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Du bist behindert? Lügner!

Was fällt uns an dem Bild von diesem Artikel auf? Genau, wir sehen zwei Pärchen, jedes für sich auf einer Bank sitzen, etwa gleichen Alters und vermutlich auch sozial in einer ähnlichen Lage. Doch da ist etwas, was keiner sieht. Ein Problem, welches für viele zur Barriere wird, sogar dafür sorgt, dass sie sich gesellschaftlich lieber isolieren.
Einer der Menschen ist nämlich pflegebedürftig. 

In unserer Gesellschaft gibt es ein Phänomen, das wohl weniger gesellschaftlich zu sehen ist, als in der Tatsache, dass wir meinen alles was ist, muss man auch sehen. Es war ein Kommentar, den ich neulich mitbekam und der mich nicht nur nachdenklich machte, sondern mich inspirierte das Thema etwas genauer zu untersuchen. Ein Kommentar, wo jemand meinte "ein pflegebedürftiger braucht ja auch nicht mehr auf die Straße". So eine Aussage ist schon sehr schockierend. In der Tat scheint es aber so zu sein, dass viele Menschen immer noch der Meinung sind, Pflege, Behinderung ist etwas zum anfassen. Etwas was nur im "Alter" einen treffen kann. Dabei gibt es viele pflegebedürftige Menschen, die neben uns stehen können und deren Bedürftigkeit keiner bemerkt. Das sie dabei von jemanden begleitet werden, der eben nicht die Rolle eines Partners spielt, sondern vielleicht die Rolle einer Betreuung hat.

Genau aus diesem Grunde sind viele erkrankte Menschen in unserer Gesellschaft nicht erkennbar, was deren notwendige Integration und Inklusion nicht gerade leichter macht, zumal nicht jeder sich gleich als "behindert" oder "pflegebedürftig" ausgeben möchte. 

Wollen betroffene aber eine volle Integration, ist dieses "Outing" manchmal erforderlich. Als Dankbarkeit für die eigene Offenheit, erntet die betroffene Person nicht selten Kommentare wie "Echt, sieht man ja gar nicht "oder "Ich dachte die Person ist ganz gesund" .... 

Solche Kommentare sollten für unsere Gesellschaft ein Warnsignal sein, zeigen sie doch häufig das eingangs erwähnte. Krank nur, wenn man es sieht ...
Vielleicht nehmen wir in unserer Gesellschaft viele Dinge als selbstverständlich ohne diese zu hinterfragen. Für betroffene ist es dabei um so schwerer, denn ein ewiges "sich erklären" macht die Problematik für viele nicht einfacher und führt in Extremfällen sogar zur sozialen Isolation. Damit es nicht soweit kommt, ist es für betroffene wichtig zu lernen, mit der eigenen Krankheit umzugehen. Beratung und Selbsthilfegruppen, können hier manchmal unterstützend mitwirken.

In der Gesellschaft hingegen, kann dem nur durch Aufklärung entgegengewirkt werden. Nicht jeder der krank ist, will darüber reden. Nicht jeder, der körperlich gesund scheint, muss dieses auch sein. Mitleid oder Ablehnung sind hier keine Lösung, sondern einfach nur Respekt und Akzeptanz.

 

Rentenlücke für junge Menschen ...

Schon heute ist jedem bewusst, die Altersrente wird bei vielen Menschen zur Altersarmut führen. Dabei sind Menschen "älterer Generation" davon weniger bedroht, als junge Menschen. Eine wirkliche Prognose abzugeben ist nicht einfach, darum wird jede Aussage zu diesem Thema, zu einem Zahlenspiel. Aber warum sind es gerade die jungen Menschen, für die eine Rentenlücke aufklafft? 

Beobachten wir dazu einmal die Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt. Zunehmend kommt es zu Unterbrechungen im Arbeitsleben. Der Niedriglohnsektor weist mit unsicheren Beschäftigungsverhältnissen auch nicht gerade die Sicherheit für eine stabile Altersversorgung auf. Die fallenden Lohnkosten, bringen zunehmend weniger Geld in die Rentenkasse. Zudem lässt die Bereitschaft für eigene Kinder immer mehr nach. Die Zahl der Single Haushalte steigt. Gründe sind hier oft der eigene Job, der gar keine Zeit mehr lässt, um Familie attraktiv und verantwortungsbewusst entstehen zu lassen.

Als Geringverdiener mit etwa 1100 Euro, bekommen im Ruhestand zwar den Berechnungen zufolge etwa 70% also etwa 770 Euro, liegen damit aber unterhalb der offiziellen Armutsgrenze. Laut einer Studie der Bertelsmann - Stiftung, droht 2036 jedem fünften die Altersarmmut.

Wie viel jemand aber zum Erhalt seines Lebensstandards im Alter benötigt, hängt oft von der Lebenssituation ab. Dinge wie Lebenshaltungskosten, Miete und Energiekosten, lassen sich heute in keiner der Berechnungen berücksichtigen. Wir reden also bei allen Berechnungen von Zahlenspielen. Manchmal gewinnt man daraus den Eindruck, dass bei diesen Zahlenspielen der clevere Versicherungsvertreter 

redet um eine Versicherung zum Schutze der Altersversorgung abzuschließen. Doch selbst hier weiß keiner, wie sich der Finanzmarkt entwickelt und ob diese Zusatzversicherungen wirklich alle Risiken abdecken kann. Zudem sind für viele Geringverdiener solche Versicherungen gar nicht finanzierbar, da Geringverdiener bereits mit dem bestehenden Einkommen knapp haushalten müssen. Was davon übrig bleibt, ist ein Geringverdiener, ohne Chance sich fürs Alter absichern zu können. 

Wer dann aber doch das Geld zu einer Zusatzversicherung hat, dort hinein investiert, bekommt keine 100% Garantie, dass diese Zusatzversicherung vor allem schützt und den zu versichernden dann auch das Erwartete wieder gibt.

Somit bleibt Rente ein Risiko, welches nur schwer einzuschätzen ist. Das viele Menschen bei solchen Perspektiven mit Frust reagieren ist verständlich. Gerade wenn in den Medien zu lesen ist, wo wieder Gelder hineininvestiert wird. Investitionen die keine direkte Auswirkung auf den einzelnen Bundesbürger haben, verwundert einen der zunehmende Frust nicht. Wir dürfen aber nicht vergessen, dass gerade bei Renten, eine Finanzierung mit Nachhaltigkeit notwendig ist. Es nützt nur wenig, mal ein paar Milliarden in die Rentenkasse einfließen zu lassen, dann damit ein paar Rentner "glücklich" zu machen, wenn dann dieses Geld in ein paar Jahren aufgebraucht ist. Ein gutes Rentensystem muss Konstrukte schaffen, die eine nachhaltige Finanzierung auf 50 Jahre sicher stellt.

Gerade bei dem Rentenpacket der SPD ist zu erkennen, wie Gerechtigkeit funktioniert - gar nicht -. Aber die SPD hat sich hier wieder clever der Verantwortung entzogen, indem man sich vor dem Inkrafttreten einfach in die Oppositionsrolle bewegt, anstatt für die nächsten 4 Jahre für das Handeln in der Vergangenheit, Verantwortung zu zeigen.

Somit wird das Thema Rente und deren Finanzierbarkeit uns wohl noch viele Jahre beschäftigen, wenn nicht sogar eine "never ending Storry" sein.

 

Das Bundesteilhabegesetz (BTHG)

Was ist das das Bundesteilhabegesetz?

Das Bundesteilhabegesetz ist von der Bundesregierung eines der größten Vorhaben. Frau Andreas Nahles von der SPD hat dieses gesetzt gemacht. Das Ziel ist es die Lebenssituation von Menschen mit Behinderung zu verbessern, damit Sie mehr an der Gesellschaft teilhaben können. Das Bundesteilhabegesetz wurde Ende 2016 verabschiedet.

Was sind diese Verbesserungen?

Mehr Wahlmöglichkeiten Beispielsweise: 

  • Wie sie und wo Sie leben selbst zu bestimmen,
  • mehr finanzielle Freiheiten, größere Mitbestimmungen

Das Bundesteilhabegesetz enthält verschiedene Hilfe-Arten. Diese werden unterschieden durch eine klare Trennung. Damit jeder behinderte Mensch genau die Leistung bekommt die er benötigt.

Es werden folgende Hilfe-Arten unterschieden? 

Persönliche Unterstützung.

  • Beispielsweise durch einen Assistenten,
  • Die Unterstützung zum Lebens-Unterhalt beispielsweise Geld für Wohnen und zum Essen.

Durch die spezielle Eingliederungshilfe wird genau geschaut, was für Hilfe gebraucht wird. Durch die Unterstützung können Menschen mit einer Behinderung ihr Leben selber gestalten.

Beispielsweise beim Wohnen. Oder auch ob Sie alleine oder in einer Wohn-Gemeinschaft oder in einer Einrichtung leben möchten. Auch das Finanzielle soll sich dadurch verbessern. Bisher war es so, dass die Eingliederungshilfe nur bezahlt wurden ist, wenn die Person nur wenig Einkommen hat und wenn die Person weniger als 2.6000 Euro Vermögen hat.

Dieses Jahr 2017 ist es so, dass jeder bis zu 260 Euro mehr verdienen darf. Die Vermögensgrenze liegt nun bei 25.0000 Euro.

Auch die Sozialhilfe spielt eine wichtige Rolle. Ab dem 1.April 2017 darf eine Person mit einer Behinderung mehr Vermögen besitzen als vorher. Bisher galt es, dass wenn man Sozialhilfe benötigt dann darf man nur ein Vermögen von unter 2.600 Euro besitzen, wenn man darüber liegt erhält man keine Sozialhilfe. Dieses hat sich nun geändert und von nun an darf man ein Vermögen bis zu 5.000 Euro haben um weiterhin Sozialhilfe zu erhalten. 

 

Menschen mit Behinderung die in Werkstätten arbeiten und wenig Geld verdienen, können eine Grundsicherung beantragen. Die Höhe der Grundsicherung hängt von dem ab, was man in der Werkstatt verdient. Dieses hat sich ein wenig verändert, durch das neue Bundesteilhabegesetz bekommt, ab sofort jeder ungefähr 26 Euro mehr im Monat. Auch das Förderungsgeld für Menschen die in einer Behindertenwerkstatt arbeiten wird angehoben. Von 26 Euro auf 52 Euro im Monat.

Für eine bessere Teilhabe im Arbeits-Leben unterstützt das neue Gesetz auch hier. Dadurch gibt es mehr Möglichkeiten für Menschen mit einer Behinderung leichter eine Arbeitsstelle zu bekommen. Es wird der Arbeitsmarkt für behinderte Menschen vergrößert, dadurch gibt es außer Werkstätten noch andere Anbieter, bei denen Menschen mit Behinderung nun arbeiten können. Die Angebote richten sich an die Person was Sie kann und braucht, damit diese besser intergiert wird in die Arbeitswelt.

Durch das neue Bundesteilhabegesetz wird auch die Soziale Teilhabe gestärkt. Hier gibt es nun eine Veränderungen bei den verschiedenen Voraussetzungen, ab wann eine Person Unterstützung bekommt.

Beispielsweise für Eltern gibt es einen Eltern-Assistenz. Dadurch bekommen Eltern mit Behinderung Unterstützung bei der Betreuung und Versorgung von ihren Kindern. Es gibt von nun an auch Frauen-Beauftragte. Die Schwerbehinderten Vertretung soll von nun an mehr Zeit haben, für Ihre Aufgaben. Auch in den Unternehmen hat der Schwerbehindert nun mehr Rechte. Beispielsweise in Werkstatt-Räten Beispielsweise: beim Mitsprache-Recht und bei der Berechnung des Lohnes wie dieser sich auseinandersetzt.

Zukunft wird der Bund bei der Finanzierung der Teilhabeleistung sich beteiligen. Es war auch so dass es vom Wohnort abhing welche Eingliederungshilfen der Antragsgeller bekommen hat. Mit dem neuen Bundesteilhabegesetz will man dieses nun bundesweit vereinheitlichen und modernisieren. Dadurch wird eine neue Wahlfreiheit in allen Lebensbereichen ermöglicht.

Das Bundesteilhabegesetz umfasst um die 100 Seiten, wer will kann es sich hier genauer anschauen Bundesteilhabegesetz

Flugsportverband lädt Menschen mit Behinderung ein

Seit 1990 engagiert sich der Flugsport-Club Würzburg (FSCW) für Menschen mit Behinderung. In Zusammenarbeit mit dem VdK-Kreisverband Würzburg. Durch die Bereitschaft Rottendorf des Bayerischen Rote Kreuzes, findet alle zwei Jahre für Menschen mit einer Behinderung am Flugplatz Schenkenturm ein Event statt.

Hier sind die Veranstaltungen vom FSCW.

Bei diesen dürfen alle einmal abheben in die Lüfte. Viele freuen sich auf dieses Event doch letztes Jahr 2016 hatte es aufgrund der schlechten Wetterlage nicht geklappt. Dieses Jahr 2017 wurde es nachgeholt. Der VdK will mit solchen Veranstaltungen die Menschen an der Gesellschaft mehr teilhaben lassen.

Viele sind sehr Flugbegeistert und auf der Veranstaltung wurden, den kleinen Gästen alles ganz genau erklärt. Beispielsweise: Warum ein Flugzeug überhaupt fliegen kann und wie es sich in der Luft verhält. Dieses ist auch eine wichtige Veranstaltung um aus der Isolation rauszukommen, sowie anderen neue Dinge kennenzulernen. Die Veranstaltung trägt auch dazu bei das Menschen mit einer Behinderung nicht ausgeschlossen werden von unserer Gesellschaft, sondern integriert.

Wo finde ich den FSCW

Pflegebedürftig pflege Daheim oder Heim?

"Einen alten Baum sollte man nie verpflanzen". Sicherlich kennen viele Menschen diesen Spruch. Da ist es nicht ungewöhnlich, dass Menschen die pflegebedürftig werden, in ihrem gewohnten Umfeld wohnen bleiben wollen. Die Angehörigen stehen dann vor der großen Aufgabe zu entscheiden. Kann die Mutter, der Vater oder gar der Ehepartner noch in den eigenen vier Wänden gepflegt werden?

Nicht selten spielt hier für viele Angehörige auch ein emotionaler Punkt eine wichtige Rolle. Viele Angehörige haben Schuldgefühle gegenüber denjenigen der pflegebedürftig wird. Dabei kommt es in der Fragestellung schnell zur psychischen Überforderung. Hier sollte man sich am besten mit der gesamten Familie beraten und sich offen aussprechen. Wenn möglich, sollte in solche Gespräche auch der zu pflegende Angehörige mit eingebunden werden, denn schließlich geht es um seine Interessen und sein Wohl. Ratsam ist es dabei auch, sich mit Pflegeberatungsstellen auszutauschen. Dort kann man viele Ratschläge und Tipps holen, den Pflege bedeutet auch immer einen persönlichen und familiären Einschnitt. Wenn man die Pflege annimmt muss man beachten, dass sich die Rollen in der Familie komplett verschieben können. Der Ehepartner der immer alles Finanzielle geregelt hat, ist nun abhängig vom anderen. Die Eltern sind nun beispielsweise abhängig von den Kindern. Nicht selten führt so eine Situation die Familie in die Krise.

Um so wichtiger ist es, dass in einer Familie alle Mitglieder die Entscheidung mit tragen, wie und in welcher Form die zu pflegende Person gepflegt werden soll.

 

Pflege ist nicht leicht, man geht nicht einfach nach Hause wie von der Arbeit und hat Freizeit. Sie kostet nerven und ist anstrengend. Wenn in der Familie gesagt wird, "ich helfe dir auch mal, wenn du eine Auszeit brauchst" ist das sicherlich eine Aussage, die in der Entscheidung zur Pflegeart eine große Rolle spielt, aber nicht selten verklingen solche Worte auch und der pflegende Angehörige steht am Ende dann doch wieder alleine da. Möchte man jemanden mit mehreren Angehörigen pflegen, hilft ein "Pflegeplan", der schon von Beginn an regelt, wer in der Familie, wann für die Pflege zuständig ist. Damit lassen sich viele mögliche Streitigkeiten vermeiden. 

Die meisten Pflegebedürftigen Eltern ziehen zu ihren Kindern oder in deren Nähe. Dadurch fühlen sie sich sicherer, sie können im Notfall einfach "rufen" oder anrufen. Noch ein wichtiger Grund ist, die eigene Familie ist in der Nähe und der Pflegende kann mit Unterstützung rechnen. Der Enkel kann vorbeikommen und Zeit mit Oma und Opa verbringen.

Bei allen sozialen Fragen, darf man den finanziellen Aspekt einer Pflege nicht vergessen. Pflege kostet Geld und die Pflegeversicherung ist eigentlich nur eine "Teilversicherung". Wird Pflege zu teuer, ist nicht selten der Gang zum Sozialamt erforderlich, oder gar die eigene Immobilie ist nicht mehr haltbar und muss verkauft werden. Daher ist es ganz wichtig, sich vorher professionell beraten zu lassen. Bei den Pflegestützpunkten, Krankenkasse, Pflegekasse und bei den Ärzten.

Die Pflege geht uns alle an

Der Alltag in vielen Pflegeheimen ist es das die Pflegenden ruhiggestellt werden und abgeschoben- statt liebevoll gepflegt. Viele Pfleger sind selber Opfer, Sie arbeiten an der Grenze ihrer Belastbarkeit. Häufig müssen zwei Pflegekräfte rund 25 Bewohner versorgen. Medikamente zusammenstellen, Essen verteilen, waschen und das im Minutentakt.

Es wird nicht funktionieren, immer nur in der Pflege zu sparen. Durch zu wenig Pflegekräfte und die dadurch entstehende Überarbeitung. Haben wir ein System in dem der Mensch, nicht mehr Mensch ist. Dieses hat auch damals in der Wahlarena am 11.09.2017 Alexander Jorde gesagt: "Es gibt Menschen, die liegen stundenlang in ihren Ausscheidungen.» Dieser Zustand sei nicht haltbar. (siehe auch unseren Artikel "Pflege am Limit")

Tut der Staat genug gegen den Pflegenotstand? 

 

Es steht auch im Grundgesetz die Würde des Menschen ist unantastbar. Doch bis heute hat sich nichts geändert. Dazu kommt noch in Deutschland, dass der Beruf als Altenpfleger nicht attraktiv genug ist. Einerseits wegen den Arbeitsbedingungen und andererseits wegen der Bezahlung. Die Arbeit des Altenpflegers wird nicht entsprechend bezahlt. Wir können dieses aber nicht generell sagen. Das die Pflegefachkräfte unterbezahlt werden, denn in der Krankenpflege bekommt eine Fachkraft nach Tarif ca. 3000 Euro brutto.

Es stellt sich die Frage kann denn die Pflege besser werden?

Es ist schwierig. Die Politik muss ihr Versprechen einhalten und die Pflege zur Chefsache machen. Die Pflege ist auch ein Ausdruck unsere Gesellschaft. Wie wir miteinander umgehen und uns um andere kümmern, wenn Sie im Alltag nicht mehr alleine zurechtkommen.

Natürlich ist es nicht leicht, denn die Pflegeberufe belasten das Pflegepersonal auch psychisch und auf physischer sehr. Hinzu kommt noch die geringe Bezahlung. Es darf nicht nur eine Frage des Geldes sein, sondern an erster Stelle muss der Mensch stehen. Heute hat man aber immer noch den Eindruck, dass die Würde des Menschen in der Pflege keine Rolle mehr spielt. Nimmt man die Politiker ernst, so wollen alle etwas tun. Doch was heißt das am Ende? Das "neue" Gesetz zur Reform der Pflegeberufe soll erst zum 1.1.2020 in kraft treten, Danach vergehen wieder viele Jahre in denen deren Wirksamkeit bewertet wird. Für viele entsteht daraus eher der Eindruck, dass zwar gehandelt werden muss, aber es noch sehr lange dauern wird, bis die Ideen der Politiker wirklich Wirkung zeigen. Doch dabei sollte allen klar sein: Wir müssen jetzt handeln, bevor es zu spät ist. 

Behinderte Menschen werden in der Arbeitswelt schlechter gestellt

Es fängt schon mit dem Mobbing durch Kollegen an und dann kommt noch die fehlende Barrierefreiheit. Meistens folgen keine Einladungen zu Bewerbungsgesprächen. Der neue Bericht der Antidiskriminierungsstelle des Bundes vom 29.06.2017 zeigt dieses auf. Im öffentlichen Dienst ist es genauso, obwohl es dort spezielle Regeln gibt.

Im Jahr 2016 hat die Regierung mehr als 720 Beschwerden von behinderten Arbeitnehmern bekommen. Im Arbeitsmarkt werden behinderte Menschen benachteiligt und Sie fürchten sehr oft um ihren Job. Laut Bericht wird ebenso beklagt über Mobbing von Kollegen und eine nicht behindertengerechte Ausstattung der Arbeitsplätze bemängelt.

In der Privatwirtschaft existieren noch viele Hindernisse für Menschen mit einer Behinderung. Frau Benetele, die Beauftragte der Bundesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen, fordert eine zügigere Umsetzung für das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG), damit die Menschen mit Behinderung nicht schlechter gestellt werden. Dieses soll intensiver angewendet werden und so Beispielsweise Rampen, verbreiterte Türen eingebaut, sowie Schilder in Blindenschrift, für einen barrierefreien Zugang auf der Arbeit, zum Einsatz kommen. Im öffentlichen Dienst müssen Bewerber mit einer schweren Behinderung zum Vorstellungsgespräch eingeladen werden. Nur wenn sie die Fachlichen Qualifikationen nicht mitbringen, können sie für ein Vorstellungsgespräch Abgelehnt werden (siehe auch unseren Beitrag Schwerbehinderung verheimlichen?). 

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Der Weltweit erste Wasserpark für Menschen mit Behinderung in San Antonio, Texas

Die Geschichte zu dem Wasserpark ist sehr bewegend. Gordon Hartman wollte das seine Tochter Morgan einen Ort hat, wo Sie sich wohlfühlt und nicht ausgeschlossen ist. Im Urlaub wollten die Kinder mit seiner behinderten Tochter Morgan nicht spielen.

Gordon Hartmann kam die Idee, eine Welt für seine Tochter zu bauen. Morgan war zu dem Zeitpunkt elf Jahre alt, aber Sie ist auf dem intellektuellen Stand einer Fünfjährigen. Deshalb verkaufte Hartman 2005 sein erfolgreiches Bauunternehmen und gründete mit seiner Frau Maggi, eine Fondation. Die Stiftung soll Menschen mit Behinderung helfen. Im April 2010 eröffnete Morgan's Wonderland ein Freizeitpark, dieser wurde mittlerweile, seit der Eröffnung, von über eine Million Menschen aus mehr als 65 Ländern besucht.

Der Freizeitpark wurde speziell so gebaut, dass dabei besonders auf die Bedürfnisse von Menschen mit Behinderung eingegangen wurde. Dieses Konzept kam so gut an, dass neben dem Freizeitpark, dieses Jahr ein Wasserpark eröffnet hat. Der Wasserpark "Morgan's Inspiration Island" bietet befahrbare Regenduschen, ein siebenstöckigen Spiel-Leuchtrum und fünf Wasserspiel-Anlagen. Damit die Gäste sich sicher und wohl fühlen ist die Umgebung nicht zu überfüllt und laut. Speziell für die Kinder gibt ein „GPS Adventure Band“ mit dem die Kinder jederzeit im Wasserpark auffindbar sind.

Die „Morgan's Inspiration Island" hat ein Ziel: Personen mit physischen oder kognitiven Bedürfnissen sollten einen Ort vorfinden, an dem sie einfach spielen und sich wohlfühlen können.

Die beiden Parks haben insgesamt 25 Attraktionen

  • Karussell,
  • Welcome Center,
  • Die sensorische Village,
  • Schmetterling-Spielplatz,
  • Starlight-Amphitheater,
  • Offroad- Abenteuer-Fahrt,
  • Taking Flight Bronze Skulptur,
  • Kai, Zu Fuß und Rollen Weg,
  • Pirateninsel Spielplatz,
  • Picknick-Platz, Wasserwerk,
  • Musik-Garten, Sand Circle,
  • Wunderland-Express und Depot,
  • Auf der ganzen Welt,
  • Wirbelnde Wunder,
  • Rollstuhl-Schaukel

Das Wasser in "Morgan's Inspirations Island" ist zum Teil beheizt. Damit soll auch jenen ein Ort geboten werden, der es Personen mit Muskelproblemen ermöglicht, Spaß ohne Einschränkungen zu genießen. Gerade Menschen mit Muskelerkrankungen erleiden im kalten Wasser oft Schmerzen.

Bei der Benutzung der Wasserbecken gibt es spezielle Rollstühle die für jeden bereitgestellt werden. Damit diese wassertauglich sind, arbeiten die Rollstühle mit Druckluft anstatt mit Batterien. Es soll keiner mit seiner Behinderung eingeschränkt werden. Gordon Hartmann konzentriert sich auf Inklusion von Menschen mit Behinderung und bietet ihnen Möglichkeiten, die vorher nicht möglich waren.

Preise:

Morgan's Wonderland Besondere Bedürfnissen - frei Kinder bis 2 Jahre - frei Kinder im Alter von 3-17 - $ 11,00 Erwachsenen im Alter von 18-61 - $ 17,00 mit gültigen Ausweis - $ 11,00 militärischen Senioren 62 + $ 11,00 •

Morgan's Wonderland mit Morgan's Inspiration Island • Preise • Besondere Bedürfnissen - frei Kinder bis 2 Jahre - frei Kinder im Alter von 3-17 - 21,00 $ Erwachsenen im Alter von 18-61 - $ 27,00 militärische mit gültigen Ausweis - 21,00 $ Senioren 62 + $ 21,00

hier finden Sie nochmal alles zu den Eintrittspreisen

Wo finde ich die beiden Parks: Googlemaps von den beiden Parks

Internetseite Morgan's Wonderland

 

 

 

Gleiches Recht auf eine Kita-Platz für Kinder mit Behinderung

Die Kinder mit Behinderung sollen in Zukunft das gleiche Recht auf einen Kita-Platz haben, wie andere Kinder. Bisher können Kitas Kinder abweisen, wenn die räumlichen und personellen Voraussetzungen nicht erfüllt sind. In Zukunft soll diese nur noch möglich sein, wenn dabei zu hohe unverhältnismäßige Kosten entstehen. 

Beispielsweise, wenn extra ein Fahrstuhl oder der Umbau eines Treppenhauses vorgenommen werden muss. Dabei gelten die Anforderungen an das Personal als niederschwellig. Eine Erzieherin muss nur die halbjährige heilpädagogische Zusatzqualifikation begonnen haben.

 

Die sächsische Regierung hat 2015, um die UN-Behindertenrechtskonvention umzusetzen, im Koalitionsvertrag die Einführung eines Inklusionsgesetz beschlossen. Bisher ist jedoch nichts passiert. Da nun die Zeit drängt und in zwei Jahren die Amtsperiode endet, wagt man nun den Vorstoß mit seinem eigenen Papier. 

 

Deshalb werden für betroffene, verbindliche Regeln benötigt. Das Gesetz soll Eltern und Kindern mit Behinderung in den Vordergrund rücken. Das Ziel sind gleiche Lebensbedingungen, eine gleichberechtigt und selbst bestimmte Teilhabe, sowie eine umfassende Barrierefreiheit für Menschen mit Behinderung.  

 In Berlin zum Beispiel haben Kinder mit einer Behinderung einen Rechtsanspruch auf eine Kita-Platz- unabhängig von der Art und Schwere ihrer Behinderung. Dieses findet sich auch im § 6 Kindertagesförderungsgesetz wieder. Auch in Hamburg werden Kinder mit Behinderung gefördert mehr dazu Frühförderung in der Kita in Hamburg.

An diesen Beispielen ist zu erkennen, dass in Deutschland es immer noch nicht gelungen ist, solche wichtigen Themen auf Bundesebene zu regeln, sondern innerhalb des Landes eine ungleiche Behandlung, aufgrund von Landesgesetzen, statt findet. Natürlich muss man sich fragen, in wie weit sich das mit geltendem Recht vereinbaren lässt. Gerade weil die Deutsche, als auch europäische Rechtsprechung, eine Gleichbehandlung aller vorsieht.

Da viele Eltern von dem Thema betroffen sind, würden wir uns über Kommentare zu dem Thema freuen.

 

Pflegeausbildung in Regensburg

Im Regensburger Bezirksklinikum haben 24 neue Schüler eine Ausbildung zum Krankenpflegehelfer begonnen.

Die Pflege braucht dringend junge Menschen. In Regensburg wird unter dem Motto „Pflege hat Zukunft“ – für die Berufsschule am Bezirksklinikum mit Pflegeberufe geworben. Damit die Berufsschule attraktiver ist wurde das Angebot erweitert, das heißt es wird nun zusätzlich die Ausbildung zum Krankenpflegehelfer angeboten. 

Jetzt können Bewerber mit einem Hauptschulabschluss eine Ausbildung als Krankenpfleger ausüben. Die Ausbildungsdauer ist nur ein Jahr, statt normalerweise 3 Jahre. Am Ende der Ausbildung ist man ein staatlich geprüfter Krankenpflegefachhelfer. Seit dem 12. September 2017 nehmen 24 SchülerIn dieses Angebot war.

 

Das Bezirksklinikum hat vor zwei Jahren eine Vorschulklasse geschaffen. In neun Monaten lernen die Schüler dort den Beruf des Krankenpfleger kennen. Der Kurs vermittelt grundlegende Dinge: Deutschunterricht mit Fokus auf medizinische Fachbegriffe, Leben und Kultur in Deutschland, Kommunikation mit Patienten, EDV  und Mathematik. Während den verschiedene Praktika können die Schüler dann auch echte Krankenhausumgebung kennenlernen. Letztes Jahr 2016 haben acht von neun Schülern die Qualifikation für die Ausbildung zum Krankenpfleger bekommen. 

Die Kosten für die die Vorschule teilen sich das Jobcenter und die Arbeitsagentur in Regensburg. Durch die drei Wege in den Beruf- dreijährige oder einjährige Ausbildung und Vorschule- wird der Zugang zum Krankenpfleger einfacher und attraktiver.

Fliegen mit einer Behinderung

Wer mit einem Flugzeug fliegen will und eine eingeschränkte Mobilität hat, kann Problemlos seinen Rollstuhl mitnehmen. Vor der Flugreise sollte man den Flughafen informieren, denn jeder Flughafen ist Individuell und benötigt einen gewissen Vorlauf. Es werden extra Mitarbeiter zur Seite gestellt die sich um die Betreuung kümmern.

Eine der vorbereitenden Maßnahmen seitens des Flughafens, kann eine bevorzugte Parkposition des Flugzeuges sein, die einen besseren Zugang für Rollstuhlfahrer gewährleistet. Medizinische Geräte sollte man, wenn es möglich ist nicht, zur Vermeidung von Schäden, als Handgepäck aufgeben.

Es gibt von der Europäischen Union eine EU-Verordnung über die Rechte von behinderten Menschen bei Flugreisen „Guidlines to improve an facilitate the application of Regulation“(1107/2006). Zu beachten ist dabei aber das es Sollvorschriften sind und jeder Flughafen anders handeln kann.

Wenn man sich aber nur auf Deutsche Flughäfen bewegt, bei beginn und ende des Fluges, kann man sich auch auf das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetzt berufen. Dieses definiert ganz klare Rechtsansprüche.

 

Wie geht man am besten vor?

Es gibt für die verschiedenen Behinderungsarten „Betreuungscodes“. Diese gibt man am besten bei der Buchung gleich mit an. Somit kann sich die Fluggesellschaft individuell auf den Fluggast einstellen und besser alles vorbereiten. Hier finden sie die Betreuungscodes 

Was gibt es noch zu beachten?

Bei Elektrorollstühlen mit Trockenbatterien müssen die Kabelanschlüsse von der Batterie abgeklemmt und die Batteriepole isoliert sein. Die Batterie ist fest auf dem Rollstuhl zu befestigen. Wenn der Elektrorollstuhl eine Nassbatterie hat wird dieser aus Sicherheitsgründen nicht befördert. Bei der Beförderung sollte man vorab die Maße vom Rollstuhl angeben, damit am Flughafen alles reibungsloser abläuft. Der Rollstuhl wird kostenlos transportiert und wird nicht als Gepäck angerechnet.

Der Rollstuhl wird nur in Ausnahmefällen in der Kabine mit untergebracht. Ansonsten im normalen Frachtraum. Wenn man in der Mobilität eingeschränkt ist, dann darf man aus Sicherheitsgründen nicht am Notausgang und auch nicht auf einen Sitz am Gang sitzen. Falls die Mitarbeiter diese Vorschrift missachten, dann sollte man Sie freundlich darauf hinweisen und sagen das man nicht am Gang sitzen darf. Die Board Toilette ist selten für behinderte Menschen vergrößert. Auf Langstreckenflügen gibt es meistens einen Bordrollstuhl. Dieser ist extra auf die Gangabmessung zugeschnitten.

Beim Check-in sollte man gleich Bescheid sagen, dass man für den langen Flug einen Bordrollstuhl benötigt, um zum WC zu gelangen. Es kann sein, das am Zielflughafen der Rollstuhl erst wieder am Gepäckband ausgehändigt wird. In diesem Fall wird vom Flughafen ein Rollstuhl gestellt, bis man wieder seinen eigenen entgegengenommen hat.

Weitere Information gibt es auch hier bei der Lufthansa und für eventuelle Begleitpersonen gibt es hier Informationen Begleitpersonen und Begleithunde.

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Der Abrechnungsbetrug in der Pflege

Leider ist es so das man in der Pflege ziemlich leicht Betrügen und damit sehr viel Geld verdienen kann. Dieses geht zur lasten derer, die wirklich darauf angewiesen sind. Hierbei werden oft Pflegekassen und Kommunen hintergangen. Durch Steuertricks und Abrechnungsbetrug werden die Kassen betrogen. Alleine im Jahr 2016 sind dadurch 1,8 Millionen Euro an Schaden entstanden. Ohne die mithilfe von Patienten und Angehörigen oder Mitbewerbern sind die Pflegekassen nicht in der Lage den Betrug aufzudecken. Zum Beispiel werden Mitarbeiter beschäftigt die nur auf dem Papier ihr Zeichen setzen um am Monatsende einen Leistungsnachweis zu haben. 

 

Es sind Fälle bekannt, bei denen ältere Menschen auf der Straße angesprochen wurden und man diese fragte,  ob sie Hilfe im Haushalt benötigen. Diese wurde und wird natürlich gerne angenommen und die Menschen wussten/wissen nicht, das Sie benutzt wurden. 

Hierbei geht es um viel Geld. Dadurch das man kaum kontrollieren kann, ob abgerechnete Leistungen erbracht wurden, haben es die Betrüger sehr leicht. Alleine für Arzneimittel sind es ernorme Datensätze die man kontrollieren müsste. Wenn dann noch "Luftrezepte" ausgestellt werden, kommt es zu weiteren Schaden ohne das dieses auffällt.  Selbst Hilfsmittel wie zum Beispiel Kompressionsstrümpfe wurden schon häufig mit den Krankenkassen abgerechnet, aber nie angeschafft. 

 

 

Pflegemesse Rehacare startet Neuheiten für Menschen mit Behinderung

In Düsseldorf findet die Rehacare 2017 vom 04. bis 07. Oktober statt. Mit ihren Rund 760 Aussteller aus 39 Ländern in fünf Messehallen gibt es Hilfsmittel und Dienstleistungen, die das Leben mit Behinderung, bei Pflegebedarf erleichtern. Zu Gast ist Raul Krauthausen bekannt auch aus der Talkshow "Face to Face interviews". Natürlich gibt es auch viele Neuheiten von Lesehilfen aus dem 3D-Drucker bis zu extra langen Stöcken für Kinder mit Sehbehinderung. 

Es gibt auch viele faszinierende und erstaunliche Erfindungen, wie etwa Handschuhe, mit denen schwache Hände wieder Kräftig zupacken können. Die extra langen Stöcke, können kleine Kinder mit einer Sehbehinderung in die Hand nehmen. So das Sie ihren Bewegungsradius erweitern und damit unabhängiger sind von Fremder Hilfe.

Etwas sehr unglaubliches ist das es möglich ist alleine mit den Augen den Rollstuhl zu steuern, dann hochkomplexer Technik.

Auch gibt es spezielle Braille-Tastaturen, so das es für Sehbehinderte möglich ist Tablets und Smartphones zu benutzen ohne Einschränkungen. Jeder kann auch auf der Rehacare von denn Zahlreichen Unternehmen die speziell umgerüsteten behindertengerechten Autos nutzen.

Für dieses gibt es extra einen Teststrecke zur Probefahrt. Für alle die Sport gerne mögen, die können sich Vorort in der Sportarena des Behinderten- und Rehabilitationssportverbandes NRW über Sportmöglichkeiten informieren. Wer verreisen möchte, kann sich bei den Rehacare Reiseveranstalter über Hotels und Tourismus-Verbände informieren.  

 

Engpässe im Arbeitsmarkt Pflege?

In Deutschland ist der Fachkräftemangel besonders in Gesundheits-und Krankenpflege zu verzeichnen. Dieses führt dazu das in der Altenpflege Fachkräfte und Spezialisten in allen Bundesländern nicht vorhanden sind. In keinem Bundesland stehen rechnerisch genug arbeitslose Bewerber zu Verfügung, um damit denn Fachkräftemangel auszugleichen.

Deshalb versucht die Agentur für Arbeit die Pflegefachkräfte im EU-Ausland zu finden. Es herrscht schließlich in einigen EU-Ländern eine hohe Arbeitslosigkeit, besonders bei der Jungend. Bundesweit von ca. 210 000 Azubis im Gesundheits- und Sozialwesen besitzt rund jeder Siebte eine ausländische Staatsangehörigkeit.

Der größte Anteil hat einen türkischen Pass, gefolgt von Bosnien und Herzegowina sowie Polen. Im Gesundheitsbereich stellen die Polen den größten Anteil da, auch die meisten ausländischen Altenpfleger/innen haben einen polnischen Pass. Es wird über ein Abkommen mit Bosnien und Herzegowina, Serbien und den Philippinen zusätzliches Pflegepersonal nach Deutschland geholt. Das Problem ist das Deutschland nicht attraktiv genug ist für ausländisch qualifizierte Arbeitnehmer.

Der Bürokratieaufwand für ausländische Bewerber wird minimiert, damit die Attraktivität steigt für das Arbeiten in Deutschland. Dazu kommt noch das die Tests zur Erkennung für die Sprachkenntnisse unflexibel sind und es Probleme gibt bei der Anerkennung der Qualifikationen in Deutschland. Dadurch sehen die Personalchefs eine andere Lösung. Die Mitarbeiter sollen gefördert werden mit Weiterbildungen. Der Pflegeberuf ist für viele junge Menschen nicht attraktiv genug. Die Vergütung von Pflegeberufe ist leider auch kein Anreiz. Die Gesellschaft muss erkennen das wir motivierte und qualifizierte Pflegekräfte brauchen. Spätestens dann, wenn unsere eigene Generation gepflegt werden muss. Dann werden wir uns daran erinnern.

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Behinderung und ihre Inklusion

Wer behindert ist hat es in Deutschland nicht leicht, denn die Gleichberechtigung schwächelt. Leider ist es so, dass man mit seiner Behinderung noch mehr behindert wird. Durch fehlen von Barrierefreien Zugang zum Beispiel als Rollstuhlfahrer, wenn die Rollstuhlrampen fehlen. Die Politik hat aber auch einiges getan, wie zum Beispiel die Förderung von behinderten Menschen.

Auch in der Wahlarena damals hatte die Bundeskanzlerin Angela Merkel gesagt das es damals keine Förderung gab bei Ihr in der DDR für behinderte Menschen. Somit ist es das Menschen behindert werden, wenn man sie nicht fördert.

 

Angela Merkel sagte noch das in den letzte vier Jahren das Recht der Behinderten man auf vernünftige Füße gestellt hat und einen Rechtsanspruch daraus gemacht hat. Auch die UN-Behindertenkonvention sagt das Recht auf Gleichberechtigung und auch im Bundesteilhabegesetz von 2016, mit den gleichwertigen Lebensverhältnissen für Behinderte gefördert werden sollen.

Es ist so dass durch die fehlenden Hilfsmittel im Alltag die Freiheit eingeschränkt wird und man dadurch noch behindert wird zum Beispiel als Rollstuhlfahrer durch fehlende Rollstuhlrampen. Wenn man überlegt 7,6 Millionen Menschen in Deutschland haben einen Schwerbehindertenausweis, fast Jeder zehnte. Dieses ist nur ein Problem von vielen, natürlich laufen auch viele Dinge sehr gut. Es soll nur mal einen kleinen Anstoß geben was noch verbessert werden sollte. 

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Wie entkomme ich der Isolation?

Wenn ein Angehöriger oder der Partner zum Pflegefall wird ist man in seiner Freizeit eingebunden und hat keine Zeit mehr für soziale Kontakte. Am Anfang der Pflege ist es noch ein schleichender Prozess und man isoliert sich immer mehr von der Außenwelt ab. Viele Pflegende Angehörige merken dieses erst nicht, denn dieses passiert sehr langsam. Der Freundeskreis ist am Anfang noch da, dann wird aber die Pflege immer aufwendiger und man bleibt alleine. 

 

 

 

 

 

 

Daher hier ein paar Tipps: 

  • Freizeit fest einplanen (Am besten wie in der Schule einen Stundenplan)
  • Zeit für sich selber nehmen von Anfang an
  • Man sollte sich professionelle Hilfe suchen (Pflegedienst)
  • Pflegestützpunkte aufsuchen und beraten lassen
  • Online-Gruppen und beraten (Facebook etc...)
  • Mit freunden und Familie offenes Gespräch führen zum entlastend 
  • Wenn man sich mit Freunden trifft die Pflegebedürftige Person mit einbeziehen und vorschlagen das diese mitkommt.  

 

 

Noch einen besonderen Tipp um der Isolation zu entkommen:  

 

Die Woche der Pflegenden Angehörigen organisiert jedes Jahr ein Veranstaltung mit rund 1500 Angehörigen in Berlin. Hier stehen kulturelle Veranstaltungen wie Konzerte oder Theaterabende, die Preisverleihung von zehn Pflegebären- Schmuckstücken, die pflegende Angehörige für Ihre Leistung auszeichnen. Diese ist Ideal um andere kennenzulernen und sich auszutauschen. Für das Wohl der Lieben Zuhause sorgt indes die Fachstelle. Sie organisiert alles das sich gekümmert wird um die Lieben Zuhause. Das Ziel der der Veranstaltung ist es den Angehörigen eine schöne unbeschwerte Zeit zu schenken. Die Veranstaltung geht eine Woche lang. Es soll das Engagement der Angehörigen öffentlich sichtbar machen.

Für alle die Rat suchen gibt es kostenlos die Pflegestützpunkte

Die Pflegestützpunkte sind Anlauf stellen für Pflegebedürftige und deren Angehörigen hier werden Sie beraten von Pflegeberaterinnen und Pflegeberater. Sie informieren nicht nur über die Pflege, sondern begleiten den Hilfesuchenden und geben Ihm praktische Unterstützung.

Wo findet man den Pflegestützpunkt?

In Deutschland befinden sich über 500 Pflegestützpunkte.

Hier finden Sie eine Übersicht:

 Pflegestützpunkte   

Was für Aufgaben hat der Pflegestützpunkt?

Laut GKV haben die Pflegestützpunkte folgende Aufgaben:

  • Aufgabe der Pflegestützpunkte ist es, die Auskunfts- und Beratungsangebote der verschiedenen Sozialleistungsträger rund um die Pflege zu verbessern
  • die wohnortnahen Versorgungs- und Betreuungsangebote
  • die sozialen Hilfs- und Unterstützungsangebote zu koordinieren

Kann jeder den Pflegestützpunkt in Anspruch nehmen?

Den Pflegestützpunkt können Mitglieder der Pflegekassen und ihre Angehörigen in Anspruch nehmen.

Wobei hilft der Pflegestützpunkt einen noch?

Bei allen Formalitäten um er händigt Formulare aus um z.B. Sozialleistungen zu beantragen. Der Versicherte muss denn Antrag selbst ausfüllen, denn die Pflegestützpunkte beraten nur.

Was für Aufgaben gehören nicht zum Pflegestützpunkt?

Bei einen Konflikt mit der Pflegekasse, wenn z.B. die Pflegestufe abgelehnt wird hilft der Pflegestützpunkt einen nicht dabei. Die Pflegestützpunkte sind angehalten neutral und unabhängig zu beraten.

Gibt es noch alternativen?

Unabhängige freiberufliche Pflegeberatung Die freiberuflichen Pflegeberater beraten Sie neutral. Da Sie unabhängig sind von den Pflegekassen und Behörden. Dort wird man auch bei der Antragstellung unterstützt und auch während des gesamten Verfahrens begleitet. Diese arbeiten auch meistens mit unabhängigen Pflegesachverständigen zusammen und können somit auch bei Widerspruchsverfahren mit eigenen Gutachten unterstützen. Dieses ist nicht kostenlos, aber es kann sich Lohnen. Die Erstberatung ist meist kostenlos. Vorab sollte man sich Informieren nach den Preisen und Konditionen.

Die heutige Pflege ist kaum bezahlbar

Alter Mann mit traurigem Blick

Das neue Pflegegesetz soll dafür sorgen das Angehörige ihre Lieben zu Hause pflegen können. Es ist leider doch nicht so einfach.

Wenn man beispielsweise eine niedrige Rente bekommt, dann noch Hilfsmittel hat die man bezahlen muss und diese die Krankenkasse nicht mehr abdeckt, dann ist man auf Sozialhilfe angewiesen. Dieses betrifft viele Menschen die Aufgrund einer Erkrankung, Unfall etc. Pflegebedürftig geworden sind und somit eine Erwerbsminderungsrente erhalten, diese ist meistens sehr niedrig. Somit leben diese Menschen an der Armutsgrenze und auch meistens deren Angehörigen. Eigentlich sollte das neue Pflegegesetz der Bundesregierung dieses ändern. 

 

Leider ist es heutzutage so das viele die Krank sind auch keine Kraft mehr haben zu kämpfen, da sie ja selber nicht mehr können und somit sind Sie die leid tragenden. Es muss sich noch viel ändern in der Politik hier ist auch ein aktuelles Beispiel dazu im Nordkurier was uns erst bewegt hat diesen Artikel zu schreiben.

Ich finde wir sollten uns jetzt erst recht mit den Themen Pflege beschäftigen und hoffen das die Bundesregierung, endlich aus ihren Dornröschenschlaf aufwachen tut. Denn wir sind die leid tragenden und unsere Meinung nach, das kann nicht sein in unserer heutigen Gesellschaft, wo doch soviel Wert auf Soziale Gerechtigkeit gelegt wird. 

 

 

Wenn sich nichts ändert in der Pflege dann geht nichts mehr

 Die Evangelische Heimstiftung (größter Pflegeanbieter in Baden-Württemberg) fordert die Bundesregierung, das System der Pflegeversicherung umzukehren.

Was sind ihre Forderungen?

Die Pflege muss bezahlbar sein und Fachkräfte sollen einen besseren Lohn bekommen.

Auch soll die Versicherung im Aufbau verändert werden. Sie schlagen eine Pflege-Teilkaskoversicherung einzuführen. Der Heimbewohner würde somit immer den gleichen Betrag bezahlen und die Pflegekasse übernimmt den Rest der fällig ist. Der Kern ist das Problem und mit dieser Änderung kann man sehr schnell einen großen Schritt machen.

Es muss auch ein Ziel sein das die Pflegeversicherung im Aufbau so geändert wird, dass jeder Pflegebedürftige sich diese leisten kann und es keine Rolle spielt ob zu Hause, im Betreuten Wohnen oder in einem Pflegeheim der Pflegebedürftige lebt.

Wenn der Pflegebetrag steigt macht das niemanden arm, es würde nur eine Steigerung um 0,5 Prozent sein und diese würde die Reform finanzieren. Das bestehende System der Pflegefinanzierung verhindert das den Fachkräften höhere Löhne bezahlt werden können.

Die Versicherung bezahlt einen festen Eigenteil und der Rest, was darüber geht, muss der Pflegebedürftige oder seine Angehörigen bezahlen.

Wie den Pflegeberuf attraktiver machen?

Hauptgeschäftsführer des diakonischen Unternehmens, Bernhard Schneider, im Gespräch mit dem Evangelischen Pressedienst sagt: Das gelte auch für steigende Lohnkosten: "Die Heime müssen diese Belastungen zu 100 Prozent weitergeben." Mit einer Teilkasko-Pflegeversicherung "würden wir die höheren Personalausgaben über den Pflegesatz refinanzieren". Laut Schneider muss die Politik schnell für bessere Rahmenbedingungen in der Pflege sorgen. "Auch eine höhere Bezahlung muss her, etwa über Zulagen für ungünstige Dienstzeiten und an Wochenenden.

Schon das würde den Beruf attraktiver machen." Aber auch das Umfeld insgesamt muss verändert werden. "Keine Pflegekraft will in einem Notstandsgebiet arbeiten. Auf breiter Front müssen bundesweit die Personalschlüssel verbessert werden, dann sinkt auch die Belastung für die einzelne Fachkraft", sagte der Hauptgeschäftsführer.

Die Pflege benötigt mehr Zuwendung

Frau Dilek Kolat (Senatorin für Gesundheit, Pflege) wurde interviewt vom Tagespiegel.

Ihr wurden drei Fragen gestellt.

Sie wurde gefragt was sich in der Beschäftigung ändern sollte bzw. getan werden sollte. Sie sagte dass die Altenpflege besser bezahlt werden sollte und sie meinte ein allgemeinverbindlicher Tarifvertrag. Sie sagte auch die Arbeitsbedingungen müssen gute sein. Sie sagte: „Pflege ist eine Tätigkeit von Mensch zu Mensch, die Zeit und Zuwendung benötigt. Drittens eine attraktive Ausbildung, die durchlässig ist. Das heißt: Zugang auch mit niedrigerem Schulabschluss, aber gleichzeitig für Beschäftigte die Möglichkeit sich über Weiterbildung und Studium zu entwickeln.“

 

Zudem wurde sie gefragt wie man das erreichen könnte? Man müsse die Ausbildung in der Pflege durch das Pflegeberufe-Reformgesetz neu ordnen. Sie sprach auch von einer gemeinsamen Ausbildung für die Pflegekräfte – in Alten- Kranken- und Kinderkrankenpflege. Dann wird der Wettbewerb gesteigert um Fachkräfte zwischen Kliniken und Altenpflege. Auch wurde angesprochen das die Krankenhäuser der Bundesgesetzgeber mehr Pflegekräfte auf den Stationen vorschreiben soll. Sie sagte in den vergangenen Jahren wurde das Personal dort immer stärker reduziert. Dadurch wurde die Arbeitsbelastung viel stärker.

Die Letzte Frage war wie kann es gelingen, dass der Beruf aufgewertet wird? Sie wies hin das gerade immer das Thema Alten- und Krankenpflege viele Menschen sehr bewegt und an der Charite streiken die Pflegekräfte nicht mehr für Geld, sondern für mehr Kollegen. Sie sagte das Sie dieses Ziel unterstützt. Auch meinte Sie das die Altenpflege immer stärker in den Mittelpunkt unsere alternde Gesellschaft rückt. „Pflege geht uns alle an, denn wir können morgen betroffen sein.“

Besonders Frauen sind auf Hilfe für Pflege angewiesen

In Hessen haben im letzten Jahr (2016) 32 300 Menschen Hilfe zur Pflege erhalten. Das Statistische Landesamt in Hessen teilte mit das die Zahl sank, der Empfängerinnen und Empfänger gegenüber dem Vorjahr um 3,6 Prozent.

Wer bekommt die Hilfe zur Pflege?

Dieses wird im Sozialgesetzbuch definiert unter dem 7.Kapitel des Zwölften Buches Sozialgesetzbuch (SGB XII).

Wenn man wegen einer Krankheit oder Behinderung bei den gewöhnlichen und regelmäßig wiederkehrenden Verrichtungen des täglichen Lebens auf fremde Hilfe angewiesen ist. (näheres dazu im Sozialgesetzbuch (SGB XII). )

Was hat die Statistik ausgesagt vom Landesamt in Hessen?

Fast zwei Drittel der Empfänger für Hilfe zu Pflege waren Frauen, somit sind diese häufiger angewiesen auf Hilfe als Männer. Auch sind die Frauen weiterhin mit 80 Jahren im Durchschnitt deutlich älter als die Männer im Vergleich mit 72 Jahren.

Fazit:

Dies ist interessant denn, wenn man sich insgesamt die Pflegesituation ansieht nicht nur auf Hessen bezogen, dann kann man feststellen das immer mehr Frauen auf die Pflege angewiesen sind.

Quelle: https://statistik.hessen.de

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