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Weltnichtrauchertag: Rauchen erhöht das Risiko für einen schweren Verlauf von Covid-19

Bildbeschreibung: Jemand bietet eine Zigarette jemanden an und der andere lehnt diese mit einer Handgäste ab.
Foto: © Gundula Vogel

Am Montag, 31. Mai ist Weltnichtrauchertag. Gute Vorsätze lohnen sich nicht nur zum Jahresbeginn, sondern jederzeit: Gerade in Zeiten der Coronavirus-Pandemie ist es sinnvoll, mit dem Rauchen aufzuhören. Neben dem unmittelbaren gesundheitlichen Nutzen trägt der Verzicht auf Zigarette und Co. auch dazu bei, sich vor einem schweren Krankheitsverlauf in der Corona-Pandemie zu schützen.

Passend dazu lautet das diesjährige Motto „Commit to Quit“ (Sag ja zum Rauchverzicht). Ziel der WHO-Kampagne ist es, weltweit Millionen von Menschen dabei zu motivieren und zu unterstützen, mit dem Rauchen aufzuhören. Hierzu gibt es verschiedene Angebote und Informationsmaterialien. Menschen, die einen Rauchstopp planen oder direkt mit dem Rauchen aufhören möchten, können über WhatsApp an einer Quit Challenge teilnehmen und erhalten dort regelmäßig Nachrichten mit Tipps und Tricks.

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Außerdem hilft eine digitale, englischsprachige Therapeutin dabei, das Vertrauen in das Gelingen eines Rauchstopps zu stärken, sowie einen konkreten Plan für einen Rauchausstieg zu entwickeln. Neben digitalen Möglichkeiten zur Unterstützung in der Tabakentwöhnung sind weiterhin die altbewährten Methoden empfehlenswert und erfolgsversprechend: Ein Gespräch mit der Ärztin oder dem Arzt, verhaltenstherapeutische Gespräche, eine telefonische Raucherberatung, Medikamente oder auch Nikotinersatzstoffe. Bei der Krankenkasse können sich Raucherinnen und Raucher nach Angeboten erkundigen, die finanziell bezuschusst werden.

Tabakkonsum ist ein entscheidender Risikofaktor für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Zudem belegen aktuelle Studien, dass sich Raucherinnen und Raucher leichter mit dem Coronavirus infizieren und die Krankheit oftmals einen schwereren Verlauf nimmt. Nikotin beeinträchtigt die Durchblutung und Sauerstoffversorgung der Lunge, welche besonders wichtig für ein gut funktionierendes Immunsystem ist. Das Risiko für eine Lungenentzündung steigt. Ein weiteres Risiko besteht durch die für Rauchende typische Gewohnheit, beim Rauchen oftmals mit den Fingern das Gesicht bzw. den Mund zu berühren, ohne vorher die Hände zu desinfizieren.

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Der Verzicht auf das Rauchen wirkt sich unmittelbar und langfristig positiv auf die Gesundheit aus. Bereits wenige Minuten nach dem Rauchausstieg sinkt die Herzfrequenz. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler wiesen zudem langfristig eine psychische Entlastung nach. Ängste, Depressionen und Stress gehen bei denjenigen, die den Rauchausstieg geschafft haben, schon nach wenigen Wochen zurück. Laut Ergebnissen des Mikrozensus (2017) sind etwa 28,4 Prozent der erwachsenen Hamburger Bevölkerung Raucherinnen und Raucher.

Autor: kk / © EU-Schwerbehinderung



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