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Kliniken müssen auf der Intensivstation Betten sperren

Bildinhalt: Ein Flur im Krankenhaus.

Der Zwischenbericht vom Krankenhausbarometer 2019 des Deutschen Krankenhausinstituts zeigt auf, dass 37 Prozent der Befragten Kliniken Betten auf den Intensivstationen geschlossen haben, weil die Personaluntergrenzen eingehalten werden müssen.

So haben schon einmal 29 Prozent davon zweitweise bei der Notfallversorgung einzelne Krankenhausbereiche abmelden müssen. Zudem wird durch die Personaluntergrenze auch oft der Dienstplan geändert. Kurzfristig haben so 53 Prozent der Kliniken mit Intensivbereichen diesen ändern müssen und bei den Allgemeinen Stationen waren es 57 Prozent. Für die vier Bereiche, bei denen die Personaluntergrenze gelten, gibt es massive Probleme bei der Suche nach Pflegefachpersonal. 

Danach können fast gar nicht bei den Intensivstationen 69,3 Prozent die Offenen Stellen besetzen, sowie bei der Kardiologie 69 Prozent, bei der Unfallchirurgie 67,8 Prozent und bei Geriatrie 65,3 Prozent. Das Krankenhaus-Barometer geht auf ein Zwischenergebnis einer repräsentativen Stichprobe zurück.

Dabei sind von um die 200 Kliniken Daten mitberücksichtigt wurden. Anfang diesem Jahres wurde für die vier Bereiche die Personaluntergrenzen als Pflicht eingeführt. Seit vielen Monaten klagt die Deutsche Krankenhausgesellschaft, dass viele Kliniken dieses nicht einhalten können.

Quelle: dkgev.de

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