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Jeder dritte hat Probleme Wohnraum zu finden

Bildbeschreibung: Luftaufnahme einer Stadt in Deutschland.

Das bezahlbarer Wohnraum immer knapper wird, ist mittlerweile nichts neues. Vielerorts ist aber das Vorhandensein von Wohnraum schon ein Grundsatzproblem, denn die Wohnraumknappheit wird immer deutlicher, wie folgende Grafik zeigt:

 

Infografik: Jeder Dritte hat Probleme, eine Wohnung zu finden | Statista Mehr Infografiken finden Sie bei Statista

 

So wird es für viele Menschen eine immer größere Herausforderung entsprechenden Wohnraum zu finden. Gerade für Menschen mit Behinderung kann die Wohnraumsuche zu einer Herausforderung werden. Ist die Person dann noch pflegebedürftig, wird es besonders problematisch, da sowohl der Wohnraum als auch die Wohnumgebung oder gar der Wohnort für eine gute Versorgung entscheidend sein kann. 

Ein ebenso großes Problem, welches öffentlich kaum angesprochen wird, sind notwendige Umzüge aufgrund einer geänderten Lebenssituation. Das kann nicht nur der Jobverlust sein, sondern aber auch andere Ereignisse, die Menschen bspw. plötzlich von der Grundsicherung abhängig machen. Sind diese Menschen dann selbst nicht in der Lage, neuen Wohnraum zu suchen (plötzliche Behinderung) wird es besonders problematisch.

Der §554 a des Bürgerlichen Gesetzbuches (BGB) stellt eine besondere Schutzregelung zugunsten Menschen mit Behinderung dar. Im Wohnungseigentumsrecht haben Wohnungseigentümer mit Behinderung grundsätzlich einen Anspruch darauf, dass andere Miteigentümer den Baumaßnahmen für einen barrierefreien Zugang zu ihrer Wohnung zustimmen. 

Hilfe bei der Wohnungssuche gibt es für Menschen mit Behinderung beim Vorlegen eines Wohnberechtigungsscheines für öffentlich geförderte Wohnungen. (Quelle: Behindertenbeauftragter der Bundesregierung). Wo es diese Hilfe aber genau gibt, darüber darf man wieder spekulieren. Bei einigen Ämtern, bei denen der Wohnberechtigungsschein beantragt wird, liegen entsprechende Listen bereit, auf denen Anbieter für öffentlich geförderten Wohnraum zu finden sind. Weiterhin ist es möglich, als „vordringlich Wohnungssuchende/r“ anerkannt zu werden. Mit dem Wohnberechtigungsschein bzw. Dringlichkeitsschein besteht auch die Möglichkeit, in anderen Bundesländern eine Wohnung zu suchen. Auch das Sozialamt hilft bei der Wohnungssuche.

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