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Niedersachsen: Die Pflegekammer sieht sich nicht richtig verstanden

Bildinhalt: Ein Pflegebedürftiger im Bett und der Angehörige hält seine Hand

In Niedersachsen ist nach der Sicht der neuen Pflegekammer die starke Kritik an dieser ein Zeichen wegen dem Frust über die Arbeitsbedingungen in der Pflege. Sandra Mehmecke, die Kammerpräsidentin sagte, der Oldenburger Nordwest-Zeitung: „Die Pflegekammer scheint gerade der Aufhänger für einen Protest zu sein, der sich über jahrelang aufgestauten Frust über schlechte Arbeitsbedingungen, Personalknappheit und geringe Bezahlung manifestiert“.

Aufgrund der geforderten Hohen Beiträge hatte sich der Proteste gebildet. Sandra Mehmecke sagte: „Wir haben mit Protest gerechnet, aber die Intensität hat uns tatsächlich völlig überrascht.“ So sagte Sie, das Sie mit anschaue eine Online Petition die sich nach dem geforderten Hohen Beträgen gebildet habe zur Auflösung der Pflegekammer mit Sorge. Alle würden an einen Lösungsvorschlag arbeiten, auch wenn die Beitragsfinanzierung nicht zu dem Gespräch stehe.

Sie habe außerdem gesagt: „Ja, diese Kritik haben wir verstanden und es ist keine Frage, dass wir auch Fehler gemacht haben.“ Vor Weihnachten hatten alle Pflegekammermitglieder einen Bescheid erhalten über den Höchstbeitrag von 140 Euro ab der zweiten hälfte des Jahres 2018, was den Jahreseinkünften von 70 000 Euro entspreche.

Aufgrund dessen haben sich Verdrossenheit darüber breitgemacht, dem sich auch das Sozialministerium mitangeschlossen hatte. So sei es sehr unglücklich mit einem Bescheid den Mitgliedern des Höchstbetrages vorm Fest zu drohen, wenn sie nicht schnell ihre Einkommensverhältnisse mitteilen.

In Niedersachsen gehören 2017 per Gesetz zur beschlossenen berufsständigen Selbstverwaltung an, alle Fachkräftig die tätig sind in der Kranken-, Alten- und Kinderkrankenpflege.

Quelle: aerzteblatt.de

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Patientenschützer fordern zur Hilfsangeboten einen besseren Zugang

Bildinhalt: Ein roter Putzeimer mit Seifenwasser eine Hand hält einen gelben Lappen

Auf Erleichterungen drängen die Patientenschützer, für Pflegebedürftige Beispielsweise bei den Entlastungshilfen wie Einkaufen, Putzen oder das Spazieren gehen, das dieses auch in Anspruch genommen werden können.

Eugen Brysch, der Vorstand der Deutschen Stiftung Patientenschutz, sagte der Deutschen Presse-Agentur, dass bis lang vom Großteil der 2,6 Millionen die ihrer Angehörigen zu Hause versorgen der „Entlastungsbeitrag“ von 125 Euro im Monat nicht abgerufen wird. „Bei der Suche nach geeigneten Angeboten macht sich schnell Ernüchterung breit.“ Meist wird von den Pflegediensten nichts Angeboten oder zu wenig geleistet und viel Geld verlangt.

So sein andere Anbieter Mangelware. Brysch sagte, dass die Zulassungshürden gesenkt werden sollten von den Ländern und bundesweit einheitlich sein sollten. „Auch Freunden, Nachbarn oder Minijobbern sollte es möglich sein, für solche hauswirtschaftliche Hilfen zugelassen zu werden.“ Zudem sollten die Preise für die Leistungen nicht-pflegerischer Tätigkeiten begrenzt werden. Auch sollten die Beiträge nicht genutzt werden nicht verfallen, sondern auf bis zu 4 500 Euro angespart werden können und dann auch zeitlich ohne ein Verfallsdatum genutzt werden können. Quelle: dpa

Seit 2017 gibt es für alle ab Pflegegrad 1 bis 5 Entlastungsleistungen, wenn jemand zu Hause gepflegt wird von 125€ monatlich. Die Entlastungsleistung kann z.B. für Angebote zur Unterstützung im Alltag verwendet werden, hier bei muss man darauf achten was das jeweilige Bundesland anerkennt.

Diverse Beschäftigungsangebote wie Spiele spielen, Besuch einen Demenz-Cafés oder Vorlesen. Auch Entlastungen im Haushalt wie Fenster putzen oder Rasen mähe. Betreuungsangebote zum Beispiel Begleitung zum Arzt oder Familie. Leistungen eines zugelassenen Pflegedienstes. Sogenannte Pflegesachleistungen z.B. Reinigen der Wohnung oder Gedächtnistraining. Leistungen im Bereich der Selbstversorgung, wie z.B. Körperpflege können mit dem Entlastungsbeitrag nur im Pflegegrad 1 erhalten. Angebote der Tages und Nachtpflege für die vereinbarten Pflegesätze, Unterkunft und Verpflegung sowie sogenannte Investitionskosten. Angebote der Kurzzeitpflege für die vereinbarten Pflegesätze, Unterkunft und Verpflegung sowie genannte Investitionskosten.

Hier können auch die Fahrkosten erstattet werden zur Einrichtung. Ab Pflegegrad 2: Wenn man den Anspruch auf Pflegesachleistungen nicht ausgeschöpft hat kann man bis zu 40 Prozent des dafür vorgesehenen Betrags auch für anerkannte Angebote zur Unterstützung im Alltag verwenden. Dabei sollte man beachten das dieses auch Auswirkungen auf das Pflegegeld haben daher vorher von der Krankenkasse beraten lassen. Ganz wichtig man muss die Rechnungen sammeln und bei der Pflegekasse einreichen. Im Monat nicht genutzte Beiträge können angespart werden.

Die Beiträge die nicht innerhalb eines Kalenderjahrs ausgeschöpft wurden können für in das folgende Kalenderjahr übertragen werden. Hat man noch Ansprüche aus 2015 oder 2016, dann kann man dieses noch bis zum 31. Dezember 2018 nutzen. Für den Entlastungsbetrag muss man die Rechnungen sammeln, dieses bei der Pflegekasse einreichen und dann bekommt man den Entlastungsbetrag erstattet.

Der Pflegedienst oder Entlastungsdienst kann auch direkt mit der Pflegekasse abrechnen, somit muss man nicht vorher bezahlen. Ganz wichtig um den Verbrauch der Leistung zu ermitteln, sollte man sich vom Anbieter eine Rechnungsdurchschrift geben lassen.

Was muss bei der Kostenübernahme beachtet werden? Pflegedienst/Entlastungsdienst kann auch direkt mit der Pflegekasse abrechnen, wenn Sie eine Abtretungserklärung abgeben. In diesem Fall müssen Sie nicht in Vorkasse treten. Um zu sehen, wie viele Leistungen Sie schon verbraucht haben, sollten Sie sich vom Anbieter eine Rechnungsdurchschrift geben lassen.

Quelle: verbraucherzentrale.de

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Niedersachsen: Ein Verband von Heim- und Pflegedienstbetreibern bemängelt „Chaos“ bei der Pflegekammer

Bildinhalt. Ein Klemmbrett mit ein Dokument zum Ankreuzen liegt auf einem Tisch und daneben liegen Medizinische Werkzeuge (Pinzetten aus Metall)

Carola Reimann, die Sozialministerin von der SPD sei gefordert, wegen der starken Kritik an die neue Pflegekammer Niedersachsen, so der Verband von Heim- und Pflegedienstbetreibern. Ricarda Hasch, die Landeschefin des Bundesverbands privater Anbieter sozialer Dienste (bpa) sagte am 3 Januar 2019 „Ohne Änderung des derzeitigen Pflegekammerkonzeptes wird der Pflegeberuf noch unattraktiver und die Personalnot noch größer werden“.

Außerdem sei es Aufgabe der Ministerin, das Chaos zu durchleuchten und dafür zu sorgen, dass nicht weiter die Pflegekräfte durcheinander gebracht werden. Für Pflegefachkräfte, die in Niedersachsen arbeiten sei die Mitgliedschaft Pflicht. Vor Weihnachten hatten alle Pflegekammermitglieder einen Bescheid erhalten über den Höchstbeitrag von 140 Euro ab der zweiten hälfte des Jahres 2018, was den Jahreseinkünften von 70 000 Euro entspreche.

Sylvia Bruns, die Gesundheitsexpertin von der FDP sagte am Landtag von Hannover :“Es besteht die Gefahr, dass einige der angeschriebenen Pflegekräfte aus Angst vor den angedrohten Strafen oder auch schlicht aus mangelnder Sprachkenntnis den angegebenen Höchstbetrag bezahlt haben, obwohl sie eigentlich viel weniger verdienen“. Als „unsensibel“ hatte das niedersächsische Sozialministerium die Maßnahme bemängelt.

Eine Prüfung der Beitragsordnung hatte die Pflegekammer angekündigt. Rund 34 000 Unterschriften hatte eine Online Petition „Auflösung der Pflegekammer Niedersachsen und Beendigung der Zwangsmitgliedschaften von Pflegekräften“ die Aufgrund dessen gestartet, ist laut bpa.

Quelle: aerzteblatt.de

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Pflege ist mehr als ein Beruf

Bildbeschreibung: Pressefoto von Jens Spahn.

Es war dieser kleine Film, mit dem sich Jens Spahn bei allen Pflegekräften bedanken wollte. Eine nette Geste, nur sind nicht alle Reaktionen so positiv auf den Filmbeitrag, spiegelt dieser doch kaum wieder, was wirklich Pflege für die Pflegekräfte oder pflegende Angehörigen bedeutet. Die Brigitte (hier nachzulesen) betitelt das so: ""Absolut realitätsfern": Video von Jens Spahn verärgert Pflegekräfte". Aber auch auf der Facebook- Seite von Jens Spahn (hier nachzulesen) sind viele negative Kommentare zu dem Video nachzulesen. Dieses kleine Video, es kommt einem vor wie ein Filmausschnitt aus einem neuen Kinobestseller. Das dabei die Kritik nicht gerade positiv ist, verwundert wenig, denn der Film vermittelt ein wenig Realitätsfremde. Wer den Tagesablauf in einer Pflegeeinrichtung kenn, weiß wie hektisch es manchmal werden kann und es nicht immer einfach ist, pflegebedürftigen Menschen die Aufmerksamkeit zu geben, die ihnen zusteht.

Auch die Pflege durch Angehörige ist nicht gerade ein leichtes Spiel. Gerade wenn die Angehörigen selber Familie haben und den Spagat zwischen Familie und Pflege leisten müssen. Wer keine eigene Familie hat und jemanden als Angehöriger pflegt, steht trotzdem zwischen Beruf, Pflege und all den anderen Verpflichtungen im Alltag. Wie strapazierfähig ist aber ein Pflegesystem das zu 75% aus pflegende Angehörige besteht und die anderen 25 % aus Pflegeeinrichtungen, die nicht selten unter Personalmangel leiden? Wenn wir dann noch bedenken, dass Deutschland vermutlich in der Zukunft zu 60% aus Mitbürger/Innen besteht, die sich im Rentenalter befinden, dann kann das für das Pflegesystem nicht gut sein. 

Leider sind bis heute die Kritischen Stimmen immer noch nicht laut genug zu hören. Vielleicht gibt es jetzt viele die sagen "Unser Pflegesystem ist doch gar nicht so schlecht". Das mag sicherlich stimmen, aber "nicht schlecht" ist oftmals nicht gut genug. Gerade die pflegebedürftigen Personen haben ein Recht auf gute Pflege und Spaß in ihrem Leben. Denn gerade diese Menschen haben ihre Leistungen in unserem Land erbracht, Kinder großgezogen und mit am Wohlstand im Land gearbeitet. Das verdient Dankbarkeit und das verdient eine gute Pflege.

Pflege als Beruf ist aber leider immer noch nicht so attraktiv. Nicht nur, dass das Pflegepersonal durch die Arbeit in der Pflege nicht selten selbst an gesundheitlichen Problemen leidet, nein, auch die Bezahlung ist vielerorts eher als "suboptimal" zu bezeichnen. Arbeitsbedingungen auch nicht immer optimal und wenn dann noch der chronische Personalmangel Leistungen abverlangt, dann kann daran nur noch die Qualität leiden. Wenn dann noch über Berechnungsschlüssel ermittelt wird, wie viel Personalaufwände für eine zu pflegende Person maximal aufgebracht werden darf, dann ist oft das zwischenmenschliche zwischen Pflegekraft und pflegebedürftigen kaum noch realisierbar, obwohl dieses für beide so wichtig ist.

 

 

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Die Zahl an Azubis in Rheinland-Pfalz in der Kranken- und Gesundheitspflege ist rückläufig

Bildinhalt: Eine Gruppe von Studenten in einem Lehrraum

Immer weniger wollen in Rheinland-Pfalz Kranken- und Gesundheitspfleger werden. Rund 3 500 Auszubildende gab es im letzten Schuljahr landesweit und somit 5 Prozent (170) weniger als im Jahr davor. Diese hatte das Statistische Landesamt 04 Januar 2019 in Ems mitgeteilt. So waren es 1,4 Prozent weniger Schüler rund 7 800 an den Schulen des Gesundheitswesens. Beispielsweise wurde weniger die Ausbildung zum Ergotherapeuten ergriffen.

Bei den Notfallsanitätern stieg die Ausbildungszahl der Schüler um 21 Prozent und bei den Krankenpflegern um 14 Prozent. Schüler aus anderen Ländern fanden den Beruf im Gesundheitswesen attraktiv. Ein Sprecher des Landesamtes sagte: „Die Zahl der ausländischen Auszubildenden an den Schulen des Gesundheitswesens war mit etwa 900 so hoch wie nie zuvor“. 

Bei den deutschen Auszubildenden ist die Zahl um 2,7 Prozent gesunken im Vergleich 2018/19 mit dem Jahr davor. Die Zahl der Schüler mit einer anderen Staatsangehörigkeit ist dagegen um zehn Prozent gestiegen. Quelle: aerzteblatt.de

In Saarland in einem Modellprojekt der saarländischen Standortagentur Saaris und des Bundesgesundheitsministeriums, sollen für die Pflege mehr Kräfte aus Migranten angeworben werden, dieses hatte Monika Bachmann die Saar-Gesundheitsministerin (CDU) am 3 Dezember 2018 vorgestellt. Unter dem Personalmangel leiden die Pflegekräfte in der Alten- und Krankenpflege massiv. Der Grund ist das sich nur wenige für den Beruf entscheiden.

So ergab eine Anfrage der Grünen Anfang des Jahres an die Bundesregierung, dass 25 000 Stellen in der Kranken- und Altenpflege nicht besetzt sind. Zusätzlich fehlen 10 000 Hilfskräfte. Nach Angaben der Bundesagentur für Arbeit dauert es rund 175 Tage um eine Stelle die frei ist in der Pflege zu besetzen. Deshalb startet am 1 Januar 2019 das Modellprojekt um den Fachkräftemangel entgegenzuwirken, dieses wird über drei Jahre sein und mit 2,2 Millionen Euro finanziert.

Dabei sei das Ziel die Migranten und Flüchtlinge in den Pflegeberuf auszubilden und integrieren. Bachmann sagte: „Ich freue mich, dass dieses Modellprojekt im Saarland ins Leben gerufen wurde und nun über die Grenzen hinaus zur Verbesserung der Situation in der Pflege beitragen kann“. Das Modul hat dabei drei Wege: Für die Ausbildung der Flüchtlinge in der Pflege vorzubereiten und zu gemeinsam zu begleiten, Mediziner auf die ärztliche Kenntnisprüfung vorbereiten, in Haushaltsführungen die Ausbildung und ambulante Betreuung mit zusätzlichem Stützunterricht zu begleiten.

Eine Allgemeine Ausbildung in der Alten- und Krankenpflege sei dabei der Schwerpunkt des Programms. Der Schulische Weg sei für die Migranten kaum zu bewältigen. Durch fehlende Sprachkenntnisse, oder auch die fehlende Schulische Bildung. Christoph Lang der Saaris-Chef sagte: „Das Projekt setzt deshalb schon früher an“. Darum hat das Projekt ein Vorbereitungskurs mit Vorpraktika.

Mit einem Qualifizierungspraktikum startet im Januar das Modellprojekt. Lang sagte: „Das hilft den Teilnehmern bei der Entscheidung, ob sie diesen Beruf überhaupt ergreifen wollen“. Im Vorwege die Abbrecherquote gering zu halten sei auch ein Ziel. Damit auch spätere Unstimmigkeiten ausgeschaltet werden. So sagte Lang: „Wenn jemand sagt, dass er oder sie nur Männer oder Frauen pflegt, ist das natürlich ein klares Ausschlusskriterium“. „Das kann es nicht geben.“ Je nach Bildungstand folgt ein zwölf- bis 15-monatiger Vorbereitungslehrgang, der die Teilnehmer für die Pflegeausbildung fit machen soll.

Im Land soll dieser dann bei den Ausbildungsträgern sein, dabei jeweils durch einen Stützungs-Unterricht von fünf Stunden pro Woche unterstützt. Lang sagte, dass es bis jetzt das Konzept nur in Planung vorlege, doch es gebe bereits erste Gespräche. Auch sei schon die Richtung klar, dass es eine generalistische Pflegeausbildung sein wird, für die ein interkulturelles Ausbildungskonzept geplant sei.

Lang hatte dabei noch nicht bekannt gegeben wie viele am Pilotprojekt teilnehmen. So rechne man bei Qualifizierungspraktikum mit 100 bis 200 interessierten. Zurzeit sind die Vorbereitungskurse auf zweimal 20 Teilnehmern ausgerichtet. Beim Welcome-Center von Saaris ist das Projekt zu finden, dort wird auch eine Stelle mit Gesundheit entstehen.

Die Anerkennung von ausländischen Abschlüssen finde dort auch statt. Durch Schulungen sollen fehlende Qualifikationen erlangt werden könne bei entsprechender Vorbildung. Das nach der Projektlaufzeit das Programm weiter Unterstützung findet, davon ist Bachmann überzeugt.

Quelle: saarbruecker-zeitung.de

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Paritätischer fordert Reformpaket

Bildbeschreibung: Obdachloser Mann auf der Straße

Altersarmut ist immer noch ein Thema, welches immer wieder seinen Platz findet. Somit fordert der Paritätische in seiner Presseerklärung (hier als PDF- Download) dringende Reformen. 424 Euro sind längst nicht mehr ausreichend, sondern 628 Euro sollten angemessen sein, so ist es in den Forderungen nachzulesen. Das der heutige Regelsatz mit 424 Euro nicht ausreichend ist, darüber haben wir bereits mehrfach berichtet.

In dem Armutsbericht (hier als PDF- Download) finden wir eine gute Aufschlüsselung über die Thematik. So sind etwa ein viertel der erwachsenen Armen in Pension oder Rente. Dabei stellen, neben den Erwerbstätigen, die Rentner und Pensionäre/Inn die zweit größte Gruppe da. Wer sich genauer mit den Zahlen befassen möchte, sollte sich den Bericht (hier als PDF- Download) detaillierter anschauen.

Woher kommt aber die Altersarmut: Eigentlich müsste man die gesamte Schuld auf die geringen Löhne schieben, denn rechnet man einmal aus, was jemand nach 45 Arbeitsjahren in die Rentenkasse eingezahlt hat und wie sich dieser Betrag auf die theoretisch 15 Jahre Rentenzeit als Rechengrundlage verteilen, wird einem deutlich, wie es zu den geringen Renten kommt. Also doch mehr in die Rentenkasse einzahlen und die Beitragssätze erhöhen? Mit Sicherheit nicht. Alleine schon die Gesamtrentenlast auf eine Institution wie die Rentenkasse zu verlagern und wie in der Vergangenheit geschehen, sich dann als Staat daraus zu bedienen um Löcher in der Staatskasse zu schließen, kann nur auf Unverständnis stoßen, wenn man bedenkt, wie gefüllt heute die Staatskassen sind. Da fragt sich der gesunde Menschenverstand doch, warum die seinerzeit benötigten Gelder nicht an die Rentenkasse zurück fließen?

Sicherlich, muss man das wieder differenzierter betrachten, denn Rentenzahlungen kann ein Staat nur so gestalten, dass die Zahlungen mit Nachhaltigkeit gesichert sind. Aber gab es da nicht noch den 2. Topf aus dem dann die Rentner mit zu geringer Rente ihre Grundsicherung erhalten? Ist das dann am Ende nicht auch die Staatskasse? Was hat aber ein Staat davon, jemanden aus der Altersarmut herauszuholen? Gewinnen kann dieser doch nichts mehr daran. Kosten dem Staat alte Menschen zu viel? Dass aber auch diese Menschen so etwas wie Würde verspüren wollen, vielleicht im Renten leben sogar noch gesellschaftlich aktiv sein möchten, scheint dem Staat nicht so wichtig zu sein. Dabei könnte der Staat die Kaufkraft stärken, egal ob über höhere Renten oder höhere Grundsicherung. Erhöhte Kaufkraft würde ja zudem die Wirtschaft ankurbeln. Und: Wer im Alter noch aktiv ist, wird weniger krank und könnte somit Gesundheits- und Pflegekassen entlasten. Doch vielleicht ist es genau das, was für den Staat zu kompliziert ist um das mit zu berücksichtigen? Höhere Grundsicherung im Alter wäre allerdings auch wieder eine Hürde für betroffene Menschen, denn wer Grundsicherung bezieht, wird nie Dinge erleben dürfen, wie bspw. einen Langzeiturlaub im EU- Ausland oder einfach mal bei einem längeren Besuch der eigenen Kinder im Ausland, denn da gibt es noch das Gesetzbuch, was genau nach 4 Wochen die Zahlungen der Grundsicherung einstellt, wen sich jemand mit Grundsicherung im Alter im EU- Ausland aufhält. Selbst wenn die Reise aus den ersparten Geld (Selbstbehalt) finanziert wird, oder vielleicht sogar ein Geschenk ist.

In der anderen Gruppe, derer die an Armut leiden obwohl diese erwerbstätig sind, sieht es eigentlich nicht anders aus. Das Einkommen reicht nicht, es muss um Wohnung und Familie zu sichern, Grundsicherung als Zusatzleistung in Anspruch genommen werden. Also keine Möglichkeit vielleicht für die eigene Altersvorsorge zu sorgen. Genau diese Situation kann aber dafür sorge tragen, dass uns das Problem Altersarmut nicht nur noch länger begleiten wird, sondern das Deutschland langfristig ein Land der Armen wird. Der Demografische Wandel lässt sich nicht aufhalten und das Deutschland einmal mehr Rentner/Inn wie erwerbstätige haben wird, das ist eine Tendenz die bereits heute erkennbar ist. Wie da dann eine Generationsversicherung funktionieren soll, denn genau darauf beruht das Rentensystem, das ist eine Frage die wir seitens der Politik nie wirklich beantwortet bekommen haben.

 

 

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Änderungen 2019 für Pflege und Gesundheit

Bildinhalt: Ein Gelbes Schild unten steht 2018 in schwarzer Schrift die Zahl ist durchgestrichen mit einen roten Strich und dadrüber steht 2019 in schwarzer Schrift

Ab dem 1 Januar 2019 gibt es in der Pflege und im Gesundheitswesen einige Änderungen. Der Bundegesundheitsminister Jens Spahn hat diese durch mehrere Reformen ins Rollen gebracht. So wurde der Beitrag der Pflegeversicherung um 0,5 Prozentpunkte erhöht auf 3,05 Prozent und für Kinderlose auf 3,3 Prozent. Dadurch soll die Leistungsverbesserungen finanziert werden.

Zudem ist die Anzahl an Pflegebedürftigkeit gestiegen durch die Änderung von der Pflegestufe den Pflegegrad. 3,41 Millionen Menschen haben 19 Prozent mehr Leistung im Dezember 2017 erhalten als 2015. Arbeitnehmer und Arbeitgeber zahlen ab Anfang diesem Jahres den Beitrag der gesetzlichen Krankenversicherung zu gleichen Teilen. Zudem wird der von den Krankenkassen festzusetzende Zusatzbeitrag gleich aufgeteilt zwischen Arbeitnehmern und Arbeitgebern, sowie Rentnern und die Rentenversicherung. Der Zusatzbeitrag ist für 2019 auf 0,9 Prozent von 1 Prozent gesunken. Jedoch bestimmen im einzelnen die Krankenkassen wie hoch der Zusatzbeitrag ausfällt.

In Zukunft müssen Personaluntergrenzen von Krankenhäusern eingehalten werden um damit die Pflege zu verbessern. Zunächst wurde diese durch eine Rechtsverordnung auf vier „pflegesensitive Bereiche“ bestimmt: Kardiologie, Intensivmedizin, Unfallchirurgie und Geriatrie. 13 000 neue Stellen sollen für die Pflege entstehen in den Pflege- und Altenheimen. Durch die Krankenkassen sollen diese finanziert werden.

Jede zusätzliche Stelle soll vollständig von der Krankenversicherung finanziert werden in der Krankenhauspflege um dort die Personalausstattung zu verbessern. Für höhere Tarifabschlüsse wegen Zusatzkosten sollen sie auch aufkommen. Von den Krankenkassen müssen in der häuslichen Krankenpflege die Tariflöhne zugestimmt werden. Das Gesetz sorgt für mehr Attraktivität bei den Ausbildungsplätzen. So soll ab diesem Jahr 2019 die Vergütungen im ersten Ausbildungsjahr ab diesem Jahr vollständig von den Krankenkassen übernommen werden bei Auszubildenden in Krankenpflege, Kinderkrankenpflege und in der Krankenpflegehilfe. Jedoch haben die Pflegeexperten gesagt, dass der Pflegeengpass durch eine bessere Bezahlung nicht alleine gelöst werden könne.

Es müsse auch die Arbeitsbedingungen verbessert werden. Um auch Berufsaussteiger oder Teilzeitkräfte wieder zu gewinnen, um wieder in den Beruf einzusteigen oder mehr zur arbeiten. In Zukunft wollen Krankenhäuser und Pflegeeinrichtung finanzielle Unterstützung anbieten um Familie und Beruf mit der Pflege besser vereinbaren zu können.

Rund 70 Millionen Euro jährlich an mehr Leistungen zur betrieblichen Gesundheitsförderung in Pflegeeinrichtungen und Krankenhäusern müssen Krankenkassen aufbringen. So soll auch die Digitalisierung mehr gefördert werden um Bürokratische Hürden mehr entgegenzuwirken. 12 000 Euro soll dafür einmalig pro Einrichtung zu Verfügung gestellt werden von der Pflegeversicherung. Zeitgleich sollen Angehörige in der Pflege mehr gestärkt werden, denn ohne Sie würde die Pflege nicht möglich sein, wie die neuesten Statistiken zeigen. 76 Prozent der Leistungsempfänger 2,59 Millionen Pflegebedürftige leben zu Hause.

Von den Angehörigen werden 1,76 Millionen gepflegt. Es soll leichteren Zugang geben für die Pflegenden Angehörigen zu stationären medizinischen Rehabilitationsleistungen. Die Krankenkassen übernehmen die Kosten, für die Betreuung, wenn die pflegebedürftige Person mit in die Rehaeinrichtung geht, falls dies nicht geht kümmern Sie sich um die Betreuung.

Quelle: aerzteblatt.de

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Hartz IV Regelsatz steigt mit Auswirkungen auf die Sozialhilfe?

Bildbeschreibung: Euroscheine mit Brille, die auf einem Tisch liegen.

Ab Januar 2019 steigen erfreulicherweise die Hartz IV Regelsätze um ganze 8 Euro. 

- Alleinerziehende statt 416 Euro erhalten 424 Euro*.
- Paare in einer Bedarfsgemeinschaft dürfen sich auf 382 Euro statt 374 Euro freuen*.
- Erwachsene zwischen 18 - 24 erhalten statt 332 Euro, 339 Euro*.
- Zwischen 18 und 15 Jahren, 322 Euro statt 316 Euro*
- Zwischen 14 und 7 Jahren, 302 Euro statt 296 Euro*.
- Kinder bis 7 Jahre 245 Euro statt 240 Euro.

Wie auf den Seiten der Bundesregierung nachzulesen ist, gelten diese neuen Regelsätze auch für Empfänger von Grundsicherung nach dem zwölften Sozialgesetzbuch. Genau hier könnte man den diesen Artikel beenden, denn die Fakten seitens der Regierung sind damit alle wiedergegeben. Doch ganz so einfach ist es nicht, denn bereits viele Sozialverbände haben zu diesen geringen Regelsätzen Kritik geäußert. Wie immer, denn wirklich Erfolgreich war diese Kritik nicht. Ob das nun daran liegt, dass da irgendwo in Berlin mal eine Mauer stand und für betroffene das Gefühl entstehen könnte, dass diese Mauer zwischen Regierung und betroffenen immer noch existiert (schließlich ist der Mauerverlauf zwischen Ost- und West bis heute immer noch erkennbar), mag jeder für sich selber entscheiden.

Für Bewohner in der Bundeshauptstadt Berlin, die Leistungen nach dem SGB II oder SGB XII beziehen, hat die Stadt Berlin etwas besonderes eingerichtet. So werden dort ab dem 1. Januar 2019 die Kosten für den Mieterschutzbund übernommen. Inbegriffen ist darin auch der Rechtschutz. (Quelle: Tagesspiegel) Damit sollen betroffene mehr Rechtsicherheit erhalten, denn gerade für SGB II/XII Empfänger/Inn ist dieser Mieterschutz eine ganz wichtige Angelegenheit. Gerade in den heutigen Zeiten, wo schon bei der nächsten Sanierung durch den Vermieter, es schnell mal zu Streitigkeiten kommen kann, die dann nicht selten einen juristischen Beistand bedürfen. 

424 Euro, einen Betrag, der mit Sicherheit das eigentliche Problem nicht lösen wird. Egal ob Altersarmut oder wenn es für betroffene Personen einfach darum geht, am gesellschaftlichem Leben teil zu haben. Mit 424 Euro fast unmöglich. Kommt dann noch eine Behinderung dazu, die vielleicht nicht dazu ausreicht, Mehrbedarf geltend zu machen wird es noch problematischer. Genauso wird mit der Erhöhung von 8 Euro chronisch kranken Menschen nicht geholfen, denn diese 8 Euro decken oft nicht einmal die erhöhten Kosten für Medikamente.

Wie wir bereits am 5. November 2018 berichteten (hier nachzulesen) hat bereits die UN an Deutschland die Forderung der Verbesserungen in der Grundsicherung gefordert.

Natürlich wollten wir es genau wissen und haben bereits im November 2018 zu dem Statement der UN, beim zuständigen Ministerium nachgefragt und erhielten folgende Antwort (Zitat):
"Aus der Sicht von Deutschland kann Armutsbekämpfung nicht durch höhere Transferzahlungen, sondern nur durch Verhinderung von Hilfebedürftigkeit erfolgen. Die Ausübung einer Erwerbstätigkeit ist der beste Schutz vor Armut. Deshalb liegt ein zentraler Ansatz zur Armutsbekämpfung in Deutschland in Förderung und Unterstützung der Aufnahme einer Erwerbstätigkeit, insbesondere auch von Menschen, die bereits seit längerer Zeit arbeitslos sind. Hinzu kommt die Verbesserung von Bildungs- und Teilhabechancen von Kindern. Mit dem Teilhabechancengesetz und dem Starke-Familien-Gesetz werden in dieser Legislaturperiode in beiden Bereichen wichtige Neuerungen auf den Weg gebracht."

Eine Antwort, die man dem Grunde nach so unterschreiben könnte, wenn da eben nicht das Problem mit jenen betroffenen Personen ist, die nicht mehr arbeiten können, also schon in Altersrente sind, oder aufgrund von Erkrankungen einfach nicht mehr erwerbstätig sein können. Eine weitere Personengruppe findet sich hier auch nicht wieder. Jene, die bereits erwerbstätig sind und wegen geringem Einkommen immer noch auf Leistungen nach dem SGB II/XII abhängig sind. Wen wundert es also, wenn Bürger schon aus diesem Grunde die großen "Volksparteien" nicht mehr wählen.

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Niedersachsen: Streit um Pflegekammer zugspitzt

Bildinhalt: Eine schwarzer Kugelschreiber und ein Papier auf dem Signatur steht

In Niedersachsen hat sich der Streit um die Pflegekammer verschärft. Viele Pflegekräfte wollen ihre Examensurkunden zurückgeben, damit Sie der Zwangsmitgliedschaft in den neuen Einrichtungen entgehen, so der Initiator der Petition, Stefan Cornelius.

Er sagte der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung:“ Nein zur Pflegekammer 2018 Niedersachsen“, der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung. 13 000 Unterstützer hat bereits in Niedersachsen die Petition laut den Initiatoren. Stefan Cornelius sagte: „Bei etlichen Betroffenen schlagen im Moment die Emotionen hoch.“ Auch sagte er, dass es keine Lösung sei die Urkunden zurückzugeben. „Das würde dem Pflegebereich schaden.“

In Niedersachsen wurde ist Gespräch um die Pflegekammer neu aufgekommen, nachdem den Mitgliedern für 2018 Beitragsbescheid von 140 Euro zugesendet wurden. Es wurde hierfür ein Jahreseinkommen von 70 000 Euro als Grundlage genommen, dass wohl kaum keine Pflegekraft verdient.

Den Beitrag könnten die Pflegefachkräfte senken, wenn Sie einen Einkommensnachweis bei der Pflegekammer einreichen. Neue Bescheide würde sie dann schicken. Im August hatte wurde die Niedersächsische Pflegekammer errichtet. Für examinierte Pflegefachkräfte ist die Mitgliedschaft Pflicht. Gegen eine betragspflichtige Kammer sind die Initiatoren der Petition. Eine Demonstration in Hannover ist für Januar geplant um das Vorhaben zu bekräftigen.

Quelle: aerzteblatt.de

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Bundeskanzlerin dankt Pflegekräften

Bildbescherbung: verschwommenes Foto von Angela Merkel

Bei Millionen Menschen von Menschen hat sich Angela Merkel bedankt, die sie sich für Wohl der Menschen einsetzen. In ihrer Rede hat Sie besonderen dank allen Rettungskräften, Polizisten und Soldaten ausgesprochen, sowie den Menschen in der Pflege und in Krankenhäusern, die sich um andere kümmern und auch die die ehrenamtlich helfen.

Die Bundesregierung will um den Wohlstand, die Arbeitsplätze und die Lebensgrundlage zu gewährleisten zielstrebig beim Strukturwandel zu den neuen Technologien gehen und dabei auf den digitalen Fortschritt setzen. Die Bundeskanzlerin sagte: „Mit unserer Arbeit für gleichwertige Lebensverhältnisse wollen wir erreichen, dass jede und jeder einen guten Zugang zu Bildung, Wohnraum und Gesundheitsversorgung hat – auf dem Land genauso wie in der Stadt“.

Außerdem müsse Deutschland in eigenem Interesse in Zukunft mehr Verantwortung in der Welt übernehmen. Sie sagte: „Die Herausforderungen unserer Zeit werden wir nur meistern, wenn wir zusammenhalten und mit anderen über Grenzen hinweg zusammenarbeiten“.

So sein dazu die Bilder von Astronaut Alexander Gerst symbolisch, die er auf der internationalen Raumstation ISS in den letzten Monaten gesendet hatte. Merkel sagte: „Es sind Bilder, die uns immer wieder eine neue Sicht auf unseren Planeten geben: Auf Naturgewalten wie Hurrikans, mit denen wir Menschen leben müssen; auf unsere mitteleuropäischen Landschaften, die in diesem ungewöhnlich trockenen Sommer auch aus dem All ganz braun statt grün aussahen; und immer wieder sind es auch einfach Bilder von der überwältigenden Schönheit unserer Erde“.

Allerdings wisse man von der Verletzbarkeit der Lebensgrundlagen, im umfassenden Sinne. Sie sagte: „Da ist die Schicksalsfrage des Klimawandels, die der Steuerung und Ordnung der Migration, da ist der Kampf gegen den internationalen Terrorismus“.

Auch hatte Merkel darauf hingewiesen das Deutschland für zwei Jahre wieder Mitglied im UN-Sicherheitsrat sein und sie dort für Umfassende Lösungen einsetzen wolle. Zudem hatte Sie angekündigt die Mittel zu erhöhen für Entwicklungshilfe und humanitäre Hilfe, sowie die Verteidigungsausgaben.

Hier können sie noch einmal den Dank von Frau Merkel an alle Rettungskräfte, Polizisten, Mitarbeiter/Innen in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen im Original mit Untertitel sehen:

 

 

Quelle: Bundesregierung

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Die Patientenschützer fordern einen Steuerzuschuss für die Pflege

Bildinhalt: Vor dem Reichstag in Berlin eine Hand hält drei 20 und ein 10 Euroschein in der Hand und eine andere Hand mit der geste der offenen Hand für bitte gib mir das Geld

Für das Jahr 2019 fordern die Patientenschützer eine bessere Finanzierung wegen den steigenden Pflegebeiträgen. Eugen Brysch, der Vorstand der Deutschen Stiftung Patientenschutz sagte: „Die Pflegeversicherung muss künftig die gesamten Pflegekosten übernehmen“.

Durch einen Steuerzuschuss hätte der Staat die Verantwortung zu anzunehmen. Außerdem würden durch die immer höheren Eigenanteile in Pflegeheimen, die Pflegebedürftige immer ärmer und auch gleichzeitig von den Sozialleistungen immer abhängig.

Ab dem 1 Januar 2019 soll der Beitrag der Pflegeversicherung um 0,5 Punkte steigen auf 3,05 Prozent. Für Kinderlose soll der Beitrag bei 3,3 Prozent liegen. 7,6 Milliarden Euro jährlich soll es an Mehreinnahmen geben. Der Grund der Erhöhung ist die steigende Anzahl an Leistungsempfänger und den damit verbunden Ausgaben. Brysch sagte: „Die Erhöhung soll nun den Beitrag bis 2022 stabil halten“. Bei der Anhebung vor zwei Jahren hatte die Bunderegierung schon einmal solche Stabilität versprochen.

Wie der Bundesgesundheitsminister Jens Spahn die Pflegebedürftigen entlasten wolle, durch die Mehreinahmen sage er nicht. „Doch das ist zwingend notwendig.“ Einen Eigenanteil müssen die Pflegebedürftigen oder ihre Angehörigen aufbringen, weil die Pflegeversicherung nur einen gewissen Teil der Kosten finanziert.

So müssen für die Pflege neben einem Eigenanteil Beispielsweise in einem Pflegeheim die Unterkunft und Verpflegung selber finanziert werden. Rund 1 800 Euro im Monat im bundesweiten Schnitt kamen so zusammen, dennoch gibt es bei den einzelnen Bundesländern Unterschiede. So wird seit längerem beraten über eine Reform der Finanzierung.

Quelle: aerzteblatt.de

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EU-Ausland: Umzug kann erstattet werden

Bildbeschreibung: Strand von Morro Jable auf Fuerteventura

Es ist der Traum vieler, wenn die Rente kommt auszuwandern und auf den Kanaren oder anderswo zu leben. Gerade weil die Rente im EU- Ausland weiterhin gezahlt wird. Nicht selten wagen diesen Schritt auch Rentner, die bereits einen Pflegegrad besitzen. Da bereits in vielen EU- Ländern die notwendige Pflegeberatung kein Problem ist, steht diesem Schritt oft nichts entgegen, denn es ist meist die Ehe- Partner/In die dann als pflegende angehörige mit auswandert.

Zwar ist oftmals die Gesundheitsversorgung nicht mit der in Deutschland vergleichbar, doch diese Einschränkung wird oft hingenommen, zumal private Krankenversicherungen die Risiken bei der Gesundheitsversorgung reduzieren. Das Pflegegeld, welches ebenfalls aus Deutschland in das EU- Ausland gezahlt wird, kann dabei ein Kompensator der oft im EU- Ausland existierenden erhöhten Kosten sein.

Es gibt aber auch Risiken, die erst dann deutlich werden, wenn die pflegebedürftige Person eine Verschlechterung in ihrer Pflegebedürftigkeit erfahren muss, die einen erhöhten Pflegegrad zur Folge hat. Wird dann noch festgestellt, dass an den Örtlichkeiten im EU- Ausland die Bedürfnisse der zu pflegenden Person nicht mehr gesichert werden können, vielleicht sogar ein Pflegeheim in Betracht gezogen werden muss, kommt es nicht selten zu Problemen. Die Kosten von Pflegeheimen werden im EU- Ausland nicht übernommen, da diese zu den Pflegesachleistungen zählen, die nach derzeitiger Rechtsprechung nicht exportierbar sind.

Auch andere Umstände können dazu führen, dass der erhöhte Pflegeaufwand dazu führt, dass eine Pflege von pflegenden Angehörigen im EU- Ausland nicht mehr zu 100% sicher gestellt werden kann. Der Weg zurück nach Deutschland ist dann oft die logische Konsequenz. Hierbei könnten die Pflegekassen helfen, denn nicht selten reicht der erhöhte Pflegegrad dafür aus, einen Umzug nach Deutschland zu begründen, der u.U. sogar von der Pflegekasse übernommen wird.

Grundsätzlich ist es möglich, bei einem Umzug, der allerdings begründbar und notwendig sein muss, die Kosten von bis zu 4000 Euro von der Pflegekasse übernehmen zu lassen. Wichtig ist dabei nur, dass dieser vorher bei der Pflegekasse beantragt und gut begründbar ist. Dabei könnte bereits die Erhöhung des Pflegegrades ein ausreichendes Argument sein um den Umzug zu begründen.

 

 

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Guten Rutsch

Bildbeschreibung: Sektgläser und im Hintergrund eine Uhr die 5 vor 12 anzeigt.

Hiermit wünscht unser gesamtes Team

einen guten Rutsch

und ein erfolgreiches Jahr 2019

 

Wir möchten uns bei allen Leserinnen und Lesern bedanken

und freuen uns auch im Jahr 2019 auf die vielen Diskussionen

die wir mit unseren Veröffentlichungen angeregt haben.

Sozialverband Vdk fordert Auszeit für pflegende Angehörige

Bildinhalt: Eine Frau die draußen ist man sieht nur ihren Kopf von hinten wie Sie auf das Wasser schaut

Nach dem Maßstab von Elternzeit und Elterngeld fordert der Sozialverband VdK eine bezahlte Auszeit für pflegende Angehörige und Freunde. In Berlin hatte der VdK am 28 Dezember 2018 gesagt, dass die Pflegerische Betreuung von Menschen „eine gesellschaftlich wichtige Aufgabe, die gefördert werden muss“ sei.

So hat der Sozialverband ein Konzept entwickelt, damit die Menschen sich eine längere Auszeit für die Pflege nehmen können als bisher. Auch soll es einen Lohnersatz geben. Eine „Pflegezeit“ hat der VdK vorgeschlagen wie bei der Elternzeit, so heißt es eine vollständige oder teilweise Freistellung von der Arbeit, auf diese sollen die Pflegenden einen Rechtsanspruch haben. 

Laut dem Konzept des Verbands soll diese „Pflegepersonenzeit“ heißen und auch unabhängig von der Größe des Arbeitgebers in Anspruch genommen werden können. So sollen pro Pflegebedürftigen bis zu drei Jahre an Auszeit genommen werden können, bis zu sechs Jahre, wenn man sich die Betreuung teilt.

Dabei ist die Bedingung, dass der Pflegebedürftige mindestens einen Pflegegrad zwei hat und zu Hause lebt.  Verena Bentele die VdK Präsidentin sagte: „Wer die Pflegepersonenzeit nutzt, soll Anspruch auf eine Lohnersatzleistung haben, analog dem ,Elterngeld'“. Ein „Pflegepersonengeld“ hat Bentele zudem gefordert.

Zudem soll die Leistung 65 bis 100 Prozent sein, des Nettolohns des Pflegenden, mindestens 300 Euro bis 1 800 Euro pro Monat. Auf zwölf Monate soll die Dauer des „Pflegegelds“ sich maximal beschränken, wenn zwei Pflegenden die Auszeit untereinander aufteilen, dann soll diese 14 Monate sein.

4,3 Milliarden Euro pro Jahr würde das Konzept kosten nach der Berechnung der VdK. Die VdK Präsidentin sagte: „Das Pflegepersonengeld soll nach unserem Konzept aus Steuermitteln finanziert werden“.

Quelle: aerzteblatt.de

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Bei sozialen Menschenrechten in Deutschland hat das UN-Gremium Mankos festgestellt

Bildinhalt: Mehrere Farbige (grün,gelb,rot,organge, blau, lila) gemalte Hände sind an allen vier Bildrändern und in der mitte steht geschrieben Human Rights (in dicken Buchstaben in weiß mit schwarzen Rand)

Bei der Durchführung der sozialen Menschenrechte in Deutschland hat der UN-Wirtschafts- und Sozialrat Mängel vorgeworfen. So hat der Ausschuss in einer Bemerkung gesagt das ältere Menschen in einigen Pflegeheimen „unter entwürdigenden Bedingungen“ leben. Die Neue Osnabrücker Zeitung hatte darüber berichtet. Außerdem hat der Ausschuss angemerkt das auf Tatsache des „chronischen Mangels an qualifizierten Pflegekräften“ viele „nicht angemessen betreut“, würden.

2011 wurde schon die Bundesregierung angehalten „unverzüglich“ zu Verbesserung der Situation für die Pflegebedürftigen Menschen in Pflegeheimen zu Unternehmen. Dabei solle für die Ausbildung notwendige Mittel zu Verfügung gestellt werden und in Pflegeheimen „häufiger sowie gründlich zu kontrollieren“ appelliert.

Rund 2,55 Millionen Kinder leben in Deutschland in Armut laut dem Bericht und dabei der größte Teil von ihnen bei einem Elternteil. Dabei hat sich Ausschuss darüber besorgt, dass das Kindergeld „nach wie vor nicht hoch genug bemessen ist“, damit der Grundbedarf gedeckt ist. Auch wurde im Bericht aufmerksam gemacht darauf das Eltern mit Migrationshintergrund „aufgrund bürokratischer Hürden oder mangelnder Informationen“ Kindergeld nicht beantragen. So hat der Ausschuss empfohlen der Bundesregierung die „Angemessenheit“ von Kindergeld, Kinderzugschlag, sowie andere Leistungen in bestimmten Abständen zu prüfen.

Die Grundsicherung sei nicht hoch genug, davon gehen die Experten aus „um den Empfängern und ihren Familien einen angemessenen Lebensstandard zu ermöglichen“. Zudem haben die UN-Experten sich kritisch dazu geäußert das rund 1,2 Millionen Beschäftigte, obwohl Sie arbeiten auf Sozialleistungen angewiesen sind. So fordere der Ausschuss einen höheren Mindestlohn und dabei eine beharrliche Durchsetzung. Bei 8,50 Euro die Stunde ist zurzeit der Mindestlohn.

Auf eine Anfrage von Sabine Zimmermann, Politikerin von den Linken hat das Bundesministerium in einer Antwort mitgeteilt der Ausschuss habe in seinen Bemerkungen „keine Menschenrechtsverletzungen“ festgestellt, er gebe zur Umsetzung des Internationalen Pakts über wirtschaftliche und kulturelle und soziale Empfehlungen. Die Bundesregierung nehme dieses „sehr ernst“. Erste Treffen sein im nächsten Jahr im Januar 2019 im Arbeitsministerium mit zivilgesellschaftlichen Gruppen, dabei solle sich um die Umsetzungen ausgetauscht werden.

Der Wirtschafts- und Sozialrat beanstandet “zu Recht, dass sich Armut trotz Arbeit in Deutschland ausgebreitet hat“, so Zimmermann. „Die sozialen Menschenrechte müssen in Deutschland umgesetzt werden.“ Eine „grundsätzliche Lösung in Form einer bedarfsgerechten Kindergrundsicherung, die das Existenzminimum von Kindern unabhängig von den finanziellen Möglichkeiten der Familie, der Familienform und dem bisherigen Unterstützungssystem gewährleistet“ brauche es sagte das Deutsche Kinderhilfswerk.

Quelle: aerzteblatt.de

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Für Familien schwerkranker Menschen Hotline über die Feiertage

Bildinhalt: Eine Seniorin die ein weißes Telefon in den Händen hält

Bis zum 1 Januar 2019 gibt es für Familien schwerkranker und sterbende Menschen eine Telefon Hotline. Der Berliner Verein sagte: „Was wirklich zählt im Leben“, so können bundesweit unter der Telefonnummer 0175 4417230 Angehörige rund um die Uhr Seelsorger, Ärzte, Psychologen, Rettungskräfte und Trauerbegleiter erreichen.

Sandra Maxeiner, die Gründerin sagte, dass in der Weihnachtszeit und den Feiertagen bis Neujahr der Verein sein Service anbiete da oft eine Versorgungslücke hiervorhanden sei, die bei pflegerischer Hilfe und medizinischer sich aufzeige.

Wenn die Angehörigen nicht weiterwissen, sei es pflegerisch oder seelisch, dann soll die Hotline helfen. Die Angehörigen werden von den ehrenamtlichen Mitarbeitern bei Fragen wie Beispielsweise die Pflege von Schwerkranken unterstützt.

Dabei kann der Verein aber keinen Notarzt ersetzen oder bei auftretenden gravierenden Gesundheitsproblemen, hier hilft die Notfallrufnummer 112.

So wurde der Verein „Was wirklich zählt im Leben“ für Menschen gegründet, die sich in akuten Lebenskrisen befinden, wenn Beispielsweise Angehörige plötzlich sterben oder eine Krankheit ist die Lebensbedrohlich ist diagnostiziert wird.

Quelle: aerzteblatt.de

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Für nichtärztliche Praxisassistenten soll die Fortbildung ausgeweitet werden

Bildinhalt: Ein Junger Mann der in einer Vorlesung ist.

In Zukunft sollen Kenntnisse zur Digitalisierung, Telemedizin neben dem Notfallmanagement nähergebracht werden wie die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) am 20 Dezember 2018 mitgeteilt hat.

So hieß es zudem soll die Dauer der Fortbildung von 20 auf 16 Stunden reduziert werden für nicht ärztliche Praxisassistenten. Der GKV-Spitzenverband und die KBV haben sich auf die Änderungen geeinigt. Der KBV schreibt das die Anlage acht zum Bundesmantelvertrag-Ärzte (BMV-Ärzte) zum 1 Januar 2019 anpasst dementsprechend die auch die Qualifikation reguliert.

Bisher mussten nichtärztliche Praxisassistenten der Körperschaft alle drei Jahre eine mindestens 20-stündige Fortbildung in Notfallmanagement durchlaufen. So sollte der Kurs insbesondere auf Notfälle Zielen in der Alten- oder bei Pflegeheimen, sowie in der häuslichen Pflege.

In Zukunft sind 16 Stunden Pflicht, dabei sollen mindestens acht Stunden Notfallmanagement und inklusive praktischer Übungen sein. Der KBV schreibt zudem sollen in den anderen acht Stunden die nichtärztlichen Praxisassistenten mit dem Umgang der digitalen Technik geschult werden.

Alle drei Jahre muss die Fortbildung wiederholt werden wie zurzeit. Dieses ist eine Bedingung, dass die Fach- und Hausärzte die Genehmigung für die Förderung und die Berufliche Ausübung beibehalten eines nichtärztlichen Praxisassistenten.

Quelle: aerzteblatt.de

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Frohe Weihnachtszeit

Bildbeschreibung: Weihnachtsbild

Gerade die Weihnachtszeit ist eine Zeit der Besinnlichkeit. Aber nicht jeder wird den heiligen Abend zu Hause verbringen können. Denken wir an die Obdachlosen Menschen, oder an jene, die auch Weihnachten für uns ihre Dienstleistungen ausüben. Egal ob im Rettungsdienst, Krankenhäusern, der Polizei, in einer der Pflegeeinrichtungen oder der ambulanten Pflege (um nur ein paar aufzuzählen). Alles Institutionen die nicht danach fragen dürfen, was für ein Tag ist, denn sie müssen mit ihren Leistungen immer da sein. Sind sogar meist bemüht, in ihren Einrichtungen und bei ihren Patienten die Weihnachtszeit besonders schön zu machen. In allen Gedanken sollten wir auch an jene Menschen denken, die zu Hause Menschen Pflegen und jeden Tag bemüht sind, ihre pflegebedürftigen Angehörigen eine schöne Zeit zu bieten.

 

Wir möchten uns bei allen Lesern bedanken. Ein besonderer Dank gilt auch an jene Leserinnen und Leser, die uns aktiv unterstützen.

 

Mit diesem Weihnachtsbild wünschen wir allen unseren Leserinnen und Lesern ein besinnliches Weihnachtsfest.


 

Wie haben sie ihre Festtage verbracht? Wir würden uns über ihre Geschichte freuen. Schreiben sie uns ihre Erfahrungen und Geschichte (https://www.eu-schwerbehinderung.eu/index.php/geschichten/13-geschichten).

Für alle die unsere Android App noch nicht kennen. Wir bieten alle Zusatzmodule in der Weihnachtszeit für nur 0,59 Euro pro Modul an*. Menschen mit Behinderung erhalten diese Module selbstverständlich kostenlos **. Dafür einfach eine E-Mail an support(at)eu-schwerbehinderung.eu senden um den Lizenzkey dauerhaft kostenlos zu erhalten. Um diese App im Google- Playstore zu finden, gehen sie einfach auf folgenden Link:

https://play.google.com/store/apps/details?id=eu.eu_schwerbehinderung.EU_Schwerbehinderung_Premium&hl=de

 



*   bis 31.12.2018
** Details erfahren sie bei Beantragung. Wir werden keine personenbezogenen Daten oder E-Mailadressen speichern oder an 3. weitergeben. Siehe auch unsere Datenschutzrichtlinie.

 

Schleswig-Holstein: Krankenkassen und Kliniken einig über Ausbildungskosten

Bildinhalt: Eine Studentin am Laptop

Für 2019 haben sich die Krankenkassen und Kliniken geeinigt über die Finanzierung für die Ausbildung. Danach soll das Gesamtvolumen von 64 auf 77 Millionen Euro ansteigen, wie die Ersatzkassen am 19 Dezember 2018 mitgeteilt haben.

In Zukunft sollen nicht nur die 2 770 Pflegekräfte und Hebammen schuldgeldbefreit sein, sondern auch die etwa 400 Auszubildenden in den Gesundheitsfachberufen an den Kliniken. In den Ausbildungsfons sollen im folgenden Jahr 123,46 Euro für jeden stationären und teilstationären Behandlungsfall fließen dieses sind gegenüber 2018 rund 20 Euro mehr.

Die Ausbildungen der Ergotherapeuten, Physiotherapeuten, medizinisch-technischen Radiologieassistenten und Diätassistenten werden komplett finanziert, deren Schulen Krankenhäusern verbunden sind. So hieß es, dass die Gleichbehandlung aller Auszubildenden sichergestellt sei in diesen Berufen.

In der letzten Woche hatte der Landtag die Bedingungen geschaffen für die Schuldgeldfreiheit für Azubis in Gesundheitsberufen, deren Schulen nicht an Kliniken angegliedert sind.

Die Abschaffung des Schulgelds sei ein wichtiger Punkt für die Krankenkassen und Krankenhäuser, um mehr Fachkräfte für den Beruf gewinnen zu können. Heiner Garg, der Gesundheitsminister Schleswig-Holsteins sagte: „Dies ist der nächste Schritt, um die Attraktivität Schleswig-Holsteins für die Gesundheitsberufe weiter zu erhöhen“. Dieses sagte der Garg von der FDP nach der Einigung zwischen Kassen und Kliniken. Das Ministerium hatte gefordert von den Krankenhäusern mit Ausbildungseinrichtungen für Therapieberufe die komplette Finanzierung der Ausbildung im Budget 2019 mit den Krankenkassen zusammenzusetzen.

Quelle: aerzteblatt.de

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Nordrhein-Westfalen Gesundheitsbranche nimmt zu

Bildinhalt: Eine Ärztin im Krankenhaus

In den Krankenhäusern, bei Rettungsdiensten, Arztpraxen und Gesundheitsschutz arbeiten mehr als eine Millionen Menschen. Dieses hatte am 18 Dezember 2018 das Statistische Landesamt für Nordrhein-Westfalen mitgeteilt.

Danach ist seit 2010 die Gesundheitswirtschaft mit 14,4 Prozent beinahe doppelt so stark wie die Gesamtwirtschaft des Bundeslandes gewachsen. Bei 4 344 Euro waren 2016 die Gesundheitsausgaben pro Person, der Bundesdurchschnitt lag dagegen bei 4 330 Euro.

78 Milliarden wurden im Gesundheitswesen NRW-weit aufgewendet. Die gesetzliche Krankenversicherung hat mit 58 Prozent den meisten Anteil. 18 865 Arztpraxen gab es Aktuell in NRW, in dem die Patienten behandelt wurden. 939 Menschen kamen im Schnitt 2016 in NRW auf eine Arztpraxis. Wobei in ländlichen Regionen das Verhältnis ungünstiger sei. Denn es werden dort im Schnitt mehr als dreimal so viele Menschen wie in Städten in den Praxen behandelt.

Bei Fachärzten mache sich der Unterschied noch mehr bemerkbar. Das Statistische Landesamt sagte, in den letzten zehn Jahren sei der Trend „Immer mehr Patienten werden in kürzerer Zeit behandelt“. Durch Zusammenschlüsse seien die Krankenhäuser immer mehr zurück gegangen von 418 (2008) auf 344 (2017).

In der gleichen Zeit seit 2008 ist um 28 Prozent das ärztliche Personal gestiegen und das Pflegefachpersonal um beinahe 10 Prozent. 13 400 Patienten hab rein rechnerisch jedes Krankenhaus im letzten Jahr behandelt.

An erster Stelle waren bei den Diagnosen der Klinikärzte Krankheiten des Kreislaufsystems, danach Erkrankungen wie Krebs und des Verdauungssystems. Bei den 18- bis 39 Jähren waren es Verhaltensstörungen und psychische Erkrankungen. Bei den über 65-Jährigen Frauen und Männern war die häufigste Diagnose Krankheiten des Kreislaufsystems.

Quelle: aerzteblatt.de

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Der Bundesgesundheitsminister Jens Spahn will für Hilfsmittel Ausschreibungen verbieten

Bildinhalt: Eine Frau die einen Gehstock in ihren beiden Händen hält und auf einem Stuhl sitzt

In Zukunft sollen die Krankenkassen Hilfsmittel nicht mehr ausschreiben dürfen. Dieses soll an das geplante Terminservice- und Versorgungsetz (TSVG) beigefügt werden wie Jens Spahn aktuell bestärkt.

Der Neuen Osnabrücker Zeitung sagte der Bundesgesundheitsminister, dass sich die Pflegebedürftigen und Patienten darauf verlassen sollen können das Gehilfen, Windeln und alle benötigten Hilfsmittel gut und verlässlich sein. 

Denn oft würde der derzeitige Kampf um den besten Preis um das günstigste Angebot zulasten der Patienten gehen. Für Hilfsmittel wie Inkontinenprodukte, zur Stomoaversorgung oder Beatmung können zurzeit die Kassen noch unter bestimmten Voraussetzungen ausschreiben.

Mit dem Heil- und Hilfsmittelgesetz hat der Gesetzgeber die Bestimmungen erhöht. Jedoch gab es immer noch weiter Probleme in der Versorgung der Versicherten. Jens Spahn hatte gesagt, dass Ausschreibungen jetzt „„komplett verboten“ werden.

Es sollen dagegen Rahmenverträge mit Heilmittelherstellen und Anbietern abgeschlossen werden in dem die Qualitätsstandards festgehalten sind. Zudem soll dieses sich nicht nur auf Windeln beziehen, sondern auch auf Beispielsweise Rollstühle, Krücken oder Stützstrümpfe, so das Ministerium. Auf Nachfrage konnte das Ministerium nicht die Mehrkosten, die dadurch entstehen für die Krankenkassen mitteilen. 

Quelle: aerzteblatt.de

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