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Niedersachsen: Bei der Ambulanten Pflege droht die AWO und Diakonie mit einem Ausstieg

Bildinhalt: Ein ältere Mann hält einen gelben und blau gestreiften kleinen Ball in der Hand

Die Wohlfahrtsverbände der AWO und die Diakonie drohen sich aus der ambulanten Pflege in Niedersachsen verabschieden. Hierbei sei der Grund nach ihrer Ansicht die zu niedrige Finanzierung von Pflegeleistungen durch die Kassen. Das NDR Regionalmagazin "Hallo Niedersachsen" hatte darüber berichtet.

Das 16 000 Pflegebedürftige und 5 000 Pflegekräfte davon betroffen wären bei einem Ausstieg. Im Unterschied zu anderen Anbietern ambulanter Pflege zahlen AWO und Diakonie Tariflöhne. Den Kassen werfen sie vor, dies nicht zu berücksichtigen. sagt Rüdiger Becker, Vorstandsvorsitzender des Diakonischen Dienstgeberverbands Niedersachsen (DDN) bei "Hallo Niedersachsen" sagte: „Die Kassen produzieren seit Jahren einen erheblichen Druck auf uns und versuchen, uns als tarifgebundene Anbieter immer mit denen zu vergleichen, die nicht tarifgebunden sind, und uns damit auch zu drücken".

Die Arbeitgebervertreter von Diakonie und AWO würden aussteigen, wenn die Kassen die ambulante Pflege nicht kostendeckend bezahlen. „Dann müssen wir unseren Mitgliedseinrichtungen empfehlen, ihre Arbeit in der ambulanten Pflege einzustellen. 

Es ist nicht mehr refinanzierbar." Der VDEK äußert sich in einer schriftlichen Stellungnahme gegenüber dem NDR kritisch zu den Vorwürfen der Pflege-Anbieter. "Diese bedienen sich für viel Geld Rechtsanwälten und externen Beratern, die dann völlig überzogene Forderungen entwickeln und eine unrealistische Erwartungshaltung bei den Pflegediensten schüren. Ein Kompromiss wird dadurch unmöglich gemacht."

Seit mehr als einem Jahr die Kosten für die Verhandlungen über die Finanzierung der ambulanten Pflege zwischen den Kassen und Pflegeanbietern feststocken. Professor Martina Hasseler, Pflegeforscherin an der Universität Heidelberg und der Ostfalia-Hochschule Wolfsburg-Wolfenbüttel, analysiert bei "Hallo Niedersachsen":

"In Niedersachsen haben sich die Fronten zwischen den Kassen und den Trägerverbänden verhärtet, und wenn dieses Problem nicht gelöst wird, werden wir ein großes Problem haben, eines Pflegenotstandes, eines Pflegekollapses, so dass die ambulanten Dienste in Niedersachsen ihre Leistungen für die Pflege tatsächlich nicht mehr anbieten können."

Am kommenden Donnerstag, 21. März und Anfang April stehen Schiedsgerichts-Termine an. Vom Ergebnis wird abhängen, ob Diakonie und AWO in Niedersachsen sich weiter in der ambulanten Pflege engagieren oder ihre Drohung wahrmachen und aus der ambulanten Pflege aussteigen. Quelle: "NDR Hallo Niedersachsen"

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Den Personalnotstand lässt Gesetz zu spitzen bei der Pflege schwerkranker Kinder

Bildinhalt: Ein Kind das malt mit Bundstiften auf einem Papier

Der Pflegefachkräftemangel spitzt sich zu bei der häuslichen Pflege von unheilbar kranken Kindern. Markus Behrendt, der Vorsitzende des Vereins „Intensiv Leben“ aus Kassel sagte, dass der Grund ein Gesetz sei, das in Januar diesen Jahres eine Regelung in Kraft gesetzt habe.

So sagte er, dass Pflegepersonal-Stärkungsgesetz würde der häuslichen Kinderintensivpflege das Wasser abgraben. Denn den ambulanten Pflegediensten würde das Personal fehlen und Sie geben immer mehr das Personal auf bei der häuslichen Kinderintensivpflege.

Der Verein „Intensiv Leben“ ist ein Netzwerk aus Pflegekräften, Sozialarbeitern und Ärzten, sowie Familien der betroffenen. Beispielsweise will der Verein den Kindern die eine Beatmung benötigen die Möglichkeit geben zu Hause zu leben. Letztes Jahr im November hatte „Intensiv Leben“ den Medienpreis „Bambi“ erhalten, dabei hatten Sie auf den Pflegenotstand aufmerksam gemacht. Die Situation hat sich zugespitzt.

Die Familien müssten ohne die Pflegefachkräfte die Kinder rund um die Uhr versorgen. Behrendt sagte: „Wir haben Extrem­fälle, in denen eine Familie allein sieben Tage die Woche 24 Stunden täglich die Versor­gung des Kindes selber macht“.

Dieses sei für die Betroffenen Familien existenzgefährdend. Die Ursache sei das anstatt einer Fallpauschale die Kliniken die Kosten für die Pflegestelle finanziert bekommen. So würde dieses die verschiedenen Gehaltsgruppen in stationärer und ambulanter Pflege vergrößern, laut dem GKV-Spitzenverband, Johann-Magnus von Stackelberg, der stellvertretende Vorstandvorsitzende sagte: „Davor hatten wir schon früh gewarnt“. Eine Gesetzesänderung könnte helfen, so Behrendt: „Es ist als erstes dringend erforder­lich, dass der Bereich der häuslichen Kinder- und Jugendintensivpflege mindestens mit den Möglichkeiten zur Stellenbesetzung in der stationären Pflege gleichgestellt wird“.

Auch ist es nicht klar wie viele schwerkranke Kinder zu Hause in Deutschland gepflegt werden. Von rund 50 000 Kinder geht der Kinderhospizverein aus mit einer lebensverkürzenden Erkrankung. Nicht anzeigepflichtig sein diese Erkrankungen. Die Zahl beinhaltet zudem Kinder in Krankenhäusern und Hospizen.

Quelle: dpa

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Japan möchte in Zukunft mehr Pflegeroboter in der Pflege einsetzen

Bildinhalt: Ein Roboter

Auf Pflegeroboter möchte Japan in Zukunft mehr zurückgreifen aufgrund der immer mehr wachsenden Gesellschaft an Älteren Menschen. Die Roboter wurden bisher mehr als Unterstützung in der Pflege angesehen. Japan will die Einsatzmöglichkeiten erweitern. Aiko Takigawa, die Managerin der Medtec, von Asiens größter medizinischen Geräte und Pflegeroboter, die am 18 März 2019 in Tokio gestartet ist sagte: “Der Markt wächst, wir sehen ein wachsendes Interesse“.

Keine Roboter die Menschenähnlich sind mit zwei Beinen stehen dieses Jahr im Fokus sondern Themen wie künstliche Intelligenz und technische Lösungen im medizinischen Sektor. Zudem sorgt die immer ältere Generation in Japan die größer ist als bei allen anderen Industriestaaten für ein hohen Arbeitskräfte Mangel.

Dabei ist der Bereich der Pflege davon besonders betroffen. Rund 370 000 Fachkräfte werden in der Pflege bis zum Jahr 2025 fehlen, laut Einschätzung der Regierung in Tokio.

Obwohl Japan auch Ausländer für die Pflege anwerben will, wird diese so die Experten kaum den Fachkräfte Mangel kompensieren. Die immer älter werdende Generation in Japan fordere mehr Investitionen in Technologien wie Beispielsweise: die künstliche Intelligenz und Robotern, so laut ein Bericht der vor kurzem von der Regierung publiziert wurde. So sei Japan in der Welt der größte Hersteller von Industrierobotern.

Jedoch bei der Anzahl der Herstellung von Robotern für den Dienstleistungssektor sei Japan im vergangenen Jahr hinter Deutschland und USA, so laut der japanischen Wirtschaftszeitung „Nikkei“. So hieß es, dass der Roboterindustrie mangele in Japan es an Beteiligungskapital.

Die Zeitung „Nikkei“ sagte dass unter den größten fünf Märkten für Dienstleistungsroboter Japan den geringsten Anteil an Start-up-Unternehmen habe. Der Markt für Roboter in Japans Dienstleistungssektor könnte laut Einschätzung der New Energy and Industrial Technology Development Organization, einem staatlich gestützten Think Tank auf 4,9 Billionen Yen (44 Milliarden Euro) anwachsen, im Jahr 2015 waren es 373 Milliarden Yen.

Quelle: dpa

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Brandenburg möchte die Pflege verbessern

Bildinhalt: Ein älteres Paar das gemeinsam auf einer Bank draußen sitzt und auf einen See schaut bei Sonnenuntergang

Ein neuer Kurs will die rot-rote Landesregierung in Brandenburg bei der Pflegeversicherung. Dabei sei das Ziel die Angehörigen und Pfleger zu entlasten. Susanna Karawanskij, die Sozialministerin von den Linken sagte: „Allen ist klar, dass in der Pflege künftig noch viel mehr Menschen benötigt werden. Hier gibt es einen harten Wettbewerb mit anderen Branchen – der Fachkräftebedarf steigt überall“.

Dabei sind wichtig gute Arbeitsbedingungen in den Einrichtungen und Diensten für die Fachkräfte. So müsse die derzeitige hohe Arbeitsbelastung auf ein normales Maß zurückgeschraubt werden. Bei der Bezahlung wäre eine dringende Aufwertung erforderlich für die Pflege- und Gesundheitsberufe. Das System sei derzeit nicht darauf eingestellt.

Karawanskij sagte, dass man bei der letzten Reform vorallem die Pflegebedürftigen im Blick hatte. „Man darf aber die Pflegenden dabei nicht vergessen.“ Bisher werde die bessere Vergütung der Beschäftigten oder die Personalaufstockung durch die Pflegebedürftigen und ihre Angehörigen finanziert. Die Ministerin sagte: „Wer sich das nicht leisten kann, muss zum Sozialamt“. Nach der Sicht der Ministerin ist die Pflegeversicherung keine richtige Versicherung. So würde sie einen ein festgelegten Zuschuss bewilligen zu den wirklichen Kosten.

Zurzeit liegt der Eigenanteil für ein Pflegeheimplatz im Bundesdurchschnitt bei rund 1 830 Euro im Monat. Karawanskij sagte: „Wir müssen das Finanzierungsprinzip umdrehen: in einen festen Eigenanteil, der mit den Leistungen der Pflegeversicherung bis zur tatsächlich erforderlichen Höhe aufgestockt wird“. Eine Bundesratsinitiative Hamburgs sieht diese etwa vor, der sich bereits mehrere Länder angeschlossen haben. Weiter sagte Sie: „Allen ist das Problem bewusst, aber es gibt unterschied­liche Auffassungen bei der konkreten Umsetzung“.

Auf eine solidarische Finanzierung der Pflegeversicherung langfristig zu setzen haben bereits Brandenburg und Thüringen vorgeschlagen. Dabei sollen die Beiträge aus Einkünften selbständiger Arbeit und aus Vermögen kommen. 132 400 Pflegebedürftige gibt es derzeit in Brandenburg. Mehr als 22 Prozent von ihnen brauchen Hilfe zur Pflege. Rund 30 Prozent sind es Bundesweit.

Quelle: dpa

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Die Techniker Krankenkasse startet Studie zur Sturzerkennung bei Pflegebedürftigen

Bildinhalt: Eine ältere Frau die einen Gehstock in der Hand hält, man sieht nur den Gehstock und ihre Hand

In Deutschland leben immer ältere mehr Menschen, die auf Pflege angewiesen sind zu Hause. So wollen 83 Prozent der Pflegebedürftigen zu Hause wohnen, laut einer Repräsentative Forsa-Umfrage (TK-Meinungspuls Pflege 2018).

Beinahe jeder zehnte Pflegebedürftige stürzt in einem Zeitraum von 2 Wochen laut einer Studie in der Zeitschrift für „Gerontologie und Geriatrie“. Zudem machen Stürze ab einem Alter von 60-Jahren bei den Senioren über 50 Prozent der unfallbedingten Verletzungen aus, laut der Studie. Die Stürze sorgen Beispielsweise häufig für Knochenbrüchen und damit oft auch für einen Krankenhausaufenthalt oder sogar darauffolgend für einen Reha Aufenthalt.

Anschließend kann einen Sturz Angst entstehen und die Betroffenen bewegen sich kaum noch und die Muskulatur und der Gleichgewichtssinn bauen ab und somit wird das Sturzrisiko gefördert. Um diesen entgegenzuwirken will die Techniker Krankenkasse (TK) mit Phillips zusammen 500 Senioren mit einem System ausrüsten, dass in häuslicher Umgebung Stürze erfasst und im Notfall Hilfe alarmiert.

Thomas Ballast, der stellvertretende Vorstandvorsitzende der TK sagt: „Pflegebedürftigkeit und ein möglichst selbstständiges Leben dürfen sich nicht aus­schließen. Das Projekt ‚Sicher Zuhause‘ zeigt, wie digitale Lösungen und künstliche Intelligenz die Eigenständigkeit im Alter unterstützen können“. Ballast dadurch würden die Pflegebedürftigen und ihrer Angehörigen entlastet und ihnen ein Teil ihrer Sorgen genommen. 

Ein Hausnotrufsystem, ein Funksender, der um den Hals getragen wird und eine Basisstation erhalten die TK-Versicherten, die an der Studie teilnehmen. Der Funksender löst bei erkennen eines Sturzes einen Notruf aus. Daraufhin meldet sich ein Mitarbeiter der Hausnotrufzentrale, der alle Informationen hat die Relevant sind wie Beispielsweise die Adresse, Vorerkrankungen und Medikationen. Dabei kann sich der Betroffenen über die Freisprecheinrichtung des Hausnotrufsystem von überall in der Wohnung aus unterhalten und seine Situation erläutern. So kann im Anschluss der Nachbar, Angehörige oder der Notarzt gerufen werden.

In einem Vorgespräch wird einem Gesundheitsberater die Krankheitsgeschichte erläutert, wie die Medikation, Krankengeschichte und wie der Alltag aussieht. Der Funksensor erkennt zusätzlich die Bewegungsdaten von dem Träger. Dabei sammelt er täglich die Informationen und sendet dieses an die Basisstation und berechnet aus den Informationen mit dem Vorgespräch und einen selbstlernenden Algorithmus den aktuellen Risikowert für den Tag. Andreas Landgraf, Business Development Manager bei Phillips sagte: „Das Besondere an dieser Lösung ist, dass sie einen Risiko-Score ermittelt, der den Ge­sundheitszustand des Patienten darstellt. So lassen sich Anzeichen für eine Verschlech­terung rechtzeitig erkennen“.

Falls ein Grenzwert überschreitet wird, so meldet sich der Gesundheitsberater um die möglichen Ursachen, aber auch sinnvolle Maßnahmen wir Krankengymnastik, eine Pflegeberatung oder einen Arztbesuch vor Ort zu besprechen. Alle Techniker Krankenkassenversicherten ab einem Pflegegrad 1 haben einen Anspruch auf ein Hausnotrufsystem können an der achtmonatigen Studie teilnehmen. Quelle: tk.de

Unsere APP EU- Schwerbehinderung Premium unterscheidet sich von den herkömmlichen Hausnotrufsystemen, dort muss der Sender in der Nähe des Hausnotrufsystems sein, wie bei einem Schnurlosentelefon und ist somit an der häuslichen Umgebung gebunden.

Bei unserer App kann im Notfall der Panik/Notfallbutton gedrückt werden, egal wo Sie sich gerade befinden die einzige Voraussetzung ist das Sie, mit dem entsprechenden Guthaben, ein Mobilfunknetz haben. Mobiles Internet wird nicht benötigt. Der Notfall/Panikbutton kann auch bei gesperrtem Handy aktiviert werden, wenn das Handy gesperrt ist. Somit muss zum Auslösen einer Notfall SMS das Handy nicht erst entsperrt werden.

 

 

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Andreas Westerfellhaus, der Pflegebeauftragte der Bundesregierung hat Sorge um den neuen Pflege-TÜV

Bildinhalt: Ein ältere Mann der draußen spazieren geht

Westerfellhaus hat gewarnt vor ein Scheitern der Verhandlungen um den neuen Pflege-TÜV. Der Pflegebeauftragte sagte zu den Zeitungen der „ Funke-Mediengruppe“. Das beim ersten hin sehen erkennbar sein müsste wie viele Pflegefachkräfte für die Versorgung im Alltag Verfügung stehen.

In Zukunft müssten „Schwarze Schafe“ erkennbar sein und Experten hätten dafür bereits gute Vorschläge gemacht. Doch jetzt könnte es passieren das sich der Medizinische Dienst, die Krankenkassen und Träger von Pflegeeinrichtungen nicht einigen könnten.

Andreas Westerfellhaus machte Aufmerksam darauf falls sich nicht geeinigt werden kann übernehme die Bundesregierung das Zepter. Einen neuen Pflege-TÜV hatte der Bundesgesundheitsminister Jens Spahn für dieses Jahr kundgegeben. Denn die Maßnahmen bis jetzt würden als fehlgeschlagen gelten.

Ein neues Bewertungsmodel für Pflegeheime und die ambulante Pflege zu entwickeln, damit hat die Bundesregierung die Selbstverwaltung beauftragt. Für die Altenpflege die Verbesserungen die geplant sind bereits heute ein Zentralpunkt des Deutschen Pflegetags in Berlin. Der Bundesgesundheitsminister Jens Spahn, die Familienministerin Franziska Giffey sowie der Bundesarbeitsminister Hubertus Heil.

Quelle: dpa

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Köln: Die Universitätsklinik in Köln erweitert die Versorgung für die Schlaganfallversorgung

Bildinhalt: Ein Krankenwagen von der Seite fotografiert

Die neurologische Station in der Universitätsklinik Köln wurde modernisiert. Zu “Comprehensive Stroke Unit“ diese ist auf Behandlungen von Schlaganfallpatienten eingestellt. Geroen Fink , der Direktor der Klinik und Poliklinik für Neurologie sagte: „Unsere bisherigen Kapazitäten haben für die wachsende Zahl von Schlaganfallpa­tien­ten nicht mehr ausgereicht“.

Die Anzahl der Schlaganfallpatienten nimmt in Deutschland immer mehr zu durch die immer älter werden Gesellschaft. Schlaganfälle sein immer Notfälle, so die Universitätsklinik Köln. Darum muss immer schnell gehandelt werden und die Ursache ergründet werden um diese Behandeln zu können und um späteren Gesundheitlichen Folgen entgegenwirken zu können.

Ein Team sorgt sich auf der neurologischen Station „Comprehensive Stroke Unit“ von Anfang an um die Patienten bis zum Start der Rehabilitation. Die Uniklinik hat über weitere sechs Monitorbetten und ohne Monitor zwölf weitere Betten. Innerhalb der Station können die Patienten verlegt werden, wenn die erste Notfallversorgungsphase behandelt wurde und keine Monitore mehr zu Überwachung benötigt werden.

Dadurch kann der Patient vom selben Ärzte, Therapeuten- und Pflegeteam weiter behandelt werden. Nach eigenen Angaben behandelt die Klinik und Poliklinik für Neurologie der Uniklinik Köln über 50 Prozent aller stationär-neurologischen Patienten. Wir hatten damals schonmal über das Thema Schlaganfallberichtet „Heute ist Welt-Schlaganfalltag - nicht nur erkrankte sind betroffen“.

Oft denken viele das Schlaganfall erst im Alter auftritt, jedoch können auch jüngere Menschen davon betroffen sein. Deshalb ist es wichtig, dass man diesen erkennt und in den ersten Stunden handelt.

Erste Anzeichen können schwäche Anfälle sein, Lähmungen auf einer Seite des Körpers, Sehstörungen, Schwindel, Sprachschwierigkeiten. Jedoch können die Symptome unterschiedlich sein, doch im Verdachtsfall sollte unbedingt die 112 angerufen werden und die Symptome erzählt werden, denn die ersten Stunden sind entscheidend bei einem Schlaganfall um schlimmeres zu verhindern. Weitere Informationen dazu finden Sie hier: schlaganfall-hilfe.de

Quelle: aerzteblatt.de

 

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Das Terminservice- und Versorgungsgesetz (TSVG) im Bundestag angenommen

Bildbeschreibung: Frontansicht vom Reichstag

Der Deutsche Bundestag hat heute den Gesetzentwurf zum Terminservice und Versorgungsgesetz in seiner dritten Lesung angenommen. (Inhaltlich hier auf der Seite des Bundesgesundheitsministeriums nachzulesen). Die beantragte Ablehnung des Entschließungsantrag der FDP, in dem es inhaltlich um fertilitätsbewahrende Behandlung bei Krebspatienten geht (Drucksache 19/2689) wurde abgelehnt.

Die AfD hat in ihrer Drucksache 19/3393 die Aussetzung der Budgetierung für Ärzte beantragt. Die beantragte Ablehnung der Aussetzung der Budgetierung, wurde im Deutschen Bundestag angenommen.

Die FDP beantragte die ambulante ärztliche Versorgung zu verbessern, Bürokratie abbauen und die Budgetierung aufzuheben (Drucksache 19/4833). Die Beschlussempfehlung abzulehnen, wurde auch hier angenommen.

Folgende Beschlussempfehlungen der Ablehnung wurden ebenfalls angenommen:

FDP: Regionalisierung der Bedarfsplanung, Niederlassungsfreiheit als Regelfall (Drucksache 19/6417)
Die Linke: Flächendeckende Versorgung mit Physiotherapie und anderen Heilmitteln sichern (Drucksache 19/4887)
Bündnis 90/Die Grünen: Bedarfsgerechte Versorgung aller Patientinnen und Patienten sicherstellen und therapeutische Berufe durch attraktive Arbeits- und Ausbildungsbedingungen aufwerten (Drucksache (19/6130)

Diese Beschlüsse werden sicherlich noch für einige Diskussionen sorgen, da viele Ansätze nicht so umgesetzt werden.

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Bundestag stimmt über Termin­service- und Ver­sor­gungs­ge­setz ab

Heute ab 9 Uhr startet die Liveübertragung über die Abstimmung zum Termin- und Versorgungsgesetz. Der Gesetzesentwurf der Bundesregierung sieht eine Ausweitung des Terminservices zur Vermittlung von Fachärzten vor. Der Entwurf sieht unter anderem eine Verbesserung der Vermittlungsangebote für die ambulante Versorgung in Notfällen vor. Bestimmte Gruppen, wie Augenärzte, Frauenärzte sowie Hals-Nasen-Ohrenärzte, müssen nach dem Entwurf mindestens 5 Stunden pro Woche offene Sprechstunden anbieten, die ohne vorherige Terminvereinbarung in Anspruch genommen werden sollen. Die Ärzte sollen dafür besondere Vergütungen erhalten. Die Ärzte sollen die zusätzlichen Aufwendungen vergütet bekommen und Landärzte einen Zuschlag erhalten. Eine weitere Verpflichtung erhält die Kassenärztliche Vereinigung, die in unterversorgten Gebieten Praxen eröffnen oder telemedizinische Alternativen anbieten sollen. 

Mit zur Diskussion stehen die Anträge der Oppositionsparteien. So fordert die Linksfraktion unter Anderem eine bessere Bezahlung für Heilmittelerbringer. Fachrichtungen wie Podologen, Logopäden, Ergotherapeuten und Psychotherapeuten sei nach Ansicht der Linksfraktion wegend der schlechten Bezahlung ebenfalls unattraktiv und daher fordert die Linksfraktion hier eine Anhebung der Vergütung durch die Krankenkassen, um 30%.

Auch Bündnis 90/die Grünen fordern eine Verbesserung der Heilmittelversorgung. Daher wurde auch hier die Forderung nach einer sofortigen bundesweiten Anhebung in der Drucksache 19/130 gefordert.

Die FDP hat sich ihrem Antrag (Drucksache 19/6417) mit der Regionalisierung der Bedarfsplanung befasst und wünscht sich eine Niederlassungsfreiheit.

Der Antrag (Drucksache 19/3393) der AfD sieht eine Aussetzung der Budgetierung für Ärzte vor. Weiter fordert die AfD in einem Antrag (Drucksache 19/6419) die Bevorzugung von Importarzneimitteln zu beenden. Hierzu zählt auch die Aufhebung der Verpflichtung des Apothekers, ein Importarzneimittel auszugeben, sofern vom behandelnden Arzt nicht ausdrücklich anders erwünscht, aufzuheben. Weiterhin beantragt die AfD (Drucksache 19/8277) die gesetzliche Verpflichtung den Versandhandel mit verschreibungspflichtigen Arzneimitteln zu verbieten und die Zustellung durch Boten nicht nur im Einzelfall erlaubt wird. Damit möchte die AfD den "unfairen" Wettbewerb zwischen deutschen Apotheken und ausländischen Versandapotheken beenden.

 

 

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Wahlrecht für Menschen mit Behinderung

Bildinhalt: Ein Teil vom oberen Reichstagsgebäude, mit zwei Deutschland Fahnen.

Die SPD und Union wollen gemeinsam die Wahlrechtshürden für Menschen mit Behinderung abschaffen. So berichtet die Zeitung des Redaktionsnetzwerks Deutschland.

Das Bundesverfassungsgericht (BVerfG) hatte im Februar diesem Jahres nun ein Urteil gesprochen und sieht den § 13 BWahlG als einen klaren Verstoß gegen den Art. 38 Abs. 1 Satz 1 GG (Grundsatz der allgemeinen Wahl) sowie Art. 3 Abs. 3 Satz 2 GG, der sich gegen das Verbot der Benachteiligung wegen einer Behinderung ausspricht. Beanstandet wurde u.A. der Punkt der Betreuung.

Der § 13 BWahlG schließt eine Person vom Wahlrecht aus, wenn diese durch Krankheit- oder Behinderung unfähig ist, alle ihre Angelegenheiten selbst zu erledigen und ein Betreuer bestellt wurde. Die Personengruppe, welche beispielsweise durch Angehörige, ausgestattet mit einer Vorsorgevollmacht, betreut werden, wird durch den § 13 BWahlG nicht erfasst.

Alleine diese Tatsache, so das Gericht, führt zu einer Ungleichheit. So dürfen Behinderte die einen Betreuer benötigen nicht von der Wahl ausgeschlossen werden. Auf einen gemeinsamen Antrag haben sich die SPD und CDU nun geeinigt, laut diesem würden die bestehende Wahlrechtsausschlüsse aufgehoben werden. Auch soll die Möglichkeit einer Wahlassistenz ermöglicht werden.

Verena Bentele, die VdK – Präsidentin sagte: „Es ist jetzt wichtig, dass alle Menschen auch barrierefrei informiert werden und ohne Hürden an den Wahlen teilnehmen können". "Dazu gehört, dass sie Informationen, zum Beispiel in leichter Sprache, zur Verfügung gestellt bekommen." So fordert Sie auch auf Landesebene dementsprechende Regulationen. Matthias Bartke, der SPD-Berichterstatter sagte der Mediengruppe: „Wir freuen uns, dass die Union nach langen Verhandlungen dem Anliegen der SPD gefolgt ist und wir nun den Weg für ein inklusives Wahlrecht freimachen konnten".

In Kraft treten soll bis zum 1 Juli 2019 der Gesetzesentwurf. Somit wird der neue Gesetzentwurf für die Europawahl am 26 Mai 2019 noch nicht berücksichtigt. Bentele, die VdK-Präsidentin sagte, das es „sehr schade“ sei, dass nicht bereits bei der Europawahl die Betroffenen ihre Stimme abgeben können. " Am 15 März 2019 berät sich der Bundestag zu diesem Thema.

 

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Ratgeberbroschüre für Pflegende Angehörige

Bildinhalt: Eine Glühbirne die auf einer Tafel liegt um ihr ist eine weiße Wolke mit Kreide gezeichnet

Viele die zu Hause pflegen fühlen sich oft ratlos und wissen nicht an, wenn Sie sich wenden können oder brauchen Rat in Punkto der Pflege. Ein Ratgeber hat die Unfallversicherung (DGUV) rausgebracht.

Der Ratgeber soll helfen damit der Pflegende mehr auf sich und seiner Gesundheit achtet. Im Ratgeber „Zu Hause pflegen- so kann es gelingen“ sind auch Übungen enthalten. Wie beispielsweise Meditationen, oder auch Übungen um den Rücken Gesundzuhalten. Auf 60 Seiten werden Tipps und Ratschläge gegeben. Hierbei geht es um die Person die Pflegt.

Wie man mal Abschalten kann durch eine „Gehmeditation“ oder auch mal in Schwierigen Situationen mal Nein zu sagen zu sich selber und von außen Hilfe zu holen, durch beispielsweise einen ambulanten Pflegedienst. So werden auch Organisatorische Sachen behandelt wie einen Tagesplan in der Pflege um den Alltag zu erleichtern. Zudem spielt auch die Hygiene eine wichtige Rolle, wie Pflege ich meine Hände richtig die täglich belastet werden.

Auf das Wohnumfeld wird eingegangen das dieses so eingerichtet ist um mögliche Sturzgefahren zu minimieren. Ein Hausnotruf wird ebenfalls empfohlen. Auch in unsere App EU-Schwerbehinderung Premium haben wir ein Notrufbutton, so kann im Notfall schnell geholfen werden.

Auch werden Tipp gegeben welche Kosten von der Pflegekasse übernommen werden können. So wir auch auf die Pflegestützpunkte eingegangen, die in den meisten Gemeinden und Städten vorhanden sind und gerne beraten.

Zudem wird auch auf das Pflegezeitgesetz und das Familienpflegezeitgesetz eingegangen. Auch auf Behinderungen wird eingegangen, dass ein Schwerbehindertenausweis ab 50 GdB (Grad der Behinderung) ausgestellt werde. Außerdem werden Schulungen empfohlen um im Alltag besser die Pflege zu bewältigen.

Quelle: aerztezeitung.de

 

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Viele unterschätzen im Alter die Kosten für die Pflege

Bildinhalt: Eine ältere Frau die ihrer Hände über den Schoß gefalltet hat

Laut einer neuen Studie haben wenig Deutsche einen Überblick über die Pflegekosten im Alter. 66,67 Prozent würden die Eigenanteile an Kosten für die Pflege unterschätzen, so laut einer in Bonn publizierten Emnid-Umfrage, die von der Postbank beauftragt wurde. Laut der Umfrage denken 43 Prozent der Befragten ab 18 Jahren, dass für einen vollstationären Pflegeplatz die Kosten komplett übernommen werden von der gesetzlichen Pflegeversicherung.

Der Eigenanteil würde unter 1 000 Euro sein, so denken 21 Prozent. Dieser liegt zurzeit im Bundesdurchschnitt bei 1 800 Euro. So haben 59 Prozent angegeben, dass sie für Pflege im Alter sich zudem vorsorgen. 36 Prozent der Befragten sorgen privat vor, so halten Sie oder schaffen Vermögenwerte für die Pflege im Alter und 33 Prozent sparen. 22 Prozent haben eine private Pflegeversicherung. 48 Prozent gab an das Sie für die Pflege nicht privat vorsorgen können, wegen

Geldmangel oder das Sie diesen erwarten, 44 Prozent denken dass die Kosten der Staat übernehme, sowie 38 Prozent denken dass es ausreicht wenn in die Pflegeversicherung gezahlt wird. Die Altersgruppe über 60-Jährigen, zeigt kaum Eigenverantwortlichkeit. In der öffentlichen Hand für die Verantwortung der Pflegekosten sehen 56 Prozent.

Bei den 18-Jährigen bis 39-Jährigen denken dieses nur 37 Prozent und bei den 40- bis 59-Jährigen sind es 43 Prozent. Marco Bargel, der Chefvolkswirt der Postbank sagte: „Die Unkenntnis über die Kosten der Pflege zieht sich durch alle Bevölkerungs- und Altersschichten“. So sei es „erstaunlich“, dass für die Pflege ein vorstellbares Ereignis für Menschen im Rentenalter, dass diese nicht besser informiert seien.

Die Rücklagen für Ende 2017 der Pflegeversicherung waren rund 6,9 Milliarden Euro, laut dem Bericht. Ab dem 1 Januar 2019 wurde der Beitragssatz für die gesetzliche Pflegeversicherung um 0,5 Prozentpunkte erhöht. 7,6 Milliarden Euro an zusätzlichen Einnahmen kommen für die Pflegeversicherung hinzu. Durch die immer mehr ansteigenden Zahl der Pflegebedürftigen wird der Beitragssatz immer weiter steigen, laut einer Studie von der Bertelsmann-Stiftung Mitte Januar.

Die Autoren gehen davon aus das bis 2045 der Beitragssatz von 3,05 (2019) auf 4,25 Prozent ansteigt. Die Zahl der Pflegebedürftigen laut einer neuen Berechnung soll von 3,3 Millionen im Jahr 2017 auf fünf Millionen bis 2045 ansteigen. Um die 3,5 Milliarden Euro hatte die Pflegeversicherung 2018 an Verluste gemacht und musste dabei auf Gelder zurückgreifen um dieses auszugleichen.

Die Finanzreserven sind dabei auf rund 3,37 Milliarden Euro gesunken, dieses würden 1,02 Monatsausgaben entsprechen, wie am 01 März 2019 das Redaktionsnetzwerk Deutschland berichtet, dabei hatten Sie sich auf die Antwort des Bundesgesundheitsministeriums berufen auf eine Anfrage von Sabine Zimmermann, die Bundestagsabgeordnete der Linken.

Quelle: aerzteblatt.de

 

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Die Pflegeversicherung hat ein Defizit von 3,55 Milliarden Euro

Bildinhalt: Mehrere 50 Euroscheine

Im letzten Jahr hat die gesetzliche Pflegeversicherung ein Verlust von 3,55 Milliarden Euro verzeichnet. Am 9 März 2019 hatte dieses der Spitzenverband der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) auf eine Anfrage mitgeteilt.

Durch die Verluste im letzten Jahr sind die Rücklagen auf rund 3,4 Milliarden Euro geschrumpft, laut Angaben des GKV-Spitzenverbandes. So wurde schon vorab für 2018 ein solcher Verlust erwartet. So gibt die Pflegeversicherung immer mehr Geld für immer mehr Leistungsempfänger aus.

Gernot Kiefer, der für die Pflege zuständige Spitzenverbands-Vorstand sagte, dass sich die Anzahl der Leistungsberechtigten seit Beginn 2017 um eine halbe Million auf rund 3,4 Millionen erhöht hat. Zudem kommt die Einführung der neuen Pflegegrade hinzu, die für erhöhte Ausgaben sorgen und die Anzahl der Höheren Pflegegrade nimmt zu.

Für die Demenzerkrankten hat das Hilfsangebot zugenommen. Letztes Jahr im Sommer hatte der GKV-Spitzenverband gesagt, die Defizite bei der Pflegeversicherung drohe in den kommenden Jahren weiter zu steigen. Ab dem 1 Januar 2019 wurde der Beitragssatz für die gesetzliche Pflegeversicherung um 0,5 Prozentpunkte erhöht. 7,6 Milliarden Euro an zusätzlichen Einnahmen kommen für die Pflegeversicherung hinzu.

Durch die immer mehr ansteigenden Zahl der Pflegebedürftigen wird der Beitragssatz immer weiter steigen, laut einer Studie von der Bertelsmann-Stiftung Mitte Januar. Die Autoren gehen davon aus das bis 2045 der Beitragssatz von 3,05 (2019) auf 4,25 Prozent ansteigt. Dank der Beitragsanhebung würde die Chance bestehen die Rücklagen wieder aufzufüllen, so Kiefer. Ohne die Beitragserhöhung hätte man jetzt „ein erhebliches finanzielles Problem“.

Eugen Brysch, der Vorstandsvorsitzende der Deutsche Stiftung Patientenschutz sagte der Deutschen Presse-Agentur: „Aber auch die junge und mittlere Generation will wissen, wie die Pflegeversicherung zukunftssicher gemacht werden kann“. So warnte die Stiftung davor das durch die Beitragserhöhung lediglich die Löcher bis zum Ende der Legislaturperiode gestopft würden.

Quelle: dpa

 

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Wie sozial ist Deutschland?

Bildbeschreibung: Der Rechstag mit dem Schriftzug "Dem Deutschen Volke"

Es steht auf dem Reichstagsgebäude, jenes Gebäude in der das Parlament sich zusammen findet um Politik für die Bundesrepublik Deutschland zu machen. "Dem Deutschen Volke", eine Aussage, die mehr als eine phrase sein soll, sondern ein Satz der in seiner Symbolik bekräftigt, dass hier Politik und Gesetze für alle Menschen innerhalb der Bundesrepublik, gemacht wird. Wirklich für alle? Gerade in der Sozialpolitik, kann die Wahrnehmung sehr schnell auseinander driften.

Genauso finden wir im Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland Formulierungen wie: "Die Würde des Menschen ist unantastbar". Niemand formuliert hier aber weiter aus, was "Würde" wirklich bedeutet und wo die Grenzen zwischen Würde und unwürdig gezogen werden. Zwar sind Dinge wie "Existenzminimum" zu deren Erhalt der Staat verpflichtet ist, im einzelnen definiert, doch schon hier beginnt die Frage nach "Würde". Ab wann wird Existenzminimum menschenunwürdig? Ebenfalls fehlt jede Definition, die im Zusammenhang der Menschenwürde und dem Artikel 3 GG stehen "Niemand darf wegen seines Geschlechtes, seiner Abstammung, seiner Rasse, seiner Sprache, seiner Heimat und Herkunft, seines Glaubens, seiner religiösen oder politischen Anschauungen benachteiligt oder bevorzugt werden. Niemand darf wegen seiner Behinderung benachteiligt werden."

Gerade die Aussage "Niemand darf wegen seiner Behinderung benachteiligt werden" verleitet zum nachdenken. Zwar hat Deutschland die UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK) unterzeichnet, doch wie sieht es in der Realität aus. Dinge wie das Bundesteilhabegesetz schaffen Regelungen, die gerade behinderten Menschen die Integration in das Berufsleben ermöglichen soll. Praktisch sieht es aber leider oft anders aus und viele Menschen mit Behinderung werden zu schnell in Behindertenwerkstätten untergebracht, müssen dort mit Minimallohn gleiches leisten, wie ein nicht behinderter Mensch im Berufsleben. Für Menschen die nicht mehr erwerbstätig sein können, gibt es zudem gar keine Regelungen, die "Teilhabe in der Gesellschaft" in ihrem Grundsatz regeln. Sind diese Personen dann auch noch auf Sozialleistungen angewiesen, ist es diesen Menschen oft unmöglich ihr "Recht auf Teilhabe in der Gesellschaft" auszuüben. Dabei ist es der Artikel 29 der UN-BRK der "Teilhabe am politischen und öffentlichen Leben" sicher stellen soll. Das Wahlrecht war dabei nur eine Komponente, die zwar jetzt verfassungsrechtlich durch das Bundesverfassungsgericht klar entschieden wurde, aber politische Teilhabe ist mehr als nur wählen zu können. Politische Teilhabe muss die Möglichkeit eines politischen Lebens, auch für Menschen mit Behinderung ermöglichen. Da reicht es nicht aus, dass der Bundestag barrierefrei ist, sondern Menschen mit Behinderung müssen die Möglichkeiten für politische Aktivitäten erhalten, die ihnen aber gerade dann genommen wird, wenn diese zusätzlich auf Sozialleistungen angewiesen ist. Grundsicherung lässt kaum Spielraum für eine politische Teilhabe zu. Auch die Teilhabe am öffentlichem Leben, dazu zählt nicht nur der Besuch von kulturellen Veranstaltungen, ist mit Grundsicherung schon so stark eingeschränkt, dass hier Teilhabe kaum möglich ist.

Wenn dann in der Politik durch "soziale Parteien" Gesetze entworfen werden, die Menschen mit Behinderung nur dann berücksichtigen, wenn diese auch erwerbstätig sein können, dann haben wir in der Politik ein grundsätzliches Verständnisproblem. Hier wird bereits per Gesetz eine Spaltung der Menschen mit Behinderung durchgeführt, denn wer behindert ist und aufgrund seiner Behinderung nicht erwerbstätig sein kann, hat eben Pech gehabt und wird in der Rente schlechter gestellt. Das ist nicht nur bei einer möglichen Grundrente so, sondern trifft schon heute über eine Millionen Menschen die erwerbsgemindert sind und durch die Stichtagsregelung einfach schlechter gestellt werden. Eine echte Prüfung, wie das mit der UN-BRK vereinbar ist, hat es offensichtlich nicht gegeben.

"Jeder Mensch ist vor dem Gesetz gleich". Jeder? Auch diese Frage ist berechtigt, haben doch einige Personengruppen, das Gefühl vom Recht ausgeschlossen zu werden. Recht scheint oft ein Privileg zu sein. Zwar ist jeder Bürger/In der Bundesrepublik verpflichtet, sich an Recht und Ordnung zu halten, geht es aber darum sein eigenes Recht durchzusetzen, scheitert das Vorhaben bei vielen, an der Finanzierbarkeit. Zwar gibt es in bestimmten Fällen die Möglichkeit der "Prozesskostenhilfe", doch auch diese wird nicht immer gewährt. Prozesskostenhilfe ist eine Antragsleistung, die je nach Erfolgschancen genehmigt oder abgelehnt wird. Für betroffene Personen, oft ein Symbol der Entscheidung die schon getroffen wird, bevor überhaupt ein Prozess beginnen kann.

Eigentlich könnte man an dieser Stelle noch unendlich viele Beispiele aufführen, die das Thema noch mehr hervorheben. Genau das wäre auch dringend notwendig, diese ganzen Themen zu zentralisieren und die Meinungen und Rechtsauffassungen vieler zusammenzufassen und politisch aufzuarbeiten. Doch wer würde das wirklich machen? Sozialthemen werden zwar gerne als Wahlkampfthemen aufgegriffen, da sich viele Parteien erhoffen, hier politische Kraft mit zu gewinnen, doch am Ende bleibt meist nicht viel von den Themen übrig.  

 

 

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Bewohner im Pflegeheim sollen durch Videospiele fit gehalten werden

Bildinhalt: Super Mario und Luigi als Spielfiguren

In den Pflegeheimen sollen durch Therapeutische Videospiele die Lebensfreude und Beweglichkeit gefördert werden. Die Barmer hat am 7 März 2019 mitgeteilt, dass die „MemoreBox“ eine Spielekonsole, die für Senioren entwickelt wurde in der Pilotenphase eingeführt wurde bundesweit in 100 Pflegeheimeinrichtungen. So können nach ersten Ergebnissen die Spiele die körperliche und geistige Leistungsfähigkeit stärken.

Am Fernseher oder Beamer wird die „MemoreBox“ angeschlossen und kann auch über Gestensteuerung genutzt werden über eine Kamera, die an die Spielekonsole angeschlossen wird. In 100 Pflegeheimen, die von der Barmer ausgesucht wurden, wird drei Mal die Woche gespielt mit der „MemoreBox“. In gewissen Abständen überprüfen die Forscher der Berliner Humboldt-Universität eventuelle körperliche und geistige Veränderungen, sowie ihre Lebenszufriedenheit.

Als Spiele gibt es Tanzen, Singen, Kegeln und Tischtennis. Zu zweit können die Spiele gespielt werden, sowie in der Gruppe. Die „MemoreBox“ die 2016 die Fima RetroBrain ins Leben gerufen hat, sieht auch in der geriatrischen Abteilung von Krankenhäusern, Behindertenwerkstätte oder Psyschiatrie Verwendungsmöglichkeiten, so Jan Brandis. Es würde in jedem den Spieltrieb wecken, sagte Brandis.

Denn es würde nicht ums gewinnen gehen. „Das Schöne ist, man kann hier nichts falsch machen und wird gelobt.“ In Europa sei „MemoreBox“ nicht das einzige in der Art, sagte Clemens Becker von der Deutschen Gesellschaft für Geriatrie (DGG).  So sein in den Niederlanden bei Spielen in den Pflegeheimen die Firma SilverFit vertreten.

Aus Stuttgart der Experte sagte: „Man kann damit nicht Physiotherapie ersetzen“. Die Senioren würden die Hälfte länger üben bei Videospielen, so die Studie. Medizinier hatte bedenken geäußert, da im Stehen eine Sturzgefahr bestehe.

Können Video Spiele Helfen um der Demenz entgegenzuwirken?

In Kanada haben sich Forscher genau diese gefragt. Eine wissenschaftliche Studie soll genau dieses klären. Es stellte sich heraus das sechs Monate „Super Mario 64“ spielen, das Gehirn von Senioren stärker stimuliert als Klavierspielen. Die Experten wählten das Spiel, da es ein 3D Spiel ist und eine komplexe Umgebung aufweist.

Das 3D Spiel hat dazu geführt, dass eine Zunahme der grauen Gehirnmasse deutlich erkennbar war, die sich bei einer Demenz zurückbildet. In der Studie nahmen 33 Probanden Teil im Alter zwischen 55 bis 75 Jahren, die in drei Gruppen aufgeteilt wurden. Die erste Gruppe bestand aus Nicht-Gamern und Sie sollten sechs Monate „Super Mario 64“ spielen an fünf Tagen die Woche, eine halbe Stunde am Tag.

Die zweite Gruppe sollte im selben Zeitraum Klavierspielen und dritte Gruppe diente als Kontrollgruppe. Das Ergebnis war das nur bei der ersten Gruppe die „Super Mario 64“ gespielt hat ein Gewebe-Wachstum stattfand im Hippocampus und in Gleichgewicht und Bewegung zuständigen Hirnregionen. Quelle: msn.com

Quell: dpa

 

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Die Einführung von Patientenlotsen unterstützt die Patientenbeauftragte

Bildinhalt: Zwei gelbe Schilder an einer Stange. Auf dem oberen steht Health und auf dem unteren Illness und im Hintergrund sind 50 Euroscheine

Viele Menschen finden sich im Gesundheitssystem nicht zurecht. Die Patientenlotsen sollen als Orientierungshilfe im Gesundheitswesen dienen. Claudia Schmidtke, die Patientenbeauftragte der Bundesregierung unterstützt die Einführung der Patientenlotsen.

In Berlin hatte Schmidtke am 7 März 2019 bei einer Tagung gesagt, dass die Patientenlotsen helfen können bei medizinischen Betreuung um diese zu organisieren und zudem geben Sie eine Übersicht von Versorgungsangeboten und Sozialleistungen. Von den Deutschen finden sich mehr als 50 Prozent nicht im Gesundheitssystem zurecht laut Umfragen, so Schmidtke. Eine Aufgabe sei es auch für Gebildete.

Im gleichen Zuge wird den Patienten auch mehr Eigenverantwortung aufgetragen. Die Beauftragte sagte, dass der Gesundheitszustand von Menschen mit weniger Gesundheitskompetenz schlechter sei. Finanzielle Kosten würden da durch entstehen die nicht sein müssten. Schmidtke sagte, dass alle Informationen, die gebraucht werden den Patienten zu Verfügung damit diese eigenständig beim Gesundheitssystem wählen und es nutzen können.

Häufig wissen Sie nicht welche Leistungsanträge sie machen müssen und wie Sie an relevante Informationen kommen. “Dies kann dazu führen, dass Therapien verspätet oder gar nicht stattfinden.“ Den Grundlegende Bedarf bei der Versorgung deckt die Unabhängige Patientenberatung (UPD) nicht ab. Im letzten Jahr hat eine Studie, die vom Bundesgesundheitsministerium gefördert wurde ein bereits bestehende Modellprojekt mit Patientenlotsen kontrolliert.

Grit Braeseke, die Studienleiterin vom IGES-Institut sagte, das die Patienten den Einsatz Vielversprechend betrachten. So finden Sie eine größere Versorgungssicherheit und eine Unterstützung ihres Selbstmanagements. Auf eine bessere Lebensqualität und weniger Krankenhausaufenthalte gebe es Anzeichen. Für Menschen, die ihre Versorgung nicht mehr selbst oder nur mithilfe von ihren Angehörigen machen können raten die Forscher zu Patientenlotsen.

So auch für schwer, chronisch oder mehrfach erkrankte Menschen. Die Experten wollen, dass ein Arzt die Notwendigkeit im Einzelfall überprüfen solle. Die Patientenlotsen wären unabhängig und neutral. Sie würden die Patienten beraten und Informationen geben, den Versorgungsplan mit den Stellen planen. In bestimmten Abständen würden Sie die Qualität der Versorgung kontrollieren. In Betracht würden Pflegekräfte mit einer dementsprechenden Weiterbildung kommen für die Aufgabe des Patientenlotsen.

Quelle: aerzteblatt.de

 

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Beratungstelefon vom Verbraucherschutz zur häuslichen 24 Stunden Pflege gestartet

Bildinhalt: Eine Frau die einer anderen Frau die Hand reicht

Viele Angehörige, die einen pflegebedürftigen eine 24 Stunden Betreuung suchen haben oft keine Zeit, da Sie die Pflege organisieren müssen und dabei haben sie häufig Fragen wegen der Betreuung.

Das Beratungstelefon soll helfen bei allen Fragen, sowie auch bei rechtlichen Fragen, Beispielsweise wenn es um eine Betreuung durch osteuropäische Pflegekräfte geht. Ein Info-Telefon hat die Verbraucherzentrale in Berlin, Nordrhein-Westfalen und Brandenburg, deshalb ins Leben gerufen um den Angehörigen zu helfen.

Ein Teil des Projekts „Verbraucherschutz im Grauen Pflegemarkt stärken" berät die die Angehörigen. Wer bereits einen Vertrag zur 24 Stundenpflege hat, soll diesen bitte an die Verbraucherzentrale per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! senden. So können die Unterlagen auf rechtliche Probleme überprüft werden. Die daraus sich ergebenen Erkenntnisse sollen künftig zu Lösungen oder Vermeidung der Probleme dienen.

Quelle: dpa

 

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Nordrhein-Westfalen: Kliniken geschockt über nicht Unterstützung für Pflege und Digitalisierung

Bildinhalt: Eine Laptop mit einer Statistik in Form eines Kreisdiagramms und jemand zeigt mit einem Stift darauf

Den Entschluss von den Krankenkassen und Landesgesundheitsministerium hat die Krankenhausgesellschaft Nordrhein-Westfalen (KGNW) bemängelt, die 210 Millionen Euro vom Bundesstrukturfonds für Themen der Zukunft nicht benutzen zu wollen.

Vor kurze hatten die Krankenkassen und das Gesundheitsministerium in NRW sich geeinigt, 2019 und 2020 die Konzentration und Schließung von Klinikstandorten zu unterstützen, diese kritisiert die KGNW und dabei hingewiesen auf eine Erklärung die zu Förderschwerpunkten der Förderperiode 2019/2020 Bundesstrukturfonds. Jochen Brink, der KGNW-Präsident sagte: „Vor dem Hintergrund des bekannten Investitionsstaus in den Kliniken und den Herausforderungen bei Pflege und Digitalisierung sind wir schockiert über diese Entscheidung“. 

In die Zukunft zu Fördern in NRW sei der Landesregierung und den Krankenkassen scheinbar nicht so wichtig wie der Abbau der Krankenhausversorgung. Auf der Bundesebene wurden im Gesetz unter dem Punkt neue Fördertatbestände, die digitalen Anwendungen mit aufgenommen.

Brink sagte: „Wir brauchen dringend einen Digitalpakt Krankenhaus. Bund und Land sollten angelehnt an das gleichnamige Milliardenprogramm für die Schulen auch Fördermittel für die Digitalisierung der Krankenhäuser zur Verfügung stellen“. Zudem kritisiert er, dass heutzutage viele Stellen in der Pflege nicht besetzt werden können, dass es an Personal fehle. Die Kliniken sollten mehr ausbilden, dass wollten Sie auch.

Von den Kassen und Land wurden die Umstellungs- und Anlaufkosten auf eine fachübergreifende Pflegeausbildung nicht gefördert, die aber die Pflege attraktiver machen würde. Pflegeschulen und Mietkosten von Pflegeschulen zu finanzieren tue NRW bislang „allenfalls symbolisch“, so die Krankenhausgesellschaft. Auf die Kritik hatte die Kasse am 06 März 2019 mit nicht Nachvollziehbarkeit reagiert.

Dirk Ruiss, der Leiter des Verbandes der Ersatzkassen in NRW und Matthias Mohrmann, Vorstand der AOK Rheinland/Hamburg, hatten gesagt, dass der Fonds Strukturfonds heiße würde und nicht Investitionsfonds. Doppelstrukturen sollen durch den Fonds entfernt werden und die Versorgungsqualität gesteigert werden, sowie die Versorgungskapazitäten stärker zu fokussieren. So sagten Mohrmann und Ruiss „eine Menge Bedarf“. Sehen sie „Von daher halten wir gemeinsam mit dem Ministerium die Verlängerung des Strukturfonds und die Schwerpunksetzung für richtig und sachgerecht“.

Quelle: aerzteblatt.de

 

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Universitätsklinikum Gießen-Marburg drei Tage Warnstreiks

Bildinhalt: Ganz viele Menschen draußen, wobei das Bild leicht verschwommen ist und man keine Gesichter erkennt, sondern nur die Silhouette der Menschen

Am 6 März 2019 haben am Universitätsklinikum Gießen-Marburg (UKGM) um die 150 Beschäftigten wegen des Warnstreiks der mehrere Tage andauert nicht gearbeitet. Ein Sprecher der Gewerkschaft von Verdi hatte mitgeteilt, dass an beiden Standorten der Klinik die Bereiche Verwaltung und Service, sowie die Bereiche Technik davon betroffen waren.

Beim Transport für die Patienten könnten dadurch Verzögerungen entstehen. Bis Freitag sollen die Warnstreiks sein. Es gehe dabei um die Bezahlung von 7 000 Mitarbeiten, im Bereich Pflege- und Therapiepersonal, sowie auch Mitarbeiter in der Müllentsorgung, laut des Verdi-Sprechers. 

Die Beschäftigten sieht die Gewerkschaft abgehängt bei der Bezahlung, wenn man dieses mit öffentlichen Kliniken vergleicht. Kein Angebot hätte der Arbeitgeber präsentiert und er würde auf Zeit spielen, so hieß es im Streikaufruf.

Zur Rhön-Klinikum AG gehört das UKGM. Den Warnstreik hatte das UKGM als grundlos betitelt. Gunther Weiß, der Vorsitzende der Geschäftsführung sagte: “Wir sind derzeit in guten Gesprächen über die Anpassung der Eingruppierungen und stehen am Anfang der Entgelttarif­verhand­lungen. Deshalb gibt es keinen Grund, unsere Unikliniken zu bestreiken." So sein Ausfälle wie Verzögerungen möglich. Jedoch sei die Notfallversorgung sichergestellt.

Am 07 März 2019 sind die Beschäftigten des psychologischen- und sozialen Dienst aufgefordert, an den Aktionen mitzumachen. Alle Betroffenen sollen sich beteiligen am 08 März zusammen an einer Streikdemo in Marburg.

Quelle: dpa

 

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Bei der Caritas in Münster verdienen die Pflege-Azubis mehr als angehende Mauerer

Bildinhalt: Eine Studentin schreibt mit einem Kugelschreiber in einem Buch

In Pflegeberufen erhalten die Auszubildende bei der Caritas mehr Gehalt als zukünftige Mechatroniker, Mauerer und Versicherungskaufleute. Laut des Diözesan-Caritasverbands Münster gilt dieses für Einrichtungen des katholischen Wohlfahrtsverbands im nordrhein-westfälischen Teil des Bistums.

Bei der Caritas in NRW zählt wird nach West Tarif bezahlt. Die Ausbildenden erhalten in den drei Ausbildungsjahren, als angehende Pflegekraft im Durchschnitt 1 115 Euro brutto im Monat. Nach den Angaben des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) erhalten Maurer im Durchschnitt 1 110 Euro, Versicherungskaufleute 1 028 Euro und Mechatroniker 1 047 Euro.

In Münster und am Niederrhein bei den Caritas-Trägern erhalten die Auszubildenden in der Kranken-, Alten- und Kinderkrankenpflege das gleiche Brutto-Monatsgehalt. Im ersten Ausbildungsjahr 1 090 Euro, im zweiten Ausbildungsjahr 1 152 Euro und im dritten Ausbildungsjahr 1 253 Euro. Zusätzlich gibt es Zuschläge für Dienste an Wochenenden, Feiertagen, nachts, Urlaubs- und Weihnachtsgeld. 

 

Dazu profitieren die Auszubildenden vom System der Kirchlichen Zusatzversorgungkasse (KZVK), für die Mitarbeiter der Caritas baut diese die Betriebsrenten auf. Die Caritas-Träger in NRW bieten mehr als 4 500 Ausbildungsplätze im Bereich der Pflege an.

Für Altenpfleger 1 976 Plätze, für Krankenpfleger 2 244 und für Kinderkrankenpfleger 313. Was verdienen die ausgelernten Fachkräfte im Durschnitt. Dieses ist von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich. Im Durschnitt verdienen Altenpfleger 1 700 – 2 200 Euro im Monat, Krankenpfleger bekommen im durschnitt 1 900 – 2 700 Euro und Kinderkrankenpfleger 2 200 – 3 200 Euro. Quelle: pflegestudium.de Beispielsweise bei der Altenpflege verdient in Sachsen-Anhalt eine Pflegefachkraft 1 985 Euro und in Sachsen 2 050 Euro. Doch in Baden-Württemberg das bundesweit am besten vergütet, verdient ein Altenpfleger 2 937 Euro.

Im Osten hingegen 2016 lagen die Löhne deutlich niedriger bei rund 1 600 Euro brutto, dagegen im Westen rund 2 050 Euro. 

Die Gehälter stiegen in der Altenpflege von 2015 – 2016 um 2,5 Prozent und in den neuen Bundesländern um 5,64 Prozent. Quelle: pflegen-online.de Quelle: kirche-und-leben.de

Immer weniger wollen Kranken- und Gesundheitspfleger werden. So waren es im Schuljahr 2018/2019 in Rheinland-Pfalz rund 3 500 Auszubildende, damit 5 Prozent (170) weniger als das Jahr davor. Dieses hatte das Statistische Landesamt am 4 Januar 2019 in Bad Ems mitgeteilt. An den Schulen des Gesundheitswesens gingen die Zahlen auf rund 7 800 Schüler (1,4 Prozent) zurück.

So wurde Beispielsweise eine Ausbildung zum Ergotherapeuten von weniger Azubis in Angriff genommen. Bei den Auszubildenden Notfallsanitäter gab es 21 Prozent und bei den Krankenpflegehilfe 14 Prozent. Für Schüler aus anderen Ländern war scheinbar der Beruf im Gesundheitswesen attraktiv. Beim Landesamt sagte ein Sprecher: „Die Zahl der ausländischen Auszubildenden an den Schulen des Gesundheitswesens war mit etwa 900 so hoch wie nie zuvor“.

Die Zahl mit dem Vorjahr verglichen zeigt, dass die Zahl der Deutschen Auszubildenden um 2,7 Prozent gesunken ist. Um zehn Prozent ist im Gleichenzeitraum dagegen die Anzahl der Schüler mit einer anderen Staatsangehörigkeit gestiegen.

Quelle: dpa

 

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Studie des Zentrums für Qualität in der Pflege (ZQP): Pflegeberufe für die Schulabgänger weniger attraktiv

Bildinhalt: Eine Schülerin die etwas auf einem Papier zeichnet

In der Studie vom ZQP wurden 1532 Schüler befragt zwischen 14 und 18 Jahren zum Pflegeberuf. Von 100 Prozent wollen sechs Prozent von Ihnen wohlmöglich, beruflich nach ihrer Schulzeit in der Alten-, Kranken oder Kinderkrankenpflege arbeiten.

In die Altenpflege wollen 2,6 Prozent. Die ZQP-Studienautoren sagten: „Zieht man von diesen 2,6 Prozent diejenigen ab, die sich zwar sehr für die Altenpflege interessieren, aber ebenso für mindestens einen anderen Pflegeberuf, verbleibt nur eine sehr kleine Gruppe, für die die Altenpflege von vorrangigem Interesse wäre“. 

Bei den Schülern, die die Hochschulreife anvisieren wollen ist die Altenpflege weniger attraktiv als für die eine Hauptschulabschluss oder mittleren Schulabschluss ansteuern. Laut der Studie sind dementsprechend motiviert 3,4 Prozent der zukünftigen Abiturienten mit einem mittleren Schulabschluss und 2 Prozent mit einem Hauptschulabschluss.

Ralf Suhr, der Vorstandsvorsitzende des ZQP sagte: „Die Altenpflege ist ein anspruchsvoller Beruf, der fachlich immer herausfordernder wird. Denn gerade in stationären Einrichtungen werden viele hochaltrige Menschen mit Mehrfacherkrankungen versorgt“. Es „liege auf der Hand“, um für die Arbeitskräfte attraktiv zu sein müssten die Arbeitsbedingungen verbessert werden.

Suhr sagte: „Unsere Daten bestärken die Vermutung, dass das Ansehen der Altenpflege bei den meisten Schülern aktuell nicht gut ist, auch wenn die Zahlen der Ausbildungsanfänger zuletzt gestiegen waren“. Im Beruf mehr Gestaltungsfreiräume sein nötig, eine attraktivere Bezahlung und Aufstiegschancen. Rund 130 000 nötige Fachkräfte sollen in der Pflege fehlen bis zum Jahr 2030 in Deutschland, laut dem ZQP.

Quelle: aerzteblatt.de

 

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