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CDU-Politiker sorgt für großes Aufregen mit seinem Pflege-Tweet

Der CDU-Politiker Erwin Rüddel bringt mit seinem Tweet auf Twitter zum Thema Pflege viele in Aufruhr. Es klingt wie ein schlechter Scherz Erwin Rüddel hat die Pflegenden aufgerufen, nicht immer nur negativ über die Alten- und Krankenpflege zu berichten. 

Denn schließlich sein es durch die Pläner einer großen Koalition #gutezeitenfürpflege

Viele haben sich darüber Aufgeregt und ihrer Wut Lauf gelassen. Viele Pflegekräfte haben daraufhin die wirklichen Missstände gepostet.

Es scheint so, als ob die Politiker in ihrer Seifenblase leben und die Realität ausblenden. Hier findet man die Posts der Pflegerkäfte #twitternwierueddel

Quelle: abendblatt.de

Pflege: Müssen wir auf unsere Pfleger aufpassen?

Die Gesundheits- und Pflegeministerin Melanie Huml von der CSU in Bayern hat ein Modelprojekt für Pflegekräfte ins Leben gerufen. Dieses Beschäftigt sich mit Entspannungs- und Trainingseinheiten mit Seminaren zu dem Thema Stresserkennung und Stressbewältigung.

Das ganze Projekt soll von der Ludwig-Maximilians-Universität München wissenschaftlich mit begleitet werden. Das Problem ist das viele die in der Pflege arbeiten an Ihrer körperliche grenze gehen.

 

Auch darf nicht vergessen werden, dass es viele gibt die auch unter Gesundheitlichen Problemen leiden wie Beispielsweise Rückenproblemen oder Knieproblemen. Denn zu den täglichen Aufgaben gehören das waschen und Anziehen, das somit immer schwerer fällt.

Um den Menschen in der Pflege zu helfen, hat die Ministerin Melanie Huml am 05 Februar 2018 das Modelprojekt für Pflegekräfte gestartet. Das Programm beinhaltet Beispielsweise: Yoga, Progressive Muskelentspannung, Qigong und wird durch Seminare ergänzt um den Stress zu bewältigen.

Die Chefin des Landesverbandes der Betriebskrankenkassen in Bayern Sigrid König stimmt dem Seminar zu. "Es ist in der Pflege nötiger denn je" sagte Sie. „Besonders häufig“. würden sich laut der Versicherungsdaten Auswertung bei den Betriebskrankenkassen. Alten- und Krankenpfleger krankmelden und psychische Belastungen sind dabei oft der Krankheitsgrund.

Ein Sprecher der Krankenkassen erzählte: "Mittlerweile liegt der Krankenstand der Pflegebranche um 1,8 Prozentpunkte höher als jener der bayerischen Beschäftigten". Somit sind in der Pflege mehr Menschen krank als in anderen Berufsbranchen.

Quelle: sueddeutsche.de

Inklusion an Deutschen Schulen am Ende?

Glaubt man dem Philologenverband, muss man annehmen, dass das Thema Inklusion an deutschen Schulen keinen Platz mehr hat. (Quelle: Zeit-Online) In der Tat hat der Präsident des Philologenverbandes gefordert, das Thema Inklusion an deutschen Schulen auszusetzen, da viele Schulen mit dem Thema überfordert sind.

Natürlich is Inklusion ein Thema, welches nicht mal eben am Schreibtisch umgesetzt werden kann, sondern für jede Schule eine Herausforderung darstellt. Da das Thema aber nicht neu ist, sind solche Aussagen des Philologenverbandes schon sehr erstaunlich. Das Konzept der "Förderschulen" wird aufgegeben, die Lehrkräfte der Förder-/Sonderschulen finden ihren Platz in den Regelschulen und jetzt sollen diese mit dem Thema überfordert sein? Oder hat man die Lehrkräfte vielleicht eher dazu missbraucht, den Lehrermangel zu kompensieren? 

Inklusion ist ein komplexes Thema. Notwendige Umbauten in den Schulen sind das eine. Für die Schulen beginnen die Aufwände bei der Thematik der individuellen Bedürfnisse, die Kinder mit Behinderung haben. Diese Bedürfnisse müssen durch entsprechendes Fachpersonal gedeckt werden. Die große Frage bleibt also: Wo ist das Fachpersonal aus den Förder-/Sonderschulen geblieben? 

Für die Kinder ist Inklusion ein Gewinn. Kinder mit Behinderung fühlen sich dadurch in der Gesellschaft besser integriert und nicht behinderte Kinder lernen bereits im Kindesalter, den Umgang mit behinderten Menschen. Der Gewinn ist für alle da. Hemmschwellen werden vermieden und Behinderung wird zum Teil einer Gesellschaft, in der Behinderung kein Thema mehr sein sollte, sondern eine Selbstverständlichkeit. Darum sind genau solche Forderungen für unsere Gesellschaft gefährlich, können diese doch schnell zu einer Rückwärtsentwicklung führen.

Selbst wenn der Bund für das Thema mehr Geld bereitstellen würde, was sicherlich der Sache dienlich ist, wird das nicht das Problem mangelnder Fachlehrer beheben. Die GEW (Gewerkschaft für Erziehung und Wissenschaft) ist schon lange Unterstützer der Inklusion. Auch der Bundesvorsitzende des Deutschen Philologenverbandes, Heinz-Peter Meidinger, ist Unterstützer des Inklusionsgedankens. Trotzdem warnt Herr Meidinger vor der Überforderung in den Schulen. Nachvollziehbar, aber warum erst jetzt? Gerade wo in vielen Bundesländern das Thema Inklusion an den Schulen bereits eine Selbstverständlichkeit ist?

Am Ende bleibt es Aufgabe der Politik dafür zu sorgen, dass die Schulen mit ihren Aufgaben nicht überfordert und notwendige Gelder bereitgestellt werden, anstatt wieder jahrelang neue Diskussionsketten zu starten.

 

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„Pflege-Mafia“ lange Haftstrafen erwartet

Am Montag dem 05 Februar 2018 hat das Landgericht Düsseldorf wegen Abrechnungsbetrug in der Pflege eine Haftstrafe von bis zu sieben Jahren für die neuen Angeklagte verhängt. Die Krankenkassen und Sozialämter wurden um circa 8,5 Millionen Euro geschädigt.

Die Patienten waren ein Teil des Betrugssystems. Es wurden für nicht Erbrachte bis nicht vollständig erbrachten Leistungen die Krankenkassen und Sozialämter betrogen.

 

Beispielsweise wurden anstatt täglich die teuren Kompressionsstrümpfe gewechselt ein „Taschengeld“ an die Patienten ausgezahlt.

Die Patienten und Angehörige bekamen eine Schweigeprämie Beispielsweise: den Friseur besuch oder die Maniküre bezahlt, damit Sie Pflegeleistungen unterzeichneten die nie erbracht wurden sind.

Außerdem haben die Ärzte sich auszahlen lassen und Bestechungsgelder kassiert. Die Angeklagten stammen aus der Ukraine oder Russland, es wurde auch von einer „russisch-ukrainischen Pflegemafia“ gesprochen.

Von den neun Angeklagten haben Fünf ein Geständnis abgelegt. Bei zwei Fällen gab es eine Strafe zur Bewährung. Insgesamt soll das kriminelle Netzwerk aus 230 ambulanten Pflegediensten bestehen, die sich über das ganze Bundesgebiet ausbreiten.

Quelle: wdr.de

GroKo und Europapolitik. Kein Interesse an behinderte Menschen?

Erste hinweise zeigen, dass die Koalitionsverhandlungen sich dem Ende neigen, doch in der Europapolitik kein Platz für Menschen mit Behinderung ist. Wie Martin Schulz auf der Seite der SPD schreibt: "Ein Aufbruch für Europa". Mit diesem Satz könnten gerade Menschen mit Behinderung denken, dass sich Deutschland endlich an dem Thema "EU-Behindertenausweis" beteiligen wird, oder vielleicht im EU-Ausland lebende Deutsche, die fleißig in die Pflegeversicherung einzahlen, dort auch Pflegesachleistungen erhalten (wir berichteten im Blog).  

Der EU-Behindertenausweis ist seit 2016 ein Pilotprojekt, an dem sich mehrere Länder beteiligen (wir berichteten im Blog). Genauso führt das Thema "Pflegesachleistungen" gerade bei Betroffenen immer wieder zu Diskussionen. Klagen vor den Sozialgerichten, bisher ohne Erfolg. Politisch keine Reaktion. Selbst Anfragen an den Bundestag, bleiben unbeantwortet. Anfragen an zuständige Ministerien, führen zu Antworten bei denen teilweise auf uralte EG-Beschlüsse verwiesen sind, die nicht einmal die UN-Menschenrechte berücksichtigen. Statt dessen brüstet man sich mit Stolz Themen wie (Auszug der SPD- Webseite. Quelle: https://www.spd.de/aktuelles/detail/news/ein-aufbruch-fuer-europa/05/02/2018/): 

- Mehr Investitionen
- Reform der Wirtschafts- und Währungsunion
- Mehr Mittel im Kampf gegen Jugendarbeitslosigkeit
- Mehr Einsatz für die gerechte Besteuerung von Unternehmen.
- Stärkung von Arbeitnehmerrechten und Mindestlöhnen in Europa
- Eine starke Kohäsions- und Strukturpolitik der EU
- Ein gestärktes Europäisches Parlament.

 

Das sind sicherlich alles wichtige Themen für Europa. Doch von den Menschen mit Behinderung, Pflegebedürftigen, wieder einmal keine Rede. Es scheint so, dass diese Gruppe der Menschen in der Politik einfach keinen Platz hat. Wiederholt sich hier die Geschichte? Oder hat niemand aus selbiger gelernt? Wen wundert es da, dass der allgemeine Frust unter den betroffenen immer höher wird.

 

Pflege: Ergebnis Groko eine „Beleidigung“

Aus der Sicht der Caritas ist das Verhandlungsergebnis der großen Koalition zum Thema Pflege nicht genügend.

Der Direktor der Caritas Micheal Schwarz kritisiert die Groko Pläne in Bezug auf die Pflege. Es würden den Bürgern nur Sand in die Augen gestreut werden und das ist nicht worauf die Betroffenen seit Jahren warten.

 

Der Direktor der Caritas sieht das Ergebnis als eine Beleidigung. Michael Schwarz sagte: "8000 Stellen für 13.000 Heime sind eine Beleidigung und eine Beruhigungspille für Pflegebedürftige und -mitarbeiter. Auf die real zur Verfügung stehende Arbeitszeit heruntergebrochen bedeutet das etwa zwei Minuten pro Bewohner und Tag" Auch braucht die Pflege mehr Personal.

Es muss auch die Personalausstattung verbessert werden mindestes um ein Drittel. Schwarz sagte: Pflege braucht ein Drittel mehr Personal "Das Hauptproblem ist schlichtweg, dass nicht genügend Mitarbeiter für eine wirklich menschenwürdige Pflege zur Verfügung stehen".

Schwarz fordert von den Parteien CSU, CDU und SPD Reformen herauszubringen die auch den Namen verdienen.

Quelle: br.de

Rentenniveau laut OECD ganz unten - SPD verspricht Verbesserung

Alles wird besser, wenn man der SPD glauben schenken darf, obwohl eine OECD-Rentenstudie hieran Zweifel erweckt. 
So schreibt die SPD (Zitat): "Wir steigern das gesetzlich garantierte Rentenniveau von 43 auf 48 Prozent."

Reicht das, wenn in der OECD-Rentenstudie der deutsche Rentner im Schnitt 51% seines durchschnittlichen Nettoeinkommens im Rentenalter zu erwarten hat? Der OECD-Durchschnitt liegt bei 63 Prozent. Somit darf sich Deutschland die letzten Plätze zusammen mit Chile, Mexiko, Polen, Japan und Großbritannien teilen. 

Wer 35 Jahre in den Rententopf einzahlt, soll zukünftig mindestens 10 % oberhalb der Grundsicherung erhalten. Auf der Strecke bleiben dadurch wieder mal jene, die an Behinderungen leiden, pflegebedürftig, erwerbsgemindert sind und dadurch ihre 35 Jahre eben nicht in die Rentenkasse einzahlen konnten. Man bekommt man den Verdacht, dass die SPD also wieder einmal jene in Stich lässt, die eigentlich am meisten Hilfe und Unterstützung benötigen. 

Wie gut die SPD das kann, hat diese bereits mit ihrem letzten Rentenpaket bewiesen. Da wurden wieder einmal nur jene "besser gestellt", die erst in die Erwerbsminderung kommen. Das aber genau diese Menschen, die bereits erwerbsgemindert sind, nach der UN-Behindertenkonvention als behindert gelten und schon dadurch eine Schlechterstellung gegen sämtliche Grundsätze verstößt, scheint die SPD nicht zu interessieren.

Wen wundern einen da die Vorwürfe, dass Politik kein Interesse an Menschenrechte hat und Menschen mit Behinderung seitens der Politik nur Randgruppen, den man kein Interesse schenken braucht, sind. Denn: Auch wer Erwerbsgemindert ist, ist nach der UN-Behindertenkonvention ein Mensch mit Behinderung und dürfte somit nicht schlechter gestellt werden.

 

Pflege: Bringen die Zusätzlichen 8000 neuen Stellen etwas?

Die CDU, CSU und SPD haben in der Koalitionsverhandlung sich bei Thema Pflege geeinigt mit 8 000 neuen Fachkräften.

Doch die Frage ist ob dieses etwas bringt um dem Fachkräftemängel zu Lösen. Denn wenn man bedenkt das es um die 2 000 Krankenhäuser gibt und das würde bedeuten das es circa 4 Stellen zusätzlich pro Krankenhaus hinzukommt.

 

Auch die Universitätskliniken leiden unter den Fachkräftemängeln. Auch sollte bedenkt werden das es circa 30 000 Betriebe gibt in dem Bereich der ambulanten und stationären Altenpflege.

Dann sind die 8 000 zusätzlichen Stellen kein Gewicht und man wird dieses kaum merken. Die Politik muss mehr Stellen schaffen, wir reden hier nicht von 8 000 Stellen, sondern von dem 10-Fachen an Stellen. Damit man etwas in dem System merkt.

Samuel Koch mit einer Lösung für die Pflege Missstände

Vielen ist Samuel Koch bekannt aus der TV Show „Wetten, dass?“ im Dezember 2010 ist er schwer gestürzt und seitdem querschnittgelähmt. Auch Samuel Koch hat es immer wieder schwer einen Pfleger zu finden. Wenn seine Familie und Freunde ihm nicht unterstützen würden könnte er selber seine Pflege nicht stemmen.

Diese ist ein massives Problem in unserer Gesellschaft. Denn der Fachkräftemängel macht sich immer mehr bemerkbar. Die 8000 neuen Pflegestellen, die bei den Koalitionsverhandlungen in Berlin vereinbart sind. Sein daher nur ein „kalter Tropfen auf den kalten Stein“ kritisierte Koch. 

 

Es muss ein umdenken stattfinden gerade in unserer Gesellschaft bei der das Thema Pflege jetzt nicht ignoriert werden darf, denn es werden immer mehr Menschen die Pflege bedürfen. Koch hat eine Idee einer Einführung eines verpflichtenden Pflegesozialdienstes.

Dieser könnte „als Notwehr gegen den Pflegenotstand" helfen. Auch würde es nicht ausreichen 8 000 oder 16 000 neu Stellen zu schaffen, wenn man bedenkt das bei 12 000 Einrichtungen Unterversorgung ist. Eine weitere Idee von Koch ist ein Pflichtsozialdienst, dieses würde „ganz akut Menschen in den Kliniken und Altenheimen entlasten." sagte Koch.

Auch ist es für die jungen Menschen eine Möglichkeit, denn meistens sind Sie nach der Schule noch oft orientierungslos. Sie können so die Pflege kennenlernen und Berührungsängste abbauen und sich später entscheiden ob der Beruf für Sie etwas sein könnte.

Die dritte Idee von Koch ist "der Dienst an der Gesellschaft als Thema wäre auch schon in der Schule gut", sagte Koch. Zudem auch ein Schüler Praktikum in einer Behindertenwerkstatt eine gute Idee wäre.

Quelle: tag24.de

Pflege: In Brandenburg brauchen 112 000 Pflege

Die Zahl der Pflegebedürftigen in Brandenburg wird bis 2040 massivansteigen, es werden voraussichtlich circa 174 000 auf die Pflege angewiesen sein, das teilte das Sozialministerium mit.

Die Daten werden genutzt um bessere Entscheidungen für die Pflege rechtzeitig treffen zu können.

 

Auch darf nicht vergessen werden, dass die Menschen im älter werden und somit auch die Zahl der steigt, die auf die Hilfe später angewiesen sind. Das Thema ein gesundes Leben und aktives muss auch gefördert werden.

Die Zahl der Pflege Plätze in voll- und teilstationärer Hilfe ist von 2005 bis 2015 um 35 Prozent auf circa 29 000 gestiegen. Der Fachkräftebedarf nimmt zu 2015 waren circa 35 000 Menschen beschäftigt in diesem Bereich, bis 2040 könnte es circa 57 800 werden.

Quelle: dpa

Pflege: Die Angehörigen leiden am meisten

Das neue Pflegestärkungsgesetz soll die pflegenden Angehörigen entlasten. Doch wenn man bedenkt das die Angehörigen immer mehr leisten müssen und kaum Unterstützung bekommen ist das Fair?

Die Professionelle Pflege ist zwar eine Entlastung, aber Sie ist nur für einen Gewissenzeitraum. Laut einer Studie fallen für pflegende Angehörige circa 63 Stunden Arbeit in der Woche an. Außerdem kommen noch ungefähr 360 Euro Kosten hinzu die einem keiner erstattet.

 

Wenn jemand pflegt gibt er sein Leben auf. Neben dem eigenen täglichen Leben muss als Pflegender Angehöriger, sich nicht nur um die Pflege gekümmert werden. Sondern auch noch die Arzttermine, die Steuererklärung, der Frisör, Fahren oder Cheffeuer spielen, Bankangelegenheiten und natürlich auch noch der Haushalt wie putzen, waschen und kochen. Als Angehöriger wird man aus dem Leben gerissen und gibt sich ein Stück selber auf.

Man stellt sich zurück und seine Bedürfnisse. Für einiges bekommt der Pflegebedürftige Geld, das er dem Angehörigen geben kann, doch für nicht alles.

Für Arbeitende gibt es bis zu zehn Tage im Jahr den Lohn ersetzt, wenn Sie sich akut kümmern müssen (Mehr dazu auch in Tipps und Tricks). Dieses klingt erst einmal wunderbar. Doch das Problem ist es wird ein Attest vom Arzt benötigt und der Vorgang muss unmittelbar bei den Kassen beantragt werden. Hinzu kommt das sich um den Angehörigen gekümmert wird, der jetzt ihre Hilfe braucht und man eigentlich nicht den Kopf hat für das Nötige Attest. So ist es oft, dass sich die Angehörigen krankmelden, da Sie keine Kraft haben um das Attest zu besorgen.

Für die Tages- und Nachtpflege soll es mehr Geld geben, wenn der Pflegebedürftige nur tagsüber oder nachts in einer Einrichtung geht. Es sollen jetzt bis zu acht statt vier Wochen Kurzzeitpflege beansprucht werden können.

In der Praxis ist dieses ein Problem, denn die Tagespflegeplätze sind zwar vorhanden, doch bei der Nachtpflege findet man kaum einen Platz. Dieses ist auch bei der Kurzzeitpflege, denn viele Pflegeheime können Kurzfristig kaum jemand aufnehmen, nur wenn ein Platz frei ist und das ist eher selten. Auch wollen viele Pflegeheime lieber jemanden der länger bleibt und wenn man mal ein Angehöriger in den Urlaub möchte, ist es Glück, wenn Überhaupt ein Pflegeplatz kurzfristig gefunden wird.

Es muss sich noch einiges ändern im Pflege-System. Die Menschen die betroffen sind werden nicht gehört.

Woher soll ein Politiker oder Bürgermeister wissen was fehlt, wenn er nicht selbst betroffen ist. Es müssten die Angehörigen gehört werden und Sie müssten sagen können was ihnen fehlt und Sie belastet.

Rentner angeklagt wegen sexueller Nötigung eines geistig Behinderten Jugendlichen

In der Schweiz soll ein 69-jähriger Rentner in einer öffentlichen Toilette, ein geistig behinderten sexuell belästigt haben. Als Beweismittel dient nur die Aussage des Jugendlichen.

Der Rentner hat vorm Gericht gestanden. Im Dezember 2016 soll er in Zürich Oerlikon den Jungen sexuell genötigt haben. In der Anklageschrift hieß es, er drängte das Opfer in eine WC-Kabine, hielt es an den Schultern und küsste es auf das Gesicht.

Das Opfer soll ans Geschlechtsteil gegriffen wurden sein. Der Jugendliche hat stopp gesagt und er soll sofort von ihm abgelassen haben. Eigentlich wollte der Staatsanwalt die Strafuntersuchung gegen den Rentner einstellen, doch das Obergericht lies dieses nicht zu.

 

Es wurde in der Anklage eine bedingte Geldstrafe beantragt von 240 Tagessätzen à 50 Franken und eine Busse von 1000 Franken wegen sexueller Nötigung. Der Rentner hat sich vor dem Gericht entschuldigt. Die Verteidigung hat einen Freispruch verlangt. Es handelt sich höchsten um sexuelle Belästigung und nicht um Nötigung.

Es sei keine sexuelle Belästigung angeklagt. Darum müsse ein Freispruch erfolgen. Auch sind die Aussagen des Jugendlichen nicht schlüssig, denn die Kleidung und Haarfarbe waren nicht richtig.

Der Jugendliche befindet sich laut psychologischer Beurteilung auf dem Entwicklungsstand eines Zehnjährigen und hatte keine sexuellen Erfahrungen. Die Wut der Eltern ist groß und der Junge habe jetzt Angst vor allen Erwachsenen. Er traut sich nicht mehr alleine mit den zu Bus fahren.

Quelle: nzz.ch

Nordrhein-Westfalen: Schüler der Anne-Frank-Gesamtschule(AFG) haben Menschen mit Behinderung begleitet

Die Schüler und Schülerinnen der Anne-Frank-Gesamtschule (AFG) haben im Stifts Tilbeck, an drei Terminen den Alltag von Menschen mit Behinderung kennengelernt. Zudem haben sie bei zwei weiteren Treffen, noch theoretisches Wissen vermittelt bekommen, über die Arbeit in einer Einrichtung für Menschen mit Behinderung.

 

Die Schüler haben beim letzte Treffen, alles noch einmal reflektiert und auch die Frage sich gestellt, ob es später einmal Beruflich in die Richtung geht.

Viele aus der Gruppe können sich vorstellen später einmal in die Richtung etwas Beruflich zu machen. Beim zweiten Teil des letzten Treffens, haben die Schüler noch etwas aus dem Alltag der Behindertenwerkstatt erfahren.

Quelle: wn.de

Potsdam: Beratungsstelle Pflege mit neuer Nummer

Im Jubiläumsjahr geht die Brandenburger Beratungsstelle Pflege in Not mit einer neuen kostenlosen Rufnummer 0800 265 55 ins Jahr.

Schon seit 2008 unterstützt sie Pflegebedürftige und deren Angehörigen. Besonders in belastenden Situationen in denen Unterstützung nötig ist, kann die Beratungsstelle den Pflegenden und Angehörigen mit offenen Ohr helfen. 

Die Beratungsstelle wird gefördert vom Gesundheitsministerium und der AOK Nordost. Die Beratungsstelle wird von zwei hauptamtlichen und acht Ehrenamtlichen besetzt.

Damit die neue Servicenummer bekannt wird, hat das Ministerium 8 900 Euro zu Verfügung gestellt aus Lottomitteln.

Quelle: aerztezeitung.de

Medien wollen auch leben ...

So wie in der Überschrift dargestellt, erleben wir es immer wieder. Egal ob in der Online-Welt, oder auf anderen medialen Präsentationsflächen. Eigentlich nichts schlimmes. Doch gerade hier können wir schnell auf Hürden stoßen. Gerade Menschen mit Behinderungen in ihren Sinnesorganen erleben dabei immer wieder Dinge, die man eigentlich nicht als besonders behindertenfreundlich bezeichnen darf. Klar kann man nicht erwarten, dass gleich alles in Blindenschrift präsentiert wird. Oder gerade doch, wenn wir an die heute fortschrittlichen Technologien denken? Natürlich gibt es Braille- Tastaturen oder Ausgabeeinheiten für den PC. Aber auch ein Mensch mit starken Seheinschränkungen ist nicht immer vor dem heimischen PC, sondern vielleicht auch einmal unterwegs und möchte da, wie jeder andere Mensch, auch seine Zeitung konsumieren. Geht aber nicht. Natürlich geht das. Viele Zeitungen bieten dafür Audiodateien an. Natürlich nicht kostenlos. Ein Monats Abo ist da oft erforderlich und Hinweise wie "Diesen Artikel finden Sie als Audiodatei im Premiumbereich" führen dann oft zu der Erfordernis, genau so ein Abo abschließen zu müssen, während Konsumenten mit gesunden Sehvermögen weiterhin kostenlos konsumieren.  Welch nettes Angebot eines barrierefreien Zugangs solcher Medien.

Unter Integration behinderter Menschen verstehen wir etwas anderes. Ein barrierefreier Zugang ist und sollte eine Verpflichtung der medialen Gesellschaft sein und nicht als Ertragsmodell missbraucht werden. Gerade wo viele Menschen mit Behinderung auch noch finanziell schlechter dastehen, da ihre beruflichen Möglichkeiten eingeschränkt oder ggf. gar nicht mehr vorhanden sind. Um aber gerade solche gesellschaftlichen Herausforderungen zu meistern, dürfen wir uns nicht entspannt hinlegen, so nach dem Motto, "die Anderen machen das schon". Diese gesellschaftliche Herausforderung kann nur aus der Gesellschaft selber kommen, zumal wir nie vergessen dürfen: "Es kann jeden treffen". Gerade das Denken, "ich bin ja nicht betroffen" ist ein Denken, was dringend aus den Köpfen raus muss. 

Wir vergessen zu schnell, dass die meisten Behinderungen nicht von Geburt an bestehen, sondern erst durch Alltagsereignisse (bspw. Unfälle) entstehen. Vielen wird das aber erst bewusst, wenn sie oder Angehörige, plötzlich selbst betroffen sind. Doch genau dann ist es zu spät, weil im Fall der plötzlichen Betroffenheit seiner selbst, fehlt oft die Kraft für dieses Thema zu kämpfen und die Hingabe bestehenden Dingen ist die Folge. Die Gesellschaft muss endlich begreifen, dass gerade der Einsatz gesunder Menschen erforderlich ist, damit behinderte Menschen eine Chance auf Inklusion und Integration erhalten.

In diesen Fragen ist natürlich auch der Staat oder gar die Europäische Union gefragt. Doch leider wird auch hier immer noch zu wenig getan und der Druck der Gesellschaft ist gar nicht erst vorhanden, oder beschränkt sich auf wenige einzelne Kämpfer. Gerade in Deutschland erleben wir gerade, wie "ausruhen" aussieht. Da hält man einen Staat Monate regierungsunfähig, weil man nicht einmal in der Lage ist, eine Regierung nach Wählerwillen aufzubauen. Dabei sollten wir alle nie vergessen: "Nur gemeinsam sind wir stark".

 

 

Pflege: England Pflegerin quält und schlägt Demenzpatientin

Gina Owen verdächtig die Pflegerin ihrer Mutter faul zu sein und hat deshalb Kameras versteckt. Mit dem was Sie gesehen hatte, hat Sie nicht gerechnet. Am 13. Juni 2017 hat Stacy G. die Pflegerin die Demenzkranke Mutter beschimpft und geschlagen.

Die Familie hat ein Video veröffentlicht, um anderer vor ihr zur warnen. Die Überwachungskamera hat die Bilder live auf das Smartphone gesendet.

 

Die Tochter war in der Nähe und hat ihrer Mutter sofort geholfen. Daraufhin haben die Arbeitgeber „Mega Care“ die Pflegerin entlassen.

Die Aufnahmen brachte die Familie zur Polizei. Doch diese haben die Pflegerin nur verwarnt nach einer Gründlichen Untersuchung. Die Polizei möchte sich mit der Familie treffen um mit ihr über das Strafmaß reden.

Quelle: rtlnext.rtl.de

Kreuzfahrt mit Behinderung

Heutzutage haben sich viele Reedereien auf Menschen mit Behinderung eingestellt. Beispielsweise: gibt es Lifte für die Pools, absenkbare Roulette Tische, Rollstuhlrampen auf dem Zimmer um auf den Balkon bzw. die Terrasse zu gelangen.

Der große Vorteil an einer Kreuzfahrt ist das viele Orte man zu sehen bekommt und nur einmal anreisen muss zum Kreuzfahrtschiff.

 

Welche Schiffe eigen sich besonders für Menschen mit Behinderung?

Hierzu sollte man sich am besten im Reisebüro beraten lassen. Beispielsweise die Aida Cruises, Tui Cruises und Norwegian Cruise Line bieten behinderten gerechten Komfort.

Wie ist es bei den Kabinen im Schiff?

Auf den modernen großen Schiffen gibt es meistens mehrere behindertengerechte Kabinen. In der Regel gibt es die Behinderten gerechten Kabinen auch in unterschiedlichen Kategorien von der Einfachen- bis zur Luxusvariante. Der Platz in den Kabinen ist größer als zur normalen Kabine und zumeist sind auf den Schiffen Spezielles Personal das sich um die Gäste mit Behinderung kümmert.

Auch die Innenausstattung ist dementsprechend angepasst, dass es Beispielsweise verstellbare Betten, Rampen oder Türen gibt die sich automatisch öffnen. Die Bäder sind mit ebenerdiger Dusche, bei den Toiletten befinden sich Griffe zum festhalten und am Waschbecken sind spezielle Griffe angebracht.

Bei allen Kreuzfahrtschiffen gibt es in den öffentlichen Bereichen Behindertengerechte Toiletten. Die Gänge und Kabinen sind in vielen Kreuzfahrtschiffen mit Blindenschrift versehen. Es sollte sich rechtzeitig vorab Informiert werden beim Reisebüro und auch die Reederei sollte im Idealfall davor Informiert werden.

Damit dieses sich auf die speziellen Bedürfnisse einstellen kann. Viele Kreuzfahrtschiffe bieten Landausflüge an. Hier sollte sich vorab informiert werden, ob diese auch genutzt werden können. Da einige Reedereien noch nicht barrierefrei Busse nutzen bei ihren Landausflügen. Auch bieten einige Reiseveranstalter zusätzliche Landausflüge an die speziell auf die Bedürfnisse angepasst sind.

Ein Reiseanbieter Beispielsweise: der sich auf Menschen mit Behinderung eingestellt hat ist Runa Reisen. Dieser bietet Schiffreisen, Landreisen, Städtereisen und vieles mehr an.

Quelle: fnp.de

Kiel: Special Olympics Nationale Sommer Spiele für Menschen mit geistiger Behinderung

Vom 14 bis 18 Mai 2018 findet das bundesweit größte Sportevent für Menschen mit geistiger Behinderung in Kiel statt. Rund 4000 Athleten aus ganz Deutschland in insgesamt 19 Sportarten werden sich in den sportlichen Wettkämpfen messen.

Special Olympics Deutschland (SOD) ist weltweit die größte Sportorganisation für Menschen mit geistiger und mehrfacher Behinderung, die offiziell anerkannt ist vom Internationalen Olympischen Komitee (IOC).

 

Eunice Kennedy-Shriver eine Schwester von US-Präsident John F. Kennedy hat im Jahr 1968 die Special Olympics ins Leben gerufen. Der Grund war die Behinderung ihrer älteren Schwester Rosemary Kennedy.

Der Eintritt zu den Sportlichen Veranstaltungen ist kostenlos.

Quelle: kiel-2018.specialolympics.de

Pflege Sondierung Beschluss: Kinder sollen erst bei mehr Einkommen für pflegebedürftiger Eltern zahlen

Wenn die Eltern pflegebedürftig sind und die Pflege nicht selber bezahlen können, dann müssen die Kinder diese mitfinanzieren.

Die Union und SPD haben in den Sondierungen ein Beschluss festgeschrieben in ihren Ergebnispapieren: "Auf das Einkommen der Kinder von pflegebedürftigen Eltern soll künftig erst ab einem Einkommen in Höhe von 100.000 Euro im Jahr zurückgegriffen werden."

 

Das Schonvermögen ist aktuell bei Singles um die 22 000 Euro im Jahr und bei Verheirateten hochgerechnet weniger als 40 000 Euro im Jahr. Dieses würde eine enorme Entlastung bedeuten.

Der Sozialverband VdK ist sehr zufrieden über diese Reform, die schon seit langem gefordert wird. 

Quelle: bild.de

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Pflege in der Schule

In der Gesamtschule „Regine Hildebrandt“ in Magdeburg steht für die 14 Neuntklässler, in diesem Schuljahr Pflege auf dem Stundenplan. Es werden Beispielsweise Blutdruckmessgeräte und Stethoskope verteilt. Die Schüler lernen wie der Puls gemessen und Blutdruck kontrolliert wird.

Es ist ein neuer Ansatz die Schüler für den Pflegeberuf zu begeistern. Dieses ist ein Kooperationsprojekt zwischen dem Institut für Weiterbildung in der Kranken- und Altenpflege, dem Landesverband der Volksolidarität Sachsen-Anhalt und der Gesamtschule. 

 

Über zwei Jahre geht der Wahlpflichtkurs mit einem zweiwöchigen Praktikum, in einer sozialen Einrichtung. Der Anlass ist das in der Pflegebranche das Personal fehlt. Zurzeit ist die Nachfrage an Ausgebildeten Fachkräften höher als das Angebot.

Dazu kommt das immer weniger junge Menschen Interesse haben, in der Pflege zu arbeiten. Der Pflegeberuf muss attraktiver werden. Hier soll nun das Schulfach Pflege ansetzen. Die Kooperation ist inzwischen bundesweit bekannt.

Quelle: dpa

Die Geschichte von Dieter K und seiner Ehefrau ....

Verlust verfassungsrechtlicher deutscher Grundrechte durch Rechtsbeugung von Amtsträgern bei wohnhaft in Spanien !

Zum Kreis der Betroffenen gehören u. a. Schwerbehinderte und deutsche Rentner, die ihren Wohnsitz in Spanien haben. Einmal für längere Zeit aus Deutschland herausgegangen, fangen für deutsche Staatsbürger die Schwierigkeiten an, ihre Sozialrechtsansprüche in Deutschland für sich im Ausland, sprich Spanien, geltend machen zu können. Natürlich gelten erst einmal die Bestimmungen der deutschen Sozialgesetzgebung, welche Sozialleistungen nach Spanien exportierbar sind oder nicht. Das bedeutet aber nicht, dass man Einschränkungen auf verfassungsrechtliche Grundrechte hinnehmen (sprich Hilfen) und im Ausland darauf verzichten muss. Das Sozialrecht ist in meinen Augen ein Auslegungs- und Abwehrrecht für die Behörden, weil deren Richtlinien so dehnbar sind, dass sie eine 1:1 Umsetzung der Gesetze erst gar nicht zulassen. Das nützen die Amtsträger (Behörden, Richter usw.) schamlos aus, um ihre Profilierung gegenüber ihrem Arbeitgeber, sprich Staat, vorzeigen zu können.   Aber verlassen Sie einmal die Denkungsweise, sich nur auf die Sozialgesetze zu berufen. Unsere Verfassung hat uns ein Grundrecht beschert, das vorrangig anzuwenden ist.


 
Gestatten Sie mir in eigener Sache das Schicksal meiner Familie kurz zu erzählen: Meine Frau habe ich 1997 auf Ibiza kennengelernt. Ihr Schicksal schon damals, sie leidet an Schläfenlappenepilepsie mit mittlerweile täglich mehrmals auftretenden Grand-Mal Anfällen, Absencen, Panik- und Angstattacken, Gehirntumor, schwere psychische Erkrankung, Pflegegrad 4. Ihre Erkrankung ist seit ihrem 3. Lebensmonat auffällig. Behindertenausweis ab 01.01.1989,  GdB 100%, B, G, H. Medizinische Feststellung ihrer Erkrankung aber erst im Jahre 2001 durch einen Aufenthalt in der Universitätsklinik in München. In den Jahren zuvor wurde von Ärzten und Psychologen keine medizinische Feststellung getroffen. Das führte dazu, dass die Familie meiner Frau ihre Anfälle als Schauspiel erklärt haben und sie zweimal in eine geschlossene Anstalt haben einweisen lassen. Im Jahr 1993 hat sie dann ihre Koffer gepackt und wanderte mit ihrer einjährigen Tochter nach Ibiza aus. Im Jahr 1998 habe ich meine Frau geheiratet und ihre Tochter adoptiert. Durch die Heirat und ihre Namensänderung, gab sie der Barmer Ersatzkasse, bei der sie krankenversichert war, dies bekannt. Bis dahin war sie über Ihren Vater in der Barmer familienversichert. Die BEK sah sich veranlasst, durch die Heirat meiner Frau, sie aus der Familienversicherung ihres Vaters zu kündigen. Nicht nur die Tatsache, dass dies von Hause aus eine rechtswidrige Kündigung war, weil keine Krankenversicherung der Welt mehr, eine bereits amtlich anerkannte Schwerbehinderte in ihre Versicherung aufnimmt, nein, über diese Kündigung wurde meine Frau auch noch nachweislich nicht informiert. Ich erspare Ihnen weitere Erklärungen zu den Rechtsauseinandersetzungen gegen die BEK. Bis zur Wiedereingliederung in die Familienversicherung ihres Vaters, hat es 8 Jahre gedauert. In der Zwischenzeit war sie krankenversicherungslos !!! Wohnhaft auf Ibiza, musste ich Ende 1999 meine berufliche Tätigkeit in Deutschland aufgeben, da sich die Krankheit meiner Frau so entwickelt hatte, dass sie pflegebedürftig wurde. Ehemann arbeitslos, schwerstbehinderte Ehefrau krankenversicherungslos. Quintessenz, alle Rücklagen wurden durch Lebenshaltungskosten, insbesondere durch Arztbesuche, Krankenhaus- aufenthalte usw., aufgebraucht. Pflegegeld gab es erst im Jahre 2006. Eine Rückkehr nach Deutschland war ab 2005 aus gesundheitlichen Gründen unzumutbar, ohne dass meiner Frau weiterer gesundheitlicher Schaden zugefügt wird (es besteht durch die Schwere der Erkrankung Lebensgefahr)und wurde von den behandelnden Ärzten und Psychologen in Spanien auch so bestätigt. Im Januar 2007 habe ich beim Deutschen Generalkonsulat in Barcelona „Antrag auf Sozialhilfe für Deutsche im Ausland gemäß § 24 SGB XII“ gestellt, weil wir bis dahin keinerlei Einkünfte hatten, da unsere Renten erst ab Ende 2011 bewilligt wurden, die aber auch so gering sind, dass damit das Existenzminimum für uns nicht gesichert ist, auch in Spanien nicht.

Der Antrag wurde vom Konsulat abgelehnt. Daraufhin habe ich auf meine Grundrechte und das Konsulargesetz § 5 hingewiesen und dem Konsulat mit der Staatsanwaltschaft gedroht. Ziemlich schnell (innerhalb von 14 Tagen) wurde dann der Antrag genehmigt und an den Landschaftsverband Rheinland in Köln weitergeleitet. Die Bewilligung von dort erfolgte zum 31.01.2007. Wegen der ausgerufenen Leistungen durch den LVR, gab es zwischenzeitlich einige rechtliche Auseinandersetzungen über die Höhe der Regelsätze, aber insbesondere, dass man das Pflegegeld (Sachleistungen der Pflegeversicherung gibt es nicht)für meine Frau als Einkommen angerechnet hat, obwohl dies auch aus der Sozialgesetzgebung bekannt, rechtswidrig ist. Meinem Rechtsbegehren wurde stattgegeben. Bis zum Juli 2010 gab es keine rechtlichen Beanstandungen, um die mittlerweile als Dauerleistung anerkannte Sozialhilfeleistung aus Deutschland. Doch dann wurde diese Hilfe plötzlich zum 31.10.2010 aufgekündigt.  Dies hat bis heute für uns zur Folge: Mehrfache Obdachlosigkeit, wirtschaftliche Existenznot, permanente gesundheitliche Unterversorgung meiner schwerstbehinderten Frau, dadurch entstandene irreversible Schäden ihrer Gesundheit, soziale Ausgrenzung einer minderjährigen, jetzt 15jährigenTochter mit psychischen Folgen usw.
 

Einzige Begründung der Kündigung: Nach 5 Jahren Aufenthalt als Residenter EU-Ausländer in Spanien, wäre der spanische Staat für alle Sozialhilfeleistungen uns gegenüber verantwortlich. Zu dieser Voraussetzung muss man in Spanien in das Sozialsystem eingezahlt haben und in Spanien gearbeitet haben, bzw. als Arbeitskraft zur Verfügung stehen. Wenn man nur deutsche Renten bezieht, dann ist der Staat für die Sozialleistungen zuständig, von dem man als Staatsangehöriger die Rente erhält. Dies entspricht den eindeutigen Rechtsbestimmungen aus den nationalen Gesetzen und  EU-Verordnungen. Aber weder der Landschaftsverband Rheinland, noch das Sozialgericht Köln und das Landessozialgericht NRW in Essen sind bis heute Willens, dies rechtlich zu prüfen und anzuerkennen. Alle rechtlich fundierten Nachweise, die ich vorgelegt habe, auch die der spanischen Behörden, werden vorsätzlich von den vorgenannten Amtsträgern ignoriert. Geklagt wird seit 2010 durch alle Sozialrechtsinstanzen in Deutschland. Selbst die Beurteilung des Bundessozialgerichtes, dass eine Prüfung der bisherigen Urteile der vorgenannten Gerichte erfolgen muss, um Klarheit in der Rechtsangelegenheit zu bekommen, werden von den beklagten Amtsträgern ignoriert und entsprechende Anträge rechtswidrig abgewiesen.
 
Festzustellen ist bei den Erklärungen und Behauptungen der genannten Beklagten in deren Entscheidungen, dass nicht einer von denen in der Lage ist, dies gesetzlich oder durch rechts- begründende Urkunden nachzuweisen. Ich kann den Amtsträgern Frau Z. vom LVR u. w., Richterin H vom Sozialgericht Köln u. w., Richterin Dr. K und Richter Dr. S vom LSG NRW u. w., eindeutigen Betrug, Verleumdung, Unterlassung und damit Rechtsbeugung zur Begründung ihrer Bescheide und Urteile nachweisen und werde dies auch in aller Öffentlichkeit weiter tun. Die genannten Personen sind sogar der Meinung, dass meine Frau, wenn sie sich durch einen Sturz nach einem epileptischen Anfall eine Zahnverletzung zugezogen hat, sie anschließend umgehend in der Lage wäre, nach Deutschland zu fliegen, um sich dort zahnärztlich behandeln zu lassen, weil keine Zahnbehandlungen durch den LVR gezahlt werden (geschweige denn, die Reisekosten mit notwendiger Begleitperson). Eine solche Feststellung der vorgenannten Personen beweist nicht nur, dass sie kriminell sind, sondern auch offensichtlich geistig behindert !!!
 
 D. h. für die Behörden, es darf keinen deutschen Sozialhilfeempfänger in Spanien geben, egal ob da eine Schwerbehinderte zu Schaden kommt und deren Familie existenziell ruiniert wird. Dies haben wir wohl einem „Florida-Rolf-Syndrom“ zu verdanken. Ein Mitarbeiter der Deutschen Botschaft Madrid, Herr G., empfiehlt in einem Faxschreiben an den Landschaftsverband Rheinland, dass der LVR die Sozialhilfezahlung auch deswegen an uns einstellen sollte, weil der deutsche Staat auf seine Ressourcen achten müsste !!!???
 
Aber es gibt Hoffnung und das ist das Bundesverfassungsgericht, was bereits in einigen Urteilen zu ähnlichen rechtlichen Begebenheiten, wie wir sie durchleben, eindeutig zugunsten der Grundrechte deutscher Staatsbürger Stellung bezogen hat. Deshalb stelle ich entsprechenden Antrag in Karlsruhe.
 
Daher spreche ich folgende Empfehlung für alle betroffene Deutsche in Spanien aus, egal ob Rentner oder Behinderte: Petitionen verpuffen ! Hier lautet immer wieder der Spruch, dass Richter in ihren Entscheidungen und als Personen unantastbar sind. Damit entledigt man sich eines politischen Problems. Gehen Sie an die Öffentlichkeit mit Ihrem Problem und erklären, welche Behörde oder Krankenkasse Ihnen die Hilfe verweigert. Nennen Sie die Namen der verantwortlichen Verweigerer ! Weisen Sie ihre Notlage durch Gutachten nach, d. h., lassen Sie sich von Ihrem Arzt in Spanien bescheinigen, dass Sie sich in einer gesundheitlichen Notlage befinden, die u. U. sogar lebensbedrohlich ist. Beweisen Sie Ihre existenzielle wirtschaftliche Not, in die Sie geraten oder geraten sind, weil Ihnen die Hilfe verwehrt wird. Sprechen Sie mit einem Anwalt. Dann berufen Sie sich auf das deutsche Konsulargesetz und vor allen Dingen auf das Grundgesetz. Stellen Sie Antrag auf Hilfe, notfalls auf Sozialhilfe, bei Ihrem für Sie zuständigen deutschen Konsulat in Spanien. Lassen Sie sich auch bei negativem Bescheid durch das Konsulat nicht abwimmeln und gehen den Rechtsweg mit einer Klage bei einem Sozialgericht in Deutschland weiter. Bei einer hohen Anzahl von Klagen kann man auch die Öffentlichkeit dafür interessieren, was dann sicherlich politische Konsequenzen zur Folge haben wird. 

Ich wünsche Ihnen viel Erfolg, aber auch wir wären für jede Hilfe dankbar. Niemals aufgeben, bitte kämpfen Sie !!!

Kontakt bitte über unser Kontaktformular

 

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