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Laut Umfrage haben die meisten Deutschen Sorge um die eigene Rente

Bildinhalt: Eine Hand die einen Reisverschluss zu zieht hinter dem lauter Euro Münzen liegen

Die OECD hat in einer repräsentativen Umfrage gefragt.

„Was sind die größten wirtschaftlichen und sozialen Ängste in Deutschland?"

Demnach glauben die meisten nicht an eine sichere Rente. Nach der Umfrage der OECD haben beinahe vier von fünf Deutsche Sorge um die finanzielle Situation im Alter. So heißt es im Bericht, der präsentiert wurde, dass 76 Prozent von den rund 1 000 Befragten im Alter zwischen 18 und 70 Jahren, auf lange Zeit die eigene Rente als eines drei Hauptrisiken sehen.

Über die Hälfte 51 Prozent, fürchtet sich vor Krankheit und Behinderung, dass Sie im Falle dessen nur schwer einen Zugriff auf Sozialleistungen hätten. Beinahe 45 Prozent der Befragten würden für eine höhere Rente darüber hinaus zwei Prozent ihres Einkommens als Steuer- oder Beitragszahlung zahlen. Deutschland liegt mit der Befragung bei den Ländern über den Durschnitt von 38 Prozent.

Um die 78 Prozent haben die Meinung, dass die Regierung mehr für die wirtschaftliche und gesellschaftliche Absicherung in Deutschland für die Bürger machen solle. Auch wären 30 Prozent bereit höhere Beiträge zu zahlen um die Pflege ältere Menschen zu verbessern und 31 Prozent würden für eine verbesserte Gesundheitsversorgung mehr zahlen.

Hingegen 18 Prozent meinen das die Regierung bei der Einführung und Anpassung öffentlicher Leistungszahlungen Sie an der Meinung der Bürger interessiert sei. So sind 77 Prozent der Meinung, dass die Regierung Reiche stärke als bis jetzt besteuern sollte, umso bedürftige Bevölkerungsgruppen zu unterstützen. Somit gibt es in Deutschland mehr Fürsprecher, einer stärkeren Umverteilung als in den meisten anderen Ländern.

OECD heißt Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung. Mit 36 Mitgliedstaaten will das Bündnis die Politik unterstützen, das Leben der Menschen in wirtschaftlichem und sozialem Aspekt zu verbessern. Die OECD hat für die Umfrage in 21 OECD-Ländern 22 000 Menschen befragt, so etwa Europa, Mexiko, Chile und USA.

Für die Umfrage wurden 2018 in zwei Wellen im Frühjahr und Herbst in 21 OECD-Ländern insgesamt 22.000 Menschen interviewt, darunter Europa auch in Israel, Chile und den Vereinigten Staaten von Amerika.

Quelle: OECD-Studie

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10 Jahre UN-Behindertenrechtskonvention in Deutschland

Bildbeschreibung: Symbulisch zwei Rollstühle vor der UN-Flagge

Am 26 März 2009 ist in Deutschland die UN-Behindertenrechtskonvention in Kraft getreten. Aus diesem Anlass hat Hubertus Heil als Bundesminister rund 350 Menschen mit und ohne Behinderung aus allen Teilen des gesellschaftlichen Lebens eingeladen. Der Bundesminister wörtlich in seiner Pressemitteilung (Zitat): "Ich möchte mit den Menschen, die sich in unserem Land für die Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention engagieren, gemeinsam auf das Erreichte zurückblicken, aber auch nach vorne schauen. Das Inkrafttreten der UN-Behindertenrechtskonvention in Deutsch-land vor zehn Jahren war ein Meilenstein für die Rechte der Menschen mit Behinderungen, aber lange noch kein Schlussstein. Ich möchte mich in dieser Legislaturperiode auf Barriere-freiheit, Arbeit und eine inklusive Demokratie konzentrieren. Und dabei auch künftig bei allen Maßnahmen Menschen mit Behinderungen von Anfang an einbeziehen. Getreu dem Motto: „Nichts über uns ohne uns“.“

Die UN-BRK wurde mittlerweile von 177 Staaten ratifiziert, wobei Deutschland eines der ersten Staaten gewesen ist. Das Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS) hebt weiter vor (Zitat) "So wurde der Behinderungsbegriff an die Konvention angepasst". Betont werden auch die Verabschiedung des Bundesteilhabergesetzes in dem mehr Möglichkeiten der Teilhabe und mehr Selbstbestimmung für Menschen mit Behinderung geschaffen wurden.

Das Institut für Menschenrechte schreibt in seiner Mitteilung auf dem Presseportal dazu:

"Dass Menschen mit Behinderungen das Recht haben, selbst über ihr Leben zu bestimmen und gleichberechtigter Teil der Gesellschaft zu sein, ist in den letzten zehn Jahren zunehmend ins gesellschaftliche Bewusstsein gerückt", sagt Valentin Aichele, Leiter der Monitoring-Stelle UN-Behindertenrechtskonvention des Deutschen Instituts für Menschenrechte. Zahlreiche Menschen aus Politik und Verwaltung, aus Verbänden und verschiedenen Professionen hätten sich engagiert an die Umsetzung der UN-Konvention gemacht. "Es ist in den letzten zehn Jahren allerdings nicht gelungen, das Miteinander von Menschen mit und ohne Behinderungen zum Normalfall und Sondereinrichtungen wie Förderschulen, Werkstätten und Wohneinrichtungen für Menschen mit Behinderungen überflüssig zu machen", so Aichele weiter. Dennoch zeigten gute Beispiele, dass es bisweilen beträchtliche Fortschritte gebe und dass Inklusion praktisch möglich sei.  "Zentrale Aufgabe der nächsten Jahre ist es, die strukturell angelegte Ausgrenzung von Menschen mit Behinderungen abzubauen. Erst wenn jeder Mensch von Anfang an und unabhängig von Art und Schwere einer Beeinträchtigung gleichberechtigt an der Gesellschaft teilhaben kann, ist Inklusion erreicht", so Aichele weiter. Inklusion komme nicht nur den Menschen mit Behinderungen, sondern allen zugute, sie sei Ausdruck der Wertschätzung menschlicher Vielfalt (Quelle: Presseportal, Mitteilung DIMR-Berlin vom 20.03.2019).

Wenn wir aber das Thema mal etwas komplexer betrachten, dann müssen wir uns ernsthaft fragen, ob der Umsetzung der UN- Behindertenrechtskonvention wirklich genüge getan wurde. Da ist das Rentenpaket, welches Menschen die wegen voller Erwerbsminderung nur jene berücksichtigt, die erst neu berentet werden und Bestandsrentner vollständig auslässt. Denn diese Menschen haben eigentlich ihren vollen Schutz durch die UN-BRK, erhalten aber mit gleicher Behinderung durch die unterschiedliche Berentung, unterschiedliche Chancen. Teilhabe an der Gesellschaft ist nicht nur eine Begrifflichkeit und ein Grundrecht, sondern gerade für Menschen die berentet sind auch von vielen finanziellen Möglichkeiten abhängig.

"Armut ist bei Menschen mit Behinderung immer noch ein Thema". In der UN-BRK heißt es: Artikel 28 der UN-BRK (angemessener Lebensstandard und sozialer Schutz)Wen wir an Menschen mit Behinderung denken, fokussiert sich unser Gesetzgeber stark an dem Thema Teilhabe, die auf das Arbeitsleben ausgerichtet ist. Doch Personen die eben nicht mehr in der Lage sind, durch die Ausübung einer Tätigkeit eigenes Einkommen zu erhalten, sind kaum berücksichtigt und somit oft auf Sozialleistungen angewiesen. Dabei hat nicht jeder Mensch mit Behinderung automatisch einen Anspruch auf die 17% Mehrbedarf, ist aber nicht selten durch seine Krankheit, finanziell genauso stark belastet, wie Personen mit Anspruch auf den Mehrbedarf. Bereits im letzten Jahr gab es einen Bericht der UN (hier zum Download in englisch)„Der Ausschuss empfiehlt eine Erhöhung der Grundsicherung durch eine Verbesserung der Berechnungsmethode“ (Abs. 47 des Berichts), denn mit der Grundsicherung sei kein angemessenen Lebensstandard möglich.

Aber auch andere Bereiche werfen Fragen auf. So hat die Deutsche Bahn schon für Schlagzeilen gesorgt, als es hieß, diese will den Mobilitätsservice einschränken (wir berichteten).

Ein weiteres Beispiel ist der § 13 BWahlG, Um diesen endlich aufzuheben, musste erst das BVerfG entscheiden. Eine UN-Behindertenrechtskonvention reichte nicht aus.

Auch die Frage der Pflegesachleistungen, die immer noch nicht in das EU- Ausland exportierbar ist, auch wenn der Pflegebedürftige (und somit nach UN-BRK behinderte Mensch) weiter in die Pflegekasse einzahlt.

Gerade Menschen mit Behinderung stoßen auf noch ganz andere Probleme. Angefangen von den in einigen Gebieten immer noch fehlenden Behindertentoiletten, bis hin zu Gehwegen, die in einigen Gebieten mit dem Rollstuhl kaum passierbar sind.

Ob jetzt also 10 Jahre wirklich "Ein Meilenstein, aber lange noch kein Schlussstein" sind, so wie es das BMAS als Überschrift in seiner Pressemitteilung schrieb, muss jeder für sich entscheiden. Ein Meilenstein vielleicht ja, aber wenn kein Meilenstein auf den man stolz sein kann, denn nach 10 Jahren UN-Behindertenrechtskonvention hätte man von der Politik wirklich wesentlich mehr erwarten können und daher wird der Schlussstein wohl noch sehr weit entfernt sein.

 

 

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Welche Hilfsmittel übernimmt die Krankenkasse?

Bildbeschreibung: Auf dem Bild ist ein leerstehender Rollstuhl zu sehen, der vor eier Mauer steht.

Viele Erkrankungen machen den Einsatz von Hilfsmitteln erforderlich. Der Gesamtkatalog von Hilfsmitteln ist dabei sehr komplex und umfasst über 30000 Produkte. Grundsätzlich muss dabei in zwei Kategorien unterschieden werden:

  • Heilmittel (z. B. eine Massage)
  • Hilfsmittel (z. B. ein Rollstuhl)
  • Medikament
  • Pflegehilfsmittel

Das Hilfsmittelverzeichnis kann jeder auf den Online- Seiten des GKV Spitzenverbandes einsehen: https://hilfsmittel.gkv-spitzenverband.de/hmvAnzeigen.action. Hier finden sich auch die Pflegehilfsmittel wieder. Ein ebenso wichtige Seite des GKV ist die Seite auf denen die ständigen Änderungen wider zu finden sind: https://www.gkv-spitzenverband.de/krankenversicherung/hilfsmittel/hilfsmittelverzeichnis/neue_produkte_aenderungen/neue_produkte_aenderungen.jsp. Hilfsmittel müssen von der zuständigen Kranken- oder Pflegekasse (je nach dem welches Hilfsmittel benötigt wird) genehmigt werden. Oft reicht das Rezept des behandelnden Arztes aus um ein Hilfsmittel zu erhalten. Andere Hilfsmittel, wie bspw. der Badewannensitz, werden direkt von der Kranken-/Pflegekasse genehmigt. Meistens wird der Bedarf schon beim Pflegeberatungsgespräch festgestellt. Fragen lassen sich meist telefonisch mit der zuständigen Kranken- und/oder Pflegekasse klären. 

Sollten sie ein Hilfsmittel benötigen, ist es hilfreich, wenn der Haus-, Facharzt die Hilfsmittelnummer, die jedes Hilfsmittel besitzt, mit auf die Verordnung oder das Rezept schreibt. Bei Pflegehilfsmitteln, wie bspw. das Pflegebett, ist immer die Pflegekasse zuständig. Pflegemittel sind aber auch Verbrauchsmittel, wie bspw. Bettschutzeinlagen oder Einmalhandschuhe. Pflegehilfsmittel müssen nicht ärztlich verordnet werden. Ob dann ein Bedarf vorliegt und wie dieser Überprüft wird, ist ganz verschieden. Oft reicht, wie bereits erwähnt, die Bedarfsfeststellung durch eine Pflegefachkraft (Beratungsgespräch). Bei einigen Krankenkassen ist zudem ein Antrag zu stellen. Wie das genaue Prozedere ist, hängt also stark von ihrer zusändigen Pflegekasse ab. So reicht einigen Krankenkassen alleine die Bedarfserkennung beim Pflegeberatungsgespräch aus, wohingegen andere Krankenkassen eine riesen Bürokratismus- Mühle in Bewegung setzen.

Wer bezahlt eigentlich was? Grundsätzlich übernimmt die Krankenkasse die Kosten der Hilfsmittel in der Höhe, wie diese vorher mit dem Vertragspartner vereinbart wurden. Alles was darüber hinausgeht, müssen Versicherte selber tragen. Bei Verbrauchsmaterialien (bspw. Insulinspritzen) zahlen die Verbraucher/In 10%, jedoch maximal 10 Euro pro Packung als Zuzahlung.

Wer zum Beispiel einen E-Rollstuhl nutzt, welcher als Hilfsmittel von der Krankenkasse bewilligt wurde, kann sogar Strom- und Versicherungskosten von der Kasse übernehmen lassen. Hilfsmittel die eine regelmäßige technische Überprüfung verlangen, deren Überprüfungskosten übernimmt ebenfalls die zuständige Kasse. Für Reparaturen und Ersatzbeschaffung sollte sich in der Regel, die Kasse auch an den Kosten beteiligen. Allerdings scheint das in der Praxis nicht immer der Fall zu sein. 

Auch in Pflegeeinrichtungen kommen Hilfsmittel zum Einsatz. Diese "allgemeinen üblichen Hilfsmittel" müssen Pflegeheime gemäß §33 SGB V bereitstellen.

Insofern kein MDK Gutachten erforderlich ist, welches über die Bewilligung entscheiden soll, sind Krankenkassen dazu verpflichten (Patientenrechtegesetz) innerhalb von 3 Wochen eine Bewilligung oder Ablehnung zukommen zu lassen.

 

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HINWEIS: Wir übernehmen keine Verantwortung für Richtigkeit oder Vollständigkeit dieses Artikels, da immer wiederkehrende Änderungen in den Regularien und Gesetzen, diesen Artikel jederzeit inhaltlich überholen kann.

 

 

Was kann ich tun wenn mein Angehöriger an Demenz erkrankt ist?

Bildinhalt: Eine Straße auf der steht in weißer Schrift in Großbuchstaben "DEMENTIA"

Immer mehr Menschen in Deutschland leiden im Alter unter Demenz. In Deutschland sind um rund 1,7 Millionen von Demenz betroffen. Am Anfang fängt es mit einer leichten Vergesslichkeit an. Das Denkvermögen nimmt ab, die Kommunikation fehlt immer schwerer es werden Worte nicht mehr gefunden. Das Logische Denken und zusammenhänge werden immer weniger erkannt. Meistens sind Menschen im älteren Alter davon betroffen, so sind es oft über 80-Jährige.

Viele Angehörige fühlen sich überfordert und wissen nicht wie Sie damit umgehen können. Was kann ich als erstes tun? Als erstes ist es wichtig bei einem Arzt die Ursache für die Demenz herauszufinden. Der Hausarzt kann dann einen zu einem Facharzt überweisen, falls eine Demenz vorliegt. 

Wie kann ich tun gegen die Demenz?

   1. Medikamente

Der Arzt kann Medikamente verschreiben, dieses können zwar heutzutage die Krankheit nicht heilen. Jedoch können Sie die Krankheit hinauszögern, umso die geistige Fähigkeit und die Selbständigkeit bei leichter und mittelschwerer Demenz länger erhalten zu können.

   2. Nicht Isolieren

Es ist wichtig das der Angehörige sich nicht von der Familie, Freunden und Bekannten isoliert wegen der Demenz. Zudem sollte er auch über seine Erkrankung sprechen, dass er deswegen alles langsamer aufnimmt und auch vergesslicher ist und sein Gedächtnis deshalb beeinträchtigt ist. So bekommt sein Umfeld mehr Verständnis für sein Problem und kann besser auf den Angehörigen eingehen.

   3. Hilfe von ausholen

Bei der Alzheimer-Gesellschaft können Sie sich beraten lassen und über Unterstützungsmöglichkeiten informieren. 4. Essen Sie können für ihren Angehörigen Beispielsweise „Essen auf Rädern“ bestellen für das tägliche Mittagessen.

   5. Eine Pflegegrad beantragen

Wenn ihr Angehöriger unter Demenz leidet können Sie einen Pflegegrad beantragen, umso im Alltag einen ambulanten Pflegedienst zu engagieren der Sie im Alltag mit unterstützt.

    6. Pflegestützpunkt

Sie können in ihrer nähe den Pflegestützpunkt anrufen, dieser kann Sie auch beraten bei der Pflege mit ihren Angehörigen.

    7. Weitere Unterstützungsmöglichkeiten

Die „Nachbarschaftshilfe“ gibt es in vielen Bundesländern, an die Sie sich wenden können. Beispielsweise um den Angehörigen bei Behördengänge zu unterstützen.

    8. Gruppe für Menschen mit Demenz

So bietet die Deutsche Alzheimergesellschaft Gruppen für Menschen mit Demenzerkrankung. Bei denen sich die Mitglieder mit einer beginnenden Demenz einmal die Woche treffen. 

Was kann im Alltag getan werden?

1. Den Tages- und Wochenablauf organisieren durch einen Wochenplan

2. Im Zuhause einen Ort schaffen, bei denen die Gegenstände wie Beispielsweise: Schlüssel, Geldbörse, Brille immer wieder gefunden werden.

3. Falls der Angehörige noch mobil ist und auf die Straße geht, sollte dieser immer die Adresse und Telefonnummer einer Kontaktperson bei sich tragen, auch ein Handy mit GPS -Ortung (evtl. Eine APP mit GPS-Ortung, um in Notfall den Angehörigen schnell zu finden.) um diesen wieder zu finden.

4. Für die Finanzen und Steuer Angelegenheiten eine Unterstützung suchen.

5. Falls der Angehörige kocht sollte für Sicherheitsmaßnahmen gesorgt werden, so dass der Herd sich selbst ausschaltet nach einer gewissen Zeit. Es kann eine Herdüberwachung eingebaut werden die, denn Herd abschaltet nach Ablauf der Zeit, die eingestellt wurde.

6. In der häuslichen Umgebung sollte durch das Sturzrisiko minimiert werden durch beispielsweise rutschfeste Matten in der Badewanne. Was ist noch wichtig für die Zukunft?

   1. Vorsorgevollmacht

Die Vorsorgevollmacht ist wichtig falls der Angehörige nicht mehr selber handeln kann und wichtige Angelegenheiten selber erledigen kann, wie Beispielsweise Finanzielle Angelegenheiten oder medizinische Angelegenheiten. Auch wenn die Person später nicht mehr selber im Zuhause zurechtkommt und ein Pflegeheim besser für Sie wäre, sollte das Aufenthaltsbestimmungsrecht mit in der Vorsorgevollmacht aufgenommen werden.

   2. Patientenverfügung

Die Patientenverfügung ist dafür da, falls selber nicht mehr über die ärztlichen Maßnahmen bestimmt werden kann. Beispielsweise ob alle Lebenserhaltenden Maßnahmen getan werden sollen um einen am Leben zu erhalten.

   3. Betreuungsverfügung

Mit der Betreuungsverfügung kann eine Person oder mehrere bestimmt werden, die als rechtliche Betreuer nach den Betreuungsgesetz handeln, falls dieses notwendig ist.

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In Deutschland sind die Gesundheitsausgaben gestiegen pro Einwohner

Bildinhalt: Mehrere 500, 100, 50, 10 und 5 Euroscheine

Im letzten Jahr waren die Zahlen 387, 2 Milliarden Euro 3,1 Prozent mehr als im Jahr zuvor, wie das Statistische Bundesamt mitgeteilt habe. So wurde 2017 zum ersten Mal die Zahl von einer Milliarde Euro pro Tag überschreitet.

2017 wurden 375,6 Milliarden Euro an Kosten aufgewendet, dieses war ein Steigerung von 4,7 Prozent, wie das Bundesamt jetzt mitgeteilt habe anhand von vorliegenden Ergebnissen. Pro Einwohner würden die Ausgaben 4 544 Euro entsprechen, laut den Angaben.

Für die soziale Pflegeversicherung stiegen die Kosten mit 26,4 Prozent 2017 am größten an, der Grund war das dritte Pflegestärkungsgesetz, das zum 1 Januar 2017 in Kraft getreten ist, so Bundesamt. So haben mehr Demenzerkrankte Leistungen von der Pflegeversicherung erhalten als davor.

Die größten Kosten waren die gesetzliche Krankenversicherung mit 214,2 Milliarden Euro. Mit 15,8 Milliarden Euro haben die öffentlichen Haushalte mehr als 7 Prozent weniger ausgegeben.

Das Bundesamt sagte, so sei einer der Gründe die zurück gehende Ausgaben für Asylbewerberleistungen und Hilfe zur Pflege im Bereich der Sozialhilfe. Von den Arbeitgebern, Arbeitnehmern und staatliche Transfers werden die Gesundheitsausgaben in Deutschland überwiegend die Kosten getragen.

Quelle: dpa

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Mecklenburg-Vorpommern: Kaum noch Fixierungen in Pflegeheimen

Bildinhalt: Eine Frau die auf einem Bett liegt (Das Bild ist in schwarz/weiß fotographiert)

In Pflegeheimen werden weniger als früher Menschen zum eigenen Schutz oder den anderen Menschen fixiert. Katy Hoffmeister, die Justizministerin sagte am 18 März 2019 in Torgelow auf der Fachveranstaltung., dass die Zahl der richterlichen Anordnungen gesunken sei von 1 530 im Jahr 2016 auf 1 356 im Jahr 2017.

Zudem sagte Sie: “Freiheitsentziehende Maßnahmen in der Pflegereduzieren 2.0“. Nur mit einer Genehmigung eines Richters sind Fixierungen möglich. Das Amtsgericht Pasewalk hatte Hoffmeister als Beispiel genannt.

Sie sagte: „In den Pflegeheimen und den betreuten Wohnformen rund um Pasewalk gibt es heute kaum noch Fixierungen“. So werde in einer Einrichtung ganz darauf verzichtet. „Das ist ein großer Erfolg des Amtsgerichts Pasewalk, das die Initiative vor sieben Jahren gestartet hatte.“

Nach einer gemeinsamen anderen Maßnahme suchen die Verfahrenspfleger extra dafür geschult wurden. Umso demente Patienten bei einem Sturz aus dem Bett vor Verletzungen zu sichern. Nach den Worten eines Ministeriumssprecher wäre eine Möglichkeit niedrigere Betten.

Quelle: dpa

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Im Herbst 2019 kommt der neue Pflege-TÜV

Bildinhalt: Einen Transparenten Ball die von beiden Händen festgehalten wird und in dem Ball sind zwei Senioren als kleine schwarze Figuren gemalt, dabei hat einer einen Gehstock

Der neue Pflege-TÜV kommt nach jahrelanger Kritik an dem derzeitigen Pflege-TÜV endlich im Herbst diesen Jahres. Der Pflege-TÜV soll die Qualität der Heime transparenter machen. Durch den neuen Pflege-TÜV sollen die Pflegebedürftigen und ihrer Angehörigen eine aussagekräftige Bewertung für die Heime in Deutschland erhalten. Gernot Kiefer, der Vorstand des GKV-Spitzenverbands sagte: „Am 1. November beginnen in den Pflegeheimen endlich die Prüfungen nach dem neuen Qualitätssystem".

Die neue überarbeitete Prüfung soll eine Aufschlussreichende Darstellung über die Qualität der Pflegeheime erschließen. Die derzeitigen Pflegenoten, die oft kritisiert wurden, sollen abgeschafft werden, durch die kein Vergleich möglich ist, da diese fast immer positiv ausfallen. Für die neue Reform hat das zuständige Gremium Qualitätsausschuss von Krankenkassen und Heimbetreibern. Kiefer sagte: „Bereits im Frühjahr 2020 werden erste Ergebnisse veröffentlicht und bis Ende 2020 soll jedes Heim nach den neuen Regeln geprüft worden sein."

Die neue Transparenz über die Pflegequalität sei ein Fortschritt für die Bewohner und deren Angehörige. "Sie war längst überfällig". Im Sommer letzten Jahres hatten Wissenschaftler unter der Anweisung des Instituts für Pflegewissenschaft an der Universität Bielefeld ein Plan zu einer verbraucher-näheren Bewertung der über 13 000 Pflegeheime und gleichvielen ambulanten Pflegedienste in Deutschland vorgezeigt. Dabei sollen im Fokus stehen der wirkliche Gesundheitszustand der Pflegeheimbewohner, sowie die Angebote der Pflegeeinrichtung und Ausstattung. Es muss noch das Konzept vom Qualitätsausschuss Pflege, der von Bundesregierung gegründet wurde in Richtlinien ausgeführt werden.

In dem Ausschuss sitzen Repräsentanten der Pflegekassen und der Anbieter von Pflegeleistungen. Pflegenotstand gibt es seit 2009. Dabei sei das Ziel das die Angehörigen schnell und unkompliziert ein gutes Pflegeheim oder eine ambulante Pflegestation für pflege-bedürftige Familienmitglieder finden können. Um die 70 Kriterien werden jährlich alle Einrichtungen vom Medizinischen Dienst der Krankenkasse (MDK) mit Schulnoten bewertet. Schnell geeinigt haben sich die Politik, Pflegekassen, Heimbetreiber und Verbraucherschutz das der eingeführte Pflege-TÜV nicht mit Schulnoten geleistet werden könne.

Karl-Josef Laumann, der damalige Pflegebeauftragte sagte: „Es werden bewusst Schwachstellen vertuscht, damit keine Pflegeeinrichtung schlechter dasteht als andere“. So bekommen alle Pflegeheime die Note 1,2 dieses ist für Kritiker ein Dorn im Auge. Bemängelt wurde das vor allem bürokratische Abläufe überprüft wurden und das keine K.-o.- Kriterien dargestellt wurden. Die Deutsche Stiftung Patientenschutz sagte: „Singen eins, Mathe sechs – in der Schule bleiben Sie damit hängen, im Bereich der Pflege erhalten Sie die Durchschnittsnote drei“.

Die Arbeit hatte deswegen im Sommer 2016 der Pflege-Qualitätsausschuss aufgenommen. Daher habe er die Bielefelder Wissenschaftler beauftragt gemeinsam mit Pflegekassen, Vertreter der Pflegebedürftigen, sowie die Einrichtungsträger ein ausgereifteres wissenschaftliches Verfahren zur Qualitätsmessung vorzureichen. 

In Zukunft soll es ein Baukastensystem geben, das mehr Informationen zu Verfügung stellt als bereits zuvor. Ein neues Prüfungsverfahren hatte der Gesetzgeber der Pflegeeinrichtung, -kassen und Kommunen 2015 beauftragt bis März 2017 zu entwickeln. So gab es immer wieder Verschiebungen. Seit letzten Herbst liegen den Krankenkassen und Heimbetreibern Empfehlungen von Wissenschaftlern für einen neuen Pflege-TÜV vor.

Dabei soll zum ersten Mal die Situation in den Heimen realistisch ermittelt werden und für alle ersichtlich dargestellt werden. Bei der Bewertung der medizinischen Pflegequalität sollen jährlich Prüfungen des Medizinischen Dienstes der Krankenkasse (MDK), Selbstangaben sowie Berichte der Heimaufsicht zusammenströmen der jeweiligen Pflegeheime. Klaus Wingenfeld der Bielefelder Pflegewissenschaftler hat für letzteres genaue Gesichtspunkte entwickelt. So werde jeder Bewohner bei der internen Prüfung begutachtet. Veränderungen im Pflegezustand können in Zeitreihen aller Bewohner bemerkt werden.

Wingenfeld sagte: „Es geht künftig etwa darum, wie gut es gelingt, Mobilitätsverlust, Sturzverletzungen, die Entstehung von Druckgeschwüren oder den Einsatz freiheitseinschränkender Maßnahmen zu vermeiden“. Laut dem Konzept sollen die Ergebnisse mit Kategorien versehen werden wie „weit über Durchschnitt“, „etwas über Durchschnitt“, „nah am Durchschnitt“, „etwas unter Durchschnitt“ oder „weit unter Durchschnitt“ ausgewertet werden. Bildliche sollen zudem besonders gute oder schlechte Ergebnisse dargestellt werden.

Beispielsweise soll der Verbraucher Informationen erhalten über die Lebensqualität in der Einrichtung durch das neue Bewertungssystem. Die Einrichtungen sollen Auskunft geben um viele Pflegebedürftige ein Pflegender sich kümmert.

Dabei sollen die bisherigen Pflegenoten noch so lange zu sehen sein, bis dieses durch den neuen Pflege-TÜV ersetzt wurden. In Portalen der gesetzlichen Kranken- und Pflegekassen wie Beispielsweise den „Pflegelotsen“ sollen die Informationen abrufbar sein. Die Infos über die Qualität soll zudem in den Pflegeheimen ausgehängt werden. Quelle: aerzteblatt.de

Quelle: dpa

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So steigen die Renten zum 1. Juli 2019

Bildbeschreibung: Auf dem Bild sind Gelscheine zu sehen, die in einer Hand gehalten werden.

Zum ersten Juli 2019 werden die Rentenbezüge steigen. In Westdeutschland steigt die Rente um 3,18 % und in Ostdeutschland um 3,91 %. In einer Pressemitteilung des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales, teilte der Bundesarbeitsminister Hubertus Heil, folgendes mit: "Auch in diesem Jahr profitieren die Rentnerinnen und Rentner von der guten Lage am Arbeitsmarkt und den Lohnsteigerungen der Vergangenheit in Form von besseren Renten. Auf dem Weg zu gleichen Rentenwerten in Ost und West kommen wir mit der Rentenanpassung 2019 ebenfalls weiter gut voran. Der Rentenwert (Ost) erreicht 96,5 Prozent des Westwerts. Bis spätestens zur Rentenanpassung 2024 wird der aktuelle Rentenwert (Ost) auf 100 Prozent des Westwerts ansteigen.
Insgesamt zeigt sich: Die gesetzliche Rente bleibt die zentrale Säule der Alterssicherung in Deutschland. Um sie weiter zu stärken werden wir eine Grundrente einführen, die ihren Namen auch verdient. Die Grundrente soll Lebensarbeitszeit anerkennen und einen wirksamen Beitrag gegen Altersarmut leisten. Es geht um mehr Respekt vor der Leistung von Menschen, die ihr Leben lang gearbeitet, Kinder erzogen oder Angehörige gepflegt haben und aufgrund zu niedriger Löhne keine angemessene Rente bekommen. Diese Menschen sollen im Alter ordentlich abgesichert sein." 

Grundlage für die Rentenanpassung ist die Lohnentwicklung. Dabei beiträgt die relevante Steigerung in den neuen Bundesländern 2,99 % und in den alten 2,39 %.

Erstmalig wurde die Niveauschutzklausel des RV- Leistungsverbesserungs- und Stabilisierungsgesetz geprüft um sicherzustellen, dass in der Zeit bis zum 1. Juli 2025, das Rentenniveau von 48% nicht unterschritten wird. Das Rentenniveau beschreibt den Verhältniswert aus einer verfügbaren Standardrente und dem verfügbaren Durchschnittsentgelt, ohne Berücksichtigung der darauf entfallenden Steuern. 

Auf Grundlage der Daten ergibt sich die Anhebung des Rentenwertes für Ost auf 31,89 Euro (vorher 30,69 Euro) und für West auf 33,05 Euro (vorher 32,03 Euro). Daraus ergibt sich in den neuen Ländern eine Anpassung von 3,91% und in den alten Ländern von 3,18 %.

Quelle: BMAS

 

 

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Sachsen-Anhalt: IKK gesund Plus startet 3,4 Millionen Euro Projekt

Bildinhalt: Zwei Menschen schütteln sich die Hände

In Sachsen-Anhalt werden zurzeit für Schlaganfall- und Herzinfarktpatienten einfachere Übergänge vom Krankenhaus zur Rehe und bis nach Hause getestet. Ein 3,4 Millionen Euro Projekt habe die IKK gesund plus gestartet, nach eigenen Angaben, dieses werde aus den Innovationsfonds der Krankenkasse gezahlt.

Der Vorstand der IKK gesund plus in Magdeburg sagte, dass es um die übergreifende Versorgung gehe für die Kranken zu verbessern. Hierfür wurde ein Team aus elf Personen aufgestellt mit Patientenkoordinatoren.

Zurzeit würden um die 1 300 Versicherte der Krankenkasse von dem Projekt ein Nutzen haben. So sollen die Koordinatoren sich darum kümmern, dass die Patienten nach einem Reha Aufenthalt ein Termin bei einem Facharzt zügig bekommen für die weitere Behandlung. Auch soll früher geschaut werden welche Hilfsmittel zu Hause von den Betroffenen benötigt werden.

Zudem gehe es auch um Pflegestufen gehe es laut den Angaben. Bisher sein die Patienten häufig alleine mit Organisation. Michael Sailer, der ärztliche Direktor des Neurologischen Rehabilitationszentrums Magdeburg und der Median Klinik Flechtingen sagte: “Wir verlieren keine Zeit und sparen Geld, wenn es gut gemacht ist.“ Für die Patienten gehe es um die optimalste Versorgung.

Quelle: dpa

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Niedersachsen: Bei der Ambulanten Pflege droht die AWO und Diakonie mit einem Ausstieg

Bildinhalt: Ein ältere Mann hält einen gelben und blau gestreiften kleinen Ball in der Hand

Die Wohlfahrtsverbände der AWO und die Diakonie drohen sich aus der ambulanten Pflege in Niedersachsen verabschieden. Hierbei sei der Grund nach ihrer Ansicht die zu niedrige Finanzierung von Pflegeleistungen durch die Kassen. Das NDR Regionalmagazin "Hallo Niedersachsen" hatte darüber berichtet.

Das 16 000 Pflegebedürftige und 5 000 Pflegekräfte davon betroffen wären bei einem Ausstieg. Im Unterschied zu anderen Anbietern ambulanter Pflege zahlen AWO und Diakonie Tariflöhne. Den Kassen werfen sie vor, dies nicht zu berücksichtigen. sagt Rüdiger Becker, Vorstandsvorsitzender des Diakonischen Dienstgeberverbands Niedersachsen (DDN) bei "Hallo Niedersachsen" sagte: „Die Kassen produzieren seit Jahren einen erheblichen Druck auf uns und versuchen, uns als tarifgebundene Anbieter immer mit denen zu vergleichen, die nicht tarifgebunden sind, und uns damit auch zu drücken".

Die Arbeitgebervertreter von Diakonie und AWO würden aussteigen, wenn die Kassen die ambulante Pflege nicht kostendeckend bezahlen. „Dann müssen wir unseren Mitgliedseinrichtungen empfehlen, ihre Arbeit in der ambulanten Pflege einzustellen. 

Es ist nicht mehr refinanzierbar." Der VDEK äußert sich in einer schriftlichen Stellungnahme gegenüber dem NDR kritisch zu den Vorwürfen der Pflege-Anbieter. "Diese bedienen sich für viel Geld Rechtsanwälten und externen Beratern, die dann völlig überzogene Forderungen entwickeln und eine unrealistische Erwartungshaltung bei den Pflegediensten schüren. Ein Kompromiss wird dadurch unmöglich gemacht."

Seit mehr als einem Jahr die Kosten für die Verhandlungen über die Finanzierung der ambulanten Pflege zwischen den Kassen und Pflegeanbietern feststocken. Professor Martina Hasseler, Pflegeforscherin an der Universität Heidelberg und der Ostfalia-Hochschule Wolfsburg-Wolfenbüttel, analysiert bei "Hallo Niedersachsen":

"In Niedersachsen haben sich die Fronten zwischen den Kassen und den Trägerverbänden verhärtet, und wenn dieses Problem nicht gelöst wird, werden wir ein großes Problem haben, eines Pflegenotstandes, eines Pflegekollapses, so dass die ambulanten Dienste in Niedersachsen ihre Leistungen für die Pflege tatsächlich nicht mehr anbieten können."

Am kommenden Donnerstag, 21. März und Anfang April stehen Schiedsgerichts-Termine an. Vom Ergebnis wird abhängen, ob Diakonie und AWO in Niedersachsen sich weiter in der ambulanten Pflege engagieren oder ihre Drohung wahrmachen und aus der ambulanten Pflege aussteigen. Quelle: "NDR Hallo Niedersachsen"

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Den Personalnotstand lässt Gesetz zu spitzen bei der Pflege schwerkranker Kinder

Bildinhalt: Ein Kind das malt mit Bundstiften auf einem Papier

Der Pflegefachkräftemangel spitzt sich zu bei der häuslichen Pflege von unheilbar kranken Kindern. Markus Behrendt, der Vorsitzende des Vereins „Intensiv Leben“ aus Kassel sagte, dass der Grund ein Gesetz sei, das in Januar diesen Jahres eine Regelung in Kraft gesetzt habe.

So sagte er, dass Pflegepersonal-Stärkungsgesetz würde der häuslichen Kinderintensivpflege das Wasser abgraben. Denn den ambulanten Pflegediensten würde das Personal fehlen und Sie geben immer mehr das Personal auf bei der häuslichen Kinderintensivpflege.

Der Verein „Intensiv Leben“ ist ein Netzwerk aus Pflegekräften, Sozialarbeitern und Ärzten, sowie Familien der betroffenen. Beispielsweise will der Verein den Kindern die eine Beatmung benötigen die Möglichkeit geben zu Hause zu leben. Letztes Jahr im November hatte „Intensiv Leben“ den Medienpreis „Bambi“ erhalten, dabei hatten Sie auf den Pflegenotstand aufmerksam gemacht. Die Situation hat sich zugespitzt.

Die Familien müssten ohne die Pflegefachkräfte die Kinder rund um die Uhr versorgen. Behrendt sagte: „Wir haben Extrem­fälle, in denen eine Familie allein sieben Tage die Woche 24 Stunden täglich die Versor­gung des Kindes selber macht“.

Dieses sei für die Betroffenen Familien existenzgefährdend. Die Ursache sei das anstatt einer Fallpauschale die Kliniken die Kosten für die Pflegestelle finanziert bekommen. So würde dieses die verschiedenen Gehaltsgruppen in stationärer und ambulanter Pflege vergrößern, laut dem GKV-Spitzenverband, Johann-Magnus von Stackelberg, der stellvertretende Vorstandvorsitzende sagte: „Davor hatten wir schon früh gewarnt“. Eine Gesetzesänderung könnte helfen, so Behrendt: „Es ist als erstes dringend erforder­lich, dass der Bereich der häuslichen Kinder- und Jugendintensivpflege mindestens mit den Möglichkeiten zur Stellenbesetzung in der stationären Pflege gleichgestellt wird“.

Auch ist es nicht klar wie viele schwerkranke Kinder zu Hause in Deutschland gepflegt werden. Von rund 50 000 Kinder geht der Kinderhospizverein aus mit einer lebensverkürzenden Erkrankung. Nicht anzeigepflichtig sein diese Erkrankungen. Die Zahl beinhaltet zudem Kinder in Krankenhäusern und Hospizen.

Quelle: dpa

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Japan möchte in Zukunft mehr Pflegeroboter in der Pflege einsetzen

Bildinhalt: Ein Roboter

Auf Pflegeroboter möchte Japan in Zukunft mehr zurückgreifen aufgrund der immer mehr wachsenden Gesellschaft an Älteren Menschen. Die Roboter wurden bisher mehr als Unterstützung in der Pflege angesehen. Japan will die Einsatzmöglichkeiten erweitern. Aiko Takigawa, die Managerin der Medtec, von Asiens größter medizinischen Geräte und Pflegeroboter, die am 18 März 2019 in Tokio gestartet ist sagte: “Der Markt wächst, wir sehen ein wachsendes Interesse“.

Keine Roboter die Menschenähnlich sind mit zwei Beinen stehen dieses Jahr im Fokus sondern Themen wie künstliche Intelligenz und technische Lösungen im medizinischen Sektor. Zudem sorgt die immer ältere Generation in Japan die größer ist als bei allen anderen Industriestaaten für ein hohen Arbeitskräfte Mangel.

Dabei ist der Bereich der Pflege davon besonders betroffen. Rund 370 000 Fachkräfte werden in der Pflege bis zum Jahr 2025 fehlen, laut Einschätzung der Regierung in Tokio.

Obwohl Japan auch Ausländer für die Pflege anwerben will, wird diese so die Experten kaum den Fachkräfte Mangel kompensieren. Die immer älter werdende Generation in Japan fordere mehr Investitionen in Technologien wie Beispielsweise: die künstliche Intelligenz und Robotern, so laut ein Bericht der vor kurzem von der Regierung publiziert wurde. So sei Japan in der Welt der größte Hersteller von Industrierobotern.

Jedoch bei der Anzahl der Herstellung von Robotern für den Dienstleistungssektor sei Japan im vergangenen Jahr hinter Deutschland und USA, so laut der japanischen Wirtschaftszeitung „Nikkei“. So hieß es, dass der Roboterindustrie mangele in Japan es an Beteiligungskapital.

Die Zeitung „Nikkei“ sagte dass unter den größten fünf Märkten für Dienstleistungsroboter Japan den geringsten Anteil an Start-up-Unternehmen habe. Der Markt für Roboter in Japans Dienstleistungssektor könnte laut Einschätzung der New Energy and Industrial Technology Development Organization, einem staatlich gestützten Think Tank auf 4,9 Billionen Yen (44 Milliarden Euro) anwachsen, im Jahr 2015 waren es 373 Milliarden Yen.

Quelle: dpa

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Brandenburg möchte die Pflege verbessern

Bildinhalt: Ein älteres Paar das gemeinsam auf einer Bank draußen sitzt und auf einen See schaut bei Sonnenuntergang

Ein neuer Kurs will die rot-rote Landesregierung in Brandenburg bei der Pflegeversicherung. Dabei sei das Ziel die Angehörigen und Pfleger zu entlasten. Susanna Karawanskij, die Sozialministerin von den Linken sagte: „Allen ist klar, dass in der Pflege künftig noch viel mehr Menschen benötigt werden. Hier gibt es einen harten Wettbewerb mit anderen Branchen – der Fachkräftebedarf steigt überall“.

Dabei sind wichtig gute Arbeitsbedingungen in den Einrichtungen und Diensten für die Fachkräfte. So müsse die derzeitige hohe Arbeitsbelastung auf ein normales Maß zurückgeschraubt werden. Bei der Bezahlung wäre eine dringende Aufwertung erforderlich für die Pflege- und Gesundheitsberufe. Das System sei derzeit nicht darauf eingestellt.

Karawanskij sagte, dass man bei der letzten Reform vorallem die Pflegebedürftigen im Blick hatte. „Man darf aber die Pflegenden dabei nicht vergessen.“ Bisher werde die bessere Vergütung der Beschäftigten oder die Personalaufstockung durch die Pflegebedürftigen und ihre Angehörigen finanziert. Die Ministerin sagte: „Wer sich das nicht leisten kann, muss zum Sozialamt“. Nach der Sicht der Ministerin ist die Pflegeversicherung keine richtige Versicherung. So würde sie einen ein festgelegten Zuschuss bewilligen zu den wirklichen Kosten.

Zurzeit liegt der Eigenanteil für ein Pflegeheimplatz im Bundesdurchschnitt bei rund 1 830 Euro im Monat. Karawanskij sagte: „Wir müssen das Finanzierungsprinzip umdrehen: in einen festen Eigenanteil, der mit den Leistungen der Pflegeversicherung bis zur tatsächlich erforderlichen Höhe aufgestockt wird“. Eine Bundesratsinitiative Hamburgs sieht diese etwa vor, der sich bereits mehrere Länder angeschlossen haben. Weiter sagte Sie: „Allen ist das Problem bewusst, aber es gibt unterschied­liche Auffassungen bei der konkreten Umsetzung“.

Auf eine solidarische Finanzierung der Pflegeversicherung langfristig zu setzen haben bereits Brandenburg und Thüringen vorgeschlagen. Dabei sollen die Beiträge aus Einkünften selbständiger Arbeit und aus Vermögen kommen. 132 400 Pflegebedürftige gibt es derzeit in Brandenburg. Mehr als 22 Prozent von ihnen brauchen Hilfe zur Pflege. Rund 30 Prozent sind es Bundesweit.

Quelle: dpa

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Die Techniker Krankenkasse startet Studie zur Sturzerkennung bei Pflegebedürftigen

Bildinhalt: Eine ältere Frau die einen Gehstock in der Hand hält, man sieht nur den Gehstock und ihre Hand

In Deutschland leben immer ältere mehr Menschen, die auf Pflege angewiesen sind zu Hause. So wollen 83 Prozent der Pflegebedürftigen zu Hause wohnen, laut einer Repräsentative Forsa-Umfrage (TK-Meinungspuls Pflege 2018).

Beinahe jeder zehnte Pflegebedürftige stürzt in einem Zeitraum von 2 Wochen laut einer Studie in der Zeitschrift für „Gerontologie und Geriatrie“. Zudem machen Stürze ab einem Alter von 60-Jahren bei den Senioren über 50 Prozent der unfallbedingten Verletzungen aus, laut der Studie. Die Stürze sorgen Beispielsweise häufig für Knochenbrüchen und damit oft auch für einen Krankenhausaufenthalt oder sogar darauffolgend für einen Reha Aufenthalt.

Anschließend kann einen Sturz Angst entstehen und die Betroffenen bewegen sich kaum noch und die Muskulatur und der Gleichgewichtssinn bauen ab und somit wird das Sturzrisiko gefördert. Um diesen entgegenzuwirken will die Techniker Krankenkasse (TK) mit Phillips zusammen 500 Senioren mit einem System ausrüsten, dass in häuslicher Umgebung Stürze erfasst und im Notfall Hilfe alarmiert.

Thomas Ballast, der stellvertretende Vorstandvorsitzende der TK sagt: „Pflegebedürftigkeit und ein möglichst selbstständiges Leben dürfen sich nicht aus­schließen. Das Projekt ‚Sicher Zuhause‘ zeigt, wie digitale Lösungen und künstliche Intelligenz die Eigenständigkeit im Alter unterstützen können“. Ballast dadurch würden die Pflegebedürftigen und ihrer Angehörigen entlastet und ihnen ein Teil ihrer Sorgen genommen. 

Ein Hausnotrufsystem, ein Funksender, der um den Hals getragen wird und eine Basisstation erhalten die TK-Versicherten, die an der Studie teilnehmen. Der Funksender löst bei erkennen eines Sturzes einen Notruf aus. Daraufhin meldet sich ein Mitarbeiter der Hausnotrufzentrale, der alle Informationen hat die Relevant sind wie Beispielsweise die Adresse, Vorerkrankungen und Medikationen. Dabei kann sich der Betroffenen über die Freisprecheinrichtung des Hausnotrufsystem von überall in der Wohnung aus unterhalten und seine Situation erläutern. So kann im Anschluss der Nachbar, Angehörige oder der Notarzt gerufen werden.

In einem Vorgespräch wird einem Gesundheitsberater die Krankheitsgeschichte erläutert, wie die Medikation, Krankengeschichte und wie der Alltag aussieht. Der Funksensor erkennt zusätzlich die Bewegungsdaten von dem Träger. Dabei sammelt er täglich die Informationen und sendet dieses an die Basisstation und berechnet aus den Informationen mit dem Vorgespräch und einen selbstlernenden Algorithmus den aktuellen Risikowert für den Tag. Andreas Landgraf, Business Development Manager bei Phillips sagte: „Das Besondere an dieser Lösung ist, dass sie einen Risiko-Score ermittelt, der den Ge­sundheitszustand des Patienten darstellt. So lassen sich Anzeichen für eine Verschlech­terung rechtzeitig erkennen“.

Falls ein Grenzwert überschreitet wird, so meldet sich der Gesundheitsberater um die möglichen Ursachen, aber auch sinnvolle Maßnahmen wir Krankengymnastik, eine Pflegeberatung oder einen Arztbesuch vor Ort zu besprechen. Alle Techniker Krankenkassenversicherten ab einem Pflegegrad 1 haben einen Anspruch auf ein Hausnotrufsystem können an der achtmonatigen Studie teilnehmen. Quelle: tk.de

Unsere APP EU- Schwerbehinderung Premium unterscheidet sich von den herkömmlichen Hausnotrufsystemen, dort muss der Sender in der Nähe des Hausnotrufsystems sein, wie bei einem Schnurlosentelefon und ist somit an der häuslichen Umgebung gebunden.

Bei unserer App kann im Notfall der Panik/Notfallbutton gedrückt werden, egal wo Sie sich gerade befinden die einzige Voraussetzung ist das Sie, mit dem entsprechenden Guthaben, ein Mobilfunknetz haben. Mobiles Internet wird nicht benötigt. Der Notfall/Panikbutton kann auch bei gesperrtem Handy aktiviert werden, wenn das Handy gesperrt ist. Somit muss zum Auslösen einer Notfall SMS das Handy nicht erst entsperrt werden.

 

 

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Andreas Westerfellhaus, der Pflegebeauftragte der Bundesregierung hat Sorge um den neuen Pflege-TÜV

Bildinhalt: Ein ältere Mann der draußen spazieren geht

Westerfellhaus hat gewarnt vor ein Scheitern der Verhandlungen um den neuen Pflege-TÜV. Der Pflegebeauftragte sagte zu den Zeitungen der „ Funke-Mediengruppe“. Das beim ersten hin sehen erkennbar sein müsste wie viele Pflegefachkräfte für die Versorgung im Alltag Verfügung stehen.

In Zukunft müssten „Schwarze Schafe“ erkennbar sein und Experten hätten dafür bereits gute Vorschläge gemacht. Doch jetzt könnte es passieren das sich der Medizinische Dienst, die Krankenkassen und Träger von Pflegeeinrichtungen nicht einigen könnten.

Andreas Westerfellhaus machte Aufmerksam darauf falls sich nicht geeinigt werden kann übernehme die Bundesregierung das Zepter. Einen neuen Pflege-TÜV hatte der Bundesgesundheitsminister Jens Spahn für dieses Jahr kundgegeben. Denn die Maßnahmen bis jetzt würden als fehlgeschlagen gelten.

Ein neues Bewertungsmodel für Pflegeheime und die ambulante Pflege zu entwickeln, damit hat die Bundesregierung die Selbstverwaltung beauftragt. Für die Altenpflege die Verbesserungen die geplant sind bereits heute ein Zentralpunkt des Deutschen Pflegetags in Berlin. Der Bundesgesundheitsminister Jens Spahn, die Familienministerin Franziska Giffey sowie der Bundesarbeitsminister Hubertus Heil.

Quelle: dpa

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Köln: Die Universitätsklinik in Köln erweitert die Versorgung für die Schlaganfallversorgung

Bildinhalt: Ein Krankenwagen von der Seite fotografiert

Die neurologische Station in der Universitätsklinik Köln wurde modernisiert. Zu “Comprehensive Stroke Unit“ diese ist auf Behandlungen von Schlaganfallpatienten eingestellt. Geroen Fink , der Direktor der Klinik und Poliklinik für Neurologie sagte: „Unsere bisherigen Kapazitäten haben für die wachsende Zahl von Schlaganfallpa­tien­ten nicht mehr ausgereicht“.

Die Anzahl der Schlaganfallpatienten nimmt in Deutschland immer mehr zu durch die immer älter werden Gesellschaft. Schlaganfälle sein immer Notfälle, so die Universitätsklinik Köln. Darum muss immer schnell gehandelt werden und die Ursache ergründet werden um diese Behandeln zu können und um späteren Gesundheitlichen Folgen entgegenwirken zu können.

Ein Team sorgt sich auf der neurologischen Station „Comprehensive Stroke Unit“ von Anfang an um die Patienten bis zum Start der Rehabilitation. Die Uniklinik hat über weitere sechs Monitorbetten und ohne Monitor zwölf weitere Betten. Innerhalb der Station können die Patienten verlegt werden, wenn die erste Notfallversorgungsphase behandelt wurde und keine Monitore mehr zu Überwachung benötigt werden.

Dadurch kann der Patient vom selben Ärzte, Therapeuten- und Pflegeteam weiter behandelt werden. Nach eigenen Angaben behandelt die Klinik und Poliklinik für Neurologie der Uniklinik Köln über 50 Prozent aller stationär-neurologischen Patienten. Wir hatten damals schonmal über das Thema Schlaganfallberichtet „Heute ist Welt-Schlaganfalltag - nicht nur erkrankte sind betroffen“.

Oft denken viele das Schlaganfall erst im Alter auftritt, jedoch können auch jüngere Menschen davon betroffen sein. Deshalb ist es wichtig, dass man diesen erkennt und in den ersten Stunden handelt.

Erste Anzeichen können schwäche Anfälle sein, Lähmungen auf einer Seite des Körpers, Sehstörungen, Schwindel, Sprachschwierigkeiten. Jedoch können die Symptome unterschiedlich sein, doch im Verdachtsfall sollte unbedingt die 112 angerufen werden und die Symptome erzählt werden, denn die ersten Stunden sind entscheidend bei einem Schlaganfall um schlimmeres zu verhindern. Weitere Informationen dazu finden Sie hier: schlaganfall-hilfe.de

Quelle: aerzteblatt.de

 

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Das Terminservice- und Versorgungsgesetz (TSVG) im Bundestag angenommen

Bildbeschreibung: Frontansicht vom Reichstag

Der Deutsche Bundestag hat heute den Gesetzentwurf zum Terminservice und Versorgungsgesetz in seiner dritten Lesung angenommen. (Inhaltlich hier auf der Seite des Bundesgesundheitsministeriums nachzulesen). Die beantragte Ablehnung des Entschließungsantrag der FDP, in dem es inhaltlich um fertilitätsbewahrende Behandlung bei Krebspatienten geht (Drucksache 19/2689) wurde abgelehnt.

Die AfD hat in ihrer Drucksache 19/3393 die Aussetzung der Budgetierung für Ärzte beantragt. Die beantragte Ablehnung der Aussetzung der Budgetierung, wurde im Deutschen Bundestag angenommen.

Die FDP beantragte die ambulante ärztliche Versorgung zu verbessern, Bürokratie abbauen und die Budgetierung aufzuheben (Drucksache 19/4833). Die Beschlussempfehlung abzulehnen, wurde auch hier angenommen.

Folgende Beschlussempfehlungen der Ablehnung wurden ebenfalls angenommen:

FDP: Regionalisierung der Bedarfsplanung, Niederlassungsfreiheit als Regelfall (Drucksache 19/6417)
Die Linke: Flächendeckende Versorgung mit Physiotherapie und anderen Heilmitteln sichern (Drucksache 19/4887)
Bündnis 90/Die Grünen: Bedarfsgerechte Versorgung aller Patientinnen und Patienten sicherstellen und therapeutische Berufe durch attraktive Arbeits- und Ausbildungsbedingungen aufwerten (Drucksache (19/6130)

Diese Beschlüsse werden sicherlich noch für einige Diskussionen sorgen, da viele Ansätze nicht so umgesetzt werden.

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Bundestag stimmt über Termin­service- und Ver­sor­gungs­ge­setz ab

Heute ab 9 Uhr startet die Liveübertragung über die Abstimmung zum Termin- und Versorgungsgesetz. Der Gesetzesentwurf der Bundesregierung sieht eine Ausweitung des Terminservices zur Vermittlung von Fachärzten vor. Der Entwurf sieht unter anderem eine Verbesserung der Vermittlungsangebote für die ambulante Versorgung in Notfällen vor. Bestimmte Gruppen, wie Augenärzte, Frauenärzte sowie Hals-Nasen-Ohrenärzte, müssen nach dem Entwurf mindestens 5 Stunden pro Woche offene Sprechstunden anbieten, die ohne vorherige Terminvereinbarung in Anspruch genommen werden sollen. Die Ärzte sollen dafür besondere Vergütungen erhalten. Die Ärzte sollen die zusätzlichen Aufwendungen vergütet bekommen und Landärzte einen Zuschlag erhalten. Eine weitere Verpflichtung erhält die Kassenärztliche Vereinigung, die in unterversorgten Gebieten Praxen eröffnen oder telemedizinische Alternativen anbieten sollen. 

Mit zur Diskussion stehen die Anträge der Oppositionsparteien. So fordert die Linksfraktion unter Anderem eine bessere Bezahlung für Heilmittelerbringer. Fachrichtungen wie Podologen, Logopäden, Ergotherapeuten und Psychotherapeuten sei nach Ansicht der Linksfraktion wegend der schlechten Bezahlung ebenfalls unattraktiv und daher fordert die Linksfraktion hier eine Anhebung der Vergütung durch die Krankenkassen, um 30%.

Auch Bündnis 90/die Grünen fordern eine Verbesserung der Heilmittelversorgung. Daher wurde auch hier die Forderung nach einer sofortigen bundesweiten Anhebung in der Drucksache 19/130 gefordert.

Die FDP hat sich ihrem Antrag (Drucksache 19/6417) mit der Regionalisierung der Bedarfsplanung befasst und wünscht sich eine Niederlassungsfreiheit.

Der Antrag (Drucksache 19/3393) der AfD sieht eine Aussetzung der Budgetierung für Ärzte vor. Weiter fordert die AfD in einem Antrag (Drucksache 19/6419) die Bevorzugung von Importarzneimitteln zu beenden. Hierzu zählt auch die Aufhebung der Verpflichtung des Apothekers, ein Importarzneimittel auszugeben, sofern vom behandelnden Arzt nicht ausdrücklich anders erwünscht, aufzuheben. Weiterhin beantragt die AfD (Drucksache 19/8277) die gesetzliche Verpflichtung den Versandhandel mit verschreibungspflichtigen Arzneimitteln zu verbieten und die Zustellung durch Boten nicht nur im Einzelfall erlaubt wird. Damit möchte die AfD den "unfairen" Wettbewerb zwischen deutschen Apotheken und ausländischen Versandapotheken beenden.

 

 

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Wahlrecht für Menschen mit Behinderung

Bildinhalt: Ein Teil vom oberen Reichstagsgebäude, mit zwei Deutschland Fahnen.

Die SPD und Union wollen gemeinsam die Wahlrechtshürden für Menschen mit Behinderung abschaffen. So berichtet die Zeitung des Redaktionsnetzwerks Deutschland.

Das Bundesverfassungsgericht (BVerfG) hatte im Februar diesem Jahres nun ein Urteil gesprochen und sieht den § 13 BWahlG als einen klaren Verstoß gegen den Art. 38 Abs. 1 Satz 1 GG (Grundsatz der allgemeinen Wahl) sowie Art. 3 Abs. 3 Satz 2 GG, der sich gegen das Verbot der Benachteiligung wegen einer Behinderung ausspricht. Beanstandet wurde u.A. der Punkt der Betreuung.

Der § 13 BWahlG schließt eine Person vom Wahlrecht aus, wenn diese durch Krankheit- oder Behinderung unfähig ist, alle ihre Angelegenheiten selbst zu erledigen und ein Betreuer bestellt wurde. Die Personengruppe, welche beispielsweise durch Angehörige, ausgestattet mit einer Vorsorgevollmacht, betreut werden, wird durch den § 13 BWahlG nicht erfasst.

Alleine diese Tatsache, so das Gericht, führt zu einer Ungleichheit. So dürfen Behinderte die einen Betreuer benötigen nicht von der Wahl ausgeschlossen werden. Auf einen gemeinsamen Antrag haben sich die SPD und CDU nun geeinigt, laut diesem würden die bestehende Wahlrechtsausschlüsse aufgehoben werden. Auch soll die Möglichkeit einer Wahlassistenz ermöglicht werden.

Verena Bentele, die VdK – Präsidentin sagte: „Es ist jetzt wichtig, dass alle Menschen auch barrierefrei informiert werden und ohne Hürden an den Wahlen teilnehmen können". "Dazu gehört, dass sie Informationen, zum Beispiel in leichter Sprache, zur Verfügung gestellt bekommen." So fordert Sie auch auf Landesebene dementsprechende Regulationen. Matthias Bartke, der SPD-Berichterstatter sagte der Mediengruppe: „Wir freuen uns, dass die Union nach langen Verhandlungen dem Anliegen der SPD gefolgt ist und wir nun den Weg für ein inklusives Wahlrecht freimachen konnten".

In Kraft treten soll bis zum 1 Juli 2019 der Gesetzesentwurf. Somit wird der neue Gesetzentwurf für die Europawahl am 26 Mai 2019 noch nicht berücksichtigt. Bentele, die VdK-Präsidentin sagte, das es „sehr schade“ sei, dass nicht bereits bei der Europawahl die Betroffenen ihre Stimme abgeben können. " Am 15 März 2019 berät sich der Bundestag zu diesem Thema.

 

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Ratgeberbroschüre für Pflegende Angehörige

Bildinhalt: Eine Glühbirne die auf einer Tafel liegt um ihr ist eine weiße Wolke mit Kreide gezeichnet

Viele die zu Hause pflegen fühlen sich oft ratlos und wissen nicht an, wenn Sie sich wenden können oder brauchen Rat in Punkto der Pflege. Ein Ratgeber hat die Unfallversicherung (DGUV) rausgebracht.

Der Ratgeber soll helfen damit der Pflegende mehr auf sich und seiner Gesundheit achtet. Im Ratgeber „Zu Hause pflegen- so kann es gelingen“ sind auch Übungen enthalten. Wie beispielsweise Meditationen, oder auch Übungen um den Rücken Gesundzuhalten. Auf 60 Seiten werden Tipps und Ratschläge gegeben. Hierbei geht es um die Person die Pflegt.

Wie man mal Abschalten kann durch eine „Gehmeditation“ oder auch mal in Schwierigen Situationen mal Nein zu sagen zu sich selber und von außen Hilfe zu holen, durch beispielsweise einen ambulanten Pflegedienst. So werden auch Organisatorische Sachen behandelt wie einen Tagesplan in der Pflege um den Alltag zu erleichtern. Zudem spielt auch die Hygiene eine wichtige Rolle, wie Pflege ich meine Hände richtig die täglich belastet werden.

Auf das Wohnumfeld wird eingegangen das dieses so eingerichtet ist um mögliche Sturzgefahren zu minimieren. Ein Hausnotruf wird ebenfalls empfohlen. Auch in unsere App EU-Schwerbehinderung Premium haben wir ein Notrufbutton, so kann im Notfall schnell geholfen werden.

Auch werden Tipp gegeben welche Kosten von der Pflegekasse übernommen werden können. So wir auch auf die Pflegestützpunkte eingegangen, die in den meisten Gemeinden und Städten vorhanden sind und gerne beraten.

Zudem wird auch auf das Pflegezeitgesetz und das Familienpflegezeitgesetz eingegangen. Auch auf Behinderungen wird eingegangen, dass ein Schwerbehindertenausweis ab 50 GdB (Grad der Behinderung) ausgestellt werde. Außerdem werden Schulungen empfohlen um im Alltag besser die Pflege zu bewältigen.

Quelle: aerztezeitung.de

 

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Viele unterschätzen im Alter die Kosten für die Pflege

Bildinhalt: Eine ältere Frau die ihrer Hände über den Schoß gefalltet hat

Laut einer neuen Studie haben wenig Deutsche einen Überblick über die Pflegekosten im Alter. 66,67 Prozent würden die Eigenanteile an Kosten für die Pflege unterschätzen, so laut einer in Bonn publizierten Emnid-Umfrage, die von der Postbank beauftragt wurde. Laut der Umfrage denken 43 Prozent der Befragten ab 18 Jahren, dass für einen vollstationären Pflegeplatz die Kosten komplett übernommen werden von der gesetzlichen Pflegeversicherung.

Der Eigenanteil würde unter 1 000 Euro sein, so denken 21 Prozent. Dieser liegt zurzeit im Bundesdurchschnitt bei 1 800 Euro. So haben 59 Prozent angegeben, dass sie für Pflege im Alter sich zudem vorsorgen. 36 Prozent der Befragten sorgen privat vor, so halten Sie oder schaffen Vermögenwerte für die Pflege im Alter und 33 Prozent sparen. 22 Prozent haben eine private Pflegeversicherung. 48 Prozent gab an das Sie für die Pflege nicht privat vorsorgen können, wegen

Geldmangel oder das Sie diesen erwarten, 44 Prozent denken dass die Kosten der Staat übernehme, sowie 38 Prozent denken dass es ausreicht wenn in die Pflegeversicherung gezahlt wird. Die Altersgruppe über 60-Jährigen, zeigt kaum Eigenverantwortlichkeit. In der öffentlichen Hand für die Verantwortung der Pflegekosten sehen 56 Prozent.

Bei den 18-Jährigen bis 39-Jährigen denken dieses nur 37 Prozent und bei den 40- bis 59-Jährigen sind es 43 Prozent. Marco Bargel, der Chefvolkswirt der Postbank sagte: „Die Unkenntnis über die Kosten der Pflege zieht sich durch alle Bevölkerungs- und Altersschichten“. So sei es „erstaunlich“, dass für die Pflege ein vorstellbares Ereignis für Menschen im Rentenalter, dass diese nicht besser informiert seien.

Die Rücklagen für Ende 2017 der Pflegeversicherung waren rund 6,9 Milliarden Euro, laut dem Bericht. Ab dem 1 Januar 2019 wurde der Beitragssatz für die gesetzliche Pflegeversicherung um 0,5 Prozentpunkte erhöht. 7,6 Milliarden Euro an zusätzlichen Einnahmen kommen für die Pflegeversicherung hinzu. Durch die immer mehr ansteigenden Zahl der Pflegebedürftigen wird der Beitragssatz immer weiter steigen, laut einer Studie von der Bertelsmann-Stiftung Mitte Januar.

Die Autoren gehen davon aus das bis 2045 der Beitragssatz von 3,05 (2019) auf 4,25 Prozent ansteigt. Die Zahl der Pflegebedürftigen laut einer neuen Berechnung soll von 3,3 Millionen im Jahr 2017 auf fünf Millionen bis 2045 ansteigen. Um die 3,5 Milliarden Euro hatte die Pflegeversicherung 2018 an Verluste gemacht und musste dabei auf Gelder zurückgreifen um dieses auszugleichen.

Die Finanzreserven sind dabei auf rund 3,37 Milliarden Euro gesunken, dieses würden 1,02 Monatsausgaben entsprechen, wie am 01 März 2019 das Redaktionsnetzwerk Deutschland berichtet, dabei hatten Sie sich auf die Antwort des Bundesgesundheitsministeriums berufen auf eine Anfrage von Sabine Zimmermann, die Bundestagsabgeordnete der Linken.

Quelle: aerzteblatt.de

 

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