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Allergien weit verbreitet

Bildbeschreibung: Junge Frau beim Nase ausschnauben und im Hintergrund ein Raps-Feld in Blüte stehend
Foto: © cco/ EU-Schwerbehinderung

Allergien sind in der deutschen Bevölkerung offenbar weiter verbreitet als im europäischen Ausland. Das geht aus einer Studie (EHIS) hervor, in der statt ärztlicher Diagnosen selbst wahrgenommene Erkrankungen erfasst wurden. Im Ergebnis habe die Zwölf-Monats-Prävalenz (Häufigkeit) von Allergien bei 15- bis 79-Jährigen mit 29 Prozent deutlich über dem EU-Durchschnitt von 17 Prozent gelegen, heißt es in der Antwort (19/22797) der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage (19/21969) der FDP-Fraktion.

Das sei der zweite Platz unter 30 Ländern gewesen. Die höchsten Prävalenzen wurden den Angaben zufolge für Finnland (über 30 Prozent) ermittelt, die niedrigsten für Rumänien (um ein Prozent). In der EHIS-Studie ging es um Heuschnupfen, allergische Reaktionen von Augen oder Haut, Lebensmittelallergien und anderen Allergien.

Allergien stehen für eine Überreaktion des Immunsystems auf normalerweise harmlose Stoffe. Eine allergische Erkrankung sei häufig multifaktoriell bedingt, es gebe keinen einheitlichen Auslöser. Eine größere Rolle spielten genetische Faktoren für die sogenannten atopischen Erkrankungen Asthma, Heuschnupfen und Neurodermitis.

Autor: Bundestag/hib | © EU-Schwerbehinderung/Deutscher Bundestag






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