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Start der Initiative „Einstellung zählt - Arbeitgeber gewinnen“

Bildbeschreibung: Auf dem Bild ist ein Schild von der Argentur für Arbeit zu sehen.

Am 9 April 2019 hat die Bundesagentur für Arbeit, die Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände, die Bundesarbeitsgemeinschaft der Integrationsämter die Hauptfürsorgestellen und das Bundesministerium für Arbeit und Soziales bei einer Preisverleihung des Inklusionspreises für die Wirtschaft, eine gemeinsame Initiative gestartet. „Einstellung zählt-Arbeitgeber gewinnen“.  

Ab einer Anzahl von 20 oder mehr Arbeitnehmern, sind Betriebe in Deutschland dazu verpflichtet fünf Prozent der Arbeitsplätze an Menschen mit Behinderung zu vermitteln. Wenn dieses nicht eingehalten wird, muss eine finanzielle Ausgleichsabgabe als Strafe für die Nichterfüllung erbracht werden. So beträgt in Sachsen Beispielsweise die Quote 4,1 von den vorgeschriebenen fünf Prozent. 

Es erfüllen nach Angaben der sächsischen Regionaldirektion nur Berlin 5,4 Prozent, Nordrhein- Westfalen 5,2 Prozent, Hessen 5,2 Prozent und Mecklenburg-Vorpommern 5,2 Prozent die Beschäftigungsquote. Der Bundesdurchschnitt liegt bei 4,7 Prozent. 

Die Initiative soll die Arbeitgeber mehr sensibilisieren für die Beschäftigung von schwerbehinderten Menschen. Insbesondere soll sich diese dabei an Unternehmen wenden, die in Deutschland bisher noch nicht schwerbehinderte Menschen eingestellt haben. Zurzeit sind dieses ungefähr 41 000 Unternehmen von insgesamt 160 000 in Deutschland. 

So sollen die Unternehmen durch die Initiative durch Informationen und Aufklärung auf die Fähigkeiten bzw. die Potenziale schwerbehinderte Menschen aufmerksam gemacht werden. Dadurch soll die Bereitschaft erhöht werden für deren Beschäftigung. 

Bei der aktuellen Grafik von statista (2016) wird deutlich das die Beschäftigungsquote bei nur 4,7 Prozent liegt und somit die geforderten fünf Prozent nicht erreicht werden.

 

Infografik: Mehr Menschen mit Behinderung finden Arbeit | Statista Mehr Infografiken finden Sie bei Statista

 

Aktion Mensch hatte bereits 2018 die Integration von Behinderten am Arbeitsmarkt bemängelt. So wurde bereits in Frankfurt 2018 das Inklusionsbarometer vorgestellt. Seit sechs Jahren ist die Entwicklung für Menschen mit Handicap auf dem Arbeitsmarkt stätig positiv, sagte Bert Rürup, der Research Institute-Präsident, dem Handelsblatt im Dezember 2018. Dennoch sei es weiterhin wichtig, die Probleme zu erkennen und Lösungen auszuarbeiten. 

Mit 11,7 Prozent liegt die Arbeitslosenquote bei Menschen mit Behinderung über die Nichtbehindertenquote mit 5,7 Prozent und in diesem Jahr hat der Abstand wieder erstmals größer geworden. 

Dazu kommt die Dauer der Arbeitslosigkeit, laut dem Inklusionsbarometer: So suchten Menschen mit Behinderung durchschnittlich 365 Tage nach einer Beschäftigung, 104 Tage mehr als Menschen ohne Behinderung. Mit 44,4 Prozent ist der Langzeitarbeitslosen Anteil bei Behinderten viel größer, als bei Menschen ohne Behinderung mit 35,6 Prozent. So hießt es das die Anzahl der Pflichtarbeitsplätze für Menschen mit Behinderung gestiegen ist. Unternehmen sind gesetzlich verpflichten ab einer Größe von 20 Mitarbeitern, Menschen mit Behinderung einzustellen.

Bundesminister für Arbeit und Soziales Hubertus Heil (Quelle PM BMAS): {Play} „Die Arbeitslosigkeit schwerbehinderter Menschen ist trotz der insgesamt guten Arbeitsmarktlage immer noch bedeutend höher als allgemein. Und das, obwohl schwerbehinderte Arbeitsuchende überdurchschnittlich gut qualifiziert sind, wir nahezu Vollbeschäftigung haben und die Wirtschaft händeringend nach Fachkräften sucht. Diesen Widerspruch müssen wir auflösen – aber dazu brauchen wir mehr Unternehmen, die Menschen mit Behinderungen eine Chance geben. Mit der gemeinsamen Initiative setzen wir dabei einen entscheidenden neuen Impuls.“

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