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Augsburg: Medizin für Behinderte soll erforscht werden

Ein eigener Lehrstuhl „Medizin für Menschen mit Behinderung“ soll in der neuen Uniklinik in Augsburg entstehen. Im Landkreis Grünzburg wo heute viele Menschen mit Behinderung leben und Arbeiten dort ließen damals die Nazis Hunderte ermorden und deportieren.

Es wäre der erste Lehrstuhl dieser Art in Deutschland. Es soll am Uniklinikum Augsburg ein Lehrstuhl für behindertenorientierte Medizin entstehen.

 

Es könnte damit den speziellen Anliegen behinderter Menschen stärker nachgekommen werden als bisher möglich war.

Besonders behinderte Menschen verdienen eine besondere Aufmerksamkeit und das sollte auch in der Medizin stattfinden. Am Lehrstuhl gibt es für behinderten orientierte Zahnmedizin an der Universität, dieser beschränkt sich jedoch nur auf Zahnmedizin.

Pflege: Pflegegrad fast jeder Widerspruch erfolgreich

Die Hälfte der Widersprüche zur Einstufung in einem Pflegegrad sind erfolgreich. Die Pflegebedürftigen bekamen im letzten Jahr in jedem zweiten Fall Recht, wie die „Welt am Sonntag“ mitteilte.

Die Gutachter haben in 28,7 Prozent den Widerspruch bestätigt und anderen Pflegegrad empfohlen.

 

Rund 24 Prozent haben eine neue Pflegegrad-Empfehlung bekommen, weil der Hilfsbedarf sich geändert hat der Pflegebedürftigkeit. Rund 1,61 Millionen Begutachtungsverfahren gab es 2017, dabei waren rund 6,8 Prozent Widersprüche.

Für viele Pflegebedürftigen und Patienten sind die Entscheidungen der Pflege- und Krankenkassen nicht überschaubar sie werden manchmal sogar als willkürlich wahrgenommen.

Quelle: afp

Österreich: Pflege Gütesiegel für Pflege-Agenturen

Bei der 24 Stunden Betreuung müssen auf die Pflegestandards geachtet werden, dieses betonte Hartinger-Klein. Die Sozialministerin Beate Hartinger-Klein will ein „Gütesiegel“ für die die Pflege-Agenturen einführen die 24 Stunden Betreuung anbieten.

Dieses kündigte Sie am 05.02.2018 mit in einem Pressegespräch in der Pflegeeinrichtung in Liebenfels. 

 

Ein Konkretes Pflege Model hat die Ministerin noch nicht. Für die Standards des „Gütesiegel“ wird zusammen mit der Wirtschaftskammer gearbeitet. Auch ist es notwendig auf die Standards zu achten bei den Agenturen.

Es muss noch überprüft werden wer die Pflegestandards später einmal prüft. Beispielsweise könnten dies die Hausärzte oder auch die Hauskrankenhilfe sein. Auch ist der Ärztemangel ein wichtiges Thema.

Es sind nicht genug Medizinier in Österreich vorhanden, den viele wandern nach der Ausbildung ab. Um diesem entgegen zu wirken sollen Stipendien als Anreize dienen. Es wird über einen neuen Pflegeschlüssel nachgedacht. Bisher werden pro Einrichtung sechs pflegende Personen aufgenommen. Es wird über neuen Personen pro Einrichtung nachgedacht.

Deutscher Berufsverband für Pflegeberufe Verlosung zum Tag der Pflegenden

Am 12 Mai 2018 ist der Internationale Tag der Pflegenden und aus diesem Anlass will der Berufsverband seine Kolleginnen und Kollegen wertschätzen mit einer Verlosung.

Es werden Frühstückchen Verlost und Frühstücksbrettchen.

 

Es können all Pflegenden teilnehmen in den Verbandsgebieten (Schleswig-Holstein, Hamburg, Bremen, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen).

Mehr erfahren Sie hier: dbfk.de

Pflege weniger Druck beim Geldsparen erwarten Experten in Kliniken

Nach der Einigung von SPD und Union erwartet die Deutsche Stiftung Patientenschutz weniger Spardruck bei der Pflege im Krankenhaus. Der Vorstands Chef Eugen Brysch sagte der Deutschen Presse-Agentur in Berlin: "Die Kosten für Pflegekräfte aus den Fallpauschalen herauszuholen, ist richtig."

Die Krankenkassen Kosten für Krankenpfleger und Krankenschwestern wollen die Union und SPD unabhängig von den Fallpauschalen für Klinikbehandlungen vergüten. 

 

Es soll die Klinikvergütung auf eine Kombination von Fallpauschalen und Geld für Pflegepersonalkosten umgestellt werden. Auch sollen Personaluntergrenzen für alle bettenführenden Klinikabteilungen eingeführt werden. Dazu fügte Brysch hinzu: "Dazu gehört der Mindestpersonalschlüssel auf allen Stationen im Krankenhaus. Das schafft Transparenz und nimmt den Druck, auf Kosten der Pflege zu sparen."

Auch fordert der Vorstands Chef Brysch: "Auch muss der Entschädigungsfonds bei Behandlungsfehlern endlich kommen." Union und SPD wollen Vorschläge für einen Härtefallfonds prüfen, aus dem geschädigte Patienten entschädigt werden sollen.

"Die letzten acht Jahre wurde ausreichend geprüft", auch sagte Brysch. "Jetzt ist Zeit zu handeln, damit die besonders schlimmen und tragischen Behandlungsfehler wenigstens finanziell gemildert werden können."

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Behinderung: Menschen mit Behinderung kochen

Die Caritas und der Haubenkoch Harald Pollak kochen mit Menschen mit Behinderung ein Gesundes drei Gänge Menü. Im Caritas-Bauernhof nahmen an dem Kochkurs elf Personen teil.

Die Teilnehmer waren aus der Caritas-Behinderteneinrichtung im Weinviertel, aus Unternalb, Retz und Zellerndorf. Der Retzbacherhof-Chef Harald Pollak wollte den Menschen mit Behinderung das Kochen näherbringen.

 

Die Kursteilnehmer leben in Wohnungen und einige direkt in Behinderteneinrichtungen. Polak hatte das Kochen Spaß gemacht und er meinte ihm macht es Freude Menschen eine Freude zu bereiten die es nicht so guthaben.

Auch habe er Bedenken gehabt ob der Kurs angenommen wird und ob er gut ankommt. Polak faste zusammen, dass wenn man ihnen Verantwortung gibt und ihnen zeigt wie es geht sind sie selbstbewusster.

Quelle: noen.at

Pflege: Arbeitsmarktforscher sehen Nachholbedarf in Punkto Bezahlung

Die Altenpflege ist unterbezahlt trotz steigender Nachfrage. Die Nürnberger Arbeitsmarktforscher sehen einen erheblichen Nachholbedarf in der Bezahlung der Altenpflegekräfte. Eine vollzeitbeschäftigte Fachkraft verdient mit 2621 Euro brutto monatlich in der Altenpflege circa 16 Prozent weniger als im Schnitt alle anderen Beschäftigten, dieses berichtetet das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) am 30.01.2018 in einer Studie.

Die Altenpflege-Helfer im vergleich schnitten noch schlechter ab, denn ihnen fehlt eine dreijährige Ausbildung und dadurch haben sie nur wenige komplexe Arbeiten. 

 

Ein Krankenpflegehelfer verdient im durschnitt circa 600 Euro mehr als einen Altenpfleger. Hinzu kommt auch das es regionale Unterschiede gibt bei der Bezahlung. Beispielsweise in Sachsen-Anhalt verdienen Altenpfleger 30 Prozent weniger als die dortigen Krankenpfleger. Im Vergleich zu Baden-Württemberg dort ist der unterschied nur 13 Prozent.

Die Forscher bemängeln auch das das Lohnniveau sich in den Vergangen Jahren sich nicht dementsprechend angepasst hat im Vergleich zu allen anderen Beschäftigten. Es muss bedenkt werden das die Krankenpfleger durch spezielle Zuschläge wie etwa die Intensivstation oder Nachtschicht einen höheren Lohn bekommen.

Ein „Verbesserungspotenzial“ sehen die Forscher hier bei der Entlohnung der Pflegekräfte. Denn durch den wachsenden Bedarf an Fachkräften um die Pflege sicherzustellen, muss der Lohn dementsprechend angepasst werden um die Attraktivität für den Beruf zu gewährleisten.

Auch gestehen die Forscher das die Lohngestaltung wegen der Kranken- und Pflegekassen ausgehandelten Pflegesätze oft weniger flexibel sind als in anderen Wirtschaftsbereichen. Es muss sich etwas tun. Denn den Arbeitsagenturen und den Pflegeeinrichtungen ist das Problem des Fachkräftemangels seit langem bekannt.

Hier kommen Sie zur Studie (IAB) iab-forum.de

Quelle: nwzonline.de

Bus fahren mit Behinderung Schadensersatz nur möglich, wenn Busfahrer darauf hingewiesen wird

Das Bus fahren kann unter umständen sehr wacklig sein. Vor allem durch die vielen Kurven und Bremsmanövern. Menschen mit einer Behinderung haben im falle eines Sturzes, keinen Anspruch auf Schadensersatz, wenn nicht der Busfahrer vorher darauf hingewiesen wird. Dieses hat das Kammergericht in Berlin in einem Fall beschlossen.

Es ging um einen gehbehinderten Mann der geklagt hat (Az.: 22 U 112/15).

 

Er war an den hinteren Türen des Busses eingestiegen. Als der Busfahrer los fuhr stürzte der Mann. Der Kläger forderte daraufhin Schadensersatz vom Busunternehmen. Busfahrer sind angewiesen, das Handicap eines Fahrgastes zu berücksichtigen und ihrer Fahrweise anzupassen.

Das Kammergericht war der Auffassung das Fahrgäste den Busfahrer auf ihre Behinderung aufmerksam machen sollen, um Schadenersatz gelten machen zu können. Der Busfahrer konnte somit nicht die Fahrweise anpassen. Die Klage wurde vom Kläger zurückgewiesen und begründet das der Busfahrer meist kein Überblick über die Fahrgäste hat die er befördert.

Deshalb könne auch nicht eine Fahrweise an die Bedürfnisse von seh- oder gehbehinderten Menschen erwartet werden, wenn er nicht in Kenntnis darüber gesetzt wurde. Somit rät der Deutsche Anwaltsverein (DAV) den Fahrgästen mit einem Handicap den Busfahrer auf die Behinderung hinzuweisen. So kann der Busfahrer entsprechend sein Fahrverhalten anpassen.

Auch gibt es in vielen Bussen keine Sitzplätze für Menschen mit einer Behinderung die speziell gekennzeichnet sind. Hier sollte um Freimachung eines Sitzplatzes gebeten werden.

Quelle: bussgeldkatalog.org

Pflege ist nicht leicht

Die Probleme in der Pflege wachsen, trotzt der neuen Reformen. Dieses haben die Kontrolleure der Krankenkassen bestätigt. Die Politik verspricht Besserung mit mehr Stellen in der Altenpflege, doch mit 8 000 neuen Stellen ist dieses nur ein kratzen an dem Eisberg.

Weiterhin muss auch beachtet werden das gerade der Pflegeberuf an Attraktivität verloren hat. Er ist anstrengend und zudem schlecht bezahlt. Es fehlen Auszubildende und erfahrene Fachkräfte.

 

Ein Anreiz für Junge Menschen ist das jeder der mit einem Hauptschulabschluss einsteigt, sich über weitere Bildungswege bis zur Heimleitung qualifizieren kann. Doch vielen ist der Beruf in der Pflege zu anstrengend und vor allem leidet auch die Freizeit darunter, denn Überstunden gehören zum Alltag.

Denn die Pflegeheime sind unterbesetzt und so kommt es vor das eine Pflegefachkraft alleine für 30-50 Bewohner verantwortlich ist. Tagsüber kommt auf eine Pflegefachkraft circa 20 Bewohner, doch nachts sind mit Glück 2 Pflegefachkräfte für 40-60 Bewohner verantwortlich. So kommt es auch vor das die Auszubildenden gleich ins kalte Wasser geworfen werden, da es an Personal mangelt. Viele brechen deshalb vorzeitig ab. Auch kommt der Druck hinzu der Zeitliche und auch die körperlichen Anstrengungen wie Beispielsweise: Rückleiden.

In vielen Branchen wird gestreikt, wenn das Personal fehlt und die Bezahlung schlecht ist. Es wird Zeit das auf die Straße gegangen wird und die Politik nicht mehr wegschauen kann. Denn nur Gemeinsam ist man stark. Die Pflegeberufe müssen attraktiver und breiter ausgestellt werden und es ist eine gute Planung notwendig. 

Beispielsweise sollen Zukünftig Kranken-, Alten- und Kinderpfleger zusammen ausgebildet werden. Hierwerden allen am Anfang die Grundlagen beigebracht und später wird jeder individuell in seiner Fachrichtung ausgebildet. Viele Kritiker meinen, das dadurch sich der Fachkräftemängel zuspitzen wird, weil Beispielsweise in den Krankenhäusern der Bedarf an Personal genauso hoch ist wie in der Altenpflege.

Auch kommt die große Ungerechtigkeit bei den Gehaltsausfällen in den verschiedenen Pflegeberufen. Im Krankenhaus verdienen die Pflegekräfte circa ein Drittel mehr als Pflegekräfte im Altenheim. Eine große Aufgabe wird es die Gehälter in der Pflege gerecht für alle anzupassen. Hier wird es Zeit das die Politik und die Sozialverbände die Aufgabe angehen, um für Gerechtigkeit zu sorgen.

Quelle: br.de

Schönbrunn: Faschingszug Motto „Geister und Gespenster“

Am Samstag den 10 Februar 2018 haben wieder viele an dem Faschingszug teilgenommen. Beim Schönbrunner Faschingszug gibt es keine Altersgrenze.

Im Landkreis Schönbrunn gibt es keine Bulldogs, die mit durch den Ort fahren, aber dafür eine größere Schar an Fußgruppen und Rollstuhlfahrern. Beispielsweise: Hatte der Fachdienst Freizeit im Franziskuswerk einen Geisterhandwagen gebaut, auf diesem waren gespenstisch versteckt Bonbons für alle Zuschauer.

 

Es gab viel Musik vom Orchester mit Blasinstrumenten. Musik gab es von Polizisten, Könige und ein Mönch. Auch Elvis Presley und die kleine freche Biene Maja waren dabei.

Der Umzug ging heiß Her und auch die Party danach in der Aula der Johannes-Neuhäusler-Schule die als Weltall dekoriert war.

Für die Show sorgte die Tanzgruppe „Spirit of Motion“ und die Schönbrunner Tanzgruppe Ukulala. Am Abend wurden die schönsten Masken ausgezeichnet.

Quelle: merkur.de

Präsidentin des Bundesverbandes für Pflegeberufe äußert sich zum Thema Pflege

Frau Cristel Bienstein die Präsidentin des Bundesverbandes für Pflegeberufe sagt: "Pflege bleibt weiterhin ein 'Ekel-Thema." Das Thema Pflege hat durch den Pflege Azubi Alexander Jorde mehr Aufmerksamkeit bekommen.

Als in einer TV Sendung letztes Jahr 2017 zum Wahlkampf der Pflege Azubi die Kanzlerin Angela Merkel mit der Situation konfrontiert hat, wie die Realität aussieht in den Pflegeheimen.

Seitdem hat die Politik nicht mehr wegschauen können und hat das Thema Pflege in ihrer Koalitionsverhandlung berücksichtigt. Frau Biensteins äußert sich zu den neuen 8 000 Pflegestellen die in den Koalitionsvertrag festgeschrieben sind und sagt: "Es gibt ja allein über 13.000 stationäre Einrichtungen und fast 20.000 ambulante Pflegedienste".

Auch sorgt der Personalmangel zu Frustrationen bei den Mitarbeitern aus der Sicht von Frau Biensteins sie sagt:"Die Kollegen gehen mit einem Gefühl nach Hause, völlig unzureichend gearbeitet zu haben, weil sie den Bedarfen der Bewohner und Patienten gar nicht Rechnung tragen konnten."

Was noch ein Thema ist das viele die Pflege als ein „Ekel-Thema“ empfinden, denn viele Menschen verbinden mit der Pflege ein Endstadium. “Deswegen werde das Thema oft verdrängt und viele Menschen würden sich nicht um die Vorsorge kümmern. "Und Politiker gewinnen damit halt nicht große Lorbeeren", sagt Bienstein. Hinzu kommt das viele Pflegedienste in privater Trägerschaft sind.

Frau Bienstein meint der Staat kann Regeln aufstellen um eine Qualitativ Hochwertige Pflege zu gewährleisten. Zudem sollen die Pflegekräfte mehr mobilisiert werden und für ihre Interessen kämpfen, denn Ziel ist es den jungen Menschen den Beruf näher zu bringen.

Quelle: inforadio.de

Schwerbehinderung: Sprachrohr für Behinderte in Rheinsberg

Der Kongress in Rheinsberg des Bundesverbands evangelische Behindertenhilfe bietet als Sprachrohr die Möglichkeit sich Auszutauschen - bereits zum fünften Mal.

Um etwas zu bewegen soll sich untereinander ausgetauscht werden mit dem neuesten Input.

Aus diesem Grund wurde der Rheinsberger Kongress für Menschen mit Behinderung 2006 ins Leben gerufen. Am Sonntag dem 18.02.2018 beginnt unter dem Motto „Du + Ich = Wir bewegen Politik!“ die fünfte Auflage statt. Über 230 Teilnehmer mit Handicaps aus Deutschland nehmen teil.

Das Bundesteilhabegesetz steht im Mittelpunkt, das 2017 stufenweise eingeführt wurde. Doch es besteht noch Nachbesserungs-bedarf. Beispielsweise: Dürfen Menschen mit einem Handicap in einer Werkstatt nur arbeiten, wenn Sie als gut genug befunden werden.

Der Rheinsberger Kongress kämpft seit Jahren dafür das sich dieses ändert. Der Ministerpräsident Dietmar Woidke ist am 19 Februar beim Kongress zu Gast. Woidke sagt: „Menschen mit Behinderungen sind in vielerlei Hinsicht Experten“, sagt Woidke, der Schirmherr ist. „Sie können dazu beitragen, Entscheidungen zu treffen, die den Betroffenen wirklich helfen.“

Der Kongress findet im Seehotel statt, dieses wurde ausgewählt da es eine einzigartige Barrierefreiheit biete. Das Hotel kann 180 Besucher aufnehmen. Die Anderen Gäste übernachten in den benachbarten Hotels. Alle drei Jahre findet der Kongress statt, wird von der Aktion Mensch und auch von der Fürst-Donnersmarck-Stiftung gefördert.

Quelle: maz-online.de

Pflege: Über 9 Millionen Überstunden in der Altenpflege

In Deutschland haben die Altenpfleger im Jahr 2016 über 9 Millionen Überstunden geleistet. Dabei muss beachtet werden das mehr als ein Drittel davon unentgeltlich waren.

Auch wenn die SPD und Union 8 000 neue Stellen in den Pflegeheimen schaffen möchte, langt dieses bei weiten nicht aus.

Wie etwa die Bundesagentur für Arbeit im Dezember 2017 feststellte das circa 24 000 Stellen in Altenpflege unbesetzt sind. Insgesamt wurden circa 900 Millionen Gesamtstunden in der Pflege geleistet. Somit liegt der Anteil der Überstunden bei mehr als ein Prozent.

In der Altenpflege werden auch in vielen Einrichtungen nur Teilzeitstellen vergeben. So ist erkennbar das die Pflegekräfte durch die hohen Überstunden regelrecht ausgebeutet werden. Es gehört zur Regel das die Pflegekräfte in Ihrer Freizeit zum Dienst verpflichtet werden.

Quelle: tagesschau.de

Mehr Kosten für Angehörige und Pflegende

Die Union und SPD haben sich im Koalitionsvertrag auf mehr Pflegefachkräfte geeinigt. Um genau 8 000 neue Stellen, diese decken den Bedarf nicht ab und sind nur ein erster kleiner Schritt.

Doch der Umkehrschluss ist das dadurch sich auch die Kosten steigern für die Beiträge und Pflegeversicherung. Dieses fällt dann zu Lasten der Menschen die Hilfe brauchen und schon an ihrer Belastbarkeit sind. Es sind die Steuergelder die hier beachtet werden müssen. 

 

Auch wird davon gesprochen das für Pfleger in Elternzeit der Wiedereinstieg attraktiver sein muss in den Beruf durch eine besserer Bezahlung. Es sind noch viele Baustellen und Hindernisse die gelöst werden müssen. Es muss eine Lösung geschaffen werden um die Menschen zu Entlasten sei es Finanziell oder in ihrem Beruf.

Der Koalitionsvertrag ist schon Mal ein guter Schritt in die Richtige Richtung, doch es muss noch viel getan werden. Auch wenn man bedenkt das Landesweit um die 1900 Kräfte fehlen und so muss auch aus dem Ausland um Pflegekräfte geworben werden. Beispielsweise in Rheinlandpfalz wird aus dem Vietnam sich um Pflegekräfte bemüht.

Eine gute Idee ist auch die Pflege in der Schule näher zu bringen, damit die Wichtigkeit erkannt wird. Doch muss auch Seitens der Politik noch dieses mehr erkannt werden. Denn nur Gemeinsam ist man stark.

Die Missstände in der Pflege wurden von Mitarbeitern und Pflegepersonal jüngst in Twitter kundgemacht, als sich der CDU Politiker Erwin Rüddel zuvor mit einem Tweet zum Thema Pflege geäußert hat. Er die Pflegenden aufgerufen, nicht immer nur negativ über die Alten- und Krankenpflege zu berichten.

Quelle: swr.de

Was sind Menschen mit Behinderung in Deutschland wert?

Natürlich sind Menschen mit Behinderung in Deutschland gleichgestellt, doch betroffene haben oft ein anderes Gefühl und man muss in der Tat die Vermutung äußern, dass es sich dabei nicht nur um ein Gefühl handelt. Folgen wir aber mal den Ereignissen. In Deutschland finden wir ein Bundesteilhaber Gesetz. Im Entwurf des Koalitionsvertrages steht "Menschen mit Behinderungen haben einen Anspruch auf gleichberechtigte Teilhabe einen wichtigen Schritt zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention getan. Seine Umsetzung werden wir in den kommenden Jahren intensiv begleiten und gleichzeitig die Teilhabe weiter fördern.". Liest sich das nicht richtig gut? 

Der Teufel steckt sprichwörtlich im Detail. "Menschen mit Behinderungen haben einen Anspruch auf gleichberechtigte Teilhabe" - Wie wirkt der Satz? In der Realität sieht nämlich vieles anders aus. Da ist der Rentner, der in seiner Erwerbszeit brav in die gesetzliche Pflegeversicherung zahlt. Selbst auf den Rentenbescheid findet sich weiterhin der Beitrag für die Pflegeversicherung. Eigentlich eine gute Sache, denn wer Rentner ist, kann jederzeit auch pflegebedürftig werden. Genau dieser Rentner geht jetzt ins EU-Ausland. Oft nicht nur um ein "schöneres Leben" zu haben, sondern auch aus gesundheitlichen Gründen, da wärmeres Klima den Gelenken gut tut. Rente wird weiterhin aus Deutschland bezogen und brav in die Pflegekasse gezahlt. Nun kommt der Tag X, jener Tag den sich keiner erwünscht. Unser Rentner wird zum Pflegefall. Partner/in übernimmt brav die Pflege. Pflegegeld gibt es schließlich auch. Aber bei Pflegesachleistungen, da wird sich brav verweigert. Selbst Nachfragen beim Bundesministerium für Gesundheit enthalten Antworten, die mehr als fragwürdig sind, denn diese verweisen auf EG-Richtlinien (Verordnung (EG) Nr. 883/2004) oder Urteile („Molenaar-Urteil“ vom 05.03.1998), die zu einem Zeitpunkt entstanden sind, als die UN-Behindertenkonvention (UN-BRK) noch nicht einmal existierte. Auch die CDU verweist gerne auf die EG-Verordnung 1408/71  welche durch die Verordnung (EG) Nr. 883/2004 abgelöst wurde.

Ein wenig mehr Mühe, gibt sich da die SPD. Zitat: "aus dem SGB lX abgeleiteten Feststellung, dass eine Erwerbsminderung einer Behinderung gleichzustellen sei, ist anzumerken, dass nach den gesetzlichen Voraussetzungen eine Rente wegen Erwerbsminderung sowohl wegen einer Krankheit als auch wegen einer Behinderung in Betracht kommt. lm Falle einer Erwerbsminderungsrente kann, aber es muss nicht zwingend eine Behinderung vorliegen. " - schreibt aber nur einen Absatz später (Zitat): "Aus Sicht der UN-BRK ist auf Artikel 1 Satz 2 der Konvention zu verweisen, wonach zu den Menschen mit Behinderungen Menschen zählen, die langfristige körperliche, seelische, geistige oder Sinnesbeeinträchtigungen haben, welche sie in Wechselwirkung mit verschiedenen Barrieren an der vollen, wirksamen und gleichberechtigten Teilhabe an der Gesellschaft hindern können."" - Der Widerspruch ist hier deutlich, damit bestätigt die SPD eigentlich, dass eben auch Menschen mit Erwerbsminderung als Menschen mit Behinderung anzuerkennen sind. 

Eine weitere Einschränkung erleben diese behinderten Menschen, wenn sie zusätzlich neben ihrer Rente wegen Erwerbsminderung, auf Sozialleistungen nach SGB XII angewiesen sind. Kinder im EU- Ausland, auch wenn diese die Kosten übernehmen, oder das in Grenznähe liegende Reha Zentrum, kann nur noch mit Einschränkungen besucht werden, denn seit dem 1.7.2017 gilt der §41a SGB XII in dem es heißt (Zitat): "Leistungsberechtigte, die sich länger als vier Wochen ununterbrochen im Ausland aufhalten, erhalten nach Ablauf der vierten Woche bis zu ihrer nachgewiesenen Rückkehr ins Inland keine Leistungen." - Das zeigt eigentlich ziemlich deutlich, dass "Behinderung" auch bedeuten kann, "Du darfst nicht alles". 

Das SPD Rentenpaket ist ein weiterer Beleg dafür. So werden Menschen mit Erwerbsminderungsrente eben nicht gleich gestellt. Wer ab 2018 erwerbsgemindert ist, erhält mehr Geld und der Rest (Bestandsrentner) eben nicht. Wie hieß es doch in der UN-BRK? "Menschen mit Behinderungen haben einen Anspruch auf gleichberechtigte Teilhabe" - So ganz erschließt sich das nicht, wie die SPD dann so eine Spaltung begründet. 

In der UN-Behindertenkonvention (UN-BRK) die auch für Deutschland Gültigkeit hat, steht im Artikel 1 (Zitat):" .. die langfristige körperliche, seelische, geistige oder Sinnesbeeinträchtigungen haben, welche sie in Wechselwirkung mit verschiedenen Barrieren an der vollen, wirksamen und gleichberechtigten Teilhabe an der Gesellschaft hindern können.". Diese Zitierung finden wir sogar auf der Seite der EU: http://fra.europa.eu/de/theme/menschen-mit-behinderungen

Im § 2 SGB IX  ist zu finden (Zitat):"Menschen sind behindert, wenn ihre körperliche Funktion, geistige Fähigkeit oder seelische Gesundheit mit hoher Wahrscheinlichkeit länger als sechs Monate von dem für das Lebensalter typischen Zustand abweichen und daher ihre Teilhabe am Leben in der Gesellschaft beeinträchtigt ist."

Mit diesen Themenkomplex wurde bereits im Sommer 2017 eine persönliche Anfrage an den Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier gestellt. Weder Herr Steinmeier, noch das Bundespraesidialamt haben dazu Stellung nehmen wollen. Selbst mehrfaches Nachfragen, blieb unbeantwortet. Der Verdacht, dass sogar unser Bundespräsident kein Interesse an Menschen mit Behinderung hat, ist gut nachvollziehbar. Freuen wir uns also auf unsere neue Regierung und lassen uns überraschen, wie diese mit dem Thema umgehen wird.

 

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Pflege: Zuhause pflegen statt im Pflegeheim

Die Parteien SPD und CSU wollen den Senioren helfen im Alltag um zu Hause die Pflege zu meistern. Beispielsweise auch mit zeitweiliger Pflegeunterstützung.

Auch wird sich mehr günstige Mittagessen und einen zentralen Notruf in den Alten- und Servicezentren gewünscht. 

 

Die Hauswirtschaft ist für viele ältere Menschen ein Problem. Beispielsweise: das Kochen, Waschen, Putzen und Einkaufen. Hinzu kommt die Rente die bei vielen zu niedrig ist, um eine Fachkraft für den Haushalt zu bezahlen oder aber es Sie ist zu hoch um staatliche Hilfe zubekommen.

Dieses wollen die SPD und CSU bei den Münchener Senioren nun ändern indem Beispielsweise: warme Mittagessen, Hilfe im Haushalt oder bei der Pflege einen zentralen Notruf für alle Fälle vorhanden ist. Der CSU Sozialsprecher Marian Offman sagt, das Ziel ist: Ambulant vor stationär“. So dass die Menschen so lange wie möglich in der eigenen Wohnung bleiben können.

Das Konzept muss noch ausgebaut werden. Auch sollen die Strukturen keines keineswegs ersetzt werden. SPD-Sozialsprecher Christian Müller will die potenziellen Berliner Großkoalitionäre beim Wort nehmen.

Die ehrenamtlichen Strukturen können nur über hauptamtliche Hauswirtschaftskräfte erhalten bleiben, wenn Sie mit unterstützen. Der Sozialreferat will prüfen wie gelegentliche oder auch regelmäßige Besuch von Haushaltshilfen ermöglicht werden.

Quelle: sueddeutsche.de

Jobstatistik für behinderte Menschen

In den letzten zehn Jahren haben 480 junge Menschen mit geistiger Behinderung einen Job auf den Arbeitsmarkt gefunden. Dieses ist die die Bilanz der „Gesamtmaßnahme Übergang Förderschule-Beruf“.

Rund 1000 Personen haben seit 2008 am Förderprogramm teilgenommen die Vermittlungsquote lag bei circa. 47 Prozent. 

 

Im Hinblick auf dem zunehmenden Fachkräftebedarf ist es immer wichtiger das die Potenziale von Menschen mit Behinderung stärker gefördert werden.

Die Unternehmen müssen mehr das Potenzial der jungen Menschen erkennen um dieses fördern zu können. Bis 2021 soll das Projekt verlängert werden. In Zukunft sollen bis zu 260 Förderschüler die Chance haben auf einen Arbeitsplatz.

Quelle: sueddeutsche.de

Würzburg: Medizinische Behandlungszentrum für Menschen mit Behinderung wird eröffnet

Am 1 Februar 2018 wurde in Würzburg ein Behandlungszentrum für erwachsene Menschen mit komplexer Behinderung (MZEB) eröffnet. Hierbei sind die Ärzte auf den besonderen Bedürfnissen der Patienten eingestellt. Nach München ist e das zweite Spezialzentrum dieser Art in Bayern.

Der Große Vorteil ist das die Ärzte mehr Zeit haben für die Patienten und ihre Angehörige gegenüber herkömmlichen Arztpraxen. Das Zentrum ist barrierefrei.

Das Zentrum ist spezialisiert auf Anamnese, Diagnostik und Therapie auch ohne sprachliche Kommunikation durchzuführen. Auch sind verschiedene Fachärzte vor Ort. So müssen die Patienten nicht viele verschiedene Arztpraxen aufsuchen um die Unterschiedlichen Teilgebiete wahrnehmen zu können.

Im MZEB finden Sie Beispielsweise Fachärzte für innere Medizin, Psychiatrie oder Augenheilkunde, sowie Logopäden und Ergotherapeuten. Schwerpunkte sind auch Epilepsie, Spastik, Cerebralparese, Verhaltensauffälligkeiten, somatische Krankheitsbilder sowie Schluck- und Schlafstörungen.

MZEB ist kassenärztlich für ganz Unterfranken zugelassen und es werden auch Patienten aufgenommen die nicht Unterfranken kommen. Für einen Termin im MZEB braucht man eine Überweisung des Haus- oder Facharztes.

Quelle: br.de

 

Pflege: Caritas Projekt „Bunte Pflege“

In der Pflege fehlen die Fachkräfte um dem Pflegefachkräftemangel entgegenzuwirken. Die Caritas hat ein Projekt ins leben gerufen „Bunte Pflege“ dieses soll Migranten einen Einblick in den Pflege Beruf und die Ausbildung geben.

Hierbei werden die Teilnehmer ein halbes Jahr, auf die Ausbildung in der Altenpflege vorbereitet.

 

Der Name „Bunte Pflege“ steht für die Vielfalt der Teilnehmer die Beispielsweise aus: Nigeria, Pakistan, Tunesien, Syrien, aber auch Polen oder Afghanistan kommen. Zudem nehmen die Teilnehmer an einem Deutsch Sprachkurs teil und es finden auch interkulturelle Trainings statt.

So werden die Unterschiede der Kulturen nähergebracht und auch die Pflege wie Sie in Deutschland gestaltet wird. Außerdem stehen die Fachkräfte aus den Altenheimen den Teilnehmern beratend zur Seite.

In den letzten zweieinhalb Jahren wurden insgesamt 54 Teilnehmer, aus 24 verschiedenen Ländern betreut, von denen 30 auch in die Ausbildung gegangen sind.

Quelle: domradio.de

Koalitionsvertrag: Was kommt raus für Rente und Pflege?

Endlich ist er da, der Entwurf des Koalitionsvertrages, deren Inhalt interessant, aber gerade für Menschen mit Behinderung, Erwerbsgeminderte, fast ohne Inhalt ist. (hier zum Download)

Wir wollen uns bei dem Vertrag einmal die Punkte raus suchen, die sich primär mit dem Themen Schwerbehinderung, Rente, Pflege und Erwerbsminderung befassen. Auffallend ist aber, wie bereits erwartet, dass Themen der UN-Behindertenkonvention nur an dem Punkt zu finden sind, wo es für den Staat Vorteile bringen kann. Somit werden Menschen, die der UN-Behindertenkonvention zugeordnet werden können (also Menschen mit Behinderung, pflegebedürftige und Erwerbsgeminderte) weiterhin Menschen 3. Klasse in diesem Staat bleiben. 



Schwerbehinderung:

Zitat aus dem Vertrag S.93 "Mit dem Bundesteilhabegesetz haben wir einen wichtigen Schritt zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention getan. Seine Umsetzung werden wir in den kommenden Jahren intensiv begleiten und gleichzeitig die Teilhabe weiter fördern. "

Das Bundesteilhabergesetz ist nun nicht gerade ein neues Konstrukt. Wie die Förderprogramme aussehen sollen, bleibt ebenfalls ein Geheimnis, welches irgendwo gelöst werden muss. Vielleicht wird es auch "nur Geld" geben, welches den Bundesländern zugeschoben wird und diese dann selber zusehen dürfen, wie sie mit dem Geld weitere Förderprogramme etabliert bekommen. Besonders positiv ist dieser Teil: "auch Menschen mit Beeinträchtigungen, die als nicht ausbildungsfähig gelten, einen schrittweisen Einstieg in eine anerkannte Ausbildung nach § 66 Berufsbildungsgesetz (BBIG) oder § 42m Handwerksordnung (HwO) zu ermöglichen. " - Solche Maßnahmen sind dringend erforderlich. Frage bleibt aber auch da: Was ist nach der Ausbildung? Um Menschen mit Behinderung in die Berufswelt zu integrieren, bedarf es viel mehr. Insbesondere muss die Wirtschaft dazu bewegt werden, solche Menschen einstellen zu wollen.

 

Barrierefreiheit:

Hier ist besonders positiv das Thema "Förderung Barrierefreier Wohnraum" zu erwähnen. Auch die Willenserklärung, hier mehr in den Gemeinden tun zu wollen, damit auch öffentliche Bereiche besser zugänglich werden, ist als Ziel erklärt worden. Erstaunlich nur, dass man so etwas in einem Koalitionsvertrag verankern muss und nicht als Selbstverständlich betrachtet.

 

Politische Partizipation:

Endlich wird es zum Ziel, was schon lange gefordert wird. Die Einschränkung des Wahlrechts für Menschen mit Vollbetreuung soll noch einmal durch den Wahlausschuss neu beleuchtet werden. Ob es dann aber am Ende zu einer Aufhebung dieses eingeschränkten Wahlrechts kommt, bleibt fragwürdig.

 

Schnittstellenerklärung eingeschränkter bzw. dauerhafter Erwerbsminderung:

Schon das geschriebene, immerhin ein ganzer Satz, sagt alles über die Ziele aus: "Die unterschiedliche Gewährung existenzsichernder Leistungen bei Menschen mit befristeter und dauerhafter Erwerbsminderung werden wir prüfen.

 

Gesundheit und Pflege:

Hier wurde die meiste Energie rein gesteckt. Das haben wir mit Sicherheit auch jenen zu verdanken, die in den letzten Monaten das Thema immer mehr in die Öffentlichkeit gerückt haben. Neben der Prüfung der Arbeitsbedingungen, sollen in einem Sofortprogramm 8000 Pflegestellen geschaffen werden. Woher dann aber die benötigten Pflegekräfte kommen sollen, das löst der Koalitionsvertrag nicht. Neben der verbesserten Bezahlung, die als Ziel erklärt ist, finden wir einen Punkt, der besonders wichtig und ganz nach SPD Manier, formuliert ist: " Wir wollen in einer „Konzertierten Aktion Pflege“ eine bedarfsgerechte Weiterentwicklung der Situation in der Altenpflege erreichen. Deshalb entwickeln wir verbindliche Personalbemessungsinstrumente, auch im Hinblick auf die Pflegesituation in der Nacht. Die „Konzertierte Aktion Pflege“ umfasst u. a. eine Ausbildungsoffensive, Anreize für eine bessere Rückkehr von Teil- in Vollzeit, ein Wiedereinstiegsprogramm, eine bessere Gesundheitsvorsorge für die Beschäftigten sowie eine Weiterqualifizierung von Pflegehelferinnen und Pflegehelfern zu Pflegefachkräften.".

Das es für pflegende Angehörige ein Entlastungspacket geben soll, ist sicherlich eine schon lange notwendige Maßnahme, die wieder einmal ohne konkrete Inhalte ist. Erfreulich wird es aber für Kinder mit pflegebedürftigen Eltern, denn hier hat man die Einkommensgrenze auf 100.000€ im Jahr hochgesetzt.

 

Resümierend kann man sagen, dass sich der Thementeil überwiegend mit inhaltslosen Versprechen prägt. Es lohnt sich auf jedem Fall, den Teil einmal genau zu analysieren.

 

 

 

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