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Pflege: Pflegenotstand unterschätzt

Bildinhalt: Berliner Reichstagskuppel von innen(Man sieht die Wege die nach innen um die Kuppel bis ganz nach oben führen und ein einige Menschen laufen in der Kuppel es scheint die Sonne rein in die Kuppel)

In den Sondierungspapieren hat die SPD und Union eine bessere Pflege angekündigt, die Arbeitsbedingungen und die Personalausstattung zu verbessern. Die 8 000 versprochenen Pflegefachkräfte sind nur ein heißer tropfen auf dem Stein. Auch in den Krankenhäusern macht sich der Pflegenotstand bemerkbar.

Die Überlastung geht soweit, dass die Patientensicherheit gefährdet wird. Dieses sagte auch der Pflegewissenschaftler Michael Simon von der Hochschule Hannover. Der schwere Pflegepersonalmangel führt auch zur Medikationsfehlern, bis hin zur Dekubitus und Herzstillstand. 

So fehlen mehr als 100 000 Pflegfachkräfte in den Krankenhäusern. Im durschnitt bleibt eine Pflegestelle 167 Tage unbesetzt bis ein Nachfolger gefunden ist. Dieses hat massive Auswirkungen auf die Pflegesituation in Deutschland. So leiden auch die Bewohner in Pflegeheimen. 

 

Durch den Personalmangel haben die Pflegekräfte immer weniger Zeit, sich um die Bewohner zu kümmern. Der GKV-Spitzenverband will in Zukunft mehr digital den Pflegebedarf erfassen. Den Bedarf an der Zahl der Betten festzumachen ist nicht die Lösung.

Es muss die Gesamtheit erfasst werden um helfen zu können. Der Vorstandvorsitzende vom Bundesverbands Pflegemanagement Peter Bechtel, warnte in der Klinikverwaltung die Personaluntergrenzen, als die Obergrenze zu betrachten.

Er fordert einen „Masterplan Pflege“ von der Politik.

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Quelle: aerztezeitung.de

Pflege-Initiative gewinnt in Hamburg

Bildinhalt: Hamburger Speicherstadt

Die Volksinitiative Pflegenotstand in Hamburg hat innerhalb von 3 Wochen, dreimal soviel Unterschriften bekommen wie nötig sind. Sie haben fast 28 000 Unterschriften bekommen, statt den 10 000 die erforderlich sind.

Es wurde bereits dem Senat die Unterschriften überreicht vom „Hamburger Bündnis für mehr Personal im Krankenhaus“. 

 

Dieses war ein unerwarteter Erfolg, wie die Aktivisten sagten. Die Mit-Initiatorin Regina Jürgens sagte. Das fast alle die Angesprochen wurden von den Unterschriftensammlern positiv regiert haben und sogar begeistert waren für eine bessere Pflege und mehr Personal etwas tun zu können.

Die Initiative versucht gegen die von Hamburgs Gesundheitssenatorin Cornelia Prüfer-Storcks von der SPD vorgebrachten Argumente zu widerlegen. Die Gesundheitssenatorin hatte auf die Gesetzgebungskompetenz des Bundes verwiesen. Die Initiative setzt aber auf die Möglichkeit, dass die Hansestadt von den zusätzlichen Qualitätsvorgaben Gebrauch macht.

Ansonsten soll zur zweiten Jahreshälfte, die zweite Stufe folgen. Dafür müssen die Initiatoren innerhalb von drei Wochen 60 000 Unterschriften sammeln.

Sollte dieses Erfolg haben, so folgt eine Diskussion- und Anhörungszeit und dann ein Volksentscheid, der zusammen 2020 im Februar zu Bürgerschaftswahl angesetzt werden könnte.

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Quelle: aerztezeitung.de

Sachsen: Höhere Nachteilsausgleich für Menschen mit Behinderung

Bildinhalt: Mit beiden Händen werden mehrere Euroscheine festgehalten wie ein Fächer. Ein zehn Euro schein und drei zwanzig Euro Scheine.

Im August 2017 kam es zur Anhörung eines freigegebenen Referentenentwurfs, der mit ein paar kleinen Korrekturen als Gesetzentwurf an den Landtag übersandt wurde. Jedoch waren für die 8 800 Betroffenen Menschen mit Behinderung die darin enthaltenen Erhöhungen kaum gerecht. So nahm das CDU- und SPD-Regierungslager umfangreiche Äderungen vor, die jetzt letzten Monat im März-Plenum beschlossen wurden und immerhin rückwirkend zum Jahresbeginn sind.

Menschen mit einer hochgradigeren Sehschwäche bekommen statt 52 Euro monatlich jetzt 80 Euro. Davon sind ungefähr 4 000 Betroffen.

 

Auch die Gehörlosen etwa 2 650 Menschen bekommen nun 130 Euro. Schwerstbehinderte Kinder (um die 2 000) bekommen 100 Euro monatlich. Für Blinde und gleichzeitig gehörlose Menschen gibt es einen Extra-Ausgleich dieser soll 300 Euro im Monat betragen. Sachsen holt im bundesweiten Vergleich mit der Anpassung des Nachteilausgleiches auf.

Dieser soll den Menschen mit Behinderung eine bessere Teilhabe am öffentlichen Leben erlauben. Beispielsweise können gehörlose Menschen sich einen Dolmetscher engagieren der hilft bei einer Wohnungsbesichtigung oder bei Kulturen Veranstaltungen.

Oder wenn Sehbehinderte eine spezielle Brille benötigen um diese zu finanzieren. Die Teilhabe soll kein Luxus sein, sondern ein Menschenrecht. Sagte die SPD-Fraktionsvize Hanka Kliese. Zudem gab Sie sich überzeugt im Plenum, dass es viel mehr ist als eine Symbolpolitik.

Sie sagte außerdem: „Es sind Beträge, die eine echte Hilfe für die Betroffenen bedeuten." Zudem hofft Kliese den Anfang markiert zu haben für einen einen langen Weg in Sachsen.

Es wurde kritisiert das es an einer Dynamisierungsklausel fehle und eine automatische Anpassung an den steigenden Lebenshaltungskosten, so dass die Leistung dementsprechend angepasst wurden. Seit 1996 blieb in Sachsen die Höhe des Landesblindengelds unverändert bis zu Erhöhung 2017.

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Quelle: freiepresse.de

Pflege: Am Karfreitag tötet Sohn (52-Jahre) seine Pflegebedürftige Mutter (86-Jahre) und danach sich selber, weil er sich überfordert fühlte

Bildinhalt: Ältere Frau sitzt im Rollstuhl und schaut in den blauen Himmel der kleine weiße Wolken mit sich trägt (Von der Frau sieht man nur den Rücken)

Der Fall in Bremen macht deutlich wie sehr Angehörige sich überfordert fühlen. Sehr viele Pflegen ihre Angehörigen zu Hause, doch Sie sind meistens selber auf Hilfe angewiesen. Nach Angaben der Polizei hat der 52-Jährige seine 86-Jährige Mutter getötet, da er mit der Situation überfordert war.

Darauf hin deutet ein Abschiedsbrief des Sohnes, er nahm sich selber das Leben nach der Tat.

 

Die Frage stellen sich selbst Experten, wie oft Gewalt in der Pflege vorkommt, doch selbst darüber können Sie nur spekulieren. Aus Polizeistatistiken in Bremen lassen sich keine Zusammenhänge herauskristallisieren. Es gibt auch im Sozialministerium in Hannover keine Erkenntnisse.

So sagte Behördensprecher Uwe Hildebrandt „Wir haben dazu keine Zahlen, das Problem der Gewalt in der häuslichen Pflege wird aber natürlich aufmerksam beobachtet“. Dennoch ist es in vielen Haushalten normal in Deutschland, dass die Pflege durch einen Angehörigen übernommen wird.

So werden drei Viertel aller Pflegebedürftigen zu Hause versorgt und mit zusätzlicher Unterstützung des Pflegedienstes. Die wenigsten bringen Ihrer Verwandten in einem Pflegeheim. In Bremen versorgen 88 Prozent ihrer Pflegebedürftigen Angehörigen zu Hause. Laut dem Medizinischen Dienst der Krankenversicherungen (MDK).

Das Netzwerk Selbsthilfe erklärt sich den hohen Anteil der häuslichen Pflege, durch die hohen Anteile armer Haushalte in Bremen. Denn viele haben kaum Rücklagen und können keine finanzielle Belastung sich leisten. Auch möchte sich die Sozialsenatorin Anja Stahmann von den Grünen nicht zu der mutmaßlichen Verzweiflungstat in Bremen-Nord äußern.

Doch die Pflege in häuslichen Umfeld kann schnell zu einer Überforderung führen. Viele Angehörige unterschätzen zu erst die Situation und denken das Sie auch ohne professionelle Hilfe zurechtkommen. Viele nehmen dann zu spät die Hilfe in Anspruch von Pflegediensten. Sehr oft erst wenn Sie selber nicht mehr können.

Für viele ist es schwer den Mut aufzubringen und zu sagen das Sie Hilfe benötigen und alleine die Pflege nicht leisten können. Für Pflegende Angehörige sind die Pflegestützpunkte die erste Anlaufstelle, hier gibt es Beratungsgespräche und Professionelle Hilfe.

Diese gibt es Deutschland weit. Sie informieren Beispielsweise über Pflegedienste, Verhinderungspflege, Kurzzeitpflege und Fortbildungen für pflegende Angehörige.

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Quelle: weser-kurier.de

Urteil: Behinderte dürfen mit Ehepartner Behinderten-Pauschbetrag teilen

Bildinhalt: Justitia Göttin der Gerechtigkeit (in der linken Hand hält Sie eine Waage)

Menschen mit Behinderung haben Anspruch auf einen steuerlichen Freibetrag. Den Behinderten-Pauschbetrag können sich Ehepaare teilen. Beispielsweise kann ein Partner der keine Beeinträchtigung hat, so die Steuerbegünstigung in seiner Steuererklärung anteilig mit nutzen.

Auch ist es manchmal günstiger, wenn das Ehepaar sich getrennt zur Einkommensteuer veranlagen lässt. 

 

In einigen Fällen ist es günstiger als die Ehegattensplittung. Beispielsweise, wenn der Ehepartner in einem Jahr hohe Lohnersatzleistungen erhalten hat. Wie Eltern- oder Krankengeld oder eine Abfindung. Doch bisher wurde vom Finanzamt nur berücksichtig, der Behinderten-Pauschbetrag bei demjenigen der eine Behinderung hat.

Der Bundesfinanzhof entschied in einem Urteil (Az.: III R2/17). Das Paare nun entscheiden können wie die Einzelveranlagung aufgeteilt wird. In dem Urteil hatte der Ehemann die Einzelveranlagung beantragt. Diese war für das Paar vorteilhafter.

Er verlangte mit seiner Ehefrau die Sonderausgaben, außergewöhnliche Belastungen und der Steuerbonus für Handwerkerleistungen sollten aufgeteilt werden. Doch das Finanzamt lehnte diese ab, den Behinderten-Pauschbetrag bei ihm zur Hälfte zu berücksichtigen. Der Bundesfinanzhof urteilte jedoch anders, als das Finanzamt und ließ eine Aufteilung zu. Somit gibt es kein Aufteilungsverbot.

Wenn das Finanzamt die Aufteilung verweigert, sollen Betroffene Einspruch einlegen gegen den Steuerbescheid und auf das Urteil sich berufen.

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Quelle: wz.de

Pflegende Angehörige bekommen Pflege-Zeit in einigen Unternehmen

Bildinhalt: Ein Tafel auf der gezeichnet ist in Glühbirne und es steht dort links daneben Good Idea

In den letzten Jahren hat sich viel getan, wie die Elternzeit oder der Ausbau von der Kindergartenbetreuung, so dass der Beruf und die Familie besser vereinbar sind. Doch in der Pflege gibt es noch bedarf für die Angehörigen. Das Thema Kinder ist ein positiv besetztes, doch das Thema Pflege ist in unsere Gesellschaft ein Tabu Thema.

Viele die Aufgrund dessen ihre Arbeitszeit reduzieren, geben die Gründe nicht an aus Angst, dass Sie als doppelt belastet und somit nicht mehr leistungsfähig wahrgenommen werden.

 

Darum gehen die meisten Unternehmen dieses Thema oft nicht an. Viele Unternehmer sind ratlos und wissen nicht wie Sie helfen können den Angehörigen von Pflegebedürftigen. Die pflegenden brauchen wie die Elternzeit eine Lösung die Beispielsweise flexible Teilzeitlösungen sein können oder auch die Möglichkeit zu Hause zu arbeiten.

Einige Unternehmen haben die Probleme erkannt und wollen helfen. Das die Beschäftigten aufgrund ihrer Pflege das Unternehmen verlassen ist nicht die Lösung. Beispielsweise der Weltkonzern Bayer hilft. Auch unter dem Motto “lebensphasenorientiertes Arbeiten“ hat der Konzern, dessen Division Crop Science ein globales Hauptquartier in Monheim.

Seit 2013 wurde für die Vereinbarkeit von Beruf und Familie mit der Pflege ein Instrumentarium geschaffen “ Uns war bewusst, dass gerade die Pflege einen breiten Rahmen braucht, weil jeder Fall anders liegt“. Von der Bayer AG sagte Jürgen Simon, der zuständige Experte.

Zudem steht es jedem Mitarbeiter frei ob er über das Thema reden möchte.

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Quelle: wz.de

Lingen: Menschen mit Behinderung bekommen mehr Freizeitangebote

Bildinhalt: Eine Menschen Gruppe um einen sitzenden im Rollstuhl(Die Sonne geht unter)

Im südlichen Emsland wird für Menschen mit Behinderung das Freizeitangebot erweitert. Das Christophorus-Werk Lingen erweitert sein Angebot. Das neue Projekt „Freizeit mit Assistenz“ wird von der Stiftung Aktion Mensch gefördert.

Das Projekt soll den Menschen mehr Wahlfreiheit und Selbstbestimmung ermöglichen. Denn Menschen mit Behinderung haben ein Recht auf Teilhabe an allen Lebensbereichen.

 

Somit auch die Freizeitgestaltung. Die Freizeitangebote waren bisher nur in der Stadt Lingen, es sollen mehr Angebote in einzelnen Gemeinden ergänzt werden.

Beispielsweise sind in Salzbergen, Spelle, Emsbüren und Shapen mehr Freizeitangebote geplant. Diese sollen für Menschen mit geistiger und psychischer Behinderung die in einer eigenen Wohnung oder bei ihren Angehörigen leben zu Verfügung stehen.

Um die Angebote wahrnehmen zu können besteht in der Regel der Anspruch Beispielsweise auf Assistenz durch Fachkräfte. So bietet das Christophorus-Werk an diesen Standorten eine Beratung an für Menschen mit Behinderung und deren Angehörigen.

So kann sich informiert werden über Teilhabe- und Finanzierungsmöglichkeiten.

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Quelle: noz.de

Pflege: Personallücken werden immer häufiger durch Leiharbeiter gefüllt

Bildinhalt: Frau hilft älteren Dame die mit gehstock läuft (Das Bild ist gezeichnet)

In den vergangenen Jahren waren bundesweit 10 181 Leiharbeiterinnen und Leiharbeiter in der Gesundheits- und Krankenpflege, bei der Geburtshilfe und bei Rettungsdiensten berufstätig.

Auf die Leiharbeitskräfte wird immer häufiger zurückgegriffen in der Pflege und viele arbeiten für einen Hungerlohn.

Laut der Bundesagentur für Arbeit, auf einer Anfrage der Linken über die auch die „Passauer Neu Presse“ berichtet hat. Betrug die Zahl der Leiharbeiter/innen 2014 um die 7 374. Laut den Bericht waren im vergangenen Jahr im Bereich der Altenpflege mehr als 7 500 Leiharbeiter/innen beschäftigt, vor drei Jahren waren es 5 850.

Dabei verdienen die Leiharbeiter/innen in der Regel deutlich weniger. So lag der Bruttolohn für Beschäftigtet im Bereich Pflege Ende 2016 bei 3 203 Euro und bei den Leiharbeiter/innen nur bei 2 579 Euro, laut den Zahlen der Bundesagentur.

In den Pflegeberufen lagen um die 28,9 Prozent der Leiharbeitskräfte, bundeseinheitlich unter der Niedriglohnschwelle von 2 088 Euro und bei den Stammbeschäftigten waren es nur elf Prozent. In der Altenpflege wird besonders wenig verdient, laut Bericht. Für Vollzeitbeschäftigte lag Ende 2016 der Bruttolohn bei 2 436 Euro und bei den Leiharbeiterkräften nur bei 2 131 Euro.

Somit waren fast 47,8 Prozent im Niedriglohnanteil. Auch wurde von der Sprecherin der Linksfraktion Sabine Zimmermann (arbeitsmarktpolitische Sprecherin) der Trend zur Leiharbeit in der Pflege stark kritisiert.

Sie sagte das in der Pflege und im Gesundheitswesen genauso wie in alle anderen Arbeitnehmer „nicht als billige Arbeitskräfte zur Profitmaximierung von Leiharbeitsunternehmen herhalten“. „Im Altenpflegebereich klagen die Arbeitgeber seit Jahren über einen Fachkräftemangel.

Doch Fachkräfte bekommt man nur und bindet sie an sich, wenn man gute Arbeitsbedingungen bietet.“

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Quelle: epochtimes.de

Pflege: Spahn will Pflegefachkräfte aus dem Ausland holen

Bildinhalt: ältere Dame im Pflegeheim (das Bild ist schwarzweiß und wirkt sehr bedrückend auf den Zuschauer)

Der Vorstand Eugen Brysch von der Deutschen Stiftung Patientenschutz kritisiert den Bundesgesundheitsminister Jens Spahn, dass er ausländische Pflegefachkräfte nach Deutschland holen will Brysch sagte: „Spahn müsste als langjähriger Gesundheitsexperte eigentlich wissen, dass alle bisherigen Programme zur Anwerbung ausländischer Pflegekräfte gescheitert sind". Brysch sagte

Außerdem der Katholischen Nachrichten Agentur (KNA) dass der Bundesgesundheitsminister den Bürgern Sand in die Augen streut, wenn er meine das der Personalnotstand in der Pflege, sich dadurch lindern lasse. Zudem ist Deutschland für ausländische Pflegefachkräfte, zurzeit unattraktiv in einem Pflegeberuf zu arbeiten.

 

Erstens die schlechte Bezahlung, der hohe Arbeitsdruck und der Mangel an Kompetenz in medizinisch-pflegerischen Fragen, die ausgebildeten Fachkräfte arbeiten lieber in Skandinavien, in der Schweiz oder in Großbritannien. Brysch sagte: „Die Zahl der Pflegekräfte aus Nicht-EU-Staaten, die sich pro Jahr in Deutschland bewerben, liegt deutlich unter 1.000".

In der Pflege sind heute schon mehr als 1,2 Millionen beschäftigt. Schließlich ist es auch für die Arbeitgeber ein enormer Aufwand in Deutschland, die ausländischen Pflegefachkräfte zu beschäftigten, die Kosten und der Aufwand, so die Patientenschützer. Auch sind gute Sprachkenntnisse in der Pflege im medizinischen Bereich und in der Altenpflege gefordert.

Diese Anforderung kann nicht einfach ignoriert werden. Beispielsweise für Demenzerkrankte ist die Situation schon sehr belastend, so dass Sprachprobleme dieses noch verschlimmern würden. In den privaten Haushalten in Deutschland werden zwischen 150 000 und 180 000 ausländische Pflegehilfen beschäftigt. Doch dem Pflegesystem gelingt es nicht so einfach ausländische Fachkräfte einzustellen, sagte Brysch. „Wir haben unter den gegebenen Umständen einfach keine Strahlkraft."

Der Fall ist eher das Gegenteil, viele Deutsche Pflegefachkräfte wandern ab ins Ausland. Brysch kritisiert: „Spahn setzt aufs falsche Pferd. Dennoch muss schnell eine Lösung geschaffen werden, für den Pflegenotstand. Die Pflegebranchen und die Politiker sollen sich mehr auf die einheimischen Pflegekräfte konzentrieren.

Dabei im gleichen Zug die Arbeitsbedingungen und Bezahlung entsprechen anpassen. Dadurch können auch die ausgebildeten Pflegefachkräfte zurückgewonnen werden.

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 Quelle: zeit.de

Ab 1 April steigt die Zuzahlung für Medikamente

Bildinhalt: Euroscheine

Zum 1 April 2018 wollen die Krankenkassen die Festbeiträge für viele Medikamente senken, dadurch müssen die Patienten mehr bezahlen. In Form einer höheren Zuzahlung.

Damit müssen mehr als 70 Millionen gesetzliche Kranken versicherte mehr bezahlen bei der Selbstbeteiligung, wenn Sie in der Apotheke verschreibungspflichtige Medikamente abholen.

Die Krankenkassen wollen so jährlich 105 Millionen Euro einsparen, durch die Absenkung der Festbeträge. Dieses hat die Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände berichtet. Es handelt sich bei den Festbeträgen um die Beiträge die von den Krankenkassen beim kauf der Medikamente übernommen werden.

 

Beispielsweise ein Medikament kostet 70 Euro und der Festbetrag liegt bei 65 Euro, so müssen die Patienten die fünf Euro selbst bezahlen. Seit Jahren steigen bereits die Zuzahlungen für Arzneimittel nach Berechnung des Deutschen Apothekenverbands waren es 2017 bereits mehr als 2,1 Milliarden Euro im Jahr.

Davon betroffen sind um die 50 Wirkstoffe Beispielsweise: Entzündungshemmer Prednisolon, Antihistaminika und Blutverdünner. Was viele nicht wissen man kann sich befreien lassen, wenn das Einkommen eine bestimmte Grenze nicht überschreitet, dann können Sie einen Antrag auf Befreiung von der Rezeptgebühr stellen. Die Einkommensgrenze entspricht dem Richtsatz für die Ausgleichszulage.

Zweite Möglichkeit: Sie sind in Pension und erhalten eine Ausgleichszulage, dann sind Sie automatisch von der Rezeptgebühr befreit und es ist kein Antrag notwendig. Sie haben durch ein Leiden oder Gebrechen überdurchschnittlich hohe Ausgaben für Medikamente. Für chronisch Kranke liegt sie bei 1 Prozent. Darunter zählen Beispielsweise: Pflegebedürftige und Behinderte.

Sie haben eine anzeigepflichtige übertragbare Krankheit: Die Befreiung von der Rezeptgebühr gilt nur für Medikamente zur Behandlung der konkreten Krankheit nach Entscheidung durch den behandelnden Arzt. Es ist kein Antrag notwendig.

Sie überschreiten die Rezeptgebührenobergrenze, geben also mehr als 2 % ihres jährlichen Nettoeinkommens für Rezeptgebühren aus. Die Gesetzliche Regelung für die Belastungsgrenze finden Sie Sozialgesetzbuch (§ 62 SGB V).

Eine Beispielrechnung: Eine Familie mit 3 Kindern hat ein Brutto-Jahreseinkommen aus Gehältern von 50.000 Daraus würde sich folgende Aufstellung ergeben:

Jährliche Bruttoeinnahmen aller Haushaltsangehörigen: 50.000 Euro
Freibetrag für Ehepartner   4.977 Euro
Freibeträge pro Kind 7.008 Euro 21.024 Euro
Abrechenbares Familieneinkommen 23.999 Euro

1. Bei 2 % müssten für die Zuzahlungen der Medikamente 479,98 Euro pro Jahr anteilig selbst bezahlt werden.

2. Bei chronisch Kranken liegt die Belastungsgrenze bei 1 % und es müssten 239,99 Euro im Jahr anteilig selbst bezahlt werden.

Danach wäre keine Zuzahlungen mehr fällig, Voraussetzung es ist ein Zuzahlungsbefreiungsantrag gestellt worden. Den Antrag auf Zuzahlungsbefreiung muss bei der zuständigen Krankenkasse gestellt werden. Bei den Krankenkassen gibt es dafür eigene Formulare.

Zuzahlungsbefreiung bei Harzt IV:

Bei Hartz-IV- Empfängern ist die Belastungsgrenze bei jährlich 98,16 Euro, bei chronischen Kranken 49,08 Euro. Ist dieses erreicht, so kann ein Antrag für die Zuzahlungsbefreiung gestellt werden. Für die Befreiung müssen Sozialhilfe-Empfänger einige Angaben machen. Beispielsweise: über Mitglieder der Bedarfsgemeinschaft und deren Einkommensverhältnisse. Nur so kann festgestellt werden, ob die jährliche Belastungsgrenze bereits bei der Versicherung erreicht wurde.

Zudem sind zusätzlich für die Krankenkasse einige Nachweise erforderlich:

  • Einkommensnachweis aller Mitglieder im Haus (in Kopie),
  • Nachweise geleisteter Zuzahlungen (Quittungen, Kassenbon etc.),
  • bei chronischen Krankheiten eine Bescheinigung vom Arzt.

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Quelle: focus.de

 

Barrieren in Berlin

Bildinhalt: Berliner U-Bahn, am U-Bahnhof Deutsche Oper in Berlin

In Berlin sind die meisten S- und U-Bahnhöfe barrierefrei, jedoch kommt es immer wieder zu Störungen Beispielsweise bei Aufzügen die zu spät repariert werden. Oder die Aufzüge sind kaputt und können nicht genutzt werden.

Viele Gehwege sind zugestellt und im Straßenverkehr sind die Grünphasen an den Ampeln viel zu kurz.

 

Dieses sind die Probleme die Menschen mit einer Behinderung in Berlin haben laut einer Analyse. Jedoch hat das Land in den vergangenen Jahren viele Fortschritte gemacht, so schreibt das Deutsche Institut für Menschenrechte in einer Studie. Dennoch muss Berlin noch nachbesseren im Punkto Barrierefreiheit.

In einem Bericht heißt es der an dem Institut Monitoringstelle angesiedelt ist und die Umsetzung der UN-Behindertenkonvention überwacht: “Bis 2020 ist Berlin voraussichtlich nicht barrierefrei und bis 2022 wird dies auch der ÖPNV im Land nicht vollständig sein“.

In Berlin sind zwei Drittel der U-Bahnhöfe barrierefrei und bei der S-Bahn sind es viel mehr. Beispielsweise gibt es in den Bahnhöfen Rampen, Aufzüge, ein Leitsystem für Menschen die nicht gut sehen können. Die Reparatur der Aufzüge dauert in der Regel viel zu lange. Auch mahnt die Monitoringstelle, für eine bessere Zusammenarbeit aller Stellen.

Ein großes Problem ist der Personalmangel der dafür sorgt das der Umbau der Gehwege und Kreuzungen nicht vorankommt. Die Verkehrssenatorin Frau Regine Günther (parteilos) setzt sich ein für das geplante Mobilitätsgesetz, dieses soll die Barrierefreiheit in der Planung besser verankern.

Quelle: bz-berlin.de

Pflege: Personaluntergrenzen fordern heraus

Bildinhalt: Ärztin hört mit Stethoskop das Herz ab von einer Patientin

Viele Klinikmanager finden die Einführung verpflichtende Personalschlüssel für den Pflegedienst richtig. Vor allem woher sollen die Pflegekräfte herkommen und wie soll der richtige Personalschlüssel berechnet werden?

Wobei die Personaluntergrenzen scheinbar Segen und Fluch sind. Segen, denn sie senken auf langer Sicht die Arbeitsbelastung der Pflegefachkräfte. 

Dieses sorgt dafür das der Pflegeberuf wieder an Attraktivität gewinnt. Somit können wieder jüngere Menschen für die Ausbildung in der Pflege begeistert werden. In Deutschland betreut eine ausgebildete Pflegekraft 13 Patienten in durchschnitt, wobei in anderen Ländern die Zahl deutlich geringer ist Beispielsweise in Schweden 7,7 in der Schweiz 7,9 und in den USA 5,3. Für die Klinikmanager ist Personaluntergrenze eher ein Fluch, denn durch den leergefegten Arbeitsmarkt gibt es kaum Pflegefachkräfte.

Es ergibt sich die Frage wie überhaupt die Personaluntergrenze erreicht werden kann, wenn es keine Bewerber gibt auf dem Arbeitsmarkt in der Pflege. Der Vorstandsvorsitzende Alexander Schmidtke vom Klinikum Augsburg sagte: „Für zielgenaue Personaluntergrenzen fehlen bisher die empirisch ermittelten und evident belegbaren Grundlagen". Dennoch ist klar das eine bessere Personalausstattung zu besseren Ergebnissen führt.

Auch eine Untersuchung des Hamburger Gesundheitsökonomen Professor Jonas Schreyögg zeigt, dass es zusammenhänge gibt mit der Besetzung und der Behandlungsqualität. Wenn die Krankenhäuser besser personell besetzt sind können viele Harnwegsinfektionen Dekubiti, Sepsen oder physiologische/metabolische Entgleisungen vermieden werden. Durch den mehr Gewinn an Personal kann besser hingesehen werden und im Notfall schnell geholfen werden.

Die Pflegedirektoren und Klinikmanager fürchten mangelnde Flexibilität. Schmidtke sagte: „Es muss explizite Ausnahmeregelungen bei Nichtverfügbarkeit von Personal und unvorhergesehenen Notfällen geben.“ Auch wird befürchtet das durch die Untergrenzen den Führungskräften die Steuerungsmöglichkeiten genommen werden. Schmidtke sagte: “Es müssen jetzt schon wegen Personalmangels Stationen geschlossen werden, die Patienten werden dann durch ganz Bayern geschickt und keiner will sie aufnehmen.“

Es stellt sich die Frage wie soll es denn erst nach der Einführung der Personaluntergrenzen weitergehen? Zum nächsten Jahr sollen die Personaluntergrenzen zwingenden für bestimme Pflegebereiche eingeführt werden. In einem Bericht hat die Deutsche Krankenhausgesellschaft und der GKV-Spitzenverband an das Bundesgesundheitsministerium sechs Bereiche genannt: Herz- und Unfallchirurgie, Neurologie, Geriatrie, Intensivmedizin und Kardiologie.

Woran sich die Untergrenze orientiert, darüber waren sich beide Seiten laut Zwischenbericht nicht einig. Denn die DKG versteht ein Mindestverhältnis von Pflegekräften zu Patienten, wobei der GKV-Spitzenverband dagegen die unterschiedliche Pflegelast der betreuenden Personen berücksichtigt möchte.

Es wird als Zwischenlösung ein Ansatz geprüft, der die Pflegefachkräfte zu den Pflegeerlösen eines Krankenhauses im Jahresdurchschnitt im Verhältnis setzt. “Dieses Vorgehen schafft Transparenz darüber, inwieweit die finanziellen Mittel für die Pflegekräfte auch tatsächlich dafür eingesetzt werden", so im Zwischenbericht. Durch den Politischen Druck wird schnellstmöglich nach einer Lösung gesucht. Doch eine kurzfristige Lösung hat bisher niemand.

Es fehlt bisher an einer Lösung die weder die Politik, die betroffenen Kliniken und die Selbstverwaltungen haben.

Quelle: aerztezeitung.de

Pflege: Stärker Kampf gegen Betrug in der Pflege

Bildinhalt: Ein ältere Mann mit Brille

Die Experten der größten bayerischen Krankenkasse AOK haben im Jahr 2017 mehr als 1 800 Verdachtsfälle von Korruption und Betrug im Gesundheitswesen bearbeitet. Dies sind seit 2016 mehr als 20 Prozent, dies teilte die Krankenkasse am 27 März 2018 in München mit.

Somit landen jeden Arbeitstag mehr als acht neue Fälle mit Verdacht auf Abrechnungsbetrug, Bestechung, Korruption bei den sieben AOK-Betrugsermittlern.

In Zukunft sollen in Bayern spezialisierte Ermittler gegen den Betrug im Gesundheitswesen vorgehen. Die neuen Spezialermittler soll es in jedem Polizeipräsidium geben.

Der Beauftragte der AOK Bayern Dominik Schirmer sagte: „Bayern nimmt damit eine wichtige und bedeutende bundesweite Vorreiterrolle ein“.

Zudem sei für die polizeiliche Unterstützung die Schaffung von Abrechnungsspezialisten und IT-Experten notwendig. Um die komplexen Abrechnungsverfahren im Gesundheitswesen zu durchschauen, sind Fahnder mit entsprechenden wissen notwendig.

Quelle: dpa

Pflege: In den Berliner Kliniken soll die Zahl der Pflege-Azubis verdoppelt werden

Bildinhalt: Berliner Fernsehturm

Die Berliner Gesundheitssenatorin Dilek Kolat von der SPD fordert das mehr Pflegekräfte ausgebildet werden. Sie nimmt die Krankenhäuser in die Pflicht. Denn dieses sind Träger der Krankenpflege-Schulen. Kolat sagt das Land Berlin wird die Investitionsmittel für mehr Ausbildungsplätze erhöhen. „Ich erwarte aber im Gegenzug nicht nur von den landeseigenen Kliniken, sondern von allen Krankenhäusern, dass sie ihre Ausbildungskapazitäten von jetzt 3000 Plätzen mindestens verdoppeln".

Die Kosten für die Ausbildung werden über die Krankenkassen finanziert, diese sind dazu auch bereit, darauf wies Frau Kolat hin.

 

Sie erwartet vom Bundesgesundheitsminister Jens Spahn von der CDU, dass die Pflege ein Schwerpunkt ist seiner Arbeit. Kolat wünscht sich das Herr Spahn schnellstmöglich das Sofortprogramm für die Ausbildung in der Pflege nachgeht. Nach einer Schätzung fehlen in Berlin rund 8000 Pflegekräfte bis zum Jahr 2030. Kolat kritisiert das es keine Verlässlichen Zahlen gibt die den Bedarf widerspiegeln, die Bundesregierung muss eine bundesweite Bedarfsplanung entwickeln.

Die Zahl der Pflegebedürftigen in Berlin ist zurzeit bei 116 000 diese wird auf 170 000 ansteigen bis 2030. Doch es wird zu wenig Pflegefachpersonal ausgebildet. Die Gesundheitssenatorin Frau Kolat will mit dem Senat ein „Berliner Pakt für die Pflege“ zusammen schaffen. Ein wesentlicher Aufgabenpunkt wird die Intensivierung und Verbesserung der Ausbildung und die Verbesserung der Arbeitsbedingungen für die Pflegekräfte. Ein runder Tisch ist geplant der in ein paar Monaten gebildet werden soll.

Für die Pflegeausbildung will Frau Kolat ein Fonds einrichten um diese zu Finanzieren. Die Krankenhäuser und die Pflegeeinrichtungen zahlen in diesen ein. Die bisher getrennten Ausbildungswege für Gesundheits-, Alten-, und Kinderkrankenpflege sollen bis zum Jahr 2020 laut Bundesgesetz durch eine generalistische Ausbildung ersetzt werden. Der Finanzierungsfonds nimmt bereits Rücksicht auf die Änderung im Jahr 2020.

Eine Mindestbesetzung hat der Bundesrat auf eine Initiative Berlins mit Pflegefachkräften in allen Krankenhausbereichen wurde am 23 März 2018 beschlossen. Diese geht weit über die neue Regelung die zum 1 Januar 2019 gelten soll.

Zudem fordert Frau Kolat von der Bundesregierung Personaluntergrenzen für die Pflege wie für die Notaufnahmen, in stationären Pflegeeinrichtungen und bei Hebammen. Bereits an der Charité gilt ein Tarifvertrag mit einem festen Personalschlüssel auf den Intensivstationen du in der Neontalogie.Das Universitätsklinikum musste dafür finanziell Vorleisten. Dieses war wichtig um Druck zu erzeugen.

Es sind mehr Pflegekräfte notwendig in den Kliniken die vom Gesundheitssystem finanziert werden.

Quelle: morgenpost.de

Lehrer bemängeln Inklusion an Schulen

Bildinhalt: Auf der Tafel gezeichnet in gelb ein Junge und Mädchen mit einem Stift in der Hand und die Buchstaben ABC in weiß da drunter und die Matheaufgabe links neben den Jungen und Mädchen 1 + 1 = 2 wobei 1 + 1 in weiß gezeichnet ist und die zwei in gelb gezeichnet und rechts neben den Jungen und Mädchen ist ein gelbes Herz gezeichnet.

Seit 2009 gibt es die UN-Behindertenkonvention in Deutschland. Dennoch ist die Inklusion an den Niedersächsischen Schulen noch nicht gut, dieses bemängelt der Verband der Lehrkräfte. Die Hinweise werden vom Kulturministerium ernst genommen.

Die Lehrer fühlen sich noch sehr oft alleine gelassen, trotzt der UN-Behindertenkonvention die Deutschland unterzeichnet hat. Es fehlt an Unterstützung für die Lehrkräfte Beispielsweises durch Sonderpädagogen. Deshalb fordert der Lehrer Verband der vor allem Haupt- und Realschulen vertritt, dass die Einrichtungen eine feste Planstelle für Sonderpädagogen an allen Schulen erhalten.

 

An vielen Schulen laufe die Inklusion erfolgreich, darauf weißt das Kulturministerium hin. Der Verbandchef Neumann bewertet positiv das neue Schulgesetz das die Möglichkeit den Kommunen gibt bereits bestehende Förderschulen für Lernbehinderte mehrere Jahre weiterlaufen zu lassen. „Die Frage ist aber, wie es danach weitergeht.

Werden die weiterführenden Schulen in der Zwischenzeit auch besser darauf vorbereitet, diese Schüler aufzunehmen?", sagt Neumann. Es wird noch Jahre dauern bis die Inklusion an den Schulen funktioniert. Deutschland hat sich verpflichtet mit der Unterzeichnung der UN-Behindertenkonvention am 26 März 2009. Menschen mit Behinderung gleich zu behandeln wie Menschen ohne Behinderung.

Für die Umsetzung mussten die Bundesländer ihre Schulgesetze ändern. Ein Sprecher des niedersächsischen Kulturministeriums sagte: „Wir nehmen die Hinweise, dass die Umsetzung der schulischen Inklusion auch problematisch verläuft, ernst und arbeiten kontinuierlich an Verbesserungen".

Das neue Schulgesetz soll die Weiterführung der Förderschule bis zum Jahr 2028 ermöglichen. Zusätzlich werde die Zusammenarbeit mit Lehrern und pädagogischen Personal gefördert.

Das Ziel ist eine Inklusion die keinen überfordert, dass gemeinsames Lernen ermöglicht wird für die Kinder mit und ohne Behinderung.

Quelle: neuepresse.de

Pflege: Heimaufsicht kommt Pflegekontrollen nicht nach

Bildinhalt: Ältere Frau im Pflegeheim sitzt im Rollstuhl und schaut aus dem Fenster, dass Bild ist schwarz weiß und wirkt bedrückend

In vielen Orten Norddeutschlands schafft die Heimaufsicht ihrer Kontrollpflicht von Pflegeeinrichtung nicht. In Kiel und der Kreis Segeberg wurden im vergangenen Jahr die vorgeschriebene Prüfquote nicht erreicht. Der Grund dafür ist der Pflegepersonalmangel und die somit daraus resultierenden Pflegenot.

Dadurch kam es zu vielen Beschwerden, die von den Prüfern nachgegangen werden mussten und somit gab es weniger Zeit für die Regelüberprüfungen.

Nach den Recherchen der NDR Sendung „Panorama 3“ sind die Kontrollen in Bremen, Hamburg und Schleswig-Holstein mangelhaft. Die Kontrollen sollen dazu dienen als unabhängige Prüf- und Kontrollinstanz die gesetzlichen Vorschriften zu überwachen und somit die Qualität der Betreuung und Pflege sicherzustellen.

Die Heimaufsicht sucht deshalb einmal im Jahr die Heime auf, ohne sich vorher anzumelden. In Kiel lag die Prüfquote bei 55 Prozent 2017 von 27 Einrichtungen wurden nur 15 Einrichtungen von der Heimaufsicht kontrolliert. Hamburg hatte nur eine Prüfquote von 22 Prozent erreicht.

Landkreis Segeberg erreichte eine Quote von 48 Prozent es wurden von 79 Einrichtungen nur 38 überprüft. Das Gesundheitsministerium sieht in dem Personalmangel mit einen der wichtigsten Gründe, warum die Prüf-Quote nicht erfüllt wurden konnte. Zudem gab es Verzögerungen bei der Besetzung bzw. Wiederbesetzung von Stellen in der Aufsichtsbehörde.

Es wird jetzt daran gearbeitet mit den Kommunen zusammen, die Sollquote vollständig wieder zu erreichen.

Quelle:kn-online.de

Schwerbehinderung: Für den Notfall hilft Behinderten Not-Fax

Bildinhalt: zwei Feuerwehrwagen

In Regensburg leben um die 160 000 Menschen, davon sind 20 000 Menschen mit Behinderung. Wenn es zur einen Notfall kommt rufen, diese die Feuerwehr und landen bei der integrierten Leitstelle die alle Anfragen beantwortet und zu den entsprechende Stellen weiterleitet, die helfen.

Dieses ist für Menschen ohne eine Beeinträchtigung ziemlich einfach.

Doch für Menschen mit einer Beeinträchtigung ist dieses im Notfall nicht so einfach. Beispielsweise wenn diese gehörlos sind oder stumm. Wie können diese im Notfall Hilfe erhalten? Der Inklusion beauftragte Herr Frank Reinel der Stadt Regensburg, erklärt das es für diese Fälle ein Notruf-Fax gibt mit dazugehörigen Formularen.

Auf den Formularen können angegeben werden um welche Behinderung es sich handelt, der eigene Name, die Faxnummer und der Ort wo die Hilfe gebraucht wird. Auf dem Fax wird angegeben wer helfen soll und was genau passiert ist. Mit einem Antwort Fax wird bestätigt, dass das Notruf-Fax angekommen ist und das Hilfe unterwegs ist.

Zusätzliche gibt es Behindertendateien der integrierten Leitstellen, dort können sich alle Menschen mit Behinderung eintragen lassen, dass im Notfall die Feuerwehr sofort weiß wie Sie am besten helfen kann und vorgehen muss im Ernstfall. Die Formulare für die Behindertendatei sind online verfügbar, bisher wird dieses leider kaum genutzt.

Herr Reiner sagt: „Beide hätten einen großen Vorteil davon, sowohl der betroffene Mensch mit Beeinträchtigung als auch die Feuerwehr“. An die Regensburger mit Behinderung wird drauf Hingewiesen wie wichtig es ist sich im Ernstfall abgesichert zu haben, so dass Möglichst schnell geholfen werden kann.

Quelle: mittelbayerische.de

Hamburg: Aktionstag „Pflege im Alter“

Bildinhalt: Eine junge Frau mit Headset

Der NDR 90,3 und der Hamburg Journal beantworten am 27 März 2018 zum Aktionstag „Pflege im Alter“ die Fragen der Bürger.

Die Experten im Landfunkhaus Hamburg helfen bei Fragen. 

 

Beispielsweise: Welche Möglichkeiten der Hilfe gibt es? An wen kann ich mich wenden als Ansprechpartner? Wo finde ich Unterstützung? Was für Angebote gibt es in meiner Nähe?

Die Experten-Hotline ist am 27 März 2018 von 12 bis 18 Uhr kostenlos erreichbar unter der Telefonnummer 08000 903 903.

Auch gibt es Informationen rund um die Pflegeversicherungen und Pflegeanträge. Außerdem kann sich informiert werden über die Angebote, in der stationären oder häuslichen Pflege. Zudem kann jeder Kritik und Lob zu den Pflegediensten in Hamburg kundtun.

Alle Fragen rund um die Demenz werden beantwortet. Oder haben Sie vielleicht Interesse an den Pflegeberuf? Vielleicht auch ehrenamtlich? Sind Sie bereits in der Pflege und suchen Rat bei der Gewerkschaft? Dann können Sie auch gerne anrufen und sich beraten lassen.

Am Telefon sind Experten Sachverständige und Berater der Pflegekasse, der Hamburgischen Pflegegesellschaft, der Alzheimer Gesellschaft, verschiedener Pflegestützpunkte und der Gewerkschaft ver.di. Die Sie gerne beraten und ihnen gerne Auskunft geben. Erfahren Sie hier mehr: Experten-Telefon zum Aktionstag "Pflege im Alter"

Quelle: ndr.de

Baden-Württemberg: Landtag stimmt für das Teilhabe-Gesetz

Bildinhalt: Zwei blaue Paragraphenzeichen, zwei grüne Rollstuhlfahrer als Symbole und eine silberne Wage des Gesetzes, dieses soll inklusion mit Gesetzen ausdrücken.

Am Mittwoch den 21 März 2018 haben die Abgeordneten im Landtag, die Umsetzung des Bundesteilhabegesetzes beschlossen. Dieses betrifft 80 000 Menschen mit Behinderung.

Für den Vorschlag von Sozialminister Manne Lucha von den Grünen, stimmten alle Fünf Fraktionen zu, zur Umsetzung des Bundesteilhabegesetzes. Somit wurde in zweiter Lesung, dass Gesetz am Mittwoch verabschiedet.

Lucha sagte im Stuttgarter Landtag: „Wir wollen, dass Menschen mit Behinderung ganz normal und ohne Einschränkungen am gesellschaftlichen leben teilnehmen können». und «Wir wollen, dass sie sich aussuchen können, wo und wie sie wohnen und wir wollen sie besser in den Arbeitsmarkt integrieren.»

Von der neuen Regelung sind im Südwesten 80 000 Menschen mit Behinderung betroffen. Dieses soll ihnen ein selbständiges Leben ermöglichen. Ein Kriterienkatalog soll es den Mitarbeitern in den Landratsämtern und Verwaltungen der Stadtkreise erleichtern, die Fähigkeiten und Defizite herauszufinden, umso besser helfen zu können.

Die Eingliederungshilfen sind die Stadt- und Landkreise. Auch wird gefordert von den Oppositionsfraktionen, dass die Kommunen mit den Kosten für die Maßnahmen nicht alleine gelassen werden. Weil diese zuvor sich über die zusätzlichen Kosten beschwert haben. Die erste Stufe des Bundesteilhabegesetzes traf Anfang 2017 in Kraft, dieses sieht eine weniger strenge Berücksichtigung des Vermögens und Einkommens vor.

Es sind noch weitere Reformen für 2020 und 2023 geplant.

Quelle: dpa

 

Pflege: Merkel gibt Regierungserklärung zur Pflege und Gesundheit

Bildinhalt: Frau Angela Merkel, Die Bundeskanzlerin

In ihrer ersten Regierungserklärung hat Angela Merkel den Zusammenhalt der Gesellschaft in Vordergrund gestellt. Beim Thema Pflege hat Sie betont, dass die Pflegenden einen wichtigen Beitrag zur Menschlichkeit in der Gesellschaft beitragen. Zudem hat Frau Merkel nochmal das Sofortprogramm für die Pflege erwähnt.

Dieses sieht vor 8 000 neue Stellen in der Pflege zu schaffen. Sie sagte ihr ist Bewusst das die 8 000 Stellen, nur ein Tropfen auf den heißen Stein ist, bei 13 000 Pflegeeinrichtungen.

Doch es sein ein wichtiger erster Schritt. „Dem müssen dann weitere folgen", sagte Sie. Weiter sagte Sie: „Pflegearbeit braucht Anerkennung". Zudem sei es ein weiteres wichtiges Ziel die Bezahlung des Pflegepersonals zu stärken und eine engere Zusammenarbeit mit den Tarifparteien, damit es zur flächendeckenden Verträgen kommt.

Im Bereich Gesundheit hat Frau Merkel sofortige Maßnahmen versprochen, sie sagte: „Die Menschen treibt die Sorge um, ob eine flächendeckende Gesundheitsversorgung in der Zukunft noch möglich ist". Weiterhin sagte Sie "Und zwar unabhängig von Wohnort, Einkommen und vor allem Art der Versicherung." Es solle ein Sofortprogramm entstehen für gesetzlich Versicherte mit Terminservicestellen, regionale Zuschläge für Landärzte und Mindestsprechstundenangebote.

Merkel sagte: „Wir wollen endlich einen Paradigmenwechsel hinbekommen, damit auch diejenigen Medizin studieren können, die später Arzt werden wollen und nicht nur die, die mit 1,0 Abitur machen". Außerdem sollen die Hausärzte ein besseres Honorar bekommen. Das Schulgeld für Gesundheitsfachberufe soll abgeschafft werden.

Merkel sagte dieses sei ein Anachronismus. Sie machte sich stark stattdessen für eine Ausbildungsvergütung in den Pflege- und Sozialberufen.

Quelle: aerztezeitung.de

Pflege im Fernsehen: Wie findet man ein gutes Pflegeheim?

Bildinhalt: Auf einer schwarzen Leder Couch liegen eine Fernsehfernbedienung und eine Brille

Für Angehörige ein gutes Pflegeheim zu finden ist nicht leicht. Denn in vielen Heimen herrscht Personalmangel vor.

Zu diesem Thema berichtet der SWR am Donnerstag denn 22.03.2018 in der Sendung hier der Bericht zur Mediathek SWR „Zur Sache Rheinland-Pfalz“.

 

Vor ein paar Tagen ist auch ein Fall bekannt geworden aus dem Frankenthal, in dem ein 92-jähriger sich einen Arm gebrochen hat und dieses wurde erst nach sechs Tagen durch Zufall herausgefunden. Dieses sind leider keine Einzelfälle.

In Mainz hat eine Familie den demenzkranken Vater immer wieder aus dem Pflegeheim nach Hause geholt, denn sie waren mit der Pflege nicht zufrieden. Viele können zu Hause ihren Angehörigen nicht Pflegen.

Einige Fragen der Sendung sind: Wie erkenne ich ein gutes Pflegeheim und was will die Politik tun, um den Notstand in der Pflege zu beseitigen? Diesen Fragen ist "Zur Sache Rheinland-Pfalz!"-Reporter Michael Eiden nachgegangen.

Quelle: presseportal.de

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