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NRW-Ministerpräsident gegen Lockerungen bei Corona-Gipfel

Bildbeschreibung: NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst.
Foto: © Anja Tiwisina

Der nordrhein-westfälische Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) spricht sich wegen der aktuellen Corona-Lage gegen Lockerungen bei den Bund-Länder-Beratungen an diesem Montag aus. "Ein Signal zu großflächigen, pauschalen Lockerungen käme im Moment noch zu früh", sagte Wüst in einem Interview mit dem "Tagesspiegel" (Sonntag).

Gesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) gehe davon aus, dass es schon bald 400 000 Neuinfektionen pro Tag geben könne. "Immer noch sterben rund 1500 Menschen pro Woche an Corona, das Personal in den Krankenhäusern ist komplett ausgelaugt - das kann uns doch nicht kalt lassen." Wüst ist derzeit Vorsitzender der Ministerpräsidentenkonferenz und erarbeitet mit dem Kanzleramt die Beschlussvorlagen.

Zuletzt hat der Verwaltungsgerichtshof in Bayern dort die 2-G-Regel im Handel gekippt. Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) sprach sich wegen der milder als befürchtet verlaufenen Omikron-Variante für Großveranstaltungen mit wieder mehr Zuschauern aus. Wüst betonte mit Blick auf den Handel und Gastronomen, dass für ihn hier eine Lockerung der 2G- und 2G-Plus-Regeln bisher nicht zur Debatte stehe.

"Das Schlimmste für die Menschen ist mangelnde Planbarkeit und ein ständiges Hin und Her. Deswegen ist Voraussicht wichtig. Das heißt aber auch, dass man nicht alle 14 Tage Verordnungen in die eine und dann wieder in die andere Richtung ändert", sagte der NRW-Ministerpräsident.

"Wir brauchen vom Expertenrat der Bundesregierung eine gute Grundlage, auf der wir eine vorausschauende Politik für die nächsten Wochen und Monate aufbauen können. Das gilt vor allem für Erkenntnisse zur Gefährlichkeit der Omikron-Variante." Allein die hohe Anzahl an Infizierten könne am Ende dazu führen, dass Teile der kritischen Infrastruktur und insbesondere das Gesundheitssystem an ihr Limit geraten.

Quelle: ots - news aktuell

Autor: Redaktion über ots - news aktuell



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