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Die Pflege könnte bis zu 685 Millionen mehr kosten

Der Fiskalrat mahnt im Jahr 2021 könnten die Ausgaben für die Pflege, über 685 Millionen Euro höhere sein. Im Ideal Fall liegt man in vier Jahren nur acht Millionen Euro drüber. Der Fiskalrat mach auch auf Aufmerksam, dass ohne gewisse gegen Vorkehrungen der Kostenzuwachs immer mehr ansteigt, im Pflegebereich und über dem Kostendämpfungspad liegen könnte.

Der Finanzausgleich für die Jahre 2017 bis 2021 erlaubt den Gemeinden und Ländern einen Anstieg der Bruttoausgaben von 3,6 Milliarden Euro 2016 auf 4,5 Milliarden Euro 2021. Der Fiskalrat deutet darauf hin, dass die Pflegekosten steigen auf bis zu 5,2 Milliarden Euro.

 

Im Vergleich zu 2015 dort Betrugen die Kosten 4,3 Milliarden Euro für die Altenpflege, das sind 1,3 Prozent des Bruttoinlandsproduktes(BIP). Für 2030 geht der Fiskalrat davon aus, dass die Kosten des BIP zwischen 1,4 bis 1,9 Prozent und 2060 zwischen 1,9 bis 3,6 Prozent liege werden.

Die Menschen werden im älter und diese macht sich auch in der Pflege immer mehr bemerkbar. 2015 waren es fünf Prozent der über 80-Jährigen die gepflegt werden. 2030 geht man davon aus das es bereits 6,6 Prozent sind und bis 2060 elf Prozent, der über 80-Jährigen die gepflegt werden.

Die genaue Studie: https://www.fiskalrat.at/

Wo ist mein Nachbar? Haushaltshilfe gesucht.

Bei einem kleinen Wetterrückblick auf die letzten Jahre fällt auf, dass das Wetter immer mehr zu Unwettern wird. Für viele Menschen bedeutet diese Wettersituation, dass die Zeit in der man sich außerhalb der eigenen Wohnung/Haus bewegt, sich reduziert. 
Für einige Menschen kann sich daraus allerdings sehr schnell eine problematische Situation entwickeln. Besonders die Personengruppen mit eingeschränkter Bewegungsfreiheit, oder solche die eben nicht mal eben mit dem Regenschirm nach draußen gehen können, wird es dadurch schwierig, gesellschaftliche Kontakte zu pflegen. Selbst der notwendige  Einkauf, der Gang zum Arzt, oder sonstige wichtige Besorgungen, bleiben dabei auf der Strecke. Man könnte denken, dass das nicht schlimm ist. Aber gerade wenn die Schlechtwettersituation anhält, kann es zu Versorgungsengpässen kommen. 

Der "rettende" und teils teure Lieferservice, kann das Problem nur selten kompensieren. Gerade ältere Menschen, wie Rentner, hilfsbedürftige Personen, sind von der Problematik schnell betroffen. Dabei gibt es für diese Problematik relativ einfache und gute Lösungsansätze. Oder anders gesagt: "Wo bleib der Nachbar?" Genau das kann die entscheidende Frage sein. Zwar ist niemand verpflichtet, seinen Nachbarn zu helfen, doch der Blick in die Nachbarschaft und die Intension hilfsbedürftigen Nachbarn zu helfen sollte die Intension eines jeden Menschen sein. Schließlich weiß niemand, ob man vielleicht einmal selbst in eine Situation gerät, bei der man auf Nachbarschaftshilfe angewiesen ist.

Natürlich gibt es auch Organisationen wie beispielsweise die Caritas, die Unterstützung anbieten. Ebenso kann schon das "Essen auf Rädern" eine gute Erleichterung darstellen. Viele Anbieter bieten dafür sogar "Essen auf Probe" an, damit man selbst feststellen kann, ob das Speiseangebot einen zusagt. Zumal die Essen oft gar nicht so teuer sind. Ist man wirklich auf Hilfe angewiesen, sollte die Option einer "Haushaltshilfe" in Betracht gezogen werden.

Wer, aufgrund von Operation oder Krankheit, temporär auf Hilfe angewiesen ist, sollte in jedem Fall mit seiner Krankenkasse in Kontakt treten, denn ggf. werden sogar die Kosten teilweise übernommen und der/die Betroffenen müssen dann nur einen geringen Kostenanteil selbst tragen. Haushaltshilfen lassen sich auch bei Arbeiterwohlfahrt, das Deutsche Rote Kreuz oder die Johanniter finden. 

Liegt eine Pflegestufe vor, sollten pflegende Angehörige bedenken, dass auch hier der Anspruch einer Haushaltshilfe mit ca. 13 Stunden im Monat (16 Stunden im Jahr) bestehen kann. Viele Krankenkassen beraten hier gerne, oder der/die pflegenden Angehörigen lassen sich im Rahmen der halbjährigen Beratungsgespräche beraten. Eine der letzten Alternativen, ist dann noch der Umzug in betreute Wohnanlagen. Hier sollte aber genau auf die Qualität der "Betreuung" geachtet werden, denn viele Wohnanlagen bezeichnen ihre Anlage als "betreutes Wohnen", die eigentliche Betreuung findet dann aber eher nur auf dem Papier statt. Auch hier helfen die erwähnten Beratungsstellen einem weiter.

 

Der Pflege Beruf muss endlich ansprechender werden

In der Pflege steigt der Arbeitsdruck und es fehlen Fachkräfte. Die Politik muss etwas tun. Durch finanzielle Unterstützung für Auszubildenden, bessere Kontrollen und mehr Pflegern Beispielsweise: Eine Mindestanzahl an Pflegefachkräften in den Pflegheimen.

Auch das alte Hausfrauen Modell ist in unserer heutigen Gesellschaft nicht mehr tragbar. Früher haben sich noch die Familien kümmern können, um die Pflegebedürftigen. Meistens haben die Kinder ihre Eltern gepflegt. Doch der heutige Arbeitsmarkt verlangt eine gewisse Flexibilität. Viele müssen auch heutzutage zur Arbeit Pendeln und haben somit noch weniger Zeit.

 

Dadurch ist es nicht mehr möglich sich um die Eltern zu kümmern. In den Pflegeheimen ist ein Personalmangel. Dieser Notstand führt dazu das, die Menschen die versorgt werden sollen, darunter leiden und dadurch Stunden warten und sich vernachlässigt fühlen. Die Ältere Generation hat unseren Staat mit aufgebaut und Sie sind die Leidtragenden.

Auch die Mitarbeiter leiden darunter. Denn die Mitarbeiter möchten nicht Streiken, Sie wollen die Pflegebedürftigen nicht im Stich lassen, obwohl Sie auch leiden. Der Pflegeberuf muss attraktiver werden durch bessere Arbeitsbedingungen und einen besseren Lohn. In der Ausbildung zum Altenpfleger hat sich bereits etwas getan. Früher musste man Schuldgeld bezahlen, heutzutage bekommt man einen Lohn.

Die Auszubildenden können alleine aber nicht den Personalmangel beheben. Hier muss viel mehr die Regierung eine vernünftige Lösung schaffen.

Tag der Pflege in Braunschweig im Herzogin Elisabeth Hospital

Alle zwei Jahre findet die Veranstaltung statt. Am 21 Oktober 2017 von 10:00 Uhr bis 16:00 Uhr, konnte auch dieses Jahr am Tag der Pflege jeder kostenlos dran teilnehmen.

Es fand ein Rundgang durch das Krankenhaus statt. Hier konnte sich jeder informieren, über das medizinische und das pflegerische, wer wollte durfte auch einiges selber Ausprobieren.

Wie Beispielsweise:

 

  • Reanimationsübungen, 
  • Adipositasanzug,
  • TRX-Kurse,
  • Faszientraining.

Es wurden auch wieder Vorträge gehalten mit den folgenden Themen:

  • Moderne Wundtherapie im HEH Dr. med. Hisham Kawara – Chefarzt der Gefäßchirurgischen Klinik
  • Rheuma - schnell erkennen und behandeln Dr. med. Gabriele Mahn – Sektionsleitung Rheumatologie
  • Reform der Pflegeversicherung Heike Zupp – Sozialdienst
  • Multimodale stationäre Schmerzmedizin im HEH Klaus Konstantin – Oberarzt der Klinik für Anästhesiologie und Intensivmedizin 
  • ohne Pflege geht nix Dr. med. Hinrich Seesko – Oberarzt der Chirurgischen Klinik
  • Dem Tag mehr Leben geben Dr. med. Timo Ordon – Oberarzt der Medizinischen Klinik .

Es war für jeden etwas dabei und es konnten auch gerne Fragen gestellt werden bei den Vorträgen. Auch an den zahlreichen Infoständen konnte man sich Informieren Beispielsweise um die Hygiene im Alltag • Schmerzlinderung mal anders • Lifter und Aufstehhilfe – Mobilisieren leicht gemacht.

Nähere Infos finden Sie hier: https://www.heh-bs.de/

G Judo Weltmeisterschaft und nächstes Jahr 2018 EM

Zum Ersten Mal war die G Judo Weltmeisterschaft in Köln, am 21 und 22 Oktober 2017, in der Mehrzweckhalle des ASV Köln. G Judo stammt aus dem Niederländischen und heißt dort, frei übersetzt: „Judo mit einem Handicap“ oder auch: „Gehandicapt Judo“.

In Deutschland wird zumeist die Bezeichnung "Geistigbehinderten-Judo" angenommen. Es gab mehrere verschiedene Wettkämpfe- und Gewichtsklassen.

 

Über 100 geistig behinderte aus 13 Nationen haben an den Wettkämpfen teilgenommen. Es wurden den Zuschauern spannende Kämpfe geboten. Der gegenseitige Respekt und die Fairness waren der Mittelpunkt des Wettkampfes: Die Zuschauer jubelten allen Kämpfern zu und am Ende jeden Kampfes, freuten sich alle es spielte keine Rolle wer gesiegt hat. Es zählte die Freude am Wettkampf.

 „Es war eine würdige Weltmeisterschaft, die Dank der vielen Helfer realisiert werden konnte“ sagte der Veranstalter Klaus Gdowczok. Es wird geplant im nächsten wichtigen Schritt den Sport G-Judo in den paralympischen Bereich mit aufzunehmen. Es soll alle zwei Jahre eine Weltmeisterschaft geben. In einem Jahr wird die erste Europameisterschaft in England sein.

Weitere Informationen finden Sie hier judobund.de

Trier/Mainz: Streit um die Höhe von 21 Zentimeter

Es geht um die Bahnsteig Höhe für Menschen mit Behinderung. Die Kritiker sagen es geht nur um 21 Zentimeter mit unnötigen Kosten.

Aus Berlin kommt die neue Vorgabe, einheitlich sollen alle Bahnsteige 76 Zentimeter hoch sein. Rheinland-Pfalz und andere Länder wollen sich wehren.

Denn schon seit Jahren sind hier 55 Zentimeter die Bahnsteige hoch und die Züge sind bereit barrierefrei zugänglich. Mit den Ländern steht der Bund im Dialog.

Im November ist gibt es erstmal die Verkehrsministerkonferenz.

Demenz viele Angehörige überfordert

Der DAK hat im neuen Pflegereport 2017 festgestellt, dass die meisten Angehörigen, die sich in der häuslichen pflege um Demenzerkrankte kümmern, am Ende ihre Kräfte sind. Laut dem Pflegereport sind 59 Prozent am Ende ihre Kräfte. Bei denen die Demenzkranke pflegen, fühlt sich bereits jeder dritte erschöpft.

Neun von zehn pflegenden Angehörigen wünschen sich mehr finanzielle Unterstützung. Auch gibt es Uneinigkeiten bei der Unterbringung der Demenzerkrankten, Beispielsweise: welche die beste Unterkunft ist?. 35 Prozent halten das eigene Zuhause für den geeignetsten Ort. 22 Prozent sehen eine ambulante betreute Wohngruppe als den besten Ort und 16 Prozent halten das Pflegeheime als den geeignetsten Ort. Die wünsche decken sich leider nicht mit der Realität. Denn die Wohngruppen Unterbringung ist nicht immer möglich, wegen mangelnden Angeboten.

Etwa zwei Prozent leben derzeit in Wohngruppen. Auch die Medizinische Versorgung von Demenzerkranken, hat laut dem Pflegereport erhebliche Mängel. Pro Quartal wird jeder mindestens einmal ärztlich behandelt und drei von vier kommen pro Jahr ins Krankenhaus. Im Krankenhaus wird am meisten Flüssigkeitsmangel festgestellt.

Dieses ist sehr bedenklich. Im Pflegereport erzählte jeder zweite, der sich um Angehörige mit Demenz kümmert, dass er ein gutes Leben mit Demenz, für durchaus möglich hält. 80 Prozent wünschen sich mehr Anerkennung für Angehörige und mehr Respekt gegenüber den Erkrankten.

Der Chef der DAK Storm sagt zum Abschluss: „Wir müssen die Krankheit als soziale Tatsache akzeptieren und lernen, Betroffene mitsamt ihrer Persönlichkeit zu respektieren“. Darauf machte Storm besonders aufmerksam „Menschen mit Demenz haben das gleiche Recht auf Würde, Selbstbestimmung und ein sinnerfülltes Leben wie wir alle.“ Quelle: tagesspiegel.de

Pflegereport: DAK-Pflegereport

DAK fordert mehr Geld für die Pflege

 Andreas Storm der Chef von der DAK (drittgrößte Krankenkasse von Deutschland) fordert mehr finanzielle Unterstützung für eine bessere und vor allem menschenwürdige Pflege. Er möchte mit Pflegekompetenzzentren auch im ländlichen Raum die Situation verbessern von pflegebedürftigen Menschen und ihren Angehörigen.

Es sollen kleinere Krankhäuser umgewandelt werden für die Zentren. Die Zentren sollen Beispielsweise für die Kurzeitpflege Betten zu Verfügung haben.

 

Somit können die Pflegebedürftigen die von Angehörigen zu Hause gepflegt werden sich die Krankenhausgänge sparen. Außerdem können die Pflegebedürftigen vor Ort versorgt werden und die Angehörigen können somit in den wohlverdienten Urlaub. Damit auch genügend Pflegepersonal vorhanden ist, soll der Beruf attraktiver werden.

Deshalb soll mehr Geld für den Beruf bereit gestellt werden. Hier ist auch die Politik gefragt. Das bedeutet aber auch das die Beträge steigen für die Kranken- und Pflegeversicherung.

Die Frage stellt sich ob die Politik hier mit wirkt? Denn das Interesse ist groß. Wie auch damals in der TV-Sendung die Wahlarena vom 11.09.2017 mit Bundeskanzlerin Angela Merkel zu sehen war.

Bad Kreuznach Sozialausgaben 44,6 Millionen Euro Mit einer Steigerung um 3,71 Prozent.

Der Kreis Bad Kreuznach muss für das Sozialpaket 44,6 Millionen Euro draufzahlen. Die Gesamtsumme aller Ausgaben mit allen Zuschüssen von Bund und Land, beläuft sich auf 105,2 Millionen Euro. Die größte Position im Eta sind für Behinderte- mit 24,8 Millionen Euro.

Unter anderem geht es um Angebote und Häuser für Menschen mit Behinderung, die es ermöglichen sollen, soweit es geht am Leben teilzuhaben. 

Es sollen auch die Nachteile verringert werden. Beispielsweise in Pflegeeinrichtungen.

Die Kinder mit Behinderung sollen in die Schule gehen und die Erwachsenen können eine Tätigkeit nachgehen Beispielsweise einen Beruf.

Zurzeit sind 31,7 Prozent aller Menschen mit Behinderung im Kreis stationär untergebracht. Teilstationär sind es 42,9 Prozent und ambulant 24,4 Prozent.

Quelle: allgemeine-Zeitung.de

Im Schwarzwald, Baden-Württemberg gibt es für Angehöriger einen neuen Kurs für mehr Sicherheit bei der Pflege

In der Evangelischen Altenhilfe St Georgen gibt es an acht Abende ein Schulung für pflegende Angehörige. Da es immer noch viele Fragen gibt rund um die Pflege, ist die Schulung Ideal für jeden der noch Schwierigkeiten bei der häuslichen Pflege hat. Es ist nahe Pflegepraxis, die gesetzlichen Vorgaben und die Hilfsangebote stehen im Mittelpunkt der Schulung.

Jeder kann seine Fragen in den Schulungen, an die Fachbereichsleiter der Evangelischen Altenhilfe stellen. Die Schulung vermittelt Sicherheit im Umgang und der Versorgung mit Pflegebedürftigen Menschen. Es werde auch die finanziellen Unterstützungen erläutert. Durch den vierwöchigen Zeitraum kann das Gelernte und Gehörte besser ausprobiert und reflektiert werden.

Die AOK unterstützt den Kurs und verleiht an die regelmäßigen Teilnehmer bei der Abschlussveranstaltung ein Zertifikat.

 

Der Kurs: Die Schulungsabende finden im Lorenzhaus statt und dauern jeweils von 18.30 bis 20 Uhr.

  • 28. November:Tägliche Pflege
  • 19. Dezember: Pflegestärkungsgesetz
  • 30. Januar: Hilfsmittel
  • 27. Februar: Lagerung und Transfer
  • 27. März: Körperliche Unterstützung und Wohnraumanpassung
  • 24. April: Ernährung
  • 29. Mai: Demenz Noch sind Anmeldungen zur kompletten Schulung unter Telefon 07724/94270 möglich.

Hier finden Sie nähere Infos auf dem Flyer : Flyer und die Anmeldung hier: Anmeldung und die Webseite: http://lh-sst.de/

Die Barrierefreiheit von den Berliner Bahnhöfen

Viele die in Berlin unterwegs sind müssen feststellen, dass die Berliner Bahnhöfe für Rollstuhlfahrer oder Eltern mit Kinderwagen oft zu einem Hindernislauf werden. Oft liegt  daran das die Aufzüge und Rollstuhlrampen kaputt sind oder erst gar nicht vorhanden.

Berlin hat 173 U-Bahnhöfe und nur etwa 65 Prozent sind barrierefrei zugänglich. Auch die Politik hat dieses Erfasst und möchte bis 2020 die U- und S-Bahnhöfe barrierefrei zugänglich machen. Einige Parteien sind aber skeptisch ob dieses sich in Zukunft realisieren lässt.

 

In diesem Jahr 2017 sollen 13 U-Bahnhöfe mit Aufzügen ausgestattet werden mit Gesamtkosten von 24,4 Millionen Euro, das sind für jeden Bahnhof knapp 2 Millionen Euro. Zwischen 2018 und 2020 plant die BVG 50 weitere Bahnhöfe barrierefrei zugänglich zu machen.

Auch hier äußern sich einige Experten bedenklich, da gerade die BVG als Berliner Anstalt des öffentlichen Rechts noch sehr viel zu tun hat. Berlin hat über 108 barrierefrei S-Bahn-Stationen. Die Bahn geht aber noch davon aus das Sie bis 2023 brauchen wird. Fahrgäste können sich im Internet über Aufzugstörungen und barrierefrei Verbindungen in Berlin Informieren.

Damit auch die Fernreise barrierefrei läuft, will das Ministerium bundesweit 132 Bahnhöfe barrierefrei umgestalten und die Hälfte der anfallenden Kosten von 160 Millionen Euro bezahlen.

 

Die Verbände stehen hinter den Pflegekräften

In den Pflegeheimen sind viele Teilzeitbeschäftigt und davon sind circa. 85 Prozent aller Pflegekräfte Frauen. Hinzu kommt das viele einen niedrigen Bildungsabschluss haben.

Das Altenheim wird oft als Zweit- oder Drittberuf gewählt. Deshalb sind viele Mitarbeiter nicht über das Arbeitsrecht aufgeklärt und wenn es Probleme gibt gehen Sie zu Ihrem Chef, anstatt zu Außenstehenden. Kernprobleme sind dabei zu wenig Personal und der Zeitdruck.

 

Dieses Schadet den Patienten und Helfern. Die Verantwortung wird beim Staat gesehen Etliche Verbände möchten Sprachrohr der Pflegekräfte sein. Viele Verbände treten bereits an die Berliner Politiker heran. Die Gewerkschaft Verdi organisiert Streiks und hilft den Pflegekräften ihre Meinung zu vertreten. Weitere Infos hier Verdi

Das Pflege-Thermometer 2018 untersucht Situation in der teil- und vollstationären Pflege

Das Deutsche Institut für angewandte Pflegeforschung e.V. (DIP) startet mit dem Pflege-Thermometer 2018 die aktuell größte bundesweite Befragung von Einrichtungen der teil- und stationären Langzeitpflege. Die Studie hat das Ziel, die Situation in den Pflegeeinrichtungen, vor dem Hintergrund der zahlreichen gesetzlichen Neuerungen der letzten Jahre, auf Bundes- und Länderebene sowie weiterer aktueller Herausforderungen zu untersuchen.

Die Untersuchung wird von der B. Braun-Stiftung gefördert und dem Verband der Ersatzkassen e.V. unterstützt. Rund 13.500 Fragebögen werden anfang November an alle teil- und vollstationären Pflegeeinrichtungen in Deutschland versendet. Innerhalb eines Zeitraumes von vier Wochen können sich die Leitungskräfte dieser Einrichtungen an der Studie beteiligen. „In der stationären Langzeitpflege erleben wir seit geraumer Zeit enorme Veränderungen. Das betrifft unter anderem die Personalsituation, aber auch das Leistungsspektrum und Finanzierungsfragen.

Die damit zusammenhängenden Entwicklungen wollen wir mit unserer Studie möglichst aussagekräftig erfassen“, betont Professor Michael Isfort, Leiter der Studie, und hofft auf eine möglichst hohe Beteiligung der Einrichtungen an der Befragung. Hintergrund des Pflege-Thermometers 2018 ist es, dass in den vergangenen Jahren durch zahlreiche Pflegereformen auf Bundesebene sowie durch landesspezifische Gesetze etliche Veränderungen der Pflegeleistungen, der Finanzierung sowie in den Pflegeausbildungen auch für den stationären Sektor auf den Weg gebracht wurden. Auch angesichts des demografischen Wandels und zunehmender Pflegebedürftigkeit gewinnt die stationäre Langzeitpflege weiter an Bedeutung. Die Ergebnisse der Studie werden im Frühjahr 2018 vorliegen und sollen konkrete Aussagen zum Leistungsspektrum und zu den Potentialen der Einrichtungen, zur Personalsituation und -fluktuation, zur Sicherung der regionalen Versorgung, dem Einsatz neuer Technologien in den Einrichtungen sowie zur Finanzsituation und weiterer aktueller Entwicklungen ermöglichen. „Mit der Befragung möchten wir den Einrichtungen, den Kostenträgern, Verbänden und der Politik wieder repräsentative Daten und Grundlagen für Weichenstellungen in die Zukunft zur Verfügung stellen“, erläutert Professor Frank Weidner, Direktor des DIP. Innerhalb der seit 15 Jahren laufenden Pflege-Thermometer-Reihe stellt die aktuelle Studie bereits die neunte Erhebungswelle dar.

Die Ergebnisse der Pflege-Thermometer-Studien werden kostenlos über die Institutshomepage (www.dip.de) online zur Verfügung gestellt. Das gemeinnützige und unabhängige Deutsche Institut für angewandte Pflegeforschung e.V. (DIP) beschäftigt rund fünfzehn Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Zu den Auftraggebern und Kooperationspartnern gehören Bundes- und Landesministerien, Stiftungen, Träger von Einrichtungen im Gesundheitswesen, Krankenkassen, Verbände, Kommunen, Hochschulen, wissenschaftliche Institute und weitere Einrichtungen.

Zum Angebot des Instituts gehört das gesamte Spektrum der Forschung, Entwicklung, Evaluation, Beratung, wissenschaftlichen Begleitung und Gutachtenerstellung im Pflege- und Gesundheitswesen. Kontakt: Elke Grabenhorst/ Ruth Rottländer, Tel: 0221/ 46861-30 oder -43

(Veröffentlichung frei) Quelle: http://www.dip.de/

Das Persönliche Budget für Menschen mit Behinderung

Menschen mit Behinderung haben einen Rechtsanspruch auf ein Persönliche Budget. Es soll dazu dienen ein selbstbestimmtes Leben zu ermöglichen. Anstelle der Sachleistungen erhält man Geld. Mit dem Geld kann man Beispielsweise selber eine Hilfe bzw. Dienstleistung bezahlen und man wird dadurch Unabhängiger und Selbstständiger. Sie werden gegenüber den Dienstleistern zum Arbeitgeber. Das bedeutet auch mehr Planung und Organisation für Sie.

Wer hat einen Anspruch?

  • Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit einer körperlichen,
  • seelischen oder geistigen Behinderung,
  • Wer von einer Behinderung bedroht ist.

Welche Leistungen werden finanziert bzw. Welche Voraussetzungen gibt es für das Persönliche Budget?

 

  • Es muss sich um alltägliche und wiederkehrende Bedarf handeln
  • Die Hilfebedarfe werden über Geldleistungen oder Gutscheine finanziert.

Für Welche Hilfen kann das Persönliche Budget verwendet werden?

  • Bei der Pflege
  • Allgemein im Haushalt
  • bei Ämtergängen bei Arztbesuchen
  • bei Fahrdienste bei der Arbeit oder Ausbildung
  • bei Kino- und Theaterbesuchen

Welche Vorteile bringt das Persönliche Budget gegenüber den Sachleistungen?

Viele Menschen mit einer Behinderung sind auf die tägliche Unterstützung im Haushalt angewiesen. Mit dem Persönlichen Budget ergibt sich für einige zum ersten Mal die Möglichkeit in eine eigene Wohnung zu ziehen, da Sie nun einen Assistenten für die Tägliche Hilfe im eigenen Haushalt haben. Das Persönliche Budget bekommen Sie auch, wenn Sie in einer Einrichtung leben. Beispielsweise ein Wohnheim.

Die gesetzliche Regelung ist im Sozialgesetz unter: § 17 SGB IX Ausführung von Leistungen, zu finden.

Persönliches Budget, Zitat:: „Auf Antrag können Leistungen zur Teilhabe auch durch ein Persönliches Budget ausgeführt werden, um den Leistungsberechtigten in eigener Verantwortung ein möglichst selbst bestimmtes Leben zu ermöglichen. Bei der Ausführung des Persönlichen Budgets sind nach Maßgabe des individuell festgestellten Bedarfs die Rehabilitationsträger, die Pflegekassen und die Integrationsämter beteiligt. Das Persönliche Budget wird von den beteiligten Leistungsträgern trägerübergreifend als Komplexleistung erbracht. Budgetfähig sind auch die neben den Leistungen nach Satz 1 erforderlichen Leistungen der Krankenkassen und der Pflegekassen, Leistungen der Träger der Unfallversicherung bei Pflegebedürftigkeit sowie Hilfe zur Pflege der Sozialhilfe, die sich auf alltägliche und regelmäßig wiederkehrende Bedarfe beziehen und als Geldleistungen oder durch Gutscheine erbracht werden können. An die Entscheidung ist der Antragsteller für die Dauer von sechs Monaten gebunden.“

Wie hoch ist Persönliche Budget?

Wie viel hängt von dem ab, wie viel Hilfe Sie benötigen. Bei weniger Hilfe können es 100 Euro im Monat sein. Wird aber eine 24 Stunden Betreuung benötigt, können es auch mehrere tausend Euro erhalten.

Wie beantrage ich das Persönliche Budget?

Das Budget wird bei Ihrem Kostenträger beantragt. Beispielsweise:

  • Pflegekasse
  • Krankenkasse
  • Rentenversicherung
  • Unfallversicherung
  • Versorgungsamt
  • Jugendamt
  • Sozialamt
  • Integrationsamt
  • Agentur für Arbeit

Hierbei spielt es keine Rolle ob Sie von verschiedenen Kostenträgern ihr Geld bekommen, für sie ist nur ein Ansprechpartner zuständig. Im Fachjargon heißt diese „"Trägerübergreifenden Persönlichen Budget“. Die Zuständigkeit wird unter den Kostenträgern geklärt, Sie müssen sich um nicht kümmern. Aufgrund Ihres Antrages bekommen sie dann mitgeteilt wer Ihr Ansprechpartner ist.

Der Sachbearbeiter auch „Beauftragter“ genannt stellt dann mit Ihnen gemeinsam, den Unterstützungs-Bedarf und die Höhe des Budgets fest. Sie bekommen dann einen Bescheid, ob und in welcher Höhe Sie das Budget erhalten. Wie lange bekomme ich das Persönliche Budget? Am Anfang bekommt man das Persönliche Budget nur für einen kürzeren Zeitraum. Beispielsweise maximal ein Jahr.

Dieses dient dazu um zu schauen ob Sie damit gut zurechtkommen, anschließend können Sie das Persönliche Budget für einen längeren Zeitraum bekommen. Beispielsweise für fünf Jahre. Es ist wichtig das Sie sich vorher beraten lassen bei entsprechender Stelle, denn es bringt auch eine gewisse Verantwortung mit sich, selbständig alles zu planen und zu organisieren.

Informationen für die Rechte der Behinderten

Die Stadt Treuchtlingen lädt ein. Am Samstag dem 25.11.2017 um 14:30 Uhr, zu einem Info Nachmittag mit dem Thema „Schwerbehinderung – Antrag und Rechte“ in das Kulturzentrum Forsthaus in Treuchtlingen. 

Ein Referent wird ein Vortrag halten über Gleichstellung, Pauschbeträge, Nachteilsausgleiche, den Parkausweis und andere Rechte.

Weitere Themen sind die die Merkzeichen im Schwerbehindertenausweis, die Begleitperson für Behinderte, die Behindertentoiletten, Öffentliche Verkehrsmittel und die Altersrente für Behinderte.

Der Vortrag ist besonders für Arbeitnehmer die schwerbehindert oder gleichgestellt sind zu empfehlen. Auch wegen des Kündigungsschutzes.

Weitere Informationen zur Veranstaltung http://www.treuchtlingen.de

Die Pflege und die Ungerechtigkeit

Viele Pflegebedürftige Menschen werden von Angehörigen zu Hause gepflegt. Die Angehörigen können jedoch nicht mit der gleichen Unterstützung vom Staat rechnen, wie man Sie hat, wenn man Kindern versorgt.

Die Leistungen sind nicht annähernd so gut. Wer ein Kind hat bekommt Elterngeld, Elternzeit Lohnfortzahlung bei Krankheit der Kinder. Das einzige was es gibt, wenn man jemanden pflegt ist eine Auszeit im Job für ein halbes- bis zu ein Jahr.

 

Doch das Problem ist das die Angehörigen finanzielle Engpässe erleiden durch die Auszeit und laut Gesetz soll man sogar als Pflegender einen Kredit aufnehmen.

Viele Pflegende können auch nicht voll Arbeiten, es muss von staatlicher Seite eine Lohnausgleich Zahlung geschaffen werden. Eine Umstrukturierung muss stattfinden. Die Angehörigen dürfen nicht benachteiligt werden und darunter leiden das Sie die Gesellschaft stützen. Denn ohne ihrer Unterstützung wäre die Pflege nicht machbar.

Viele denken über das Thema Pflege nicht nach, erst wenn Sie oder jemand ihn Ihrem Umfeld betroffen ist.

Falls der Pflegefall eintritt können sich die Angehörigen Bundesweit in den Pflegestützpunkten beraten lassen.

Die bundesweite Rufnummer 115 hilft nun auch bei Fragen rund um die Pflege

Die Rufnummer 115 kenne sicherlich nur wenige. Im Jahr 2009 haben einige Kommunen begonnen hinter dieser Telefonnummer einen zentralen Auskunftsservice aufzubauen. Alle Fragen die mit Behörden zu tun haben, werden unter 115 beantwortet. Der 115-Service ist in allen 16 Ländern bundesweit vertreten. hier ist die Übersicht: 115 Übersicht

Die 115 hat ihr Angebot erweitert und beratet nun rund um die Pflege.

  • Wie beantrage ich Leistungen aus der Pflegeversicherung?
  • Welche Pflegeleistungen, welche Pflegegrade und welche Hilfen zur Pflege gibt es?
     
  • Wann habe ich Anspruch auf Pflegezeit oder Familienpflegezeit?

Da die Pflegebedürftigkeit viele Fragen aufzeigt, gibt es sehr viele Anlaufstellen für die verschiedenen Belange von Pflegebedürftigen und Ihren Angehörigen. Beispielsweise: Wie ist das mit dem Pflegegeld, die Sachleistungen und Kombileistungen der Pflegeversicherung, Pflegehilfsmittel usw.

Bei der 115 kann jeder anrufen und sich beraten lassen. Zudem bietet die 115 auch ein Gebärdentelefon, damit können auch Gehörlose und hörbehinderte Menschen vom 115-Service profitieren. Mehr dazu hier https://www.115.de

Anrufer können sich nicht nur über die Pflege beraten lassen, sondern auch über Themen wie die Schwangerschaft, Kindergeld Studium. Es wird eine breite Palette Angeboten.

Die 115 ist jeden Montag bis Freitag zwischen 8 und 18 Uhr erreichbar.

Die Patientenschützer mahnen den neuen Pflege-TÜV an

Voraussichtlich 2019 kommt der neue Pflege-TÜV für Pflegeheime und für ambulante Dienste 2020. Zudem sind die bisherigen Pflegenoten auch unbrauchbar, weil die Missstände sich daraus kaum erkennen lassen.

Bereits 2015 wurde das bisherige Bewertungssystem von den Pflegeeinrichtungen ausgesetzt, weil es nur Super Noten gab und es somit nicht aussagekräftig war.

 

"Der neue Pflege-TÜV sollte 2018 an den Start gehen. Fest steht aber heute schon, dass er nicht termingerecht kommen wird", sagte Stiftungsvorstand Eugen Brysch der Deutschen Presse-Agentur. Quelle:dpa

Auch die Pflegebedürftigen und deren Angehörige konnten somit nicht klar erkennen, welche Pflegeeinrichtung für Sie geeignet ist. Der neue Pflege-TÜV gehöre in die Koalitionsvereinbarung, sagte Brysch. Er nannte die bisherige Vergabe einer Gesamtnote "ein Instrument der Volksverdummung". Quelle:dpa

Es wird 2017 ausgegangen von einer Million Pflegebedürftige und Angehörige, die einen ambulanten Pflegedienst oder ein Pflegeheim suchen – so viel wie noch nie. Deshalb braucht es dringend aussagekräftige Beratung und vor allem an Informationen durch einen Pflege-TÜV.

Die Patientenschützer stellen sich vor das die Gesamtnote beschränkt wird auf zentrale Indikatoren. Dazu gehören insbesondere die Behandlungspflege, die Gabe von Medikamenten, die fachärztliche Versorgung, der Einsatz von freiheitsentziehenden Maßnahmen und die Verhinderung von Wundgeschwüren. Zudem spiel auch eine zentrale Rolle die Hilfe für Demenzkranke und Sterbende.

Brysch befürchtet, das neue Bewertungssystem ist nicht Verbraucherfreundlich. Der Gesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) gibt den Pflegeanbietern und -kassen die Freiheit ein neues Bewertungssystem zu entwickeln. Dieses waren aber die Akteure, die mit dem ersten Pflege-TÜV gescheitert sind.

Es reicht nicht aus alte Bewertungskriterien neu zu gewichten nach den Worten von Bryschs. "Pflegebedürftige und ihre Angehörigen brauchen gut verständliche und belastbare Informationen, an denen sie die Qualität von Pflege und Betreuung festmachen und vergleichen können." Quelle:dpa

Zudem wurde auch kritisiert die medizinische Versorgung in Pflegeheimen und das die Qualität und Preise nicht immer übereinstimmen.

 

Quelle:http://www.faz.net

Wohnheim für 24 Behinderte entsteht in Baunatal (Kassel in Nordhessen) für 3,2 Millionen Euro

Die Lebenssituation Qualität soll sich für 24 Menschen mit geistiger oder körperlicher Behinderung in gut einem Jahr deutlich verbessern. Das Wohnheim von der Baunataler Diakonie Kassel soll an der Lindenalle in Baunatal entstehen, für circa. 3,2 Millionen Euro. 24 Plätze soll das Wohnheim bieten.

Künftig sollen 14 behinderte Menschen nahezu selbstständig leben in eigenen Appartements. Jeweils sieben wohnen in zwei zusätzlichen Wohngruppen zusammen.

 

Den Bewohnern stehen insgesamt eine Fläche von über 1550 Quadratmetern zur Verfügung. Der Landeswohlfahrtsverband beteiligt sich mit ca. 600.000 Euro, sowie ein ähnlicher hoher Beitrag vom Land Hessen zu Verfügung gestellt wird. Die Betreuung der Bewohner findet dann in kleineren Wohneinheiten statt.

Dieses ist der Trend und nicht mehr in einem großen Komplex. Mit dem Ende der Arbeiten wird ungefähr gerechnet im Januar 2019.

Das Geschäft mit den Altenheimen

Viele Investoren sehen Altenheime als Geldanlage. Es geht um langfristige Renditen.

Leider ist es so, dass dadurch die Pflege leidet. Ein Altenheim als Geschäftsmodell ob das gut gehen kann? Dieses zeigt auch der Fall des Augustinum-Konzerns. Es wurden elf Wohnstift-Immobilien an einen Investor verkauft und zurück gemietet. Dieses war ein Verlustgeschäft, der Schaden soll bei mehr als 70 Millionen Euro liegen. Es wurde deshalb eine Anklage in München erhoben.

Lohnt sich das Altenheim als ein Investment Objekt?

Das Altenheim wird zum Investment Objekt und die Bewohner und deren Angehörige bezahlen die Rendite dafür oder es wird über das Personal erwirtschaftet. Die Pflegeheime müssen die Kosten nicht offenlegen und schaffen somit Intransparenz in der Frage,  für welche Leistungen, wie viel Geld ausgegeben wird.

 

Beispielsweise kostet in Berlin ein Pflegeheimplatz durchschnittlich 3400 Euro im Monat. Die Kosten für den Pflegeheimplatz ergeben sich aus der Lage, Ausstattung sowie das Zimmer.

Die Leistungen für 3400 Euro sind die Pflege, Essen und die Unterbringung. Dabei darf man nicht vergessen: Die Kosten für die Medizinische Leistung, werden von den Krankenkassen übernommen. Die Summe 3400 Euro ist viel Geld. Doch Experten wissen, dass bei guter Pflege die Summe zu gering ist. Jedoch bei schlechter Pflege, ist die Summe immer noch zu hoch. Gerade mit "schlechter" Pflege wird richtig viel Geld verdient. Gute Pflege ist hingegen teuer und als Geschäftsmodell somit weniger attraktiv. Um kosten zu sparen, führt das nicht selten dazu, dass Pflegekräfte Arbeiten übernehmen müssen, die eigentlich kein Bestandteil der direkten Pflege ist.

Die Pflegekraft wird dadurch schnell zur "Küchenhilfe" oder gar die kostengünstige "Küchenhilfe" zur Pflegekraft. Pflegeheime sparen Geld in dem die Altenpfleger die Arbeit Küchenhilfe übernehmen. Es wird gespart, in der Hauswirtschaft, am Personal. In einigen Pflegeheimen müssen die Pflegekräfte das Frühstück und das Mittagessen zubereiten, Putzen und Waschen. Dieses sind keine Pflegetätigkeiten.

Das Resultat ist das die Pflegefachkraft dann in der Pflege fehlt und die Pflege der Bewohner leidet darunter erheblich. Die Pflegekritikerin Cornelia Heintze fordert ein Umdenken, das wir uns ein Beispiel an das skandinavische Modell nehmen sollen. Das Modell: Care als steuerfinanzierte Aufgabe. Dieses ist nicht günstiger, aber besser. Beispielsweise in den skandinavischen Ländern in Belgien und in den Niederlanden kostet ein Pflegeheimplatz ca. 4000 Euro und in Norwegen bis zu 10000 Euro.

Die Kosten sind ganz andere, weil dort wird mit einem besseren Personalschlüssel gearbeitet wird. Dieser ermöglicht es mehr Personal einzusetzen, etwa doppelt so viel Personal wie in Deutschland in einem Pflegeheim. Zudem ist die Bezahlung für die Pflegekräfte besser.

Vielleicht auch eine Inspiration, unsere Petition zu unterstützen, denn Pflege muss für deutsche auch im Ausland möglich sein, wenn diese weiterhin in die deutsche Pflegekasse einzahlen: 


Das wird in Punkte Pflege von der Regierung erwartet

Nach einer von der ARD in Auftrag gegebene Umfrage “Deutschlandtrend“, soll die neue Koalition nach der Regierungsbildung sich um die Verbesserung des Pflegesystems kümmern. 22 Prozent (jeder Fünfte) halten es für die dringlichste Aufgabe das Pflegesystem zu verbessern.

An erster Stelle in der Umfrage stand der Lohn (mit 24 Prozent ein Viertel der Bundesbürger), es ging um gerechtere Löhne, doch gleich danach an zweiter Stelle, die Pflege (mit 22 Prozent). An dritter Stelle mit 18 Prozent, Forderungen nach klaren Regeln für Zuwanderung. Terror- und Kriminalitätsbekämpfung mit 14 Prozent und 13 Prozent mit Klimaschutz.

 

Lediglich 3 Prozent nannten die Digitalisierung zu Förden, als dringlichste Aufgabe.

Das Institut Infratest dimap befragte für den "Deutschlandtrend" im ARD-"Morgenmagazin" von 16. bis 18. Oktober 2017 es wurden 1026 Befragt.

Quelle: Tagesschau.de

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