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Vier Milliarden für den Öffentlichen Gesundheitsdienst

Bildbeschreibung: Ein Ärztin.
Foto: © cc0 / EU-Schwerbehinderung

Der Öffentliche Gesundheitsdienst (ÖGD) soll in den nächsten Jahren umfassend gestärkt werden. Dazu haben sich Bund, Länder und Kommunen 2020 auf einen Pakt geeinigt, für dessen Umsetzung der Bund vier Milliarden Euro bereitstellt, wie aus der Antwort Drucksache: 19/25540 der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage Drucksache: 19/24833 der FDP-Fraktion hervorgeht.

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In der Drucksache 19/25540 heißt es:

Die Corona-Pandemie mit einer aktuell hohen Zahl an COVID-19-Infizierten fordert den Öffentliche Gesundheitsdienst (ÖGD) und seine Gesundheitsbehörden bei der Registrierung und Nachverfolgung von Infizierten heraus. Die weitestgehend manuelle Kontaktnachverfolgung ist für den ÖGD mit einem hohen Aufwand verbunden.

Die Mitarbeiter der Gesundheitsämter arbeiten unter Hochdruck, schnellstmöglich die Symptome der Infizierten telefonisch abzufragen und deren Kontaktpersonen ausfindig zu machen. Die technische Modernisierung im Zuge der digitalen Transformation kann auch hier Abhilfe schaffen, die Nachverfolgung zu vereinfachen und somit Infektionsketten schneller und sicherer nachzuvollziehen.

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Weiter teilt die Bundesregierung mit:

Der Pakt beginnt 2021 und umfasst eine Laufzeit von sechs Jahren. Schwerpunkte sind der Personalaufbau und die Digitalisierung. Über ein Förderprogramm des Bundes in Höhe von 800 Millionen Euro wird der digitale Ausbau des ÖGD insbesondere im Bereich des Infektionsschutzes unterstützt. Dabei geht es um die Bereitstellung einheitlicher Systeme und Werkzeuge.

Ferner soll das Deutsche Elektronische Melde- und Informationssystem für den Infektionsschutz (DEMIS) bis Ende 2022 flächendeckend allen Gesundheitsbehörden in Bund und Ländern zur Verfügung stehen.

Autor: Bundestag/hib | © EU-Schwerbehinderung/Deutscher Bundestag



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