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Die Diskussion um die Organspende - Wird da etwas vergessen?

Bildbeschreibung: Auf dem Bild ist ein verunfalltes Auto zu sehen, auf dem ein Organspenderausweis liegt.

In der Sendung Hart aber Fair war Jens Spahn zu gast. Eigentlich wurden keine großen neuen Informationen erwartet, die auch schon in den vergangenen Tagen über die Medien zu bekommen waren. Der Grundsatz von Jens Spahn ist ziemlich deutlich. Die Bürger der Bundesrepublik Deutschland sollen zukünftig grundsätzlich zu Organspendern erklärt werden, außer jemand erklärt sich aktiv gegen die Organspende. Offen ist nur die Frage, wie genau dieses praktisch umgesetzt werden soll. Frau Annalena Bearbock (B90/Die Grünen) kam mit der Idee um die Ecke, dieses zukünftig bei der Beantragung/Verlängerung in den Bürgerämtern als Frage mit zu Beantwortung zu bringen. Das mag sicherlich nicht jedem gefallen, wenn man im Bürgeramt sitzt und erst einmal zig andere wartende Kunden mitbekommen, wie man zu der Frage der Organspende steht. Die Frage ist dabei auch offen, wie weit das überhaupt verfassungsrechtlich vereinbar ist, wenn erst einmal alle Menschen vom Grundsatz zu Organspendern werden, wo doch das Grundgesetz die körperliche Unversehrtheit schützt. Herr Jens Spahn ging auf die Thematik der verfassungsrechtlichen Vertretbarkeit erst gar nicht ein.

Ein anderes Thema war die Frage, ob der Hirntod, welcher ja eigentlich erst "eingeführt" wurde, als das Thema Organspende überhaupt erst hoch kam, wirklich den Tod beschreibt, oder der Mensch ohne messbare Hirnströme ein sterbender Mensch ist, wobei der Sterbeprozess zeitlich gar nicht definiert wurde. Je nach dem wann man den Tod wirklich definieren möchte. Zumindest ist man sich wissenschaftlich einig. Keine messbaren Hirnströme auch dann nicht, wenn versucht wird Reflexreaktionen auszulösen. Ob die Medizin heute in der Lage ist, wirklich alle Hirnströme zu erfassen, wurde in der Sendung nicht zur Diskussion gestellt.

Das Ehepaar Sommer, welches als Beispiel für eine Lebendspende, Herr Sommer spendete seiner Frau eine Niere, im Studio war, hat zwar interessante Beiträge leisten können, aber ob diese wirklich mit dem Themenschwerpunkt verknüpfbar sind, bleibt fragwürdig. Schließlich behandelt das Gesetz ja keine Lebend- Spende, oder vielleicht doch? Zumindest wurde durch das Ehepaar Sommer deutlich, dass es für den Organempfänger bedeutet, ein Leben lang von Medikamenten abhängig zu sein um das Abstoßen des Spenderorganes zu vermeiden. Sicherlich eine Option, die immer noch besser ist, wenn dadurch die sonstige Lebensqualität verbesset wird. In einem Filmbeitrag wurde aber auch verdeutlicht, dass eine Lebendspende, auch für den Spender risikobehaftet sein kann. Hier ist einfach gute Aufklärung durch die Ärzte erforderlich. 

Gespalten waren die Studiogäste auch bei dem Thema "Mitentscheidung durch Angehörige". Nach den Ideen von Herrn Spahn, sollen Angehörige mitentscheiden können, wenn es darum geht, ob der sterbenden, oder gestorbenen Person nun ein Organ entnommen werden soll. Ein Angehöriger wäre in einer solchen Situation in einem Ausnahmezustand. In der Tat, man sieht seinen sterbenden Angehörigen und soll nun entscheiden ob der Körper jetzt zur Organentnahme geöffnet werden soll? 

Die Zuschauer Meinungen, die am Ende der Sendung vorgelesen wurden, waren sehr geteilt. Überraschend war vielleicht, dass einige die Zwangsmaßnahme zum Organspender zu werden, dazu bewegen wird, ihren Organspenderausweis zu vernichten, denn mit dem geplanten Gesetz, wäre die Organspende keine Freiwilligkeit mehr, sondern nur noch das Nicht- Spenden wird zu einer freiwilligen Sache.

Ein Thema wurde überhaupt nicht angesprochen. Was ist mit den Menschen die vielleicht nicht in der Lage sind, selbst darüber zu entscheiden ob sie spenden wollen? Oder jenen Menschen die nicht in der Lage sind der Organspende zu widersprechen (Demenzkranke, Alzheimerpatienten, Pflegebedürftige)? Schließlich geht es bei der Organspende nicht um etwas wo man mal eben ein Kreuz machen soll, sondern oft auch um tiefe moralische und Glaubensfragen. Wer soll also bei diesen Personen entscheiden? Wieder ein Angehöriger, Vorsorgebevollmächtigte oder gar ein Betreuer? In wie weit ließe sich das dann mit dem Grundsatz der körperlichen Unversehrtheit vereinbaren oder ist diese dann mit dem messbaren Hirntod hinfällig?

Vermutlich ist das Thema so komplex, dass auch dieses Gesetz, sofern es dann umgesetzt wird, am Ende vor dem Bundesverfassungsgericht landen wird. Hoffen wir nur, dass das dann nicht so lange dauert, wie mit dem § 13 des BWahlG.

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Auftakt in Niedersachsen – 1. Regionalkonferenz „Mobilität in einem inklusiven Sozialraum“ tagt in Braunschweig

Bildbeschreibung: Pressefoto Hubertus Heil

Hubertus Heil, Bundesminister für Arbeit und Soziales, hat heute in Braunschweig die erste von insgesamt sechs Regionalkonferenzen einer bundesweiten Konferenzreihe zum Thema „Inklusiver Sozialraum“ eröffnet. Die Initiative soll für mehr Barrierefreiheit in Städten, Gemeinden und Landkreisen sorgen. Ziel eines inklusiven Sozialraums ist, das selbstbestimmte und gemeinschaftliche Leben aller Menschen – ob mit oder ohne Behinderung – zu ermöglichen.


Bundesminister Hubertus Heil hob in seiner Eröffnungsrede die Rolle der Landkreise, Städte und Gemeinden für die Ausgestaltung eines inklusiven Sozialraums hervor: „Diese Bundesregierung will  mehr Teilhabe für Menschen mit Behinderungen erreichen. Um das zu schaffen, braucht es viele engagierte Kommunen im ganzen Land. Ich glaube fest daran, dass wir dieses Ziel erreichen können, wenn wir Leute mit guten Ideen miteinander in Kontakt bringen und gute Beispiele bekannt machen.“


Im Fokus der ersten Regionalkonferenz stand das Thema „Teilhabe durch Mobilität“. Rund 150 Teilnehmende kamen nach Braunschweig, um mit Fachleuten aus Bund, Ländern und Kommunen sowie aus Wissenschaft und Praxis zu diskutieren. Das Motto lautete: von guten Beispielen auf kommunaler Ebene lernen. Im Fokus standen dabei die drei Handlungsfelder „Nahverkehrsplanung – Barrierefreiheit bis 2022“, „Inklusive Mobilität im ländlichen Raum“ und „Chancen der Digitalisierung für eine inklusive Mobilität“. Auf der Konferenz wurden  Praxisbeispiele aus Niedersachsen, Bremen, Sachsen, Brandenburg und Thüringen vorgestellt.


Insbesondere für Menschen mit Behinderungen sind uneingeschränkte Möglichkeiten der Mobilität eine entscheidende Voraussetzung gleichberechtigter Teilhabe. Der inklusive Sozialraum betrifft jedoch weit mehr Bereiche als den barrierefreien Zugang zum öffentlichen Nahverkehr: Auch öffentliche Einrichtungen wie Arztpraxen, Banken und Supermärkte oder Kultur- und Freizeitangebote müssen für Menschen mit Behinderungen ebenso nutzbar sein wie für Menschen ohne Einschränkungen. Einen inklusiven Sozialraum für alle Menschen zu schaffen – dazu hat Deutschland sich mit dem Nationalen Aktionsplan zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention verpflichtet.


Träger der bundesweiten Konferenzreihe ist die InitiativeSozialraumInklusiv – kurz: ISI –, die 2018 vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) mit Unterstützung der Kommunalen Spitzenverbände initiiert wurde. Seit 2019 wird sie von der Bundesfachstelle Barrierefreiheit weitergeführt.Bei den insgesamt sechs Regionalkonferenzen bis 2021 zu Themen wie barrierefreies Bauen und Wohnen, inklusive Mobilität und barrierefreier Zugang zu Gesundheitsleistungen, Kultur- oder Freizeitangeboten bilden regionale gute Beispiele den Fokus. 

Weitere Informationen finden Sie unter: www.inklusiver-sozialraum.de.

Quelle: BMAS

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Gegen ein schlechtes Bild hat sich die Caritas gewehrt

Bildinhalt: Eine Pflegerin hält die Hände eines Patienten

Nach der Meinung der Caritas habe die Arbeitsbedingungen in der Pflege ein „viel zu negatives“ Bild in der Gesellschaft. Norbert Altmann, der Sprecher der Dienstgeberseite des katholischen Wohlfahrtsverbands sagte, dass in der Pflege es attraktive Arbeitsbedingungen einen gut Perspektive im Beruf und sicheren Job.

Die Pflegebranche liege mit an der Spitze der Bezahlung von Pflegefachkräften, auf diese Studie machte Altmann zeitgleich Aufmerksam. So wurde in gemeinsamer Arbeit mit dem Institut für Arbeitsmarkt – und Berufsforschung (IAB) der Bundesanstalt für Arbeit in Nürnberg die Untersuchungen gefertigt. Eine Vollzeit—Altenpflegefachkraft verdient 3 390 Euro brutto pro Monat bei der Caritas.

Nach den Angaben liegt das Einstiegsgehalt nach der Ausbildung seit diesem Jahr bei 2 712 Euro (Westen) und 2 630 Euro (Osten) pro Monat. Somit liege der Tarif gleich wie bei den öffentlichen Dienst und den anderen Wohlfahrtsverbänden sowie privaten Anbieter in der Pflege, so Altmann. Die IAB-Studie hat herausgefunden das jeder dritte, der bei der Caritas Beschäftigt sei länger als 10 Jahre dort Arbeite. 75 Prozent würden übernommen werden von den Auszubildenden.

Dabei liegt die Ausbildungsvergütung bei 1 165 Euro (Westen) und 1 050 Euro (Osten), dieses sei im Bundeschdurchschnitt im Vergleich hoch, so hatte das IAB geurteilt. Die Bezahlung verbessern will die Koalition mit einem allgemeinverbindlichen Tarif bezüglich des Fachkräfte mangels. Ablehnen tun dies die privaten Anbieter. Dem ganzen stehen die kirchlichen Wohlfahrtsverbände, die zahlreiche Pflegeeinrichtungen betreiben, wartend gegenüber.

Quelle: katholisch.de

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Viele Krankheitstage wegen der Psyche

Bildbeschreibung: Auf dem Bild ist die Kuppel des Reichstages zu sehen.

Wie eine kleine Anfrage der Fraktion Die Linke ergab, ist die der Krankheitstage von Beschäftigten deutlich gestiegen. Im Zeitraum 2007 bis 2016 von knapp 48 Millionen auf 109 Millionen. Im Jahr 2017 gab es einen leichten Rückgang auf 107 Millionen. Das geht aus einer Antwort der Bundesregierung hervor (Drucksache 19/8688 ) die aufgrund der Anfrage mit der Drucksache 19/8159 erfolgte.

Männer sind dabei häufiger betroffen, wie Frauen. 2017 wurden in der Altersgruppe 45- bis unter 50- jährigen Männern 336 Krankheitstage je 100 Versicherte gemeldet, wogegen es bei den Frauen 201 Tage waren. 2017 gingen 71.303 Menschen wegen der Diagnose "Psychische Störungen" in Erwerbsminderungstente, hingegen es 1997 54.657 Menschen gewesen sind. Insgesamt waren es bei Männern 21% und bei Frauen 14% Krankheitstage.

Quelle: Heute im Bundestag (hib)

 

 

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10 Jahre UN-Behindertenrechtskonvention und die Kanzlerin

Bildbeschreibung: Auf dem Bild hält Angela Merkel eine Rede

Es ist in ihrer Amtszeit passiert und da ist es nicht verwunderlich, dass sie sich auch zu Wort meldet. Gemeint sind die Worte von Angela Merkel (Bundeskanzlerin) zu 10 Jahren UN- Behindertenrechtskonvention. Bei einigen kommen diese Worte gut an, andere sehen ein Hohn darin.

 

 

Eines wird in dem Video wieder deutlich: Die Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention scheint sich in Deutschland stark auf das Thema Integration in die Arbeitswelt zu drehen. Sicherlich ist das löblich, denn gerade Menschen mit Behinderung wollen genauso Recht auf ein selbständiges Leben haben, wie Menschen ohne Behinderung. Da ist es besonders wichtig, dass diesen Menschen der Arbeitsmarkt genauso zur Verfügung steht und ihnen kostengünstiger behindertengerechter Wohnraum angeboten wird.

Leider hat die Sache einen Haken (Zitat aus dem Video): "Durch das Budget für Arbeit verbessern wir die Chancen von Menschen mit Behinderungen auf dem Arbeitsmarkt. Und wir denken auch darüber nach, ein Budget für Ausbildung einzuführen, um auch die berufliche Bildung für Behinderte zu stärken". Besonders "wir denken drüber nach ….", denn schließlich reden wir von 10 Jahren. 10 Jahre in denen aus Sicht vieler, einfach zu wenig passiert ist. Die Diskussionen die zu dem Thema in den sozialen Medien zu verfolgen war, insofern man das Internet nicht als "Neuland" bezeichnet, waren noch extremer.

Auch die Statistiken sprechen für sich:

 

 

Statistik: Anzahl der Empfänger/-innen von Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung in Deutschland von 2003 bis 2017 | Statista
Mehr Statistiken finden Sie bei Statista

 

Richtig, es ist eine Statistik von Menschen die Leistungen nach dem Sozialgesetzbuch XII erhalten. Also Menschen die entweder in Altersrente sind, oder Leistungen nach dem SGB XII erhalten, weil sie erwerbsgemindert sind. Erwerbsgemindert? Was hat das mit Behinderung zu tun? Sehr viel, denn erwerbsgemindert ist man erst dann, wenn eine chronische Krankheit vorliegt, die betroffene es unmöglich machen, erwerbstätig zu sein. Genau hier schließt sich auch der Kreislauf zur UN- Behindertenrechtskonvention, die im Artikel 1 definiert : "Zu den Menschen mit Behinderungen zählen Menschen, die langfristige körperliche, seelische, geistige oder Sinnesbeeinträchtigungen haben …..". Es muss hier also die Frage erlaubt sein, warum diese Menschengruppe, die schon aufgrund ihrer Erkrankung nicht selten isoliert ist, nicht durch die Bundesregierung besonders unterstützt wird, damit diesen Menschen zu ihren Grundrechten aus der UN- Behindertenrechtskonvention kommen? Statt dessen muss man leider feststellen, dass diese Personengruppe in der Rede von der Bundeskanzlerin keine Erwähnung findet.

Für viele bleibt daraus der bittere Beigeschmack und die Frage: Sind wir doch nicht alle gleich? …..

Auch zu dem Aktionsplan sollte man ein paar mehr Worte verlieren. Der Nationale Aktionsplan (NAP) definiert Aktionen, die zur Umsetzung der Behindertenrechtskonvention (UN-BRK) erledigt wurden, offen oder in Bearbeitung sind. Der Zwischenbericht steht hier unter der Drucksache 19/5260 (PDF- Download) als Download bereit.
Ausgewertet wurden in dem Bericht 175 Maßnahmen aus NAP 2.0 und 83 Maßnahmen aus dem ersten NAP von 2011, die mittlerweile in den NAP 2.0 mit aufgenommen wurden.

 

 

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Alle Menschen mit Behinderungen dürfen in Niedersachsen wählen

Bildbeschreibung: Auf dem Bild ist eine skizierte Wahlurne zu sehen.

Der Landtag in Niedersachsen, hat gerade das beschlossen, worauf schon so lange alle gewartet haben. "Ein Grund zum feiern in Niedersachsen", erklärte die Niedersächsische Landebeauftragte für Menschen mit Behinderung, Frau Petra Wontorra.

"Es dürfen endlich auch alle die Menschen mit Behinderungen ihre Stimme abgeben, denen zur Besorgung aller ihrer Angelegenheiten eine Betreuungsperson bestellt ist, sowie schuldunfähige Straftäterinnen und Straftäter mit psychischen Erkrankungen, die im Maßregelvollzug untergebracht sind. Für fast 8.000 Menschen mit Behinderungen gilt nun das aktive und passive Wahlrecht in Niedersachsen."  

Das Wahlrecht ist schon lange ein Thema, welches immer wieder in starke Kritik gerückt ist, da Menschen mit Behinderung, denen zur Besorgung aller ihrer Angelegenheiten eine Betreuungsperson bestellt ist, bisher vom Wahlrecht ausgeschlossen sind. Dieser Ausschluss steht u.A. im § 13 des Bundeswahlgesetzes, welchen das Bundesverfassungsgericht in einem Urteil jedoch als verfassungswidrig erklärte, da der §13 des Bundeswahlrechts, gegen mehrere Grundsätze der Bundesrepublik Deutschland verstößt (wir berichteten)

Quelle: PM/Landtag Niedersachsen

 

 

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Niedersachsen: Möchte bei Förderungen der Pflege die Zahlung von Tariflöhnen verbinden

Bildinhalt: Ein schwarzes Portemonnaie, das Münzfach ist geöffnet und ein paar Euromünzen sieht man aus dem Portemonnaiefach

In einem neuen Pflegegesetz will Niedersachsen die Investitionsförderung an Finanzierung von Tariflöhnen verbinden. Carola Reimann, die Sozialministerin von der SPD sagte am 28 März 2019 im Landtag, dass noch in diesem Jahr das Gesetz vorgelegt werden solle. Dabei ging es im Landtag um die Kontroverse zwischen Sozialkassen und Pflegeanbietern, um eine faire Bezahlung von Pflegefachkräften.

Die Arbeiterwohlfahrt (AWO) und die Diakonie in Niedersachsen haben Mitte März gedroht aus der ambulanten Pflege sich zurück zu ziehen. Die zu geringen Leistungen der Kranken—und Pflegekassen hatten Sie als Grund angegeben. So bezahlen die Diakonie und AWO anders als andere Anbieter Tariflöhne. 16 000 Pflegebedürftige und 5 000 Pflegefachkräfte wären von diesem betroffen.

Reimann sagte: “Von einer akuten Gefährdung der Versorgung sind wir heute noch entfernt. Wir müssen uns aber um eine Verbesserung der Verhältnisse kümmern“. Reimann sagte, dass von einer Schiedsstelle für April Termine sein: “Wir erwarten von der Arbeit­geberseite, dass sie Tariflöhne zahlen, und von den Pflegekassen, dass sie diese Löhne refinanzieren“. So müsse auch die Zeit für den Weg mit berücksichtigt werden für eine dementsprechende Vergütung, so sei dieses insbesondere wichtig für die ländlichen Regionen.

Hans-Joachim Lenke vom Vorstand der Diakonie in Niedersachsen sagte: “Ein ambulanter Dienst hat 85 bis 90 Prozent Personalkosten – das ist der mit Abstand größte Kostenfaktor“. So sei eine Erstattung bei den Kosten für den Weg um 39 Prozent mehr, als jetzt notwendig. Oft wären die Pflegefachkräfte zu Verkehrsaufkommenden Zeiten Unterwegs und bräuchten dementsprechend länger.

Der schlechte Stellung Niedersachsens in der Pflege sei über mehrere Jahre entstanden und gewachsen, dies Sorge dafür das Pflegefachkräfte in andere Bundesländer gehen, so Reimann. „Einer der Gründe ist, dass in Niedersachsen sehr lange sehr intensiv die Möglichkeit genutzt wurde, durch Vergleiche mit günstigen Privatanbietern die Ver­sicherungssätze zu drücken – auf dem Rücken der Beschäftigten. „ Stefan Bothe von der AfD sagte, dass Reimann bei dem Thema Pflegekammer gescheitert sei und nun würde Sie wieder versagen bei der ambulanten Pflege.

Bothe sagte: „Neh­men Sie endlich mal die Verantwortung in die Hand, machen Sie die Pflege zur Chef­sache, wenn sie die richtige Person auf dem Posten sind.“ So wolle Meta Janssen-Kucz von den Grünen und Sylvia Bruns von der FDP von Reimann wissen, weshalb das Sozialministerium nicht im Sinne der Rechtsaufsicht handele und eine angemessene Wegegeldzahlungen und Tariflöhne einführen.

Daraufhin sagte die Ministerin dies könne erst dann passieren, wenn die Versorgung gefährdet sei Akut oder wenn durch das Handeln eines Versicherungsträgers das Recht verletzt würde. Auf hohen Widerstand unter den privaten Pflege-Anbietern, trifft das Vorhaben einer bundesweiten fest vereinbarten Bezahlung. Mit einem Gutachten hat am 27 März 2019 der Arbeitgeberverband bpa sein Nein bestärkt, das, „erhebliche verfassungsrecht­liche Bedenken“ beansprucht.

Quelle: PM/Landtag Niedersachsen

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Gesundheitsreformen kosten Milliarden

Bildbeschreibung: Auf dem Bild sind viele Euromünzen zu sehen
Die in der laufenden Legislaturperiode bisher beschlossenen Gesundheitsgesetze führen zu jährlichen Mehrausgaben in Milliardenhöhe. Das geht aus der Antwort (19/8687) der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage (19/8158) der Grünen-Fraktion hervor.
So liegen die geschätzten jährlichen Mehrausgaben für die Gesetzliche Krankenversicherung (GKV) beim sogenannten Pflegepersonalstärkungsgesetz (PpSG) für 2019 bei rund 1,2 Milliarden Euro und steigen ab 2022 auf rund 1,9 Milliarden Euro an. Ferner entstehen der GKV in den Jahren 2019 bis 2022 Mehrausgaben in Höhe von 500 Millionen Euro pro Jahr, die dem Krankenhausstrukturfonds aus der Liquiditätsreserve des Gesundheitsfonds zugeführt werden.
Das Terminservice- und Versorgungsgesetz (TSVG) wird den Angaben zufolge 2019 Mehrausgaben in einem mittleren bis hohen dreistelligen Millionenbetrag bringen, die bis 2021 auf bis zu zwei Milliarden Euro pro Jahr anwachsen können.
Beim Versichertenentlastungsgesetz (VEG) kommt es wegen der Absenkung der Mindestbeitragsbemessungsgrenze für freiwillig versicherte Selbstständige mit geringem Einkommen ab 2019 zu jährlichen Mindereinnahmen der GKV in Höhe von rund 850 Millionen Euro.
Die Bundesregierung verweist auch auf Einspareffekte durch Qualitätsverbesserungen, Effizienzgewinne und die Vermeidung von Krankheits- und Krankheitsfolgekosten. Angesichts der dynamischen Einnahmenzuwächse und der grundsätzlich moderaten Ausgabenentwicklung der vergangenen Jahre sei es möglich, die Qualität der Versorgung zu steigern und gleichzeitig die Mitglieder bei den Beiträgen zu entlasten.
Quelle: Heute im Bundestag (hib)

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In Ausnahmefällen müssen Krankenkassen die Blutzuckermessung zu Hause bezahlen

Bildinhalt: Ein Blutzuckermessgerät mit einer Insulinspritze

Auf eine häusliche Krankenpflege haben Diabetiker Anspruch, die auf längere Dauer den Blutzuckerwert in Ausnahmefällen prüft. Das hessische Landessozialgericht in Darmstadt kommt zu diesem Urteil (AZ L8 KR 443/17). Ein 82-jähriger Mann aus Main-Kinzig-Kreis, der unter dem Typ-2-Diabetes leidet, hatte gegen die Krankenkasse geklagt, wie das Gericht am 26 März 2019 mitgeteilt habe. Die Krankenkasse hatte es zuerst abgelehnt, die Kosten für die Blutzuckermessung zu Hause zu übernehmen. Der Arzt des Mannes hatte Sie für mehr als ein Jahr verordnet.

Die Krankenkasse war der Ansicht, dass nur in zwei Fällen eine Blutzuckermessung zu Hause verordnet werden könne: Bei einer „Erst- oder Neueinstellung“ oder einer Fortsetzung der intensivierten Insulintherapie, die normal sei bei Typ-1-Diabetikern. Bei dem Mann sei beides nicht der Fall.

Das Gericht hatte mitgeteilt, dass in Ausnahmefällen, aber die Krankenkasse die Kosten für eine regelmäßige Messung übernehmen müsse. So hieß es, dass der Versicherte nicht selber gesundheitlich dazu in der Lage sei. Auch haben die Blutzuckerwerte des Mannes so stark sich verändert, dass die Dosis immer wieder neue angepasst werden müsse.

Zudem habe auch seine Frau die an Demenz erkrankt ist den Blutzucker nicht messen können. Es würde so ein zu hohes Risiko für Fehlmessungen- oder -dosierungen für den Mann bestehen, laut dem Gericht. Eine Revision wurde nicht zugelassen.

Quelle: dpa

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Das Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) geht mit der jukebox neue Wege bei der Personalfachgewinnung

Bildinhalt: Ein Kernspintomographie Gerät im Krankenhaus das von einem Mitarbeiter bedient wird

Der Personalfachkräftemangel in den Kliniken wird immer mehr, das Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf hat sich etwas besonderes ausgedacht um neues Personal zu gewinnen.

Auf dem ersten Pflegefestival am 21 März 2019 hat das UKE die „jukebox“ präsentiert. Die „jukebox“ ist eine Webseite auf der 35 Fragen in einem Spiel beantwortet werden. Am Ende des Spiels wird anhand der Antworten die Stationen und Bereiche des UKE ermittelt, die zu einem am besten passen. Auf der Webseite kann man sich die einzelnen Stationen anschauen.

Bei den Stationen werden die einzelnen Teams vorgestellt mit Fotos unter dem Foto wird immer geschrieben ob eine Stelle frei ist. So können die Jobsuchenden sich leichter einen ersten Eindruck gewinnen von den Stationsteams und direkt kontakt aufbauen.

Auf der Webseite befindet sich ein Video von Lars Ruppel, in dem erklärt wird was das mit der „jukebox“ auf sich hat. Auch soll der Prozess der Bewerbung dadurch vereinfacht werden und Berührungsängste abgebaut werden.

So soll auch interessierten UKE-Pflegefachkräften die „jukebox“ zu Verfügung stehen für einen internen Wechsel. Die „jukebox“ ist ein Projekt der Unternehmenskommunikation und Direktion für Patienten- und Pflegemanagement des UKE in Zusammenarbeit mit allen Stationen und Funktionsbereichen und Bereich Personal.

Quelle: uke.de

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Immer mehr Rentner werden steuerpflichtig, wie kann ich Steuern sparen?

Bildinhalt: Ein Spaarschwein und jemand hält davor mehrere Euro Scheine  (100, 50, 20, 10, 5)

Am 01 Juli 2019 bekommen die Rentner in Deutschland mehr Geld. Damit sind in Deutschland im Westen circa 3,18 Prozent und im Osten 3,91 Prozent Steuerpflichtig. Insgesamt auf die Rentner in Deutschland bezogen sind das rund 48 000 Rentner. Das Steuerfrei Einkommen bei Rentner bei Alleinstehende ist 9 000 Euro (Stand 2019) und bei Ehepaaren 18 000 Euro (Stand 2019).

Wie wird die Rente besteuert?

Dafür wird der Besteuerungsanteil (siehe hier)für die Berechnung verwendet.

Der Besteuerungsanteil ist der Anteil, der aus dem Rentenbezug versteuert werden muss. Von dem Besteuerungsanteil wird noch der Freibetrag abgezogen. Wer neben seiner Rente noch weitere Einkünfte hat, ist grundsätzlich steuerpflichtig und muss zu seiner regulären Einkommensteuererklärung seine Renten mit angeben in der Anlage R angeben.

Was kann ich absetzen, wenn ich Steuerpflichtig bin? 

Krankheitskosten

1. Medikamente Sammeln Sie alle Kassenbelege von den Medikamenten, diese können Sie dann mit einreichen bei der Steuererklärung und mit absetzen.

2. Fahrkosten Bei den Fahrkosten können Sie den Besuch zum Arzt und Apotheke absetzen.

3. Krankenhauskosten

4. Zahnbehandlung

5. Kuren

6. Die Ausgaben für ambulante oder stationäre Behandlungen

7. Die Kosten für eine ambulante Pflegekraft

Haushaltshilfe

Bei einer Angestellten Haushaltshilfe kann 20 Prozent der Gehaltszahlung von den Steuern abgesetzt werden, bis zu 4 000 Euro im Jahr. Bei einer geringfügen Anstellung sind es auch 20 Prozent, wobei nur 510 Euro im Jahr angerechnet werden.

Altersentlastungsbetrag (hier näheres)

Behinderung

Wer eine Behinderung hat oder chronische Leiden kann einen Freibetrag gelten machen. Wer eine Behinderung hat kann „steuerliche Behindertenpauschbeträge“ gelten machen. Hier erfahren Sie mehr dazu in unseren Artikel: „Welche Steuervorteile haben Menschen mit einer Behinderung?“ 

Werbungskosten

Hierzu zählen Kosten die für die Sicherung oder dem Erwerb der Rente. Bei den Werbungskosten kann ein Pauschbetrag bis 102 Euro gelten gemacht werden. Was sind Werbungskosten?

1. Gewerkschaftsbeiträge

2. Rechtsanwalt bei Rentenstreitigkeiten

3. Rentenberater

4. Kontoführungsgebühr 16 Euro im Jahr

Versicherungen

Die Beiträge für die Kranken- und Pflegeversicherung aus versteuerten Ruhegeldzahlungen können zu einem Großteil angerechnet werden. Die Versicherungsbeiträge können als Vorsorgeaufwand geltend gemacht werden.

Behindertengerechter Haus-, Wohnungsumbau

Die Kosten können als außergewöhnliche Belastung abgesetzt werden.

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Multiresistente Erreger als Gefahr für die Pflege?

Bildbeschreibung: Auf dem Bild ist ein Bakterium zu sehen

Es ist ein nicht zu verachtendes Problem, welches immer wieder Todesopfer fordert. Multiresistente Erreger. Das sind Erreger, die mittlerweile gegen Antibiotikum eine Resistenz entwickelt haben oder zu der Gruppe resistenter Erreger gehören. Einst wurden diese als "tödliche Krankenhauserreger" bezeichnet, doch immer mehr tauchen diese Erreger in der Pflege auf. Somit sind diese Erreger schon lange nicht nur auf Krankenhäuser begrenzt.

Dabei spielt es keine Rolle, ob die Pflege im häuslichem Umfeld realisiert wird, oder in einer Pflegeeinrichtung. Selbst an öffentlichen Orten wurden bereits derartige Erreger entdeckt. Einer der bekanntesten Keimen ist der MSRA (Methicillinresistenter Staphylococcus aureus). Die Gruppe der MSRA ist eine Bakteriengruppe, die gegen das Antibiotikum aus der Gruppe der β-Laktam-Antibiotika, resistent ist. Problematisch ist beispielsweise auch "Klebsiella pneumoniae", ein Bakterium welches eine natürliche Resistenz besitzt. 

Was sind überhaupt multiresistente Erreger?

Multiresistente Erreger sind solche, die gegen die uns bekannten Mittel zur Abwehr oder Bekämpfung, resistent sind. Die Ursachen sind dabei unterschiedlich. Als einer der Hauptursachen wird die Antibiotika- Zugabe bei Rindern gesehen, die so besser gemästet werden können, bevor sie bei uns Menschen auf dem Teller landen. Dabei verändert das Antibiotikum im Tierfutter das Erbgut der Erreger und macht sie so resistent. Nur wenige Erreger tragen eine "Resistenz" in sich, die aus vergangenen Jahrzehnten stammte. Einige Resistenzen sind aber auch auf natürlicher Weise vorhanden.

Wo lauern die Gefahren?

Grundsätzlich erst einmal überall, wo Menschen leben. Umso stärker ein Ort frequentiert ist, umso höher steigt das Risiko, dort auch durch multiresistente Keime angesteckt zu werden. Dabei kann durch einen resistenten Keim eine Krankheit ausgelöst werden, die ggf. sogar tödliche Folgen hat. Gerade in Krankenhäusern können die Keime über die Hände verbreitet werden. Als vermeidbare Ursache wird somit gerne "mangelnde Hygiene" angesehen. Selbst in der zentralen Speiseversorgung, egal ob von der Großküche, in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen, lauern weitere Gefahren, denn hier könnte bereits eine versehentliche Unachtsamkeit zur Verbreitung sorgen. Aufgrund unserer hohen Hygienestandards, sollte die Gefahr aber nicht zu hoch bewertet werden. Selbst ein Patient könnte kolonisiert und nicht infiziert sein um alleine durch die Kolonisierung die Verbreitung solcher Keime zu verursachen. Laut eine ZQP-Analyse (ZQP= Zentrum für Qualität in der Pflege) sieht man hier eine besondere Gefahr in der ambulanten Pflege (hier als PDF- Download).

Kann man sich davor schützen?

Wichtig ist es, dass gerade Orte wie WC- Anlagen und andere sanitäre Einrichtungen, immer sauber gehalten werden. Einen 100%igen Schutz kann es zwar nicht geben, aber wir können das Ansteckungsrisiko durch zusätzliche Hygiene, minimieren. Leider gibt es multiresistente Keime, die eine Zeitlang "passiv" im Körper verweilen können. In dieser Zeit können betroffene zwar Personen infiziert sein, die Keime weiter verteilen, ohne überhaupt von einer Infektion zu wissen. Gerade in Krankenhäusern, als auch im ambulanten Bereich ist eine strikte Einhaltung von Hygienemaßnahmen zwingend erforderlich. Händedesinfektion sollte daher Pflicht sein. Betroffene Patienten sollten Schwimm- und Therapiebäder meiden, denn gerade hier finden MSRA- Keime die optimalen Voraussetzungen um sich zu verbreiten. Tritt bei einer Person eine Besiedelung auf, sollte zudem sofort, alle Bezugspersonen informiert werden (Familie, Pflegemitarbeiter, Ärzte, Familien) um eine Verbreitung zu vermeiden.

 

Eine ZQP- Analyse (Zentrum für Qualität in der Pflege( (hier als PDF- Download) geht auf die Thematik noch näher ein.

 

 

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Laut Umfrage haben die meisten Deutschen Sorge um die eigene Rente

Bildinhalt: Eine Hand die einen Reisverschluss zu zieht hinter dem lauter Euro Münzen liegen

Die OECD hat in einer repräsentativen Umfrage gefragt.

„Was sind die größten wirtschaftlichen und sozialen Ängste in Deutschland?"

Demnach glauben die meisten nicht an eine sichere Rente. Nach der Umfrage der OECD haben beinahe vier von fünf Deutsche Sorge um die finanzielle Situation im Alter. So heißt es im Bericht, der präsentiert wurde, dass 76 Prozent von den rund 1 000 Befragten im Alter zwischen 18 und 70 Jahren, auf lange Zeit die eigene Rente als eines drei Hauptrisiken sehen.

Über die Hälfte 51 Prozent, fürchtet sich vor Krankheit und Behinderung, dass Sie im Falle dessen nur schwer einen Zugriff auf Sozialleistungen hätten. Beinahe 45 Prozent der Befragten würden für eine höhere Rente darüber hinaus zwei Prozent ihres Einkommens als Steuer- oder Beitragszahlung zahlen. Deutschland liegt mit der Befragung bei den Ländern über den Durschnitt von 38 Prozent.

Um die 78 Prozent haben die Meinung, dass die Regierung mehr für die wirtschaftliche und gesellschaftliche Absicherung in Deutschland für die Bürger machen solle. Auch wären 30 Prozent bereit höhere Beiträge zu zahlen um die Pflege ältere Menschen zu verbessern und 31 Prozent würden für eine verbesserte Gesundheitsversorgung mehr zahlen.

Hingegen 18 Prozent meinen das die Regierung bei der Einführung und Anpassung öffentlicher Leistungszahlungen Sie an der Meinung der Bürger interessiert sei. So sind 77 Prozent der Meinung, dass die Regierung Reiche stärke als bis jetzt besteuern sollte, umso bedürftige Bevölkerungsgruppen zu unterstützen. Somit gibt es in Deutschland mehr Fürsprecher, einer stärkeren Umverteilung als in den meisten anderen Ländern.

OECD heißt Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung. Mit 36 Mitgliedstaaten will das Bündnis die Politik unterstützen, das Leben der Menschen in wirtschaftlichem und sozialem Aspekt zu verbessern. Die OECD hat für die Umfrage in 21 OECD-Ländern 22 000 Menschen befragt, so etwa Europa, Mexiko, Chile und USA.

Für die Umfrage wurden 2018 in zwei Wellen im Frühjahr und Herbst in 21 OECD-Ländern insgesamt 22.000 Menschen interviewt, darunter Europa auch in Israel, Chile und den Vereinigten Staaten von Amerika.

Quelle: OECD-Studie

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10 Jahre UN-Behindertenrechtskonvention in Deutschland

Bildbeschreibung: Symbulisch zwei Rollstühle vor der UN-Flagge

Am 26 März 2009 ist in Deutschland die UN-Behindertenrechtskonvention in Kraft getreten. Aus diesem Anlass hat Hubertus Heil als Bundesminister rund 350 Menschen mit und ohne Behinderung aus allen Teilen des gesellschaftlichen Lebens eingeladen. Der Bundesminister wörtlich in seiner Pressemitteilung (Zitat): "Ich möchte mit den Menschen, die sich in unserem Land für die Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention engagieren, gemeinsam auf das Erreichte zurückblicken, aber auch nach vorne schauen. Das Inkrafttreten der UN-Behindertenrechtskonvention in Deutsch-land vor zehn Jahren war ein Meilenstein für die Rechte der Menschen mit Behinderungen, aber lange noch kein Schlussstein. Ich möchte mich in dieser Legislaturperiode auf Barriere-freiheit, Arbeit und eine inklusive Demokratie konzentrieren. Und dabei auch künftig bei allen Maßnahmen Menschen mit Behinderungen von Anfang an einbeziehen. Getreu dem Motto: „Nichts über uns ohne uns“.“

Die UN-BRK wurde mittlerweile von 177 Staaten ratifiziert, wobei Deutschland eines der ersten Staaten gewesen ist. Das Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS) hebt weiter vor (Zitat) "So wurde der Behinderungsbegriff an die Konvention angepasst". Betont werden auch die Verabschiedung des Bundesteilhabergesetzes in dem mehr Möglichkeiten der Teilhabe und mehr Selbstbestimmung für Menschen mit Behinderung geschaffen wurden.

Das Institut für Menschenrechte schreibt in seiner Mitteilung auf dem Presseportal dazu:

"Dass Menschen mit Behinderungen das Recht haben, selbst über ihr Leben zu bestimmen und gleichberechtigter Teil der Gesellschaft zu sein, ist in den letzten zehn Jahren zunehmend ins gesellschaftliche Bewusstsein gerückt", sagt Valentin Aichele, Leiter der Monitoring-Stelle UN-Behindertenrechtskonvention des Deutschen Instituts für Menschenrechte. Zahlreiche Menschen aus Politik und Verwaltung, aus Verbänden und verschiedenen Professionen hätten sich engagiert an die Umsetzung der UN-Konvention gemacht. "Es ist in den letzten zehn Jahren allerdings nicht gelungen, das Miteinander von Menschen mit und ohne Behinderungen zum Normalfall und Sondereinrichtungen wie Förderschulen, Werkstätten und Wohneinrichtungen für Menschen mit Behinderungen überflüssig zu machen", so Aichele weiter. Dennoch zeigten gute Beispiele, dass es bisweilen beträchtliche Fortschritte gebe und dass Inklusion praktisch möglich sei.  "Zentrale Aufgabe der nächsten Jahre ist es, die strukturell angelegte Ausgrenzung von Menschen mit Behinderungen abzubauen. Erst wenn jeder Mensch von Anfang an und unabhängig von Art und Schwere einer Beeinträchtigung gleichberechtigt an der Gesellschaft teilhaben kann, ist Inklusion erreicht", so Aichele weiter. Inklusion komme nicht nur den Menschen mit Behinderungen, sondern allen zugute, sie sei Ausdruck der Wertschätzung menschlicher Vielfalt (Quelle: Presseportal, Mitteilung DIMR-Berlin vom 20.03.2019).

Wenn wir aber das Thema mal etwas komplexer betrachten, dann müssen wir uns ernsthaft fragen, ob der Umsetzung der UN- Behindertenrechtskonvention wirklich genüge getan wurde. Da ist das Rentenpaket, welches Menschen die wegen voller Erwerbsminderung nur jene berücksichtigt, die erst neu berentet werden und Bestandsrentner vollständig auslässt. Denn diese Menschen haben eigentlich ihren vollen Schutz durch die UN-BRK, erhalten aber mit gleicher Behinderung durch die unterschiedliche Berentung, unterschiedliche Chancen. Teilhabe an der Gesellschaft ist nicht nur eine Begrifflichkeit und ein Grundrecht, sondern gerade für Menschen die berentet sind auch von vielen finanziellen Möglichkeiten abhängig.

"Armut ist bei Menschen mit Behinderung immer noch ein Thema". In der UN-BRK heißt es: Artikel 28 der UN-BRK (angemessener Lebensstandard und sozialer Schutz)Wen wir an Menschen mit Behinderung denken, fokussiert sich unser Gesetzgeber stark an dem Thema Teilhabe, die auf das Arbeitsleben ausgerichtet ist. Doch Personen die eben nicht mehr in der Lage sind, durch die Ausübung einer Tätigkeit eigenes Einkommen zu erhalten, sind kaum berücksichtigt und somit oft auf Sozialleistungen angewiesen. Dabei hat nicht jeder Mensch mit Behinderung automatisch einen Anspruch auf die 17% Mehrbedarf, ist aber nicht selten durch seine Krankheit, finanziell genauso stark belastet, wie Personen mit Anspruch auf den Mehrbedarf. Bereits im letzten Jahr gab es einen Bericht der UN (hier zum Download in englisch)„Der Ausschuss empfiehlt eine Erhöhung der Grundsicherung durch eine Verbesserung der Berechnungsmethode“ (Abs. 47 des Berichts), denn mit der Grundsicherung sei kein angemessenen Lebensstandard möglich.

Aber auch andere Bereiche werfen Fragen auf. So hat die Deutsche Bahn schon für Schlagzeilen gesorgt, als es hieß, diese will den Mobilitätsservice einschränken (wir berichteten).

Ein weiteres Beispiel ist der § 13 BWahlG, Um diesen endlich aufzuheben, musste erst das BVerfG entscheiden. Eine UN-Behindertenrechtskonvention reichte nicht aus.

Auch die Frage der Pflegesachleistungen, die immer noch nicht in das EU- Ausland exportierbar ist, auch wenn der Pflegebedürftige (und somit nach UN-BRK behinderte Mensch) weiter in die Pflegekasse einzahlt.

Gerade Menschen mit Behinderung stoßen auf noch ganz andere Probleme. Angefangen von den in einigen Gebieten immer noch fehlenden Behindertentoiletten, bis hin zu Gehwegen, die in einigen Gebieten mit dem Rollstuhl kaum passierbar sind.

Ob jetzt also 10 Jahre wirklich "Ein Meilenstein, aber lange noch kein Schlussstein" sind, so wie es das BMAS als Überschrift in seiner Pressemitteilung schrieb, muss jeder für sich entscheiden. Ein Meilenstein vielleicht ja, aber wenn kein Meilenstein auf den man stolz sein kann, denn nach 10 Jahren UN-Behindertenrechtskonvention hätte man von der Politik wirklich wesentlich mehr erwarten können und daher wird der Schlussstein wohl noch sehr weit entfernt sein.

 

 

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Welche Hilfsmittel übernimmt die Krankenkasse?

Bildbeschreibung: Auf dem Bild ist ein leerstehender Rollstuhl zu sehen, der vor eier Mauer steht.

Viele Erkrankungen machen den Einsatz von Hilfsmitteln erforderlich. Der Gesamtkatalog von Hilfsmitteln ist dabei sehr komplex und umfasst über 30000 Produkte. Grundsätzlich muss dabei in zwei Kategorien unterschieden werden:

  • Heilmittel (z. B. eine Massage)
  • Hilfsmittel (z. B. ein Rollstuhl)
  • Medikament
  • Pflegehilfsmittel

Das Hilfsmittelverzeichnis kann jeder auf den Online- Seiten des GKV Spitzenverbandes einsehen: https://hilfsmittel.gkv-spitzenverband.de/hmvAnzeigen.action. Hier finden sich auch die Pflegehilfsmittel wieder. Ein ebenso wichtige Seite des GKV ist die Seite auf denen die ständigen Änderungen wider zu finden sind: https://www.gkv-spitzenverband.de/krankenversicherung/hilfsmittel/hilfsmittelverzeichnis/neue_produkte_aenderungen/neue_produkte_aenderungen.jsp. Hilfsmittel müssen von der zuständigen Kranken- oder Pflegekasse (je nach dem welches Hilfsmittel benötigt wird) genehmigt werden. Oft reicht das Rezept des behandelnden Arztes aus um ein Hilfsmittel zu erhalten. Andere Hilfsmittel, wie bspw. der Badewannensitz, werden direkt von der Kranken-/Pflegekasse genehmigt. Meistens wird der Bedarf schon beim Pflegeberatungsgespräch festgestellt. Fragen lassen sich meist telefonisch mit der zuständigen Kranken- und/oder Pflegekasse klären. 

Sollten sie ein Hilfsmittel benötigen, ist es hilfreich, wenn der Haus-, Facharzt die Hilfsmittelnummer, die jedes Hilfsmittel besitzt, mit auf die Verordnung oder das Rezept schreibt. Bei Pflegehilfsmitteln, wie bspw. das Pflegebett, ist immer die Pflegekasse zuständig. Pflegemittel sind aber auch Verbrauchsmittel, wie bspw. Bettschutzeinlagen oder Einmalhandschuhe. Pflegehilfsmittel müssen nicht ärztlich verordnet werden. Ob dann ein Bedarf vorliegt und wie dieser Überprüft wird, ist ganz verschieden. Oft reicht, wie bereits erwähnt, die Bedarfsfeststellung durch eine Pflegefachkraft (Beratungsgespräch). Bei einigen Krankenkassen ist zudem ein Antrag zu stellen. Wie das genaue Prozedere ist, hängt also stark von ihrer zusändigen Pflegekasse ab. So reicht einigen Krankenkassen alleine die Bedarfserkennung beim Pflegeberatungsgespräch aus, wohingegen andere Krankenkassen eine riesen Bürokratismus- Mühle in Bewegung setzen.

Wer bezahlt eigentlich was? Grundsätzlich übernimmt die Krankenkasse die Kosten der Hilfsmittel in der Höhe, wie diese vorher mit dem Vertragspartner vereinbart wurden. Alles was darüber hinausgeht, müssen Versicherte selber tragen. Bei Verbrauchsmaterialien (bspw. Insulinspritzen) zahlen die Verbraucher/In 10%, jedoch maximal 10 Euro pro Packung als Zuzahlung.

Wer zum Beispiel einen E-Rollstuhl nutzt, welcher als Hilfsmittel von der Krankenkasse bewilligt wurde, kann sogar Strom- und Versicherungskosten von der Kasse übernehmen lassen. Hilfsmittel die eine regelmäßige technische Überprüfung verlangen, deren Überprüfungskosten übernimmt ebenfalls die zuständige Kasse. Für Reparaturen und Ersatzbeschaffung sollte sich in der Regel, die Kasse auch an den Kosten beteiligen. Allerdings scheint das in der Praxis nicht immer der Fall zu sein. 

Auch in Pflegeeinrichtungen kommen Hilfsmittel zum Einsatz. Diese "allgemeinen üblichen Hilfsmittel" müssen Pflegeheime gemäß §33 SGB V bereitstellen.

Insofern kein MDK Gutachten erforderlich ist, welches über die Bewilligung entscheiden soll, sind Krankenkassen dazu verpflichten (Patientenrechtegesetz) innerhalb von 3 Wochen eine Bewilligung oder Ablehnung zukommen zu lassen.

 

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HINWEIS: Wir übernehmen keine Verantwortung für Richtigkeit oder Vollständigkeit dieses Artikels, da immer wiederkehrende Änderungen in den Regularien und Gesetzen, diesen Artikel jederzeit inhaltlich überholen kann.

 

 

Was kann ich tun wenn mein Angehöriger an Demenz erkrankt ist?

Bildinhalt: Eine Straße auf der steht in weißer Schrift in Großbuchstaben "DEMENTIA"

Immer mehr Menschen in Deutschland leiden im Alter unter Demenz. In Deutschland sind um rund 1,7 Millionen von Demenz betroffen. Am Anfang fängt es mit einer leichten Vergesslichkeit an. Das Denkvermögen nimmt ab, die Kommunikation fehlt immer schwerer es werden Worte nicht mehr gefunden. Das Logische Denken und zusammenhänge werden immer weniger erkannt. Meistens sind Menschen im älteren Alter davon betroffen, so sind es oft über 80-Jährige.

Viele Angehörige fühlen sich überfordert und wissen nicht wie Sie damit umgehen können. Was kann ich als erstes tun? Als erstes ist es wichtig bei einem Arzt die Ursache für die Demenz herauszufinden. Der Hausarzt kann dann einen zu einem Facharzt überweisen, falls eine Demenz vorliegt. 

Wie kann ich tun gegen die Demenz?

   1. Medikamente

Der Arzt kann Medikamente verschreiben, dieses können zwar heutzutage die Krankheit nicht heilen. Jedoch können Sie die Krankheit hinauszögern, umso die geistige Fähigkeit und die Selbständigkeit bei leichter und mittelschwerer Demenz länger erhalten zu können.

   2. Nicht Isolieren

Es ist wichtig das der Angehörige sich nicht von der Familie, Freunden und Bekannten isoliert wegen der Demenz. Zudem sollte er auch über seine Erkrankung sprechen, dass er deswegen alles langsamer aufnimmt und auch vergesslicher ist und sein Gedächtnis deshalb beeinträchtigt ist. So bekommt sein Umfeld mehr Verständnis für sein Problem und kann besser auf den Angehörigen eingehen.

   3. Hilfe von ausholen

Bei der Alzheimer-Gesellschaft können Sie sich beraten lassen und über Unterstützungsmöglichkeiten informieren. 4. Essen Sie können für ihren Angehörigen Beispielsweise „Essen auf Rädern“ bestellen für das tägliche Mittagessen.

   5. Eine Pflegegrad beantragen

Wenn ihr Angehöriger unter Demenz leidet können Sie einen Pflegegrad beantragen, umso im Alltag einen ambulanten Pflegedienst zu engagieren der Sie im Alltag mit unterstützt.

    6. Pflegestützpunkt

Sie können in ihrer nähe den Pflegestützpunkt anrufen, dieser kann Sie auch beraten bei der Pflege mit ihren Angehörigen.

    7. Weitere Unterstützungsmöglichkeiten

Die „Nachbarschaftshilfe“ gibt es in vielen Bundesländern, an die Sie sich wenden können. Beispielsweise um den Angehörigen bei Behördengänge zu unterstützen.

    8. Gruppe für Menschen mit Demenz

So bietet die Deutsche Alzheimergesellschaft Gruppen für Menschen mit Demenzerkrankung. Bei denen sich die Mitglieder mit einer beginnenden Demenz einmal die Woche treffen. 

Was kann im Alltag getan werden?

1. Den Tages- und Wochenablauf organisieren durch einen Wochenplan

2. Im Zuhause einen Ort schaffen, bei denen die Gegenstände wie Beispielsweise: Schlüssel, Geldbörse, Brille immer wieder gefunden werden.

3. Falls der Angehörige noch mobil ist und auf die Straße geht, sollte dieser immer die Adresse und Telefonnummer einer Kontaktperson bei sich tragen, auch ein Handy mit GPS -Ortung (evtl. Eine APP mit GPS-Ortung, um in Notfall den Angehörigen schnell zu finden.) um diesen wieder zu finden.

4. Für die Finanzen und Steuer Angelegenheiten eine Unterstützung suchen.

5. Falls der Angehörige kocht sollte für Sicherheitsmaßnahmen gesorgt werden, so dass der Herd sich selbst ausschaltet nach einer gewissen Zeit. Es kann eine Herdüberwachung eingebaut werden die, denn Herd abschaltet nach Ablauf der Zeit, die eingestellt wurde.

6. In der häuslichen Umgebung sollte durch das Sturzrisiko minimiert werden durch beispielsweise rutschfeste Matten in der Badewanne. Was ist noch wichtig für die Zukunft?

   1. Vorsorgevollmacht

Die Vorsorgevollmacht ist wichtig falls der Angehörige nicht mehr selber handeln kann und wichtige Angelegenheiten selber erledigen kann, wie Beispielsweise Finanzielle Angelegenheiten oder medizinische Angelegenheiten. Auch wenn die Person später nicht mehr selber im Zuhause zurechtkommt und ein Pflegeheim besser für Sie wäre, sollte das Aufenthaltsbestimmungsrecht mit in der Vorsorgevollmacht aufgenommen werden.

   2. Patientenverfügung

Die Patientenverfügung ist dafür da, falls selber nicht mehr über die ärztlichen Maßnahmen bestimmt werden kann. Beispielsweise ob alle Lebenserhaltenden Maßnahmen getan werden sollen um einen am Leben zu erhalten.

   3. Betreuungsverfügung

Mit der Betreuungsverfügung kann eine Person oder mehrere bestimmt werden, die als rechtliche Betreuer nach den Betreuungsgesetz handeln, falls dieses notwendig ist.

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In Deutschland sind die Gesundheitsausgaben gestiegen pro Einwohner

Bildinhalt: Mehrere 500, 100, 50, 10 und 5 Euroscheine

Im letzten Jahr waren die Zahlen 387, 2 Milliarden Euro 3,1 Prozent mehr als im Jahr zuvor, wie das Statistische Bundesamt mitgeteilt habe. So wurde 2017 zum ersten Mal die Zahl von einer Milliarde Euro pro Tag überschreitet.

2017 wurden 375,6 Milliarden Euro an Kosten aufgewendet, dieses war ein Steigerung von 4,7 Prozent, wie das Bundesamt jetzt mitgeteilt habe anhand von vorliegenden Ergebnissen. Pro Einwohner würden die Ausgaben 4 544 Euro entsprechen, laut den Angaben.

Für die soziale Pflegeversicherung stiegen die Kosten mit 26,4 Prozent 2017 am größten an, der Grund war das dritte Pflegestärkungsgesetz, das zum 1 Januar 2017 in Kraft getreten ist, so Bundesamt. So haben mehr Demenzerkrankte Leistungen von der Pflegeversicherung erhalten als davor.

Die größten Kosten waren die gesetzliche Krankenversicherung mit 214,2 Milliarden Euro. Mit 15,8 Milliarden Euro haben die öffentlichen Haushalte mehr als 7 Prozent weniger ausgegeben.

Das Bundesamt sagte, so sei einer der Gründe die zurück gehende Ausgaben für Asylbewerberleistungen und Hilfe zur Pflege im Bereich der Sozialhilfe. Von den Arbeitgebern, Arbeitnehmern und staatliche Transfers werden die Gesundheitsausgaben in Deutschland überwiegend die Kosten getragen.

Quelle: dpa

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Mecklenburg-Vorpommern: Kaum noch Fixierungen in Pflegeheimen

Bildinhalt: Eine Frau die auf einem Bett liegt (Das Bild ist in schwarz/weiß fotographiert)

In Pflegeheimen werden weniger als früher Menschen zum eigenen Schutz oder den anderen Menschen fixiert. Katy Hoffmeister, die Justizministerin sagte am 18 März 2019 in Torgelow auf der Fachveranstaltung., dass die Zahl der richterlichen Anordnungen gesunken sei von 1 530 im Jahr 2016 auf 1 356 im Jahr 2017.

Zudem sagte Sie: “Freiheitsentziehende Maßnahmen in der Pflegereduzieren 2.0“. Nur mit einer Genehmigung eines Richters sind Fixierungen möglich. Das Amtsgericht Pasewalk hatte Hoffmeister als Beispiel genannt.

Sie sagte: „In den Pflegeheimen und den betreuten Wohnformen rund um Pasewalk gibt es heute kaum noch Fixierungen“. So werde in einer Einrichtung ganz darauf verzichtet. „Das ist ein großer Erfolg des Amtsgerichts Pasewalk, das die Initiative vor sieben Jahren gestartet hatte.“

Nach einer gemeinsamen anderen Maßnahme suchen die Verfahrenspfleger extra dafür geschult wurden. Umso demente Patienten bei einem Sturz aus dem Bett vor Verletzungen zu sichern. Nach den Worten eines Ministeriumssprecher wäre eine Möglichkeit niedrigere Betten.

Quelle: dpa

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Im Herbst 2019 kommt der neue Pflege-TÜV

Bildinhalt: Einen Transparenten Ball die von beiden Händen festgehalten wird und in dem Ball sind zwei Senioren als kleine schwarze Figuren gemalt, dabei hat einer einen Gehstock

Der neue Pflege-TÜV kommt nach jahrelanger Kritik an dem derzeitigen Pflege-TÜV endlich im Herbst diesen Jahres. Der Pflege-TÜV soll die Qualität der Heime transparenter machen. Durch den neuen Pflege-TÜV sollen die Pflegebedürftigen und ihrer Angehörigen eine aussagekräftige Bewertung für die Heime in Deutschland erhalten. Gernot Kiefer, der Vorstand des GKV-Spitzenverbands sagte: „Am 1. November beginnen in den Pflegeheimen endlich die Prüfungen nach dem neuen Qualitätssystem".

Die neue überarbeitete Prüfung soll eine Aufschlussreichende Darstellung über die Qualität der Pflegeheime erschließen. Die derzeitigen Pflegenoten, die oft kritisiert wurden, sollen abgeschafft werden, durch die kein Vergleich möglich ist, da diese fast immer positiv ausfallen. Für die neue Reform hat das zuständige Gremium Qualitätsausschuss von Krankenkassen und Heimbetreibern. Kiefer sagte: „Bereits im Frühjahr 2020 werden erste Ergebnisse veröffentlicht und bis Ende 2020 soll jedes Heim nach den neuen Regeln geprüft worden sein."

Die neue Transparenz über die Pflegequalität sei ein Fortschritt für die Bewohner und deren Angehörige. "Sie war längst überfällig". Im Sommer letzten Jahres hatten Wissenschaftler unter der Anweisung des Instituts für Pflegewissenschaft an der Universität Bielefeld ein Plan zu einer verbraucher-näheren Bewertung der über 13 000 Pflegeheime und gleichvielen ambulanten Pflegedienste in Deutschland vorgezeigt. Dabei sollen im Fokus stehen der wirkliche Gesundheitszustand der Pflegeheimbewohner, sowie die Angebote der Pflegeeinrichtung und Ausstattung. Es muss noch das Konzept vom Qualitätsausschuss Pflege, der von Bundesregierung gegründet wurde in Richtlinien ausgeführt werden.

In dem Ausschuss sitzen Repräsentanten der Pflegekassen und der Anbieter von Pflegeleistungen. Pflegenotstand gibt es seit 2009. Dabei sei das Ziel das die Angehörigen schnell und unkompliziert ein gutes Pflegeheim oder eine ambulante Pflegestation für pflege-bedürftige Familienmitglieder finden können. Um die 70 Kriterien werden jährlich alle Einrichtungen vom Medizinischen Dienst der Krankenkasse (MDK) mit Schulnoten bewertet. Schnell geeinigt haben sich die Politik, Pflegekassen, Heimbetreiber und Verbraucherschutz das der eingeführte Pflege-TÜV nicht mit Schulnoten geleistet werden könne.

Karl-Josef Laumann, der damalige Pflegebeauftragte sagte: „Es werden bewusst Schwachstellen vertuscht, damit keine Pflegeeinrichtung schlechter dasteht als andere“. So bekommen alle Pflegeheime die Note 1,2 dieses ist für Kritiker ein Dorn im Auge. Bemängelt wurde das vor allem bürokratische Abläufe überprüft wurden und das keine K.-o.- Kriterien dargestellt wurden. Die Deutsche Stiftung Patientenschutz sagte: „Singen eins, Mathe sechs – in der Schule bleiben Sie damit hängen, im Bereich der Pflege erhalten Sie die Durchschnittsnote drei“.

Die Arbeit hatte deswegen im Sommer 2016 der Pflege-Qualitätsausschuss aufgenommen. Daher habe er die Bielefelder Wissenschaftler beauftragt gemeinsam mit Pflegekassen, Vertreter der Pflegebedürftigen, sowie die Einrichtungsträger ein ausgereifteres wissenschaftliches Verfahren zur Qualitätsmessung vorzureichen. 

In Zukunft soll es ein Baukastensystem geben, das mehr Informationen zu Verfügung stellt als bereits zuvor. Ein neues Prüfungsverfahren hatte der Gesetzgeber der Pflegeeinrichtung, -kassen und Kommunen 2015 beauftragt bis März 2017 zu entwickeln. So gab es immer wieder Verschiebungen. Seit letzten Herbst liegen den Krankenkassen und Heimbetreibern Empfehlungen von Wissenschaftlern für einen neuen Pflege-TÜV vor.

Dabei soll zum ersten Mal die Situation in den Heimen realistisch ermittelt werden und für alle ersichtlich dargestellt werden. Bei der Bewertung der medizinischen Pflegequalität sollen jährlich Prüfungen des Medizinischen Dienstes der Krankenkasse (MDK), Selbstangaben sowie Berichte der Heimaufsicht zusammenströmen der jeweiligen Pflegeheime. Klaus Wingenfeld der Bielefelder Pflegewissenschaftler hat für letzteres genaue Gesichtspunkte entwickelt. So werde jeder Bewohner bei der internen Prüfung begutachtet. Veränderungen im Pflegezustand können in Zeitreihen aller Bewohner bemerkt werden.

Wingenfeld sagte: „Es geht künftig etwa darum, wie gut es gelingt, Mobilitätsverlust, Sturzverletzungen, die Entstehung von Druckgeschwüren oder den Einsatz freiheitseinschränkender Maßnahmen zu vermeiden“. Laut dem Konzept sollen die Ergebnisse mit Kategorien versehen werden wie „weit über Durchschnitt“, „etwas über Durchschnitt“, „nah am Durchschnitt“, „etwas unter Durchschnitt“ oder „weit unter Durchschnitt“ ausgewertet werden. Bildliche sollen zudem besonders gute oder schlechte Ergebnisse dargestellt werden.

Beispielsweise soll der Verbraucher Informationen erhalten über die Lebensqualität in der Einrichtung durch das neue Bewertungssystem. Die Einrichtungen sollen Auskunft geben um viele Pflegebedürftige ein Pflegender sich kümmert.

Dabei sollen die bisherigen Pflegenoten noch so lange zu sehen sein, bis dieses durch den neuen Pflege-TÜV ersetzt wurden. In Portalen der gesetzlichen Kranken- und Pflegekassen wie Beispielsweise den „Pflegelotsen“ sollen die Informationen abrufbar sein. Die Infos über die Qualität soll zudem in den Pflegeheimen ausgehängt werden. Quelle: aerzteblatt.de

Quelle: dpa

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So steigen die Renten zum 1. Juli 2019

Bildbeschreibung: Auf dem Bild sind Gelscheine zu sehen, die in einer Hand gehalten werden.

Zum ersten Juli 2019 werden die Rentenbezüge steigen. In Westdeutschland steigt die Rente um 3,18 % und in Ostdeutschland um 3,91 %. In einer Pressemitteilung des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales, teilte der Bundesarbeitsminister Hubertus Heil, folgendes mit: "Auch in diesem Jahr profitieren die Rentnerinnen und Rentner von der guten Lage am Arbeitsmarkt und den Lohnsteigerungen der Vergangenheit in Form von besseren Renten. Auf dem Weg zu gleichen Rentenwerten in Ost und West kommen wir mit der Rentenanpassung 2019 ebenfalls weiter gut voran. Der Rentenwert (Ost) erreicht 96,5 Prozent des Westwerts. Bis spätestens zur Rentenanpassung 2024 wird der aktuelle Rentenwert (Ost) auf 100 Prozent des Westwerts ansteigen.
Insgesamt zeigt sich: Die gesetzliche Rente bleibt die zentrale Säule der Alterssicherung in Deutschland. Um sie weiter zu stärken werden wir eine Grundrente einführen, die ihren Namen auch verdient. Die Grundrente soll Lebensarbeitszeit anerkennen und einen wirksamen Beitrag gegen Altersarmut leisten. Es geht um mehr Respekt vor der Leistung von Menschen, die ihr Leben lang gearbeitet, Kinder erzogen oder Angehörige gepflegt haben und aufgrund zu niedriger Löhne keine angemessene Rente bekommen. Diese Menschen sollen im Alter ordentlich abgesichert sein." 

Grundlage für die Rentenanpassung ist die Lohnentwicklung. Dabei beiträgt die relevante Steigerung in den neuen Bundesländern 2,99 % und in den alten 2,39 %.

Erstmalig wurde die Niveauschutzklausel des RV- Leistungsverbesserungs- und Stabilisierungsgesetz geprüft um sicherzustellen, dass in der Zeit bis zum 1. Juli 2025, das Rentenniveau von 48% nicht unterschritten wird. Das Rentenniveau beschreibt den Verhältniswert aus einer verfügbaren Standardrente und dem verfügbaren Durchschnittsentgelt, ohne Berücksichtigung der darauf entfallenden Steuern. 

Auf Grundlage der Daten ergibt sich die Anhebung des Rentenwertes für Ost auf 31,89 Euro (vorher 30,69 Euro) und für West auf 33,05 Euro (vorher 32,03 Euro). Daraus ergibt sich in den neuen Ländern eine Anpassung von 3,91% und in den alten Ländern von 3,18 %.

Quelle: BMAS

 

 

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Sachsen-Anhalt: IKK gesund Plus startet 3,4 Millionen Euro Projekt

Bildinhalt: Zwei Menschen schütteln sich die Hände

In Sachsen-Anhalt werden zurzeit für Schlaganfall- und Herzinfarktpatienten einfachere Übergänge vom Krankenhaus zur Rehe und bis nach Hause getestet. Ein 3,4 Millionen Euro Projekt habe die IKK gesund plus gestartet, nach eigenen Angaben, dieses werde aus den Innovationsfonds der Krankenkasse gezahlt.

Der Vorstand der IKK gesund plus in Magdeburg sagte, dass es um die übergreifende Versorgung gehe für die Kranken zu verbessern. Hierfür wurde ein Team aus elf Personen aufgestellt mit Patientenkoordinatoren.

Zurzeit würden um die 1 300 Versicherte der Krankenkasse von dem Projekt ein Nutzen haben. So sollen die Koordinatoren sich darum kümmern, dass die Patienten nach einem Reha Aufenthalt ein Termin bei einem Facharzt zügig bekommen für die weitere Behandlung. Auch soll früher geschaut werden welche Hilfsmittel zu Hause von den Betroffenen benötigt werden.

Zudem gehe es auch um Pflegestufen gehe es laut den Angaben. Bisher sein die Patienten häufig alleine mit Organisation. Michael Sailer, der ärztliche Direktor des Neurologischen Rehabilitationszentrums Magdeburg und der Median Klinik Flechtingen sagte: “Wir verlieren keine Zeit und sparen Geld, wenn es gut gemacht ist.“ Für die Patienten gehe es um die optimalste Versorgung.

Quelle: dpa

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