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Bonn: Wegweisendes Urteil, Pflegeheim muss Schadensersatz zahlen

 Das Amtsgericht Bonn hat im bundesweit ersten Prozess dieser Art entschieden(Az.: 118 C 253/16). Das wenn ein Pflegeheim geschlossen wird aufgrund von gravierenden Pflegemängel, dass die Heimbetreiber in Zukunft den Bewohnern Schadensersatz leisten müssen.

Der Vorstand der Deutschen Stiftung Patientenschutz Brysch sagte: „Auf die Träger steigt damit der Druck, Pflegemängel rasch abzustellen“. Brysch erzählte auch das bisher in ähnlichen Fällen die Bewohner auf den Kosten sitzen geblieben sind. „Deshalb ist die Entscheidung des Amtsgerichts Bonn wegweisend“. Erläuterte die Stiftung Patientenschutz.

Laut eigenen Angaben haben Sie das Prozesskostenrisiko übernommen und eine Bewohnerin unterstützt bei Ihrer Klage. Der Grund für das Urteil war das Pflegeheim Haus Dottendorf in Bonn. Die Heimaufsicht der Stadt hatte zwei ungewöhnliche Todesfälle gemeldet und auch „gefährlicher Pflege“ zunächst eine Teilräumung angeordnet. 2015 wurde das Pflegeheim geschlossen. Dadurch mussten um die 100 Bewohner innerhalb von zwei Tagen anderweitig untergebracht werden.

Dies führte dazu das vielfach auch Bewohner in teurere Pflegeheime untergebracht wurden. Im Oktober 2016 wurde die Klage des Betreibers, die Senator-Gruppe aus Dortmund, abgewiesen beim Verwaltungsgericht in Köln und die Schließung wurde als rechts mäßig bestätigt. Zum Hintergrund hat der Fall besonderer Aufmerksamkeit erhalten, weil die Pflegeeinrichtungen vom Medizinischen Dienst der Krankenkasse. Dem Pflegeheim die Pflegenote 1,0 gegeben hat. Dieses war für alle Kritiker eine Bestätigung über das bestehen System der Pflegenoten. Zurzeit wird von Experten an einer Reform für den Pflege-TÜV gearbeitet.

Die Bewohnerin die geklagt hat zum Zeitpunkt der Schließung war 77 Jahre alt und hatte Pflegestufe 2. Beim neuen Pflegeheim hatte Sie mehr kosten von 8,67 am Tag. Sie starb nach 442 Tagen, doch die Erben führten das Verfahren weiter.

Das Amtsgericht Bonn hat ihnen den Ersatz der Umzugskosten und die Mehrkosten für die Unterbringung zu gesprochen von 5000 Euro.

Das Urteil könnte bundesweite Auswirkungen haben.

Quelle: welt.de

Petersberger Nikolaus sammelt seit 40 Jahren für den guten Zweck

Am Anfang wurde bei Weihnachtsfeiern des Sportvereins Steinhaus und dann später bei immer mehr Firmen- und Vereinsfeiern, wie bei Besuchen in Kindergärten und in Familien spenden gesammelt.

In den ganzen Jahren sind insgesamt über mehr als 60 000 Euro gesammelt wurden.

 

Mit einer der größten Empfänger sind die Lebenshilfe-Kreisvereinigung Fulda-Hühnfeld. Die Lebenshilfe setzt sich für Menschen mit Behinderung und deren Angehörigen ein.

Quelle: focus.de

Niedersachsen: Leseclub für Menschen mit Behinderung

Der Leseclub „LEA“ des Schortenser Vereins gibt es seit 2013 und ist in Sachen Inklusion ein Vorreiter. Jeden Mittwoch um 19 Uhr, wird sich in der Gaststätte im Friesenhof in Heidmühle zum Vorlesen getroffen.

Die Idee dahinter ist, dass man mal raus kommt, mitten im Leben ist und nicht in einem Wohnheim. Das Vorlesen ist etwas langsamer, manchmal wird etwas erklärt oder ein Satz nochmal gelesen, doch das finden keiner schlimm.

 

Denn jeder liebt das Lesen und jeder freut sich, dieses in der Öffentlichkeit zeigen zu können. Die Lese Gruppe besteht aus acht bis zehn Teilnehmern und zwei nicht behinderte Mitleser.

Jeder liest der Reihe nach vor ein paar Minuten und dann ist der Nächste mit Vorlesen dran. Es wird auch viel diskutiert über Hobbys, die Arbeit, Tagesgeschehnisse und die Freizeit. Zudem sorgen mehrere ehrenamtliche Helfer, dafür das „LEA“ gelingt. Es sei nicht wichtig das man perfekt vorliest, sondern dass man Spaß und Lust hat beim Vorlesen.

Mehr finden Sie dazu hier: kubus-ev.de

Berlin: Grüne wollen für die Pflege ein Sofortprogramm

Mit einer parlamentarischen Initiative im Bundestag wollen die Grünen bei der Pflege helfen. In der ersten Sitzungswoche in diesem Jahr, wollen Sie dazu zwei Anträge in den Bundestag einreichen. Damit der Pflegenotstand beendet wird.

Das „Sofortprogramm Pflege“ soll dafür sorgen, dass circa 25 000 zusätzliche Pflegefachkräfte mehr im Jahr, in den Krankenhäusern sind. Dieses soll eine Entlastung für die Pflegekräfte bringen, damit keiner mehr alleine nachts auf Station ist. Zudem sein verbindliche Vorgaben notwendig, Beispielsweise: Für wie viele Patienten eine Pflegekraft zuständig ist.

Dieses gilt nicht nur für Krankenhäuser, sondern auch bei Pflegediensten und Pflegeeinrichtungen. Bereits im November, hat das Deutsche Institut für angewandte Pflegeforschung (DIP) einen dreistufigen Masterplan Pflege vorgestellt. Die Wissenschaftler stellen sich eine bessere Vergütung für das Pflegepersonal vor.

 

Dieses soll insbesondere in der Altenpflege, um bis zu 30 Prozent angehoben werden und in den nächsten vier Jahren, sollen bis zu 100 000 zusätzliche Pflegestellen geschaffen werden. Beispielsweise in Altenheimen, Krankenhäusern und ambulanten Diensten. Auch spielt die Forschung eine wichtige Rolle, um neue Versorgungskonzepte zu entwickeln, sowie innovative Technologien. Hier für sollen rund 500 Millionen Euro verwendet werden.

Zudem sollen circa 20 000 Studienplätze für Pflegefachkräfte geschaffen werden. Die Forscher schätzen die Kosten für den Masterplan, auf circa 12 Milliarden Euro jährlich. Dieser soll finanziert werden, aus der gesetzlichen- und privaten Kranken- und Pflegeversicherung, sowie mit Steuermitteln vom Bund und Ländern.

Auch Angela Merkel hat in ihrer Neujahrsansprache von Verbesserung für die Pflegeberufe gesprochen. Sie sagte: „Es sei notwendig „eine gute und würdevolle Pflege zu ermöglichen“, in dem man die Pflegeberufe stärke und die Menschen, die ihre Angehörigen zu Hause pflegen, noch besser unterstütze.

 

Quelle: faz.net

 

Pflegebedarf junger Menschen ist anders

Die Jungen Pflegebedürftigen nehmen anders am Lebenteil und brauchen deshalb eine andere Pflege. Beispielsweise ein 25-Jähriger braucht mehr Aktivitäten, als ein 80-Jähriger Pflegebedürftige.

Das Problem ist auch das es noch zu wenig Wohn- und Betreuungsangebote gibt, die Speziell auf Jüngere Pflegebedürftige angepasst sind. Für ein selbst bestimmtes Leben mit einem Partner oder in einer Wohngemeinschaft gibt es nur wenige Angebote.

Mit Freunden etwas Unternehmen oder ausgehen sind den jungen Pflegebedürftigen sehr wichtig, deshalb dürfen die Jungen Menschen nicht vergessen werden. Die Barmer möchte helfen und auf die Bedürfnisse eingehen, so dass jeder aktiver und selbst bestimmter leben kann.

Eine bundesweite Umfrage, für den Pflegereport der Barmer, ergab das 35 Prozent der 10- bis 29- Jährigen, gerne in eine Wohngruppe ziehen würden. Jeder zweite gab an, dass der Wechsel nicht stattfand, weil keine Plätze zu finden waren.

Quelle: https://www.barmer.de/presse/infothek/studien-und-reports/pflegereport/pflegereport-2017-134762

Ausstellung in Wolfsburg, Menschen mit Behinderung stellen Fotoprojekt vor

In der Ausstellung Hallo, ich bin’s, geht es darum das Menschen mit Behinderung, sich so zeigen wie sie sich selbst sehen, anhand von Fotografien.

Mithilfe einer Fotobox und einem Grafikdesigner wurden Fotos erstellt.

 

Es sind 19 Werke entstanden, die jeden durch besondere Farben, Piktogramme und Motiven darstellen und somit die Individualität jedes einzelnen widerspiegelt.

Mehr finden Sie dazu hier: waz-online.de

Das neue Entgelttransparenzgesetz

In der Pflege ist der Fachkräftemangel sehr hoch, dieses liegt auch an der Bezahlung. Es müsste Deutschlandweit ein gleiches Gehalt geben unter dem Aspekt: Gleiches Gehalt für gleiche Arbeit.

Ab dem 6. Januar 2018 gibt es das neue Entgelttransparenzgesetz, dieses soll dazu dienen damit Frauen und Männer fair bezahlt werden und nicht aufgrund des Geschlechtes jemand benachteiligt wird.

Auch soll es gegen geschlechtsspezifische Verzerrung und Diskriminierung bei der Entgeltregelung vorbeugen, so dass keine Benachteiligung für den einzelnen entsteht.

Das Gesetzt gilt für Betriebe mit mehr als 200 Beschäftigten und kann dort in Anspruch genommen werden.

Mehr erfahren Sie dazu hier: Entgelttransparenzgesetz

Helfen Videospiele um der Demenz entgegenzuwirken?

In Kanada haben sich Forscher genau diese gefragt. Eine wissenschaftliche Studie soll genau dieses klären. Es stellte sich heraus das sechs Monate „Super Mario 64“ spielen, das Gehirn von Senioren stärker stimuliert als Klavierspielen.

Die Experten wählten das Spiel, da es ein 3D Spiel ist und eine komplexe Umgebung aufweist. Das 3D Spiel hat dazu geführt, dass eine Zunahme der grauen Gehirnmasse deutlich erkennbar war, die sich bei einer Demenz zurückbildet.

 

In der Studie nahmen 33 Probanden Teil im Alter zwischen 55 bis 75 Jahren, die in drei Gruppen aufgeteilt wurden. Die erste Gruppe bestand aus Nicht-Gamern und Sie sollten sechs Monate „Super Mario 64“ spielen an fünf Tagen die Woche, eine halbe Stunde am Tag.

Die zweite Gruppe sollte im selben Zeitraum Klavierspielen und dritte Gruppe diente als Kontrollgruppe. Das Ergebnis war das nur bei der ersten Gruppe die „Super Mario 64“ gespielt hat ein Gewebe-Wachstum stattfand im Hippocampus und in Gleichgewicht und Bewegung zuständigen Hirnregionen.

Quelle: msn.com

 

Hamburg: Firma Akquinet gilt als Vorbild der Inklusion

Das neue Rechenzentrum beschäftigt überdurchschnittlich viele mit einem Handicap. Es muss für jeden Mitarbeiter ein barrierefreier Zugang möglich sein. Es wurden extra, um mit einem Rollstuhl von der Tiefgarage zum Arbeitsplatz zu gelangen, umbau Maßnahmen durchgeführt.

Ungefähr jeder zehnte von den 800 Beschäftigten bei Akquinet hat eine Behinderung. Es werden verschiedene Stellen besetzt, wie etwa die Beratung am Telefon von Menschen mit einer Sehbehinderung.

Hierfür werden spezielle Technische Hilfsmittel eingesetzt, ein Spezielles Vergrößerungsgerät um die Schrift auf dem Monitor zu vergrößern. Der Arbeitsmarkt für Menschen mit Behinderung ist nicht sehr leicht. Wenn man bedenkt das in Hamburg, knapp fünf Prozent der Jobsuchenden schwerbehindert sind.

Die meisten die bei Akquinet mit einer Behinderung arbeiten sind beim Sicherheitspersonal in den Rechenzentren tätig. Akquinet betreibt vier Rechenzentren zwei sind in Hamburg, sowie eines in Itzehoe und eins in Norderstedt.

Auch sollte man bedenken, das eigentlich 11 000 Arbeitsplätze, die von Menschen mit Behinderung besetzt sein müssten. Lieber die Firmen einen Ausgleich zahlen.

Quelle: abendblatt.de

CSU möchte die Pflege verbessern

Am Donnerstag beginnt die Klausur und es stehen Gespräche mit der SPD und CDU über die Regierungsbildung, dabei will die CSU Verbesserungen zur Pflege angehen.

Es soll einen „runden Tisch“ geben von den Pflegekassen um Lösungen zu finden.

 

Die Patientenschützer stellen auch die Forderung für einen Mindestpersonalschlüssel für die Pflege.

Auch der Vorsitzende der Deutschen Stiftung der Patientenschutz Eugen Brysch hat bedenken, dass es realisierbar ist, denn das Gehalt muss angehoben werden, doch es kann nicht vom Staat angeordnet werden.

Quelle: welt.de

Thüringen: Pflege in Thüringen

Jeder zweite Angehörige kümmert sich im eigenen Haushalt um eine Pflegebedürftige Person. In Thüringen gibst es ungefähr 94.000 Pflegebedürftige Menschen.

Die Pflege ist Zuhause nur machbar durch die Angehörigen, denn ohne diese wäre es nicht möglich.

 

Deshalb werden die Angehörigen unterstützt Inform von Entlastungsbeträge. Doch das Problem ist, dass die Pflegekassen sich nicht darauf ausruhen dürfen, auf den Schultern der Angehörigen. Es müssten viel mehr auch die Pflegefachkräfte Unterstützung bekommen.

Sei es in einer besseren Ausbildung oder anderen Förderungen. Sowie mehr Personal um höhere Qualität zu gewährleisten, aber auch um individuell auf die Pflegebedürftigen eingehen zu können. Eine Bürgerversicherung wäre auch eine alternative um die Pflegekosten abzudecken und gleichzeitig sollte die Pflege besser ausgebaut werden.

Berufliche Hilfe für eine drohende Behinderung

Wer von einer Behinderung bedroht ist kann die Berufliche Wiedereingliederung in Anspruch nehmen. Die Leistung zur Teilhabe behinderte Menschen am Arbeitsleben (LTA).

Für was kann ich dieses in Anspruch nehmen? 

 

Beispielsweise für:

  • Weiterbildungen,
  • Umschulungen
  • oder um technische Hilfsmittel zu finanzieren.

Das Ziel ist es wer gesundheitlich eingeschränkt ist wieder in die Gesellschaft zu integrieren und das am besten der erlernte Beruf wieder ausgeübt werden kann.

Zum Beispiel: Jemand arbeitet als Gärtner und kann dieses nicht mehr ausüben durch eine Verletzung des Rückens. So findet eine Umschulung mit Hilfe der LTA statt, so dass dieser beispielsweise in einem Blumengeschäft als Einkäufer oder Verkäufer arbeitet. Auch bekommt der ehemalige Gärtner als Angestellter, wenn er den ganzen Tag nicht mehr im Büro sitzen kann Zuschüsse so, dass der Arbeitsplatz umgebaut wird. Damit wieder die täglichen Aufgaben erledigt werden können.

Weiter Informationen finden Sie hier: LTA (Antragspaket Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben)

Wir wünschen allen ein frohes Neues Jahr und wir hoffen ihr seit gut ins Neujahr gekommen. Euer Team EU-Schwerbehinderung

Pflege ist Marathon

Wir wünschen allen ein frohes Neues Jahr und wir hoffen ihr seit gut ins Neujahr gekommen. Euer Team EU-Schwerbehinderung

Für die Altenheime ist die Pflege ein lukratives Geschäft. Das Personal leider unter ständigen Druck, dass immer mehr Patienten in immer kürzere Zeit gepflegt werden müssen. Diese ist wie ein Marathon, doch hier gibt es kein Ziel das man erreichen kann, denn es ist ein ständiger Wettlauf gegen die Zeit.

Die einzigen Gewinner sind hier die Betreiber der Altenheime. Dazu ist die Bezahlung sehr gering und die Arbeitszeit sehr hoch im Durschnitt. Die Pflegeheime sind im Winter über durchschnittlich belegt und haben kaum freie Plätze zu Verfügung.

 

Wenn man bedenkt das auf eine Pflegekraft ungefähr 30-50 Patienten fällt ist dieses sehr Alarmierend. Es ist fünf vor zwölf in der Pflege. Es muss sich etwas ändern, damit wieder eine Ordentliche Pflege geleistet werden kann und es nicht ein ständiger Marathon ist ohne, dass jemals das Ziel erreicht werden kann.

Es ist eine Art Massenversorgung in dem man nur noch wenig Zeit für den einzelnen Patienten hat, es kaum noch Zeit bis gar keine Zeit für persönliche Momente gibt. Beispielsweise soll in 10 Minuten ein Patient gewaschen werden, doch diese ist kaum bis gar unmöglich in so kurzer Zeit. Nicht nur die Politik sollte jetzt unterstützten, sondern auch die Pflegedienste untereinander sollten unterstützen.

Ein einheitlicher Tarifvertrag wäre ein Anfang. Es fehlt an Struktur und auch die Anerkennung der einzelnen Pflegekräfte und deren Leistung für die Gesellschaft. Leider gehen diese Werte unter und es steht an oberster Stelle, wie es gewinnbringen für die Wirtschaft ist und nicht der einzelne Mensch dahinter.

Es geht um die Menschen die unsere Gesellschaft mit aufgebaut haben, sie leiden darunter. Es muss jetzt gerade um Menschlichkeit gehen, die wir auch wieder alle zu Weihnachten und Neujahr erfahren haben.

Köln: Jugendlicher schlägt Mann mit Behinderung im Bus

Die Polizei in Köln ermittelt in dem Fall und hat ein Überwachungsfoto aus dem Bus, dieses zeigt den Jugendlichen der auf 16 Jahre geschätzt wird. Anfang Oktober ist Ali B. 52 Jahre im Bus 132 zusammengeschlagen wurden.

Ali B. hat der Bild Zeitung gesagt: „Er und seine Freunde setzten sich in die letzte Reihe, waren sehr laut, schrien rum und machten ständig die Fenster auf. Zuerst hat eine Frau sie gebeten, leise zu sein. Doch sie machten weiter. 

 

Darauf hin hat Ali B. den jungen gebeten um Ruhe, doch er ging darauf nicht ein. Er hat Ali B. dann beleidigt zuerst und dann getreten mit dem Fuß gegen die Brust und dann anschließend gegen den Kopf. Es hat niemand im Bus geholfen.

Dann hielt der Bus an der nächsten Haltestelle an und der Junge hat nochmal auf Ali B. eingeschlagen, so dass er eine Platzwunde am Kopf hatte und die Hand und Zähne verletzt wurden. Danach ist der jugendliche mit seinen Freunden aus dem Bus ausgestiegen und geflüchtet.

Ali B. ist Frührentner aufgrund eines vierfachen Bandscheibenvorfalls und Schwerbehindert.

Die Polizei ermittelt nun in dem Fall und sucht den Täter.

Quelle: bild.de

Das ändert sich ab 1 Januar 2018 Rente und Pflege

Für die Betriebsrente steigt die Beitragsbemessungsgrenze, diese kann sich bemerkbar machen später bei der Betriebsrente. Wenn die Beitragsbemessungsgrenze immer mehr ansteigt, aber das Gehaltsniveau nicht angepasst wird, kann es später sich auf die Betriebsrente auswirken.

Bei der Krankenversicherung und der Pflegeversicherung liegt die Beitragsbemessungsgrenze ab Januar 2018 bei monatlich 4425 Euro.

 

Bei der Rentenversicherung wird der gesetzliche Beitragssatz gesenkt auf um 0,1 Prozent auf 18,6 Prozent.

Für alle die eine Erwerbsminderungsrente beziehen, sollen ab 2018 die Zurechnungszeiten sich verbessern. Bisher wurde so gerechnet, als ob man bis zum 62. Lebensjahr gearbeitet hat, dies soll sich ändern, das bis zum 65. Lebensjahr gerechnet wird. Die Anpassung erfolgt Schrittweise von 2018 bis 2024.


Lesen sie auch einen Kommentar zu dem Thema, in unserem Blog - Die Mogelpackung "Rentenreform"

Quelle: abendblatt.de

Luxemburg: Für behinderte Menschen mehr Geld

Es sollen von 2018 bis 2021 mehr als 63 Millionen Euro, in Projekte für Behinderte fließen. 

Vor allem soll das Geld auch für den Bau und die Modernisierung von Infrastrukturen und Projekten für Menschen mit Behinderung verwendet werden. Das Geld wird den jeweiligen Partnern und Organisationen zu Verfügung gestellt, die dem Ministerium unterstehen.

 

In dem Schreiben von Mittwoch weist die Ministerin außerdem darauf hin, dass die Regierung derzeit diskutiere, Geld für persönliche Assistenten für Menschen mit Behinderung bereitzustellen.

Quelle: lessentiel

Baden-Württemberg: Ausbildung für Junge Menschen zum Altenpfleger/in

Die Gotthilf Vollert Schule in Tuttlingen und die die Berufsfachschule für Altenpflege in Geisingen kooperieren zusammen. Es werden Sieben Schülerinnen im Alter um die 15 bis 18 Jahren näher an dem Thema Pflege gebracht.

Das Projekt „Mutpol“ soll den Jugendlichen die Möglichkeit geben, den Pflegeberuf besser kennenzulernen, aber andererseits auch den Hauptschulabschluss zu erwerben. Die Jungen Menschen lernen alles rund um die Pflege. Beispielsweise: wie Pflegehilfsmittel richtig bedient werden Rollstuhl, Pflegebetten und der Rollator.

 

Genauso wird der richtige Umgang mit älteren Menschen gefördert. Blutdruckmessen, das Umsetzen von Bewohnern Beispielsweise vom Bett in den Rollstuhl gehört auch zum Unterrichtsprogramm. Die Betten beziehen, wie Pflegebedürftig geduscht werden und das Essen reichen.

Jeder kann nachdem er den Hauptschulabschluss erworben hat und das Projekt erfolgreich absolviert hat genau für sich entscheiden, ob er später den Beruf des Pflegers ergreifen möchte.

Bayern: Menschen mit Behinderung sind wertvoll

Die Amberger Kaolinwerke haben erkannt, dass Menschen mit Behinderung wertvoll sind und haben eine Quote an Beschäftigen mit Behinderung, um die 10,5 Prozent. Von den Aktuell mehr als 500 Mitarbeitern (stand 2017) in den Werken Schnaittenbach und Hirschau sind 53 schwerbehindert.

Sie sind angestellt im Büro sowie im Service und in der Produktion. Normalerweise liegt die Quote bei fünf Prozent, doch der Betrieb hat sich auf Menschen mit Handicap eingestellt. Die Belegschaft weis dies sehr zu schätzen, das auch wenn jemand gesundheitliche Probleme hat, einer nicht im Stich gelassen wird.

 

Auch Behindertengerechte Arbeitsplätze müssen geschaffen werden. Dieses ist zwar kostspielig doch es lohnt sich. Beispielsweise mit einem „Vakumlifter“ um schwere Gegenstände zu bewegen in einem AKW für eine Mischanlage für Coloritquarzsäcke, die um die 25 Kilogramm schwer sind.

Es ist heutzutage auch ein wichtiger Schritt in Richtung Inklusion am Arbeitsplatz und viele Betriebe müssen heutzutage noch dieses erkennen. Das wir in einer Gesellschaft leben, in der es umso mehr wichtig wird, dass auch die Menschen mit einem Handicap, nur weil sie vielleicht körperlich eingeschränkt sind nicht eingeschränkt werden dürfen. Das Potenzial muss gefördert werden und auch erkannt werden das jeder mitbringt.

Stuttgart: Zu wenig Heimplätze für Pflegebedürftige

Vor ein paar Jahren war der Mangel sehr hoch an Pflegeheimplätzen, so das einige Pflegebedürftige in den Schwarzwald gehen mussten um einen Heimplatz zu bekommen. Darum wurden viele neue Plätze geschaffen in letzter Zeit, um dieses zu verhindern.

Doch durch den neuen Pflegeplatzmangel droht es wieder dazu, dass es keine Heimplätze mehr gibt. Auch wird der Bedarf immer höher, denn es gibt immer mehr Pflegebedürftige Menschen, dadurch werden die Heimplätze immer mehr begehrt.

 

Zudem kommt auch der Wirtschaftliche Aspekt das dazu führt, dass die Patienten so früh wie möglich entlassen werden müssen, da die Plätze so gering sind. Das System ist nur begrenzt. Denn auch die Flächenknappheit in Stuttgart ist ein Problem.

Genehmigungen um zu Bauen sind nicht so leicht zu bekommen, es gibt viele Bürokratische Hürden die gemeistert werden müssen. In der Kommunalpolitik stört es keinen, obwohl der Mangel an Pflegeplätzen bekannt ist. Die Politik muss hier noch einiges ändern, um die Pflegeheimplätze wieder zu sichern.

Apps helfen Behinderten

Die Smartphone Apps helfen im Alltag Sie übersetzen, zeigen nützliche Informationen wie man zum nächsten Restaurant kommt oder ganz einfach wann der nächste Bus kommt.

Doch gibt es auch eine neue Richtung. Apps die das Leben von Menschen mit Behinderung erleichtern sollen. Zum Beispiel gibt es eine App mit dem Namen „Ariadne GPS“ (zurzeit nur fürs iPhone) eine Navigationshilfe. Die App erklärt einen alles was vor Ort ist, den Straßennamen, die Restaurants, Museen.

 

Das besondere ist es ist für Blinde und Sehbehinderte wie ein neues Wahrnehmen, da alles erzählt wird. Ohne, dass ein anderer nötig ist, der einen hilft. Die App bietet so eine ganz besondere Freiheit. Viele kennen das mit Rollstuhl will man sich mit jemanden treffen in einem Café, um ein Kaffee zu trinken. Dieses ist nicht so leicht, denn es muss Barrierefreiheit bieten.

Hier gibt es eine besondere App „Wheelmap“ (für Android, IPhone und Windows 10). Denn bei Wheelmap hilft jeder jeden. Das Prinzip ist einfach, aber genial. Jeder kann eintragen, ob die Location Rollstuhl freundlich ist, anhand einer Ampel.

Grün bedeutet ist ohne Einschränkung und Barrierefrei. Gelb bedeutet ist zum Teil barrierefrei mit höchstens einer Treppenstufe und Rot bedeutet ist nicht mit dem Rollstuhl erreichbar.

Das Smartphone gewinnt immer mehr an Bedeutung, auch der Sozialverband VdK sagt, das Apps heutzutage ein fester Bestandteil sind in unserer heutigen Gesellschaft. Die Barrierefreien Apps sind deshalb auch keine Spielerei, sondern Zukunft und werden immer wichtiger für die Gesellschaft.

Niedersachsen: Sozialstation Zetel versorgt auch an den Weihnachtsfeiertagen

Die Mitarbeiter kümmern sich auch an den Feiertagen um die Pflegebedürftigen Menschen. Wer zu Hause in der eigenen Wohnung auf Hilfe angewiesen ist, bekommt morgens und abends passende Unterstützung. Auch bietet die Sozialstation in Zetel im eigenen Haus Betreuung an. An den Weihnachtstagen ist es meist ruhiger, da viele Pflegebedürftige bei ihren Familien sind.

 

Doch es gibt auch einige der Patienten die nicht mit Familie feiern und allein sind. Die Mitarbeiter bereiten den Menschen eine schöne Zeit mit Gesprächen und Gemeinsamen beisammen sein, so das niemand alleine sein muss.

Die Sozialstation Zetel gibt es seit 1996 und hat um die 60 Mitarbeiter. Das Pflegerische Angebot ist sehr groß und es gibt insgesamt zurzeit 300 Patienten die versorgt werden. Die Mitarbeiter der Sozialstation rücken auch bei Schnee und Eis aus, damit die Menschen versorgt werden.

Die Landwirte unterstützen, räumen die Straßen und helfen das die Mitarbeiter der Sozialstation zu den Pflegebedürftigen kommen.

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