EU-Schwerbehinderung

Das Online-Nachrichtenportal.
Politik, Soziales, Behinderung, Rente 
und vieles mehr .... Kritisch, sachlich und offen. Pflege-news Nachrichtendienst zur Behindertenpolitik

Warnung vor Verzehr !Vergiftungsgefahr! : Ozean Fischgroßhandel GmbH

Der Hersteller Ozean Fischgroßhandel GmbH , hat diverse Produkte zurückgerufen. Laut Hersteller wird die Ware insbesondere in russischen Einkaufsmärkten angeboten. Betroffen sind folgende Produkte:

  • Flussbarsch getrocknet und gesalzen (Ijsselmeer) - Haltbarkeit: 27.05.2020
  • Forelle getrocknet, gesalzen und ausgenommen (Aquakultur Türkei) - Haltbarkeit: 09.03.2020 Los-Kennzeichnung: Lot. 140619
  • Hecht (Esox lucius) getrocknet und gesalzen - Haltbarkeit: 11.07.2020 Los-Kennzeichnung: Lot 180319
  • Karausche (Carssius Gibelio) getrocknet und gesalzen - Haltbarkeit: 27.05.2020 Los-Kennzeichnung: Lot 170519
  • Plötze/ Rotauge vol. (= unausgenommen), getrocknet und gesalzen - Haltbarkeit: 12.11.2019 Los-Kennzeichnung: Lot 180219
  • Plötze/Rotauge ausgenommen, getrocknet und gesalzen - Haltbarkeit: 05.03.2020 Los-Kennzeichnung: Lot 180319

Grund des Rückrufs: Erkrankung durch Clostridium Botulinum Neurotoxin Typ E.

Der Hersteller warnt vor den Verzehr und gibt in seiner Mitteilung an:
!!Vergiftung kann lebensbedrohlich sein – Ware bitte umgehend vernichten!!

Weitere Informationen: Herkunft: DE NW EFB 220
Durch Giftstoffe im Lebensmittel, die von Clostridium-botulinum-Bakterien produziert werden, kann eine schwere Vergiftung (Lebensmittel-Botulismus) ausgelöst werden, welche lebensbedrohlich sein kann. Schon wenige Stunden nach Verzehr kann es zu beginnenden Lähmungen kommen, die sich als verschwommenes Sehen, das Sehen von Doppelbildern, Lichtscheue, Schluckstörungen und trockenem Mund äußern. Die Lähmungen können fortschreitend auch die Atem- und Herzmuskulatur betreffen. Eventuelle Frühsymptome sind Kopfschmerzen, Durchfälle und Erbrechen. Personen, die das betroffene Lebensmittel verzehrt haben und innerhalb von 36 Stunden nach dem Verzehr entsprechende Symptome entwickeln, sollten sich umgehend in ärztliche Behandlung begeben und den Verdacht auf Lebensmittel-Botulismus äußern. Eine frühe Diagnose und Behandlung kann Leben retten. Sich ohne Symptome vorbeugend in ärztliche Behandlung zu begeben, ist nicht sinnvoll.

Betroffene Bundesländer: Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen.

Quelle: Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit.

Kommentare (0)

Rated 0 out of 5 based on 0 voters
Bisher wurden hier noch keine Kommentare veröffentlicht

Einen Kommentar verfassen

  1. Posting comment as a guest. Sign up or login to your account.
Rate this post:
Anhänge (0 / 3)
Deinen Standort teilen



0
+

Gefällt Ihnen der Artikel?

Liken Sie uns. Vielen Dank