Herzlich Willkommen

EU-Schwerbehinderung

Das Online-Nachrichtenportal.
Politik, Soziales, Behinderung, Rente 
und vieles mehr .... Kritisch, sachlich und offen.

 

 

 

In Deutschland sind die Gesundheitsausgaben gestiegen pro Einwohner

Bildinhalt: Mehrere 500, 100, 50, 10 und 5 Euroscheine

Im letzten Jahr waren die Zahlen 387, 2 Milliarden Euro 3,1 Prozent mehr als im Jahr zuvor, wie das Statistische Bundesamt mitgeteilt habe. So wurde 2017 zum ersten Mal die Zahl von einer Milliarde Euro pro Tag überschreitet.

2017 wurden 375,6 Milliarden Euro an Kosten aufgewendet, dieses war ein Steigerung von 4,7 Prozent, wie das Bundesamt jetzt mitgeteilt habe anhand von vorliegenden Ergebnissen. Pro Einwohner würden die Ausgaben 4 544 Euro entsprechen, laut den Angaben.

Für die soziale Pflegeversicherung stiegen die Kosten mit 26,4 Prozent 2017 am größten an, der Grund war das dritte Pflegestärkungsgesetz, das zum 1 Januar 2017 in Kraft getreten ist, so Bundesamt. So haben mehr Demenzerkrankte Leistungen von der Pflegeversicherung erhalten als davor.

Die größten Kosten waren die gesetzliche Krankenversicherung mit 214,2 Milliarden Euro. Mit 15,8 Milliarden Euro haben die öffentlichen Haushalte mehr als 7 Prozent weniger ausgegeben.

Das Bundesamt sagte, so sei einer der Gründe die zurück gehende Ausgaben für Asylbewerberleistungen und Hilfe zur Pflege im Bereich der Sozialhilfe. Von den Arbeitgebern, Arbeitnehmern und staatliche Transfers werden die Gesundheitsausgaben in Deutschland überwiegend die Kosten getragen.

Quelle: dpa

Wenn Sie immer auf den neuste Stand sein wollen, dann empfehlen wir ihnen unsere APP EU-Schwerbehinderung mit der Sie ganz leicht Zugang zu unseren neusten Artikeln haben.
Unsere Android Notfall- App erhalten Sie direkt hier.

 

Mecklenburg-Vorpommern: Kaum noch Fixierungen in Pflegeheimen

Bildinhalt: Eine Frau die auf einem Bett liegt (Das Bild ist in schwarz/weiß fotographiert)

In Pflegeheimen werden weniger als früher Menschen zum eigenen Schutz oder den anderen Menschen fixiert. Katy Hoffmeister, die Justizministerin sagte am 18 März 2019 in Torgelow auf der Fachveranstaltung., dass die Zahl der richterlichen Anordnungen gesunken sei von 1 530 im Jahr 2016 auf 1 356 im Jahr 2017.

Zudem sagte Sie: “Freiheitsentziehende Maßnahmen in der Pflegereduzieren 2.0“. Nur mit einer Genehmigung eines Richters sind Fixierungen möglich. Das Amtsgericht Pasewalk hatte Hoffmeister als Beispiel genannt.

Sie sagte: „In den Pflegeheimen und den betreuten Wohnformen rund um Pasewalk gibt es heute kaum noch Fixierungen“. So werde in einer Einrichtung ganz darauf verzichtet. „Das ist ein großer Erfolg des Amtsgerichts Pasewalk, das die Initiative vor sieben Jahren gestartet hatte.“

Nach einer gemeinsamen anderen Maßnahme suchen die Verfahrenspfleger extra dafür geschult wurden. Umso demente Patienten bei einem Sturz aus dem Bett vor Verletzungen zu sichern. Nach den Worten eines Ministeriumssprecher wäre eine Möglichkeit niedrigere Betten.

Quelle: dpa

Wenn Sie immer auf den neuste Stand sein wollen, dann empfehlen wir ihnen unsere APP EU-Schwerbehinderung mit der Sie ganz leicht Zugang zu unseren neusten Artikeln haben.
Unsere Android Notfall- App erhalten Sie direkt hier.

 

Im Herbst 2019 kommt der neue Pflege-TÜV

Bildinhalt: Einen Transparenten Ball die von beiden Händen festgehalten wird und in dem Ball sind zwei Senioren als kleine schwarze Figuren gemalt, dabei hat einer einen Gehstock

Der neue Pflege-TÜV kommt nach jahrelanger Kritik an dem derzeitigen Pflege-TÜV endlich im Herbst diesen Jahres. Der Pflege-TÜV soll die Qualität der Heime transparenter machen. Durch den neuen Pflege-TÜV sollen die Pflegebedürftigen und ihrer Angehörigen eine aussagekräftige Bewertung für die Heime in Deutschland erhalten. Gernot Kiefer, der Vorstand des GKV-Spitzenverbands sagte: „Am 1. November beginnen in den Pflegeheimen endlich die Prüfungen nach dem neuen Qualitätssystem".

Die neue überarbeitete Prüfung soll eine Aufschlussreichende Darstellung über die Qualität der Pflegeheime erschließen. Die derzeitigen Pflegenoten, die oft kritisiert wurden, sollen abgeschafft werden, durch die kein Vergleich möglich ist, da diese fast immer positiv ausfallen. Für die neue Reform hat das zuständige Gremium Qualitätsausschuss von Krankenkassen und Heimbetreibern. Kiefer sagte: „Bereits im Frühjahr 2020 werden erste Ergebnisse veröffentlicht und bis Ende 2020 soll jedes Heim nach den neuen Regeln geprüft worden sein."

Die neue Transparenz über die Pflegequalität sei ein Fortschritt für die Bewohner und deren Angehörige. "Sie war längst überfällig". Im Sommer letzten Jahres hatten Wissenschaftler unter der Anweisung des Instituts für Pflegewissenschaft an der Universität Bielefeld ein Plan zu einer verbraucher-näheren Bewertung der über 13 000 Pflegeheime und gleichvielen ambulanten Pflegedienste in Deutschland vorgezeigt. Dabei sollen im Fokus stehen der wirkliche Gesundheitszustand der Pflegeheimbewohner, sowie die Angebote der Pflegeeinrichtung und Ausstattung. Es muss noch das Konzept vom Qualitätsausschuss Pflege, der von Bundesregierung gegründet wurde in Richtlinien ausgeführt werden.

In dem Ausschuss sitzen Repräsentanten der Pflegekassen und der Anbieter von Pflegeleistungen. Pflegenotstand gibt es seit 2009. Dabei sei das Ziel das die Angehörigen schnell und unkompliziert ein gutes Pflegeheim oder eine ambulante Pflegestation für pflege-bedürftige Familienmitglieder finden können. Um die 70 Kriterien werden jährlich alle Einrichtungen vom Medizinischen Dienst der Krankenkasse (MDK) mit Schulnoten bewertet. Schnell geeinigt haben sich die Politik, Pflegekassen, Heimbetreiber und Verbraucherschutz das der eingeführte Pflege-TÜV nicht mit Schulnoten geleistet werden könne.

Karl-Josef Laumann, der damalige Pflegebeauftragte sagte: „Es werden bewusst Schwachstellen vertuscht, damit keine Pflegeeinrichtung schlechter dasteht als andere“. So bekommen alle Pflegeheime die Note 1,2 dieses ist für Kritiker ein Dorn im Auge. Bemängelt wurde das vor allem bürokratische Abläufe überprüft wurden und das keine K.-o.- Kriterien dargestellt wurden. Die Deutsche Stiftung Patientenschutz sagte: „Singen eins, Mathe sechs – in der Schule bleiben Sie damit hängen, im Bereich der Pflege erhalten Sie die Durchschnittsnote drei“.

Die Arbeit hatte deswegen im Sommer 2016 der Pflege-Qualitätsausschuss aufgenommen. Daher habe er die Bielefelder Wissenschaftler beauftragt gemeinsam mit Pflegekassen, Vertreter der Pflegebedürftigen, sowie die Einrichtungsträger ein ausgereifteres wissenschaftliches Verfahren zur Qualitätsmessung vorzureichen. 

In Zukunft soll es ein Baukastensystem geben, das mehr Informationen zu Verfügung stellt als bereits zuvor. Ein neues Prüfungsverfahren hatte der Gesetzgeber der Pflegeeinrichtung, -kassen und Kommunen 2015 beauftragt bis März 2017 zu entwickeln. So gab es immer wieder Verschiebungen. Seit letzten Herbst liegen den Krankenkassen und Heimbetreibern Empfehlungen von Wissenschaftlern für einen neuen Pflege-TÜV vor.

Dabei soll zum ersten Mal die Situation in den Heimen realistisch ermittelt werden und für alle ersichtlich dargestellt werden. Bei der Bewertung der medizinischen Pflegequalität sollen jährlich Prüfungen des Medizinischen Dienstes der Krankenkasse (MDK), Selbstangaben sowie Berichte der Heimaufsicht zusammenströmen der jeweiligen Pflegeheime. Klaus Wingenfeld der Bielefelder Pflegewissenschaftler hat für letzteres genaue Gesichtspunkte entwickelt. So werde jeder Bewohner bei der internen Prüfung begutachtet. Veränderungen im Pflegezustand können in Zeitreihen aller Bewohner bemerkt werden.

Wingenfeld sagte: „Es geht künftig etwa darum, wie gut es gelingt, Mobilitätsverlust, Sturzverletzungen, die Entstehung von Druckgeschwüren oder den Einsatz freiheitseinschränkender Maßnahmen zu vermeiden“. Laut dem Konzept sollen die Ergebnisse mit Kategorien versehen werden wie „weit über Durchschnitt“, „etwas über Durchschnitt“, „nah am Durchschnitt“, „etwas unter Durchschnitt“ oder „weit unter Durchschnitt“ ausgewertet werden. Bildliche sollen zudem besonders gute oder schlechte Ergebnisse dargestellt werden.

Beispielsweise soll der Verbraucher Informationen erhalten über die Lebensqualität in der Einrichtung durch das neue Bewertungssystem. Die Einrichtungen sollen Auskunft geben um viele Pflegebedürftige ein Pflegender sich kümmert.

Dabei sollen die bisherigen Pflegenoten noch so lange zu sehen sein, bis dieses durch den neuen Pflege-TÜV ersetzt wurden. In Portalen der gesetzlichen Kranken- und Pflegekassen wie Beispielsweise den „Pflegelotsen“ sollen die Informationen abrufbar sein. Die Infos über die Qualität soll zudem in den Pflegeheimen ausgehängt werden. Quelle: aerzteblatt.de

Quelle: dpa

Wenn Sie immer auf den neuste Stand sein wollen, dann empfehlen wir ihnen unsere APP EU-Schwerbehinderung mit der Sie ganz leicht Zugang zu unseren neusten Artikeln haben.
Unsere Android Notfall- App erhalten Sie direkt hier.

 

So steigen die Renten zum 1. Juli 2019

Bildbeschreibung: Auf dem Bild sind Gelscheine zu sehen, die in einer Hand gehalten werden.

Zum ersten Juli 2019 werden die Rentenbezüge steigen. In Westdeutschland steigt die Rente um 3,18 % und in Ostdeutschland um 3,91 %. In einer Pressemitteilung des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales, teilte der Bundesarbeitsminister Hubertus Heil, folgendes mit: "Auch in diesem Jahr profitieren die Rentnerinnen und Rentner von der guten Lage am Arbeitsmarkt und den Lohnsteigerungen der Vergangenheit in Form von besseren Renten. Auf dem Weg zu gleichen Rentenwerten in Ost und West kommen wir mit der Rentenanpassung 2019 ebenfalls weiter gut voran. Der Rentenwert (Ost) erreicht 96,5 Prozent des Westwerts. Bis spätestens zur Rentenanpassung 2024 wird der aktuelle Rentenwert (Ost) auf 100 Prozent des Westwerts ansteigen.
Insgesamt zeigt sich: Die gesetzliche Rente bleibt die zentrale Säule der Alterssicherung in Deutschland. Um sie weiter zu stärken werden wir eine Grundrente einführen, die ihren Namen auch verdient. Die Grundrente soll Lebensarbeitszeit anerkennen und einen wirksamen Beitrag gegen Altersarmut leisten. Es geht um mehr Respekt vor der Leistung von Menschen, die ihr Leben lang gearbeitet, Kinder erzogen oder Angehörige gepflegt haben und aufgrund zu niedriger Löhne keine angemessene Rente bekommen. Diese Menschen sollen im Alter ordentlich abgesichert sein." 

Grundlage für die Rentenanpassung ist die Lohnentwicklung. Dabei beiträgt die relevante Steigerung in den neuen Bundesländern 2,99 % und in den alten 2,39 %.

Erstmalig wurde die Niveauschutzklausel des RV- Leistungsverbesserungs- und Stabilisierungsgesetz geprüft um sicherzustellen, dass in der Zeit bis zum 1. Juli 2025, das Rentenniveau von 48% nicht unterschritten wird. Das Rentenniveau beschreibt den Verhältniswert aus einer verfügbaren Standardrente und dem verfügbaren Durchschnittsentgelt, ohne Berücksichtigung der darauf entfallenden Steuern. 

Auf Grundlage der Daten ergibt sich die Anhebung des Rentenwertes für Ost auf 31,89 Euro (vorher 30,69 Euro) und für West auf 33,05 Euro (vorher 32,03 Euro). Daraus ergibt sich in den neuen Ländern eine Anpassung von 3,91% und in den alten Ländern von 3,18 %.

Quelle: BMAS

 

 

Wenn Sie immer auf den neuste Stand sein wollen, dann empfehlen wir ihnen unsere APP EU-Schwerbehinderung mit der Sie ganz leicht Zugang zu unseren neusten Artikeln haben.

Unsere Android Notfall- App erhalten Sie direkt hier .

Weiterlesen

Sachsen-Anhalt: IKK gesund Plus startet 3,4 Millionen Euro Projekt

Bildinhalt: Zwei Menschen schütteln sich die Hände

In Sachsen-Anhalt werden zurzeit für Schlaganfall- und Herzinfarktpatienten einfachere Übergänge vom Krankenhaus zur Rehe und bis nach Hause getestet. Ein 3,4 Millionen Euro Projekt habe die IKK gesund plus gestartet, nach eigenen Angaben, dieses werde aus den Innovationsfonds der Krankenkasse gezahlt.

Der Vorstand der IKK gesund plus in Magdeburg sagte, dass es um die übergreifende Versorgung gehe für die Kranken zu verbessern. Hierfür wurde ein Team aus elf Personen aufgestellt mit Patientenkoordinatoren.

Zurzeit würden um die 1 300 Versicherte der Krankenkasse von dem Projekt ein Nutzen haben. So sollen die Koordinatoren sich darum kümmern, dass die Patienten nach einem Reha Aufenthalt ein Termin bei einem Facharzt zügig bekommen für die weitere Behandlung. Auch soll früher geschaut werden welche Hilfsmittel zu Hause von den Betroffenen benötigt werden.

Zudem gehe es auch um Pflegestufen gehe es laut den Angaben. Bisher sein die Patienten häufig alleine mit Organisation. Michael Sailer, der ärztliche Direktor des Neurologischen Rehabilitationszentrums Magdeburg und der Median Klinik Flechtingen sagte: “Wir verlieren keine Zeit und sparen Geld, wenn es gut gemacht ist.“ Für die Patienten gehe es um die optimalste Versorgung.

Quelle: dpa

Wenn Sie immer auf den neuste Stand sein wollen, dann empfehlen wir ihnen unsere APP EU-Schwerbehinderung mit der Sie ganz leicht Zugang zu unseren neusten Artikeln haben.
Unsere Android Notfall- App erhalten Sie direkt hier.

 

Niedersachsen: Bei der Ambulanten Pflege droht die AWO und Diakonie mit einem Ausstieg

Bildinhalt: Ein ältere Mann hält einen gelben und blau gestreiften kleinen Ball in der Hand

Die Wohlfahrtsverbände der AWO und die Diakonie drohen sich aus der ambulanten Pflege in Niedersachsen verabschieden. Hierbei sei der Grund nach ihrer Ansicht die zu niedrige Finanzierung von Pflegeleistungen durch die Kassen. Das NDR Regionalmagazin "Hallo Niedersachsen" hatte darüber berichtet.

Das 16 000 Pflegebedürftige und 5 000 Pflegekräfte davon betroffen wären bei einem Ausstieg. Im Unterschied zu anderen Anbietern ambulanter Pflege zahlen AWO und Diakonie Tariflöhne. Den Kassen werfen sie vor, dies nicht zu berücksichtigen. sagt Rüdiger Becker, Vorstandsvorsitzender des Diakonischen Dienstgeberverbands Niedersachsen (DDN) bei "Hallo Niedersachsen" sagte: „Die Kassen produzieren seit Jahren einen erheblichen Druck auf uns und versuchen, uns als tarifgebundene Anbieter immer mit denen zu vergleichen, die nicht tarifgebunden sind, und uns damit auch zu drücken".

Die Arbeitgebervertreter von Diakonie und AWO würden aussteigen, wenn die Kassen die ambulante Pflege nicht kostendeckend bezahlen. „Dann müssen wir unseren Mitgliedseinrichtungen empfehlen, ihre Arbeit in der ambulanten Pflege einzustellen. 

Es ist nicht mehr refinanzierbar." Der VDEK äußert sich in einer schriftlichen Stellungnahme gegenüber dem NDR kritisch zu den Vorwürfen der Pflege-Anbieter. "Diese bedienen sich für viel Geld Rechtsanwälten und externen Beratern, die dann völlig überzogene Forderungen entwickeln und eine unrealistische Erwartungshaltung bei den Pflegediensten schüren. Ein Kompromiss wird dadurch unmöglich gemacht."

Seit mehr als einem Jahr die Kosten für die Verhandlungen über die Finanzierung der ambulanten Pflege zwischen den Kassen und Pflegeanbietern feststocken. Professor Martina Hasseler, Pflegeforscherin an der Universität Heidelberg und der Ostfalia-Hochschule Wolfsburg-Wolfenbüttel, analysiert bei "Hallo Niedersachsen":

"In Niedersachsen haben sich die Fronten zwischen den Kassen und den Trägerverbänden verhärtet, und wenn dieses Problem nicht gelöst wird, werden wir ein großes Problem haben, eines Pflegenotstandes, eines Pflegekollapses, so dass die ambulanten Dienste in Niedersachsen ihre Leistungen für die Pflege tatsächlich nicht mehr anbieten können."

Am kommenden Donnerstag, 21. März und Anfang April stehen Schiedsgerichts-Termine an. Vom Ergebnis wird abhängen, ob Diakonie und AWO in Niedersachsen sich weiter in der ambulanten Pflege engagieren oder ihre Drohung wahrmachen und aus der ambulanten Pflege aussteigen. Quelle: "NDR Hallo Niedersachsen"

Wenn Sie immer auf den neuste Stand sein wollen, dann empfehlen wir ihnen unsere APP EU-Schwerbehinderung mit der Sie ganz leicht Zugang zu unseren neusten Artikeln haben.
Unsere Android Notfall- App erhalten Sie direkt hier.

 

Den Personalnotstand lässt Gesetz zu spitzen bei der Pflege schwerkranker Kinder

Bildinhalt: Ein Kind das malt mit Bundstiften auf einem Papier

Der Pflegefachkräftemangel spitzt sich zu bei der häuslichen Pflege von unheilbar kranken Kindern. Markus Behrendt, der Vorsitzende des Vereins „Intensiv Leben“ aus Kassel sagte, dass der Grund ein Gesetz sei, das in Januar diesen Jahres eine Regelung in Kraft gesetzt habe.

So sagte er, dass Pflegepersonal-Stärkungsgesetz würde der häuslichen Kinderintensivpflege das Wasser abgraben. Denn den ambulanten Pflegediensten würde das Personal fehlen und Sie geben immer mehr das Personal auf bei der häuslichen Kinderintensivpflege.

Der Verein „Intensiv Leben“ ist ein Netzwerk aus Pflegekräften, Sozialarbeitern und Ärzten, sowie Familien der betroffenen. Beispielsweise will der Verein den Kindern die eine Beatmung benötigen die Möglichkeit geben zu Hause zu leben. Letztes Jahr im November hatte „Intensiv Leben“ den Medienpreis „Bambi“ erhalten, dabei hatten Sie auf den Pflegenotstand aufmerksam gemacht. Die Situation hat sich zugespitzt.

Die Familien müssten ohne die Pflegefachkräfte die Kinder rund um die Uhr versorgen. Behrendt sagte: „Wir haben Extrem­fälle, in denen eine Familie allein sieben Tage die Woche 24 Stunden täglich die Versor­gung des Kindes selber macht“.

Dieses sei für die Betroffenen Familien existenzgefährdend. Die Ursache sei das anstatt einer Fallpauschale die Kliniken die Kosten für die Pflegestelle finanziert bekommen. So würde dieses die verschiedenen Gehaltsgruppen in stationärer und ambulanter Pflege vergrößern, laut dem GKV-Spitzenverband, Johann-Magnus von Stackelberg, der stellvertretende Vorstandvorsitzende sagte: „Davor hatten wir schon früh gewarnt“. Eine Gesetzesänderung könnte helfen, so Behrendt: „Es ist als erstes dringend erforder­lich, dass der Bereich der häuslichen Kinder- und Jugendintensivpflege mindestens mit den Möglichkeiten zur Stellenbesetzung in der stationären Pflege gleichgestellt wird“.

Auch ist es nicht klar wie viele schwerkranke Kinder zu Hause in Deutschland gepflegt werden. Von rund 50 000 Kinder geht der Kinderhospizverein aus mit einer lebensverkürzenden Erkrankung. Nicht anzeigepflichtig sein diese Erkrankungen. Die Zahl beinhaltet zudem Kinder in Krankenhäusern und Hospizen.

Quelle: dpa

Wenn Sie immer auf den neuste Stand sein wollen, dann empfehlen wir ihnen unsere APP EU-Schwerbehinderung mit der Sie ganz leicht Zugang zu unseren neusten Artikeln haben.
Unsere Android Notfall- App erhalten Sie direkt hier.

 

Japan möchte in Zukunft mehr Pflegeroboter in der Pflege einsetzen

Bildinhalt: Ein Roboter

Auf Pflegeroboter möchte Japan in Zukunft mehr zurückgreifen aufgrund der immer mehr wachsenden Gesellschaft an Älteren Menschen. Die Roboter wurden bisher mehr als Unterstützung in der Pflege angesehen. Japan will die Einsatzmöglichkeiten erweitern. Aiko Takigawa, die Managerin der Medtec, von Asiens größter medizinischen Geräte und Pflegeroboter, die am 18 März 2019 in Tokio gestartet ist sagte: “Der Markt wächst, wir sehen ein wachsendes Interesse“.

Keine Roboter die Menschenähnlich sind mit zwei Beinen stehen dieses Jahr im Fokus sondern Themen wie künstliche Intelligenz und technische Lösungen im medizinischen Sektor. Zudem sorgt die immer ältere Generation in Japan die größer ist als bei allen anderen Industriestaaten für ein hohen Arbeitskräfte Mangel.

Dabei ist der Bereich der Pflege davon besonders betroffen. Rund 370 000 Fachkräfte werden in der Pflege bis zum Jahr 2025 fehlen, laut Einschätzung der Regierung in Tokio.

Obwohl Japan auch Ausländer für die Pflege anwerben will, wird diese so die Experten kaum den Fachkräfte Mangel kompensieren. Die immer älter werdende Generation in Japan fordere mehr Investitionen in Technologien wie Beispielsweise: die künstliche Intelligenz und Robotern, so laut ein Bericht der vor kurzem von der Regierung publiziert wurde. So sei Japan in der Welt der größte Hersteller von Industrierobotern.

Jedoch bei der Anzahl der Herstellung von Robotern für den Dienstleistungssektor sei Japan im vergangenen Jahr hinter Deutschland und USA, so laut der japanischen Wirtschaftszeitung „Nikkei“. So hieß es, dass der Roboterindustrie mangele in Japan es an Beteiligungskapital.

Die Zeitung „Nikkei“ sagte dass unter den größten fünf Märkten für Dienstleistungsroboter Japan den geringsten Anteil an Start-up-Unternehmen habe. Der Markt für Roboter in Japans Dienstleistungssektor könnte laut Einschätzung der New Energy and Industrial Technology Development Organization, einem staatlich gestützten Think Tank auf 4,9 Billionen Yen (44 Milliarden Euro) anwachsen, im Jahr 2015 waren es 373 Milliarden Yen.

Quelle: dpa

Wenn Sie immer auf den neuste Stand sein wollen, dann empfehlen wir ihnen unsere APP EU-Schwerbehinderung mit der Sie ganz leicht Zugang zu unseren neusten Artikeln haben.
Unsere Android Notfall- App erhalten Sie direkt hier.

 

Brandenburg möchte die Pflege verbessern

Bildinhalt: Ein älteres Paar das gemeinsam auf einer Bank draußen sitzt und auf einen See schaut bei Sonnenuntergang

Ein neuer Kurs will die rot-rote Landesregierung in Brandenburg bei der Pflegeversicherung. Dabei sei das Ziel die Angehörigen und Pfleger zu entlasten. Susanna Karawanskij, die Sozialministerin von den Linken sagte: „Allen ist klar, dass in der Pflege künftig noch viel mehr Menschen benötigt werden. Hier gibt es einen harten Wettbewerb mit anderen Branchen – der Fachkräftebedarf steigt überall“.

Dabei sind wichtig gute Arbeitsbedingungen in den Einrichtungen und Diensten für die Fachkräfte. So müsse die derzeitige hohe Arbeitsbelastung auf ein normales Maß zurückgeschraubt werden. Bei der Bezahlung wäre eine dringende Aufwertung erforderlich für die Pflege- und Gesundheitsberufe. Das System sei derzeit nicht darauf eingestellt.

Karawanskij sagte, dass man bei der letzten Reform vorallem die Pflegebedürftigen im Blick hatte. „Man darf aber die Pflegenden dabei nicht vergessen.“ Bisher werde die bessere Vergütung der Beschäftigten oder die Personalaufstockung durch die Pflegebedürftigen und ihre Angehörigen finanziert. Die Ministerin sagte: „Wer sich das nicht leisten kann, muss zum Sozialamt“. Nach der Sicht der Ministerin ist die Pflegeversicherung keine richtige Versicherung. So würde sie einen ein festgelegten Zuschuss bewilligen zu den wirklichen Kosten.

Zurzeit liegt der Eigenanteil für ein Pflegeheimplatz im Bundesdurchschnitt bei rund 1 830 Euro im Monat. Karawanskij sagte: „Wir müssen das Finanzierungsprinzip umdrehen: in einen festen Eigenanteil, der mit den Leistungen der Pflegeversicherung bis zur tatsächlich erforderlichen Höhe aufgestockt wird“. Eine Bundesratsinitiative Hamburgs sieht diese etwa vor, der sich bereits mehrere Länder angeschlossen haben. Weiter sagte Sie: „Allen ist das Problem bewusst, aber es gibt unterschied­liche Auffassungen bei der konkreten Umsetzung“.

Auf eine solidarische Finanzierung der Pflegeversicherung langfristig zu setzen haben bereits Brandenburg und Thüringen vorgeschlagen. Dabei sollen die Beiträge aus Einkünften selbständiger Arbeit und aus Vermögen kommen. 132 400 Pflegebedürftige gibt es derzeit in Brandenburg. Mehr als 22 Prozent von ihnen brauchen Hilfe zur Pflege. Rund 30 Prozent sind es Bundesweit.

Quelle: dpa

Wenn Sie immer auf den neuste Stand sein wollen, dann empfehlen wir ihnen unsere APP EU-Schwerbehinderung mit der Sie ganz leicht Zugang zu unseren neusten Artikeln haben.
Unsere Android Notfall- App erhalten Sie direkt hier.

 

Die Techniker Krankenkasse startet Studie zur Sturzerkennung bei Pflegebedürftigen

Bildinhalt: Eine ältere Frau die einen Gehstock in der Hand hält, man sieht nur den Gehstock und ihre Hand

In Deutschland leben immer ältere mehr Menschen, die auf Pflege angewiesen sind zu Hause. So wollen 83 Prozent der Pflegebedürftigen zu Hause wohnen, laut einer Repräsentative Forsa-Umfrage (TK-Meinungspuls Pflege 2018).

Beinahe jeder zehnte Pflegebedürftige stürzt in einem Zeitraum von 2 Wochen laut einer Studie in der Zeitschrift für „Gerontologie und Geriatrie“. Zudem machen Stürze ab einem Alter von 60-Jahren bei den Senioren über 50 Prozent der unfallbedingten Verletzungen aus, laut der Studie. Die Stürze sorgen Beispielsweise häufig für Knochenbrüchen und damit oft auch für einen Krankenhausaufenthalt oder sogar darauffolgend für einen Reha Aufenthalt.

Anschließend kann einen Sturz Angst entstehen und die Betroffenen bewegen sich kaum noch und die Muskulatur und der Gleichgewichtssinn bauen ab und somit wird das Sturzrisiko gefördert. Um diesen entgegenzuwirken will die Techniker Krankenkasse (TK) mit Phillips zusammen 500 Senioren mit einem System ausrüsten, dass in häuslicher Umgebung Stürze erfasst und im Notfall Hilfe alarmiert.

Thomas Ballast, der stellvertretende Vorstandvorsitzende der TK sagt: „Pflegebedürftigkeit und ein möglichst selbstständiges Leben dürfen sich nicht aus­schließen. Das Projekt ‚Sicher Zuhause‘ zeigt, wie digitale Lösungen und künstliche Intelligenz die Eigenständigkeit im Alter unterstützen können“. Ballast dadurch würden die Pflegebedürftigen und ihrer Angehörigen entlastet und ihnen ein Teil ihrer Sorgen genommen. 

Ein Hausnotrufsystem, ein Funksender, der um den Hals getragen wird und eine Basisstation erhalten die TK-Versicherten, die an der Studie teilnehmen. Der Funksender löst bei erkennen eines Sturzes einen Notruf aus. Daraufhin meldet sich ein Mitarbeiter der Hausnotrufzentrale, der alle Informationen hat die Relevant sind wie Beispielsweise die Adresse, Vorerkrankungen und Medikationen. Dabei kann sich der Betroffenen über die Freisprecheinrichtung des Hausnotrufsystem von überall in der Wohnung aus unterhalten und seine Situation erläutern. So kann im Anschluss der Nachbar, Angehörige oder der Notarzt gerufen werden.

In einem Vorgespräch wird einem Gesundheitsberater die Krankheitsgeschichte erläutert, wie die Medikation, Krankengeschichte und wie der Alltag aussieht. Der Funksensor erkennt zusätzlich die Bewegungsdaten von dem Träger. Dabei sammelt er täglich die Informationen und sendet dieses an die Basisstation und berechnet aus den Informationen mit dem Vorgespräch und einen selbstlernenden Algorithmus den aktuellen Risikowert für den Tag. Andreas Landgraf, Business Development Manager bei Phillips sagte: „Das Besondere an dieser Lösung ist, dass sie einen Risiko-Score ermittelt, der den Ge­sundheitszustand des Patienten darstellt. So lassen sich Anzeichen für eine Verschlech­terung rechtzeitig erkennen“.

Falls ein Grenzwert überschreitet wird, so meldet sich der Gesundheitsberater um die möglichen Ursachen, aber auch sinnvolle Maßnahmen wir Krankengymnastik, eine Pflegeberatung oder einen Arztbesuch vor Ort zu besprechen. Alle Techniker Krankenkassenversicherten ab einem Pflegegrad 1 haben einen Anspruch auf ein Hausnotrufsystem können an der achtmonatigen Studie teilnehmen. Quelle: tk.de

Unsere APP EU- Schwerbehinderung Premium unterscheidet sich von den herkömmlichen Hausnotrufsystemen, dort muss der Sender in der Nähe des Hausnotrufsystems sein, wie bei einem Schnurlosentelefon und ist somit an der häuslichen Umgebung gebunden.

Bei unserer App kann im Notfall der Panik/Notfallbutton gedrückt werden, egal wo Sie sich gerade befinden die einzige Voraussetzung ist das Sie, mit dem entsprechenden Guthaben, ein Mobilfunknetz haben. Mobiles Internet wird nicht benötigt. Der Notfall/Panikbutton kann auch bei gesperrtem Handy aktiviert werden, wenn das Handy gesperrt ist. Somit muss zum Auslösen einer Notfall SMS das Handy nicht erst entsperrt werden.

 

 

Wenn Sie immer auf den neuste Stand sein wollen, dann empfehlen wir ihnen unsere APP EU-Schwerbehinderung mit der Sie ganz leicht Zugang zu unseren neusten Artikeln haben.
Unsere Android Notfall- App erhalten Sie direkt hier.

 

Andreas Westerfellhaus, der Pflegebeauftragte der Bundesregierung hat Sorge um den neuen Pflege-TÜV

Bildinhalt: Ein ältere Mann der draußen spazieren geht

Westerfellhaus hat gewarnt vor ein Scheitern der Verhandlungen um den neuen Pflege-TÜV. Der Pflegebeauftragte sagte zu den Zeitungen der „ Funke-Mediengruppe“. Das beim ersten hin sehen erkennbar sein müsste wie viele Pflegefachkräfte für die Versorgung im Alltag Verfügung stehen.

In Zukunft müssten „Schwarze Schafe“ erkennbar sein und Experten hätten dafür bereits gute Vorschläge gemacht. Doch jetzt könnte es passieren das sich der Medizinische Dienst, die Krankenkassen und Träger von Pflegeeinrichtungen nicht einigen könnten.

Andreas Westerfellhaus machte Aufmerksam darauf falls sich nicht geeinigt werden kann übernehme die Bundesregierung das Zepter. Einen neuen Pflege-TÜV hatte der Bundesgesundheitsminister Jens Spahn für dieses Jahr kundgegeben. Denn die Maßnahmen bis jetzt würden als fehlgeschlagen gelten.

Ein neues Bewertungsmodel für Pflegeheime und die ambulante Pflege zu entwickeln, damit hat die Bundesregierung die Selbstverwaltung beauftragt. Für die Altenpflege die Verbesserungen die geplant sind bereits heute ein Zentralpunkt des Deutschen Pflegetags in Berlin. Der Bundesgesundheitsminister Jens Spahn, die Familienministerin Franziska Giffey sowie der Bundesarbeitsminister Hubertus Heil.

Quelle: dpa

Wenn Sie immer auf den neuste Stand sein wollen, dann empfehlen wir ihnen unsere APP EU-Schwerbehinderung mit der Sie ganz leicht Zugang zu unseren neusten Artikeln haben.
Unsere Android Notfall- App erhalten Sie direkt hier.

 

Köln: Die Universitätsklinik in Köln erweitert die Versorgung für die Schlaganfallversorgung

Bildinhalt: Ein Krankenwagen von der Seite fotografiert

Die neurologische Station in der Universitätsklinik Köln wurde modernisiert. Zu “Comprehensive Stroke Unit“ diese ist auf Behandlungen von Schlaganfallpatienten eingestellt. Geroen Fink , der Direktor der Klinik und Poliklinik für Neurologie sagte: „Unsere bisherigen Kapazitäten haben für die wachsende Zahl von Schlaganfallpa­tien­ten nicht mehr ausgereicht“.

Die Anzahl der Schlaganfallpatienten nimmt in Deutschland immer mehr zu durch die immer älter werden Gesellschaft. Schlaganfälle sein immer Notfälle, so die Universitätsklinik Köln. Darum muss immer schnell gehandelt werden und die Ursache ergründet werden um diese Behandeln zu können und um späteren Gesundheitlichen Folgen entgegenwirken zu können.

Ein Team sorgt sich auf der neurologischen Station „Comprehensive Stroke Unit“ von Anfang an um die Patienten bis zum Start der Rehabilitation. Die Uniklinik hat über weitere sechs Monitorbetten und ohne Monitor zwölf weitere Betten. Innerhalb der Station können die Patienten verlegt werden, wenn die erste Notfallversorgungsphase behandelt wurde und keine Monitore mehr zu Überwachung benötigt werden.

Dadurch kann der Patient vom selben Ärzte, Therapeuten- und Pflegeteam weiter behandelt werden. Nach eigenen Angaben behandelt die Klinik und Poliklinik für Neurologie der Uniklinik Köln über 50 Prozent aller stationär-neurologischen Patienten. Wir hatten damals schonmal über das Thema Schlaganfallberichtet „Heute ist Welt-Schlaganfalltag - nicht nur erkrankte sind betroffen“.

Oft denken viele das Schlaganfall erst im Alter auftritt, jedoch können auch jüngere Menschen davon betroffen sein. Deshalb ist es wichtig, dass man diesen erkennt und in den ersten Stunden handelt.

Erste Anzeichen können schwäche Anfälle sein, Lähmungen auf einer Seite des Körpers, Sehstörungen, Schwindel, Sprachschwierigkeiten. Jedoch können die Symptome unterschiedlich sein, doch im Verdachtsfall sollte unbedingt die 112 angerufen werden und die Symptome erzählt werden, denn die ersten Stunden sind entscheidend bei einem Schlaganfall um schlimmeres zu verhindern. Weitere Informationen dazu finden Sie hier: schlaganfall-hilfe.de

Quelle: aerzteblatt.de

 

Wenn Sie immer auf den neuste Stand sein wollen, dann empfehlen wir ihnen unsere APP EU-Schwerbehinderung mit der Sie ganz leicht Zugang zu unseren neusten Artikeln haben.
Unsere Android Notfall- App erhalten Sie direkt hier.

 

Das Terminservice- und Versorgungsgesetz (TSVG) im Bundestag angenommen

Bildbeschreibung: Frontansicht vom Reichstag

Der Deutsche Bundestag hat heute den Gesetzentwurf zum Terminservice und Versorgungsgesetz in seiner dritten Lesung angenommen. (Inhaltlich hier auf der Seite des Bundesgesundheitsministeriums nachzulesen). Die beantragte Ablehnung des Entschließungsantrag der FDP, in dem es inhaltlich um fertilitätsbewahrende Behandlung bei Krebspatienten geht (Drucksache 19/2689) wurde abgelehnt.

Die AfD hat in ihrer Drucksache 19/3393 die Aussetzung der Budgetierung für Ärzte beantragt. Die beantragte Ablehnung der Aussetzung der Budgetierung, wurde im Deutschen Bundestag angenommen.

Die FDP beantragte die ambulante ärztliche Versorgung zu verbessern, Bürokratie abbauen und die Budgetierung aufzuheben (Drucksache 19/4833). Die Beschlussempfehlung abzulehnen, wurde auch hier angenommen.

Folgende Beschlussempfehlungen der Ablehnung wurden ebenfalls angenommen:

FDP: Regionalisierung der Bedarfsplanung, Niederlassungsfreiheit als Regelfall (Drucksache 19/6417)
Die Linke: Flächendeckende Versorgung mit Physiotherapie und anderen Heilmitteln sichern (Drucksache 19/4887)
Bündnis 90/Die Grünen: Bedarfsgerechte Versorgung aller Patientinnen und Patienten sicherstellen und therapeutische Berufe durch attraktive Arbeits- und Ausbildungsbedingungen aufwerten (Drucksache (19/6130)

Diese Beschlüsse werden sicherlich noch für einige Diskussionen sorgen, da viele Ansätze nicht so umgesetzt werden.

Wenn Sie immer auf den neuste Stand sein wollen, dann empfehlen wir ihnen unsere APP EU-Schwerbehinderung mit der Sie ganz leicht Zugang zu unseren neusten Artikeln haben.
Unsere Android Notfall- App erhalten Sie direkt hier.

 

 

Bundestag stimmt über Termin­service- und Ver­sor­gungs­ge­setz ab

Heute ab 9 Uhr startet die Liveübertragung über die Abstimmung zum Termin- und Versorgungsgesetz. Der Gesetzesentwurf der Bundesregierung sieht eine Ausweitung des Terminservices zur Vermittlung von Fachärzten vor. Der Entwurf sieht unter anderem eine Verbesserung der Vermittlungsangebote für die ambulante Versorgung in Notfällen vor. Bestimmte Gruppen, wie Augenärzte, Frauenärzte sowie Hals-Nasen-Ohrenärzte, müssen nach dem Entwurf mindestens 5 Stunden pro Woche offene Sprechstunden anbieten, die ohne vorherige Terminvereinbarung in Anspruch genommen werden sollen. Die Ärzte sollen dafür besondere Vergütungen erhalten. Die Ärzte sollen die zusätzlichen Aufwendungen vergütet bekommen und Landärzte einen Zuschlag erhalten. Eine weitere Verpflichtung erhält die Kassenärztliche Vereinigung, die in unterversorgten Gebieten Praxen eröffnen oder telemedizinische Alternativen anbieten sollen. 

Mit zur Diskussion stehen die Anträge der Oppositionsparteien. So fordert die Linksfraktion unter Anderem eine bessere Bezahlung für Heilmittelerbringer. Fachrichtungen wie Podologen, Logopäden, Ergotherapeuten und Psychotherapeuten sei nach Ansicht der Linksfraktion wegend der schlechten Bezahlung ebenfalls unattraktiv und daher fordert die Linksfraktion hier eine Anhebung der Vergütung durch die Krankenkassen, um 30%.

Auch Bündnis 90/die Grünen fordern eine Verbesserung der Heilmittelversorgung. Daher wurde auch hier die Forderung nach einer sofortigen bundesweiten Anhebung in der Drucksache 19/130 gefordert.

Die FDP hat sich ihrem Antrag (Drucksache 19/6417) mit der Regionalisierung der Bedarfsplanung befasst und wünscht sich eine Niederlassungsfreiheit.

Der Antrag (Drucksache 19/3393) der AfD sieht eine Aussetzung der Budgetierung für Ärzte vor. Weiter fordert die AfD in einem Antrag (Drucksache 19/6419) die Bevorzugung von Importarzneimitteln zu beenden. Hierzu zählt auch die Aufhebung der Verpflichtung des Apothekers, ein Importarzneimittel auszugeben, sofern vom behandelnden Arzt nicht ausdrücklich anders erwünscht, aufzuheben. Weiterhin beantragt die AfD (Drucksache 19/8277) die gesetzliche Verpflichtung den Versandhandel mit verschreibungspflichtigen Arzneimitteln zu verbieten und die Zustellung durch Boten nicht nur im Einzelfall erlaubt wird. Damit möchte die AfD den "unfairen" Wettbewerb zwischen deutschen Apotheken und ausländischen Versandapotheken beenden.

 

 

Wenn Sie immer auf den neuste Stand sein wollen, dann empfehlen wir ihnen unsere APP EU-Schwerbehinderung mit der Sie ganz leicht Zugang zu unseren neusten Artikeln haben.
Unsere Android Notfall- App erhalten Sie direkt hier.

 

Wahlrecht für Menschen mit Behinderung

Bildinhalt: Ein Teil vom oberen Reichstagsgebäude, mit zwei Deutschland Fahnen.

Die SPD und Union wollen gemeinsam die Wahlrechtshürden für Menschen mit Behinderung abschaffen. So berichtet die Zeitung des Redaktionsnetzwerks Deutschland.

Das Bundesverfassungsgericht (BVerfG) hatte im Februar diesem Jahres nun ein Urteil gesprochen und sieht den § 13 BWahlG als einen klaren Verstoß gegen den Art. 38 Abs. 1 Satz 1 GG (Grundsatz der allgemeinen Wahl) sowie Art. 3 Abs. 3 Satz 2 GG, der sich gegen das Verbot der Benachteiligung wegen einer Behinderung ausspricht. Beanstandet wurde u.A. der Punkt der Betreuung.

Der § 13 BWahlG schließt eine Person vom Wahlrecht aus, wenn diese durch Krankheit- oder Behinderung unfähig ist, alle ihre Angelegenheiten selbst zu erledigen und ein Betreuer bestellt wurde. Die Personengruppe, welche beispielsweise durch Angehörige, ausgestattet mit einer Vorsorgevollmacht, betreut werden, wird durch den § 13 BWahlG nicht erfasst.

Alleine diese Tatsache, so das Gericht, führt zu einer Ungleichheit. So dürfen Behinderte die einen Betreuer benötigen nicht von der Wahl ausgeschlossen werden. Auf einen gemeinsamen Antrag haben sich die SPD und CDU nun geeinigt, laut diesem würden die bestehende Wahlrechtsausschlüsse aufgehoben werden. Auch soll die Möglichkeit einer Wahlassistenz ermöglicht werden.

Verena Bentele, die VdK – Präsidentin sagte: „Es ist jetzt wichtig, dass alle Menschen auch barrierefrei informiert werden und ohne Hürden an den Wahlen teilnehmen können". "Dazu gehört, dass sie Informationen, zum Beispiel in leichter Sprache, zur Verfügung gestellt bekommen." So fordert Sie auch auf Landesebene dementsprechende Regulationen. Matthias Bartke, der SPD-Berichterstatter sagte der Mediengruppe: „Wir freuen uns, dass die Union nach langen Verhandlungen dem Anliegen der SPD gefolgt ist und wir nun den Weg für ein inklusives Wahlrecht freimachen konnten".

In Kraft treten soll bis zum 1 Juli 2019 der Gesetzesentwurf. Somit wird der neue Gesetzentwurf für die Europawahl am 26 Mai 2019 noch nicht berücksichtigt. Bentele, die VdK-Präsidentin sagte, das es „sehr schade“ sei, dass nicht bereits bei der Europawahl die Betroffenen ihre Stimme abgeben können. " Am 15 März 2019 berät sich der Bundestag zu diesem Thema.

 

Wenn Sie immer auf den neuste Stand sein wollen, dann empfehlen wir ihnen unsere APP EU-Schwerbehinderung mit der Sie ganz leicht Zugang zu unseren neusten Artikeln haben.
Unsere Android Notfall- App erhalten Sie direkt hier.

 

Ratgeberbroschüre für Pflegende Angehörige

Bildinhalt: Eine Glühbirne die auf einer Tafel liegt um ihr ist eine weiße Wolke mit Kreide gezeichnet

Viele die zu Hause pflegen fühlen sich oft ratlos und wissen nicht an, wenn Sie sich wenden können oder brauchen Rat in Punkto der Pflege. Ein Ratgeber hat die Unfallversicherung (DGUV) rausgebracht.

Der Ratgeber soll helfen damit der Pflegende mehr auf sich und seiner Gesundheit achtet. Im Ratgeber „Zu Hause pflegen- so kann es gelingen“ sind auch Übungen enthalten. Wie beispielsweise Meditationen, oder auch Übungen um den Rücken Gesundzuhalten. Auf 60 Seiten werden Tipps und Ratschläge gegeben. Hierbei geht es um die Person die Pflegt.

Wie man mal Abschalten kann durch eine „Gehmeditation“ oder auch mal in Schwierigen Situationen mal Nein zu sagen zu sich selber und von außen Hilfe zu holen, durch beispielsweise einen ambulanten Pflegedienst. So werden auch Organisatorische Sachen behandelt wie einen Tagesplan in der Pflege um den Alltag zu erleichtern. Zudem spielt auch die Hygiene eine wichtige Rolle, wie Pflege ich meine Hände richtig die täglich belastet werden.

Auf das Wohnumfeld wird eingegangen das dieses so eingerichtet ist um mögliche Sturzgefahren zu minimieren. Ein Hausnotruf wird ebenfalls empfohlen. Auch in unsere App EU-Schwerbehinderung Premium haben wir ein Notrufbutton, so kann im Notfall schnell geholfen werden.

Auch werden Tipp gegeben welche Kosten von der Pflegekasse übernommen werden können. So wir auch auf die Pflegestützpunkte eingegangen, die in den meisten Gemeinden und Städten vorhanden sind und gerne beraten.

Zudem wird auch auf das Pflegezeitgesetz und das Familienpflegezeitgesetz eingegangen. Auch auf Behinderungen wird eingegangen, dass ein Schwerbehindertenausweis ab 50 GdB (Grad der Behinderung) ausgestellt werde. Außerdem werden Schulungen empfohlen um im Alltag besser die Pflege zu bewältigen.

Quelle: aerztezeitung.de

 

Wenn Sie immer auf den neuste Stand sein wollen, dann empfehlen wir ihnen unsere APP EU-Schwerbehinderung mit der Sie ganz leicht Zugang zu unseren neusten Artikeln haben.
Unsere Android Notfall- App erhalten Sie direkt hier.

 

Viele unterschätzen im Alter die Kosten für die Pflege

Bildinhalt: Eine ältere Frau die ihrer Hände über den Schoß gefalltet hat

Laut einer neuen Studie haben wenig Deutsche einen Überblick über die Pflegekosten im Alter. 66,67 Prozent würden die Eigenanteile an Kosten für die Pflege unterschätzen, so laut einer in Bonn publizierten Emnid-Umfrage, die von der Postbank beauftragt wurde. Laut der Umfrage denken 43 Prozent der Befragten ab 18 Jahren, dass für einen vollstationären Pflegeplatz die Kosten komplett übernommen werden von der gesetzlichen Pflegeversicherung.

Der Eigenanteil würde unter 1 000 Euro sein, so denken 21 Prozent. Dieser liegt zurzeit im Bundesdurchschnitt bei 1 800 Euro. So haben 59 Prozent angegeben, dass sie für Pflege im Alter sich zudem vorsorgen. 36 Prozent der Befragten sorgen privat vor, so halten Sie oder schaffen Vermögenwerte für die Pflege im Alter und 33 Prozent sparen. 22 Prozent haben eine private Pflegeversicherung. 48 Prozent gab an das Sie für die Pflege nicht privat vorsorgen können, wegen

Geldmangel oder das Sie diesen erwarten, 44 Prozent denken dass die Kosten der Staat übernehme, sowie 38 Prozent denken dass es ausreicht wenn in die Pflegeversicherung gezahlt wird. Die Altersgruppe über 60-Jährigen, zeigt kaum Eigenverantwortlichkeit. In der öffentlichen Hand für die Verantwortung der Pflegekosten sehen 56 Prozent.

Bei den 18-Jährigen bis 39-Jährigen denken dieses nur 37 Prozent und bei den 40- bis 59-Jährigen sind es 43 Prozent. Marco Bargel, der Chefvolkswirt der Postbank sagte: „Die Unkenntnis über die Kosten der Pflege zieht sich durch alle Bevölkerungs- und Altersschichten“. So sei es „erstaunlich“, dass für die Pflege ein vorstellbares Ereignis für Menschen im Rentenalter, dass diese nicht besser informiert seien.

Die Rücklagen für Ende 2017 der Pflegeversicherung waren rund 6,9 Milliarden Euro, laut dem Bericht. Ab dem 1 Januar 2019 wurde der Beitragssatz für die gesetzliche Pflegeversicherung um 0,5 Prozentpunkte erhöht. 7,6 Milliarden Euro an zusätzlichen Einnahmen kommen für die Pflegeversicherung hinzu. Durch die immer mehr ansteigenden Zahl der Pflegebedürftigen wird der Beitragssatz immer weiter steigen, laut einer Studie von der Bertelsmann-Stiftung Mitte Januar.

Die Autoren gehen davon aus das bis 2045 der Beitragssatz von 3,05 (2019) auf 4,25 Prozent ansteigt. Die Zahl der Pflegebedürftigen laut einer neuen Berechnung soll von 3,3 Millionen im Jahr 2017 auf fünf Millionen bis 2045 ansteigen. Um die 3,5 Milliarden Euro hatte die Pflegeversicherung 2018 an Verluste gemacht und musste dabei auf Gelder zurückgreifen um dieses auszugleichen.

Die Finanzreserven sind dabei auf rund 3,37 Milliarden Euro gesunken, dieses würden 1,02 Monatsausgaben entsprechen, wie am 01 März 2019 das Redaktionsnetzwerk Deutschland berichtet, dabei hatten Sie sich auf die Antwort des Bundesgesundheitsministeriums berufen auf eine Anfrage von Sabine Zimmermann, die Bundestagsabgeordnete der Linken.

Quelle: aerzteblatt.de

 

Wenn Sie immer auf den neuste Stand sein wollen, dann empfehlen wir ihnen unsere APP EU-Schwerbehinderung mit der Sie ganz leicht Zugang zu unseren neusten Artikeln haben.
Unsere Android Notfall- App erhalten Sie direkt hier.

 

Die Pflegeversicherung hat ein Defizit von 3,55 Milliarden Euro

Bildinhalt: Mehrere 50 Euroscheine

Im letzten Jahr hat die gesetzliche Pflegeversicherung ein Verlust von 3,55 Milliarden Euro verzeichnet. Am 9 März 2019 hatte dieses der Spitzenverband der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) auf eine Anfrage mitgeteilt.

Durch die Verluste im letzten Jahr sind die Rücklagen auf rund 3,4 Milliarden Euro geschrumpft, laut Angaben des GKV-Spitzenverbandes. So wurde schon vorab für 2018 ein solcher Verlust erwartet. So gibt die Pflegeversicherung immer mehr Geld für immer mehr Leistungsempfänger aus.

Gernot Kiefer, der für die Pflege zuständige Spitzenverbands-Vorstand sagte, dass sich die Anzahl der Leistungsberechtigten seit Beginn 2017 um eine halbe Million auf rund 3,4 Millionen erhöht hat. Zudem kommt die Einführung der neuen Pflegegrade hinzu, die für erhöhte Ausgaben sorgen und die Anzahl der Höheren Pflegegrade nimmt zu.

Für die Demenzerkrankten hat das Hilfsangebot zugenommen. Letztes Jahr im Sommer hatte der GKV-Spitzenverband gesagt, die Defizite bei der Pflegeversicherung drohe in den kommenden Jahren weiter zu steigen. Ab dem 1 Januar 2019 wurde der Beitragssatz für die gesetzliche Pflegeversicherung um 0,5 Prozentpunkte erhöht. 7,6 Milliarden Euro an zusätzlichen Einnahmen kommen für die Pflegeversicherung hinzu.

Durch die immer mehr ansteigenden Zahl der Pflegebedürftigen wird der Beitragssatz immer weiter steigen, laut einer Studie von der Bertelsmann-Stiftung Mitte Januar. Die Autoren gehen davon aus das bis 2045 der Beitragssatz von 3,05 (2019) auf 4,25 Prozent ansteigt. Dank der Beitragsanhebung würde die Chance bestehen die Rücklagen wieder aufzufüllen, so Kiefer. Ohne die Beitragserhöhung hätte man jetzt „ein erhebliches finanzielles Problem“.

Eugen Brysch, der Vorstandsvorsitzende der Deutsche Stiftung Patientenschutz sagte der Deutschen Presse-Agentur: „Aber auch die junge und mittlere Generation will wissen, wie die Pflegeversicherung zukunftssicher gemacht werden kann“. So warnte die Stiftung davor das durch die Beitragserhöhung lediglich die Löcher bis zum Ende der Legislaturperiode gestopft würden.

Quelle: dpa

 

Wenn Sie immer auf den neuste Stand sein wollen, dann empfehlen wir ihnen unsere APP EU-Schwerbehinderung mit der Sie ganz leicht Zugang zu unseren neusten Artikeln haben.
Unsere Android Notfall- App erhalten Sie direkt hier.

 

Wie sozial ist Deutschland?

Bildbeschreibung: Der Rechstag mit dem Schriftzug "Dem Deutschen Volke"

Es steht auf dem Reichstagsgebäude, jenes Gebäude in der das Parlament sich zusammen findet um Politik für die Bundesrepublik Deutschland zu machen. "Dem Deutschen Volke", eine Aussage, die mehr als eine phrase sein soll, sondern ein Satz der in seiner Symbolik bekräftigt, dass hier Politik und Gesetze für alle Menschen innerhalb der Bundesrepublik, gemacht wird. Wirklich für alle? Gerade in der Sozialpolitik, kann die Wahrnehmung sehr schnell auseinander driften.

Genauso finden wir im Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland Formulierungen wie: "Die Würde des Menschen ist unantastbar". Niemand formuliert hier aber weiter aus, was "Würde" wirklich bedeutet und wo die Grenzen zwischen Würde und unwürdig gezogen werden. Zwar sind Dinge wie "Existenzminimum" zu deren Erhalt der Staat verpflichtet ist, im einzelnen definiert, doch schon hier beginnt die Frage nach "Würde". Ab wann wird Existenzminimum menschenunwürdig? Ebenfalls fehlt jede Definition, die im Zusammenhang der Menschenwürde und dem Artikel 3 GG stehen "Niemand darf wegen seines Geschlechtes, seiner Abstammung, seiner Rasse, seiner Sprache, seiner Heimat und Herkunft, seines Glaubens, seiner religiösen oder politischen Anschauungen benachteiligt oder bevorzugt werden. Niemand darf wegen seiner Behinderung benachteiligt werden."

Gerade die Aussage "Niemand darf wegen seiner Behinderung benachteiligt werden" verleitet zum nachdenken. Zwar hat Deutschland die UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK) unterzeichnet, doch wie sieht es in der Realität aus. Dinge wie das Bundesteilhabegesetz schaffen Regelungen, die gerade behinderten Menschen die Integration in das Berufsleben ermöglichen soll. Praktisch sieht es aber leider oft anders aus und viele Menschen mit Behinderung werden zu schnell in Behindertenwerkstätten untergebracht, müssen dort mit Minimallohn gleiches leisten, wie ein nicht behinderter Mensch im Berufsleben. Für Menschen die nicht mehr erwerbstätig sein können, gibt es zudem gar keine Regelungen, die "Teilhabe in der Gesellschaft" in ihrem Grundsatz regeln. Sind diese Personen dann auch noch auf Sozialleistungen angewiesen, ist es diesen Menschen oft unmöglich ihr "Recht auf Teilhabe in der Gesellschaft" auszuüben. Dabei ist es der Artikel 29 der UN-BRK der "Teilhabe am politischen und öffentlichen Leben" sicher stellen soll. Das Wahlrecht war dabei nur eine Komponente, die zwar jetzt verfassungsrechtlich durch das Bundesverfassungsgericht klar entschieden wurde, aber politische Teilhabe ist mehr als nur wählen zu können. Politische Teilhabe muss die Möglichkeit eines politischen Lebens, auch für Menschen mit Behinderung ermöglichen. Da reicht es nicht aus, dass der Bundestag barrierefrei ist, sondern Menschen mit Behinderung müssen die Möglichkeiten für politische Aktivitäten erhalten, die ihnen aber gerade dann genommen wird, wenn diese zusätzlich auf Sozialleistungen angewiesen ist. Grundsicherung lässt kaum Spielraum für eine politische Teilhabe zu. Auch die Teilhabe am öffentlichem Leben, dazu zählt nicht nur der Besuch von kulturellen Veranstaltungen, ist mit Grundsicherung schon so stark eingeschränkt, dass hier Teilhabe kaum möglich ist.

Wenn dann in der Politik durch "soziale Parteien" Gesetze entworfen werden, die Menschen mit Behinderung nur dann berücksichtigen, wenn diese auch erwerbstätig sein können, dann haben wir in der Politik ein grundsätzliches Verständnisproblem. Hier wird bereits per Gesetz eine Spaltung der Menschen mit Behinderung durchgeführt, denn wer behindert ist und aufgrund seiner Behinderung nicht erwerbstätig sein kann, hat eben Pech gehabt und wird in der Rente schlechter gestellt. Das ist nicht nur bei einer möglichen Grundrente so, sondern trifft schon heute über eine Millionen Menschen die erwerbsgemindert sind und durch die Stichtagsregelung einfach schlechter gestellt werden. Eine echte Prüfung, wie das mit der UN-BRK vereinbar ist, hat es offensichtlich nicht gegeben.

"Jeder Mensch ist vor dem Gesetz gleich". Jeder? Auch diese Frage ist berechtigt, haben doch einige Personengruppen, das Gefühl vom Recht ausgeschlossen zu werden. Recht scheint oft ein Privileg zu sein. Zwar ist jeder Bürger/In der Bundesrepublik verpflichtet, sich an Recht und Ordnung zu halten, geht es aber darum sein eigenes Recht durchzusetzen, scheitert das Vorhaben bei vielen, an der Finanzierbarkeit. Zwar gibt es in bestimmten Fällen die Möglichkeit der "Prozesskostenhilfe", doch auch diese wird nicht immer gewährt. Prozesskostenhilfe ist eine Antragsleistung, die je nach Erfolgschancen genehmigt oder abgelehnt wird. Für betroffene Personen, oft ein Symbol der Entscheidung die schon getroffen wird, bevor überhaupt ein Prozess beginnen kann.

Eigentlich könnte man an dieser Stelle noch unendlich viele Beispiele aufführen, die das Thema noch mehr hervorheben. Genau das wäre auch dringend notwendig, diese ganzen Themen zu zentralisieren und die Meinungen und Rechtsauffassungen vieler zusammenzufassen und politisch aufzuarbeiten. Doch wer würde das wirklich machen? Sozialthemen werden zwar gerne als Wahlkampfthemen aufgegriffen, da sich viele Parteien erhoffen, hier politische Kraft mit zu gewinnen, doch am Ende bleibt meist nicht viel von den Themen übrig.  

 

 

Wenn Sie immer auf den neuste Stand sein wollen, dann empfehlen wir ihnen unsere APP EU-Schwerbehinderung mit der Sie ganz leicht Zugang zu unseren neusten Artikeln haben.
Unsere Android Notfall- App erhalten Sie direkt hier.

Bewohner im Pflegeheim sollen durch Videospiele fit gehalten werden

Bildinhalt: Super Mario und Luigi als Spielfiguren

In den Pflegeheimen sollen durch Therapeutische Videospiele die Lebensfreude und Beweglichkeit gefördert werden. Die Barmer hat am 7 März 2019 mitgeteilt, dass die „MemoreBox“ eine Spielekonsole, die für Senioren entwickelt wurde in der Pilotenphase eingeführt wurde bundesweit in 100 Pflegeheimeinrichtungen. So können nach ersten Ergebnissen die Spiele die körperliche und geistige Leistungsfähigkeit stärken.

Am Fernseher oder Beamer wird die „MemoreBox“ angeschlossen und kann auch über Gestensteuerung genutzt werden über eine Kamera, die an die Spielekonsole angeschlossen wird. In 100 Pflegeheimen, die von der Barmer ausgesucht wurden, wird drei Mal die Woche gespielt mit der „MemoreBox“. In gewissen Abständen überprüfen die Forscher der Berliner Humboldt-Universität eventuelle körperliche und geistige Veränderungen, sowie ihre Lebenszufriedenheit.

Als Spiele gibt es Tanzen, Singen, Kegeln und Tischtennis. Zu zweit können die Spiele gespielt werden, sowie in der Gruppe. Die „MemoreBox“ die 2016 die Fima RetroBrain ins Leben gerufen hat, sieht auch in der geriatrischen Abteilung von Krankenhäusern, Behindertenwerkstätte oder Psyschiatrie Verwendungsmöglichkeiten, so Jan Brandis. Es würde in jedem den Spieltrieb wecken, sagte Brandis.

Denn es würde nicht ums gewinnen gehen. „Das Schöne ist, man kann hier nichts falsch machen und wird gelobt.“ In Europa sei „MemoreBox“ nicht das einzige in der Art, sagte Clemens Becker von der Deutschen Gesellschaft für Geriatrie (DGG).  So sein in den Niederlanden bei Spielen in den Pflegeheimen die Firma SilverFit vertreten.

Aus Stuttgart der Experte sagte: „Man kann damit nicht Physiotherapie ersetzen“. Die Senioren würden die Hälfte länger üben bei Videospielen, so die Studie. Medizinier hatte bedenken geäußert, da im Stehen eine Sturzgefahr bestehe.

Können Video Spiele Helfen um der Demenz entgegenzuwirken?

In Kanada haben sich Forscher genau diese gefragt. Eine wissenschaftliche Studie soll genau dieses klären. Es stellte sich heraus das sechs Monate „Super Mario 64“ spielen, das Gehirn von Senioren stärker stimuliert als Klavierspielen. Die Experten wählten das Spiel, da es ein 3D Spiel ist und eine komplexe Umgebung aufweist.

Das 3D Spiel hat dazu geführt, dass eine Zunahme der grauen Gehirnmasse deutlich erkennbar war, die sich bei einer Demenz zurückbildet. In der Studie nahmen 33 Probanden Teil im Alter zwischen 55 bis 75 Jahren, die in drei Gruppen aufgeteilt wurden. Die erste Gruppe bestand aus Nicht-Gamern und Sie sollten sechs Monate „Super Mario 64“ spielen an fünf Tagen die Woche, eine halbe Stunde am Tag.

Die zweite Gruppe sollte im selben Zeitraum Klavierspielen und dritte Gruppe diente als Kontrollgruppe. Das Ergebnis war das nur bei der ersten Gruppe die „Super Mario 64“ gespielt hat ein Gewebe-Wachstum stattfand im Hippocampus und in Gleichgewicht und Bewegung zuständigen Hirnregionen. Quelle: msn.com

Quell: dpa

 

Wenn Sie immer auf den neuste Stand sein wollen, dann empfehlen wir ihnen unsere APP EU-Schwerbehinderung mit der Sie ganz leicht Zugang zu unseren neusten Artikeln haben.
Unsere Android Notfall- App erhalten Sie direkt hier.

 

Die Einführung von Patientenlotsen unterstützt die Patientenbeauftragte

Bildinhalt: Zwei gelbe Schilder an einer Stange. Auf dem oberen steht Health und auf dem unteren Illness und im Hintergrund sind 50 Euroscheine

Viele Menschen finden sich im Gesundheitssystem nicht zurecht. Die Patientenlotsen sollen als Orientierungshilfe im Gesundheitswesen dienen. Claudia Schmidtke, die Patientenbeauftragte der Bundesregierung unterstützt die Einführung der Patientenlotsen.

In Berlin hatte Schmidtke am 7 März 2019 bei einer Tagung gesagt, dass die Patientenlotsen helfen können bei medizinischen Betreuung um diese zu organisieren und zudem geben Sie eine Übersicht von Versorgungsangeboten und Sozialleistungen. Von den Deutschen finden sich mehr als 50 Prozent nicht im Gesundheitssystem zurecht laut Umfragen, so Schmidtke. Eine Aufgabe sei es auch für Gebildete.

Im gleichen Zuge wird den Patienten auch mehr Eigenverantwortung aufgetragen. Die Beauftragte sagte, dass der Gesundheitszustand von Menschen mit weniger Gesundheitskompetenz schlechter sei. Finanzielle Kosten würden da durch entstehen die nicht sein müssten. Schmidtke sagte, dass alle Informationen, die gebraucht werden den Patienten zu Verfügung damit diese eigenständig beim Gesundheitssystem wählen und es nutzen können.

Häufig wissen Sie nicht welche Leistungsanträge sie machen müssen und wie Sie an relevante Informationen kommen. “Dies kann dazu führen, dass Therapien verspätet oder gar nicht stattfinden.“ Den Grundlegende Bedarf bei der Versorgung deckt die Unabhängige Patientenberatung (UPD) nicht ab. Im letzten Jahr hat eine Studie, die vom Bundesgesundheitsministerium gefördert wurde ein bereits bestehende Modellprojekt mit Patientenlotsen kontrolliert.

Grit Braeseke, die Studienleiterin vom IGES-Institut sagte, das die Patienten den Einsatz Vielversprechend betrachten. So finden Sie eine größere Versorgungssicherheit und eine Unterstützung ihres Selbstmanagements. Auf eine bessere Lebensqualität und weniger Krankenhausaufenthalte gebe es Anzeichen. Für Menschen, die ihre Versorgung nicht mehr selbst oder nur mithilfe von ihren Angehörigen machen können raten die Forscher zu Patientenlotsen.

So auch für schwer, chronisch oder mehrfach erkrankte Menschen. Die Experten wollen, dass ein Arzt die Notwendigkeit im Einzelfall überprüfen solle. Die Patientenlotsen wären unabhängig und neutral. Sie würden die Patienten beraten und Informationen geben, den Versorgungsplan mit den Stellen planen. In bestimmten Abständen würden Sie die Qualität der Versorgung kontrollieren. In Betracht würden Pflegekräfte mit einer dementsprechenden Weiterbildung kommen für die Aufgabe des Patientenlotsen.

Quelle: aerzteblatt.de

 

Wenn Sie immer auf den neuste Stand sein wollen, dann empfehlen wir ihnen unsere APP EU-Schwerbehinderung mit der Sie ganz leicht Zugang zu unseren neusten Artikeln haben.
Unsere Android Notfall- App erhalten Sie direkt hier.

 

Weitere Beiträge ...

0
+

Gefällt Ihnen der Artikel?

Liken Sie uns. Vielen Dank