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Coronavirus (Covid-19) - Besuchsrechte für Krankenhäuser und Pflegeheime eingeschränkt

Bildbeschreibung : Eine ältere Frau die ihrer Hände faltet.
Foto: © Sabine van Erp

In Bayern sind am Samstag neue Allgemeinverfügungen im Zusammenhang mit dem neuartigen Coronavirus in Kraft getreten. Bayern schließt sich damit dem Vorgehen an, was bereits in vielen Städten Anwendung findet. So wurden nicht nur in Bayern, sondern Beispielsweise in Berlin, Hamburg, Nordrhein-Westfalen, Sachsen und vielen weiteren Bundesländer das Besuchsverbot in Alten- und Pflegeheimen eingeschränkt.

So gilt ab sofort eine Einschränkung der Besuchsrechte für Krankenhäuser, Pflege- und Behinderteneinrichtungen. Jeder Patient oder Betreute darf jetzt nur noch einen Besucher pro Tag für je eine Stunde empfangen. Ausnahmen sind möglich, etwa beim Besuch von Kindern, im Notfall oder in der Versorgung von Sterbenden.

Ferner dürfen Personen, die in einem Risikogebiet waren, innerhalb eines Zeitraums von 14 Tagen nach Verlassen dieses Gebiets diese Einrichtungen nicht betreten. Am Freitagabend waren vom Robert Koch-Institut auch das österreichische Bundesland Tirol und Madrid in Spanien als Coronavirus-Risikogebiete eingestuft worden.

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Staatsministerin Melanie Huml betonte: "Es ist sehr wichtig, dass der Schutz von älteren Menschen in Pflegeeinrichtungen verstärkt wird. Dies gilt auch für Krankenhäuser, in denen ebenfalls besonderes schutzbedürftige Menschen sind."

In allen Bundesländern wurden mittlerweile Verfügungen zu Schulschließungen veröffentlicht. Vielerorts werden für Eltern, die selbst in einem Gesundheitsberuf, oder solche für die öffentliche Sicherheit, tätig sind, besondere Regelungen gefunden. So gibt es meistens Lösungen, dass die Kinder trotzdem in Betreuung können. Auch für alleinerziehende Eltern wurde vielerorts eine Betreuungsmöglichkeit geschaffen. Worauf allerdings verzichtet werden sollte, ist eine Betreuung die durch Großeltern oder anderen Menschen die zur Risikogruppe (Atemwegserkrankungen) gehören.

Huml fügte hinzu: "Bayern hat beim Thema Coronavirus von Anfang an große Entschlossenheit gezeigt Das wird auch an den zwei neuen Allgemeinverfügungen deutlich. Es bleibt dabei: Der Schutz der Bevölkerung in Bayern hat für uns oberste Priorität."

Die jeweiligen Bundesländer bieten auf ihren Internetseiten Informationen zu den Verordnungen in Bezug des Coronavirus an. Die Verordnungen können sich in den Bundesländern unterscheiden, da diese ausschließlich von den jeweiligen Landesregierungen verfasst werden. Wie die Situation in Berlin gezeigt hat, handelt es sich hierbei um einen sehr dynamischen Prozess, so dass Bürgerinnen und Bürger sich täglich darüber informieren sollten, ob es seitens ihrer Landesregierung, neue Verordnungen gibt.

Autor: dm / © EU-Schwerbehinderung



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