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Wie die Pflege Angehörige in die Armut treibt

Die Heimpreise sind seit Anfang diesem Jahres 2018 so hoch wie noch nie. Es besteht die Gefahr das die Preise noch weiter ansteigen, durch die jüngst beschlossenen Sofortmaßnahmen von SPD und Union für eine bessere Bezahlung in der Pflege.

Einerseits muss dem Fachkräftemängel entgegengewirkt werden, andererseits führt dieses dazu, dass die Pflegebedürftigen und deren Angehörigen Finanziell noch mehr belastet werden.

 

Viele können sich jetzt schon die Heimunterbringen nicht leisten. Ein Grund für die ansteigenden Heimpreise sind die Kosten für das Pflegepersonal und die neuen Pflegegrade. Ab 2017 gibt es fünf Pflegegrade davor waren es drei Pflegestufen. Dieses regelt das neue zweite Pflegestärkungsgesetz. Bei den Pflegegraden ist die Einstufung unabhängig davon ob geistige, körperliche oder psychische Beeinträchtigungen vorliegen.

Das hat zur Folge das alle Pflegestufen egal ob eine leichte (Pflegestufe 1) oder eine erhöhte Pflege erforderlich ist (Pflegestufe 5), alle bezahlen den gleichen Eigenanteil zu den Gesamtkosten hinzu. Im Vergleich zu 2016 zahlen so leichte Pflegegrade mehr Geld als, hohe Pflegegrade. Beispielsweise beim Cornelius-Werkes zahlen Pflegebedürftige vor zwei Jahren in der Pflegestufe 1 noch 1000 Euro Eigenanteile. So sind es nun 154 Euro mehr. Bei der Pflegestufe 3 musste ein Bewohner 1450 Euro bezahlen, jetzt sind es im neuen Pflegegrad 5 nun 20 Prozent weniger.

In vielen weiteren Heimeinrichtungen sind die Preise angestiegen wie etwa beim DRK Regionalverband Magdeburg-Jerichower Land. Die Kosten sind für einen Heimplatz bei 2000 und 3300 Euro. Für den Pflegegrad 1 ist dies eine Preis Ansteigung um 22 Prozent. Die höheren Pflegegrade müssen jeweils 24 Euro monatlich mehr zahlen.

Was ist, wenn der Pflegebedürftige oder die Angehörigen nicht mehr den Eigenanteil von 1000 Euro monatlich zahlen können? Die Heimkosten übernimmt die Pflegeversicherung nur zu einem Teil. Meistens bezahlen die Heimbewohner den Rest mi ihrer Rente, doch dieses reicht meistens nicht und die Angehörigen helfen finanziell aus. Wenn dieses nicht reicht muss das Geld bei der Sozialagenturbeantrag werden.

Viele beklagen sich das die Leistungen nicht besser geworden sind oder das Angebot sich dem entsprechend vergrößert hat. Es sind schlicht Weg einfach nur die Preise angestiegen. Dieses führt bei vielen Heimbewohnern und Angehörigen zur Unmut. Betrachtet man die andere Seite verstehen viele, dass die Kosten gestiegen sind. Da die Betriebskosen oder Strom teurer geworden sind und die Pflegekräfte bezahlt werden müssen.

Auch bedarf es für die 24-Stunden Pflege bei hohen Pflegegrade mehr Personal und dieses muss mitfinanziert werden. Gerade viele jüngere Menschen müssen durch eine attraktive Bezahlung an Bord geholt werden damit die Pflege eine Zukunft hat. Eine Lösung ist das Personal aus dem Ausland zu holen.

Doch eine gute Nachricht gibt es für Pflegebedürftige und Angehörige. In diesem Jahr werden laut DRK keine höheren Kosten mehr erwartet. Wie die Heimpreise und Personalkosten sich 2019 entwickeln ist abzuwarten.

Quelle: volksstimme.de

Berlin: Studienbedingungen angepasst für Menschen mit Behinderung und Chronischen Krankheiten

Die Unis passen sich an um den Menschen mit Behinderung und Chronischen Krankheiten zu helfen. Die TU Berlin hilft über Mechthild Rolfes die seit 2009 Beauftragte für Studierende mit Behinderungen und chronischen Krankheiten ist.

Die beauftragten gibt es an jeder Universität. Sie helfen den Menschen Beispielsweise beim Bafög Antrag oder um einen Nachteilsausgleich zu beantragen.

 

Der Nachteilsausgleich können alle Stellen, die denken das Sie die Leistungen nicht erbringen werden, so dass die Betroffenen eine Chancengleichheit beim studieren haben. So dass die Betroffenen mehr Zeit haben und flexible Fristen.

Mechthild Rolfes hilft auch Beispielsweise, wenn jemand ungerecht behandelt wird. Die Barrierefreiheit ist wichtig an den Unis um den Studierenden ein Zugang zu ermöglichen.

Pflege in Niedersachsen schwere Situation Pflege in Niedersachsen schwere Situation

Das Sozialministerium in Niedersachsen hat eine erschreckende Prognose veröffentlich. Laut dieser fehlen in der Altenpflege bis 2030 zwischen 21 000 du 52 000 Mitarbeiter.

Es wird sich dabei auf den Landespflegebericht 2015 gestützt. Dabei sollte beachtet werden, dass die Mehrheit der Pflegekräfte Teilzeitarbeiten und somit die Zahl der fehlenden Arbeitskräfte sich noch viel mehr vergrößern könnte.

 

Die Menschen die eine Pflege bedürfen wird in den folgenden Jahren vergrößern man rechnet in Niedersachsen von gut 30 Prozent mehr. Laut aktuellen Daten sind es rund 288 000 Pflegebedürftige Menschen. Dagegen sind es nur 112 000 die in der Pflege arbeiten.

Somit ist schon der Pflege Chaos vorprogrammiert. Es muss sich hier etwas ändern und es müssen schnellstens Nachwuchskräfte eingestellt werden um dem Chaos entgegenwirken zu können.

Quelle: ndr.de

Bayern/Landshut: Neues Hilfsangebot für Menschen mit Behinderung

Für Menschen mit Behinderung baut der Verein für ergänzende unabhängige Teilhabe Beratung in den Bezirken Oberpfalz und Niederbayern einen Neuen Standort auf in Landshut.

Das Projekt wird gefördert vom Bundessozialministerium mit rund 671 000 Euro und soll bis 2020 fertig sein.

 

Es wird in der Neuen Beratungsstelle in Landshut noch Räumlichkeiten und Personal gesucht. Später sollen Menschen mit Körperbehinderungen, geistige Behinderungen, Sinnesminderung und psychischen Erkrankungen von Sozialpädagogen und Juristen unterstützt werden.

Dabei Helfen die Berater bei Kosten- und Leistungsträgern wie Bezirk, Rentenversicherung und Krankenkassen. Der Verein hilft Verantwortungsvoll denen die Hilfe bedürfen und Vertritt ihre Interessen. Es ist ein Zusammenschluss aus verschiedenen Organisationen der Selbsthilfegruppen und Behindertenhilfe.

Auch im Landkreis gibt es Regelmäßige Beratungen vor Ort um dem Ratsuchenden das passende Angebot in der Region zu vermitteln.

Demnächst sollen so auch regelmäßig Beratungen im Landkreis Landshut angeboten werden. In Deggendorf soll ein zweiter niederbayerischer Standort aufgebaut werden.

Quelle: focus.de

Gelnhausen: Pflege ein sicherer Beruf?

Für den DRK Kreisverband Gelnhausen-Schlüchtern ist eine wichtige Säule die häusliche Krankenpflege. Die 40 Mitarbeiter sind auf fünf Stationen unterwegs um eine professionelle Pflege zu leisten.

Der „Patient als Mensch steht im Mittelpunkt mit seinen Bedürfnissen und Gegebenheiten.“ sagte: die Pflegedienstleiterin Gaby Grimm. Es ist das Ziel der fördernden und aktivierenden Pflege, damit der Mensch so lange wie möglich ein selbstbestimmtet und selbständiges Leben in seiner häuslichen Umgebung verbringen kann.

Um dieses zu gewährleisten ist der Pflegedienst professionell aufgestellt mit der modernsten Technik. Die Fortbildung ist ein wichtiges Thema um immer auf den neuesten Stand zu sein.

 

Die Qualitätsstandards werden jährlich vom Medizinischen Dienst der Krankenkassen überprüft und bisher immer mit Bestnoten bewertet. Die Pflege ist ein sicherer Beruf mit einer zukunftssichere Perspektive.

Beim DRK Kreisverband Gelnhausen-Schlüchtern findet man einem guten Partner für den Beruf als Altenpfleger mit der Möglichkeit sich ausbilden zu lassen als Altenpfleger. Der Ausbildungsbeginn ist am 01.10.2018.

Mehr Informationen bekommen Sie hier: drk-gelnhausen

Berlin: Behinderte brauchen eine Stimme

In Berlin und Brandenburg lebt jeder zehnte Mensch mit einer Behinderung laut dem Verein Lebenshilfe Berlin. Im Rbb-Rundfunkrat dessen Aufgabe es ist das öffentliche Leben und die Allgemeinheit in Berlin und Brandenburg zu vertreten, gibt es keinen Sitz für Menschen mit Behinderung.

Dem rbb-Rundfunkrat gehören insgesamt 29 Mitglieder an. Beispielsweise Gewerkschaften, Eltern, Jugendlichen, Frauen. Die Lebenshilfe Berlin findet es ist höchste Zeit das Behinderte einen Sitz erhalten. So dass Menschen mit Behinderung eine Stimme im Rundfunkrat haben.

 

Dieses geht leider nicht so einfach, denn das Parlament von Berlin und Brandenburg muss einer Änderung des Rundfunkstaatsvertrags zustimmen. Damit dieses geschehen kann hat die Lebenshilfe sich an die Politik und Verbände gewendet.

Bisher sind die Schreiben doch unbeantwortet. Die Lebenshilfe gibt ihr Vorhaben nicht auf. Im März ist ein parlamentarischer Abend geplant und eine Pressekonferenz.

Augsburg: Medizin für Behinderte soll erforscht werden

Ein eigener Lehrstuhl „Medizin für Menschen mit Behinderung“ soll in der neuen Uniklinik in Augsburg entstehen. Im Landkreis Grünzburg wo heute viele Menschen mit Behinderung leben und Arbeiten dort ließen damals die Nazis Hunderte ermorden und deportieren.

Es wäre der erste Lehrstuhl dieser Art in Deutschland. Es soll am Uniklinikum Augsburg ein Lehrstuhl für behindertenorientierte Medizin entstehen.

 

Es könnte damit den speziellen Anliegen behinderter Menschen stärker nachgekommen werden als bisher möglich war.

Besonders behinderte Menschen verdienen eine besondere Aufmerksamkeit und das sollte auch in der Medizin stattfinden. Am Lehrstuhl gibt es für behinderten orientierte Zahnmedizin an der Universität, dieser beschränkt sich jedoch nur auf Zahnmedizin.

Pflege: Pflegegrad fast jeder Widerspruch erfolgreich

Die Hälfte der Widersprüche zur Einstufung in einem Pflegegrad sind erfolgreich. Die Pflegebedürftigen bekamen im letzten Jahr in jedem zweiten Fall Recht, wie die „Welt am Sonntag“ mitteilte.

Die Gutachter haben in 28,7 Prozent den Widerspruch bestätigt und anderen Pflegegrad empfohlen.

 

Rund 24 Prozent haben eine neue Pflegegrad-Empfehlung bekommen, weil der Hilfsbedarf sich geändert hat der Pflegebedürftigkeit. Rund 1,61 Millionen Begutachtungsverfahren gab es 2017, dabei waren rund 6,8 Prozent Widersprüche.

Für viele Pflegebedürftigen und Patienten sind die Entscheidungen der Pflege- und Krankenkassen nicht überschaubar sie werden manchmal sogar als willkürlich wahrgenommen.

Quelle: afp

Österreich: Pflege Gütesiegel für Pflege-Agenturen

Bei der 24 Stunden Betreuung müssen auf die Pflegestandards geachtet werden, dieses betonte Hartinger-Klein. Die Sozialministerin Beate Hartinger-Klein will ein „Gütesiegel“ für die die Pflege-Agenturen einführen die 24 Stunden Betreuung anbieten.

Dieses kündigte Sie am 05.02.2018 mit in einem Pressegespräch in der Pflegeeinrichtung in Liebenfels. 

 

Ein Konkretes Pflege Model hat die Ministerin noch nicht. Für die Standards des „Gütesiegel“ wird zusammen mit der Wirtschaftskammer gearbeitet. Auch ist es notwendig auf die Standards zu achten bei den Agenturen.

Es muss noch überprüft werden wer die Pflegestandards später einmal prüft. Beispielsweise könnten dies die Hausärzte oder auch die Hauskrankenhilfe sein. Auch ist der Ärztemangel ein wichtiges Thema.

Es sind nicht genug Medizinier in Österreich vorhanden, den viele wandern nach der Ausbildung ab. Um diesem entgegen zu wirken sollen Stipendien als Anreize dienen. Es wird über einen neuen Pflegeschlüssel nachgedacht. Bisher werden pro Einrichtung sechs pflegende Personen aufgenommen. Es wird über neuen Personen pro Einrichtung nachgedacht.

Deutscher Berufsverband für Pflegeberufe Verlosung zum Tag der Pflegenden

Am 12 Mai 2018 ist der Internationale Tag der Pflegenden und aus diesem Anlass will der Berufsverband seine Kolleginnen und Kollegen wertschätzen mit einer Verlosung.

Es werden Frühstückchen Verlost und Frühstücksbrettchen.

 

Es können all Pflegenden teilnehmen in den Verbandsgebieten (Schleswig-Holstein, Hamburg, Bremen, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen).

Mehr erfahren Sie hier: dbfk.de

Pflege weniger Druck beim Geldsparen erwarten Experten in Kliniken

Nach der Einigung von SPD und Union erwartet die Deutsche Stiftung Patientenschutz weniger Spardruck bei der Pflege im Krankenhaus. Der Vorstands Chef Eugen Brysch sagte der Deutschen Presse-Agentur in Berlin: "Die Kosten für Pflegekräfte aus den Fallpauschalen herauszuholen, ist richtig."

Die Krankenkassen Kosten für Krankenpfleger und Krankenschwestern wollen die Union und SPD unabhängig von den Fallpauschalen für Klinikbehandlungen vergüten. 

 

Es soll die Klinikvergütung auf eine Kombination von Fallpauschalen und Geld für Pflegepersonalkosten umgestellt werden. Auch sollen Personaluntergrenzen für alle bettenführenden Klinikabteilungen eingeführt werden. Dazu fügte Brysch hinzu: "Dazu gehört der Mindestpersonalschlüssel auf allen Stationen im Krankenhaus. Das schafft Transparenz und nimmt den Druck, auf Kosten der Pflege zu sparen."

Auch fordert der Vorstands Chef Brysch: "Auch muss der Entschädigungsfonds bei Behandlungsfehlern endlich kommen." Union und SPD wollen Vorschläge für einen Härtefallfonds prüfen, aus dem geschädigte Patienten entschädigt werden sollen.

"Die letzten acht Jahre wurde ausreichend geprüft", auch sagte Brysch. "Jetzt ist Zeit zu handeln, damit die besonders schlimmen und tragischen Behandlungsfehler wenigstens finanziell gemildert werden können."

Mitmachen und Gewinnen

Sie haben Erfahrungen mit Behörden gesammelt, kennen Probleme für pflegende Angehörige, haben rechtliche Tipps? Dann sind sie hier genau richtig.

Wir suchen ihre Tipps und Tricks, die sie zu den Themenkomplexen Behinderung, Pflege, Rente oder im Bereich Recht gesammelt haben. Diese Tipps und Tricks sollen anderen betroffenen helfen. Für die 10 besten Tipps und Tricks Schreiber/In gibt es als Belohnung unsere Premium- App, kostenlos. Mit unserer App erhalten sie nicht nur eine App mit Zugriff auf unseren Blog, unser Medien- und Presseportal, sondern werden auch über News informiert. Die App kann aber auch der Retter sein. Mit unseren "Red-Button" können sie per Knopfdruck eine SMS an ihre vertrauten Personen senden, für den Fall, das sie Hilfe benötigen.

Machen Sie also mit und gewinnen sie. 

 

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Behinderung: Menschen mit Behinderung kochen

Die Caritas und der Haubenkoch Harald Pollak kochen mit Menschen mit Behinderung ein Gesundes drei Gänge Menü. Im Caritas-Bauernhof nahmen an dem Kochkurs elf Personen teil.

Die Teilnehmer waren aus der Caritas-Behinderteneinrichtung im Weinviertel, aus Unternalb, Retz und Zellerndorf. Der Retzbacherhof-Chef Harald Pollak wollte den Menschen mit Behinderung das Kochen näherbringen.

 

Die Kursteilnehmer leben in Wohnungen und einige direkt in Behinderteneinrichtungen. Polak hatte das Kochen Spaß gemacht und er meinte ihm macht es Freude Menschen eine Freude zu bereiten die es nicht so guthaben.

Auch habe er Bedenken gehabt ob der Kurs angenommen wird und ob er gut ankommt. Polak faste zusammen, dass wenn man ihnen Verantwortung gibt und ihnen zeigt wie es geht sind sie selbstbewusster.

Quelle: noen.at

Pflege: Arbeitsmarktforscher sehen Nachholbedarf in Punkto Bezahlung

Die Altenpflege ist unterbezahlt trotz steigender Nachfrage. Die Nürnberger Arbeitsmarktforscher sehen einen erheblichen Nachholbedarf in der Bezahlung der Altenpflegekräfte. Eine vollzeitbeschäftigte Fachkraft verdient mit 2621 Euro brutto monatlich in der Altenpflege circa 16 Prozent weniger als im Schnitt alle anderen Beschäftigten, dieses berichtetet das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) am 30.01.2018 in einer Studie.

Die Altenpflege-Helfer im vergleich schnitten noch schlechter ab, denn ihnen fehlt eine dreijährige Ausbildung und dadurch haben sie nur wenige komplexe Arbeiten. 

 

Ein Krankenpflegehelfer verdient im durschnitt circa 600 Euro mehr als einen Altenpfleger. Hinzu kommt auch das es regionale Unterschiede gibt bei der Bezahlung. Beispielsweise in Sachsen-Anhalt verdienen Altenpfleger 30 Prozent weniger als die dortigen Krankenpfleger. Im Vergleich zu Baden-Württemberg dort ist der unterschied nur 13 Prozent.

Die Forscher bemängeln auch das das Lohnniveau sich in den Vergangen Jahren sich nicht dementsprechend angepasst hat im Vergleich zu allen anderen Beschäftigten. Es muss bedenkt werden das die Krankenpfleger durch spezielle Zuschläge wie etwa die Intensivstation oder Nachtschicht einen höheren Lohn bekommen.

Ein „Verbesserungspotenzial“ sehen die Forscher hier bei der Entlohnung der Pflegekräfte. Denn durch den wachsenden Bedarf an Fachkräften um die Pflege sicherzustellen, muss der Lohn dementsprechend angepasst werden um die Attraktivität für den Beruf zu gewährleisten.

Auch gestehen die Forscher das die Lohngestaltung wegen der Kranken- und Pflegekassen ausgehandelten Pflegesätze oft weniger flexibel sind als in anderen Wirtschaftsbereichen. Es muss sich etwas tun. Denn den Arbeitsagenturen und den Pflegeeinrichtungen ist das Problem des Fachkräftemangels seit langem bekannt.

Hier kommen Sie zur Studie (IAB) iab-forum.de

Quelle: nwzonline.de

Bus fahren mit Behinderung Schadensersatz nur möglich, wenn Busfahrer darauf hingewiesen wird

Das Bus fahren kann unter umständen sehr wacklig sein. Vor allem durch die vielen Kurven und Bremsmanövern. Menschen mit einer Behinderung haben im falle eines Sturzes, keinen Anspruch auf Schadensersatz, wenn nicht der Busfahrer vorher darauf hingewiesen wird. Dieses hat das Kammergericht in Berlin in einem Fall beschlossen.

Es ging um einen gehbehinderten Mann der geklagt hat (Az.: 22 U 112/15).

 

Er war an den hinteren Türen des Busses eingestiegen. Als der Busfahrer los fuhr stürzte der Mann. Der Kläger forderte daraufhin Schadensersatz vom Busunternehmen. Busfahrer sind angewiesen, das Handicap eines Fahrgastes zu berücksichtigen und ihrer Fahrweise anzupassen.

Das Kammergericht war der Auffassung das Fahrgäste den Busfahrer auf ihre Behinderung aufmerksam machen sollen, um Schadenersatz gelten machen zu können. Der Busfahrer konnte somit nicht die Fahrweise anpassen. Die Klage wurde vom Kläger zurückgewiesen und begründet das der Busfahrer meist kein Überblick über die Fahrgäste hat die er befördert.

Deshalb könne auch nicht eine Fahrweise an die Bedürfnisse von seh- oder gehbehinderten Menschen erwartet werden, wenn er nicht in Kenntnis darüber gesetzt wurde. Somit rät der Deutsche Anwaltsverein (DAV) den Fahrgästen mit einem Handicap den Busfahrer auf die Behinderung hinzuweisen. So kann der Busfahrer entsprechend sein Fahrverhalten anpassen.

Auch gibt es in vielen Bussen keine Sitzplätze für Menschen mit einer Behinderung die speziell gekennzeichnet sind. Hier sollte um Freimachung eines Sitzplatzes gebeten werden.

Quelle: bussgeldkatalog.org

Pflege ist nicht leicht

Die Probleme in der Pflege wachsen, trotzt der neuen Reformen. Dieses haben die Kontrolleure der Krankenkassen bestätigt. Die Politik verspricht Besserung mit mehr Stellen in der Altenpflege, doch mit 8 000 neuen Stellen ist dieses nur ein kratzen an dem Eisberg.

Weiterhin muss auch beachtet werden das gerade der Pflegeberuf an Attraktivität verloren hat. Er ist anstrengend und zudem schlecht bezahlt. Es fehlen Auszubildende und erfahrene Fachkräfte.

 

Ein Anreiz für Junge Menschen ist das jeder der mit einem Hauptschulabschluss einsteigt, sich über weitere Bildungswege bis zur Heimleitung qualifizieren kann. Doch vielen ist der Beruf in der Pflege zu anstrengend und vor allem leidet auch die Freizeit darunter, denn Überstunden gehören zum Alltag.

Denn die Pflegeheime sind unterbesetzt und so kommt es vor das eine Pflegefachkraft alleine für 30-50 Bewohner verantwortlich ist. Tagsüber kommt auf eine Pflegefachkraft circa 20 Bewohner, doch nachts sind mit Glück 2 Pflegefachkräfte für 40-60 Bewohner verantwortlich. So kommt es auch vor das die Auszubildenden gleich ins kalte Wasser geworfen werden, da es an Personal mangelt. Viele brechen deshalb vorzeitig ab. Auch kommt der Druck hinzu der Zeitliche und auch die körperlichen Anstrengungen wie Beispielsweise: Rückleiden.

In vielen Branchen wird gestreikt, wenn das Personal fehlt und die Bezahlung schlecht ist. Es wird Zeit das auf die Straße gegangen wird und die Politik nicht mehr wegschauen kann. Denn nur Gemeinsam ist man stark. Die Pflegeberufe müssen attraktiver und breiter ausgestellt werden und es ist eine gute Planung notwendig. 

Beispielsweise sollen Zukünftig Kranken-, Alten- und Kinderpfleger zusammen ausgebildet werden. Hierwerden allen am Anfang die Grundlagen beigebracht und später wird jeder individuell in seiner Fachrichtung ausgebildet. Viele Kritiker meinen, das dadurch sich der Fachkräftemängel zuspitzen wird, weil Beispielsweise in den Krankenhäusern der Bedarf an Personal genauso hoch ist wie in der Altenpflege.

Auch kommt die große Ungerechtigkeit bei den Gehaltsausfällen in den verschiedenen Pflegeberufen. Im Krankenhaus verdienen die Pflegekräfte circa ein Drittel mehr als Pflegekräfte im Altenheim. Eine große Aufgabe wird es die Gehälter in der Pflege gerecht für alle anzupassen. Hier wird es Zeit das die Politik und die Sozialverbände die Aufgabe angehen, um für Gerechtigkeit zu sorgen.

Quelle: br.de

Schönbrunn: Faschingszug Motto „Geister und Gespenster“

Am Samstag den 10 Februar 2018 haben wieder viele an dem Faschingszug teilgenommen. Beim Schönbrunner Faschingszug gibt es keine Altersgrenze.

Im Landkreis Schönbrunn gibt es keine Bulldogs, die mit durch den Ort fahren, aber dafür eine größere Schar an Fußgruppen und Rollstuhlfahrern. Beispielsweise: Hatte der Fachdienst Freizeit im Franziskuswerk einen Geisterhandwagen gebaut, auf diesem waren gespenstisch versteckt Bonbons für alle Zuschauer.

 

Es gab viel Musik vom Orchester mit Blasinstrumenten. Musik gab es von Polizisten, Könige und ein Mönch. Auch Elvis Presley und die kleine freche Biene Maja waren dabei.

Der Umzug ging heiß Her und auch die Party danach in der Aula der Johannes-Neuhäusler-Schule die als Weltall dekoriert war.

Für die Show sorgte die Tanzgruppe „Spirit of Motion“ und die Schönbrunner Tanzgruppe Ukulala. Am Abend wurden die schönsten Masken ausgezeichnet.

Quelle: merkur.de

Präsidentin des Bundesverbandes für Pflegeberufe äußert sich zum Thema Pflege

Frau Cristel Bienstein die Präsidentin des Bundesverbandes für Pflegeberufe sagt: "Pflege bleibt weiterhin ein 'Ekel-Thema." Das Thema Pflege hat durch den Pflege Azubi Alexander Jorde mehr Aufmerksamkeit bekommen.

Als in einer TV Sendung letztes Jahr 2017 zum Wahlkampf der Pflege Azubi die Kanzlerin Angela Merkel mit der Situation konfrontiert hat, wie die Realität aussieht in den Pflegeheimen.

Seitdem hat die Politik nicht mehr wegschauen können und hat das Thema Pflege in ihrer Koalitionsverhandlung berücksichtigt. Frau Biensteins äußert sich zu den neuen 8 000 Pflegestellen die in den Koalitionsvertrag festgeschrieben sind und sagt: "Es gibt ja allein über 13.000 stationäre Einrichtungen und fast 20.000 ambulante Pflegedienste".

Auch sorgt der Personalmangel zu Frustrationen bei den Mitarbeitern aus der Sicht von Frau Biensteins sie sagt:"Die Kollegen gehen mit einem Gefühl nach Hause, völlig unzureichend gearbeitet zu haben, weil sie den Bedarfen der Bewohner und Patienten gar nicht Rechnung tragen konnten."

Was noch ein Thema ist das viele die Pflege als ein „Ekel-Thema“ empfinden, denn viele Menschen verbinden mit der Pflege ein Endstadium. “Deswegen werde das Thema oft verdrängt und viele Menschen würden sich nicht um die Vorsorge kümmern. "Und Politiker gewinnen damit halt nicht große Lorbeeren", sagt Bienstein. Hinzu kommt das viele Pflegedienste in privater Trägerschaft sind.

Frau Bienstein meint der Staat kann Regeln aufstellen um eine Qualitativ Hochwertige Pflege zu gewährleisten. Zudem sollen die Pflegekräfte mehr mobilisiert werden und für ihre Interessen kämpfen, denn Ziel ist es den jungen Menschen den Beruf näher zu bringen.

Quelle: inforadio.de

Schwerbehinderung: Sprachrohr für Behinderte in Rheinsberg

Der Kongress in Rheinsberg des Bundesverbands evangelische Behindertenhilfe bietet als Sprachrohr die Möglichkeit sich Auszutauschen - bereits zum fünften Mal.

Um etwas zu bewegen soll sich untereinander ausgetauscht werden mit dem neuesten Input.

Aus diesem Grund wurde der Rheinsberger Kongress für Menschen mit Behinderung 2006 ins Leben gerufen. Am Sonntag dem 18.02.2018 beginnt unter dem Motto „Du + Ich = Wir bewegen Politik!“ die fünfte Auflage statt. Über 230 Teilnehmer mit Handicaps aus Deutschland nehmen teil.

Das Bundesteilhabegesetz steht im Mittelpunkt, das 2017 stufenweise eingeführt wurde. Doch es besteht noch Nachbesserungs-bedarf. Beispielsweise: Dürfen Menschen mit einem Handicap in einer Werkstatt nur arbeiten, wenn Sie als gut genug befunden werden.

Der Rheinsberger Kongress kämpft seit Jahren dafür das sich dieses ändert. Der Ministerpräsident Dietmar Woidke ist am 19 Februar beim Kongress zu Gast. Woidke sagt: „Menschen mit Behinderungen sind in vielerlei Hinsicht Experten“, sagt Woidke, der Schirmherr ist. „Sie können dazu beitragen, Entscheidungen zu treffen, die den Betroffenen wirklich helfen.“

Der Kongress findet im Seehotel statt, dieses wurde ausgewählt da es eine einzigartige Barrierefreiheit biete. Das Hotel kann 180 Besucher aufnehmen. Die Anderen Gäste übernachten in den benachbarten Hotels. Alle drei Jahre findet der Kongress statt, wird von der Aktion Mensch und auch von der Fürst-Donnersmarck-Stiftung gefördert.

Quelle: maz-online.de

Pflege: Über 9 Millionen Überstunden in der Altenpflege

In Deutschland haben die Altenpfleger im Jahr 2016 über 9 Millionen Überstunden geleistet. Dabei muss beachtet werden das mehr als ein Drittel davon unentgeltlich waren.

Auch wenn die SPD und Union 8 000 neue Stellen in den Pflegeheimen schaffen möchte, langt dieses bei weiten nicht aus.

Wie etwa die Bundesagentur für Arbeit im Dezember 2017 feststellte das circa 24 000 Stellen in Altenpflege unbesetzt sind. Insgesamt wurden circa 900 Millionen Gesamtstunden in der Pflege geleistet. Somit liegt der Anteil der Überstunden bei mehr als ein Prozent.

In der Altenpflege werden auch in vielen Einrichtungen nur Teilzeitstellen vergeben. So ist erkennbar das die Pflegekräfte durch die hohen Überstunden regelrecht ausgebeutet werden. Es gehört zur Regel das die Pflegekräfte in Ihrer Freizeit zum Dienst verpflichtet werden.

Quelle: tagesschau.de

Mehr Kosten für Angehörige und Pflegende

Die Union und SPD haben sich im Koalitionsvertrag auf mehr Pflegefachkräfte geeinigt. Um genau 8 000 neue Stellen, diese decken den Bedarf nicht ab und sind nur ein erster kleiner Schritt.

Doch der Umkehrschluss ist das dadurch sich auch die Kosten steigern für die Beiträge und Pflegeversicherung. Dieses fällt dann zu Lasten der Menschen die Hilfe brauchen und schon an ihrer Belastbarkeit sind. Es sind die Steuergelder die hier beachtet werden müssen. 

 

Auch wird davon gesprochen das für Pfleger in Elternzeit der Wiedereinstieg attraktiver sein muss in den Beruf durch eine besserer Bezahlung. Es sind noch viele Baustellen und Hindernisse die gelöst werden müssen. Es muss eine Lösung geschaffen werden um die Menschen zu Entlasten sei es Finanziell oder in ihrem Beruf.

Der Koalitionsvertrag ist schon Mal ein guter Schritt in die Richtige Richtung, doch es muss noch viel getan werden. Auch wenn man bedenkt das Landesweit um die 1900 Kräfte fehlen und so muss auch aus dem Ausland um Pflegekräfte geworben werden. Beispielsweise in Rheinlandpfalz wird aus dem Vietnam sich um Pflegekräfte bemüht.

Eine gute Idee ist auch die Pflege in der Schule näher zu bringen, damit die Wichtigkeit erkannt wird. Doch muss auch Seitens der Politik noch dieses mehr erkannt werden. Denn nur Gemeinsam ist man stark.

Die Missstände in der Pflege wurden von Mitarbeitern und Pflegepersonal jüngst in Twitter kundgemacht, als sich der CDU Politiker Erwin Rüddel zuvor mit einem Tweet zum Thema Pflege geäußert hat. Er die Pflegenden aufgerufen, nicht immer nur negativ über die Alten- und Krankenpflege zu berichten.

Quelle: swr.de

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