Herzlich Willkommen

EU-Schwerbehinderung

Das Online-Nachrichtenportal.
Politik, Soziales, Behinderung, Rente 
und vieles mehr .... Kritisch, sachlich und offen.

 

 

 

Weniger Umständlichkeit fordert die Hamburgische Krankenhausgesellschaft

Bildinhalt: Ein Krankenhausflur in dem mehrere Rollstühle stehen

Für das Jahr 2019 ist eine der Forderungen der Hamburgischen Krankenhausgesellschaft (HKG) an die Politiker mehr Zeit und weniger Bürokratie am Patienten für Pflegepersonal, Ärzte und Therapeuten. Joachim Gemmel, der erste Vorsitzende HGK sagte bei der Publizierung der HGK-Forderungen: „Misstrauen, Kontrollwahn und Bürokratiewildwuchs müssen ein Ende haben. Wir wollen wieder Zeit für unsere Patienten haben“.

Eine Änderung der Sicht brauche es in der Politik, der den Blickpunkt der wichtigen Themen betrachtet. Darunter fallen die Themen wie Digitalisierung, Personalgewinnung und Ergebnisqualität. Ärzte sind rund vier Stunden und Pflegekräfte rund drei Stunden am Tag mit Dokumentationen und administrativen Aufgaben beschäftigt. Dadurch haben Sie weniger Zeit für ihrer Patienten und werden hierdurch belastet und entmutigt.

Der HKG sagte: „Ärzte und Pflegekräfte müssen dringend von Aufgaben befreit werden, die patientenfern sind“. Sie bemängelt nicht nur „Regulierungswillen des Gesetzgebers“ sowie eine „Grundhaltung des Misstrauens gegenüber Krankenhäusern“, zudem auch „zunehmende Auseinandersetzungen mit den Krankenkassen und ihrem Medizinischen Dienst“, die Patientenversorgung erhebliche Kräfte mindern. Der HKG sagte: „die zentrale Stellschraube gegen den Fachkräftemangel“ sei Bürokratieabbau. 

Die Qualität des Ergebnisses eines Krankenhauses sei das entscheidend für das Kriterium für die Güte der Arbeit, so die Krankenhausgesellschaft. „Mit Hochdruck“ solle an bestehende Ergebnisqualitätsindikatoren gearbeitet werden für die bevorzugte Versorgungssteuerung auszubauen und neue Indikatoren zugänglich zu machen. Der HKG sagte: „Nachweislich gute medizinische Qualität am Patienten muss belohnt, schlechte Qualität öffentlich gemacht und gegebenenfalls sanktioniert werden“, so die HKG.

Die „Digitalisierung der Kliniken muss unbedingt genutzt werden, um das Fachpersonal der Krankenhäuser zu entlasten“ so die Krankenhausgesellschaft. Die Berichtsfunktionen und Dokumentationen sollten im Allgemeinen automatisiert werden, so dass Sie im alltäglichen Krankenhausablauf ohne mehr Aufwand zeitgleich geschaffen werden können.

Eine „Digitalisierungsoffensive“ fordert die HKG hierfür mit einem dementsprechenden Investitionsprogramm. Die Pflegeausbildung mehr zu bewerben sei sehr wichtig. Die HKG sagte: “Die Pflege bietet eine sichere berufliche Perspektive mit zahlreichen Entwicklungsmöglichkeiten. Der Beruf verspricht eine gute Vergütung, hohe Zufriedenheit durch große Verantwortung und intensiven zwischenmenschlichen Kontakt. Daher muss mit vereinten Kräften aller Akteure im Gesundheitswesen intensiv für den Pflegeberuf geworben werden“.

Quelle: aerzteblatt.de

Wenn Sie immer auf den neuste Stand sein wollen, dann empfehlen wir ihnen unsere APP EU-Schwerbehinderung mit der Sie ganz leicht Zugang zu unseren neusten Artikeln haben.

 

Debatte in Nächster Runde bei den Untergrenzen für das Pflegepersonal

Bildinhalt: Zwei Menschen schütteln sich die Hände

Die Deutsche Gesellschaft für Neurointensiv- und Notfallmedizin (DGNI) bemängelt das seit Januar 2019 in Kraft getretene Gesetz „Personaluntergrenze für pflegesensitive Krankenhausbereiche“. Hierbei geht es der DGNI eher weniger um den grundlegenden Ansatz, Untergrenzen festzusetzen, sondern um die Umsetzbarkeit und Ausgestaltung.

Der DGNI hatte mitgeteilt: „Grundsätzlich erscheint eine gesetzliche Festlegung von Untergrenzen im Verhältnis von Pflegekraft zu Patienten sinnvoll. Ob mit den im neuen Gesetz festgelegten Untergrenzen allerdings das geplante Ziel der Qualitäts­verbesserung sowie der deutlichen Entlastung der Pflegenden erreicht werden kann, bleibt abzuwarten“. 

Für einen Personalschlüssel von einer Pflegekraft spricht sich die Fachgesellschaft aus für neurologische Intensivstationen, die Deutsche Gesellschaft für Neurologie (DGN) und die Deutsche Interdisziplinäre Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI) für die Versorgung von zwei Patienten. Bei der Tageschicht sind maximal 2,5 Patienten pro Pflegekraft zu betreuen und in der Nachtschicht 3,5 Patienten laut Gesetz.

Das Gesetz ist im Vergleich auf internationale Ebene im unteren Feld. Die Fachgesellschaft sagte: „Es sollen zudem initial nur die 25 Prozent der schlechtesten Krankenhäuser im Hinblick auf Personal/Patientenverhältnis an die übrigen 75 Prozent angeglichen werden“.

Jedoch bei den Berechnungen der Untergrenzen ist das Risiko gegeben das bei knapp oder auf dem Niveau der am mangelhaftesten besetzten Kliniken, dass Kliniken mit einem besseren Personalschlüssel Personal sparen und zudem auch die gesetzlichen Vorgaben einhalten würden. Sylvia Bele, aus dem DGNI-Präsidium sagte: „Daher erscheint ein positiver finanzieller Anreiz für Krankenhäuser mit besserem Personalschlüssel eigentlich als besserer Ansatz“.

Doch könne die neue Gründung von Pflegestellen und Bestimmungen von Untergrenzen die Versorgung zurzeit nicht verbessern, da der Markt von Pflegefachkräften leergefegt ist. Der DGNI sagte: „Im Gesetz fehlen grundsätzlich der Anreiz zur Bindung der Pflegekräfte an die jeweilige Versorgungseinheit und das Krankenhaus, zur Steigerung der Attraktivität des Arbeitsplatzes in einem pflegesensitiven Bereich sowie die Aufwertung und Wertschätzung des Pflegeberufes“.

Quelle: aerzteblatt.de

Wenn Sie immer auf den neuste Stand sein wollen, dann empfehlen wir ihnen unsere APP EU-Schwerbehinderung mit der Sie ganz leicht Zugang zu unseren neusten Artikeln haben.

 

Jens Spahns TSVG dient nicht um Kosten zu sparen

Bildbeschreibung: Pressebild von Jens Spahn.

Mit dem Terminservice- und Versorgungsgesetz soll eine schnellere psychotherapeutische Behandlung für betroffene erreicht werden. (nachzulesen in der Drucksache 19/6337 - PDF Download) Worum es dabei im Detail geht, können sie hier nachlesen: https://www.eu-schwerbehinderung.eu/index.php/allgemeines/827-beitrag-20181210-01

Gegen diese Neuregelung gab es eine Petition von der Psychotherapeutin Ariadne Sartorius vom Bundesverband der Vertragstherapeuten. Diese Petition fand mehr als 200.000 Unterstützer/Innen. Die Petentin kritisierte dabei, das ausgesuchte Ärzte und Psychotherapeuten, deren Qualifikation noch durch den gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) definiert werden muss, dabei eine Art Selektion durchführen, bevor die Patientinnen und Patienten einer Behandlung zugeführt werden können. Das hebe den freien Zugang zum ärztlichen oder psychologischen Psychotherapeuten aus, so die Petentin in ihrer Kritik.

Weiter heißt es in der Kritik der Petentin: Für psychisch kranke Menschen entstehen dadurch zusätzlich schambesetzte seelische Belastungen, da sie sich gegenüber Behandlern darstellen müssen, die sie danach in der Regel nicht wieder sehen und nicht nach Vertrauensgesichtspunkten wählen konnten. Dadurch entstehe ein neues Nadelöhr vor der eigentlichen Behandlung. Laut der Petentin ist darin eine Diskriminierung der psychotherapeutischen Ärzte und psychologischen Psychotherapeuten zu sehen. 

Gesundheitsminister Spahn sieht die Erstanlaufstellen hingegen als notwendig um eine bessere Vernetzung zu erreichen. Spahn ist der Meinung, dass ein "Lotse", also jener Arzt der die Erstbewertung durchführt, dem Patientinnen und Patienten dabei unterstützen kann, situations- und bedarfsangemessen schnell zu helfen. Nach Auffassung des Ministers muss die Erstanlaufstelle auch nicht unbedingt eine zusätzliche Instanz sein. Wie aber die Lösung am Ende aussieht, wird nicht das Ministerium erarbeiten, sondern der G-BA. Laut Auffassung von Spahn, wird alleine die Erhöhung der Zahl an Therapeuten das Problem nicht lösen, sondern es ist eine Form der Steuerung erforderlich.

 

Wenn Sie immer auf den neuste Stand sein wollen, dann empfehlen wir ihnen unsere APP EU-Schwerbehinderung mit der Sie ganz leicht Zugang zu unseren neusten Artikeln haben.

 

Gegen Gewalt in der Pflege neue Ratschläge

Bildinhalt: Ein Blatt Papier auf dem eine Hand mit einem Stift eine Glühbirne zeichnet

In Deutschland werden über 1,7 Millionen pflegebedürftige Menschen betreut durch ihre Angehörigen. 47 Prozent der pflegenden Angehörigen haben mitgeteilt, dass sie in den letzten sechs Monaten von körperlicher oder psychischer Gewalt ihres pflegebedürftigen Angehörigen betroffen waren, so laut einer Studie des Zentrum für Qualität in der Pflege (ZQP).

So gaben 40 Prozent an, dass sie gewaltsam waren zum Pflegebedürftigen. Deshalb hat das ZQP neue Handlungsempfehlungen für pflegende Angehörige gegen aggressives Verhalten und Gewalt herausgebracht. Ralf Suhr, der Vorstandsvorsitzende der Stiftung ZQP schreibt im Vorwort des Ratgebers: „Besonders anstrengend kann die Pflege von Menschen mit Demenz sein.

Denn gerade das Verhalten von Menschen mit fortgeschrittener Demenz ist manchmal sehr herausfordernd. Negative Gefühle, Ärger und Wut bleiben dann manchmal nicht aus. Fehlt die passende Unterstützung, sind Konflikte zwischen pflegenden und pflegebedürftigen Angehörigen absehbar“. Es werden in dem Ratgeber auf Allgemeine Fragen geantwortet, wie Beispielsweise: Was Gewalt genau in der Pflege bedeutet, wieso kommt Sie vor, sowie welche Grundregeln sollten bei der Vorbeugung beachtet werden.

Dazu gibt der Ratgeber Tipps unter anderem wie man das Selbstwertgefühl von pflegebedürftigen Menschen stärken kann, wie man mit den Verhalten von Menschen mit Demenz richtig umgeht und wie bei akuter Aggression diesem entgegengewirkt wird. Suhr sagte in Berlin bei der Vorstellung des Ratgebers: „Wir möchten pflegende Angehörige mit praktischen Tipps dabei unterstützen, Risiken für Eskalationen und Gewalt zu erkennen, zu verstehen und mit pflegetypischen Konflikten möglichst gut umgehen zu können“.

Beispielsweise erhalten Angehörige auch Tipps im Ratgeber wie Sie mit eigener Wut umgehen, Überlastung erkennen und wie Sie schützen können ihre Gesundheit. Zudem gehört auch, von der Pflege sich Auszeiten zu schaffen. Suhr sagte: „Es ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, Pflegebedürftige und Angehörige besser zu unterstützen und vor Gewalt zu schützen. Denn das Thema ist schambesetzt und wird darum leider häufig unter den Teppich gekehrt“.

Quelle: aerzteblatt.de

Wenn Sie immer auf den neuste Stand sein wollen, dann empfehlen wir ihnen unsere APP EU-Schwerbehinderung mit der Sie ganz leicht Zugang zu unseren neusten Artikeln haben.

 

Hessen: Verfahren steigen wegen Krankenhausabrechnungen

Bildinhalt: Ein Gerichtshammer auf einen Holztisch

Zum neuen Jahr 2019 erwartet man das die Anzahl an Verfahren steigt bei den hessischen Sozialgerichten wegen eventuelle fehlerhafte Krankenhausabrechnungen. Richterin Jutta Mauer, die Sprecherin des Landessozialgerichts (LSG) Hessen in Darmstadt sagte: „Die Eingangszahlen dürften aufgrund des jüngst beschlossenen ‚Pflegepersonal-Stärkungsgesetzes’ weiterhin ansteigen“. 

Die Krankenkassen haben bereits zum Ende des Letzten Jahres Klagen gegen Klinikabrechnungen im „höheren vierstelligen Bereich“ eingereicht laut ihren Angaben. Deshalb sei damit zu rechnen das die Klagen zunehmen. Ein Gesetz das am 9 November 2018 im Bundestag beschlossen wurde hätte die Verjährungsfrist für Forderungen der Kassen an Krankenhäuser verkürzt bei Abrechnungen.

Nach zwei Jahren verjähren die Ansprüche auf Vergütung aufgebrachter Leistungen und auf Rückzahlung überbezahlter Vergütungen. Davor war eine Verjährungsfrist von vier Jahren.

Für das letzte Jahr liegen noch keine Zahlen vor laut dem Landessozialgericht. 22 402 neue Verfahren waren es 2017, diese waren fast 3,8 Prozent weniger als im Vorjahr. So hatte das Landessozialgericht als zweite Instanz 1 995 neue Verfahren, dieses waren um die 5,8 Prozent weniger, als 2016.

Quelle: aerzteblatt.de

Wenn Sie immer auf den neuste Stand sein wollen, dann empfehlen wir ihnen unsere APP EU-Schwerbehinderung mit der Sie ganz leicht Zugang zu unseren neusten Artikeln haben.

Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer für zusätzliche Erhöhung des Pflegeversicherungsbeitrags

Bildinhalt: Eine Hand hält einen Euroschein und reicht ihn hin

Der Ministerpräsident fordert eine weitere Erhöhung des Pflegebeiträge und eine Grundsatzdebatte zur Finanzierung der Pflege. Kretschmer sagte dem Redaktionsnetzwerk Deutschland: „Ohne eine Erhöhung wird es nicht funktionieren “„Woher soll das Geld sonst kommen?“.

Zu Anfang des Jahres wurde der Beitrag zur gesetzlichen Pflegeversicherung um 0,5 Prozentpunkte angehoben 3,05 Prozent und bei Kinderlosen auf 3,3 Prozent. Einen Meinungsaustausch findet Kretschmer wichtig über die Finanzierung von Pflegeleistungen.

Er sagte: „In der Pflegeversicherung gerät gerade viel auf die schiefe Ebene. Es war und ist eine Teilkaskoversicherung – das scheint nicht mehr klar zu sein.“ Es gehe nicht, dass „wir die Kosten immer sozialisieren und den Nutzen individualisieren.“

So würde es nicht passen immer mehr zu wollen an Leistungen und dabei die Versicherungskosten senken zu lassen. So sagte Kretschmer: „Wir alle sind für uns und unsere Angehörigen verantwortlich“. „Es gibt Hilfe für die, die wirklich bedürftig sind. Aber jeder muss trotzdem für sich selber Vorsorge treffen. Und die Familie muss füreinander einstehen.“ In Zukunft muss mehr darüber geredet werden, „was der Staat leisten soll und was der Bürger übernehmen muss.“

Zudem fügt er hinzu, dass sich Deutschland zurzeit wegen den guten Steuereinnahmen und niedriger Arbeitslosigkeit mehr leisten könne. Diese dürfe jedoch nicht dazu leiten, „dass wir unvernünftig werden. Denn es wird auch wieder andere Zeiten geben.“ Darum sei es Wichtig dem Staat nicht so zu belasten, dass in später dieses nur mit viel Mühe und Ärger wieder zurückgeholt werden kann.

Quelle: aerzteblatt.de

Wenn Sie immer auf den neuste Stand sein wollen, dann empfehlen wir ihnen unsere APP EU-Schwerbehinderung mit der Sie ganz leicht Zugang zu unseren neusten Artikeln haben.

 

Thüringen: Die Hoffnung auf ein Einwanderungsgesetz haben die privaten Pflegedienste

Bildinhalt: Der Reichstag

Für 2019 sehen die privaten Pflegedienste in Thüringen ein wichtiges Thema den Personalfachkräftemangel entgegenzuwirken. Margit Benkenstein, die Thüringer Landesvorsitzende des Bundesverbands privater Anbieter sozialer Dienste (bpa) sagte: „Wir haben eine immens gestiegene Nachfrage nach professioneller Pflege. Krankenschwestern und Altenpfleger werden gesucht wie die Nadel im Heuhaufen“.

115 620 Menschen in Thüringen waren gegen Ende 2017 pflegebedürftig, laut Daten des Statistischen Bundesamtes. Rund 250 Einrichtungen in Thüringen vertretet der bpa. In der ambulanten Pflege soll es Wartlisten geben, so Benkenstein. Sie sagte: „Betroffene müssen teils ein oder zwei Monate warten, bis ein Platz frei wird“. Der Fachkräftemangel sei die Ursache.

Auf ein Einwanderungsgesetz würden viele Pflegedienste hoffen nach ihrer Beurteilung, so dass die Fachkräfte leichter aus anderen Ländern, die nicht in der EU sind in Deutschland arbeiten können. Benkenstein sagte, dass aber zu den Aufgaben für stationäre und ambulante Pflegedienste es zähle die Umstellung der Ausbildung in Pflegeberufen.

Die Ausbildung soll sich ab 2020 für Alten-, Kranken- und Kinderkrankenpfleger ändern. So werden Sie als erstes zusammen für zwei Jahre ausgebildet und können dann in einem Bereich vertiefen. Im dritten Jahr wählen Sie dann Speziell den Alten-, Kranken- oder Kinderkrankenpfleger aus. Es könnten auch Gemeinsamkeiten bei der Umstellung zwischen Pflegeeinrichtungen, Fachschulen und Krankenhäusern neu gestaltet werden.

Thomas Engemann, der Landesbeauftragte des bpa in Thüringen sagte: „Wir werden darauf achten, dass die Umsetzung der Reform nicht dazu führt, dass die Pflegebetriebe weniger ausbilden – zum Beispiel wegen zu großer bürokratischer Hürden“.

Sein Verband will sich stark machen dafür, dass in Thüringen alle 30 Fachschulen bestehen bleiben, in denen die Altenpfleger ausgebildet werden. Engemann sagte: „Nicht alle der jungen Menschen, die eine solche Ausbildung beginnen, haben einen Führerschein. Deshalb ist es wichtig, dass die Fachschulen in Wohnortnähe bleiben“.

Quelle: aerzteblatt.de

Wenn Sie immer auf den neuste Stand sein wollen, dann empfehlen wir ihnen unsere APP EU-Schwerbehinderung mit der Sie ganz leicht Zugang zu unseren neusten Artikeln haben.

 

Baden-Württemberg: Neues Informationsportal zur Hospiz- und Palliativversorgung

Bildinhalt: Ein Mann am Laptop hat den Internet Browser geöffnet

Das Ministerium für Soziales und Integration in Baden-Württemberg hat mit dem Hospiz- und Palliativverband des Landes ein neues Informationsportal zur Hospiz- und Palliativversorgung vorgestellt. Manne Lucha, der Baden-Württemberg Sozial- und Integrationsminister der Grünen sagte: „Es ist wichtig, dass sich Ratsuchende unkompliziert einen Überblick über die bestehenden Angebote im Land machen können“.

So bietet das Informationsportal für Bürger und Ärzte Kontaktdaten von ambulanten Pflegediensten, speziellen Pflegeteams, Hospizen, Hospizgruppen, Palliativmedizinern sowie viele weitere Adressen. Zudem gibt es Informationen über die Palliativ- und Hospizversorgung in Baden-Württemberg und Beispielsweise Angebote für Trauerbegleitung und auch für Weiter- und Fortbildungen von Angehörigen und Ehrenamtlichen, sowie Informationen zu Patientenverfügungen und Vollmachten. 

Susanne Kränzle, die Vorsitzende des Hospiz- und Palliativverbandes sagte dass, Portal ermögliche es Menschen die mit schwerer Erkrankung und Sterben konfrontiert werden nun Informationen erhalten können, da es oft an grundlegenden Informationen fehle. Sie sagte: „Das Sterben ist nach wie vor kein Thema, mit dem man sich ohne Not beschäftigt – und in der Not haben die Betroffenen nun eine Möglichkeit, sich zunächst selbst darüber zu informieren, an wen sie sich konkret wenden können“.

Quelle: aerzteblatt.de

Wenn Sie immer auf den neuste Stand sein wollen, dann empfehlen wir ihnen unsere APP EU-Schwerbehinderung mit der Sie ganz leicht Zugang zu unseren neusten Artikeln haben.

 

Niedersachsen: Beitragsordnung ändern will die Pflegekammer

Bildinhalt: Ein gelbes Straßenverkehrschild mit zwei schwarzen Pfeilen jeder zeigt in die anderen Richtung dadrunter ist ein kleines Schild in Grün auf dem in Gelb steht Give and Take

Die niedersächsische Pflegekammer will die Beitragsordnung ändern nach starken Kritik über die Höhe der geforderten Beiträge. Sandra Mehmecke, die Kammerpräsidentin sagte am 9 Januar 2018 nach einem Treffen mit Carola Reimann, die Sozialministerin von der SPD, es soll eine Arbeitsgruppe gegründet werden von der Kammerversammlung, die zeitnah eine Lösung vorlegen werde. Reimann sagte: “Ich werde vorschlagen, insbesondere die Festsetzung des Höchstbeitrags für die künftigen Bescheide abzuschaffen.“ So sei durch das „unglückliche“ handeln der Pflegekammer bei den Pflegekräften das Vertrauen verloren gegangen in die neue Einrichtung. Es müsse nun wieder zurück-gewonnen werden. „Die Kammer muss deutlich machen, dass sie nicht gegen, sondern für die Pflegepersonen arbeitet.“

Vor Weihnachten hatten alle Pflegekammermitglieder einen Bescheid erhalten über den Höchstbeitrag von 140 Euro ab der zweiten hälfte des Jahres 2018, was den Jahreseinkünften von 70 000 Euro entspreche. Aufgrund dessen haben sich Verdrossenheit darüber breitgemacht, dem sich auch das Sozialministerium mitangeschlossen hatte. So sei es sehr unglücklich mit einem Bescheid den Mitgliedern des Höchstbetrages vorm Fest zu drohen, wenn sie nicht schnell ihre Einkommensverhältnisse mitteilen.

In Niedersachsen gehören 2017 per Gesetz zur beschlossenen berufsständigen Selbstverwaltung an, alle Fachkräftig die tätig sind in der Kranken-, Alten- und Kinderkrankenpflege. Ihr steuerpflichtiges Jahresbruttoeinkommen müssen die Mitglieder mitteilen, um weniger zu zahlen, dann wird erst der neue Bescheid von über 0,4 Prozent der Jahreseinkünfte ausgefertigt.

Bei den Betroffenen hatte dieses für Unmut gesorgt. So haben in einer Onlinepetition 40 000 unterschrieben für die Abschaffung der Pflegekammer. Mehmecke sagte, dass ein neues Modell der Beitragsordnung vorstellbar sei, das die Mitglieder vorerst zur Selbstauskunft über ihre Einkünfte aufgerufen werden- und anschließend dem zu Grunde liegenden Daten 0,4 Prozent des Beitragssatz berechnet werden. Jedoch wolle sie nicht einer Entscheidung der Kammerversammlung vorwegnehmen. Mehmecke und Reimann wiesen die Rufe nach der Abschaffung der Pflegekammer zurück.

Reimann sagte: „Die Pflege brauchte eine starke Stimme, und die Kammer kann eine solche Stimme sein“. Sandra Mehmecke sagte, dass die Pflegekammer die einzige Einrichtung sei die Pflegefachkräfte unabhängig von den Interessen Dritter vertrete. Meta Janssen-Kucz, die pflegepolitische Sprecherin der Grüne sagte: „Weder die Gewerkschaften noch die Berufsverbände haben es in der Vergangen­heit vermocht, die Interessen der Pflege gegenüber Einrichtungen und Krankenkassen durchzusetzen.“ Die Rot-grüne Landesregierung habe deshalb eins die Einrichtung der Pflegekammer beschlossen.

Dennoch sei der Ärger der Pflegekräfte über die Beitragsbescheide verständlich, es jedoch eine große Anstrengung, für berufsständische Vertretung zu errichten. Von der FDP kam Kritik. Sylvia Bruns, die Sozialexpertin, sagte, dass die Äußerungen der Sozialministerin und der Kammerpräsidentin nicht geeignet wären die Situation zu entspannen.

Bruns sagte: „Statt einer Rücknahme der Bescheide versucht man, sich mit einer Arbeitsgruppe zu retten und hofft, dass die Zeit die Wunden heilt.“ So solle die Pflegekammer sich nicht um das Geld eintreiben kümmern, sondern solle im Fokus nehmen die Arbeitsbedingungen zu verbessern. Stephan Bothe, der gesundheitspolitische Sprecher AfD-Landtagsfraktion fordere ein Ende der Zwangsmitgliedschaft in der Pflegekammer. Bothe sagte: „Eine freiwillige, vom Land finanzierte Vereinslösung nach bayerischem Modell wäre für die Pflegekammer eine denkbare Lösung“.

Quelle: aerzteblatt.de

Wenn Sie immer auf den neuste Stand sein wollen, dann empfehlen wir ihnen unsere APP EU-Schwerbehinderung mit der Sie ganz leicht Zugang zu unseren neusten Artikeln haben.

 

Pflege: 35 Stunden Woche bei vollem Lohn führt Frankfurter Rotkreuz-Kliniken ein

Bildinhalt: Im Labor schaut eine Ärztin durch ein Mikroskop

Die Arbeitsbedingungen verbessern in der Pflege wollen die beiden Krankenhäuser der Frankfurter Rotkreuz-Kliniken. So haben sie deshalb die 35 Stunden-Woche seit Anfang 2019 eingeführt bei vollem Gehalt für die Mitarbeiter der stationären Pflege.

Karin Schoppet, die Oberin der Kliniken der Frankfurter Rotkreuz-Schwesterschaften und zudem die Vorstandsvorsitzende des Frankfurter Rotkreuz-Kliniken e. V. sagte: „Wir möchten dadurch nicht nur neue Pflegefachkräfte ansprechen, sondern auch unseren guten Mitarbeitern und allen Mitgliedern der beiden Frankfurter Rotkreuz-Schwestern­schaften etwas zurückgeben. 

Dies gibt uns die Möglichkeit, sie durch die geringere Arbeitszeit körperlich zu entlasten und ihnen auch mehr Zeit mit ihren Familien zu ermöglichen“. Der Volle Gehaltausgleich das heißt mit der Verkürzung der Arbeitszeit, wird der Grundlohn gleichbleiben, trotz der Kürzung der Arbeitszeit.

Auf zwei Jahre sind die Änderungen vorerst befristet. Die Arbeitsanforderungen würden ständig zu nehmen an dem Pflegepersonal im Klinikbereich, betonten die Kliniken. So würden sich Beispielsweise neben den pflegeintensiven Patienten auch die dokumentarischen und administrativen Aufgaben erhöhen. Darum sei es desto wichtiger, die bestmöglichen Arbeitsbedingungen für die Pflegekräfte zu schaffen.

Die Kliniken befinden sich in Frankfurt am Main und heißten „Klinik Maingau“ und Klinik Rotes Kreuz“. Gunnar Sevecke, Geschäftsführer Finanzen & Strategie der Frankfurter Rotkreuzkliniken sagte: „Als inhabergeführte Kliniken durch die beiden Frankfurter Rotkreuz-Schwesternschaften möchten wir vor allem den Mitarbeitern der Pflege für ihren täglichen Einsatz danken“. Er sagte, dass er ihm der unternehmerische Mut freue, den die Kliniken zeigen, durch die Einführung der 35 Stunden-Woche in der Pflege.

Quelle: aerzteblatt.de

Wenn Sie immer auf den neuste Stand sein wollen, dann empfehlen wir ihnen unsere APP EU-Schwerbehinderung mit der Sie ganz leicht Zugang zu unseren neusten Artikeln haben.

 

Pflegepersonalmangel besonders in der Altenpflege

Bildinhalt: Eine ältere Frau liegt in einem Bett

Im letzten Jahr hat weiter der Personalnotstand in der Pflege zugenommen laut Medienbericht. Fast 40 000 Stellen 2018 im Jahresdurchschnitt in der Pflege sein unbesetzt gewesen, dies schrieb das Düsseldorfer Handelsblatt vom Dienstag.

Danach sind 15 707 in der Krankenpflege und 23 862 in der Altenpflege weggefallen. So hatte es laut dem Bericht 2017 in der Krankenpflege 14 700 unbesetzte Stellen und in der Altenpflege 23 300 Stellen gegeben.

Die Bundesagentur für Arbeit hat die Steigung des Personalmangels zurück geführt auf den steigenden Bedarf an Pflegekräften. Um rund 20 000 ist hingegen die Zahl der Beschäftigten gestiegen in der Kranken- und Altenpflege. Der Bundesgesundheitsminister Jens Spahn sagte zediert das Handelsblatt: „Es gibt immer mehr Pflegekräfte. Aber es sind trotzdem noch nicht genug“. „Denn der Bedarf unserer älter werdenden Gesellschaft steigt stärker als die Zahl der Pflegekräfte.“ Um den Beruf in der Pflege attraktiver zu machen hatte er angekündigt zusätzliche Anstrengungen umso gegen den Personalmangel wirken zu können.

Die Deutsche Krankenhausgesellschaft hatte vorgeschlagen, nach dem französischen Vorbild die Überstunden der Pflegefachkräfte steuerfrei zu bezahlen. Man sei zeitweilig abhängig von der Bereitschaft der Pflegekräfte Überstunden zu tätigen. Denn dadurch könnte man die Pflegefachkräfte besser bezahlen und auch Zeichen geben für Wertschätzung. Quelle: aerzteblatt.de

Zurzeit müssen in Deutschland stationäre Pflegeeinrichtungen, sowie ambulante Pflegedienste Anfragen von Pflegebedürftigen ablehnen, da Sie nicht genügend Personal haben. Meurer sagte: „Und diese Entwicklung wird zunehmend“.„ Denn die Schere zwischen der Anzahl der Pflegekräfte und der Zahl der Pflegebedürftigen wird weiter aufgehen.“ In den letzten Jahren wurden von den Trägern der Pflegeheime viele neue Arbeitsplätze geschaffen, dies hatte Meurer betont. Die Anzahl der examinierten Altenpfleger ist zwischen 2013 und 2017 von 260 400 auf 308 550 angestiegen, dies haben die Zahlen der Bundesagentur für Arbeit aufgezeigt. Die Altenpflegehelfer Anzahl stieg im selben Zeitraum von 204 600 auf 252 450 an. Meurer, auch in der Ausbildung gebe es einen Höchststand.

41 553 Menschen wurden 2008 und 2009 ausgebildet in der Altenpflege, 2017 waren es 68 260. Meurer sagte: „Doch die Zahl derjenigen, die Pflege benötigen, wächst noch schneller“. Damit dem Problem besser begegnet werden kann fordert er eine Neuauflage der „Ausbildungs- und Qualifizierungsoffensive Altenpflege“, so wurde auch 2012 und 2015 die Aus-, Fort- und Weiterbildung in der Altenpflege gefördert. Meurer, es solle Beispielsweise nun die Umschulung zur Pflegefachkräften gefördert werden.

Meurer sagt zudem: „Wenn die Quote auf 49 Prozent sinkt, erklären uns die Heimaufsichtsbehörden, dass wir keine neuen Bewohner mehr aufnehmen sollen“. So würde dies acht bis neun Monate im durschnitt dauern, bis eine offene Pflegestelle wiederbesetzt werden kann. Meurer sagte: „Man muss sich entscheiden, ob man die Fachkraftquote flexibler handhaben will und dafür mehr Pflegebedürftige versorgen kann oder ob man sie lässt, wie sie ist, und in der Folge einige Pflegebedürftige unversorgt bleiben“. „Unser Ziel ist es, mit den Ressourcen, die wir haben, alle Pflegebedürftigen zu versorgen.

Bei einem solchen Ziel ist die Fachkraftquote momentan nicht zu halten.“ Ein Raum sollen geschaffen werden zwischen 45 und 50 Prozent bei der Fachkraftquote dieses fordert Meurer. Eine Absage geben Meurer und Rainer Brüderle, der Präsident des bpa-Arbeitgeberverbands, einem flächendeckend gültigen Tarifvertrag in der Altenpflege, diesen haben die Union und SPD in ihrem Koalitionsvertrag bereits als Ziel.

In den letzten Jahr sind die Gehälter in der Altenpflege um 4,7 Prozent angestiegen ohne Tarifverträge, wobei der Anstieg der Löhne in der Gesamtwirtschaft nur bei 2,5 Prozent war, so Brüderle. Das Zeige das in einem Mangelberuf höhere Gehälter gezahlt werden und der Markt von selber dafür sorge. Es brauche auch keine Tarifverträge um für Transparenz bei den Gehältern zu sorgen. Die Arbeitsvertragsrichtlinien die von den Arbeitgebern selbst vorgelegt werden, würden auch für Transparenz sorgen. Das Bayerische Rote Kreuz (BRK) hat sich am 7 September 2018 geäußert, dass Sie es begrüßen würden, wenn der Zuzug qualifizierter Pflegefachkräfte nach Deutschland erleichtert würde.

In den kommenden 15 Jahren wird sich die Situation, des Personalmangels verschärften, den mehr als die Hälfte der BRK-Pflegekräfte wird dann in Rente sein. Brigitte Meyer, die BRK-Vizepräsidentin sagte: „Wenn die Politik jetzt nichts macht, ist in 15 Jahren ein Drittel der Pflegebedürftigen unversorgt. Das wäre der GAU“. Der Einsatz von Fachkräften aus dem Ausland sei, deshalb umso wichtiger. Leonhard Stärk sagte: „Wir brauchen staatlich organisierte und finanzierte Anwerbeprogramme. Das können wir Verbände nicht mehr alleine stemmen“.

Quelle: aerzteblatt.de

Wenn Sie immer auf den neuste Stand sein wollen, dann empfehlen wir ihnen unsere APP EU-Schwerbehinderung mit der Sie ganz leicht Zugang zu unseren neusten Artikeln haben.

 

Niedersachsen: Die Pflegekammer sieht sich nicht richtig verstanden

Bildinhalt: Ein Pflegebedürftiger im Bett und der Angehörige hält seine Hand

In Niedersachsen ist nach der Sicht der neuen Pflegekammer die starke Kritik an dieser ein Zeichen wegen dem Frust über die Arbeitsbedingungen in der Pflege. Sandra Mehmecke, die Kammerpräsidentin sagte, der Oldenburger Nordwest-Zeitung: „Die Pflegekammer scheint gerade der Aufhänger für einen Protest zu sein, der sich über jahrelang aufgestauten Frust über schlechte Arbeitsbedingungen, Personalknappheit und geringe Bezahlung manifestiert“.

Aufgrund der geforderten Hohen Beiträge hatte sich der Proteste gebildet. Sandra Mehmecke sagte: „Wir haben mit Protest gerechnet, aber die Intensität hat uns tatsächlich völlig überrascht.“ So sagte Sie, das Sie mit anschaue eine Online Petition die sich nach dem geforderten Hohen Beträgen gebildet habe zur Auflösung der Pflegekammer mit Sorge. Alle würden an einen Lösungsvorschlag arbeiten, auch wenn die Beitragsfinanzierung nicht zu dem Gespräch stehe.

Sie habe außerdem gesagt: „Ja, diese Kritik haben wir verstanden und es ist keine Frage, dass wir auch Fehler gemacht haben.“ Vor Weihnachten hatten alle Pflegekammermitglieder einen Bescheid erhalten über den Höchstbeitrag von 140 Euro ab der zweiten hälfte des Jahres 2018, was den Jahreseinkünften von 70 000 Euro entspreche.

Aufgrund dessen haben sich Verdrossenheit darüber breitgemacht, dem sich auch das Sozialministerium mitangeschlossen hatte. So sei es sehr unglücklich mit einem Bescheid den Mitgliedern des Höchstbetrages vorm Fest zu drohen, wenn sie nicht schnell ihre Einkommensverhältnisse mitteilen.

In Niedersachsen gehören 2017 per Gesetz zur beschlossenen berufsständigen Selbstverwaltung an, alle Fachkräftig die tätig sind in der Kranken-, Alten- und Kinderkrankenpflege.

Quelle: aerzteblatt.de

Wenn Sie immer auf den neuste Stand sein wollen, dann empfehlen wir ihnen unsere APP EU-Schwerbehinderung mit der Sie ganz leicht Zugang zu unseren neusten Artikeln haben.

 

Patientenschützer fordern zur Hilfsangeboten einen besseren Zugang

Bildinhalt: Ein roter Putzeimer mit Seifenwasser eine Hand hält einen gelben Lappen

Auf Erleichterungen drängen die Patientenschützer, für Pflegebedürftige Beispielsweise bei den Entlastungshilfen wie Einkaufen, Putzen oder das Spazieren gehen, das dieses auch in Anspruch genommen werden können.

Eugen Brysch, der Vorstand der Deutschen Stiftung Patientenschutz, sagte der Deutschen Presse-Agentur, dass bis lang vom Großteil der 2,6 Millionen die ihrer Angehörigen zu Hause versorgen der „Entlastungsbeitrag“ von 125 Euro im Monat nicht abgerufen wird. „Bei der Suche nach geeigneten Angeboten macht sich schnell Ernüchterung breit.“ Meist wird von den Pflegediensten nichts Angeboten oder zu wenig geleistet und viel Geld verlangt.

So sein andere Anbieter Mangelware. Brysch sagte, dass die Zulassungshürden gesenkt werden sollten von den Ländern und bundesweit einheitlich sein sollten. „Auch Freunden, Nachbarn oder Minijobbern sollte es möglich sein, für solche hauswirtschaftliche Hilfen zugelassen zu werden.“ Zudem sollten die Preise für die Leistungen nicht-pflegerischer Tätigkeiten begrenzt werden. Auch sollten die Beiträge nicht genutzt werden nicht verfallen, sondern auf bis zu 4 500 Euro angespart werden können und dann auch zeitlich ohne ein Verfallsdatum genutzt werden können. Quelle: dpa

Seit 2017 gibt es für alle ab Pflegegrad 1 bis 5 Entlastungsleistungen, wenn jemand zu Hause gepflegt wird von 125€ monatlich. Die Entlastungsleistung kann z.B. für Angebote zur Unterstützung im Alltag verwendet werden, hier bei muss man darauf achten was das jeweilige Bundesland anerkennt.

Diverse Beschäftigungsangebote wie Spiele spielen, Besuch einen Demenz-Cafés oder Vorlesen. Auch Entlastungen im Haushalt wie Fenster putzen oder Rasen mähe. Betreuungsangebote zum Beispiel Begleitung zum Arzt oder Familie. Leistungen eines zugelassenen Pflegedienstes. Sogenannte Pflegesachleistungen z.B. Reinigen der Wohnung oder Gedächtnistraining. Leistungen im Bereich der Selbstversorgung, wie z.B. Körperpflege können mit dem Entlastungsbeitrag nur im Pflegegrad 1 erhalten. Angebote der Tages und Nachtpflege für die vereinbarten Pflegesätze, Unterkunft und Verpflegung sowie sogenannte Investitionskosten. Angebote der Kurzzeitpflege für die vereinbarten Pflegesätze, Unterkunft und Verpflegung sowie genannte Investitionskosten.

Hier können auch die Fahrkosten erstattet werden zur Einrichtung. Ab Pflegegrad 2: Wenn man den Anspruch auf Pflegesachleistungen nicht ausgeschöpft hat kann man bis zu 40 Prozent des dafür vorgesehenen Betrags auch für anerkannte Angebote zur Unterstützung im Alltag verwenden. Dabei sollte man beachten das dieses auch Auswirkungen auf das Pflegegeld haben daher vorher von der Krankenkasse beraten lassen. Ganz wichtig man muss die Rechnungen sammeln und bei der Pflegekasse einreichen. Im Monat nicht genutzte Beiträge können angespart werden.

Die Beiträge die nicht innerhalb eines Kalenderjahrs ausgeschöpft wurden können für in das folgende Kalenderjahr übertragen werden. Hat man noch Ansprüche aus 2015 oder 2016, dann kann man dieses noch bis zum 31. Dezember 2018 nutzen. Für den Entlastungsbetrag muss man die Rechnungen sammeln, dieses bei der Pflegekasse einreichen und dann bekommt man den Entlastungsbetrag erstattet.

Der Pflegedienst oder Entlastungsdienst kann auch direkt mit der Pflegekasse abrechnen, somit muss man nicht vorher bezahlen. Ganz wichtig um den Verbrauch der Leistung zu ermitteln, sollte man sich vom Anbieter eine Rechnungsdurchschrift geben lassen.

Was muss bei der Kostenübernahme beachtet werden? Pflegedienst/Entlastungsdienst kann auch direkt mit der Pflegekasse abrechnen, wenn Sie eine Abtretungserklärung abgeben. In diesem Fall müssen Sie nicht in Vorkasse treten. Um zu sehen, wie viele Leistungen Sie schon verbraucht haben, sollten Sie sich vom Anbieter eine Rechnungsdurchschrift geben lassen.

Quelle: verbraucherzentrale.de

Wenn Sie immer auf den neuste Stand sein wollen, dann empfehlen wir ihnen unsere APP EU-Schwerbehinderung mit der Sie ganz leicht Zugang zu unseren neusten Artikeln haben.

 

Niedersachsen: Ein Verband von Heim- und Pflegedienstbetreibern bemängelt „Chaos“ bei der Pflegekammer

Bildinhalt. Ein Klemmbrett mit ein Dokument zum Ankreuzen liegt auf einem Tisch und daneben liegen Medizinische Werkzeuge (Pinzetten aus Metall)

Carola Reimann, die Sozialministerin von der SPD sei gefordert, wegen der starken Kritik an die neue Pflegekammer Niedersachsen, so der Verband von Heim- und Pflegedienstbetreibern. Ricarda Hasch, die Landeschefin des Bundesverbands privater Anbieter sozialer Dienste (bpa) sagte am 3 Januar 2019 „Ohne Änderung des derzeitigen Pflegekammerkonzeptes wird der Pflegeberuf noch unattraktiver und die Personalnot noch größer werden“.

Außerdem sei es Aufgabe der Ministerin, das Chaos zu durchleuchten und dafür zu sorgen, dass nicht weiter die Pflegekräfte durcheinander gebracht werden. Für Pflegefachkräfte, die in Niedersachsen arbeiten sei die Mitgliedschaft Pflicht. Vor Weihnachten hatten alle Pflegekammermitglieder einen Bescheid erhalten über den Höchstbeitrag von 140 Euro ab der zweiten hälfte des Jahres 2018, was den Jahreseinkünften von 70 000 Euro entspreche.

Sylvia Bruns, die Gesundheitsexpertin von der FDP sagte am Landtag von Hannover :“Es besteht die Gefahr, dass einige der angeschriebenen Pflegekräfte aus Angst vor den angedrohten Strafen oder auch schlicht aus mangelnder Sprachkenntnis den angegebenen Höchstbetrag bezahlt haben, obwohl sie eigentlich viel weniger verdienen“. Als „unsensibel“ hatte das niedersächsische Sozialministerium die Maßnahme bemängelt.

Eine Prüfung der Beitragsordnung hatte die Pflegekammer angekündigt. Rund 34 000 Unterschriften hatte eine Online Petition „Auflösung der Pflegekammer Niedersachsen und Beendigung der Zwangsmitgliedschaften von Pflegekräften“ die Aufgrund dessen gestartet, ist laut bpa.

Quelle: aerzteblatt.de

Wenn Sie immer auf den neuste Stand sein wollen, dann empfehlen wir ihnen unsere APP EU-Schwerbehinderung mit der Sie ganz leicht Zugang zu unseren neusten Artikeln haben.

 

Pflege ist mehr als ein Beruf

Bildbeschreibung: Pressefoto von Jens Spahn.

Es war dieser kleine Film, mit dem sich Jens Spahn bei allen Pflegekräften bedanken wollte. Eine nette Geste, nur sind nicht alle Reaktionen so positiv auf den Filmbeitrag, spiegelt dieser doch kaum wieder, was wirklich Pflege für die Pflegekräfte oder pflegende Angehörigen bedeutet. Die Brigitte (hier nachzulesen) betitelt das so: ""Absolut realitätsfern": Video von Jens Spahn verärgert Pflegekräfte". Aber auch auf der Facebook- Seite von Jens Spahn (hier nachzulesen) sind viele negative Kommentare zu dem Video nachzulesen. Dieses kleine Video, es kommt einem vor wie ein Filmausschnitt aus einem neuen Kinobestseller. Das dabei die Kritik nicht gerade positiv ist, verwundert wenig, denn der Film vermittelt ein wenig Realitätsfremde. Wer den Tagesablauf in einer Pflegeeinrichtung kenn, weiß wie hektisch es manchmal werden kann und es nicht immer einfach ist, pflegebedürftigen Menschen die Aufmerksamkeit zu geben, die ihnen zusteht.

Auch die Pflege durch Angehörige ist nicht gerade ein leichtes Spiel. Gerade wenn die Angehörigen selber Familie haben und den Spagat zwischen Familie und Pflege leisten müssen. Wer keine eigene Familie hat und jemanden als Angehöriger pflegt, steht trotzdem zwischen Beruf, Pflege und all den anderen Verpflichtungen im Alltag. Wie strapazierfähig ist aber ein Pflegesystem das zu 75% aus pflegende Angehörige besteht und die anderen 25 % aus Pflegeeinrichtungen, die nicht selten unter Personalmangel leiden? Wenn wir dann noch bedenken, dass Deutschland vermutlich in der Zukunft zu 60% aus Mitbürger/Innen besteht, die sich im Rentenalter befinden, dann kann das für das Pflegesystem nicht gut sein. 

Leider sind bis heute die Kritischen Stimmen immer noch nicht laut genug zu hören. Vielleicht gibt es jetzt viele die sagen "Unser Pflegesystem ist doch gar nicht so schlecht". Das mag sicherlich stimmen, aber "nicht schlecht" ist oftmals nicht gut genug. Gerade die pflegebedürftigen Personen haben ein Recht auf gute Pflege und Spaß in ihrem Leben. Denn gerade diese Menschen haben ihre Leistungen in unserem Land erbracht, Kinder großgezogen und mit am Wohlstand im Land gearbeitet. Das verdient Dankbarkeit und das verdient eine gute Pflege.

Pflege als Beruf ist aber leider immer noch nicht so attraktiv. Nicht nur, dass das Pflegepersonal durch die Arbeit in der Pflege nicht selten selbst an gesundheitlichen Problemen leidet, nein, auch die Bezahlung ist vielerorts eher als "suboptimal" zu bezeichnen. Arbeitsbedingungen auch nicht immer optimal und wenn dann noch der chronische Personalmangel Leistungen abverlangt, dann kann daran nur noch die Qualität leiden. Wenn dann noch über Berechnungsschlüssel ermittelt wird, wie viel Personalaufwände für eine zu pflegende Person maximal aufgebracht werden darf, dann ist oft das zwischenmenschliche zwischen Pflegekraft und pflegebedürftigen kaum noch realisierbar, obwohl dieses für beide so wichtig ist.

 

 

Wenn Sie immer auf den neuste Stand sein wollen, dann empfehlen wir ihnen unsere APP EU-Schwerbehinderung mit der Sie ganz leicht Zugang zu unseren neusten Artikeln haben.

Die Zahl an Azubis in Rheinland-Pfalz in der Kranken- und Gesundheitspflege ist rückläufig

Bildinhalt: Eine Gruppe von Studenten in einem Lehrraum

Immer weniger wollen in Rheinland-Pfalz Kranken- und Gesundheitspfleger werden. Rund 3 500 Auszubildende gab es im letzten Schuljahr landesweit und somit 5 Prozent (170) weniger als im Jahr davor. Diese hatte das Statistische Landesamt 04 Januar 2019 in Ems mitgeteilt. So waren es 1,4 Prozent weniger Schüler rund 7 800 an den Schulen des Gesundheitswesens. Beispielsweise wurde weniger die Ausbildung zum Ergotherapeuten ergriffen.

Bei den Notfallsanitätern stieg die Ausbildungszahl der Schüler um 21 Prozent und bei den Krankenpflegern um 14 Prozent. Schüler aus anderen Ländern fanden den Beruf im Gesundheitswesen attraktiv. Ein Sprecher des Landesamtes sagte: „Die Zahl der ausländischen Auszubildenden an den Schulen des Gesundheitswesens war mit etwa 900 so hoch wie nie zuvor“. 

Bei den deutschen Auszubildenden ist die Zahl um 2,7 Prozent gesunken im Vergleich 2018/19 mit dem Jahr davor. Die Zahl der Schüler mit einer anderen Staatsangehörigkeit ist dagegen um zehn Prozent gestiegen. Quelle: aerzteblatt.de

In Saarland in einem Modellprojekt der saarländischen Standortagentur Saaris und des Bundesgesundheitsministeriums, sollen für die Pflege mehr Kräfte aus Migranten angeworben werden, dieses hatte Monika Bachmann die Saar-Gesundheitsministerin (CDU) am 3 Dezember 2018 vorgestellt. Unter dem Personalmangel leiden die Pflegekräfte in der Alten- und Krankenpflege massiv. Der Grund ist das sich nur wenige für den Beruf entscheiden.

So ergab eine Anfrage der Grünen Anfang des Jahres an die Bundesregierung, dass 25 000 Stellen in der Kranken- und Altenpflege nicht besetzt sind. Zusätzlich fehlen 10 000 Hilfskräfte. Nach Angaben der Bundesagentur für Arbeit dauert es rund 175 Tage um eine Stelle die frei ist in der Pflege zu besetzen. Deshalb startet am 1 Januar 2019 das Modellprojekt um den Fachkräftemangel entgegenzuwirken, dieses wird über drei Jahre sein und mit 2,2 Millionen Euro finanziert.

Dabei sei das Ziel die Migranten und Flüchtlinge in den Pflegeberuf auszubilden und integrieren. Bachmann sagte: „Ich freue mich, dass dieses Modellprojekt im Saarland ins Leben gerufen wurde und nun über die Grenzen hinaus zur Verbesserung der Situation in der Pflege beitragen kann“. Das Modul hat dabei drei Wege: Für die Ausbildung der Flüchtlinge in der Pflege vorzubereiten und zu gemeinsam zu begleiten, Mediziner auf die ärztliche Kenntnisprüfung vorbereiten, in Haushaltsführungen die Ausbildung und ambulante Betreuung mit zusätzlichem Stützunterricht zu begleiten.

Eine Allgemeine Ausbildung in der Alten- und Krankenpflege sei dabei der Schwerpunkt des Programms. Der Schulische Weg sei für die Migranten kaum zu bewältigen. Durch fehlende Sprachkenntnisse, oder auch die fehlende Schulische Bildung. Christoph Lang der Saaris-Chef sagte: „Das Projekt setzt deshalb schon früher an“. Darum hat das Projekt ein Vorbereitungskurs mit Vorpraktika.

Mit einem Qualifizierungspraktikum startet im Januar das Modellprojekt. Lang sagte: „Das hilft den Teilnehmern bei der Entscheidung, ob sie diesen Beruf überhaupt ergreifen wollen“. Im Vorwege die Abbrecherquote gering zu halten sei auch ein Ziel. Damit auch spätere Unstimmigkeiten ausgeschaltet werden. So sagte Lang: „Wenn jemand sagt, dass er oder sie nur Männer oder Frauen pflegt, ist das natürlich ein klares Ausschlusskriterium“. „Das kann es nicht geben.“ Je nach Bildungstand folgt ein zwölf- bis 15-monatiger Vorbereitungslehrgang, der die Teilnehmer für die Pflegeausbildung fit machen soll.

Im Land soll dieser dann bei den Ausbildungsträgern sein, dabei jeweils durch einen Stützungs-Unterricht von fünf Stunden pro Woche unterstützt. Lang sagte, dass es bis jetzt das Konzept nur in Planung vorlege, doch es gebe bereits erste Gespräche. Auch sei schon die Richtung klar, dass es eine generalistische Pflegeausbildung sein wird, für die ein interkulturelles Ausbildungskonzept geplant sei.

Lang hatte dabei noch nicht bekannt gegeben wie viele am Pilotprojekt teilnehmen. So rechne man bei Qualifizierungspraktikum mit 100 bis 200 interessierten. Zurzeit sind die Vorbereitungskurse auf zweimal 20 Teilnehmern ausgerichtet. Beim Welcome-Center von Saaris ist das Projekt zu finden, dort wird auch eine Stelle mit Gesundheit entstehen.

Die Anerkennung von ausländischen Abschlüssen finde dort auch statt. Durch Schulungen sollen fehlende Qualifikationen erlangt werden könne bei entsprechender Vorbildung. Das nach der Projektlaufzeit das Programm weiter Unterstützung findet, davon ist Bachmann überzeugt.

Quelle: saarbruecker-zeitung.de

Wenn Sie immer auf den neuste Stand sein wollen, dann empfehlen wir ihnen unsere APP EU-Schwerbehinderung mit der Sie ganz leicht Zugang zu unseren neusten Artikeln haben.

 

Paritätischer fordert Reformpaket

Bildbeschreibung: Obdachloser Mann auf der Straße

Altersarmut ist immer noch ein Thema, welches immer wieder seinen Platz findet. Somit fordert der Paritätische in seiner Presseerklärung (hier als PDF- Download) dringende Reformen. 424 Euro sind längst nicht mehr ausreichend, sondern 628 Euro sollten angemessen sein, so ist es in den Forderungen nachzulesen. Das der heutige Regelsatz mit 424 Euro nicht ausreichend ist, darüber haben wir bereits mehrfach berichtet.

In dem Armutsbericht (hier als PDF- Download) finden wir eine gute Aufschlüsselung über die Thematik. So sind etwa ein viertel der erwachsenen Armen in Pension oder Rente. Dabei stellen, neben den Erwerbstätigen, die Rentner und Pensionäre/Inn die zweit größte Gruppe da. Wer sich genauer mit den Zahlen befassen möchte, sollte sich den Bericht (hier als PDF- Download) detaillierter anschauen.

Woher kommt aber die Altersarmut: Eigentlich müsste man die gesamte Schuld auf die geringen Löhne schieben, denn rechnet man einmal aus, was jemand nach 45 Arbeitsjahren in die Rentenkasse eingezahlt hat und wie sich dieser Betrag auf die theoretisch 15 Jahre Rentenzeit als Rechengrundlage verteilen, wird einem deutlich, wie es zu den geringen Renten kommt. Also doch mehr in die Rentenkasse einzahlen und die Beitragssätze erhöhen? Mit Sicherheit nicht. Alleine schon die Gesamtrentenlast auf eine Institution wie die Rentenkasse zu verlagern und wie in der Vergangenheit geschehen, sich dann als Staat daraus zu bedienen um Löcher in der Staatskasse zu schließen, kann nur auf Unverständnis stoßen, wenn man bedenkt, wie gefüllt heute die Staatskassen sind. Da fragt sich der gesunde Menschenverstand doch, warum die seinerzeit benötigten Gelder nicht an die Rentenkasse zurück fließen?

Sicherlich, muss man das wieder differenzierter betrachten, denn Rentenzahlungen kann ein Staat nur so gestalten, dass die Zahlungen mit Nachhaltigkeit gesichert sind. Aber gab es da nicht noch den 2. Topf aus dem dann die Rentner mit zu geringer Rente ihre Grundsicherung erhalten? Ist das dann am Ende nicht auch die Staatskasse? Was hat aber ein Staat davon, jemanden aus der Altersarmut herauszuholen? Gewinnen kann dieser doch nichts mehr daran. Kosten dem Staat alte Menschen zu viel? Dass aber auch diese Menschen so etwas wie Würde verspüren wollen, vielleicht im Renten leben sogar noch gesellschaftlich aktiv sein möchten, scheint dem Staat nicht so wichtig zu sein. Dabei könnte der Staat die Kaufkraft stärken, egal ob über höhere Renten oder höhere Grundsicherung. Erhöhte Kaufkraft würde ja zudem die Wirtschaft ankurbeln. Und: Wer im Alter noch aktiv ist, wird weniger krank und könnte somit Gesundheits- und Pflegekassen entlasten. Doch vielleicht ist es genau das, was für den Staat zu kompliziert ist um das mit zu berücksichtigen? Höhere Grundsicherung im Alter wäre allerdings auch wieder eine Hürde für betroffene Menschen, denn wer Grundsicherung bezieht, wird nie Dinge erleben dürfen, wie bspw. einen Langzeiturlaub im EU- Ausland oder einfach mal bei einem längeren Besuch der eigenen Kinder im Ausland, denn da gibt es noch das Gesetzbuch, was genau nach 4 Wochen die Zahlungen der Grundsicherung einstellt, wen sich jemand mit Grundsicherung im Alter im EU- Ausland aufhält. Selbst wenn die Reise aus den ersparten Geld (Selbstbehalt) finanziert wird, oder vielleicht sogar ein Geschenk ist.

In der anderen Gruppe, derer die an Armut leiden obwohl diese erwerbstätig sind, sieht es eigentlich nicht anders aus. Das Einkommen reicht nicht, es muss um Wohnung und Familie zu sichern, Grundsicherung als Zusatzleistung in Anspruch genommen werden. Also keine Möglichkeit vielleicht für die eigene Altersvorsorge zu sorgen. Genau diese Situation kann aber dafür sorge tragen, dass uns das Problem Altersarmut nicht nur noch länger begleiten wird, sondern das Deutschland langfristig ein Land der Armen wird. Der Demografische Wandel lässt sich nicht aufhalten und das Deutschland einmal mehr Rentner/Inn wie erwerbstätige haben wird, das ist eine Tendenz die bereits heute erkennbar ist. Wie da dann eine Generationsversicherung funktionieren soll, denn genau darauf beruht das Rentensystem, das ist eine Frage die wir seitens der Politik nie wirklich beantwortet bekommen haben.

 

 

Wenn Sie immer auf den neuste Stand sein wollen, dann empfehlen wir ihnen unsere APP EU-Schwerbehinderung mit der Sie ganz leicht Zugang zu unseren neusten Artikeln haben.

 

Änderungen 2019 für Pflege und Gesundheit

Bildinhalt: Ein Gelbes Schild unten steht 2018 in schwarzer Schrift die Zahl ist durchgestrichen mit einen roten Strich und dadrüber steht 2019 in schwarzer Schrift

Ab dem 1 Januar 2019 gibt es in der Pflege und im Gesundheitswesen einige Änderungen. Der Bundegesundheitsminister Jens Spahn hat diese durch mehrere Reformen ins Rollen gebracht. So wurde der Beitrag der Pflegeversicherung um 0,5 Prozentpunkte erhöht auf 3,05 Prozent und für Kinderlose auf 3,3 Prozent. Dadurch soll die Leistungsverbesserungen finanziert werden.

Zudem ist die Anzahl an Pflegebedürftigkeit gestiegen durch die Änderung von der Pflegestufe den Pflegegrad. 3,41 Millionen Menschen haben 19 Prozent mehr Leistung im Dezember 2017 erhalten als 2015. Arbeitnehmer und Arbeitgeber zahlen ab Anfang diesem Jahres den Beitrag der gesetzlichen Krankenversicherung zu gleichen Teilen. Zudem wird der von den Krankenkassen festzusetzende Zusatzbeitrag gleich aufgeteilt zwischen Arbeitnehmern und Arbeitgebern, sowie Rentnern und die Rentenversicherung. Der Zusatzbeitrag ist für 2019 auf 0,9 Prozent von 1 Prozent gesunken. Jedoch bestimmen im einzelnen die Krankenkassen wie hoch der Zusatzbeitrag ausfällt.

In Zukunft müssen Personaluntergrenzen von Krankenhäusern eingehalten werden um damit die Pflege zu verbessern. Zunächst wurde diese durch eine Rechtsverordnung auf vier „pflegesensitive Bereiche“ bestimmt: Kardiologie, Intensivmedizin, Unfallchirurgie und Geriatrie. 13 000 neue Stellen sollen für die Pflege entstehen in den Pflege- und Altenheimen. Durch die Krankenkassen sollen diese finanziert werden.

Jede zusätzliche Stelle soll vollständig von der Krankenversicherung finanziert werden in der Krankenhauspflege um dort die Personalausstattung zu verbessern. Für höhere Tarifabschlüsse wegen Zusatzkosten sollen sie auch aufkommen. Von den Krankenkassen müssen in der häuslichen Krankenpflege die Tariflöhne zugestimmt werden. Das Gesetz sorgt für mehr Attraktivität bei den Ausbildungsplätzen. So soll ab diesem Jahr 2019 die Vergütungen im ersten Ausbildungsjahr ab diesem Jahr vollständig von den Krankenkassen übernommen werden bei Auszubildenden in Krankenpflege, Kinderkrankenpflege und in der Krankenpflegehilfe. Jedoch haben die Pflegeexperten gesagt, dass der Pflegeengpass durch eine bessere Bezahlung nicht alleine gelöst werden könne.

Es müsse auch die Arbeitsbedingungen verbessert werden. Um auch Berufsaussteiger oder Teilzeitkräfte wieder zu gewinnen, um wieder in den Beruf einzusteigen oder mehr zur arbeiten. In Zukunft wollen Krankenhäuser und Pflegeeinrichtung finanzielle Unterstützung anbieten um Familie und Beruf mit der Pflege besser vereinbaren zu können.

Rund 70 Millionen Euro jährlich an mehr Leistungen zur betrieblichen Gesundheitsförderung in Pflegeeinrichtungen und Krankenhäusern müssen Krankenkassen aufbringen. So soll auch die Digitalisierung mehr gefördert werden um Bürokratische Hürden mehr entgegenzuwirken. 12 000 Euro soll dafür einmalig pro Einrichtung zu Verfügung gestellt werden von der Pflegeversicherung. Zeitgleich sollen Angehörige in der Pflege mehr gestärkt werden, denn ohne Sie würde die Pflege nicht möglich sein, wie die neuesten Statistiken zeigen. 76 Prozent der Leistungsempfänger 2,59 Millionen Pflegebedürftige leben zu Hause.

Von den Angehörigen werden 1,76 Millionen gepflegt. Es soll leichteren Zugang geben für die Pflegenden Angehörigen zu stationären medizinischen Rehabilitationsleistungen. Die Krankenkassen übernehmen die Kosten, für die Betreuung, wenn die pflegebedürftige Person mit in die Rehaeinrichtung geht, falls dies nicht geht kümmern Sie sich um die Betreuung.

Quelle: aerzteblatt.de

Wenn Sie immer auf den neuste Stand sein wollen, dann empfehlen wir ihnen unsere APP EU-Schwerbehinderung mit der Sie ganz leicht Zugang zu unseren neusten Artikeln haben.

 

Hartz IV Regelsatz steigt mit Auswirkungen auf die Sozialhilfe?

Bildbeschreibung: Euroscheine mit Brille, die auf einem Tisch liegen.

Ab Januar 2019 steigen erfreulicherweise die Hartz IV Regelsätze um ganze 8 Euro. 

- Alleinerziehende statt 416 Euro erhalten 424 Euro*.
- Paare in einer Bedarfsgemeinschaft dürfen sich auf 382 Euro statt 374 Euro freuen*.
- Erwachsene zwischen 18 - 24 erhalten statt 332 Euro, 339 Euro*.
- Zwischen 18 und 15 Jahren, 322 Euro statt 316 Euro*
- Zwischen 14 und 7 Jahren, 302 Euro statt 296 Euro*.
- Kinder bis 7 Jahre 245 Euro statt 240 Euro.

Wie auf den Seiten der Bundesregierung nachzulesen ist, gelten diese neuen Regelsätze auch für Empfänger von Grundsicherung nach dem zwölften Sozialgesetzbuch. Genau hier könnte man den diesen Artikel beenden, denn die Fakten seitens der Regierung sind damit alle wiedergegeben. Doch ganz so einfach ist es nicht, denn bereits viele Sozialverbände haben zu diesen geringen Regelsätzen Kritik geäußert. Wie immer, denn wirklich Erfolgreich war diese Kritik nicht. Ob das nun daran liegt, dass da irgendwo in Berlin mal eine Mauer stand und für betroffene das Gefühl entstehen könnte, dass diese Mauer zwischen Regierung und betroffenen immer noch existiert (schließlich ist der Mauerverlauf zwischen Ost- und West bis heute immer noch erkennbar), mag jeder für sich selber entscheiden.

Für Bewohner in der Bundeshauptstadt Berlin, die Leistungen nach dem SGB II oder SGB XII beziehen, hat die Stadt Berlin etwas besonderes eingerichtet. So werden dort ab dem 1. Januar 2019 die Kosten für den Mieterschutzbund übernommen. Inbegriffen ist darin auch der Rechtschutz. (Quelle: Tagesspiegel) Damit sollen betroffene mehr Rechtsicherheit erhalten, denn gerade für SGB II/XII Empfänger/Inn ist dieser Mieterschutz eine ganz wichtige Angelegenheit. Gerade in den heutigen Zeiten, wo schon bei der nächsten Sanierung durch den Vermieter, es schnell mal zu Streitigkeiten kommen kann, die dann nicht selten einen juristischen Beistand bedürfen. 

424 Euro, einen Betrag, der mit Sicherheit das eigentliche Problem nicht lösen wird. Egal ob Altersarmut oder wenn es für betroffene Personen einfach darum geht, am gesellschaftlichem Leben teil zu haben. Mit 424 Euro fast unmöglich. Kommt dann noch eine Behinderung dazu, die vielleicht nicht dazu ausreicht, Mehrbedarf geltend zu machen wird es noch problematischer. Genauso wird mit der Erhöhung von 8 Euro chronisch kranken Menschen nicht geholfen, denn diese 8 Euro decken oft nicht einmal die erhöhten Kosten für Medikamente.

Wie wir bereits am 5. November 2018 berichteten (hier nachzulesen) hat bereits die UN an Deutschland die Forderung der Verbesserungen in der Grundsicherung gefordert.

Natürlich wollten wir es genau wissen und haben bereits im November 2018 zu dem Statement der UN, beim zuständigen Ministerium nachgefragt und erhielten folgende Antwort (Zitat):
"Aus der Sicht von Deutschland kann Armutsbekämpfung nicht durch höhere Transferzahlungen, sondern nur durch Verhinderung von Hilfebedürftigkeit erfolgen. Die Ausübung einer Erwerbstätigkeit ist der beste Schutz vor Armut. Deshalb liegt ein zentraler Ansatz zur Armutsbekämpfung in Deutschland in Förderung und Unterstützung der Aufnahme einer Erwerbstätigkeit, insbesondere auch von Menschen, die bereits seit längerer Zeit arbeitslos sind. Hinzu kommt die Verbesserung von Bildungs- und Teilhabechancen von Kindern. Mit dem Teilhabechancengesetz und dem Starke-Familien-Gesetz werden in dieser Legislaturperiode in beiden Bereichen wichtige Neuerungen auf den Weg gebracht."

Eine Antwort, die man dem Grunde nach so unterschreiben könnte, wenn da eben nicht das Problem mit jenen betroffenen Personen ist, die nicht mehr arbeiten können, also schon in Altersrente sind, oder aufgrund von Erkrankungen einfach nicht mehr erwerbstätig sein können. Eine weitere Personengruppe findet sich hier auch nicht wieder. Jene, die bereits erwerbstätig sind und wegen geringem Einkommen immer noch auf Leistungen nach dem SGB II/XII abhängig sind. Wen wundert es also, wenn Bürger schon aus diesem Grunde die großen "Volksparteien" nicht mehr wählen.

Wenn Sie immer auf den neuste Stand sein wollen, dann empfehlen wir ihnen unsere APP EU-Schwerbehinderung mit der Sie ganz leicht Zugang zu unseren neusten Artikeln haben.

 

Niedersachsen: Streit um Pflegekammer zugspitzt

Bildinhalt: Eine schwarzer Kugelschreiber und ein Papier auf dem Signatur steht

In Niedersachsen hat sich der Streit um die Pflegekammer verschärft. Viele Pflegekräfte wollen ihre Examensurkunden zurückgeben, damit Sie der Zwangsmitgliedschaft in den neuen Einrichtungen entgehen, so der Initiator der Petition, Stefan Cornelius.

Er sagte der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung:“ Nein zur Pflegekammer 2018 Niedersachsen“, der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung. 13 000 Unterstützer hat bereits in Niedersachsen die Petition laut den Initiatoren. Stefan Cornelius sagte: „Bei etlichen Betroffenen schlagen im Moment die Emotionen hoch.“ Auch sagte er, dass es keine Lösung sei die Urkunden zurückzugeben. „Das würde dem Pflegebereich schaden.“

In Niedersachsen wurde ist Gespräch um die Pflegekammer neu aufgekommen, nachdem den Mitgliedern für 2018 Beitragsbescheid von 140 Euro zugesendet wurden. Es wurde hierfür ein Jahreseinkommen von 70 000 Euro als Grundlage genommen, dass wohl kaum keine Pflegekraft verdient.

Den Beitrag könnten die Pflegefachkräfte senken, wenn Sie einen Einkommensnachweis bei der Pflegekammer einreichen. Neue Bescheide würde sie dann schicken. Im August hatte wurde die Niedersächsische Pflegekammer errichtet. Für examinierte Pflegefachkräfte ist die Mitgliedschaft Pflicht. Gegen eine betragspflichtige Kammer sind die Initiatoren der Petition. Eine Demonstration in Hannover ist für Januar geplant um das Vorhaben zu bekräftigen.

Quelle: aerzteblatt.de

Wenn Sie immer auf den neuste Stand sein wollen, dann empfehlen wir ihnen unsere APP EU-Schwerbehinderung mit der Sie ganz leicht Zugang zu unseren neusten Artikeln haben.

 

Bundeskanzlerin dankt Pflegekräften

Bildbescherbung: verschwommenes Foto von Angela Merkel

Bei Millionen Menschen von Menschen hat sich Angela Merkel bedankt, die sie sich für Wohl der Menschen einsetzen. In ihrer Rede hat Sie besonderen dank allen Rettungskräften, Polizisten und Soldaten ausgesprochen, sowie den Menschen in der Pflege und in Krankenhäusern, die sich um andere kümmern und auch die die ehrenamtlich helfen.

Die Bundesregierung will um den Wohlstand, die Arbeitsplätze und die Lebensgrundlage zu gewährleisten zielstrebig beim Strukturwandel zu den neuen Technologien gehen und dabei auf den digitalen Fortschritt setzen. Die Bundeskanzlerin sagte: „Mit unserer Arbeit für gleichwertige Lebensverhältnisse wollen wir erreichen, dass jede und jeder einen guten Zugang zu Bildung, Wohnraum und Gesundheitsversorgung hat – auf dem Land genauso wie in der Stadt“.

Außerdem müsse Deutschland in eigenem Interesse in Zukunft mehr Verantwortung in der Welt übernehmen. Sie sagte: „Die Herausforderungen unserer Zeit werden wir nur meistern, wenn wir zusammenhalten und mit anderen über Grenzen hinweg zusammenarbeiten“.

So sein dazu die Bilder von Astronaut Alexander Gerst symbolisch, die er auf der internationalen Raumstation ISS in den letzten Monaten gesendet hatte. Merkel sagte: „Es sind Bilder, die uns immer wieder eine neue Sicht auf unseren Planeten geben: Auf Naturgewalten wie Hurrikans, mit denen wir Menschen leben müssen; auf unsere mitteleuropäischen Landschaften, die in diesem ungewöhnlich trockenen Sommer auch aus dem All ganz braun statt grün aussahen; und immer wieder sind es auch einfach Bilder von der überwältigenden Schönheit unserer Erde“.

Allerdings wisse man von der Verletzbarkeit der Lebensgrundlagen, im umfassenden Sinne. Sie sagte: „Da ist die Schicksalsfrage des Klimawandels, die der Steuerung und Ordnung der Migration, da ist der Kampf gegen den internationalen Terrorismus“.

Auch hatte Merkel darauf hingewiesen das Deutschland für zwei Jahre wieder Mitglied im UN-Sicherheitsrat sein und sie dort für Umfassende Lösungen einsetzen wolle. Zudem hatte Sie angekündigt die Mittel zu erhöhen für Entwicklungshilfe und humanitäre Hilfe, sowie die Verteidigungsausgaben.

Hier können sie noch einmal den Dank von Frau Merkel an alle Rettungskräfte, Polizisten, Mitarbeiter/Innen in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen im Original mit Untertitel sehen:

 

 

Quelle: Bundesregierung

Wenn Sie immer auf den neuste Stand sein wollen, dann empfehlen wir ihnen unsere APP EU-Schwerbehinderung mit der Sie ganz leicht Zugang zu unseren neusten Artikeln haben.

 

Weitere Beiträge ...

0
+

Gefällt Ihnen der Artikel?

Liken Sie uns. Vielen Dank