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Die Pflegeversicherung hat ein Defizit von 3,55 Milliarden Euro

Bildinhalt: Mehrere 50 Euroscheine

Im letzten Jahr hat die gesetzliche Pflegeversicherung ein Verlust von 3,55 Milliarden Euro verzeichnet. Am 9 März 2019 hatte dieses der Spitzenverband der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) auf eine Anfrage mitgeteilt.

Durch die Verluste im letzten Jahr sind die Rücklagen auf rund 3,4 Milliarden Euro geschrumpft, laut Angaben des GKV-Spitzenverbandes. So wurde schon vorab für 2018 ein solcher Verlust erwartet. So gibt die Pflegeversicherung immer mehr Geld für immer mehr Leistungsempfänger aus.

Gernot Kiefer, der für die Pflege zuständige Spitzenverbands-Vorstand sagte, dass sich die Anzahl der Leistungsberechtigten seit Beginn 2017 um eine halbe Million auf rund 3,4 Millionen erhöht hat. Zudem kommt die Einführung der neuen Pflegegrade hinzu, die für erhöhte Ausgaben sorgen und die Anzahl der Höheren Pflegegrade nimmt zu.

Für die Demenzerkrankten hat das Hilfsangebot zugenommen. Letztes Jahr im Sommer hatte der GKV-Spitzenverband gesagt, die Defizite bei der Pflegeversicherung drohe in den kommenden Jahren weiter zu steigen. Ab dem 1 Januar 2019 wurde der Beitragssatz für die gesetzliche Pflegeversicherung um 0,5 Prozentpunkte erhöht. 7,6 Milliarden Euro an zusätzlichen Einnahmen kommen für die Pflegeversicherung hinzu.

Durch die immer mehr ansteigenden Zahl der Pflegebedürftigen wird der Beitragssatz immer weiter steigen, laut einer Studie von der Bertelsmann-Stiftung Mitte Januar. Die Autoren gehen davon aus das bis 2045 der Beitragssatz von 3,05 (2019) auf 4,25 Prozent ansteigt. Dank der Beitragsanhebung würde die Chance bestehen die Rücklagen wieder aufzufüllen, so Kiefer. Ohne die Beitragserhöhung hätte man jetzt „ein erhebliches finanzielles Problem“.

Eugen Brysch, der Vorstandsvorsitzende der Deutsche Stiftung Patientenschutz sagte der Deutschen Presse-Agentur: „Aber auch die junge und mittlere Generation will wissen, wie die Pflegeversicherung zukunftssicher gemacht werden kann“. So warnte die Stiftung davor das durch die Beitragserhöhung lediglich die Löcher bis zum Ende der Legislaturperiode gestopft würden.

Quelle: dpa

 

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Wie sozial ist Deutschland?

Bildbeschreibung: Der Rechstag mit dem Schriftzug "Dem Deutschen Volke"

Es steht auf dem Reichstagsgebäude, jenes Gebäude in der das Parlament sich zusammen findet um Politik für die Bundesrepublik Deutschland zu machen. "Dem Deutschen Volke", eine Aussage, die mehr als eine phrase sein soll, sondern ein Satz der in seiner Symbolik bekräftigt, dass hier Politik und Gesetze für alle Menschen innerhalb der Bundesrepublik, gemacht wird. Wirklich für alle? Gerade in der Sozialpolitik, kann die Wahrnehmung sehr schnell auseinander driften.

Genauso finden wir im Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland Formulierungen wie: "Die Würde des Menschen ist unantastbar". Niemand formuliert hier aber weiter aus, was "Würde" wirklich bedeutet und wo die Grenzen zwischen Würde und unwürdig gezogen werden. Zwar sind Dinge wie "Existenzminimum" zu deren Erhalt der Staat verpflichtet ist, im einzelnen definiert, doch schon hier beginnt die Frage nach "Würde". Ab wann wird Existenzminimum menschenunwürdig? Ebenfalls fehlt jede Definition, die im Zusammenhang der Menschenwürde und dem Artikel 3 GG stehen "Niemand darf wegen seines Geschlechtes, seiner Abstammung, seiner Rasse, seiner Sprache, seiner Heimat und Herkunft, seines Glaubens, seiner religiösen oder politischen Anschauungen benachteiligt oder bevorzugt werden. Niemand darf wegen seiner Behinderung benachteiligt werden."

Gerade die Aussage "Niemand darf wegen seiner Behinderung benachteiligt werden" verleitet zum nachdenken. Zwar hat Deutschland die UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK) unterzeichnet, doch wie sieht es in der Realität aus. Dinge wie das Bundesteilhabegesetz schaffen Regelungen, die gerade behinderten Menschen die Integration in das Berufsleben ermöglichen soll. Praktisch sieht es aber leider oft anders aus und viele Menschen mit Behinderung werden zu schnell in Behindertenwerkstätten untergebracht, müssen dort mit Minimallohn gleiches leisten, wie ein nicht behinderter Mensch im Berufsleben. Für Menschen die nicht mehr erwerbstätig sein können, gibt es zudem gar keine Regelungen, die "Teilhabe in der Gesellschaft" in ihrem Grundsatz regeln. Sind diese Personen dann auch noch auf Sozialleistungen angewiesen, ist es diesen Menschen oft unmöglich ihr "Recht auf Teilhabe in der Gesellschaft" auszuüben. Dabei ist es der Artikel 29 der UN-BRK der "Teilhabe am politischen und öffentlichen Leben" sicher stellen soll. Das Wahlrecht war dabei nur eine Komponente, die zwar jetzt verfassungsrechtlich durch das Bundesverfassungsgericht klar entschieden wurde, aber politische Teilhabe ist mehr als nur wählen zu können. Politische Teilhabe muss die Möglichkeit eines politischen Lebens, auch für Menschen mit Behinderung ermöglichen. Da reicht es nicht aus, dass der Bundestag barrierefrei ist, sondern Menschen mit Behinderung müssen die Möglichkeiten für politische Aktivitäten erhalten, die ihnen aber gerade dann genommen wird, wenn diese zusätzlich auf Sozialleistungen angewiesen ist. Grundsicherung lässt kaum Spielraum für eine politische Teilhabe zu. Auch die Teilhabe am öffentlichem Leben, dazu zählt nicht nur der Besuch von kulturellen Veranstaltungen, ist mit Grundsicherung schon so stark eingeschränkt, dass hier Teilhabe kaum möglich ist.

Wenn dann in der Politik durch "soziale Parteien" Gesetze entworfen werden, die Menschen mit Behinderung nur dann berücksichtigen, wenn diese auch erwerbstätig sein können, dann haben wir in der Politik ein grundsätzliches Verständnisproblem. Hier wird bereits per Gesetz eine Spaltung der Menschen mit Behinderung durchgeführt, denn wer behindert ist und aufgrund seiner Behinderung nicht erwerbstätig sein kann, hat eben Pech gehabt und wird in der Rente schlechter gestellt. Das ist nicht nur bei einer möglichen Grundrente so, sondern trifft schon heute über eine Millionen Menschen die erwerbsgemindert sind und durch die Stichtagsregelung einfach schlechter gestellt werden. Eine echte Prüfung, wie das mit der UN-BRK vereinbar ist, hat es offensichtlich nicht gegeben.

"Jeder Mensch ist vor dem Gesetz gleich". Jeder? Auch diese Frage ist berechtigt, haben doch einige Personengruppen, das Gefühl vom Recht ausgeschlossen zu werden. Recht scheint oft ein Privileg zu sein. Zwar ist jeder Bürger/In der Bundesrepublik verpflichtet, sich an Recht und Ordnung zu halten, geht es aber darum sein eigenes Recht durchzusetzen, scheitert das Vorhaben bei vielen, an der Finanzierbarkeit. Zwar gibt es in bestimmten Fällen die Möglichkeit der "Prozesskostenhilfe", doch auch diese wird nicht immer gewährt. Prozesskostenhilfe ist eine Antragsleistung, die je nach Erfolgschancen genehmigt oder abgelehnt wird. Für betroffene Personen, oft ein Symbol der Entscheidung die schon getroffen wird, bevor überhaupt ein Prozess beginnen kann.

Eigentlich könnte man an dieser Stelle noch unendlich viele Beispiele aufführen, die das Thema noch mehr hervorheben. Genau das wäre auch dringend notwendig, diese ganzen Themen zu zentralisieren und die Meinungen und Rechtsauffassungen vieler zusammenzufassen und politisch aufzuarbeiten. Doch wer würde das wirklich machen? Sozialthemen werden zwar gerne als Wahlkampfthemen aufgegriffen, da sich viele Parteien erhoffen, hier politische Kraft mit zu gewinnen, doch am Ende bleibt meist nicht viel von den Themen übrig.  

 

 

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Bewohner im Pflegeheim sollen durch Videospiele fit gehalten werden

Bildinhalt: Super Mario und Luigi als Spielfiguren

In den Pflegeheimen sollen durch Therapeutische Videospiele die Lebensfreude und Beweglichkeit gefördert werden. Die Barmer hat am 7 März 2019 mitgeteilt, dass die „MemoreBox“ eine Spielekonsole, die für Senioren entwickelt wurde in der Pilotenphase eingeführt wurde bundesweit in 100 Pflegeheimeinrichtungen. So können nach ersten Ergebnissen die Spiele die körperliche und geistige Leistungsfähigkeit stärken.

Am Fernseher oder Beamer wird die „MemoreBox“ angeschlossen und kann auch über Gestensteuerung genutzt werden über eine Kamera, die an die Spielekonsole angeschlossen wird. In 100 Pflegeheimen, die von der Barmer ausgesucht wurden, wird drei Mal die Woche gespielt mit der „MemoreBox“. In gewissen Abständen überprüfen die Forscher der Berliner Humboldt-Universität eventuelle körperliche und geistige Veränderungen, sowie ihre Lebenszufriedenheit.

Als Spiele gibt es Tanzen, Singen, Kegeln und Tischtennis. Zu zweit können die Spiele gespielt werden, sowie in der Gruppe. Die „MemoreBox“ die 2016 die Fima RetroBrain ins Leben gerufen hat, sieht auch in der geriatrischen Abteilung von Krankenhäusern, Behindertenwerkstätte oder Psyschiatrie Verwendungsmöglichkeiten, so Jan Brandis. Es würde in jedem den Spieltrieb wecken, sagte Brandis.

Denn es würde nicht ums gewinnen gehen. „Das Schöne ist, man kann hier nichts falsch machen und wird gelobt.“ In Europa sei „MemoreBox“ nicht das einzige in der Art, sagte Clemens Becker von der Deutschen Gesellschaft für Geriatrie (DGG).  So sein in den Niederlanden bei Spielen in den Pflegeheimen die Firma SilverFit vertreten.

Aus Stuttgart der Experte sagte: „Man kann damit nicht Physiotherapie ersetzen“. Die Senioren würden die Hälfte länger üben bei Videospielen, so die Studie. Medizinier hatte bedenken geäußert, da im Stehen eine Sturzgefahr bestehe.

Können Video Spiele Helfen um der Demenz entgegenzuwirken?

In Kanada haben sich Forscher genau diese gefragt. Eine wissenschaftliche Studie soll genau dieses klären. Es stellte sich heraus das sechs Monate „Super Mario 64“ spielen, das Gehirn von Senioren stärker stimuliert als Klavierspielen. Die Experten wählten das Spiel, da es ein 3D Spiel ist und eine komplexe Umgebung aufweist.

Das 3D Spiel hat dazu geführt, dass eine Zunahme der grauen Gehirnmasse deutlich erkennbar war, die sich bei einer Demenz zurückbildet. In der Studie nahmen 33 Probanden Teil im Alter zwischen 55 bis 75 Jahren, die in drei Gruppen aufgeteilt wurden. Die erste Gruppe bestand aus Nicht-Gamern und Sie sollten sechs Monate „Super Mario 64“ spielen an fünf Tagen die Woche, eine halbe Stunde am Tag.

Die zweite Gruppe sollte im selben Zeitraum Klavierspielen und dritte Gruppe diente als Kontrollgruppe. Das Ergebnis war das nur bei der ersten Gruppe die „Super Mario 64“ gespielt hat ein Gewebe-Wachstum stattfand im Hippocampus und in Gleichgewicht und Bewegung zuständigen Hirnregionen. Quelle: msn.com

Quell: dpa

 

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Die Einführung von Patientenlotsen unterstützt die Patientenbeauftragte

Bildinhalt: Zwei gelbe Schilder an einer Stange. Auf dem oberen steht Health und auf dem unteren Illness und im Hintergrund sind 50 Euroscheine

Viele Menschen finden sich im Gesundheitssystem nicht zurecht. Die Patientenlotsen sollen als Orientierungshilfe im Gesundheitswesen dienen. Claudia Schmidtke, die Patientenbeauftragte der Bundesregierung unterstützt die Einführung der Patientenlotsen.

In Berlin hatte Schmidtke am 7 März 2019 bei einer Tagung gesagt, dass die Patientenlotsen helfen können bei medizinischen Betreuung um diese zu organisieren und zudem geben Sie eine Übersicht von Versorgungsangeboten und Sozialleistungen. Von den Deutschen finden sich mehr als 50 Prozent nicht im Gesundheitssystem zurecht laut Umfragen, so Schmidtke. Eine Aufgabe sei es auch für Gebildete.

Im gleichen Zuge wird den Patienten auch mehr Eigenverantwortung aufgetragen. Die Beauftragte sagte, dass der Gesundheitszustand von Menschen mit weniger Gesundheitskompetenz schlechter sei. Finanzielle Kosten würden da durch entstehen die nicht sein müssten. Schmidtke sagte, dass alle Informationen, die gebraucht werden den Patienten zu Verfügung damit diese eigenständig beim Gesundheitssystem wählen und es nutzen können.

Häufig wissen Sie nicht welche Leistungsanträge sie machen müssen und wie Sie an relevante Informationen kommen. “Dies kann dazu führen, dass Therapien verspätet oder gar nicht stattfinden.“ Den Grundlegende Bedarf bei der Versorgung deckt die Unabhängige Patientenberatung (UPD) nicht ab. Im letzten Jahr hat eine Studie, die vom Bundesgesundheitsministerium gefördert wurde ein bereits bestehende Modellprojekt mit Patientenlotsen kontrolliert.

Grit Braeseke, die Studienleiterin vom IGES-Institut sagte, das die Patienten den Einsatz Vielversprechend betrachten. So finden Sie eine größere Versorgungssicherheit und eine Unterstützung ihres Selbstmanagements. Auf eine bessere Lebensqualität und weniger Krankenhausaufenthalte gebe es Anzeichen. Für Menschen, die ihre Versorgung nicht mehr selbst oder nur mithilfe von ihren Angehörigen machen können raten die Forscher zu Patientenlotsen.

So auch für schwer, chronisch oder mehrfach erkrankte Menschen. Die Experten wollen, dass ein Arzt die Notwendigkeit im Einzelfall überprüfen solle. Die Patientenlotsen wären unabhängig und neutral. Sie würden die Patienten beraten und Informationen geben, den Versorgungsplan mit den Stellen planen. In bestimmten Abständen würden Sie die Qualität der Versorgung kontrollieren. In Betracht würden Pflegekräfte mit einer dementsprechenden Weiterbildung kommen für die Aufgabe des Patientenlotsen.

Quelle: aerzteblatt.de

 

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Beratungstelefon vom Verbraucherschutz zur häuslichen 24 Stunden Pflege gestartet

Bildinhalt: Eine Frau die einer anderen Frau die Hand reicht

Viele Angehörige, die einen pflegebedürftigen eine 24 Stunden Betreuung suchen haben oft keine Zeit, da Sie die Pflege organisieren müssen und dabei haben sie häufig Fragen wegen der Betreuung.

Das Beratungstelefon soll helfen bei allen Fragen, sowie auch bei rechtlichen Fragen, Beispielsweise wenn es um eine Betreuung durch osteuropäische Pflegekräfte geht. Ein Info-Telefon hat die Verbraucherzentrale in Berlin, Nordrhein-Westfalen und Brandenburg, deshalb ins Leben gerufen um den Angehörigen zu helfen.

Ein Teil des Projekts „Verbraucherschutz im Grauen Pflegemarkt stärken" berät die die Angehörigen. Wer bereits einen Vertrag zur 24 Stundenpflege hat, soll diesen bitte an die Verbraucherzentrale per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! senden. So können die Unterlagen auf rechtliche Probleme überprüft werden. Die daraus sich ergebenen Erkenntnisse sollen künftig zu Lösungen oder Vermeidung der Probleme dienen.

Quelle: dpa

 

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Nordrhein-Westfalen: Kliniken geschockt über nicht Unterstützung für Pflege und Digitalisierung

Bildinhalt: Eine Laptop mit einer Statistik in Form eines Kreisdiagramms und jemand zeigt mit einem Stift darauf

Den Entschluss von den Krankenkassen und Landesgesundheitsministerium hat die Krankenhausgesellschaft Nordrhein-Westfalen (KGNW) bemängelt, die 210 Millionen Euro vom Bundesstrukturfonds für Themen der Zukunft nicht benutzen zu wollen.

Vor kurze hatten die Krankenkassen und das Gesundheitsministerium in NRW sich geeinigt, 2019 und 2020 die Konzentration und Schließung von Klinikstandorten zu unterstützen, diese kritisiert die KGNW und dabei hingewiesen auf eine Erklärung die zu Förderschwerpunkten der Förderperiode 2019/2020 Bundesstrukturfonds. Jochen Brink, der KGNW-Präsident sagte: „Vor dem Hintergrund des bekannten Investitionsstaus in den Kliniken und den Herausforderungen bei Pflege und Digitalisierung sind wir schockiert über diese Entscheidung“. 

In die Zukunft zu Fördern in NRW sei der Landesregierung und den Krankenkassen scheinbar nicht so wichtig wie der Abbau der Krankenhausversorgung. Auf der Bundesebene wurden im Gesetz unter dem Punkt neue Fördertatbestände, die digitalen Anwendungen mit aufgenommen.

Brink sagte: „Wir brauchen dringend einen Digitalpakt Krankenhaus. Bund und Land sollten angelehnt an das gleichnamige Milliardenprogramm für die Schulen auch Fördermittel für die Digitalisierung der Krankenhäuser zur Verfügung stellen“. Zudem kritisiert er, dass heutzutage viele Stellen in der Pflege nicht besetzt werden können, dass es an Personal fehle. Die Kliniken sollten mehr ausbilden, dass wollten Sie auch.

Von den Kassen und Land wurden die Umstellungs- und Anlaufkosten auf eine fachübergreifende Pflegeausbildung nicht gefördert, die aber die Pflege attraktiver machen würde. Pflegeschulen und Mietkosten von Pflegeschulen zu finanzieren tue NRW bislang „allenfalls symbolisch“, so die Krankenhausgesellschaft. Auf die Kritik hatte die Kasse am 06 März 2019 mit nicht Nachvollziehbarkeit reagiert.

Dirk Ruiss, der Leiter des Verbandes der Ersatzkassen in NRW und Matthias Mohrmann, Vorstand der AOK Rheinland/Hamburg, hatten gesagt, dass der Fonds Strukturfonds heiße würde und nicht Investitionsfonds. Doppelstrukturen sollen durch den Fonds entfernt werden und die Versorgungsqualität gesteigert werden, sowie die Versorgungskapazitäten stärker zu fokussieren. So sagten Mohrmann und Ruiss „eine Menge Bedarf“. Sehen sie „Von daher halten wir gemeinsam mit dem Ministerium die Verlängerung des Strukturfonds und die Schwerpunksetzung für richtig und sachgerecht“.

Quelle: aerzteblatt.de

 

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Universitätsklinikum Gießen-Marburg drei Tage Warnstreiks

Bildinhalt: Ganz viele Menschen draußen, wobei das Bild leicht verschwommen ist und man keine Gesichter erkennt, sondern nur die Silhouette der Menschen

Am 6 März 2019 haben am Universitätsklinikum Gießen-Marburg (UKGM) um die 150 Beschäftigten wegen des Warnstreiks der mehrere Tage andauert nicht gearbeitet. Ein Sprecher der Gewerkschaft von Verdi hatte mitgeteilt, dass an beiden Standorten der Klinik die Bereiche Verwaltung und Service, sowie die Bereiche Technik davon betroffen waren.

Beim Transport für die Patienten könnten dadurch Verzögerungen entstehen. Bis Freitag sollen die Warnstreiks sein. Es gehe dabei um die Bezahlung von 7 000 Mitarbeiten, im Bereich Pflege- und Therapiepersonal, sowie auch Mitarbeiter in der Müllentsorgung, laut des Verdi-Sprechers. 

Die Beschäftigten sieht die Gewerkschaft abgehängt bei der Bezahlung, wenn man dieses mit öffentlichen Kliniken vergleicht. Kein Angebot hätte der Arbeitgeber präsentiert und er würde auf Zeit spielen, so hieß es im Streikaufruf.

Zur Rhön-Klinikum AG gehört das UKGM. Den Warnstreik hatte das UKGM als grundlos betitelt. Gunther Weiß, der Vorsitzende der Geschäftsführung sagte: “Wir sind derzeit in guten Gesprächen über die Anpassung der Eingruppierungen und stehen am Anfang der Entgelttarif­verhand­lungen. Deshalb gibt es keinen Grund, unsere Unikliniken zu bestreiken." So sein Ausfälle wie Verzögerungen möglich. Jedoch sei die Notfallversorgung sichergestellt.

Am 07 März 2019 sind die Beschäftigten des psychologischen- und sozialen Dienst aufgefordert, an den Aktionen mitzumachen. Alle Betroffenen sollen sich beteiligen am 08 März zusammen an einer Streikdemo in Marburg.

Quelle: dpa

 

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Bei der Caritas in Münster verdienen die Pflege-Azubis mehr als angehende Mauerer

Bildinhalt: Eine Studentin schreibt mit einem Kugelschreiber in einem Buch

In Pflegeberufen erhalten die Auszubildende bei der Caritas mehr Gehalt als zukünftige Mechatroniker, Mauerer und Versicherungskaufleute. Laut des Diözesan-Caritasverbands Münster gilt dieses für Einrichtungen des katholischen Wohlfahrtsverbands im nordrhein-westfälischen Teil des Bistums.

Bei der Caritas in NRW zählt wird nach West Tarif bezahlt. Die Ausbildenden erhalten in den drei Ausbildungsjahren, als angehende Pflegekraft im Durchschnitt 1 115 Euro brutto im Monat. Nach den Angaben des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) erhalten Maurer im Durchschnitt 1 110 Euro, Versicherungskaufleute 1 028 Euro und Mechatroniker 1 047 Euro.

In Münster und am Niederrhein bei den Caritas-Trägern erhalten die Auszubildenden in der Kranken-, Alten- und Kinderkrankenpflege das gleiche Brutto-Monatsgehalt. Im ersten Ausbildungsjahr 1 090 Euro, im zweiten Ausbildungsjahr 1 152 Euro und im dritten Ausbildungsjahr 1 253 Euro. Zusätzlich gibt es Zuschläge für Dienste an Wochenenden, Feiertagen, nachts, Urlaubs- und Weihnachtsgeld. 

 

Dazu profitieren die Auszubildenden vom System der Kirchlichen Zusatzversorgungkasse (KZVK), für die Mitarbeiter der Caritas baut diese die Betriebsrenten auf. Die Caritas-Träger in NRW bieten mehr als 4 500 Ausbildungsplätze im Bereich der Pflege an.

Für Altenpfleger 1 976 Plätze, für Krankenpfleger 2 244 und für Kinderkrankenpfleger 313. Was verdienen die ausgelernten Fachkräfte im Durschnitt. Dieses ist von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich. Im Durschnitt verdienen Altenpfleger 1 700 – 2 200 Euro im Monat, Krankenpfleger bekommen im durschnitt 1 900 – 2 700 Euro und Kinderkrankenpfleger 2 200 – 3 200 Euro. Quelle: pflegestudium.de Beispielsweise bei der Altenpflege verdient in Sachsen-Anhalt eine Pflegefachkraft 1 985 Euro und in Sachsen 2 050 Euro. Doch in Baden-Württemberg das bundesweit am besten vergütet, verdient ein Altenpfleger 2 937 Euro.

Im Osten hingegen 2016 lagen die Löhne deutlich niedriger bei rund 1 600 Euro brutto, dagegen im Westen rund 2 050 Euro. 

Die Gehälter stiegen in der Altenpflege von 2015 – 2016 um 2,5 Prozent und in den neuen Bundesländern um 5,64 Prozent. Quelle: pflegen-online.de Quelle: kirche-und-leben.de

Immer weniger wollen Kranken- und Gesundheitspfleger werden. So waren es im Schuljahr 2018/2019 in Rheinland-Pfalz rund 3 500 Auszubildende, damit 5 Prozent (170) weniger als das Jahr davor. Dieses hatte das Statistische Landesamt am 4 Januar 2019 in Bad Ems mitgeteilt. An den Schulen des Gesundheitswesens gingen die Zahlen auf rund 7 800 Schüler (1,4 Prozent) zurück.

So wurde Beispielsweise eine Ausbildung zum Ergotherapeuten von weniger Azubis in Angriff genommen. Bei den Auszubildenden Notfallsanitäter gab es 21 Prozent und bei den Krankenpflegehilfe 14 Prozent. Für Schüler aus anderen Ländern war scheinbar der Beruf im Gesundheitswesen attraktiv. Beim Landesamt sagte ein Sprecher: „Die Zahl der ausländischen Auszubildenden an den Schulen des Gesundheitswesens war mit etwa 900 so hoch wie nie zuvor“.

Die Zahl mit dem Vorjahr verglichen zeigt, dass die Zahl der Deutschen Auszubildenden um 2,7 Prozent gesunken ist. Um zehn Prozent ist im Gleichenzeitraum dagegen die Anzahl der Schüler mit einer anderen Staatsangehörigkeit gestiegen.

Quelle: dpa

 

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Studie des Zentrums für Qualität in der Pflege (ZQP): Pflegeberufe für die Schulabgänger weniger attraktiv

Bildinhalt: Eine Schülerin die etwas auf einem Papier zeichnet

In der Studie vom ZQP wurden 1532 Schüler befragt zwischen 14 und 18 Jahren zum Pflegeberuf. Von 100 Prozent wollen sechs Prozent von Ihnen wohlmöglich, beruflich nach ihrer Schulzeit in der Alten-, Kranken oder Kinderkrankenpflege arbeiten.

In die Altenpflege wollen 2,6 Prozent. Die ZQP-Studienautoren sagten: „Zieht man von diesen 2,6 Prozent diejenigen ab, die sich zwar sehr für die Altenpflege interessieren, aber ebenso für mindestens einen anderen Pflegeberuf, verbleibt nur eine sehr kleine Gruppe, für die die Altenpflege von vorrangigem Interesse wäre“. 

Bei den Schülern, die die Hochschulreife anvisieren wollen ist die Altenpflege weniger attraktiv als für die eine Hauptschulabschluss oder mittleren Schulabschluss ansteuern. Laut der Studie sind dementsprechend motiviert 3,4 Prozent der zukünftigen Abiturienten mit einem mittleren Schulabschluss und 2 Prozent mit einem Hauptschulabschluss.

Ralf Suhr, der Vorstandsvorsitzende des ZQP sagte: „Die Altenpflege ist ein anspruchsvoller Beruf, der fachlich immer herausfordernder wird. Denn gerade in stationären Einrichtungen werden viele hochaltrige Menschen mit Mehrfacherkrankungen versorgt“. Es „liege auf der Hand“, um für die Arbeitskräfte attraktiv zu sein müssten die Arbeitsbedingungen verbessert werden.

Suhr sagte: „Unsere Daten bestärken die Vermutung, dass das Ansehen der Altenpflege bei den meisten Schülern aktuell nicht gut ist, auch wenn die Zahlen der Ausbildungsanfänger zuletzt gestiegen waren“. Im Beruf mehr Gestaltungsfreiräume sein nötig, eine attraktivere Bezahlung und Aufstiegschancen. Rund 130 000 nötige Fachkräfte sollen in der Pflege fehlen bis zum Jahr 2030 in Deutschland, laut dem ZQP.

Quelle: aerzteblatt.de

 

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Brandenburg: Den Verbund der Pflegeschulen fördert das Sozialministerium mit 16 000 Euro

Bildinhalt: Mehrere 100, 50, 20, 10  Euro Scheine hält jemand in der Hand wie ein Fächer

Das Sozialministeriums Brandenburg hat für die Errichtung der Geschäftsstelle in Potsdam den Brandenburgischen Verbund der Pflegeschulen finanziell unterstützt mit 16 000 Euro. Am 3 März 2019 hatte das Ministerium mitgeteilt das Geld würde von Lottomitteln kommen. Susanne Karawanskij, die Sozialministerin von der Linken sagte, dass der Verbund eine tragende Rolle spiele bei der Reform der Pflegeberufe.

Ab Januar 2020 tritt das Pflegeberufgesetz in Kraft und wird die Ausbildung der Altenpflege, die Gesundheits- und Kinderkrankenpflege, sowie die Gesundheits- und Krankenpflege geändert. War es bisher das bevor die Ausbildung begonnen hatte die Auszubildenden sich entscheiden mussten welchen Pflegeberuf sie später arbeiten wollen, so können Sie in Zukunft nach Abschluss in allen Bereichen der Pflege tätig sein. Als Interessenvertretung soll der Verbund die kommenden Pflegeschulen in Aus-, Fort- und Weiterbildungen unterstützen. 

Im letzten Jahr am 28 Juni hat der Bundestag die „Ausbildungs- und Prüfungsverordnung für die Pflegeberufe“ verabschiedet. Somit ist der Weg frei für die gemeinsame Ausbildung von Kranken-, Alten- und Kinderkrankenpflegern. Die Pflegeausbildung soll mit der Reform gestärkt und attraktiver gemacht werden und an die Bedürfnisse angepasst werden der alternden Gesellschaft. So sollen in Zukunft die Pflegenden leichter zwischen den unterschiedlichen Tätigkeitsbereichen wechseln können und es sollen die Aufstiegsmöglichkeiten dabei erhalten bleiben. Zudem soll die Ausbildung EU passend werden. 63 200 Jugendliche hatten im Schuljahr 2016/17 eine Berufsausbildung in der Pflege angefangen. Dieses waren 2 000 mehr als im Jahr davor.

Die Bundesregierung wollte eigentlich die Ausbildungen Alten-, Kranken- und Kinderkrankenpfleger die bisher getrennt waren, zu einer Komplett generalistischen Ausbildung zusammenfassen. Doch dieses Modell hatte Widerstand besonders Seitens der CDU ausgelöst, dass einige Kritiker sich äußerten mit der Sorge, dass Hauptschüler von dem zu hohen Ausbildungsniveau abschreckt werden könnten.

Darum hat man einen Kompromiss gefunden und hat sich für ein 2-plus-1-Modell entschieden. So sollen alle Auszubildenden mit einer zweijährigen generalistischen Pflegeausbildung beginnen. Im Anschluss kann dann die Ausbildung fortgesetzt werden so das im letzten Jahr ein spezialisierter Abschluss anvisiert werden kann als Alten-, oder Kinderkrankenpfleger. In der Krankenpflege einen Einzelabschluss soll es in Zukunft nicht mehr geben.

Der Bundesgesundheitsminister Jens Spahn sagte: „Ich möchte, dass auch in Zukunft Haupt- und Realschüler die Chance und die Möglichkeit haben eine solche Ausbildung nicht nur zu beginnen, sondern auch erfolgreich abzuschließen. Denn wir brauchen jeden der kann und will, in der Pflege“, twitterte er.

Die neue Verordnung regelt die Einzelheiten zu den Mindestanforderungen, zur Ausbildungsstruktur, den Ausbildungsinhalten, den Prüfungen und der Anerkennung ausländischer Berufsabschlüsse. Auch für die akademische Pflegeausbildung trifft sie Regelungen. Die Bundesländer, Krankenhäuser, Pflegeeinrichtungen, Versichere sollen einzahlen.

Das noch teilweise erhobene Schuldgeld wird abgeschafft. Ab 2020 sollen die neuen Regeln gelten. Vom Bundesrat muss die neue Verordnung noch genehmigt werden. Die Vorgaben müssen noch von einer Fachkommission von den Ländern und den Pflegeschulen in Rahmenpläne und Lehrplänen angepasst werden. Quelle: aerzteblatt.de

Quelle: dpa

 

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Schleswig-Holsteins Sozialminister will die Eigenanteile für Pflegebedürftige begrenzen

Bildinhalt: Eine ältere Frau die auf einem Stuhl sitzt und eine graue Ledertasche auf dem Schoss hat und aus der Sie einen silberen Schlüsselbund mit Schlüsseln rausholt

Heiner Garg, Schleswig-Holsteins Sozialminister von der FDP will für Pflegebedürftige und den Angehörigen eine Belastungsbremse. Garg sagte den Zeitungen des Redaktionsnetzwerks Deutschland vom 04 März 2019: „Wir dürfen unsere Pflegebedürftigen nicht weiter aufs Sozialamt schicken“.

„Ich schlage vor, den Eigenanteil an den Kosten für Unterkunft, Verpflegung und persönlichen Bedarf bei unter 1.000 Euro monatlich zu deckeln.“ So sagte Garg, dass ein dynamisch steigender Steuerzuschuss nötig sei um die ständigen weiteren Erhöhungen der Beiträge zu verhindern. 

Um Hilfe für eine dementsprechende Bundesratsinitiative Schleswig-Holsteins und Hamburg hatte er geworben. Er sagte, dass die Vergütung für die Altenpflegerinnen und Altenpfleger verbessert werden müsse- „sonst werden diese Fachkräfte demnächst in den Klinikbereich abwandern, weil dort besser bezahlt werde“.

Die Pflegebedürftigen sollten hierfür nicht alleine die Kosten erbringen. Um eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe gehe es, die finanziert werden müsse über Steuermittel. „Ich rechne zu Beginn mit einer Summe zwischen 1,5 bis 2 Milliarden Euro.“

Quelle: dpa

 

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Der Bundesgesundheitsminister Jens Spahn will die Nutzung des Entlastungsbeitrages vereinfachen

Bildinhalt: Ein Roter Eimer mit zwei Reinigungsmittel zum sprühen, zwei weiße Gummi Handschuhe, ein grüner Putzlappen, ein Reinigungsmittel

Jedem Pflegebedürftigen steht seit 2017 125 Euro pro Monat für alltäglichen Hilfen zu Verfügung. Viele nutzen dieses jedoch nicht. Aufgrund von Unwissenheit wie eine repräsentative Studie bekannt gibt laut Tagespiegel. Beklagt jeder zweite das ein Informationsdefizit vorliegt. Quelle: tagesspiegel

Somit nehmen rund 70 Prozent der Betroffen die Entlastungsbreitrag Leistungen nicht wahr. Jens Spahn will dieses nun ändern und sich stark machen dafür, dass mehr Menschen die Pflegebedürftig sind die Hilfen nutzen können.

Der Entlastungsbeitrag kann Beispielsweise für Haushalts- und Einkaufshilfen genutzt werden. Diverse Beschäftigungsangebote können ebenfalls genutzt werden wie Spiele spielen, Besuch einen Demenz-Cafés oder Vorlesen. Auch Entlastungen im Haushalt wie Fenster putzen oder Rasen mähe. Betreuungsangebote zum Beispiel Begleitung zum Arzt oder Familie. Leistungen eines zugelassenen Pflegedienstes.

Sogenannte Pflegesachleistungen z.B. Reinigen der Wohnung oder Gedächtnistraining. Leistungen im Bereich der Selbstversorgung, wie z.B. Körperpflege können mit dem Entlastungsbeitrag nur im Pflegegrad 1 erhalten.

Angebote der Tages und Nachtpflege für die vereinbarten Pflegesätze, Unterkunft und Verpflegung sowie sogenannte Investitionskosten. Angebote der Kurzzeitpflege für die vereinbarten Pflegesätze, Unterkunft und Verpflegung sowie genannte Investitionskosten. Hier können auch die Fahrkosten erstattet werden zur Einrichtung.

Ab Pflegegrad 2: Wenn man den Anspruch auf Pflegesachleistungen nicht ausgeschöpft hat kann man bis zu 40 Prozent des dafür vorgesehenen Betrags auch für anerkannte Angebote zur Unterstützung im Alltag verwenden. Dabei sollte man beachten das dieses auch Auswirkungen auf das Pflegegeld haben daher vorher von der Krankenkasse beraten lassen. Ganz wichtig man muss die Rechnungen sammeln und bei der Pflegekasse einreichen. Im Monat nicht genutzte Beiträge können angespart werden. Für den Entlastungsbetrag muss man die Rechnungen sammeln, dieses bei der Pflegekasse einreichen und dann bekommt man den Entlastungsbetrag erstattet.

Am 2 März 2019 sagte Spahn der „Hessischen Niedersächsischen Allgemeinen“: „Manche pflegende Angehörige suchen vergeblich Hilfe“. „Darum sind wir mit den Ländern im Gespräch, wie Hilfsbedürftige den Entlastungsbetrag von 125 Euro einfacher nutzen können.“ Insbesondere sei das Ziel die Familien zu unterstützen.

Eugen Brysch, der Vorstand der Deutschen Stiftung Patientenschutz, sagte der Deutschen Presse-Agentur, dass bis lang vom Großteil der 2,6 Millionen die ihrer Angehörigen zu Hause versorgen der „Entlastungsbeitrag“ von 125 Euro im Monat nicht abgerufen wird. „Bei der Suche nach geeigneten Angeboten macht sich schnell Ernüchterung breit.“

Meist wird von den Pflegediensten nichts Angeboten oder zu wenig geleistet und viel Geld verlangt. So sein andere Anbieter Mangelware. Brysch sagte, dass die Zulassungshürden gesenkt werden sollten von den Ländern und bundesweit einheitlich sein sollten. „Auch Freunden, Nachbarn oder Minijobbern sollte es möglich sein, für solche hauswirtschaftliche Hilfen zugelassen zu werden.“ Zudem sollten die Preise für die Leistungen nicht-pflegerischer Tätigkeiten begrenzt werden.

Auch sollten die Beiträge nicht genutzt werden nicht verfallen, sondern auf bis zu 4 500 Euro angespart werden können und dann auch zeitlich ohne ein Verfallsdatum genutzt werden können.

Jens Spahn sagte zu der Zeitung: „Ab dem 1. Mai lassen wir auch Betreuungsdienste als Leistungserbringer zu. Die pflegen nicht, sondern helfen im Haushalt oder gehen mit dem Pflegebedürftigen spazieren.“ Selbstverständlich müssen hierfür auch qualitative Anforderungen erfüllt werden. Jedoch brauche es keine Ausbildung zu Pflegefachkraft.

Quelle: dpa

 

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Über die Sterbehilfe will das Bundesverfassungsgericht im April verhandeln

Bildinhalt: Die Justicia als Figur

Im April will das Bundesverfassungsgericht voraussichtlich über die Verfassungsbeschwerde gegen das strafrechtliche Verbot organisierter Sterbehilfe entscheiden. Wie die Zeitung der „Tagespiegel“ berichtet am Samstag, sei eine zweitägige mündliche Verhandlung vor dem Karlsruher Gericht für den 16 und 17 April geplant.

Mit mehreren Beschwerden setzt sich der zweite Senat des höchsten deutschen Gerichts auseinander: Sterbehilfeorganisationen, Privatleute, Sterbebegleitern, Ärzte, Pflegepersonen und Rechtsanwälten.

Dabei wenden Sie sich gegen den Paragraf 217 Strafgesetzbuch (StGB) in der Fassung des Gesetzes zu Strafbarkeit der geschäftsmäßigen Förderung der Selbsttötung vom Dezember 2015. Mit dem Verbot werfen die Beschwerdeführer dem Parlament vor, das dieses vor allem auf die Tätigkeit sogenannter Sterbehilfevereine zielt, ihre Grundrechte verletzt zu haben.

So fordern sie mehr Freiheit für Sterbehilfe und Sterbebegleitung. Am Freitag hatte das Bundesverfassungsgericht den Termin noch nicht bestätigt. In der Regel sprechen die Richter ihr Urteil erst einige Wochen oder Monate nach der Verhandlung.

Quelle: krankenkassen.de

 

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Die Pflegeversicherung hat letztes Jahr um die 3,5 Milliarden Euro Verluste gemacht

Bildinhalt: Mehrere 500 und 200 Euro Scheine

Um die 3,5 Milliarden Euro hatte die Pflegeversicherung 2018 an Verluste gemacht und musste dabei auf Gelder zurückgreifen um dieses auszugleichen. Die Finanzreserven sind dabei auf rund 3,37 Milliarden Euro gesunken, dieses würden 1,02 Monatsausgaben entsprechen, wie am 01 März 2019 das Redaktionsnetzwerk Deutschland berichtet, dabei hatten Sie sich auf die Antwort des Bundesgesundheitsministeriums berufen auf eine Anfrage von Sabine Zimmermann, die Bundestagsabgeordnete der Linken.

Die Rücklagen für Ende 2017 der Pflegeversicherung waren rund 6,9 Milliarden Euro, laut dem Bericht. Ab dem 1 Januar 2019 wurde der Beitragssatz für die gesetzliche Pflegeversicherung um 0,5 Prozentpunkte erhöht. 7,6 Milliarden Euro an zusätzlichen Einnahmen kommen für die Pflegeversicherung hinzu. Durch die immer mehr ansteigenden Zahl der Pflegebedürftigen wird der Beitragssatz immer weiter steigen, laut einer Studie von der Bertelsmann-Stiftung Mitte Januar. Die Autoren gehen davon aus das bis 2045 der Beitragssatz von 3,05 (2019) auf 4,25 Prozent ansteigt. 

Seit diesem Jahr 2019 ist der Beitragssatz der Pflegeversicherung um 0,5 Prozentpunkte gestiegen. Bis 2022 solle dieses noch reichen, macht Jens Spahn laut der Bild deutlich. „Aber wir brauchen jetzt schon eine Grundsatzdebatte darüber, was danach passiert.“ Karl Lauterbach, der stellvertretende SPD-Fraktionschef forderte erneut nach einer Bürgerversicherung. Lauterbach sagte der Zeitung der Funke-Mediengruppe: „Wir werden die steigenden Kosten in der Pflege auf Dauer nur finanzieren können, wenn auch Beamte und Privatversicherte in Zukunft Beiträge in die gesetzliche Pflegeversicherung einzahlen“.

Vom Pflegesystem haben die Gruppen Vorteile und zahlten weniger Beiträge. So hatte die Linke den Bundesgesundheitsminister Spahn und den stellvertretenden SPD-Fraktionschef Karl Lauterbach vorgeworfen nicht ernsthaft sich zu interessieren für eine Reform der Pflege. Für das Jahr 2019 fordern die Patientenschützer eine bessere Finanzierung wegen den steigenden Pflegebeiträgen.

Eugen Brysch, der Vorstand der Deutschen Stiftung Patientenschutz sagte: „Die Pflegeversicherung muss künftig die gesamten Pflegekosten übernehmen“. Durch einen Steuerzuschuss hätte der Staat die Verantwortung zu anzunehmen.

Außerdem würden durch die immer höheren Eigenanteile in Pflegeheimen, die Pflegebedürftige immer ärmer und auch gleichzeitig von den Sozialleistungen immer abhängig. So müssen für die Pflege neben einem Eigenanteil Beispielsweise in einem Pflegeheim die Unterkunft und Verpflegung selber finanziert werden.

Rund 1 800 Euro im Monat im bundesweiten Schnitt kamen so zusammen, dennoch gibt es bei den einzelnen Bundesländern Unterschiede. So wird seit längerem beraten über eine Reform der Finanzierung.

Quelle: aerzteblatt.de

 

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Rheinland-Pfalz: Möchte Migranten anwerben für soziale Berufe

Bildinhalt: Ein Student und zwei Studentinnen

Eine Auswertung eines Pilotprojektes in Rheinland-Pfalz lässt den Entschluss zu, dass Vorhaben Menschen, die geflüchtet sind in Sozial- und Gesundheitsberufen zu integrieren positiv sei. So hat sich in Rheinland-Pfalz die „LIGA der Freien Wohlfahrtspflege in Rheinland-Pfalz“ etabliert.

Diesem gehören an das Deutsche Rote Kreuz, die Caritas sowie die Arbeiterwohlfahrt und noch andere. Die LIGA schreibt auf ihrer Internetseite: „Den bestehenden und zukünftig weiter wachsenden Fachkräftebedarf, vor allem in pflegerischen und erzieherischen Berufen, begreift die Initiative dabei als Chance zur Integration von geflüchteten Menschen“.

An drei Standorten Bad Kreuznach, Kaiserslautern und in den Regionen Koblenz/Neuwied/Mayen haben seit dem Beginn des Projektes 2017, 124 Menschen an den Qualifizierungs- und Orientierungsmaßnahmen für Berufe der Sozial- und Gesundheitswirtschaft dran teilgenommen. 

Von den Teilnehmern wurden beinahe 33,33 Prozent nachdem in ein sozialversicherungspflichtiges Arbeitsverhältnis oder in einer Ausbildung aufgenommen. Sowie ein Drittel hatte sich danach für ein Sprachkurs, ein Studium oder eine andere Qualifizierung in dem Berufsspektrum entschieden. Sabine Bätzing-Lichtenthäler, die Arbeits- und Sozialministerin sagte, ein großes Potential würde in der Zuwanderung stecken um dem Personalnotstand entgegenzuwirken.

Im Januar hatte Bätzing-Lichtenthäler in Mainz, gesagt dass die Arbeitgeber in der Sozialwirtschaft mehr darauf aufmerksam gemacht werden sollen für das Potenzial von den Geflüchteten und dabei den Geflüchteten den Beruf näher zu bringen. „Soziales integriert – Chance solidarische Sozialwirtschaft“. Heidrun Schulz, die Vorsitzende der Geschäftsführung der Regionaldirektion Rheinland-Pfalz-Saarland sagte: „Die Initiative hat geflüchteten Frauen und Männern einen Einblick in die Vielfalt der Sozial- und Gesundheitsberufe eröffnet. Und das mit Erfolg.

Dieses Beschäftigungsfeld bietet geflüchteten Menschen eine Chance, auf dem rheinland-pfälzischen Arbeitsmarkt Fuß zu fassen“, Auch der LIGA-Vorsitzende Andreas Zels zog nach der Vorstellung der Ergebnisse der Initiative eine erste positive Bilanz und betonte: „Mit diesen Quoten können die LIGA-Initiative und die Aktivitäten in den Pilotregionen mit Fug und Recht als Erfolgsmodell bewertet werden.“

Quelle: aerzteblatt.de

 

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Die Bahn will beim Mobilitätsservice für Behinderte Menschen sparen

Bildinhalt: Ein Regionalzug von der Deutschen Bahn

Der Mobilitätsservice hatte bisher geholfen bei der Planung der Bahnfahrt. Wenn Beispielsweise ein Kunde mit einem Rollstuhl von Hamburg nach München gereist ist, hat er beim Mobilitätsservice angerufen und dort haben die Bahn Mitarbeiter die Fahrt organisiert vom Ticket bis hin zu Helfer, der am Gleis steht. Der Helfer hilft dann Beispielsweise beim Umstieg mit dem Rollstuhl.

Jedoch ist dieses seit Februar auf einigen Strecken nicht mehr so leicht. So hatte die Deutsche Bahn mitgeteilt, dass der Mobilitätsservice nur noch genutzt werden kann, wenn für die Fahrt konzerneigene Tochterunternehmen genutzt werden oder das Bahnunternehmen einen Vertrag hat mit der Deutschen Bahn. Dadurch wird es auf einige Strecken komplizierter und es genügt somit nicht mehr nur den Mobilitätsservice anzurufen. 

Für die Reise müssen eventuell mehrere Unternehmen angerufen werden für eine Reibungslose Fahrt. Es gehe dabei um Geld, die Deutsche Bah sagte, dass Menschen mit einer Behinderung „bedeutende Kunden- und damit Zielgruppe" sein.

Jedoch habe man bisher den Service „unentgeltlich und ohne vertragliche Basis organisiert" für den Wettbewerb. Die Anzahl der MSZ Anfragen sei innerhalb von 3 Jahren um 50 Prozent (850 000) angestiegen. Damit in Zukunft der Buchungsservice aus einer Hand man anbieten könne müsse zu einer „gerechten Kostenaufteilung aller beteiligten Wettbewerbsunternehmen" kommen. Bislang hätten sich die 18 Deutschen Bahn Konkurrenten geeinigt das sich die Kunden weiter an den Mobilitätsservice wenden.

Quelle: bahn.de

 

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Über 50 000 Brandenburger sind an Demenz erkrankt

Bildinhalt: Eine älter Mann über sein kopf sind weiße Puzzelteile gezeichnet die für unordnung im Kopf stehen

Laut dem Brandenburger Gesundheitsministerium sind rund 58 000 Brandenburger an Demenz erkrankt. In den nächsten Jahren wird eine steigende Tendenz erwartet, durch die immer älter werdenden Menschen und die damit verbundenen Erkrankungen.

Bis zum Jahr 2030 rechnet man mit rund 87 400 Betroffenen laut den Berechnungen des Landes-Kompetenz-zentrums Demenz, des Landesamtes für Statistik und des Deutschen Zentrums für Altersfragen. Im letzten Jahr hatte das Kompetenzzentrum 60 Kurse veranstaltet an denen 720 Angehörige teilgenommen haben. Auch 2019 wird die Schulungsreihe „Hilfe beim Helfen“ weitergeführt.

Seit 2016 gibt es das Kompetenzzentrum der Alzheimer-Gesellschaft Brandenburg. Auch 2019 wird den Angaben zufolge die Schulungsreihe „Hilfe beim Helfen“ fortgesetzt. Das Kompetenzzentrum in Trägerschaft der Alzheimer-Gesellschaft Brandenburg besteht seit 2016. Es wird im Rahmen der Pflegeoffensive des Landes vom Ministerium gefördert. 

Alzheimer hat sieben Stufen In Deutschland leben gegenwärtig fast 1,6 Millionen Demenzkranke. Jeden Tag erkranken nach Angaben der Deutschen Alzheimer Gesellschaft mehr als 100 Personen an Demenz. Die Alzheimer-Demenz ist nach dem deutschen Nervenarzt Alois Alzheimer benannt, der im Jahre 1906 erstmals die für die Erkrankungen typischen Ablagerungen im Gehirngewebe beschrieb.

Die Alzheimer Erkrankung tritt vor allem im fortgeschrittenen Alter auf. Die Patienten sind meistens über 80 Jahre alt. In seltenen Fällen kommt die Erkrankung auch schon bei 50-Jährigen vor. Bis heute ist die genaue Ursache der Alzheimer-Demenz nicht bekannt.

Die Forscher können nur sagen das die Erkrankung zur Zerstörung von Nervengewebe im Gehirn führt und somit den Informationsaustausch zwischen den intakten Zellen verhindert. Die Alzheimer Erkrankung ist nicht heilbar. Mit Medikamenten und geeignetem Training kann der Verlauf der Krankheit verzögert werden. Dadurch kann man Zeit gewinnen. Wertvolle Lebenszeit mit Freunden und Bekannten. Der DAK hat im Pflegereport 2017 festgestellt, dass die meisten Angehörigen, die sich in der häuslichen pflege um Demenzerkrankte kümmern, am Ende ihre Kräfte sind.

Laut dem Pflegereport sind 59 Prozent am Ende ihre Kräfte. Bei denen die Demenzkranke pflegen, fühlt sich bereits jeder dritte erschöpft. Neun von zehn pflegenden Angehörigen wünschen sich mehr finanzielle Unterstützung. Auch gibt es Uneinigkeiten bei der Unterbringung der Demenzerkrankten, Beispielsweise: welche die beste Unterkunft ist?. 35 Prozent halten das eigene Zuhause für den geeignetsten Ort. 22 Prozent sehen eine ambulante betreute Wohngruppe als den besten Ort und 16 Prozent halten das Pflegeheime als den geeignetsten Ort.

Die wünsche decken sich leider nicht mit der Realität. Denn die Wohngruppen Unterbringung ist nicht immer möglich, wegen mangelnden Angeboten. Etwa zwei Prozent leben derzeit in Wohngruppen. Auch die Medizinische Versorgung von Demenzerkranken, hat laut dem Pflegereport erhebliche Mängel. Pro Quartal wird jeder mindestens einmal ärztlich behandelt und drei von vier kommen pro Jahr ins Krankenhaus.

Im Krankenhaus wird am meisten Flüssigkeitsmangel festgestellt. Dieses ist sehr bedenklich. Im Pflegereport erzählte jeder zweite, der sich um Angehörige mit Demenz kümmert, dass er ein gutes Leben mit Demenz, für durchaus möglich hält. 80 Prozent wünschen sich mehr Anerkennung für Angehörige und mehr Respekt gegenüber den Erkrankten.

Der Chef der DAK Storm sagt zum Abschluss: „Wir müssen die Krankheit als soziale Tatsache akzeptieren und lernen, Betroffene mitsamt ihrer Persönlichkeit zu respektieren“. Darauf machte Storm besonders aufmerksam „Menschen mit Demenz haben das gleiche Recht auf Würde, Selbstbestimmung und ein sinnerfülltes Leben wie wir alle.“ Quelle: tagesspiegel.de

Quelle: dpa

 

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Microsoft Holo Lens das Werkzeug der Zukunft für Menschen mit Behinderung

Bildbeschreibung: Microsoft Hololens

Technologie nimmt immer mehr Einzug in die Haushalte unserer Gesellschaft. Gerade für Menschen mit Behinderung können technologische Errungenschaften eine große Unterstützung darstellen. Die Firma Microsoft hat ihre neue Version der Argument Reality Brille "HoloLens" in der Version 2 vorgestellt. Für die Industrie und Medizin gibt es bereits heute Lösungen, die mit der HoloLens realisiert wurden. 

Was ist die HoloLens überhaupt: Bei der HoloLens handelt es sich um eine zusätzliche Brille, die der Anwender auf dem Kopf trägt. Diese Brille ist eine Argument Reality Brille. Das soll bedeuten, dass mit Hilfe dieser Brille Computerobjekte scheinbar im realen Raum erscheinen. Diese Objekte lassen sich durch Handbewegungen steuern oder bedienen. Da die HoloLens aber auch Sensoren beinhaltet, die den Raum des Betrachters abtastet, eine Grundvoraussetzung um überhaupt 3D Objekte scheinbar real im Raum erscheinen zu lassen und bedienen zu können.

Gerade für Menschen mit einer Sehbehinderung, eröffnet die Möglichkeit räume abzutasten, ganz neue Möglichkeiten. So kann diese Abtasttechnologie dazu genutzt werden um sehbehinderten Menschen eine räumliche Orientierung, über entsprechende Sprachausgabe, zu ermöglichen. In diesem Video wird die Funktionsweise sehr gut veranschaulicht:

 

 

Weltweit finden sich immer mehr Unternehmen mit dem Leitsatz "Inklusion durch Technologie", wie bspw. in Deutschland die Inclusify AG.

 

 

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Pflege steht auf Investitionskurs

Bildinhalt: Ein Laptop und daneben liegt auf dem Tisch ein Touchpad das mit dem Laptop verbunden ist. Auf den Touchpad malt jemand mit einem Stift.

Nach einer Studie steht der Pflegemarkt auf den Kurs Investition und Wachstum. So planen beinahe 50 Prozent der 300 befragten Leitern und Geschäftsführer von Pflegeheimen in den nächsten beiden Jahren Modernisierungen, Sanierungen sowie Aus-, Um-, oder Neubauten.

Laut einer Umfrage der Evangelischen Bank zur Situation der Pflegewirtschaft in Deutschland. Zudem überlegen weitere 11 Prozent dementsprechende Schritte. Die Bettenkapazität will jede 5 Einrichtung ausbauen und 7 Prozent denken über die Option nach.

So haben 25 Prozent der befragten im Hinblick die vom Gesetzgeber geforderten Ambulantiesierung das Geschäftsmodell erweitert oder geändert. Am 26 Februar 2019 hatte über die Studie das Handelsblatt darüber berichtet. Christian Ferchland, das Vorstandsmitglied der Evangelischen Bank sagte: „Allein aufgrund der demografischen Entwicklung erwarten wir im deutschen Pflegemarkt intensives Wachstum".

Zudem braucht es in Zukunft nicht nur Pflegeeinrichtungen, es bedarf auch neue Konzepte im Bereich Betreiber und Immobilien. Wie hoch die Investitionen sein die lässt sich aus der Studie nicht erkennen. Laut einen Pflegeimmobilienreport vor 3 Jahren wird der Investitionsbedarf in der Altenpflege 2030 auf 55 Milliarden Euro geschätzt.

Ein immer wichtigerer Aspekt spielt die Digitalisierung. Auf der Kehrseite sehen jedoch 72 Prozent der Befragten ein Manko bezüglich der Mehrkosten wie Beispielsweise das Instandhalten der Technik sowie die damit verbundenen Einweisungen und Schulungen. Nur 42 Prozent sehen eine Entlastung für das Pflegefachpersonal in der Pflege.

Christian Schwarzrock, der Abteilungsleiter des Finanzmanagements bei der Evangelischen Bank sagte: „Vorbehalte gegen die Digitalisierung hemmen das Fortschreiten neuer Technologien". So sehe er das die Bewohner vom schnelleren WLAN profitieren könnten, sowie Sensoren im Boden die bei Stürzen oder Bewegungen die ungewöhnlich sind die Pflegefachkräfte alarmieren. In Zukunft würde dieses auch von den Bewohnern immer mehr gefordert werden.

Die Digitalisierung der Dokumentation, der Einsatz eines Pflege- oder Reinigungsroboter würde sich positiv auswirken für die Bewohner, denn dadurch könnte man sich Individueller auf die Bewohner einstellen.

Dagegen haben 13 Prozent der Befragten Angst, dass durch die Digitalisierung Pflegefachkräfte eingespart werden. Von Oktober bis Dezember letzten Jahres wurden von der genossenschaftlich organisierte Evangelische 301 Geschäftsführer und Verwaltungsleiter dazu telefonisch von Pflegeeinrichtungen befragt.

Quelle: handelsblatt.com

 

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Neue Gesetzes Änderungen für März 2019

Bildinhalt: Der Plenarsaal im Reichstag

Ab März 2019 soll der Mindestlohn für Beschäftigte im Baugewerbe bei der Lohngruppe 1 von 11,75 Euro auf 12,20 Euro pro Stunde der Loh steigen. Bei der Lohngruppe 2 wird der Lohn auf 15,20 Euro (West), 12,20 Euro (Ost) und 15,05 Euro (Berlin) erhöht. Derzeit lag der Mindestlohn bei 14,95 Euro sowie 14,80 Euro.

Mütterrente wird angehoben

Bei der Mütterrente II wird die Bestandsrenten erhöht. Wenn die Kinder vor dem 1 Januar 1992 geboren wurden erhalten die Mütter mehr Rente. So bekommen Sie wie zurzeit 2 nun 2,5 Entgeltpunkte für die Rente. Je Kind werden die Renten um 16,02 pro Monat (Westen) und 15,35 Euro (Osten) erhöht. So wurde die erweiterten Mütterente bei den Neurenten, die seit Januar 2019 angefangen haben mit einberechnet.

Im März sollen die Neurenten jetzt erhöht werden. Dabei soll der Zugschlag nachbezahlt werden.

Berlin bekommt neuen Feiertag

Berlin bekommt am 8 März einen neuen Feiertag „Weltfrauentag“. An diesem Tag haben die Arbeitnehmer frei, es ist Frauentag.

Wie jedes Jahr

In Deutschland ist ab dem 1 März bis zum 30 September wieder nicht erlaubt Hecken zu entfernen oder stark zu beschneiden. Damit sollen die Vögel und Insekten geschützt werden. Die Sommerzeit beginnt wieder am 31 März die Uhren werden eine Stunde vorgestellt.

Zeitumstellung

Die EU ist zurzeit in Gesprächen die Zeitumstellung abzuschaffen. So sein die Mitgliedsstaaten in Gesprächen und für die letzte Zeitumstellung ist 2021 erwähnt wurden.

Brexit

Am 29 März 2019 um 23 Uhr soll Großbritannien aus der Europäischen Union austreten. Jedoch will die Premierministerin Teresa May zu ihren Brexit-Plan am 12 März abstimmen lassen.

Quelle: AFP, dpa

 

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Eine Pflegebedürftigkeit die im Alter sein könnte schieben die aller meisten Weg

Bildinhalt: Eine Stundentengruppe

Laut einer Umfrage über eine mögliche Pflegebedürftigkeit im Alter schieben die meisten Deutsche dieses in den Hintergrund. Am 22 Oktober im letzten Jahr wurde eine Studie der Betriebskrankenkasse BKK veröffentlicht in der Rund 55 Prozent der befragten sich nicht mit dem Thema auseinandersetzen wollen.

Danach fühlt sich jeder Fünfte noch zu jung, sich mit der Pflegebedürftigkeit im Alter zu beschäftigen. Im August wurden für die Studie in Deutschland „Pflege von morgen“ rund 1 000 Menschen zwischen 18 und 65 Jahren über das Internet dazu befragt. Die Zahl der Pflegebedürftigen in 20 Jahren um 33,33 Prozent soll auf vier Millionen ansteigen laut den Einschätzungen der BKK.

Nur 51 Prozent der 55- bis 65-Jährigen denken selber einmal ein Pflegefall zu werden. Rund 47 Prozent haben, die sich mit dem Thema Pflege beschäftigen in ihrem nähren Umfeld Pflegefälle erlebt. So erreiche die Frage einen erst, wenn man mit dem Thema Altenpflege in Berührung kommt. Lutz Kaiser, der BKK-Vorstand sagte: „Unsere Erfahrung zeigt: Wer weiß, was ihn erwartet und wo er im Falle des Falles Unterstützung bekommt, kann in der Regel besser damit umgehen“.

Als ein Beweis sehen die Forscher die Ergebnisse, das Unangemessen und das Leben im Alter ignoriert würde. So wissen 60 Prozent der Teilnehmer nicht wie viel Sie für Pflegeversicherung zahlen müssen. Eine vermehrte Aufklärung über das Thema sehen die Forscher als Lösung. Dadurch würden sich Ängste abbauen lassen.

Die R + V – Versicherung hat am 8 Mai 2018 nach einer Umfrage dies festgestellt. Dabei haben die Frauen eine deutlich größere furcht, als bei den Männern pflegebedürftig zu werden. Das R + V Infocenter befragt jährlich die Menschen schon seit 1992 nach ihren Ängsten.

Es wurden 2 400 Menschen befragt und dabei war die Angst vor Pflegebedürftigkeit ein „Dauerbrenner“. In den vergangenen 26 Jahren wurde Sie konstant von rund 50 Prozent der Befragten genannt. Brigitte Römstedt, die Leiterin des R+V-Infocenters sagte: „Diese Befürchtung hat einen sehr realen Hintergrund angesichts der rund 2,6 Millionen Pflegebedürftigen in Deutschland – Tendenz steigend“.

Laut der Umfrage haben 48 Prozent der Männer große Angst vor einer Pflegebedürftigkeit und bei den Frauen sind es sogar 57 Prozent. Als Begründung sagte Römstedt: „Pflege ist weiblich“. „Zum einen sind zwei Drittel der Pflegebedürftigen Frauen. Zum anderen kümmern sie sich in den meisten Fällen um die häusliche Pflege von Angehörigen.“ Mit wachsendem Alter steige stetig die Angst vor der eigenen Pflegebedürftigkeit, zeigt die Befragung. Danach sind Jugendliche bis 19 Jahren „noch recht entspannt“.

Die Jugendlichen gaben nur 23 Prozent solcher Ängste an. Junge Erwachsene ab 20 Jahren hätten schon 40 Prozent große Angst im Alter pflegebedürftig zu werden. Ab einem alter von 40 Jahren seien es schon 57 Prozent. Ab 60 Jahre haben laut Umfrage fast zwei Drittel 64 Prozent Angst davor ein Pflegefall zu werden. Was sind die größten Ängste im Alter? Die aller meisten haben in der Zukunft Angst vor der Unselbständigkeit. Dieses ergab eine Online-Umfrage vom Institut market im Auftag von Silver Living.

Die Menschen im alter von 60 bis 69 Jahren haben, besonders Angst ein Pflegefall zu werden, das gaben 78 Prozent in den vorliegenden Altersgruppen an. Etwa 75 Prozent haben Angst schwer zu erkranken. Die Demenz macht auch vielen sorgen davor fürchten sich 62 Prozent, laut der Online Umfrage und 61 Prozent haben Angst nicht mehr alleine sich im Alter zurecht zu finden.

Eine wichtige Rolle spielt für alle, die spätere Wohnform. Fast jeder wünscht sich später im eigenen Haus oder in der eigenen Wohnung betreut zu werden. Jedoch will kaum jemand im Haushalt von den Kindern oder Enkelkindern betreut werden. Eine Alternative ist auch noch das Betreute Wohnen in speziellen Wohnanlagen. Niemand möchte später in ein Pflegeheim ziehen. Quelle: kurier.at 

 Quelle: aerzteblatt.de

 

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