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EU-Schwerbehinderung

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Medien wollen auch leben ...

So wie in der Überschrift dargestellt, erleben wir es immer wieder. Egal ob in der Online-Welt, oder auf anderen medialen Präsentationsflächen. Eigentlich nichts schlimmes. Doch gerade hier können wir schnell auf Hürden stoßen. Gerade Menschen mit Behinderungen in ihren Sinnesorganen erleben dabei immer wieder Dinge, die man eigentlich nicht als besonders behindertenfreundlich bezeichnen darf. Klar kann man nicht erwarten, dass gleich alles in Blindenschrift präsentiert wird. Oder gerade doch, wenn wir an die heute fortschrittlichen Technologien denken? Natürlich gibt es Braille- Tastaturen oder Ausgabeeinheiten für den PC. Aber auch ein Mensch mit starken Seheinschränkungen ist nicht immer vor dem heimischen PC, sondern vielleicht auch einmal unterwegs und möchte da, wie jeder andere Mensch, auch seine Zeitung konsumieren. Geht aber nicht. Natürlich geht das. Viele Zeitungen bieten dafür Audiodateien an. Natürlich nicht kostenlos. Ein Monats Abo ist da oft erforderlich und Hinweise wie "Diesen Artikel finden Sie als Audiodatei im Premiumbereich" führen dann oft zu der Erfordernis, genau so ein Abo abschließen zu müssen, während Konsumenten mit gesunden Sehvermögen weiterhin kostenlos konsumieren.  Welch nettes Angebot eines barrierefreien Zugangs solcher Medien.

Unter Integration behinderter Menschen verstehen wir etwas anderes. Ein barrierefreier Zugang ist und sollte eine Verpflichtung der medialen Gesellschaft sein und nicht als Ertragsmodell missbraucht werden. Gerade wo viele Menschen mit Behinderung auch noch finanziell schlechter dastehen, da ihre beruflichen Möglichkeiten eingeschränkt oder ggf. gar nicht mehr vorhanden sind. Um aber gerade solche gesellschaftlichen Herausforderungen zu meistern, dürfen wir uns nicht entspannt hinlegen, so nach dem Motto, "die Anderen machen das schon". Diese gesellschaftliche Herausforderung kann nur aus der Gesellschaft selber kommen, zumal wir nie vergessen dürfen: "Es kann jeden treffen". Gerade das Denken, "ich bin ja nicht betroffen" ist ein Denken, was dringend aus den Köpfen raus muss. 

Wir vergessen zu schnell, dass die meisten Behinderungen nicht von Geburt an bestehen, sondern erst durch Alltagsereignisse (bspw. Unfälle) entstehen. Vielen wird das aber erst bewusst, wenn sie oder Angehörige, plötzlich selbst betroffen sind. Doch genau dann ist es zu spät, weil im Fall der plötzlichen Betroffenheit seiner selbst, fehlt oft die Kraft für dieses Thema zu kämpfen und die Hingabe bestehenden Dingen ist die Folge. Die Gesellschaft muss endlich begreifen, dass gerade der Einsatz gesunder Menschen erforderlich ist, damit behinderte Menschen eine Chance auf Inklusion und Integration erhalten.

In diesen Fragen ist natürlich auch der Staat oder gar die Europäische Union gefragt. Doch leider wird auch hier immer noch zu wenig getan und der Druck der Gesellschaft ist gar nicht erst vorhanden, oder beschränkt sich auf wenige einzelne Kämpfer. Gerade in Deutschland erleben wir gerade, wie "ausruhen" aussieht. Da hält man einen Staat Monate regierungsunfähig, weil man nicht einmal in der Lage ist, eine Regierung nach Wählerwillen aufzubauen. Dabei sollten wir alle nie vergessen: "Nur gemeinsam sind wir stark".

 

 

Pflege: England Pflegerin quält und schlägt Demenzpatientin

Gina Owen verdächtig die Pflegerin ihrer Mutter faul zu sein und hat deshalb Kameras versteckt. Mit dem was Sie gesehen hatte, hat Sie nicht gerechnet. Am 13. Juni 2017 hat Stacy G. die Pflegerin die Demenzkranke Mutter beschimpft und geschlagen.

Die Familie hat ein Video veröffentlicht, um anderer vor ihr zur warnen. Die Überwachungskamera hat die Bilder live auf das Smartphone gesendet.

 

Die Tochter war in der Nähe und hat ihrer Mutter sofort geholfen. Daraufhin haben die Arbeitgeber „Mega Care“ die Pflegerin entlassen.

Die Aufnahmen brachte die Familie zur Polizei. Doch diese haben die Pflegerin nur verwarnt nach einer Gründlichen Untersuchung. Die Polizei möchte sich mit der Familie treffen um mit ihr über das Strafmaß reden.

Quelle: rtlnext.rtl.de

Kreuzfahrt mit Behinderung

Heutzutage haben sich viele Reedereien auf Menschen mit Behinderung eingestellt. Beispielsweise: gibt es Lifte für die Pools, absenkbare Roulette Tische, Rollstuhlrampen auf dem Zimmer um auf den Balkon bzw. die Terrasse zu gelangen.

Der große Vorteil an einer Kreuzfahrt ist das viele Orte man zu sehen bekommt und nur einmal anreisen muss zum Kreuzfahrtschiff.

 

Welche Schiffe eigen sich besonders für Menschen mit Behinderung?

Hierzu sollte man sich am besten im Reisebüro beraten lassen. Beispielsweise die Aida Cruises, Tui Cruises und Norwegian Cruise Line bieten behinderten gerechten Komfort.

Wie ist es bei den Kabinen im Schiff?

Auf den modernen großen Schiffen gibt es meistens mehrere behindertengerechte Kabinen. In der Regel gibt es die Behinderten gerechten Kabinen auch in unterschiedlichen Kategorien von der Einfachen- bis zur Luxusvariante. Der Platz in den Kabinen ist größer als zur normalen Kabine und zumeist sind auf den Schiffen Spezielles Personal das sich um die Gäste mit Behinderung kümmert.

Auch die Innenausstattung ist dementsprechend angepasst, dass es Beispielsweise verstellbare Betten, Rampen oder Türen gibt die sich automatisch öffnen. Die Bäder sind mit ebenerdiger Dusche, bei den Toiletten befinden sich Griffe zum festhalten und am Waschbecken sind spezielle Griffe angebracht.

Bei allen Kreuzfahrtschiffen gibt es in den öffentlichen Bereichen Behindertengerechte Toiletten. Die Gänge und Kabinen sind in vielen Kreuzfahrtschiffen mit Blindenschrift versehen. Es sollte sich rechtzeitig vorab Informiert werden beim Reisebüro und auch die Reederei sollte im Idealfall davor Informiert werden.

Damit dieses sich auf die speziellen Bedürfnisse einstellen kann. Viele Kreuzfahrtschiffe bieten Landausflüge an. Hier sollte sich vorab informiert werden, ob diese auch genutzt werden können. Da einige Reedereien noch nicht barrierefrei Busse nutzen bei ihren Landausflügen. Auch bieten einige Reiseveranstalter zusätzliche Landausflüge an die speziell auf die Bedürfnisse angepasst sind.

Ein Reiseanbieter Beispielsweise: der sich auf Menschen mit Behinderung eingestellt hat ist Runa Reisen. Dieser bietet Schiffreisen, Landreisen, Städtereisen und vieles mehr an.

Quelle: fnp.de

Kiel: Special Olympics Nationale Sommer Spiele für Menschen mit geistiger Behinderung

Vom 14 bis 18 Mai 2018 findet das bundesweit größte Sportevent für Menschen mit geistiger Behinderung in Kiel statt. Rund 4000 Athleten aus ganz Deutschland in insgesamt 19 Sportarten werden sich in den sportlichen Wettkämpfen messen.

Special Olympics Deutschland (SOD) ist weltweit die größte Sportorganisation für Menschen mit geistiger und mehrfacher Behinderung, die offiziell anerkannt ist vom Internationalen Olympischen Komitee (IOC).

 

Eunice Kennedy-Shriver eine Schwester von US-Präsident John F. Kennedy hat im Jahr 1968 die Special Olympics ins Leben gerufen. Der Grund war die Behinderung ihrer älteren Schwester Rosemary Kennedy.

Der Eintritt zu den Sportlichen Veranstaltungen ist kostenlos.

Quelle: kiel-2018.specialolympics.de

Pflege Sondierung Beschluss: Kinder sollen erst bei mehr Einkommen für pflegebedürftiger Eltern zahlen

Wenn die Eltern pflegebedürftig sind und die Pflege nicht selber bezahlen können, dann müssen die Kinder diese mitfinanzieren.

Die Union und SPD haben in den Sondierungen ein Beschluss festgeschrieben in ihren Ergebnispapieren: "Auf das Einkommen der Kinder von pflegebedürftigen Eltern soll künftig erst ab einem Einkommen in Höhe von 100.000 Euro im Jahr zurückgegriffen werden."

 

Das Schonvermögen ist aktuell bei Singles um die 22 000 Euro im Jahr und bei Verheirateten hochgerechnet weniger als 40 000 Euro im Jahr. Dieses würde eine enorme Entlastung bedeuten.

Der Sozialverband VdK ist sehr zufrieden über diese Reform, die schon seit langem gefordert wird. 

Quelle: bild.de

Pflege in der Schule

In der Gesamtschule „Regine Hildebrandt“ in Magdeburg steht für die 14 Neuntklässler, in diesem Schuljahr Pflege auf dem Stundenplan. Es werden Beispielsweise Blutdruckmessgeräte und Stethoskope verteilt. Die Schüler lernen wie der Puls gemessen und Blutdruck kontrolliert wird.

Es ist ein neuer Ansatz die Schüler für den Pflegeberuf zu begeistern. Dieses ist ein Kooperationsprojekt zwischen dem Institut für Weiterbildung in der Kranken- und Altenpflege, dem Landesverband der Volksolidarität Sachsen-Anhalt und der Gesamtschule. 

 

Über zwei Jahre geht der Wahlpflichtkurs mit einem zweiwöchigen Praktikum, in einer sozialen Einrichtung. Der Anlass ist das in der Pflegebranche das Personal fehlt. Zurzeit ist die Nachfrage an Ausgebildeten Fachkräften höher als das Angebot.

Dazu kommt das immer weniger junge Menschen Interesse haben, in der Pflege zu arbeiten. Der Pflegeberuf muss attraktiver werden. Hier soll nun das Schulfach Pflege ansetzen. Die Kooperation ist inzwischen bundesweit bekannt.

Quelle: dpa

Die Geschichte von Dieter K und seiner Ehefrau ....

Verlust verfassungsrechtlicher deutscher Grundrechte durch Rechtsbeugung von Amtsträgern bei wohnhaft in Spanien !

Zum Kreis der Betroffenen gehören u. a. Schwerbehinderte und deutsche Rentner, die ihren Wohnsitz in Spanien haben. Einmal für längere Zeit aus Deutschland herausgegangen, fangen für deutsche Staatsbürger die Schwierigkeiten an, ihre Sozialrechtsansprüche in Deutschland für sich im Ausland, sprich Spanien, geltend machen zu können. Natürlich gelten erst einmal die Bestimmungen der deutschen Sozialgesetzgebung, welche Sozialleistungen nach Spanien exportierbar sind oder nicht. Das bedeutet aber nicht, dass man Einschränkungen auf verfassungsrechtliche Grundrechte hinnehmen (sprich Hilfen) und im Ausland darauf verzichten muss. Das Sozialrecht ist in meinen Augen ein Auslegungs- und Abwehrrecht für die Behörden, weil deren Richtlinien so dehnbar sind, dass sie eine 1:1 Umsetzung der Gesetze erst gar nicht zulassen. Das nützen die Amtsträger (Behörden, Richter usw.) schamlos aus, um ihre Profilierung gegenüber ihrem Arbeitgeber, sprich Staat, vorzeigen zu können.   Aber verlassen Sie einmal die Denkungsweise, sich nur auf die Sozialgesetze zu berufen. Unsere Verfassung hat uns ein Grundrecht beschert, das vorrangig anzuwenden ist.


 
Gestatten Sie mir in eigener Sache das Schicksal meiner Familie kurz zu erzählen: Meine Frau habe ich 1997 auf Ibiza kennengelernt. Ihr Schicksal schon damals, sie leidet an Schläfenlappenepilepsie mit mittlerweile täglich mehrmals auftretenden Grand-Mal Anfällen, Absencen, Panik- und Angstattacken, Gehirntumor, schwere psychische Erkrankung, Pflegegrad 4. Ihre Erkrankung ist seit ihrem 3. Lebensmonat auffällig. Behindertenausweis ab 01.01.1989,  GdB 100%, B, G, H. Medizinische Feststellung ihrer Erkrankung aber erst im Jahre 2001 durch einen Aufenthalt in der Universitätsklinik in München. In den Jahren zuvor wurde von Ärzten und Psychologen keine medizinische Feststellung getroffen. Das führte dazu, dass die Familie meiner Frau ihre Anfälle als Schauspiel erklärt haben und sie zweimal in eine geschlossene Anstalt haben einweisen lassen. Im Jahr 1993 hat sie dann ihre Koffer gepackt und wanderte mit ihrer einjährigen Tochter nach Ibiza aus. Im Jahr 1998 habe ich meine Frau geheiratet und ihre Tochter adoptiert. Durch die Heirat und ihre Namensänderung, gab sie der Barmer Ersatzkasse, bei der sie krankenversichert war, dies bekannt. Bis dahin war sie über Ihren Vater in der Barmer familienversichert. Die BEK sah sich veranlasst, durch die Heirat meiner Frau, sie aus der Familienversicherung ihres Vaters zu kündigen. Nicht nur die Tatsache, dass dies von Hause aus eine rechtswidrige Kündigung war, weil keine Krankenversicherung der Welt mehr, eine bereits amtlich anerkannte Schwerbehinderte in ihre Versicherung aufnimmt, nein, über diese Kündigung wurde meine Frau auch noch nachweislich nicht informiert. Ich erspare Ihnen weitere Erklärungen zu den Rechtsauseinandersetzungen gegen die BEK. Bis zur Wiedereingliederung in die Familienversicherung ihres Vaters, hat es 8 Jahre gedauert. In der Zwischenzeit war sie krankenversicherungslos !!! Wohnhaft auf Ibiza, musste ich Ende 1999 meine berufliche Tätigkeit in Deutschland aufgeben, da sich die Krankheit meiner Frau so entwickelt hatte, dass sie pflegebedürftig wurde. Ehemann arbeitslos, schwerstbehinderte Ehefrau krankenversicherungslos. Quintessenz, alle Rücklagen wurden durch Lebenshaltungskosten, insbesondere durch Arztbesuche, Krankenhaus- aufenthalte usw., aufgebraucht. Pflegegeld gab es erst im Jahre 2006. Eine Rückkehr nach Deutschland war ab 2005 aus gesundheitlichen Gründen unzumutbar, ohne dass meiner Frau weiterer gesundheitlicher Schaden zugefügt wird (es besteht durch die Schwere der Erkrankung Lebensgefahr)und wurde von den behandelnden Ärzten und Psychologen in Spanien auch so bestätigt. Im Januar 2007 habe ich beim Deutschen Generalkonsulat in Barcelona „Antrag auf Sozialhilfe für Deutsche im Ausland gemäß § 24 SGB XII“ gestellt, weil wir bis dahin keinerlei Einkünfte hatten, da unsere Renten erst ab Ende 2011 bewilligt wurden, die aber auch so gering sind, dass damit das Existenzminimum für uns nicht gesichert ist, auch in Spanien nicht.

Der Antrag wurde vom Konsulat abgelehnt. Daraufhin habe ich auf meine Grundrechte und das Konsulargesetz § 5 hingewiesen und dem Konsulat mit der Staatsanwaltschaft gedroht. Ziemlich schnell (innerhalb von 14 Tagen) wurde dann der Antrag genehmigt und an den Landschaftsverband Rheinland in Köln weitergeleitet. Die Bewilligung von dort erfolgte zum 31.01.2007. Wegen der ausgerufenen Leistungen durch den LVR, gab es zwischenzeitlich einige rechtliche Auseinandersetzungen über die Höhe der Regelsätze, aber insbesondere, dass man das Pflegegeld (Sachleistungen der Pflegeversicherung gibt es nicht)für meine Frau als Einkommen angerechnet hat, obwohl dies auch aus der Sozialgesetzgebung bekannt, rechtswidrig ist. Meinem Rechtsbegehren wurde stattgegeben. Bis zum Juli 2010 gab es keine rechtlichen Beanstandungen, um die mittlerweile als Dauerleistung anerkannte Sozialhilfeleistung aus Deutschland. Doch dann wurde diese Hilfe plötzlich zum 31.10.2010 aufgekündigt.  Dies hat bis heute für uns zur Folge: Mehrfache Obdachlosigkeit, wirtschaftliche Existenznot, permanente gesundheitliche Unterversorgung meiner schwerstbehinderten Frau, dadurch entstandene irreversible Schäden ihrer Gesundheit, soziale Ausgrenzung einer minderjährigen, jetzt 15jährigenTochter mit psychischen Folgen usw.
 

Einzige Begründung der Kündigung: Nach 5 Jahren Aufenthalt als Residenter EU-Ausländer in Spanien, wäre der spanische Staat für alle Sozialhilfeleistungen uns gegenüber verantwortlich. Zu dieser Voraussetzung muss man in Spanien in das Sozialsystem eingezahlt haben und in Spanien gearbeitet haben, bzw. als Arbeitskraft zur Verfügung stehen. Wenn man nur deutsche Renten bezieht, dann ist der Staat für die Sozialleistungen zuständig, von dem man als Staatsangehöriger die Rente erhält. Dies entspricht den eindeutigen Rechtsbestimmungen aus den nationalen Gesetzen und  EU-Verordnungen. Aber weder der Landschaftsverband Rheinland, noch das Sozialgericht Köln und das Landessozialgericht NRW in Essen sind bis heute Willens, dies rechtlich zu prüfen und anzuerkennen. Alle rechtlich fundierten Nachweise, die ich vorgelegt habe, auch die der spanischen Behörden, werden vorsätzlich von den vorgenannten Amtsträgern ignoriert. Geklagt wird seit 2010 durch alle Sozialrechtsinstanzen in Deutschland. Selbst die Beurteilung des Bundessozialgerichtes, dass eine Prüfung der bisherigen Urteile der vorgenannten Gerichte erfolgen muss, um Klarheit in der Rechtsangelegenheit zu bekommen, werden von den beklagten Amtsträgern ignoriert und entsprechende Anträge rechtswidrig abgewiesen.
 
Festzustellen ist bei den Erklärungen und Behauptungen der genannten Beklagten in deren Entscheidungen, dass nicht einer von denen in der Lage ist, dies gesetzlich oder durch rechts- begründende Urkunden nachzuweisen. Ich kann den Amtsträgern Frau Z. vom LVR u. w., Richterin H vom Sozialgericht Köln u. w., Richterin Dr. K und Richter Dr. S vom LSG NRW u. w., eindeutigen Betrug, Verleumdung, Unterlassung und damit Rechtsbeugung zur Begründung ihrer Bescheide und Urteile nachweisen und werde dies auch in aller Öffentlichkeit weiter tun. Die genannten Personen sind sogar der Meinung, dass meine Frau, wenn sie sich durch einen Sturz nach einem epileptischen Anfall eine Zahnverletzung zugezogen hat, sie anschließend umgehend in der Lage wäre, nach Deutschland zu fliegen, um sich dort zahnärztlich behandeln zu lassen, weil keine Zahnbehandlungen durch den LVR gezahlt werden (geschweige denn, die Reisekosten mit notwendiger Begleitperson). Eine solche Feststellung der vorgenannten Personen beweist nicht nur, dass sie kriminell sind, sondern auch offensichtlich geistig behindert !!!
 
 D. h. für die Behörden, es darf keinen deutschen Sozialhilfeempfänger in Spanien geben, egal ob da eine Schwerbehinderte zu Schaden kommt und deren Familie existenziell ruiniert wird. Dies haben wir wohl einem „Florida-Rolf-Syndrom“ zu verdanken. Ein Mitarbeiter der Deutschen Botschaft Madrid, Herr G., empfiehlt in einem Faxschreiben an den Landschaftsverband Rheinland, dass der LVR die Sozialhilfezahlung auch deswegen an uns einstellen sollte, weil der deutsche Staat auf seine Ressourcen achten müsste !!!???
 
Aber es gibt Hoffnung und das ist das Bundesverfassungsgericht, was bereits in einigen Urteilen zu ähnlichen rechtlichen Begebenheiten, wie wir sie durchleben, eindeutig zugunsten der Grundrechte deutscher Staatsbürger Stellung bezogen hat. Deshalb stelle ich entsprechenden Antrag in Karlsruhe.
 
Daher spreche ich folgende Empfehlung für alle betroffene Deutsche in Spanien aus, egal ob Rentner oder Behinderte: Petitionen verpuffen ! Hier lautet immer wieder der Spruch, dass Richter in ihren Entscheidungen und als Personen unantastbar sind. Damit entledigt man sich eines politischen Problems. Gehen Sie an die Öffentlichkeit mit Ihrem Problem und erklären, welche Behörde oder Krankenkasse Ihnen die Hilfe verweigert. Nennen Sie die Namen der verantwortlichen Verweigerer ! Weisen Sie ihre Notlage durch Gutachten nach, d. h., lassen Sie sich von Ihrem Arzt in Spanien bescheinigen, dass Sie sich in einer gesundheitlichen Notlage befinden, die u. U. sogar lebensbedrohlich ist. Beweisen Sie Ihre existenzielle wirtschaftliche Not, in die Sie geraten oder geraten sind, weil Ihnen die Hilfe verwehrt wird. Sprechen Sie mit einem Anwalt. Dann berufen Sie sich auf das deutsche Konsulargesetz und vor allen Dingen auf das Grundgesetz. Stellen Sie Antrag auf Hilfe, notfalls auf Sozialhilfe, bei Ihrem für Sie zuständigen deutschen Konsulat in Spanien. Lassen Sie sich auch bei negativem Bescheid durch das Konsulat nicht abwimmeln und gehen den Rechtsweg mit einer Klage bei einem Sozialgericht in Deutschland weiter. Bei einer hohen Anzahl von Klagen kann man auch die Öffentlichkeit dafür interessieren, was dann sicherlich politische Konsequenzen zur Folge haben wird. 

Ich wünsche Ihnen viel Erfolg, aber auch wir wären für jede Hilfe dankbar. Niemals aufgeben, bitte kämpfen Sie !!!

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Pflege: Pflegestärkungsgesetz II ein Jahr alt

Nach rund einem Jahr ziehen die Pflegeheime und Pflegedienste in Friesenheim eine durchwachsene Bilanz. Es sind immer mehr Pflegebedürftige die mit einem Pflegegrad 3,4 und 5 aufgenommen werden.

Es kommen die Menschen immer mehr in einem späteren Krankheitsstadium in die Pflegeheime. Somit steigen auch die Anforderungen für die Pflege. Die Pflegegrade 1 und 2 sind kaum noch vertreten. Früher war die Pflegedokumentation aufwendiger, diese ist heute nicht mehr so aufwendig.

 

Das neue Pflegemodell hat macht dieses wesentlich einfacher und zeitsparender.

Die Heimaufsicht muss sich mit dem Medizinischen Dienst der Krankenkassen (MDK) oft abstimmen ob die Dokumente ausreichen. Früher mussten für die Dokumentation, jeden Tag 50 Handzeichen, pro Bewohner gemacht werden. Dieses entfällt durch das neue Pflegemodell.

In dem neuen Model wird der einmalige Pflegeaufwand festgehalten und nur die Veränderungen werden dokumentiert. Seitdem in Kraft treten des neuen Gesetzes, haben mehr Menschen als zuvor Anspruch auf Pflegeleistungen. Mehr Menschen haben jetzt einen Pflegegrad, die zuvor keinen gehabt haben.

Durch das neue Gesetz ist die Zahl der höheren Pflegegrade gestiegen. Es ist eine bessere und individuellere  Einstufung möglich und dabei wird die Demenz berücksichtigt. 

Quelle: badische Zeitung

 

 

Pflege wird im Nordosten deutlich teurer

Die Pflege soll besser bezahlt werden, dieses hören Pflegefirmen sehr oft von Politikern. Dieses bedeutet aber in der Realität, wenn nicht mehr Geld in das System fließt wird es für alle Betroffenen teurer.

In Mecklenburg-Vorpommern soll die Altenpflege für Patienten, Angehörige und Kommunen wohl deutlich teurer werden. Dieses zeichne sich bei den ersten Pflegesatzverhandlungen ab, sagte Sven Wolfgram der Nordost-Landesbeauftragte des Bundesverbandes privater Anbieter sozialer Dienste (bpa) am 23. Januar 2018 auf einer Plegekonferenz in Linstow. „Man könnte fast dramatisch teurer sagen“. sagte Wolfgam.

 

In Sachsen und Sachsen-Anhalt stiegen die Preise für die Pflege der Patienten um bis zu 700 Euro pro Monat für die Heimpflege. Der Grund für den Anstiegt der Kosten sei vor allem der verschärfende Wettbewerb um Fachkräfte. Auch die Politik ist nicht ehrlich. die Forderungen von der SPD.

Eine bis zu einer 30 Prozentige Lohnerhöhung in der Pflege. Diese wird zwar gefordert, aber nicht mehr Geld über die Pflegekassen ins System gegeben. Dieses erläuterte Wolgram. Wenn nichts geschieht müssen die Patienten, deren Angehörigen und Kommunen die Kosten tragen.

Durch die bisherigen Erhebungen sind im Nordosten und der niedrigen Renten circa 30 Prozent der Pflege Patienten auf soziale Unterstützung der Kommunen angewiesen. Dieses könnte auf 60 Prozent ansteigen. Wolfgram ergänzt dazu das die ehemalige Idee mit der Pflegeversicherung die Kommunen zu entlasten wieder gescheitert wäre. Es wird noch Hoffnung gesetzt auf die laufenden Koalitionsverhandlungen in Berlin.

Quelle: dpa

Hamburg: Viele öffentliche Veranstaltungen sind nicht barrierefrei

In dem Elbvororten sind viele öffentliche Gebäude nicht barrierefrei. Dieses kritisiert schon seit lange der Behindertenverband.

Wer in einem Rollstuhl sitzt kann nicht an Veranstaltungen teilnehmen, weil diese nicht erreichbar sind. Die UN-Behindertenkonvention garantiert Menschen mit Behinderung, Gleichberechtigung, mit anderen am öffentlichen Leben teilzuhaben.

 

Es sieht in der Realität jedoch anders aus. Viele Orte in Deutschland sind nicht barrierefrei, auch die Elbvororte in Hamburg. Leider gibt es in Hamburg jede Menge öffentliche Veranstaltungen, die nicht für Behinderte zugänglich sind aufgrund der Barrierefreiheiten.

Dieses ist eine massive Diskriminierung kritisiert auch der Geschäftsführer Johannes Köhn der Hamburger Landesgemeinschaft für Menschen mit Behinderung. Es werden sich oft keine Gedanken gemacht und Infoveranstaltern finden in nicht in barrierefreien Räumen statt. Dabei sind Menschen mit Behinderung keine Randgruppe.

Es fehlt ihnen oft an Energie sich gegen die Ungerechtigkeit aufzulehnen, weil Sie selber stark unter ihren alltäglichen Problemen leiden. Die FDP hat einen Antrag für die kommende Bezirksversammlung am 25 Januar 2018 vorbereitet.

In diesem fordern Sie, dass alle öffentlichen Veranstaltungen in barrierefreien Räumlichkeiten stattfinden. Dieses ist ein erstes Zeichen, doch es muss noch mehr geschehen. Denn zur größten Versammlung Stätte gelangt man nur über eine steile Treppe. Auch die Volksbühne ist nur über eine Treppe erreichbar.

Quelle: abendblatt.de

Bayern: Eigenes Landesamt für die Pflege und Gesundheit

Die CSU will vor der Landtagswahl, die in Neun Monaten ist ihre Familien- und Sozialpolitik anders ausrichten.

Es soll ein eigenes Landesamt für Pflege und Gesundheit entstehen. In einer 23 Seitigen Resolution, die am 17 Januar 2018 auf der Klausur im fränkischen Kloster Banz beschlossen wurde, wird besser Pflegebedingungen gefordert.

 

 Es wurde die Idee vom Bundesverband privater Anbieter gelobt, weil ein Landesamt die Weiterentwicklung pflegerische Versorgung und besser bündeln und umsetzen kann.

Der Bpa Landesgruppenchef Kai A. Kasri sagte: Es komme bei der konkreten Ausgestaltung darauf an, die Altenpflege entsprechend ihrem Stellenwert zu berücksichtigen. Auch hatte der CSU-Spitzenkandidat Markus Söder im Dezember schon bei einer Rede auf dem Parteitag angekündigt, mehr Aufmerksamkeit dem Thema Pflege und Gesundheit zu geben.

Quelle: altenheim.net

 

 

Berlin: Zwei Milliarden für die Pflege

Zwei Sofortprogramme gegen den Pflegenotstand, haben die Grünen am 19 Januar 2018 in den Bundestag eingebracht. Es wird im Sofortprogramm mehr Personal in der Altenpflege gefordert, den Pflegeversorgungsfond auflösen und mit den Mitteln 1,2 Milliarden Euro pro Jahr in ein Sofortprogramm fließen lassen.

In einem zweiten Antrag fordern die Grünen ein Sofortprogramm von 1,3 Milliarden Euro pro Jahr, für Pflegepersonal im Krankenhaus damit sollen 25 000 zusätzliche Krankenpflegestellen geschaffen werden.

Es sollen die Pflegemitarbeiter entlastet werden auf den Stationen. Auch könnte mit den zusätzlichen Stellen gewährleistet werden, das Nachschichten nicht mehr alleine gemacht werden müssen. Es wird vor eine Pflegekatastrophe gewarnt, die schnelles Handeln notwendig macht.

Es müssen Anreize geschaffen werden um dem Beruf attraktiver zu machen. Beispielsweise: Bessere Arbeitsbedingungen, mehr Ausbildung und flächendeckende Tarifverträge. Es muss eine ausreichende Versorgung an Pflegekräfte sichergestellt sein. Deswegen haben die SPD und Union im Sondierungspapier klare Aussagen getroffen.

Man will ein Sofortprogramm für mehr Pflegepersonal im Altenheim und Krankenhaus, eine Ausbildungsoffensive und eine tarifliche Entlohnung.

Quelle: bibliomed-pflege.de/

 

Österreich: Pensionistenpaar Mord und Selbstmord

Nördlich von Graz in einem Einfamilienhaus wurden am Samstag dem 21 Januar 2018 die Leichen eines 80- Jährigen Mannes und seiner 77- Jährigen pflegebedürftigen Ehefrau gefunden. Am Samstag, um 14 Uhr fand die Schwiegertochter des Ehepaars die beiden Toten in deren Einfamilienhaus.

Der Schwiegervater der mit seiner pflegebedürftigen Ehe Frau alleine im Haus lebte, hatte die Tochter angerufen und ihr erzählt das er nicht mehr mit der Pflegezurecht kommt. Die Schwiegertochter fuhr sofort hin und kam aber zu spät.

 

Es wurde laut Polizei ein Revolver als vermutliche Tatwaffe sichergestellt, denn der 80-jährige legal besaß. Es ist noch unklar wie viel Schüsse gefallen sind. Weiteres soll durch eine Obduktion der Leichen geklärt werden. Zum genauen Tatablauf liegen bisher keine Details vor.

Quelle: sn.at

Pflege: Hilfe und Rat bei Gewalt in der Pflege

Die Stiftung Zentrum für Qualität in Pflege (ZQP) bietet auf ihre Webseite https://www.pflege-gewalt.de/ ein Onlineportal an, dass bei Gewalt in der Pflege Rat und Hilfe anbietet. Angehörige und Pflegebedürftige können sich hier kostenlos informieren, umso besser Gewalt in der Pflege zu erkennen und vorbeugen zu können.

Es gibt auf der Webseite Hilfe Inform von Tipps zur Gewaltprävention in der Pflege. Zudem gibt es auch für telefonische Beratungseinrichtungen Kontaktdaten.

 

Jeder der Rat sucht, kann dort anrufen und sich beraten lassen bei Gewalt in der Pflege oder auch in schwierigen Pflegesituation.

Wir haben schon damals zu Thema Gewalt in der Pflege berichtet und möchten auf dieses Thema nochmal aufmerksam machen. Es darf nicht weggeschaut werden, es muss gehandelt werden.

Wir hatten auch schon damals berichteten "Gewalt in der Pflege" das die Pflegekräfte in Deutschland einen guten Job machen. Doch die ausnahmen dürfen nicht ignoriert werden.

Betroffene sollten sich nicht scheuen, eine Beratungsstelle wie "Pflege in Not" zu kontaktieren.

Pflege: 3,6 Millionen Menschen erhalten Pflegegeld

Der Medizinische Dienst der Krankenkasse (MDK) hat 2017 mehr Menschen eine Pflegebedürftigkeit attestiert. Seit dem 1 Januar 2017 gibt es das Pflegestärkungsgesetz dieses ermöglicht es, dass mehr Menschen mit einer eingeschränkten Alltagskompetenz

Leistungen der Pflegeversicherung erhalten. Es geht nicht mehr um die benötigte Zeit für den Pflegeaufwand, sondern viel mehr um die Selbstständigkeit und dadurch deren Einschränkungen. Früher waren es drei Pflegestufen nun gibt es fünf Pflegegrade.

 

Dadurch bekommen 304.000 Menschen mehr Pflegegeld, seitdem im Kraft treten des Pflegestärkungsgesetzes wie der MDK mitgeteilt hat. Seitdem ist die Zahl der Bezieher auf 3,6 Millionen gestiegen. 2016 waren es 2,75 Millionen die Pflegegelder bezogen haben.

Auf dem Kongress Pflege 2018 haben sich auch Fachleute über die Konsequenzen unterhalten die daraus resultieren, dass die die Zahl der älteren Menschen steigt und somit auch die Zahl der Pflegebedürftigen. Auch wurde über das Thema Krankenhaus berichtet.

Das seit 25 Jahren in den Krankenhäusern die Ausbildungskapazitäten um rund 10 Prozent verringert wurden. Damit sind jedes Jahr 8000 weniger Pflegekräfte ausgebildet wurden.

Budget für Arbeit Das Neue Bundesteilhabegesetz ab 1 Januar 2018 für Menschen mit Behinderung

Das Bundesteilhabegesetz sorgt für eine Verbesserung, bei der Teilhabe am Arbeitsleben. Das „Budget für Arbeit“ sorgt für Lohnkostenzuschüsse für die Arbeitgeber, von bis zu 75 Prozent in allen Bundesländern.

Dieses dient dazu, um den Menschen mit Behinderung den Zugang zum Arbeitsleben zu erleichtern. Um sozialversicherungspflichtige Beschäftigung zu ermöglichen soll das „Budget für Arbeit“ finanzielle Unterstützung den Arbeitgeber geben den „Minderleistungsausleich“.

 

Für die beschäftigten Behinderten gibt es eine personelle Unterstützung am Arbeitsplatz die „Betreuungsleistung“.

Wer kann das „Budget für Arbeit“ in Anspruch nehmen?

Menschen mit Behinderung die ein Recht auf Leistung in einer anerkannten Werkstatt für behinderte Menschen oder bei einem anderen Leistungsanbieter nach §61 SGB haben. Es muss beachtet werden das es generell, kein Rechtsanspruch für ein Beschäftigungsverhältnis gibt. Wenn ein entsprechender Arbeitsvertrag vorliegt besteht für den Behinderten das Recht auf das „Budget für Arbeit“.

Mehr Informationen bekommen Sie hier: bthg.bagwfbm.de

Pflege: Zusammenbruch des Pflegesystems?

Der Fachkräftemangel ist hoch und das System leidet darunter. Viele die in dem Beruf arbeiten berichten, dass Sie sich überlasten fühlen. Die Arbeitsbedingungen müssen sich ändern, damit die Pflege noch eine Zukunft hat.

Es sind zu wenig Pfleger für die Patienten vorhanden, so dass kaum noch Zeit ist für persönliches wie Beispielsweise: Gespräche.

 

Auch arbeiten viele nicht mehr in Vollzeit, da die Arbeitsbelastung so groß ist. Dadurch wird die Personalknappheit noch größer. Die Politik muss etwas machen, ansonsten wird das System zusammenbrechen. Viele haben auch die Motivation nicht mehr. Der Grund ist, dass oft die Kapazitäten fehlen und somit die Einarbeitung gerade für Berufsanfänger nicht gewährleistet werden kann. So verlieren die jungen Menschen die Motivation.

Es sollte sich die Grundsatzfrage gestellt werden beim Geld, ob die Pflege wirtschaftlich oder als Daseinsfürsorge ist? Denn gerade das Gießkannenprinzip ist auch nicht gut für die strukturelle Verteilung des Geldes. Auch wird der Bedarf an Pflegekräften immer höher, denn die Menschen haben eine immer höhere Lebenserwartung.

Laut einer Studie des statistischen Bundesamtes und des Bundesinstitutes für Berufsbildung aus dem Jahr 2010 sollen von 2005 bis 2025 bundesweit rund 27,3 Prozent mehr Fachkräfte als auch Pflegefachkräfte benötigt werden.

Wie den Pflegeberuf attraktiver machen?

Hauptgeschäftsführer des diakonischen Unternehmens, Bernhard Schneider, im Gespräch mit dem Evangelischen Pressedienst sagt: Das gelte auch für steigende Lohnkosten: "Die Heime müssen diese Belastungen zu 100 Prozent weitergeben." Mit einer Teilkasko-Pflegeversicherung "würden wir die höheren Personalausgaben über den Pflegesatz refinanzieren". Laut Schneider muss die Politik schnell für bessere Rahmenbedingungen in der Pflege sorgen.

"Auch eine höhere Bezahlung muss her, etwa über Zulagen für ungünstige Dienstzeiten und an Wochenenden. Schon das würde den Beruf attraktiver machen." Aber auch das Umfeld insgesamt muss verändert werden. "Keine Pflegekraft will in einem Notstandsgebiet arbeiten. Auf breiter Front müssen bundesweit die Personalschlüssel verbessert werden, dann sinkt auch die Belastung für die einzelne Fachkraft", sagte der Hauptgeschäftsführer. Quelle: epd

 

 

Rendsburg: Pflegekräfte aus China

Die Imland-Klinik hat ein außergewöhnliches Programm gestartet, um den Fachkräftemangel entgegen zu wirken. Zum aller ersten Mal durch laufen Berufsanfänger, aus China in Rendsburg eine Ausbildung zur Gesundheits- und Krankenpflegerin.

Die 13 Asiatinnen sind zwischen 20 und 25 Jahre alt und sind erst seit ein paar Tagen in Deutschland. Sie werden nach deutschen Standards ausgebildet. Im Mai beginnt die Pflegepraxis, doch zuvor müssen alle Schülerinnen einen berufsbezogenen Sprachkurs absolvieren.

 

Seit Montag den 15.01.2018 hat der Unterricht in der Rendsburger Volkshochschule begonnen. Bereits in China haben Sie die B1 Prüfung am Goethe-Institut bestanden. Sie können sich bereits im Alltag auf Deutsch verständigen. Dieses reicht aber für die Arbeit im Krankenhaus und den Berufsabschluss nicht, deshalb ist das Ziel "B2".

Dieses wird in wenigen Monaten erreicht. Für das Projekt wurde Monate lang vorher alles vorbereitet. Die Vorstellungsgespräche wurden mit den Personalverantwortlichen, mittels Video Telefonie geführt. Es dauerte Monate, bis alle Formalitäten erledigt waren und viele Behörden mussten zustimmen.

Auch müssen sich die Chinesinnen an die Zeit Umstellung und die andere Kultur erstmal gewöhnen. Viele sind zum aller ersten Mal in Deutschland. Eine Integrationsbeauftragte an der Pflegeschule, kümmert sich um die jungen Damen.

Sie ist selber Chinesin, bereits seit 10 Jahre in Deutschland und kümmert sich nicht nur um das Berufliche, sondern hilft auch bei der Eingliederung und allen kulturellen Angelegenheiten.

Quelle: shz.de

Hagen: Ärztin macht fatalen Fehler, Baby kommt mit Behinderung zur Welt

Das Amtsgericht hat die Ärztin verurteilt, zur einer Geldstrafe von 19 200 Euro, wegen fahrlässiger Körperverletzung. Laut der Zeitung „WAZ“ hatte Sie 2013 einer schwangeren Frau eine Infusion mit Gelafundin gegeben.

Das hatte dafür gesorgt, das die Frau unter einen allergischen Schock litt und reanimiert werden musste.

 

Die Mutter und das Baby waren in Lebensgefahr, wie sie keinen Sauerstoff bekam. Das Baby kam als Notgeburt zur Welt und hatte schwere Hirnschädeln, die ein Leben lang bleiben werden.

Im Prozess gab die Ärztin an: "Ich ärgere mich im Nachhinein darüber, denn eigentlich hatte ich damals schon seit zwei Stunden Feierabend. Mein eigenes Pflichtbewusstsein hat mich auf die Anklagebank gebracht. Sonst säße heute eine Kollegin hier.“

Weiterhin fordern die Eltern ein Schmerzensgeld, in höhe von 560 000 Euro vom Krankenhaus, dieses will bisher her nur 75 % von der geforderten Summe bezahlen. Das Medikament wird nicht mehr eingesetzt im Krankenhaus.

Quelle: waz.de

Cumbria britisch Newcastle: Junge mit zwei Prozent Gehirnmasse geht nun in die Schule

Der kleine Noah kam 2012 zur Welt, die Ärzte gaben ihm kaum Überlebenschancen. Doch es war eine große Überraschung, dass das Kind überhaupt lebend zu Welt kam. Die Mutter berichtet auf der Seite „Hugs for Noah“ vom Schicksal ihres Kindes.

Damals wurde im Mutterleib festgestellt, dass Noah eine Spina Bifida - ein offener Rücken - hat. Er sollte zudem von der Brust abwärts gelähmt sein und sein Gehirn war auch noch nicht vollständig entwickelt. Mehrfach wurde ihr von den Ärzten eine Abtreibung nahe gelehnt, doch sie lehnte ab.

 

Vor der Geburt sollte Sie mit der Planung, für die Beerdigung des Kindes beginnen. Im falle das der Junge stirbt, sollten keine Wiederbelebenden Maßnahmen eingeleitet werden. Es war ein wunder Noah atmete nach dem Kaiserschnitt selbstständig. 

Noah lebt, doch die Ärzte stellten nach der Geburt, bei einer weiteren Untersuchung fest, dass Sie sich bezüglich der Gehirnmasse geirrt hatten. Sie war deutlich geringer als angenommen und lag bei nur 2 Prozent.

Noah wurde mehrfach operiert. Sein offen Rücken konnten die Ärzte erfolgreich schließen und Sie haben ihm einen Shunt in den Kopf gelegt, der die überflüssige Hirnflüssigkeit ableiten sollte. Doch es lief zunächst schief. Erst nach weiteren Versuchen, gelang es ihnen langsam, die überschüssige Hirnflüssigkeit abzuleiten.

Die Ärzte hatten keine Hoffnung, das jemals die Gehirnmasse zulegen wird, doch es geschah ein Wunder. Das Gehirn von Noah fing an zu wachsen wie auch Vorher Nachher Aufnahmen zeigen. 

Nun ist Noah fünf Jahre alt und er geht in die Schule. Die Mutter Shelly berichtet der Zeitung „ Evening Chronicle „Noah geht es erstaunlich gut. Er kann schreiben, er kann seinen Namen buchstabieren, er kann eine Unterhaltung führen.

Quelle: derwesten.de


Anm. Redaktion: Solche Fälle zeigen immer wieder, dass das in Polen verabschiedete Gesetz zum Abtreibungsverbot ( wir berichteten) durchaus seine Berechtigung haben kann.

Berlin: Berliner Hospiz Tauwerk e.V. lädt ein Vortrag zur Pflege von HIV-Patienten

Am 17 Januar 2017 stellt Hannelore Huesmann ihrer Arbeit vor. Unter der Veranstaltungsreihe „Forum Pflege: Pflege ist für alle da- Einblicke in einen Beruf mit Vielfalt“.

Die Veranstaltung ist in Dresden von 18 Uhr bis 20 Uhr im Seelsorgezentrum (Haus 50), des Universitätsklinikum Carl Gustav Carus in der Fetscherstaße 74.

Jeder ist Herzlich eingeladen. Ziel ist es ein Eindruck zu bekomme von der Pflege und die Arbeit mit den Menschen. Ein weiterer Abend ist geplant, für den 13 Juni mit dem Thema Pflege von Menschen mit Suchtkrankheiten und am 19. September ein Tag, zum Thema Pflege von Menschen mit Behinderung.

weiter Informationen bekommen Sie hier: dresden.de

Zum Veranstaltungsplan

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