauf sein, die Beschaffung wichtiger Medikamente, der Gang zum Arzt um ein Rezept abzuholen, oder einfach die Rücksicht darauf, dass diese Menschen nicht einem unnötigen Ansteckungsrisiko ausgesetzt werden.

Das öffentliche Leben steht kurz vor eine "Stillstand", wenn man vielerorts die derzeitigen Verordnungen betrachtet. Bars, Kneipen und Club`s sollen geschlossen werden. Kindergärten und Schulen werden geschlossen. Die Botschaft ist dabei simpel: "Reduziert das Risiko andere zu infizieren" und das eben aus jenem einfachem Grund. Menschen die zur Risikogruppe gehören, zu schützen. Auch wenn vielleicht die eigenen Eltern noch nicht dazu zählen, spätestens die Großeltern zählen dazu, oder vielleicht jener chronisch kranke im eigenen Umfeld, der vielleicht "nur" eine Atemwegserkrankung hat.

Durch die Schließung vieler Kindertagesstellen (KiTa) werden Eltern dringlich dazu aufgerufen, ihre Kinder grundsätzlich zu Hause zu betreuen. Auf eine Betreuung bei den Großeltern oder anderen Personen, die zur Risikogruppe gehören, sollten Eltern allerdings im Interesse des Schutzes dieser Personen verzichten. - Eine Warnung, die mittlerweile Bundesweit ausgerufen wurde.

Um das Risiko zu minimieren, dass Patientinnen und Patienten in Krankenhäusern oder Bewohnerinnen und Bewohner in Pflegeinrichtungen (oder vergleichbaren Institutionen mit vulnerablen Personen) durch Besucherinnen und Besucher mit COVID-19 (Corona) infiziert werden, empfiehlt die Behörden folgende Maßnahmen:

  • Persönliche Besuche sollten auf das Notwendigste reduziert werden und je nach Situation stattdessen durch Telefonate ersetzt werden;
  • Einschränkung der Besuchszeiten allgemein sowie konkrete einschränkende Besucherregelungen (z.B. kein Besuch von Menschen, die aus Risikogebieten kommen);
  • Je nach Ermessen der Häuser generell die tägliche Besucherzahl limitieren.

Wir reden also nicht mehr über ein "Shutdown" des öffentlichen Lebens, sondern insbesondere auch darum unsere eigenen sozialen Kontakte generell einzuschränken.

Autor: kk / © EU-Schwerbehinderung



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