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Hunde in der Pflege

Viele kennen die Delfin-Therapie, aber auch mit Hilfe von Pferden, Katze oder Hunden gibt es Therapien, die seit vielen Jahren Erfolgreich praktiziert werden. Der Hund ist der beste Freund des Menschen und besonders gut geeignet für die Therapie. In der Betreuung von Pflegebedürftigen Menschen werden Tiere, seit langem als Therapeutische Unterstützung eingesetzt. Gerade der Hund kann sich mit seiner verspielten und Emotionalen Intelligenz auf den Menschen einstellen. Hinzu kommt seine Kontaktfreudigkeit die viele Menschen aus ihre Isolation herausholt.

Besuchshund oder Servicehund?

Es wird zwischen Besuchshund oder Servicehund unterschieden. Der Besuchshund begleitet Menschen in Altenheime, Pflegeheime oder Wohnheime.

Bei den Besuchen gibt es keine therapeutischen oder pädagogischen Ziele und der Besuch ist immer ehrenamtlich. Der Hund regt zur Aktivitäten an, die zum Allgemeinem Wohlbefinden führen und dadurch wird die Freude und Lebensqualität gesteigert. Durch den Kontakt mit dem Tier wird eine besondere Verbindung aufgebaut zwischen Mensch und Hund. Dieses kann die Kommunikation sehr fördern von demente Personen, die meistens sehr Isoliert sind und in sich gekehrt. Die Hunde können eine Ausbildung machen zum Besuchshund, diese ist aber nicht Vorrausetzung.

Die Ausbildung zum Besuchshund umfasst 20 Stunden Theorie und Praxis. Die Ausbildung enthält folgende Schwerpunkte:

  • Einführung in die tiergestützten Aktivitäten,
  • Hygienische Voraussetzungen für den Einsatz von Hunden in Einrichtungen,
  • Tierschutz,
  • Unfallverhütung,
  • Körpersprache des Hundes,
  • Spiele und Tricks,
  • wie gestalte ich einen Besuch richtig.

Hier kann Beispielsweise der Hund speziell zum Besucherhund ausgebildet werden: www.therapiebegleithunde-wettringen.de

Der Servicehund

Er wird speziell Ausgebildet für grundlegende Aufgabenbereiche. Die Tiere stehen dem Menschen in Ihrem Alltag zur Seite.

Beispielsweise als:

  • Blindenhund,
  • Behindertenbegleithund,
  • Schlaganfallwarnhund,
  • Rettungshund,
  • Diabetikerwarnhund,
  • Epilepsiewarnhund,
  • Asthmawarnhund,
  • LPF-Assistenzhund,
  • Mobilitätsassistenzhund,
  • Autismushund,
  • PTBS-Assistenzhund,
  • FAS-Assistenzhund,
  • Signalhund,
  • Demenz-Assistenzhund,

Die Hunde bekommen immer eine sehr umfangreiche Ausbildung, diese beginnt schon meistens im Welpen alter. Die Hunde werden meistens zwei Jahre ausgebildet und lernen mindestens drei Aufgaben, um die Behinderung des Menschen zu mindern.

Tierische Unterstützung im Pflegeheim

Der Besuchshund unterstützt Therapeutisch die Bewohner in Gruppen- oder Einzelstunden. Der Hund regt zur Konversation an und fördert das Wohlbefinden durch seine verspielte art. In speziellen Übungen wird durch die Hilfe des Tieres, dass Gedächtnis der Bewohner trainiert. Beispielsweise wird sich allgemein über Hunde in der Runde ausgetauscht. Beispielsweise: Hatte jemand einen Hund in der Familie? Wie hieß der Hund? Welche Farbe hatte das Fell? Was hat er am liebsten gegessen?

Bei dem Besucherhund handelt es sich oft um die eigene Haustiere der Mitarbeiter. Es werden am Anfang die Senioren langsam an das Tiergewöhnt, bis es regelmäßig kommt.

Welche Hunderasse ist geeignet als Besucherhund?

Es gibt keine spezielle Hunderasse, die besonders gut geeignet ist als Besucherhund. Es kommt viel mehr auf dem Charakter des Hundes an. Er sollte liebevoll, Gehorsam, freundlich, Menschenlieb und einen ausgeprägten Spieltrieb besitzen.

Als Therapiehunde werden meistens Retriever oder Schäfer -und Jagdhunde eingesetzt. Es gibt aber auch für Therapiehunde keine spezielle Hunderasse. Es kommt hier auch auf das Wesen und den Charakter des Hundes an. Das Training ist sehr intensiv und die Züchter ermitteln mit einem Welpentest, welches Tier geeignet ist. Die Ausbildung hat ein sehr spezielles Training, dass die Hunde gezielt auf ihre späteren Aufgaben vorbereitet.

 

Neue Broschüre mit Informationen zur Entlastung von Angehörigen

Viele Angehörige die plötzlich vor einem Pflegefall stehen sind überfordert. Deshalb hat das Gesundheits- und Sozialministerium in Brandenburg, eine neue kostenlose Info Broschüre über Entlastungsmöglichkeiten für pflegende Angehörige veröffentlicht. Der Betroffene Pflegebedürftige muss nicht immer gleich ins Pflegeheim.

Viele wissen nicht das es verschiedene Möglichkeiten gibt die genutzt werden können, wenn man ohne eigene Unterstützung Zuhause nicht mehr leben kann. Die Broschüre „Wegweiser Wohnformen im Alter“.

Gibt Informationen auf 24- Seiten über Beispielsweise: 

  • Unterstützungsangebote im eignen Wohnumfeld,
  • Wohnstifte,
  • Hospize,
  • Wohnen,
  • Verpflegung,
  • Kostenübersichten.

Die Sozialstaatsekretärin Almuth Hartwig-Tiedt sagt: „Mit der steigenden Zahl pflegebedürftiger Menschen gewinnt das Thema Pflege immer mehr an Bedeutung. Solange man aber in seiner eigenen Familie nicht selbst davon betroffen ist, wird das mögliche Eintreten einer Pflegebedürftigkeit oft verdrängt. Dann müssen Pflegebedürftige und ihre Angehörigen oftmals unvorbereitet und in sehr kurzer Zeit wichtige Entscheidungen treffen. Es muss aber nicht immer gleich ein stationäres Pflegeheim sein.

Es gibt viele verschiedene Unterstützungsangebote im eigenen Wohnumfeld, wie zum Beispiel Betreutes Wohnen, Appartements mit zusätzlichen Betreuungsangeboten oder auch Wohngemeinschaften. Mit der neuen Broschüre bieten wir dazu anschaulich die wichtigsten Informationen.“ Quelle www.masgf.brandenburg.de

Laut der aktuellen Pflegestatistik sind in Brandenburg rund 112.000 Menschen pflegebedürftig. Die häusliche Pflege hat in Brandenburg einen sehr großen Stellenwert, rund 78 Prozent werden zu Hause gepflegt. Fast die Hälfte der Pflegebedürftigen wird allein von Angehörigen gepflegt.

Der Link zur Broschüre: Die Broschüre „Wegweiser Wohnformen im Alter“.

PDF "Wegweiser Wohnformen im Alter"

 

 

Firmen setzen auf Menschen mit Behinderung

Die IHK will künftig auch Menschen mit schwerem Handicap einstellen. Da es in der Wirtschaft immer schwerer wird Mitarbeiter zu finden. Ein Mitglied von der IHK München erklärt, das Menschen mit schwerem Handicap motivierter und seltener krank sind. Eine erfreuliche Entwicklung zeichnet sich ab, für arbeitssuchende Menschen mit Behinderung.

Im Landkreis Fürstenfeldbruck bei München ist bei vielen Firmen ein Mangel an Arbeits- und Fachkräfte. Diese führt zu einem großen Problem, auf das Cewe-Color-Geschäftsführer Stephan Reinhold aus Germering bei einer Sitzung des IHK-Regionalausschusses im Landesratsamt aufmerksam gemacht hat. Es soll das gesamte Arbeitskraftpotenzial aktiviert werden.

Er wies drauf hin, vor allem mehr Menschen mit Behinderung einzustellen. Diese sein „hoch motiviert“, sehr zufrieden, eine Stelle zu finden, und daher sogar noch viel seltener krank als ihre Kollegen. Der Geschäftsführer berichtete von seinen äußerst positiven Erfahrungen und kritisierte das noch viele Unternehmen sich lieber freikaufen, anstatt Behinderte einzustellen. Herr Reinhold meint das es kein Minusgeschäft ist für die Unternehmen, wenn sie Menschen einer Behinderung einstellen.

 

Außerdem würden bereits solche Arbeitskräfte im Landkreis leben und daher keine neuen Wohnungen benötigen. Das zweit größte Problem ist der bezahlbare Wohnraum für die neuen Mitarbeiter. Auch der Fachkräftemangel ist so groß, dass die Firmen bereits Schichten streichen mussten.

Zudem beklagte auch ein Unternehmer die rasant angestiegene Krankenquote bei seinen Mitarbeitern, diese liege bei bis zu neun Prozent. Hinzu kommt das es nicht gelingt, die besten Nachwuchskräfte im Landkreis zu halten. Es muss deshalb schon früh genug angefangen werden in den Schulen zu werben und dabei auf das vielfältige Ausbildungs- und Arbeitsplatz Angebot eingegangen werden. 

In der Pflege von Pflegebedürftigen gibt es oft Probleme beim Essen und Trinken

Ein Ratgeber der Stiftung Zentrum für Qualität in der Pflege (ZQP) hilft pflegenden Angehörigen mit leicht verständlichen Praxistipps. Für viele Pflegebedürftige Menschen ist Essen eine Herausforderung, der Sie sich täglich stellen müssen. Sie habe Schluck oder Kaubeschwerden, Appetitlosigkeit, motorische Einschränkungen oder Vergesslichkeit. Diese führt dazu, dass die Pflegebedürftigen durch die Erschwerung der Nahrungsaufnahme. Beispielsweise unter einer Mangelernährung leiden.

Die knapp 1,9 Millionen Menschen in Deutschland die von ihren Angehörigen gepflegt werden, bekommen zu Hause Unterstützung. Bei der Zubereitung und der Einnahme von den Mahlzeiten, wenn Sie Hilfe benötigen. Die Angehörigen brauchen hierbei ein hohes Emotionales Einfühlvermögen, um sich auf die Bedürfnisse und den Bedarf eines Pflegebedürftigen bei der Ernährung einzustellen. 

 

Aus diesem Grund hat das ZQP einen kostenlosen Ratgeber für pflegende Angehörige mit praktischen Hinweisen und Informationen rund um das Thema Essen und Trinken rausgebracht. "Die richtige Unterstützung pflegebedürftiger Menschen beim Essen und Trinken ist von zentraler Bedeutung - aber oftmals gar nicht so einfach umzusetzen. Durch Alter, bestimmte Erkrankungen oder Pflegebedürftigkeit können sich Wünsche, aber auch Anforderungen an die Ernährung grundsätzlich ändern.

Pflegebedürftige Menschen benötigen zudem oftmals Hilfe beim Essen und Trinken. Auch Zeit und Geduld sind gefragt. Richtig bei Mahlzeiten zu unterstützen, kann für pflegende Angehörige sehr herausfordernd sein. Um eventuell folgenreiche Fehler zu vermeiden, ist es daher wichtig, praktisch relevante und zugleich gesicherte Informationen zur Verfügung zu haben", sagt der ZQP-Vorstandsvorsitzende Dr. Ralf Suhr.

Die Broschüre beinhaltet die wichtigsten Grundregeln, für eine richtige Unterstützung bei Essen und Trinken, sowie die konkreten Handlungsanregungen. Tipps und Tricks für die Erleichterung der Nahrungsaufnahme werden beschrieben. Beispielsweise Besteck mit einem verstärkten Griff, um bei weniger Kraft und Beweglichkeit der Hände, dieses trotzdem leicht genutzt werden kann.

Außerdem gibt es zahlreiche Tipps für Angehörige, wie sie mit Problemen bei der Nahrungsaufnahme umgehen können: Beispielsweise leidet der Pflegebedürftige unter Schluckstörung oder Kauproblemen, dann sind mehrere kleine Mahlzeiten am Tag sinnvoll. Es wird empfohlen auch Saure Getränke und Speisen wegzulassen, denn Sie regen den Speichelfluss an, was zum Verschlucken führen kann.

Folgende Themen sind ebenfalls Inhalt: Wie Angehörige bei Appetitlosigkeit, Mangelernährung oder Verdauungsbeschwerden handeln können. Es wird auch speziell auf Demenz Erkrankte eingegangen, wie man die Tägliche Herausforderung mit dem Essen und Trinken meistert.

Die Inhalte sind geprüft. Sie basieren auf dem Expertenstandard zum Thema Ernährungsmanagement des Deutschen Netzwerks für Qualitätsentwicklung in der Pflege (DNQP). Der Ratgeber orientiert sich an den Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Ernährung e. V. (DGE).

Mit der Veröffentlichung des Ratgebers "Essen und Trinken bei pflegebedürftigen Menschen" erweitert das ZQP seine Ratgeber-Reihe, die pflegenden Angehörigen verlässliche alltagstaugliche Tipps und Hinweise an die Hand gibt. Die Inhalte sind geprüft. Sie basieren unter anderem auf dem Expertenstandard zum Thema Ernährungsmanagement des Deutschen Netzwerks.

Der ZQP-Ratgeber www.zqp.de

Deutsche haben bei Unheilbaren Krankheiten „in extremen Ausnahmesituationen“ ein Recht auf Sterbehilfe

Menschen die schwer erkrankt sind können bald Anspruch auf Medikamente zur schmerzlosen Selbsttötung haben. „In extremen Ausnahmesituationen“ darf ihnen das nicht verwehrt werden, entschied das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig. Urteil (3 C 19.15).

Ein Mann hatte Jahre lang geklagt für seine Ehefrau für das Recht auf Sterbehilfe. Sie hatte nach einem Unfall jahrelang sehr stark unter ihren Schmerzen gelitten. Sie musste künstlich beatmet werden und war vom Hals abwärts komplett gelähmt. Sie war ständig unter medizinische Betreuung und Pflege angewiesen. Hinzu kamen Krampfanfälle, die ihr starke Schmerzen verursachten. Aus diesem Grund wollte Sie Ihr Leben beenden und beantragte beim Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) die Erlaubnis, 15 Gramm Natrium-Pentobarbital zu erwerben.

Dieses wurde verwehrt vom BfArM, weil es durch das Betäubungsmittelgesetz nicht erlaubt sei. Im Februar 2005 reiste die Ehefrau mit ihrem Ehemann in die Schweiz, wo die Ehefrau sich mit Unterstützung eines Vereins für Sterbehilfe das Leben nahm. Der Ehemann hat sich durch die Instanzen geklagt und bis heute ohne einen Erfolg. 

Der Ehemann wollte wissen ob der Bescheid des BfArm unrechten ist. Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte in Straßburg entschied 2012, der Mann habe Anspruch auf eine Entscheidung. Das Bundesverwaltungsgericht hob die vergangenen Urteile auf. Die Verweigerung eines Medikaments zur Selbsttötung sei in diesem Fall rechtswidrig gewesen. Dadurch hat der 3. Senat des Bundesverwaltungsgericht den Weg geöffnet für andere ähnliche Fälle.

Mit dem Gesetz ist zwar grundsätzlich nicht der Kauf erlaubt von tödlichen Medikamenten. In Extremfällen muss es wegen dem Selbstbestimmungsrechts, aber Ausnahmen für unheilbar kranke Menschen geben. Bei „unerträglichen Lebenssituationen frei und ernsthaft entschieden haben, ihr Leben beenden zu wollen“ und wenn es keine palliativmedizinischen Alternativen gibt.

Es herrscht auch Kritik von der Deutschen Stiftung Patientenschutz. Sie halten die Entscheidung für paxisfern. „Was eine unerträgliche Leidenssituation ist, bleibt offen", sagte Vorstand Eugen Brysch. Leiden sei "weder objektiv messbar noch juristisch allgemeingültig zu definieren". Zudem beklagte Brysch einen "Schlag ins Gesicht der Suizidprävention in Deutschland".

Beim Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArm) haben 68 Patienten einen Antrag auf ein tödliches Medikament gestellt. Hierbei haben die Antragssteller sich auf das Urteil (BVerwG 3 C 19.15) des Bundesverwaltungsgerichts berufen, dieses schreibt der Spiegel. Das Urteil sorgte für zahlreiche Kritik bei den Institutionen.

Der Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe von der CDU erklärte, das die staatlichen Behörden nicht zum Handlanger werden dürfen. Für die Beihilfe zur Selbsttötung. Laut dem Spiegel wartet das Ministerium noch das Gutachten eines Verfassungsexperten ab und entscheide aufgrund der "besonderen Tragweite des Urteils" noch nicht über die Anträge.

Quelle: http://www.bverwg.de 

Die Lage auf dem Markt für Pflegefachkräfte ist gravierend

Der Verband der privaten Pflegeanbieter fordert: das in der Pflege nicht länger eine gesetzliche festgelegte Quote bestimmt, wie viel Fachpersonal die Pflegeanbieter beschäftigen müssen. Stellen bleiben monatelang unbesetzt von den Privaten Anbietern, weil sich kaum qualifiziertes Personal bewirbt. Dieses führt dazu das in Pflegeheime, Stationen geschlossen bleiben. Der Bremer Landesvorsitzende des Bundesverbandes privater Anbieter sozialer Dienste, Sven Beyer, fordert deswegen, eine gesetzliche Mindestquote für das Fachpersonal aufzuheben.

Ilona Osterkamp-Weber die Vorsitzende, des Bremer Pflegerates, findet die Forderung, die Aufhebung der Fachkraftqoute ein Verrat an den professionell Pflegenden. „Die Qualität in der Pflege ist mit weniger Fachkräften nicht denkbar.“ Das Problem könne man so nicht lösen durch die Mindestquote für Fachpersonal aufzuheben. “Offene und ehrliche Debatten sind nötig, aber mit dem Fokus einer qualitativ hochwertigen Versorgung der zumeist schwerst pflegebedürftigen Menschen.“

 

Frau Kerstin Bringmann Gewerkschafterin (Verdi) möchte auch nicht, dass die Fachkraftqoute aufgehoben wird: „Damit würden wir ein Symptom des Fachkräftemangels behandeln, nicht die Wurzel.“ Eine Lösung wäre: bessere Arbeitsbedingungen und einen vernünftigen Lohn, anstatt den Pflegeheimen gesetzlich weniger Fachpersonal vorzuschreiben.

Die Quote Abzusenken ist die falsche Richtung. Die Sozialsenatorin seht dem auch kritisch gegenüber. Denn schon heute die Qualität leidet in den Einrichtungen, sowie die Wohn- und Betreuungsaufsicht. Dieses verlangt mehr Belegung und keinen Belegungsstopp. „Wer die Qualität anheben will, indem er die Fachkraftquote absenkt, geht in die falsche Richtung“, so Stahmann.

Darum muss das Ziel sein mehr Fachkräfte für den Pflegeberuf zu gewinnen. Deswegen hat Bremen die Zahl der Ausbildungsplätze verdreifacht von 50 im Jahr 2011 auf 250. Nicht alle Plätze sind belegt. Es müssen neue Modelle entwickelt werden, bevor man die Fachkraftqoute abschaffen will. Grundlegend muss das Ziel sein, die Qualität der Pflege zu sichern. In Zukunft stellt man sich vor, eine situationsabhängige Fachkraftquote.

Quelle: dpa

Interesse an der Prävention groß

Laut einer Umfrage des Unternehmens Compass, was zum Verband der privaten Krankenversicherung (PKV) gehört, wollen Betroffene mehr Informationen über entlastende und präventive Angebote. In der Umfrage wird deutlich, dass ein großer Nachholbedarf für Pflegebedürftige und deren pflegenden Angehörigen zum Thema Prävention besteht.

Der Compass hat deshalb ein spezielles Konzept für die Pflegeberatung entwickelt auf die Prävention ausgerichtet. Es wurden von der Landesvereinigung für Gesundheit und Akademie für Sozialmedizin Niedersachen 107 Pflegebedürftige und deren Angehörigen befragt. 72 Prozent erwarten in einem Beratungsgespräch mehr entlastende und somit auch präventive Angebote. 

 

Rund um die finanzielle und die rechtliche Vorsorge mit Blick auf die Pflegebedürftigkeit wünschen sich 25 Prozent mehr Informationen. PKV Kunden können das Beratungsangebot, bereits vor Eintritt der Pflegebedürftigkeit in Anspruch nehmen, sowie deren Angehörigen auch einen Beratungsanspruch haben. 

Der Gesunde Lebensstil spielt auch für viele eine wichtige Rolle. 18 Prozent gaben als Thema das physische Wohlbefinden an, 14 Prozent die soziale Teilhabe, 15 Prozent Bewegung, zwölf Prozent Ernährung und zehn Prozent die Hygiene.

Nicht so hoch war das Interesse an der Sucht- und der Gewaltprävention mit jeweils drei Prozent.

Auf der Basis der Ergebnisse will das Unternehmen Compass, gemeinsam mit der Landesvereinigung für die Pflegeberatung ein Präventionskonzept erstellen.

 

 

Die Politik Jamaika Parteien sind sich über das Thema Pflege einig

In Berlin CDU/CSU, FDP und Grüne die vier Parteien sind sich einig. "dass sich die Menschen auf eine gute medizinische und pflegerische Versorgung verlassen können müssen, unabhängig von ihrem Einkommen und Wohnort", so steht es im Sondierungspapier

Folgende wichtige Punkte sind auf gelistet im Sondierungspapier: "Gemeinsam angehen" wollen die Sondierungsteams in den folgenden Runden diese Themen: die Chancen der Digitalisierung im Gesundheitswesen, die Verbesserung der Situation der Geburtshilfe und der Hebammen eine integrierte und sektorübergreifende Bedarfsplanung, die Weiterentwicklung der Notfallversorgung. Die Parteien haben einen "Wünsch-dir-was-Katalog" formuliert.

 

So hat die CDU den Wunsch die Apothekenversorgung und den Versandhandel zu erörtern. Die FDP und die Grünen wollen die legale kontrollierte Abgabe von Cannabis, - nicht nur für medizinische Zwecke, das wird von der CDU abgelehnt.

In den folgenden Tagen sollen auch die Themen wie: Zukunft des Medizinstudiums, Krankenhausinvestitionen, sowie eine Verbesserung der Patientenrechte besprochen werden. Die Arbeitsbedingungen in der Alten- und Krankenpflege sollen spürbar verbessert werden. Auch soll es sich dabei, um die volle Refinanzierung von Tarifsteigerungen bei der Krankenhausvergütung handeln. Ein Ziel ist auch weniger bürokratischen Aufwand in der Pflegedokumentation.

Mit auf der Agenda steht auch ein „Sofortprogramm“ für eine bessere Personalausstattung in der Pflege. Die Grünen laden am 25 November zu einem Parteitag. Dieser ist entscheidet, ob aus den Sondierungen Koalitionsverhandlungen werden. Quelle: aerztezeitung.de

Pflegefachkräfte sind selber oft krank

Jeder Fünfte sieht sich in der Altenpflege physisch als auch psychisch durch die Arbeit gefährdet.

Wer in der Altenpflege arbeitet ist durchschnittlich 24 Tage im Jahr krank. In anderen Branchen sind es dagegen 16 Tage. Dieses ist im Durchschnitt knapp eine Woche mehr. Auch in der Gesundheits- und Krankenpflege sind die Ausfälle mit 19,3 Tagen damit höher, als in anderen Branchen.

Der ständige Arbeitsdruck und die Arbeitsbedingungen sind der Grund für die hohe Krankheitsqoute. Dieses geht aus dem Gesundheitsreport 2017 von der BKK Dachverband hervor.

 

Die häufigsten Gründe sind auch die Körperlichen wie etwa Rückenschmerzen, die dafür sorgen das die Beschäftigen den Arbeitsplatz nicht auf suchen können. Aber auch die psychischen Störungen kommen hinzu die bei Altenpflegern zumeist höher sind, als vergleichbar in anderen Branchen.

Die Arzneimittelverordnung ist insgesamt bei Beschäftigten in medizinischen Gesundheitsberufen, vor allem bei Pfleger weniger als der Bundesdurchschnitt. Andererseits bei den Beschäftigten in der Kranken- und Altenpflege werden mehr Arzneimittel Beispielsweise Psychopharmaka verordnet.

Die BKK sieht großen Handlungsbedarf im Gesundheitswesen und auch gerade bei den Pflegeberufen. Die geleistete Arbeit muss mehr Anerkennung bekommen. Es wünschen sich viele eine Gesundheitsförderung. In der Altenpflege gibt es oft (57 Prozent) keine betriebliche Gesundheitsförderung. Wenn es sie gibt, wird sie von 79 Prozent in Anspruch genommen. Der BKK Dachverband sagt es lohnt sich auch wirtschaftlich für Unternehmen eine Betriebliche Gesundheitsförderung. 

Die Mode Marke Tommy Hilfiger hat eine neue Modekollektion für Menschen mit Behinderung

Die Mode Kollektion ist Beispielsweise mit Magnetischen Verschlüssen ausgestattet. Damit die Kleidungsstücke sich ganz leicht öffnen und anziehen lassen, sowie ausziehen lassen. Die neue Kollektion heißt „Tommy Adaptive“ dieses steht für Anpassungsfähig. Es wurde bei den Kleidungsstücken besonders Wert auf Menschen mit körperlichen Einschränkungen gelegt, ohne dabei aber den Mode Aspekt zu vernachlässigen.

Spezielle Öffnungen für Prothesen bei den Hosen, die Reißverschlüsse und Knöpfe sind magnetisch. Dieses ermöglicht mit nur einer Hand die Knöpfe zu öffnen. Es kann ganz leicht ein Shirt angezogen werden, da die Schulteröffnungen vorne und hinten magnetisch sind und sich ganz leicht öffnen lassen.

Die Kollektion ist seit dem 18.Oktober 2017 im Handel und bietet für Männer und Frauen eine ganz abwechslungsreiche Mode. Die Mode für behinderte Kinder gibt es schon länger. Seit 2016 gibt es spezielle Kleidungsstücke für Kinder von Tommy Hilfiger. Bei diesen kann ganz einfach die Länge von Ärmeln und Hosenbeinen verändert werden.

Tommy Hilfiger wollte mit der neuen Kollektion für Erwachsene daran anknüpfen, denn man will niemanden ausschließen. Die Mode soll als modisches Sprachrohr dienen. Für die Kinder und Erwachsenen, so dass jeder sich Modisch ausdrücken kann.

Hier finden Sie mehr dazu: Tommy Hilfiger

Mindestlohn steigt für Pflegekräfte

Ab dem 1 November 2017 ist die dritte Pflegemindestlohn Verordnung in Kraft getreten. Demnach erhalten alle zum 1. Januar 2018 mehr Mindestlohn. Im Westen soll der Mindestlohn von derzeit 10,20 Euro auf 10,55 Euro pro Stunde steigen und im Osten von 9,50 Euro auf 10,05 Euro pro Stunde.

Bis zum Jahr 2020 wird der Lohn Schrittweise erhöht, so das dann im Westen 11,35 Euro pro Stunde und im Osten 10,85 Euro pro Stunde der Mindestlohn beträgt. Somit liegt der Pflegemindestlohn über dem gesetzlichen Mindestlohn. Davon profitieren werden um die 900 000 Pflegefachkräfte in den Pflegebetrieben. 

Quelle: https://www.bundesregierung.de/

 

 

Die Pflege könnte bis zu 685 Millionen mehr kosten

Der Fiskalrat mahnt im Jahr 2021 könnten die Ausgaben für die Pflege, über 685 Millionen Euro höhere sein. Im Ideal Fall liegt man in vier Jahren nur acht Millionen Euro drüber. Der Fiskalrat mach auch auf Aufmerksam, dass ohne gewisse gegen Vorkehrungen der Kostenzuwachs immer mehr ansteigt, im Pflegebereich und über dem Kostendämpfungspad liegen könnte.

Der Finanzausgleich für die Jahre 2017 bis 2021 erlaubt den Gemeinden und Ländern einen Anstieg der Bruttoausgaben von 3,6 Milliarden Euro 2016 auf 4,5 Milliarden Euro 2021. Der Fiskalrat deutet darauf hin, dass die Pflegekosten steigen auf bis zu 5,2 Milliarden Euro.

 

Im Vergleich zu 2015 dort Betrugen die Kosten 4,3 Milliarden Euro für die Altenpflege, das sind 1,3 Prozent des Bruttoinlandsproduktes(BIP). Für 2030 geht der Fiskalrat davon aus, dass die Kosten des BIP zwischen 1,4 bis 1,9 Prozent und 2060 zwischen 1,9 bis 3,6 Prozent liege werden.

Die Menschen werden im älter und diese macht sich auch in der Pflege immer mehr bemerkbar. 2015 waren es fünf Prozent der über 80-Jährigen die gepflegt werden. 2030 geht man davon aus das es bereits 6,6 Prozent sind und bis 2060 elf Prozent, der über 80-Jährigen die gepflegt werden.

Die genaue Studie: https://www.fiskalrat.at/

Wo ist mein Nachbar? Haushaltshilfe gesucht.

Bei einem kleinen Wetterrückblick auf die letzten Jahre fällt auf, dass das Wetter immer mehr zu Unwettern wird. Für viele Menschen bedeutet diese Wettersituation, dass die Zeit in der man sich außerhalb der eigenen Wohnung/Haus bewegt, sich reduziert. 
Für einige Menschen kann sich daraus allerdings sehr schnell eine problematische Situation entwickeln. Besonders die Personengruppen mit eingeschränkter Bewegungsfreiheit, oder solche die eben nicht mal eben mit dem Regenschirm nach draußen gehen können, wird es dadurch schwierig, gesellschaftliche Kontakte zu pflegen. Selbst der notwendige  Einkauf, der Gang zum Arzt, oder sonstige wichtige Besorgungen, bleiben dabei auf der Strecke. Man könnte denken, dass das nicht schlimm ist. Aber gerade wenn die Schlechtwettersituation anhält, kann es zu Versorgungsengpässen kommen. 

Der "rettende" und teils teure Lieferservice, kann das Problem nur selten kompensieren. Gerade ältere Menschen, wie Rentner, hilfsbedürftige Personen, sind von der Problematik schnell betroffen. Dabei gibt es für diese Problematik relativ einfache und gute Lösungsansätze. Oder anders gesagt: "Wo bleib der Nachbar?" Genau das kann die entscheidende Frage sein. Zwar ist niemand verpflichtet, seinen Nachbarn zu helfen, doch der Blick in die Nachbarschaft und die Intension hilfsbedürftigen Nachbarn zu helfen sollte die Intension eines jeden Menschen sein. Schließlich weiß niemand, ob man vielleicht einmal selbst in eine Situation gerät, bei der man auf Nachbarschaftshilfe angewiesen ist.

Natürlich gibt es auch Organisationen wie beispielsweise die Caritas, die Unterstützung anbieten. Ebenso kann schon das "Essen auf Rädern" eine gute Erleichterung darstellen. Viele Anbieter bieten dafür sogar "Essen auf Probe" an, damit man selbst feststellen kann, ob das Speiseangebot einen zusagt. Zumal die Essen oft gar nicht so teuer sind. Ist man wirklich auf Hilfe angewiesen, sollte die Option einer "Haushaltshilfe" in Betracht gezogen werden.

Wer, aufgrund von Operation oder Krankheit, temporär auf Hilfe angewiesen ist, sollte in jedem Fall mit seiner Krankenkasse in Kontakt treten, denn ggf. werden sogar die Kosten teilweise übernommen und der/die Betroffenen müssen dann nur einen geringen Kostenanteil selbst tragen. Haushaltshilfen lassen sich auch bei Arbeiterwohlfahrt, das Deutsche Rote Kreuz oder die Johanniter finden. 

Liegt eine Pflegestufe vor, sollten pflegende Angehörige bedenken, dass auch hier der Anspruch einer Haushaltshilfe mit ca. 13 Stunden im Monat (16 Stunden im Jahr) bestehen kann. Viele Krankenkassen beraten hier gerne, oder der/die pflegenden Angehörigen lassen sich im Rahmen der halbjährigen Beratungsgespräche beraten. Eine der letzten Alternativen, ist dann noch der Umzug in betreute Wohnanlagen. Hier sollte aber genau auf die Qualität der "Betreuung" geachtet werden, denn viele Wohnanlagen bezeichnen ihre Anlage als "betreutes Wohnen", die eigentliche Betreuung findet dann aber eher nur auf dem Papier statt. Auch hier helfen die erwähnten Beratungsstellen einem weiter.

 

Der Pflege Beruf muss endlich ansprechender werden

In der Pflege steigt der Arbeitsdruck und es fehlen Fachkräfte. Die Politik muss etwas tun. Durch finanzielle Unterstützung für Auszubildenden, bessere Kontrollen und mehr Pflegern Beispielsweise: Eine Mindestanzahl an Pflegefachkräften in den Pflegheimen.

Auch das alte Hausfrauen Modell ist in unserer heutigen Gesellschaft nicht mehr tragbar. Früher haben sich noch die Familien kümmern können, um die Pflegebedürftigen. Meistens haben die Kinder ihre Eltern gepflegt. Doch der heutige Arbeitsmarkt verlangt eine gewisse Flexibilität. Viele müssen auch heutzutage zur Arbeit Pendeln und haben somit noch weniger Zeit.

 

Dadurch ist es nicht mehr möglich sich um die Eltern zu kümmern. In den Pflegeheimen ist ein Personalmangel. Dieser Notstand führt dazu das, die Menschen die versorgt werden sollen, darunter leiden und dadurch Stunden warten und sich vernachlässigt fühlen. Die Ältere Generation hat unseren Staat mit aufgebaut und Sie sind die Leidtragenden.

Auch die Mitarbeiter leiden darunter. Denn die Mitarbeiter möchten nicht Streiken, Sie wollen die Pflegebedürftigen nicht im Stich lassen, obwohl Sie auch leiden. Der Pflegeberuf muss attraktiver werden durch bessere Arbeitsbedingungen und einen besseren Lohn. In der Ausbildung zum Altenpfleger hat sich bereits etwas getan. Früher musste man Schuldgeld bezahlen, heutzutage bekommt man einen Lohn.

Die Auszubildenden können alleine aber nicht den Personalmangel beheben. Hier muss viel mehr die Regierung eine vernünftige Lösung schaffen.

Tag der Pflege in Braunschweig im Herzogin Elisabeth Hospital

Alle zwei Jahre findet die Veranstaltung statt. Am 21 Oktober 2017 von 10:00 Uhr bis 16:00 Uhr, konnte auch dieses Jahr am Tag der Pflege jeder kostenlos dran teilnehmen.

Es fand ein Rundgang durch das Krankenhaus statt. Hier konnte sich jeder informieren, über das medizinische und das pflegerische, wer wollte durfte auch einiges selber Ausprobieren.

Wie Beispielsweise:

 

  • Reanimationsübungen, 
  • Adipositasanzug,
  • TRX-Kurse,
  • Faszientraining.

Es wurden auch wieder Vorträge gehalten mit den folgenden Themen:

  • Moderne Wundtherapie im HEH Dr. med. Hisham Kawara – Chefarzt der Gefäßchirurgischen Klinik
  • Rheuma - schnell erkennen und behandeln Dr. med. Gabriele Mahn – Sektionsleitung Rheumatologie
  • Reform der Pflegeversicherung Heike Zupp – Sozialdienst
  • Multimodale stationäre Schmerzmedizin im HEH Klaus Konstantin – Oberarzt der Klinik für Anästhesiologie und Intensivmedizin 
  • ohne Pflege geht nix Dr. med. Hinrich Seesko – Oberarzt der Chirurgischen Klinik
  • Dem Tag mehr Leben geben Dr. med. Timo Ordon – Oberarzt der Medizinischen Klinik .

Es war für jeden etwas dabei und es konnten auch gerne Fragen gestellt werden bei den Vorträgen. Auch an den zahlreichen Infoständen konnte man sich Informieren Beispielsweise um die Hygiene im Alltag • Schmerzlinderung mal anders • Lifter und Aufstehhilfe – Mobilisieren leicht gemacht.

Nähere Infos finden Sie hier: https://www.heh-bs.de/

G Judo Weltmeisterschaft und nächstes Jahr 2018 EM

Zum Ersten Mal war die G Judo Weltmeisterschaft in Köln, am 21 und 22 Oktober 2017, in der Mehrzweckhalle des ASV Köln. G Judo stammt aus dem Niederländischen und heißt dort, frei übersetzt: „Judo mit einem Handicap“ oder auch: „Gehandicapt Judo“.

In Deutschland wird zumeist die Bezeichnung "Geistigbehinderten-Judo" angenommen. Es gab mehrere verschiedene Wettkämpfe- und Gewichtsklassen.

 

Über 100 geistig behinderte aus 13 Nationen haben an den Wettkämpfen teilgenommen. Es wurden den Zuschauern spannende Kämpfe geboten. Der gegenseitige Respekt und die Fairness waren der Mittelpunkt des Wettkampfes: Die Zuschauer jubelten allen Kämpfern zu und am Ende jeden Kampfes, freuten sich alle es spielte keine Rolle wer gesiegt hat. Es zählte die Freude am Wettkampf.

 „Es war eine würdige Weltmeisterschaft, die Dank der vielen Helfer realisiert werden konnte“ sagte der Veranstalter Klaus Gdowczok. Es wird geplant im nächsten wichtigen Schritt den Sport G-Judo in den paralympischen Bereich mit aufzunehmen. Es soll alle zwei Jahre eine Weltmeisterschaft geben. In einem Jahr wird die erste Europameisterschaft in England sein.

Weitere Informationen finden Sie hier judobund.de

Trier/Mainz: Streit um die Höhe von 21 Zentimeter

Es geht um die Bahnsteig Höhe für Menschen mit Behinderung. Die Kritiker sagen es geht nur um 21 Zentimeter mit unnötigen Kosten.

Aus Berlin kommt die neue Vorgabe, einheitlich sollen alle Bahnsteige 76 Zentimeter hoch sein. Rheinland-Pfalz und andere Länder wollen sich wehren.

Denn schon seit Jahren sind hier 55 Zentimeter die Bahnsteige hoch und die Züge sind bereit barrierefrei zugänglich. Mit den Ländern steht der Bund im Dialog.

Im November ist gibt es erstmal die Verkehrsministerkonferenz.

Demenz viele Angehörige überfordert

Der DAK hat im neuen Pflegereport 2017 festgestellt, dass die meisten Angehörigen, die sich in der häuslichen pflege um Demenzerkrankte kümmern, am Ende ihre Kräfte sind. Laut dem Pflegereport sind 59 Prozent am Ende ihre Kräfte. Bei denen die Demenzkranke pflegen, fühlt sich bereits jeder dritte erschöpft.

Neun von zehn pflegenden Angehörigen wünschen sich mehr finanzielle Unterstützung. Auch gibt es Uneinigkeiten bei der Unterbringung der Demenzerkrankten, Beispielsweise: welche die beste Unterkunft ist?. 35 Prozent halten das eigene Zuhause für den geeignetsten Ort. 22 Prozent sehen eine ambulante betreute Wohngruppe als den besten Ort und 16 Prozent halten das Pflegeheime als den geeignetsten Ort. Die wünsche decken sich leider nicht mit der Realität. Denn die Wohngruppen Unterbringung ist nicht immer möglich, wegen mangelnden Angeboten.

Etwa zwei Prozent leben derzeit in Wohngruppen. Auch die Medizinische Versorgung von Demenzerkranken, hat laut dem Pflegereport erhebliche Mängel. Pro Quartal wird jeder mindestens einmal ärztlich behandelt und drei von vier kommen pro Jahr ins Krankenhaus. Im Krankenhaus wird am meisten Flüssigkeitsmangel festgestellt.

Dieses ist sehr bedenklich. Im Pflegereport erzählte jeder zweite, der sich um Angehörige mit Demenz kümmert, dass er ein gutes Leben mit Demenz, für durchaus möglich hält. 80 Prozent wünschen sich mehr Anerkennung für Angehörige und mehr Respekt gegenüber den Erkrankten.

Der Chef der DAK Storm sagt zum Abschluss: „Wir müssen die Krankheit als soziale Tatsache akzeptieren und lernen, Betroffene mitsamt ihrer Persönlichkeit zu respektieren“. Darauf machte Storm besonders aufmerksam „Menschen mit Demenz haben das gleiche Recht auf Würde, Selbstbestimmung und ein sinnerfülltes Leben wie wir alle.“ Quelle: tagesspiegel.de

Pflegereport: DAK-Pflegereport

DAK fordert mehr Geld für die Pflege

 Andreas Storm der Chef von der DAK (drittgrößte Krankenkasse von Deutschland) fordert mehr finanzielle Unterstützung für eine bessere und vor allem menschenwürdige Pflege. Er möchte mit Pflegekompetenzzentren auch im ländlichen Raum die Situation verbessern von pflegebedürftigen Menschen und ihren Angehörigen.

Es sollen kleinere Krankhäuser umgewandelt werden für die Zentren. Die Zentren sollen Beispielsweise für die Kurzeitpflege Betten zu Verfügung haben.

 

Somit können die Pflegebedürftigen die von Angehörigen zu Hause gepflegt werden sich die Krankenhausgänge sparen. Außerdem können die Pflegebedürftigen vor Ort versorgt werden und die Angehörigen können somit in den wohlverdienten Urlaub. Damit auch genügend Pflegepersonal vorhanden ist, soll der Beruf attraktiver werden.

Deshalb soll mehr Geld für den Beruf bereit gestellt werden. Hier ist auch die Politik gefragt. Das bedeutet aber auch das die Beträge steigen für die Kranken- und Pflegeversicherung.

Die Frage stellt sich ob die Politik hier mit wirkt? Denn das Interesse ist groß. Wie auch damals in der TV-Sendung die Wahlarena vom 11.09.2017 mit Bundeskanzlerin Angela Merkel zu sehen war.

Bad Kreuznach Sozialausgaben 44,6 Millionen Euro Mit einer Steigerung um 3,71 Prozent.

Der Kreis Bad Kreuznach muss für das Sozialpaket 44,6 Millionen Euro draufzahlen. Die Gesamtsumme aller Ausgaben mit allen Zuschüssen von Bund und Land, beläuft sich auf 105,2 Millionen Euro. Die größte Position im Eta sind für Behinderte- mit 24,8 Millionen Euro.

Unter anderem geht es um Angebote und Häuser für Menschen mit Behinderung, die es ermöglichen sollen, soweit es geht am Leben teilzuhaben. 

Es sollen auch die Nachteile verringert werden. Beispielsweise in Pflegeeinrichtungen.

Die Kinder mit Behinderung sollen in die Schule gehen und die Erwachsenen können eine Tätigkeit nachgehen Beispielsweise einen Beruf.

Zurzeit sind 31,7 Prozent aller Menschen mit Behinderung im Kreis stationär untergebracht. Teilstationär sind es 42,9 Prozent und ambulant 24,4 Prozent.

Quelle: allgemeine-Zeitung.de

Im Schwarzwald, Baden-Württemberg gibt es für Angehöriger einen neuen Kurs für mehr Sicherheit bei der Pflege

In der Evangelischen Altenhilfe St Georgen gibt es an acht Abende ein Schulung für pflegende Angehörige. Da es immer noch viele Fragen gibt rund um die Pflege, ist die Schulung Ideal für jeden der noch Schwierigkeiten bei der häuslichen Pflege hat. Es ist nahe Pflegepraxis, die gesetzlichen Vorgaben und die Hilfsangebote stehen im Mittelpunkt der Schulung.

Jeder kann seine Fragen in den Schulungen, an die Fachbereichsleiter der Evangelischen Altenhilfe stellen. Die Schulung vermittelt Sicherheit im Umgang und der Versorgung mit Pflegebedürftigen Menschen. Es werde auch die finanziellen Unterstützungen erläutert. Durch den vierwöchigen Zeitraum kann das Gelernte und Gehörte besser ausprobiert und reflektiert werden.

Die AOK unterstützt den Kurs und verleiht an die regelmäßigen Teilnehmer bei der Abschlussveranstaltung ein Zertifikat.

 

Der Kurs: Die Schulungsabende finden im Lorenzhaus statt und dauern jeweils von 18.30 bis 20 Uhr.

  • 28. November:Tägliche Pflege
  • 19. Dezember: Pflegestärkungsgesetz
  • 30. Januar: Hilfsmittel
  • 27. Februar: Lagerung und Transfer
  • 27. März: Körperliche Unterstützung und Wohnraumanpassung
  • 24. April: Ernährung
  • 29. Mai: Demenz Noch sind Anmeldungen zur kompletten Schulung unter Telefon 07724/94270 möglich.

Hier finden Sie nähere Infos auf dem Flyer : Flyer und die Anmeldung hier: Anmeldung und die Webseite: http://lh-sst.de/

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