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Muskelkrämpfe bei Diabetes: Bleiben Sie in Bewegung!

Bildbeschreibung: Ein Diabetes Messgerät.
Foto: © Vicki Nunn

Bei einem Wadenkrampf kommt es im Muskel zum "Kurzschluss", wenn im dünner isolierten Endteil des Nervs spontan elektrische Reize entstehen. Diabetiker sind von diesen schmerzhaften, aber harmlosen Krämpfen häufig betroffen. Denn aufgrund von Nervenschäden sind bei Diabetespatienten die Nerven oft schlecht isoliert und empfindlich. Treffen sehr viele Reize hintereinander auf den Muskel, kommt es zum Krampf.

Das Apothekenmagazin "Diabetes Ratgeber" zeigt, was man gegen Wadenkrämpfe tun kann.

Wirksame Gegenmittel sind Bewegung und Trinken

Bei hohem Blutzucker scheidet der Körper mit dem Zucker auch wertvolle Flüssigkeit (Elektrolyte) aus. Das Krampfrisiko steigt. Mechanische Reize, etwa eine schwere Decke auf dem Fuß, begünstigen Krämpfe zusätzlich.

Akut, aber auch vorbeugend hilft gegen Krämpfe die Wadendehnung. Eine gute Übung: Im Ausfallschritt an der Wand abstützen, die Fersen auf den Boden drücken. Auch eine Partnerübung kann helfen: Die Beine auf dem Boden sitzend leicht nach oben strecken und die Fußspitze zur Körpermitte anziehen. Der Partner unterstützt mit sanftem Druck.

Wichtig ist generell: in Bewegung bleiben! Das hält die Muskeln im Gleichgewicht und beugt Krämpfen vor. Außerdem sollte man ausreichend trinken und darauf achten, dass der Blutzucker gut eingestellt ist.

Autor: kk / © EU-Schwerbehinderung



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