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Der Europäische Tag für Organspende und Transplantationen ist am 12 Oktober 2019

Bildinhalt: Mehrere Organspendeausweise.

Jedes Jahr soll einem anderen Mitgliedstaat geholfen werden, der Tag wurde vom Europarat ins Leben gerufen. Jeden zweiten Samstag im Oktober findet der Europäische Tag für Organspende und Transplantationen statt.

An diesem Tag soll aufgeklärt werden über die Organspende und -transplantationen, oft ist keine leichte Entscheidung.

Durch Förderungen sollen die Mitgliedsstaaten bei Organspenden unterstützt werden. Laut einer Statistik von 2018„organspende-info“ stehen in Deutschland 9 500 Menschen auf einer Warteliste für ein Organ.

Die Transplantationsmedizin hat sich in den letzten Jahren immer weiterentwickelt für Herz, Niere, Leber und Lunge. In Europa auf der Wartliste stehen 70 000 Menschen. Diese deutet auf den Mangel an Transplantaten hin.

Die meisten Organspende in Europa gibt es in Spanien. Auf eine Millionen Einwohner gibt es 46,9 Organspender, dagegen ist europaweit in Deutschland die Organspende am wenigsten.

Bei der Organspende wird auf die ethischen Aspekte geachtet. So wird die Achtung eingehalten von Spendern und Empfängern, auch ist ein Handeln verboten mit Organen, Zellen und Gewebe.

32 europäische Länder sowie 25 Beobachterstaaten Weltgesundheitsorganisation (WHO), sowie die Europäische Kommission arbeiten gemeinsam auf dem Gebiet.

In diesem Jahr soll für Deutschland ein neues Organspende Gesetz im Bundestag verabschiedet werden. Wie wir bereits darüber berichtet hatten „Die Diskussion um Organspende geht weiter“. Im Artikel geht es um Jens Spahns Widerspruchsregelung, wenn man nicht zu Lebzeiten widersprochen hat wird man automatisch zum Organspender. Dieses hatte in den letzten Monaten für Diskussionen gesorgt. Ein Gegenentwurf haben die Abgeordneten Gegner aus diesem Grund ins Spiel gebracht. 

Dabei sei der Kernpunkt des Entwurfes, dass die Widerspruchspflicht nicht mehr Bestandteil des Transplantationsgesetzes sein wird. Über ein zentrales Register sollen erfasst werden, wer sich freiwillig als Spender meldet. In Regelmäßigen Abständen sollen die Bürger/innen auf ihrer Spendenbereitschaft abgefragt werden. Beispielsweise beim Abholen des Personalausweises könnten die Spendenbereitschaft befragt werden.

Gesprochen wurde auch über eine zyklische Beratung zur Organspende, bspw. beim behandelnden Hausarzt. Auch das Thema Datenschutz wurde in der Bekanntmachung, auf Anfrage, mit thematisiert. Hier will man natürlich ein Register mit sicheren Zugangsmethoden schaffen. Ob es dann über das Ident System des Personalausweises oder durch simple PIN- Zugänge laufen wird, ist noch nicht bekannt geworden. Im Bundestag soll noch in diesem Jahr entschieden werden über das neue Organspende Gesetz. Für welchen Entwurf ist noch offen.

Quelle: esot.org, organspende-info

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