Herzlich Willkommen

EU-Schwerbehinderung

Das Online-Nachrichtenportal.
Politik, Soziales, Behinderung, Rente 
und vieles mehr .... Kritisch, sachlich und offen.

 

 

 

Bayern: Eigenes Landesamt für die Pflege und Gesundheit

Die CSU will vor der Landtagswahl, die in Neun Monaten ist ihre Familien- und Sozialpolitik anders ausrichten.

Es soll ein eigenes Landesamt für Pflege und Gesundheit entstehen. In einer 23 Seitigen Resolution, die am 17 Januar 2018 auf der Klausur im fränkischen Kloster Banz beschlossen wurde, wird besser Pflegebedingungen gefordert.

 

 Es wurde die Idee vom Bundesverband privater Anbieter gelobt, weil ein Landesamt die Weiterentwicklung pflegerische Versorgung und besser bündeln und umsetzen kann.

Der Bpa Landesgruppenchef Kai A. Kasri sagte: Es komme bei der konkreten Ausgestaltung darauf an, die Altenpflege entsprechend ihrem Stellenwert zu berücksichtigen. Auch hatte der CSU-Spitzenkandidat Markus Söder im Dezember schon bei einer Rede auf dem Parteitag angekündigt, mehr Aufmerksamkeit dem Thema Pflege und Gesundheit zu geben.

Quelle: altenheim.net

 

 

Berlin: Zwei Milliarden für die Pflege

Zwei Sofortprogramme gegen den Pflegenotstand, haben die Grünen am 19 Januar 2018 in den Bundestag eingebracht. Es wird im Sofortprogramm mehr Personal in der Altenpflege gefordert, den Pflegeversorgungsfond auflösen und mit den Mitteln 1,2 Milliarden Euro pro Jahr in ein Sofortprogramm fließen lassen.

In einem zweiten Antrag fordern die Grünen ein Sofortprogramm von 1,3 Milliarden Euro pro Jahr, für Pflegepersonal im Krankenhaus damit sollen 25 000 zusätzliche Krankenpflegestellen geschaffen werden.

Es sollen die Pflegemitarbeiter entlastet werden auf den Stationen. Auch könnte mit den zusätzlichen Stellen gewährleistet werden, das Nachschichten nicht mehr alleine gemacht werden müssen. Es wird vor eine Pflegekatastrophe gewarnt, die schnelles Handeln notwendig macht.

Es müssen Anreize geschaffen werden um dem Beruf attraktiver zu machen. Beispielsweise: Bessere Arbeitsbedingungen, mehr Ausbildung und flächendeckende Tarifverträge. Es muss eine ausreichende Versorgung an Pflegekräfte sichergestellt sein. Deswegen haben die SPD und Union im Sondierungspapier klare Aussagen getroffen.

Man will ein Sofortprogramm für mehr Pflegepersonal im Altenheim und Krankenhaus, eine Ausbildungsoffensive und eine tarifliche Entlohnung.

Quelle: bibliomed-pflege.de/

 

Österreich: Pensionistenpaar Mord und Selbstmord

Nördlich von Graz in einem Einfamilienhaus wurden am Samstag dem 21 Januar 2018 die Leichen eines 80- Jährigen Mannes und seiner 77- Jährigen pflegebedürftigen Ehefrau gefunden. Am Samstag, um 14 Uhr fand die Schwiegertochter des Ehepaars die beiden Toten in deren Einfamilienhaus.

Der Schwiegervater der mit seiner pflegebedürftigen Ehe Frau alleine im Haus lebte, hatte die Tochter angerufen und ihr erzählt das er nicht mehr mit der Pflegezurecht kommt. Die Schwiegertochter fuhr sofort hin und kam aber zu spät.

 

Es wurde laut Polizei ein Revolver als vermutliche Tatwaffe sichergestellt, denn der 80-jährige legal besaß. Es ist noch unklar wie viel Schüsse gefallen sind. Weiteres soll durch eine Obduktion der Leichen geklärt werden. Zum genauen Tatablauf liegen bisher keine Details vor.

Quelle: sn.at

Pflege: Hilfe und Rat bei Gewalt in der Pflege

Die Stiftung Zentrum für Qualität in Pflege (ZQP) bietet auf ihre Webseite https://www.pflege-gewalt.de/ ein Onlineportal an, dass bei Gewalt in der Pflege Rat und Hilfe anbietet. Angehörige und Pflegebedürftige können sich hier kostenlos informieren, umso besser Gewalt in der Pflege zu erkennen und vorbeugen zu können.

Es gibt auf der Webseite Hilfe Inform von Tipps zur Gewaltprävention in der Pflege. Zudem gibt es auch für telefonische Beratungseinrichtungen Kontaktdaten.

 

Jeder der Rat sucht, kann dort anrufen und sich beraten lassen bei Gewalt in der Pflege oder auch in schwierigen Pflegesituation.

Wir haben schon damals zu Thema Gewalt in der Pflege berichtet und möchten auf dieses Thema nochmal aufmerksam machen. Es darf nicht weggeschaut werden, es muss gehandelt werden.

Wir hatten auch schon damals berichteten "Gewalt in der Pflege" das die Pflegekräfte in Deutschland einen guten Job machen. Doch die ausnahmen dürfen nicht ignoriert werden.

Betroffene sollten sich nicht scheuen, eine Beratungsstelle wie "Pflege in Not" zu kontaktieren.

Pflege: 3,6 Millionen Menschen erhalten Pflegegeld

Der Medizinische Dienst der Krankenkasse (MDK) hat 2017 mehr Menschen eine Pflegebedürftigkeit attestiert. Seit dem 1 Januar 2017 gibt es das Pflegestärkungsgesetz dieses ermöglicht es, dass mehr Menschen mit einer eingeschränkten Alltagskompetenz

Leistungen der Pflegeversicherung erhalten. Es geht nicht mehr um die benötigte Zeit für den Pflegeaufwand, sondern viel mehr um die Selbstständigkeit und dadurch deren Einschränkungen. Früher waren es drei Pflegestufen nun gibt es fünf Pflegegrade.

 

Dadurch bekommen 304.000 Menschen mehr Pflegegeld, seitdem im Kraft treten des Pflegestärkungsgesetzes wie der MDK mitgeteilt hat. Seitdem ist die Zahl der Bezieher auf 3,6 Millionen gestiegen. 2016 waren es 2,75 Millionen die Pflegegelder bezogen haben.

Auf dem Kongress Pflege 2018 haben sich auch Fachleute über die Konsequenzen unterhalten die daraus resultieren, dass die die Zahl der älteren Menschen steigt und somit auch die Zahl der Pflegebedürftigen. Auch wurde über das Thema Krankenhaus berichtet.

Das seit 25 Jahren in den Krankenhäusern die Ausbildungskapazitäten um rund 10 Prozent verringert wurden. Damit sind jedes Jahr 8000 weniger Pflegekräfte ausgebildet wurden.

Budget für Arbeit Das Neue Bundesteilhabegesetz ab 1 Januar 2018 für Menschen mit Behinderung

Das Bundesteilhabegesetz sorgt für eine Verbesserung, bei der Teilhabe am Arbeitsleben. Das „Budget für Arbeit“ sorgt für Lohnkostenzuschüsse für die Arbeitgeber, von bis zu 75 Prozent in allen Bundesländern.

Dieses dient dazu, um den Menschen mit Behinderung den Zugang zum Arbeitsleben zu erleichtern. Um sozialversicherungspflichtige Beschäftigung zu ermöglichen soll das „Budget für Arbeit“ finanzielle Unterstützung den Arbeitgeber geben den „Minderleistungsausleich“.

 

Für die beschäftigten Behinderten gibt es eine personelle Unterstützung am Arbeitsplatz die „Betreuungsleistung“.

Wer kann das „Budget für Arbeit“ in Anspruch nehmen?

Menschen mit Behinderung die ein Recht auf Leistung in einer anerkannten Werkstatt für behinderte Menschen oder bei einem anderen Leistungsanbieter nach §61 SGB haben. Es muss beachtet werden das es generell, kein Rechtsanspruch für ein Beschäftigungsverhältnis gibt. Wenn ein entsprechender Arbeitsvertrag vorliegt besteht für den Behinderten das Recht auf das „Budget für Arbeit“.

Mehr Informationen bekommen Sie hier: bthg.bagwfbm.de

Pflege: Zusammenbruch des Pflegesystems?

Der Fachkräftemangel ist hoch und das System leidet darunter. Viele die in dem Beruf arbeiten berichten, dass Sie sich überlasten fühlen. Die Arbeitsbedingungen müssen sich ändern, damit die Pflege noch eine Zukunft hat.

Es sind zu wenig Pfleger für die Patienten vorhanden, so dass kaum noch Zeit ist für persönliches wie Beispielsweise: Gespräche.

 

Auch arbeiten viele nicht mehr in Vollzeit, da die Arbeitsbelastung so groß ist. Dadurch wird die Personalknappheit noch größer. Die Politik muss etwas machen, ansonsten wird das System zusammenbrechen. Viele haben auch die Motivation nicht mehr. Der Grund ist, dass oft die Kapazitäten fehlen und somit die Einarbeitung gerade für Berufsanfänger nicht gewährleistet werden kann. So verlieren die jungen Menschen die Motivation.

Es sollte sich die Grundsatzfrage gestellt werden beim Geld, ob die Pflege wirtschaftlich oder als Daseinsfürsorge ist? Denn gerade das Gießkannenprinzip ist auch nicht gut für die strukturelle Verteilung des Geldes. Auch wird der Bedarf an Pflegekräften immer höher, denn die Menschen haben eine immer höhere Lebenserwartung.

Laut einer Studie des statistischen Bundesamtes und des Bundesinstitutes für Berufsbildung aus dem Jahr 2010 sollen von 2005 bis 2025 bundesweit rund 27,3 Prozent mehr Fachkräfte als auch Pflegefachkräfte benötigt werden.

Wie den Pflegeberuf attraktiver machen?

Hauptgeschäftsführer des diakonischen Unternehmens, Bernhard Schneider, im Gespräch mit dem Evangelischen Pressedienst sagt: Das gelte auch für steigende Lohnkosten: "Die Heime müssen diese Belastungen zu 100 Prozent weitergeben." Mit einer Teilkasko-Pflegeversicherung "würden wir die höheren Personalausgaben über den Pflegesatz refinanzieren". Laut Schneider muss die Politik schnell für bessere Rahmenbedingungen in der Pflege sorgen.

"Auch eine höhere Bezahlung muss her, etwa über Zulagen für ungünstige Dienstzeiten und an Wochenenden. Schon das würde den Beruf attraktiver machen." Aber auch das Umfeld insgesamt muss verändert werden. "Keine Pflegekraft will in einem Notstandsgebiet arbeiten. Auf breiter Front müssen bundesweit die Personalschlüssel verbessert werden, dann sinkt auch die Belastung für die einzelne Fachkraft", sagte der Hauptgeschäftsführer. Quelle: epd

 

 

Rendsburg: Pflegekräfte aus China

Die Imland-Klinik hat ein außergewöhnliches Programm gestartet, um den Fachkräftemangel entgegen zu wirken. Zum aller ersten Mal durch laufen Berufsanfänger, aus China in Rendsburg eine Ausbildung zur Gesundheits- und Krankenpflegerin.

Die 13 Asiatinnen sind zwischen 20 und 25 Jahre alt und sind erst seit ein paar Tagen in Deutschland. Sie werden nach deutschen Standards ausgebildet. Im Mai beginnt die Pflegepraxis, doch zuvor müssen alle Schülerinnen einen berufsbezogenen Sprachkurs absolvieren.

 

Seit Montag den 15.01.2018 hat der Unterricht in der Rendsburger Volkshochschule begonnen. Bereits in China haben Sie die B1 Prüfung am Goethe-Institut bestanden. Sie können sich bereits im Alltag auf Deutsch verständigen. Dieses reicht aber für die Arbeit im Krankenhaus und den Berufsabschluss nicht, deshalb ist das Ziel "B2".

Dieses wird in wenigen Monaten erreicht. Für das Projekt wurde Monate lang vorher alles vorbereitet. Die Vorstellungsgespräche wurden mit den Personalverantwortlichen, mittels Video Telefonie geführt. Es dauerte Monate, bis alle Formalitäten erledigt waren und viele Behörden mussten zustimmen.

Auch müssen sich die Chinesinnen an die Zeit Umstellung und die andere Kultur erstmal gewöhnen. Viele sind zum aller ersten Mal in Deutschland. Eine Integrationsbeauftragte an der Pflegeschule, kümmert sich um die jungen Damen.

Sie ist selber Chinesin, bereits seit 10 Jahre in Deutschland und kümmert sich nicht nur um das Berufliche, sondern hilft auch bei der Eingliederung und allen kulturellen Angelegenheiten.

Quelle: shz.de

Hagen: Ärztin macht fatalen Fehler, Baby kommt mit Behinderung zur Welt

Das Amtsgericht hat die Ärztin verurteilt, zur einer Geldstrafe von 19 200 Euro, wegen fahrlässiger Körperverletzung. Laut der Zeitung „WAZ“ hatte Sie 2013 einer schwangeren Frau eine Infusion mit Gelafundin gegeben.

Das hatte dafür gesorgt, das die Frau unter einen allergischen Schock litt und reanimiert werden musste.

 

Die Mutter und das Baby waren in Lebensgefahr, wie sie keinen Sauerstoff bekam. Das Baby kam als Notgeburt zur Welt und hatte schwere Hirnschädeln, die ein Leben lang bleiben werden.

Im Prozess gab die Ärztin an: "Ich ärgere mich im Nachhinein darüber, denn eigentlich hatte ich damals schon seit zwei Stunden Feierabend. Mein eigenes Pflichtbewusstsein hat mich auf die Anklagebank gebracht. Sonst säße heute eine Kollegin hier.“

Weiterhin fordern die Eltern ein Schmerzensgeld, in höhe von 560 000 Euro vom Krankenhaus, dieses will bisher her nur 75 % von der geforderten Summe bezahlen. Das Medikament wird nicht mehr eingesetzt im Krankenhaus.

Quelle: waz.de

Cumbria britisch Newcastle: Junge mit zwei Prozent Gehirnmasse geht nun in die Schule

Der kleine Noah kam 2012 zur Welt, die Ärzte gaben ihm kaum Überlebenschancen. Doch es war eine große Überraschung, dass das Kind überhaupt lebend zu Welt kam. Die Mutter berichtet auf der Seite „Hugs for Noah“ vom Schicksal ihres Kindes.

Damals wurde im Mutterleib festgestellt, dass Noah eine Spina Bifida - ein offener Rücken - hat. Er sollte zudem von der Brust abwärts gelähmt sein und sein Gehirn war auch noch nicht vollständig entwickelt. Mehrfach wurde ihr von den Ärzten eine Abtreibung nahe gelehnt, doch sie lehnte ab.

 

Vor der Geburt sollte Sie mit der Planung, für die Beerdigung des Kindes beginnen. Im falle das der Junge stirbt, sollten keine Wiederbelebenden Maßnahmen eingeleitet werden. Es war ein wunder Noah atmete nach dem Kaiserschnitt selbstständig. 

Noah lebt, doch die Ärzte stellten nach der Geburt, bei einer weiteren Untersuchung fest, dass Sie sich bezüglich der Gehirnmasse geirrt hatten. Sie war deutlich geringer als angenommen und lag bei nur 2 Prozent.

Noah wurde mehrfach operiert. Sein offen Rücken konnten die Ärzte erfolgreich schließen und Sie haben ihm einen Shunt in den Kopf gelegt, der die überflüssige Hirnflüssigkeit ableiten sollte. Doch es lief zunächst schief. Erst nach weiteren Versuchen, gelang es ihnen langsam, die überschüssige Hirnflüssigkeit abzuleiten.

Die Ärzte hatten keine Hoffnung, das jemals die Gehirnmasse zulegen wird, doch es geschah ein Wunder. Das Gehirn von Noah fing an zu wachsen wie auch Vorher Nachher Aufnahmen zeigen. 

Nun ist Noah fünf Jahre alt und er geht in die Schule. Die Mutter Shelly berichtet der Zeitung „ Evening Chronicle „Noah geht es erstaunlich gut. Er kann schreiben, er kann seinen Namen buchstabieren, er kann eine Unterhaltung führen.

Quelle: derwesten.de


Anm. Redaktion: Solche Fälle zeigen immer wieder, dass das in Polen verabschiedete Gesetz zum Abtreibungsverbot ( wir berichteten) durchaus seine Berechtigung haben kann.

Berlin: Berliner Hospiz Tauwerk e.V. lädt ein Vortrag zur Pflege von HIV-Patienten

Am 17 Januar 2017 stellt Hannelore Huesmann ihrer Arbeit vor. Unter der Veranstaltungsreihe „Forum Pflege: Pflege ist für alle da- Einblicke in einen Beruf mit Vielfalt“.

Die Veranstaltung ist in Dresden von 18 Uhr bis 20 Uhr im Seelsorgezentrum (Haus 50), des Universitätsklinikum Carl Gustav Carus in der Fetscherstaße 74.

Jeder ist Herzlich eingeladen. Ziel ist es ein Eindruck zu bekomme von der Pflege und die Arbeit mit den Menschen. Ein weiterer Abend ist geplant, für den 13 Juni mit dem Thema Pflege von Menschen mit Suchtkrankheiten und am 19. September ein Tag, zum Thema Pflege von Menschen mit Behinderung.

weiter Informationen bekommen Sie hier: dresden.de

Zum Veranstaltungsplan

Polen: Abtreibungsgesetz Verbot für Tötung behinderte Kinder

Am Donnerstag den 11 Januar 2018 haben bei einer Abstimmung im Parlament, 277 Abgeordnete für ein Gesetz gestimmt. Dieses verbietet die Tötung ungeborener Kinder, wegen Verdachts auf Behinderung.

Die Oppositionspolitiker warnten davor, dass Frauen genötigt werden zur Geburt von Kindern, die schwer missgebildet seien. Dagegen führende Politiker der nationalkonservativen Regierungspartei Recht und Gerechtigkeit (PiS), sind seit Monaten dafür, dass die Abtreibung von missgebildeten Föten verbietet wird.

 

Der Staatspräsident Andrzej Duda sprach sich auch für eine Verschärfung des Gesetzes aus. Denn die bisherige Ausnahme würde „absolut missbraucht“ werden für behinderte Föten. Kinder mit Down-Syndrom dürften nicht abgetrieben werden.

Egal wie man dieses Thema bewerten möchte. Zu diesem Thema sollte man auch die Geschichte des kleine Tim lesen (wir berichteten in unserem Beitrag vom 22.09.2017 - Hilfe, Warum darf ich nicht leben)

Quelle: kathpress.at

Berlin: Große Kollation geeinigt Sofortprogramm für Pflege geplant

Am Freitag den 12 Januar 2018 haben sich die Parteien CDU, CSU und SPD nach mehr als 24 Stunden durchverhandeln geeinigt. Aus den Gesprächen ist ein 28 Seitiges Dokument entstanden, mit den wichtigsten Einigungen zur Koalitionsverhandlung bei den Sondierungsgesprächen.

Die Arbeitsbedingungen und die Bezahlungen in der Kranken- und Altenpflege sollen sich verbessern, sofort und spürbar, wie es in den Verhandlungspapieren drinnen steht. Auch ist eine Sofortmaßnahme für eine bessere Personalausstattung angekündigt. In dem mehr Stellen zielgerichtet gefördert werden.

Es ist auch geplant, laut dem Verhandlungspapier, das die Koalitionspartner dafür sorgen, dass flächendeckend Tarifverträge in der Altenpflege verwendet werden. Zudem sollen um die 8 000 neue Fachkraftstellen geschaffen werden, für die medizinische Behandlungspflege in Pflegeeinrichtungen.

Für die Pflegesituation in der Nacht sind Personalbemessungsinstrumente mit Personalvorgaben geplant. Auch sollen für alle bettenführenden Abteilungen, Personaluntergrenzen eingeführt werden. Bisher ist dieses nur für sogenannte pflegesensitive Bereiche. 

Zudem wurde auch festgelegt im Papier eine Ausbildungsoffensive und Wiedereinstiegsprogramm als Anreiz für eine bessere Arbeitsbedingung. Eine bessere Gesundheitsversorgung für die Beschäftigten ist geplant und eine Weiterqualifizierungsmaßnahme. Beispielsweise von Pflegehelfern zu Pflegefachkräften.

Für Angehörige sollen mehr Angebote in der Verhinderungs- und Kurzzeitpflege und in der Tages- und Nachtpflege geben. Unter dem Aspekt „Konzertierte Aktion Pflege“ im Bezug auf die Altenpflege wie es in den Papieren steht.

Noch offen ist, ob nach den Sondierungsgesprächen es zu einer Großen Koalition kommt. Jedoch müssen sich am 21. Januar 2018 die SPD bei einem Sonderparteitag, entscheiden ob die Koalitionsverhandlungen beginnen.

Anm. d. Redaktion:
Gerne würden wir ihre Meinung zu dem Thema wissen, damit auch wir uns hier mehr politisch einbringen können. Kommentare unter diesem Artikel, können dabei hilfreich sein.



Quelle: bibliomed-pflege

 

Saarbrücken: Film-festival Max Ophüls Preis mit Angebote für Menschen mit Behinderung

Die Angebote sind für blinde Menschen, Menschen mit Rollstuhl und gehörlose Menschen.

Beispielsweise gibt es für Blinde um die 23 Filme mit Audio-deskription. Über Kopfhörer wird erzählt was im Film passiert. 

 

Es gibt Untertitel für gehörlose Menschen. So kann jedes gesprochene Wort mitgelesen werden. Für die Barrierefreiheit sind in zwei Kinos mehr Plätze, für Menschen mit Rollstuhl. Es müssen die Plätze vorher reserviert werden. Am besten über E-Mail unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

Zum Film-festival kommen auch einige bekannte aus der Filmszene: der Schauspieler Mario Adorf, die Schauspielerin Maria Furtwängler und die Regisseurin Doris Dörrie.

Es werden um die 150 Filme vorgeführt vom 22 bis 28 Januar 2018.

Erfahren Sie hier mehr: max-ophuels-preis 

Berlin: Ein besseres Pflege Konzept wird gefordert

Die Krankenkassen fordern ein besseres Konzept, denn die Politik geht mit einer falschen Strategie vor für die Krankenhäuser, um den Notstand zu bekämpfen. Bei Union und der SPD wird auf ein besseres Gesamtkonzept hingewiesen, dieses soll für bessere Pflege am Krankenbett sorgen.

Die Krankenkassen warnen davor das Geld wird immer mehr mit der Gießkanne ausgeschüttet. Der Vize-Chef des Spitzenverbands der gesetzlichen Krankenversicherung, Johann-Magnus von Stackelberg, sagte auch gegenüber der Deutschen Presse-Agentur „Wer meint, mit zusätzlichem Geld für eine angeblich nicht finanzierte Tarifsteigerung Personalprobleme bei der Pflege im Krankenhaus zu lösen, der irrt“. 

 

Stackelberg sagte auch: „Die gesetzliche Krankenversicherung bezahlt den Krankenhäusern für ihre laufenden Kosten schon heute mehr, als für den kompletten Ausgleich der Tarifsteigerungen notwendig wäre.“ Die Krankenkassen wollen auch eine bessere Pflege im Krankenhaus.

Stackelberg fügte hinzu: „Wer tatsächlich etwas für Pflegekräfte im Krankenhaus tun will, muss innerhalb eines Gesamtkonzepts zusätzliches Geld an zielgerichtete Maßnahmen binden, wie beispielsweise konkrete Personaluntergrenzen“, sagte noch: „So ließe sich verhindern, dass nachts keine Krankenschwester mehr alleine auf einer Station Dienst tun muss.“ Auch ist eine Illusion der Klinikträger, wenn mehr Geld zum Ausgleich notwendig sei für die Kosten von Tarifsteigerungen.

Es würden so keine Probleme der Pflegekräfte gelöst.

Quelle: dpa

Quelle: handelsblatt.com

 

 

Berlin: Studie Gesundheitsversorgung kommt in häuslicher Pflege zu kurz

Das Zentrum für Qualität in der Pflege (ZQP) hat mehr Gesundheitsvorsorge für pflegende Angehörige gefordert. Dazu müssten die Angehörigen besser beraten werden und den bereits vorhandenen Leistungskatalog der Pflegeversicherung stärker nutzen.

Der Vorstandsvorsitzende des Zentrums, Ralf Suhr, sagte: "Pflege sollte nicht krank machen - aber viele Angehörige sind erschöpft und überlastet. Da müssen heute schon vorhandenen Leistungen der Pflegeversicherung besser genutzt werden, wie zum Beispiel die kostenlosen Beratungs- und Schulungsangebote."

 

Laut der Studie gaben 73 Prozent der Pflegenden Angehörigen an, das Sie keine Beratung zur Prävention in Fragen, der eigenen Gesundheit von einem Pflegedienst oder Pflegeberater erhalten haben. Zudem gaben die 23 Prozent die eine Beratung erhalten haben an, dass Sie sich nicht mehr an die wichtigsten Präventionsthemen aus den Gesprächen erinnern können.

Nur die Hälfte der 23 Prozent wurden im Beratungsgespräch auf Unterstützungsangebote, wie Beispielsweise Pflegeschulungen und Pflegekurse hingewiesen. Auch gaben 53 Prozent an die Beraten wurden, dass Sie die Präventionsvorschläge nicht so leicht umsetzen können wegen der eigenen Gesundheit.

Mit einer der wichtigsten Gründe die angegeben wurden, warum die Präventionsvorschläge nicht umgesetzt werden können, war die fehlende Zeit. Dies gaben 34 Prozent der befragten in dieser Gruppe an. Quelle: dpa

Quelle: fnp.de

Niedersachsen: „Schwer-in-Ordnung-Ausweis“ Kreativ-Wettbewerb

Damals haben wir über den „Schwer-in-Ordnung-Ausweis“ berichtet, über Hannah 14 Jahre aus Pinneberg Sie hatte keine Lust mehr auf ihren Schwerbehindertenausweis und hat ihn einfach umbenannt.

So dass jeder in Hamburg beim Versorgungsamt eine Plastik Hülle mit dem Aufdruck „Schwer-in-Ordnung-Ausweis“ bekommen kann.

 

In Niedersächsisches setzt die Landesregierung nun ein Zeichen für Inklusion und startet einen Kreativ-Wettbewerb für einen Neuen Namen für die Schwerbehindertenausweishülle.

Alle die in Niedersachsen lebenden Menschen mit Behinderung, haben nun die Möglichkeit, Vorschläge einzureichen bis zum 31 Januar 2018.

Vorschläge können Sie hier einreichen: ms.niedersachsen.de

Sachsen: Epilepsiezentrum eröffnet für Menschen mit Behinderung

Das Epilepsiezentrum schließt nun eine wichtige medizinische Lücke, denn es ist die erste Einrichtung, in Sachsen die ein Medizinisches Zentrum für Erwachsene mit Behinderung hat. Durch eine Anpassung im Sozialgesetzbuch (§ 119c SGB V Medizinische Behandlungszentren) ist es nun möglich medizinische Zentren für Erwachsene mit Behinderung einzurichten.

Bereits seit vielen Jahren setzen sich auch Fachverbände dafür ein, dass die Zentren gebaut werden für Menschen mit Behinderung. Beispielsweise die Caritas, Lebenshilfe und der Bundesverband für körper- du mehrfachbehinderte Menschen. Zu den Zielgruppen gehören Menschen mit geistiger oder mehrfacher Behinderung.

 

Das MZEB des Sächsischen Epilepsiezentrums behandelt nicht nur epileptische Anfälle, sondern auch wenn Beispielsweise unklare Schmerzen, Verhaltensstörungen oder andere Fragen der Hilfsmittelversorgung auftauchen. Es wird bei komplexen Sachverhalten geholfen, die zumeist der Hausarzt nicht alleine lösen kann.

Durch die Schaffung des MZEB können nun erwachsene behinderte Menschen besser behandelt werden, die bisher im System nicht die optimale Behandlung erhalten haben. Das Epilepsiezentrum Kleinwachau hat mehr als 125 Jahre Erfahrung in der Betreuung behinderte Menschen.

Das Zentrum: MZEB - Medizinisches Zentrum für Erwachsene mit Behinderung

Bonn: Wegweisendes Urteil, Pflegeheim muss Schadensersatz zahlen

 Das Amtsgericht Bonn hat im bundesweit ersten Prozess dieser Art entschieden(Az.: 118 C 253/16). Das wenn ein Pflegeheim geschlossen wird aufgrund von gravierenden Pflegemängel, dass die Heimbetreiber in Zukunft den Bewohnern Schadensersatz leisten müssen.

Der Vorstand der Deutschen Stiftung Patientenschutz Brysch sagte: „Auf die Träger steigt damit der Druck, Pflegemängel rasch abzustellen“. Brysch erzählte auch das bisher in ähnlichen Fällen die Bewohner auf den Kosten sitzen geblieben sind. „Deshalb ist die Entscheidung des Amtsgerichts Bonn wegweisend“. Erläuterte die Stiftung Patientenschutz.

Laut eigenen Angaben haben Sie das Prozesskostenrisiko übernommen und eine Bewohnerin unterstützt bei Ihrer Klage. Der Grund für das Urteil war das Pflegeheim Haus Dottendorf in Bonn. Die Heimaufsicht der Stadt hatte zwei ungewöhnliche Todesfälle gemeldet und auch „gefährlicher Pflege“ zunächst eine Teilräumung angeordnet. 2015 wurde das Pflegeheim geschlossen. Dadurch mussten um die 100 Bewohner innerhalb von zwei Tagen anderweitig untergebracht werden.

Dies führte dazu das vielfach auch Bewohner in teurere Pflegeheime untergebracht wurden. Im Oktober 2016 wurde die Klage des Betreibers, die Senator-Gruppe aus Dortmund, abgewiesen beim Verwaltungsgericht in Köln und die Schließung wurde als rechts mäßig bestätigt. Zum Hintergrund hat der Fall besonderer Aufmerksamkeit erhalten, weil die Pflegeeinrichtungen vom Medizinischen Dienst der Krankenkasse. Dem Pflegeheim die Pflegenote 1,0 gegeben hat. Dieses war für alle Kritiker eine Bestätigung über das bestehen System der Pflegenoten. Zurzeit wird von Experten an einer Reform für den Pflege-TÜV gearbeitet.

Die Bewohnerin die geklagt hat zum Zeitpunkt der Schließung war 77 Jahre alt und hatte Pflegestufe 2. Beim neuen Pflegeheim hatte Sie mehr kosten von 8,67 am Tag. Sie starb nach 442 Tagen, doch die Erben führten das Verfahren weiter.

Das Amtsgericht Bonn hat ihnen den Ersatz der Umzugskosten und die Mehrkosten für die Unterbringung zu gesprochen von 5000 Euro.

Das Urteil könnte bundesweite Auswirkungen haben.

Quelle: welt.de

Petersberger Nikolaus sammelt seit 40 Jahren für den guten Zweck

Am Anfang wurde bei Weihnachtsfeiern des Sportvereins Steinhaus und dann später bei immer mehr Firmen- und Vereinsfeiern, wie bei Besuchen in Kindergärten und in Familien spenden gesammelt.

In den ganzen Jahren sind insgesamt über mehr als 60 000 Euro gesammelt wurden.

 

Mit einer der größten Empfänger sind die Lebenshilfe-Kreisvereinigung Fulda-Hühnfeld. Die Lebenshilfe setzt sich für Menschen mit Behinderung und deren Angehörigen ein.

Quelle: focus.de

Niedersachsen: Leseclub für Menschen mit Behinderung

Der Leseclub „LEA“ des Schortenser Vereins gibt es seit 2013 und ist in Sachen Inklusion ein Vorreiter. Jeden Mittwoch um 19 Uhr, wird sich in der Gaststätte im Friesenhof in Heidmühle zum Vorlesen getroffen.

Die Idee dahinter ist, dass man mal raus kommt, mitten im Leben ist und nicht in einem Wohnheim. Das Vorlesen ist etwas langsamer, manchmal wird etwas erklärt oder ein Satz nochmal gelesen, doch das finden keiner schlimm.

 

Denn jeder liebt das Lesen und jeder freut sich, dieses in der Öffentlichkeit zeigen zu können. Die Lese Gruppe besteht aus acht bis zehn Teilnehmern und zwei nicht behinderte Mitleser.

Jeder liest der Reihe nach vor ein paar Minuten und dann ist der Nächste mit Vorlesen dran. Es wird auch viel diskutiert über Hobbys, die Arbeit, Tagesgeschehnisse und die Freizeit. Zudem sorgen mehrere ehrenamtliche Helfer, dafür das „LEA“ gelingt. Es sei nicht wichtig das man perfekt vorliest, sondern dass man Spaß und Lust hat beim Vorlesen.

Mehr finden Sie dazu hier: kubus-ev.de

Weitere Beiträge ...

0
+

Gefällt Ihnen der Artikel?

Liken Sie uns. Vielen Dank