Herzlich Willkommen

EU-Schwerbehinderung

Das Online-Nachrichtenportal.
Politik, Soziales, Behinderung, Rente 
und vieles mehr .... Kritisch, sachlich und offen.

 

 

 

Bayern Prozess zu Pflege-WG in Nüdlingen

Schlimme Zustände waren es in der Pflegeheimeinrichtung in Nüdlingen im Landkreis Bad Kissingen. Es wurden keine Notärzte geholt und es gab wundgelegene Patienten. Der Betreiber der Pflegeeinrichtung steht nun vor dem Amtsgericht Bad Kissingen.

Ehemalige Pflegekräfte sagen es war sehr schlimm in der Pflegeeinrichtung. Der Pflegeheimbetreiber steht ab dem 30.11.2017 vor dem Amtsgericht Bad Kissinger. Der 30-Jährige wird angeklagt wegen Misshandlung von Schutzbefohlenen an zwei Patienten in drei Fällen.

Im Jahr 2015 gab es einen Vorfall auf den sich ein Punkt in der Anklage bezieht. Der Angeklagte sollte die Pflegekräfte angewiesen haben, den Notarzt nicht zu rufen, obwohl ersichtlich war das notärztliche Hilfe nötig war. Dieses hat eine damalige Pflegekraft schriftlich festgehalten und diese liegt dem BR vor.

Im Fall ging es um einen 63-Jährigen Mann der im Wachkoma nach einem Motorradunfall lag. Die damalige Pflegekraft hat festgehalten das der Mann 41 grad Fieber mit einem Puls von 220 Schlägen pro Minute gehabt hat und der Pflegebetreiber gab die Anweisung kein Notarzt zu rufen. Es wurde angewiesen stattdessen „Beine hochlagern, über eine Sonde Kaffee spritzen, Wadenwickel und nicht verrückt machen."

Es sind 15 Zeugen die für eine Umfangreiche Beweisaufnahme vor dem Amtsgericht Bad Kissinger aussagen. Auch der Bruder vom verstorbenen Patienten hat ausgesagt das die Zustände „verheerend“ gewesen seien. Er hatte von seinem Bruder Fotos von den wundgelegenen Stellen gemacht. Zudem waren zu wenig Pflegekräfte in der WG.

Der Angeklagte streitet jegliche Vorwürfe ab. Es sind für den Prozess drei Verhandlungstage angesetzt.

Der Prozess sollte eigentlich im Sommer 2017 beginnen, doch der Anwalt des Angeklagten hatte keine Ladung damals erhalten, so wurde der Prozess neu aufgesetzt mit 30.11.2017. Die Pflegeeinrichtung in Nüdlingen soll es nun nicht mehr geben nach den Angaben der Heimaufsicht.

Quelle: br.de

 

Pflege: immer mehr betroffen

Es fehlt an allem. Besonders ein Bundeseinheitlicher Qualitätsstandard und das Personal. Der Beruf Pflege muss attraktiver werden. Die Caritas und etliche Unterstützer sind dafür das die Ausgaben steigen um eine würdevolle Betreuung im Alter gewährleisten zu können.

 

In dem das Bruttoninlandsprodukt von 1,3 Prozent (4,3 Milliarden Euro pro Jahr) um 0,2 Prozent erhöht wird.

Ansonsten meinen Experten, das in fünf Jahren der Pflegebedarf nicht mehr abgedeckt werden kann.

Diebstahl wegen Altersarmut

Altersarmut ist ein ständiges Thema. Das diese aber manchmal zu Verzweiflungstaten führen, zeigt ein Fall, der in Deutschland die Menschen bewegt. Der Fall der Rentnerin Ingrid M.

Laut einem Bericht der Welt, bleiben der Rentnerin, abzüglich aller Fixkosten, 100€ im Monat zum leben. Da sie bereits wegen mehrerer Ladendiebstahl eine Bewährungsstrafe hat und wiederholt erwischt wurde, muss sie jetzt für 90 Tage ins Gefängnis.

Ein Gnadengesuch ihrer Anwältin bei der Justizbehörde, blieb leider erfolglos, denn "Gnade vor Recht" gibt es nur in Ausnahmefällen.

Oma Ingrid hat fast ein halbes Jahrhundert als Schneiderin gearbeitet (tz berichtete). Das jemand in einem modernen Europa, überhaupt in Altersarmut verfallen muss, während immer wieder in den Medien kommuniziert wird, wie gut es dem Staat geht, die Wirtschaft immer mehr Gewinne erzieht und die Steuereinnahmen steigen, ist unverständlich. Ein Umdenken im Sozialstaat Deutschland wäre dringend notwendig. Handeln der Politik mehr als erforderlich. Statt dessen quält man sich monatelang in "Koalitionsverhandlungen". Selbst "soziale Parteien" sind mit Sozialprogrammen nicht mehr bemerkbar. 

Vielleicht sind es aber auch wir Bürger, die einfach mehr tun müssen, damit die Politik sich stärker für die Menschen einsetzt, die es wirklich benötigen. Hilfsbedürftige, Schwerbehinderte und Rentner scheinen in unserer Welt nur "nebenbei" zu existieren. Um so wichtiger ist es, dass medial mehr auch Fälle wie derer von Oma Ingrid, aufmerksam gemacht wird. Jedoch wird alleine mit der "Kenntnisnahme" solcher Fälle, sich nichts in unserem Staat ändern.

Rheinland Pfalz: Flüchtlinge in der Pflege

In der Pflege sollen Flüchtlinge helfen. Da immer mehr Menschen mit ausländischen Wurzeln gepflegt werden, sollen die Flüchtlinge Kulturtraditionen wahren.

Denn es gelte auf diese heutzutage auch einzugehen. Es ist eine einmalige Chance, umso die Flüchtlinge zu Intergieren für die Gesundheits- und Pflegeberufe. Außerdem kann damit der Fachkräftemangel in der Pflege entgegengewirkt werden. 

 

 

Zwölf Jähriges Mädchen für immer Pflegebedürftig durch einen Badeunfall

In einem Freibad hat sich die zwölf Jährige an einem Seil einer Boje verfangen. Das Aufsichtspersonal hat erst mitbekommen wie die Boje abgesenkt im Wasser treibt und hat daraufhin ein Kind im Alter von 13 oder 14 Jahren gebeten zu Boje zu schwimmen und nachzuschauen.

Das Kind stellte nur fest das etwas Glitschiges dort war, denn das Wasser war trübe, da es sich um ein naturnahes Bad handelt. Darauf hin ging der Bademeister eine Taucherbrille holen und stellte dann im Wasser fest, das dort ein Mädchen sich verknotet hatte unter Wasser. Er befreite Sie natürlich sofort und am Land hat man Sie reanimiert.

Da das Mädchen eine längere Zeit unter Wasser war, hat Sie Aufgrund des Sauerstoffentzugs irreparable Hirnschäden davongetragen. Sie ist für immer schwerbehindert und wird ein Leben lang Pflegebedürftig sein. Aufgrund dessen hat Sie geklagt vorm Bundesgerichtshof.

Aus dem Urteil vom 23. November 2017 – III ZR 60/16 Bundesgerichtshof geht hervor, dass bei grob fahrlässigen Pflichtverstößen des Aufsichtspersonals der Schadensersatzpflichtige die Beweislast für die fehlende Ursächlichkeit der Pflichtverletzungen für Gesundheitsschäden des Badegastes trägt. Ob das Sie rechtzeitig gerettet hätte werden können, wenn Sie unter drei Minuten aus dem Wasser befreit wird konnte nicht nachgewiesen werden.

Der Bundesgerichtshof hat das Urteil des Berufungsgerichts aufgehoben und die Sache neu zu Verhandeln zurückgewiesen. Die Vorinstanz wurde eingestellt mit der rechtzeitigen Rettung. Jedoch soll überprüft werden wie lange es gedauert hätte bei einem pflichtmäßigen Verhalten die Klägerin zu retten.

Auch ist zu überprüfen, wenn die Klägerin eher gerettet wäre, ob die Hirnschäden vermieden worden wären. Falls dieses nicht beweisbar ist, geht das nicht zu dem Nachteil der Klägerin, sondern zum Nachteil des Beklagten, sofern das Berufungsgericht ein grob fahrlässiges Verhalten Seitens der Badeaufsicht feststellt. Die Rechtslage ist vergleichbar wie bei der Arzthaftung.

Urteil : III ZR 60/16

Zwei behindertengerechte Fahrzeuge stellt Mercedes vor

In Stuttgart am 3 Dezember 2017 stellt Mercedes Benz in Museum zum "Internationalen Tag der Menschen mit Behinderung" zwei aktuelle Modelle vor, die mit Fahrhilfen, ab Werk glänzen. Freier Eintritt für alle Menschen mit Behinderung und eine Begleitperson. 13 Fahrhilfen ab Werk, hat Mercedes für Menschen mit körperlichen Einschränkungen.

 

Am Sonntag werden diese am Beispiel einer V- und einer B-Klasse vorgestellt. Bei der V-Klasse wird der komfortable Ein- und Ausstieg mit dem Rollstuhl, sowie der einfache über sitz mit dem Rollstuhl zum Fahrersitzt präsentiert.

Von 9 bis 18 Uhr sind von Mercedes-Benz Experten vor Ort, die genaueres erläutern zu den barrierefreien Umbauten. Der Informationsstand des Württembergischen Behinderten- und Rehabilitationssportverband ist vor Ort und hilft auch gerne bei Fragen. 

Natürlich gibt es auch am 3 Dezember wieder verschiedene kostenlose Führungen für Menschen mit Behinderung und auch ohne Behinderung. Anmelden kann sich jeder direkt vor Ort im Benz Museum.

weiter Informationen hier: https://www.mercedes-benz.com

Potsdam- Pflege und ihre Sorgen

Nach der Aussage des Sozialministeriums Brandenburg wird die Zahl der Pflegebedürftigen bis 2040 um 70 000 auf circa 173 000 steigen. Die Sozialministerin Diana Golze von den Linken sagte: "Darauf müssen wir uns jetzt einstellen." Die Pflegeoffensive in Brandenburg hat jetzt Angefangen und die Maßnahmen angestoßen. 

 

In den Kommunen müssten zudem Wohnquartiere entstehen, die auf die besonderen Bedürfnisse von immer mehr Senioren eingestellt seien. Von altersgerechten Quartieren profitierten am Ende alle Generationen, sagte Diana Golze. Eine neue Broschüre hat Frau Golze Zeit im Quartier - Gemeinsame Lebensqualität vor Ort gestalten herausgebracht.

Es wird mit Hilfe von Angaben und Projektbeispielen Beispiele gegeben, die mit dem demografischen Wandel zu tun haben. 

Wichtige Themen sind Mobilität, Wohnen und die Versorgung. Aktuell Leben 640 000 über 65- Jährige in Brandenburg. Es könnten 2040 Schätzungsweise etwa 802 000 sein.

Pflege: Höhere Gehälter mit Steuern finanzieren?

In den Pflegeberufen sind die Gehälter zumeist sehr gering. Die rheinland-pfälzische Sozialministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler von der SPD, stellt sich vor die Gehälter mit Hilfe von Steuermitteln zu erhöhen. “ Es gebe, eine gesamtgesellschaftliche Verantwortung für die Versorgung pflegebedürftiger Menschen" erklärte die Ministerin, am Mittwoch dem 22.11.2017.

 

Nach der Tagung des bpa – Bundesverbands privater Anbieter sozialer Dienste. Wenn man bedenkt in anderen Sozialversicherungszweigen sei der Einsatz von Steuermitteln etabliert.

Deshalb sollte auch bei der Pflege nicht nur über die Erhöhung der Beitragssätze gesprochen werden.

"Uns fehlen schon jetzt landesweit 2000 Fachkräfte und die Bezahlung ist ein Aspekt der Attraktivität des Berufes", sagte Bätzing-Lichtenthäler auf der Tagung. "Höhere Gehälter dürfen aber nicht durch steigende Eigenanteile zu Lasten der Pflegebedürftigen und ihrer Familien gehen." Mit Blick auf die Bezahlbarkeit professioneller Pflege sei der Bund in der Verantwortung.

Quelle: bpa.de

Flugzeug trennt Mutter mit Behinderung von ihrem Sohn

Ein 16-Jähriger wurde am Flughafen alleine zurückgelassen, da das Flugzeug überbucht war. Er wollte noch schnell auf die Toilette und als er wiederkam musste er festellen das er alleine ist. Seine Mutter und seine Schwester waren bereit vorausgegangen und saßen im Flugzeug.

Seine Mutter ist geh- und sprachbehindert seit einem Schlaganfall. Jan Stephen hatte das Boarding für den Flug KL 1911 von Amsterdam nach Hannover verpasst, dieses berichtet er den Spiegel. Die Mutter und Schwerster gingen davon aus das er einfach nachkommen würde nach dem Toilettengang.

 

Er ging zum Check-In und wurde nicht mehr durchgelassen. Am Ticket Scanner teilte Ihn ein Mitarbeiter der KLM mit das er nicht mehr mitfliegen kann, da die Maschine über bucht sei. Dem Spiegel erklärte er, dass er seiner Mutter half als verständiger und Dolmetscher.

Die KML Angestellten wollten den Jungen nicht ins Flugzeug einsteigen lassen, selbst nachdem er von seiner Mutter und ihrer Behinderung erzählte. Sie hätten mit der Schulter nur gezuckt, erzählte er dem Spiegel. KLM regierte darauf mit der Aussage: Es hätte ein Vermerk bei der Buchung vorhanden sein müssen, aus dem hervorgeht das eine Betreuungsfunktion erforderlich ist.

Quelle: Spiegel.de

Assistenten für Schwerstbehinderte Menschen

Menschen mit einer Behinderung die nicht ohne einen Assistenten auskommen haben es schwer. Sie wollen ein selbstbestimmtes Leben führen und nicht in ein Pflegeheim. Die meisten sind im Geist Top Fit, doch haben Sie Einschränkungen, die eine dauerhafte Hilfe nötig machen. Menschen mit Behinderung haben ein Recht auf gleichberechtigte Teilhabe in unserer Gesellschaft.

Laut der UN-Behindertenkonvention hat jeder auch das Recht auf eine unabhängige Lebensführung.

Das Problem ist jedoch das die Assistenten an ihren Grenzen stoßen. Die heutigen Assistenten sind nicht so gut ausgebildet um Schwerstbehinderte zu versorgen. Denn jede Versorgung benötigt individuelle Hilfe und stellt ganz andere Anforderungsprofile an den Assistenten. Gerade bei psychischen Erkrankungen ist sehr individuell und dieses überfordert viele.

Im nächsten Jahr gibt es einen Fachtag der sich speziell mit dem Thema auseinandersetzt. Die Assistenten können nicht gezwungen werden jeden schwerbehinderten Menschen zu helfen. Es ist jedoch ein großes Problem, wenn daraus die Folge ist das nur noch die Pflegeleichteren Menschen Hilfe bekommen.

Deshalb sollten die Assistenten Unterstützung erfahren, damit Sie Ihre Aufgabe auch in Zukunft erfüllen können.

München: Billardverein lädt ein zum Spaß haben ein

In Weilach bei München lädt der Verein Pool-Billard-Club Hoaße Greim zwei- bis dreimal im Jahr Menschen mit Behinderung zu einem kostenlosen Schnuppertraining ein. Die bei den Ulrichswerkstätten der Caritas in Aichach arbeiten.

Die Mitarbeiter der Ulrichwerkstätten genießen das Billard spiel und das zusammen sein sehr. Auch kulinarisch wird der Tag abgerundet mit einer klassischen Brotzeit und Getränke. Die Verpflegung stellt der Verein gerne bereit.

Der stellvertretende Vorsitzende Helmut Aschenbrenner der Hoaßen Greim hat den Besuch organisiert. Er fährt die Mitarbeit der Caritas zum Vereinslokal in Weilach.

Seit einigen Jahren bereits besteht die Partnerschaft mit der Ulrichswerkstätten. Alle freuen sich immer auf ein schönen gemütlichen Billardtag, denn alle haben Spaß und genießen das in großer Runde.

Verein: hoasse-greim.de

Stuttgart: Porsche-Museum nimmt Teil am Tag der Menschen mit Behinderung.

Vom 30 November bis 3 Dezember 2017 beteiligt sich das Porsche-Museum an den Internationalen Tag der Menschen mit Behinderung. Bereits zum Fünften Mal in Folge, möchte Porsche damit Aufmerksam machen auf die Täglichen Herausforderungen von Menschen mit Behinderung.

Das Museum und alle Ausstellungsbereiche sind Barrierefrei. Die Ausstellungsstücke sind für Rollstuhlfahrer leicht zugänglich und befinden sich auf Augenhöhe. Für die Gäste gibt Aufzüge, die Sie zu allen Ebenen der Ausstellung bringen. Für Rollstuhlfahrer gibt es zwei Toiletten.

Rollstühle können vorab angefragt werden. Zudem gibt es auch für die Ausstellung Klapphocker. Das barrierefreie Porsche-Museum bietet, während der Themenwoche kostenlose Führungen für Menschen mit Seh- und Hörbehinderung. Auch gibt es die Führung in einfacher Sprache.

Ein besonderes Programm gibt es am Samstag den 02.12.2017 und den Sonntag den 03.12.2017 dazu ein Bühnenprogramm. Moderator und Comedian Detlef Simon wird durch das Programm führen. Für eine sportliche Showeinlage wird unter anderem der Para-Karateweltmeister Albert Singer sorgen. Schauspieler Richy Müller wird am Sonnabend um 13 Uhr zu einer Autogrammstunde erwartet. Seit 2014 engagiert sich der im Fernsehen Porsche fahrende im ,,Tatort"-Kommissar als Botschafter für die ,,Arche IntensivKinder", die ebenfalls zu Gast sein werden.

Am Sonntag können Besucher mithilfe eines Simulationsanzuges ein Leben mit Einschränkungen erfahren. Die Museumswerkstatt wird an diesem Wochenende ebenso geöffnet sein, um den typischen Geruch von Motorenöl und Reifen an die Besucher zu vermitteln. Führungen, Eintritt sowie das Parken in der Museumstiefgarage sind für Menschen mit Behinderung und deren Begleitperson während der Thementage kostenfrei. Die 90-minütigen Führungen bedürfen einer Voranmeldung per E-Mail (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!) oder telefonisch unter 0711/911 24566.

Quelle: www.porsche.com/museum/

Pflege ist nicht leicht

Dies erfuhr Martina Rosenberg die ihre Eltern neun Jahre lang pflegte. Die Pflege kostet Geld und Nerven. Die 53-jährige ist Beruflich Journalistin und hält jetzt Vorträge, über Ihrer Erfahrungen mit der Pflege. Es begann mit einem Zusammenleben zu dritt unter einem Dach und es endete mit Erschöpfung, Sorgen und Frust.

Am Anfang hätte Sie den größten Fehler gemacht. Denn die Familie hätte alles besprechen sollen in der Zeit wo es Ihnen noch gut ging, den Eltern, wenn mal der Pflegefall eintritt, wie weiter gehandelt werden soll. Dadurch dass es keine Absprache gab, fiel Martina Rosenberg über Jahre in einer Abwärtsspirale mit dem Täglichen Aufgaben an Pflege, die Sie verzweifeln lies und Sie fertigmachte.

Über Ihre Geschichte erzählt sie in Ihrem Buch:“ Mutter, wann stirbst Du endlich? Wenn die Pflege der kranken Eltern zur Zerreißprobe wird

Inhaltlich geht die Autorin ohne Blatt vor dem Mund zunehmen auf Ihre Erfahrungen ein und gibt für alle die Hilfe brauchen in der Pflege viele nützliche Tipps und Tricks für jede Phase der Betreuung.

Martina Rosenberg sagt auch das jeder Ungeachtet moralischer Fesseln sich hinterfragen soll, was er zu leisten vermag und was nicht. Auch entscheidend ist das Verhältnis zu den Eltern oder dem Umfeld, wenn dieses nicht gut ist, kann die Pflege nicht gelingen, davon ist die Autorin überzeugt und verweist auf aktuelle Studien: „25 Prozent der von Angehörigen betreuten alten Menschen geht es schlecht.“

Bei der Pflege darf auch nicht der Finanzieller Faktor unberücksichtigt bleiben. Frau Rosenberg erzählt auch Pflege kostet Geld, sowohl im Heim als auch zu Hause. Um eine 24 Stunden Betreuung zu erhalten für Ihre Eltern, musste Sie zwei Pflegefachkräfte aus Osteuropa engagieren. Jeder sollte sich deshalb auch über finanzielle Hilfen und ambulante Dienstleistungen rechtzeitig erkundigen. Ansonsten kommen zu dem Stress in der Pflege, noch die finanziellen Probleme hinzu.

Martina Rosenberg stellt pflegende Angehörige auch praktische Tipps auf Ihre Webseite bereit. Hier finden Sie auch ein Portal für pflegende Angehörige. 

Politik: Thema Pflege bekommt kaum Beachtung

Durch die gescheiterte Einigung über eine Jamaika-Koalition wird die Sozialpolitik vernachlässigt. Somit ist die Sorge bei vielen Gesundheits- und Pflegeeinrichtung groß. Ob nun, nachdem Scheitern ein längerer Stillstand zu befürchten ist, beim Thema Sozialpolitik. Es wurde zwar viel getan, im Bereich Pflege, doch es genügt nicht.

Das Pflegestärkungsgesetz geht in die Richtige Richtung, doch es gibt noch sehr viele Baustellen. Viele Pflegeeinrichtungen suchen nach Pflegefachkräften. Auch die Pflegebedürftigen haben ein Problem, durch die knappen Angebote an Pflegeheimplätzen.

Deshalb darf es keinen politischen Stillstand geben. Im Pflegebereich gibt es viel das noch geändert werden muss, dieses darf auch nicht lange ignoriert werden. Denn die Gefahr ist groß, dass die Menschen in Deutschland jetzt warten müssen. Die Menschen die Hilfe benötigen und eigentlich nicht warten können.

Das Betreuungsangebot ist in einigen Bereichen in der Pflege in letzter Zeit zurückgegangen. Bis zum Jahr 2030 wird es etwa circa 60.000 Pflegefachkräfte weniger geben, obwohl diese eigentlich gebraucht werden.

Quelle: bundesgesundheitsministerium.de

Wien: Pflege und Demenz. Was sind die größten Ängste im Alter?

Aus einer Umfrage wird ersichtlich, dass viele Furcht vor der Einsamkeit und Partnerlosigkeit haben. Die aller meisten haben in der Zukunft Angst vor der Unselbständigkeit. Dieses ergab eine Online-Umfrage vom Institut market im Auftag von Silver Living. Die Menschen im alter von 60 bis 69 Jahren haben, besonders Angst ein Pflegefall zu werden, das gaben 78 Prozent in den vorliegenden Altersgruppen an. Etwa 75 Prozent haben Angst schwer zu erkranken.

Die Demenz macht auch vielen sorgen davor fürchten sich 62 Prozent, laut der Online Umfrage und 61 Prozent haben Angst nicht mehr alleine sich im Alter zurecht zu finden. Bei den über 70-Jährigen haben 89 Prozent Angst ein Pflegefall zu werden und 75 Prozent schwer zu erkranken.

Es gaben 62 Prozent an Angst vor einer Demenz zu haben und 59 Prozent haben Angst von anderen abhängig zu. Die Einsamkeit macht vielen sorgen. Jeder zweite in den Altersgruppen der 60- bis 69-Jährigen, hat Angst später nur noch wenige Freunde und Bekannte zu haben und jeder dritte hat sogar Angst partnerlos zu sein.

Eine wichtige Rolle spielt für alle, die spätere Wohnform. Fast jeder wünscht sich später im eigenen Haus oder in der eigenen Wohnung betreut zu werden. Jedoch will kaum jemand im Haushalt von den Kindern oder Enkelkindern betreut werden.

Eine Alternative ist auch noch das Betreute Wohnen in speziellen Wohnanlagen. Niemand möchte später in ein Pflegeheim ziehen.

Quelle: kurier.at

Die Pflege geht jeden an

Claus Fussek ist pflegender Angehöriger aus München und setzt sich seit rund 40 Jahren mit dem Thema Pflege auseinander. Es ist an der Zeit das sich die Politik mehr mit Leidenschaft mit Thema Pflege beschäftigt wie Beispielsweise mit der Zukunft des Dieselantriebs. Die Pflege geht uns früher oder später alle an.

Die Gesellschaft verdrängt dieses Thema schon seit Jahren. Wir dürfen die Pflegebedürftigen und deren Angehörigen, aber nicht im Stich lassen, sonst bricht unser Sozialsystem auseinander. Beispielsweise gibt es für einen Kita-Platz einen Rechtsanspruch, dagegen gibt es aber keinen Anspruch auf Tages-und Nachtpflege zur Entlastung pflegender Angehöriger. Die aller meisten älteren Menschen wollen zu Hause selbst bestimmt in Ihrem gewohnten Umfeld wohnen und gepflegt werden.

 

Sehr schwer ist dieses gerade bei Menschen die einen Betreuungsaufwand rund um die Uhr benötigen, dieses kann heutzutage nicht alleine durch Pflegefachkräfte bewältigt werden. Die jenigen die unter dem System leiden sind die Angehörigen. Durch seelische, aber auch finanzielle Not wird dann auf die Dienste von osteuropäischen Haushaltshilfen zurück gegriffen. Diese kann aber nicht die Lösung sein. Was gebraucht wird sind flächendeckende, zeitintensive und bezahlbare ambulante Angebote mit qualifizierten Pflegefachkräften.

Beispielsweise für die Tagespflege, zeitintensive Nacht- und Wochenenddienste sind dringend geboten, damit der kostengünstige und größte Pflegedienst der Nation, die Angehörigen nicht zusammenbricht. Insbesondere die psychische Belastung von pflegenden Angehörigen kann sehr fatale Folgen haben, diese kann in Gewalt ausbrechen und die Pflegebedürftigen sind nicht mehr sicher. Ein ähnliches Model wie bei Kindermisshandlung ist nötig um rechtzeitig bei der häuslichen Pflege dieses zu erkennen.

Die Pflegenden brauchen Unterstützung, denn die Pflegebedürftigen brauchen Schutz. Wir müssen hinschauen statt wegschauen, der Grundsatz sollte nicht nur daheim gelten, sondern auch im Pflegeheim.

Quelle: http://www.maz-online.de

Stadt Ingolstadt: Pflege Zukunft Chance?

In Ingolstadt sind 40 Flüchtlinge in einer Ausbildung für soziale Berufe. Zusammen sind es 40 Flüchtlinge in Ingolstadt, die derzeit in einer Ausbildung für einen Pflegeberuf oder in der Vorbereitungsklasse hierfür „Ingolstadt war eine der ersten Städte, die Flüchtlingen ein konkretes Angebot zur Qualifizierung für eine spätere Ausbildung im Pflegebereich gemacht hat“, so Bürgermeister Albert Wittmann, der erste Jahrgang konnte jetzt die Berufsausbildung beginnen .

Ein großer Erfolg und beispielhaft für andere Kommunen. Im September begann am Berufsbildungszentrum der 2. Jahrgang der Vorbereitungsklasse, dafür durchlaufen 

22 Personen die einjährige Qualifizierungsmaßnahme, um anschließend eine Ausbildung in einem Pflegeberuf aufnehmen zu können.

Sieben Personen werden in der Berufsfachschule für Altenpfleger ausgebildet (Ausbildungsende Sommer 2018), im Bildungszentrum für Pflege, Gesundheit und Soziales erlernen acht Personen den Beruf des Sozialbetreuers in der Sozialpflege (Ausbildungsende August 2019).

Quelle : http://www.ingolstadt.de


Grazer Forscher haben bei Behinderung mit Bewegungsdefizit den Grund erkannt

Es wurde das Zusammenspiel von Muskeln und Sehnen erkannt. Wenn bei der Geburt das Gehirn nicht mit genügend Sauerstoff versorgt wird, führt diese Cerebralparese zu einer lebenslangen Beeinträchtigung in der Bewegung. Ein Wissenschafts-Team der Uni Graz und der Med Uni Graz ist der Ursache auf den Grund gegangen: Durch ein Vergleichsstudie zwischen gesunden und Kindern mit Beeinträchtigung, hat die Studie gezeigt, das die Behinderung kurze Muskeln und längere Sehnen hervorruft. Es kann dadurch die von der Muskulatur erzeugte Kraft, eventuell nicht entsprechend weitergeleitet werden.

Das Ziel ist es dem entgegen zu wirken und den Betroffenen zu helfen, durch die gemeinsame Forschung an den beiden Universitäten im Bereich des Kraft- und Beweglichkeitstrainings. Eine Cerebralparese, durch frühkindliche Gehirnschädigung verursachte Bewegungsstörung, ist bisher nicht heilbar.

 

Deshalb ist es umso wichtiger die Therapie zu verbessern. Univ.-Prof. Dr. Markus Tilp und Annika Kruse, MA, vom Institut für Sportwissenschaft der Karl-Franzens-Universität Graz und PD Dr. Martin Svehlik von der Medizinischen Universität Graz haben die Beinmuskulatur von Kindern genauer unter die Lupe genommen.

Gezielt wurde Mithilfe von Ultraschall das Zusammenspiel von Muskel und Sehnen beobachtet. „Dabei haben wir festgestellt, dass im Vergleich zu gesunden Kindern, die Muskeln kürzer, die Sehnen hingegen länger ausgebildet sind“, erklärte Tilp.

Die dadurch gehemmte Wechselwirkung führt zu einer verringerten Festigkeit der Sehnen, so dass eine Anspannung des Muskels zu schwach ausfällt und eine störungsfreie Bewegung unterbleibt. Sportwissenschaftler deutet darauf hin: „Selbst bei den leichten Fällen von Cerebralparesen war die Maximalkraft der Kinder, um fast 50 Prozent geringer als bei gesunden Kindern.“ Im nächsten Schritt wird das interuniversitäre Forscher-Team die Therapie des Stretchings, die zudem häufig in Fällen von Cerebralparesen Anwendung findet, genauer betrachten.

Das Ziel ist die Wirkung von der Behandlungsform zu erkennen und ein entsprechendes Trainingsprogramm zu entwickeln.

Weiter Informationen zur Forschung sciencedirect.com 

Dresden: Ab dem 1. Januar 2018 sollen Menschen mit Behinderung mehr finanziell unterstützt werden

Am 17 Oktober hat das Kabinett in Dresden beschlossen, eine entsprechende Gesetzesänderung in den Landtag zu bringen. Mit dem neuen Gesetz erhalten Blinde und hochgradig sehschwache Menschen, sowie Gehörlose und schwerstbehinderte Kinder eine Unterstützung als Nachteilsausgleich.

Die Summen werden monatlich gezahlt und liegen zwischen 62 und 115 Euro. Wer zudem gleichzeitig blind und taub ist erhält 147 Euro. Die Zuwendungen sind Leistungen des Landes und werden unabhängig von Vermögen und Einkommen gewährt. „Die moderaten Erhöhungen sind sozialpolitisch gerechtfertigt.

 

Es ist mir persönlich ein wichtiges Anliegen, nach der Erhöhung des Landesblindengeldes auch die anderen Zuwendungen zu verbessern“, sagte Sozialministerin Barbara Klepsch (CDU).

Ziel ist es die Lebenssituation der Betroffenen durch den Beitrag zu verbessern. Sachsen hatte bereits Anfang diese Jahres (2017), dass Landesblindengeld erhöht von 333 Euro auf 350 Euro.

Quelle: focus.de

 

Hunde in der Pflege

Viele kennen die Delfin-Therapie, aber auch mit Hilfe von Pferden, Katze oder Hunden gibt es Therapien, die seit vielen Jahren Erfolgreich praktiziert werden. Der Hund ist der beste Freund des Menschen und besonders gut geeignet für die Therapie. In der Betreuung von Pflegebedürftigen Menschen werden Tiere, seit langem als Therapeutische Unterstützung eingesetzt. Gerade der Hund kann sich mit seiner verspielten und Emotionalen Intelligenz auf den Menschen einstellen. Hinzu kommt seine Kontaktfreudigkeit die viele Menschen aus ihre Isolation herausholt.

Besuchshund oder Servicehund?

Es wird zwischen Besuchshund oder Servicehund unterschieden. Der Besuchshund begleitet Menschen in Altenheime, Pflegeheime oder Wohnheime.

Bei den Besuchen gibt es keine therapeutischen oder pädagogischen Ziele und der Besuch ist immer ehrenamtlich. Der Hund regt zur Aktivitäten an, die zum Allgemeinem Wohlbefinden führen und dadurch wird die Freude und Lebensqualität gesteigert. Durch den Kontakt mit dem Tier wird eine besondere Verbindung aufgebaut zwischen Mensch und Hund. Dieses kann die Kommunikation sehr fördern von demente Personen, die meistens sehr Isoliert sind und in sich gekehrt. Die Hunde können eine Ausbildung machen zum Besuchshund, diese ist aber nicht Vorrausetzung.

Die Ausbildung zum Besuchshund umfasst 20 Stunden Theorie und Praxis. Die Ausbildung enthält folgende Schwerpunkte:

  • Einführung in die tiergestützten Aktivitäten,
  • Hygienische Voraussetzungen für den Einsatz von Hunden in Einrichtungen,
  • Tierschutz,
  • Unfallverhütung,
  • Körpersprache des Hundes,
  • Spiele und Tricks,
  • wie gestalte ich einen Besuch richtig.

Hier kann Beispielsweise der Hund speziell zum Besucherhund ausgebildet werden: www.therapiebegleithunde-wettringen.de

Der Servicehund

Er wird speziell Ausgebildet für grundlegende Aufgabenbereiche. Die Tiere stehen dem Menschen in Ihrem Alltag zur Seite.

Beispielsweise als:

  • Blindenhund,
  • Behindertenbegleithund,
  • Schlaganfallwarnhund,
  • Rettungshund,
  • Diabetikerwarnhund,
  • Epilepsiewarnhund,
  • Asthmawarnhund,
  • LPF-Assistenzhund,
  • Mobilitätsassistenzhund,
  • Autismushund,
  • PTBS-Assistenzhund,
  • FAS-Assistenzhund,
  • Signalhund,
  • Demenz-Assistenzhund,

Die Hunde bekommen immer eine sehr umfangreiche Ausbildung, diese beginnt schon meistens im Welpen alter. Die Hunde werden meistens zwei Jahre ausgebildet und lernen mindestens drei Aufgaben, um die Behinderung des Menschen zu mindern.

Tierische Unterstützung im Pflegeheim

Der Besuchshund unterstützt Therapeutisch die Bewohner in Gruppen- oder Einzelstunden. Der Hund regt zur Konversation an und fördert das Wohlbefinden durch seine verspielte art. In speziellen Übungen wird durch die Hilfe des Tieres, dass Gedächtnis der Bewohner trainiert. Beispielsweise wird sich allgemein über Hunde in der Runde ausgetauscht. Beispielsweise: Hatte jemand einen Hund in der Familie? Wie hieß der Hund? Welche Farbe hatte das Fell? Was hat er am liebsten gegessen?

Bei dem Besucherhund handelt es sich oft um die eigene Haustiere der Mitarbeiter. Es werden am Anfang die Senioren langsam an das Tiergewöhnt, bis es regelmäßig kommt.

Welche Hunderasse ist geeignet als Besucherhund?

Es gibt keine spezielle Hunderasse, die besonders gut geeignet ist als Besucherhund. Es kommt viel mehr auf dem Charakter des Hundes an. Er sollte liebevoll, Gehorsam, freundlich, Menschenlieb und einen ausgeprägten Spieltrieb besitzen.

Als Therapiehunde werden meistens Retriever oder Schäfer -und Jagdhunde eingesetzt. Es gibt aber auch für Therapiehunde keine spezielle Hunderasse. Es kommt hier auch auf das Wesen und den Charakter des Hundes an. Das Training ist sehr intensiv und die Züchter ermitteln mit einem Welpentest, welches Tier geeignet ist. Die Ausbildung hat ein sehr spezielles Training, dass die Hunde gezielt auf ihre späteren Aufgaben vorbereitet.

 

Neue Broschüre mit Informationen zur Entlastung von Angehörigen

Viele Angehörige die plötzlich vor einem Pflegefall stehen sind überfordert. Deshalb hat das Gesundheits- und Sozialministerium in Brandenburg, eine neue kostenlose Info Broschüre über Entlastungsmöglichkeiten für pflegende Angehörige veröffentlicht. Der Betroffene Pflegebedürftige muss nicht immer gleich ins Pflegeheim.

Viele wissen nicht das es verschiedene Möglichkeiten gibt die genutzt werden können, wenn man ohne eigene Unterstützung Zuhause nicht mehr leben kann. Die Broschüre „Wegweiser Wohnformen im Alter“.

Gibt Informationen auf 24- Seiten über Beispielsweise: 

  • Unterstützungsangebote im eignen Wohnumfeld,
  • Wohnstifte,
  • Hospize,
  • Wohnen,
  • Verpflegung,
  • Kostenübersichten.

Die Sozialstaatsekretärin Almuth Hartwig-Tiedt sagt: „Mit der steigenden Zahl pflegebedürftiger Menschen gewinnt das Thema Pflege immer mehr an Bedeutung. Solange man aber in seiner eigenen Familie nicht selbst davon betroffen ist, wird das mögliche Eintreten einer Pflegebedürftigkeit oft verdrängt. Dann müssen Pflegebedürftige und ihre Angehörigen oftmals unvorbereitet und in sehr kurzer Zeit wichtige Entscheidungen treffen. Es muss aber nicht immer gleich ein stationäres Pflegeheim sein.

Es gibt viele verschiedene Unterstützungsangebote im eigenen Wohnumfeld, wie zum Beispiel Betreutes Wohnen, Appartements mit zusätzlichen Betreuungsangeboten oder auch Wohngemeinschaften. Mit der neuen Broschüre bieten wir dazu anschaulich die wichtigsten Informationen.“ Quelle www.masgf.brandenburg.de

Laut der aktuellen Pflegestatistik sind in Brandenburg rund 112.000 Menschen pflegebedürftig. Die häusliche Pflege hat in Brandenburg einen sehr großen Stellenwert, rund 78 Prozent werden zu Hause gepflegt. Fast die Hälfte der Pflegebedürftigen wird allein von Angehörigen gepflegt.

Der Link zur Broschüre: Die Broschüre „Wegweiser Wohnformen im Alter“.

PDF "Wegweiser Wohnformen im Alter"

 

 

Weitere Beiträge ...

0
+

Gefällt Ihnen der Artikel?

Liken Sie uns. Vielen Dank