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Reform der Psychotherapeutenausbildung

Bildbeschreibung: Frau steht vor einem Bücherregal in einer Bibliothek.

Mit einem Gesetzentwurf zur Reform der Psychotherapeutenausbildung (19/9770) soll die Versorgung in diesem Bereich verbessert werden. Künftig soll die Psychotherapie ein eigenständiges Studienfach sein, das fünf Jahre dauert (Drei Jahre Bachelor- plus zwei Jahre Masterstudium) und mit einer staatlichen psychotherapeutischen Prüfung abgeschlossen wird.

Nach bestandener Prüfung wird die Approbation erteilt unter der Berufsbezeichnung Psychotherapeut. Die inhaltliche Ausgestaltung der Studiengänge wird in einer Approbationsordnung geregelt, die gesondert erarbeitet wird. Der neue Studiengang soll erstmals zum Wintersemester 2020 angeboten werden.

Auf das Studium folgt eine Weiterbildung in stationären und ambulanten Einrichtungen, wobei die Behandlungsleistungen der Psychotherapeuten in Weiterbildung (PiW) von den Krankenkassen vergütet werden. Mit Abschluss der Weiterbildung können sich Psychotherapeuten in das Arztregister eintragen lassen und sich für eine Zulassung im System der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) bewerben.

Die künftige Ausbildung zum Psychotherapeuten soll breit angelegt sein und die Absolventen zur Behandlung von Patienten aller Altersstufen befähigen. Bisher müssen Psychotherapeuten ein Vollstudium der Psychologie mit anschließender Ausbildung zum Psychologischen Psychotherapeuten absolvieren. Für die Behandlung von Kindern und Jugendlichen gelten gesonderte Vorschriften.

Die Vorlage enthält auch einen Auftrag an den Gemeinsamen Bundesauschuss (G-BA) zur Ergänzung der Psychotherapierichtlinie. Mit einer über mehrere Berufsgruppen hinweg verbesserten Koordination soll eine effektivere Vermittlung von Patienten in eine psychotherapeutische Versorgung ermöglicht werden.

Der Gesetzentwurf ist im Bundesrat zustimmungspflichtig.

Quelle: Heute im Bundestag (hib)

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SightCity - Fachmesse für Blinde und Sehbehinderte startet

Auch dieses Jahr startet mit 133 die SightCity in Frankfurt. Die SightCity ist eine Fachmesse für Blinde und Sehbehinderte Menschen und findet mit 133 Ausstellern vom 8. bis 10 Mai 2019 im Sheraton Airport Frankfurt statt. Der Eintritt ist frei. Für sehgeschädigte Besucher gibt es einen regelmäßigen Abholservice von Bahn- und Flugsteigen zu den Ausstellungsflächen.

Mehr Infos auf der SghtCity Webseite: www.sightcity.net

 

Die Impfpflicht kommt

Bildbeschreibung: Pressefoto Jens Spahn

Wie das Bundesministerium für Gesundheit mitteilte, soll die Impfpflicht kommen. So sieht es ein Gesetzesentwurf vor. Mit dem Gesetzesentwurf will Spahn Kita- und Schulkinder vor Masern schützen. „Deswegen sollen alle, die eine Kita oder Schule besuchen, gegen Masern geimpft sein. Wer dort neu aufgenommen wird, muss das nachweisen“, sagte Spahn der BILD am Sonntag. 

Für Kinder, die Bereits zur Schule gehen, soll ein Nachweis über den Impfpass erfolgen, der bis zum 31. Juli 2020 einzureichen ist. Wer aus gesundheitlichen Gründen nicht geimpft werden kann, muss dieses dann mit Hilfe eines ärztlichen Attestes nachweisen können.

Eltern die ihre Kinder nicht impfen wollen, erwartet eine Geldbuße von bis zu 2500 Euro, welche von den Gesundheitsämtern veranlasst werden soll.

Quelle: Bundesgesundheitsministerium

 

Anmerkung Redaktion:
Wo die Hintergründe dieser geplanten Impfpflicht sind, lässt sich and der Masernwelle 2017 in Berlin gut erkennen. Masern könnten ausgerottet sein. Dazu müssten 95% geimpft sein. Das ist aber immer noch nicht der Fall. Ob das an den zunehmenden Impfgegnern liegt, oder einfach eine art "Bequemlichkeit" weil kaum noch jemand weiß, wie gefährlich Masern sein können, wurde bisher noch nicht untersucht. Die Frage ist auch offen, ob eine Impfpflicht überhaupt grundrechtlich durchsetzbar ist, wurde bisher nicht geklärt.

Die Gefahren bei einer Masernerkrankung: Masern können zu Behinderungen führen, denn die Masern- Viren schwächen das Immunsystem, greifen innere Organe wie Darm, Lunge und Leber an. Sollten sich Keime im Hirn einnisten, kann es zur Masern-Enzephalitis kommen, die im schlimmsten Fall zu geistiger- und körperlicher Behinderung führen- oder gar tödlich enden kann.

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Rückruf von französischem Käse Saint Marcellin und Saint Felicien

Rückruf zweier Käsesorten der Handelsmarke Xavier David, Tradition du Bon Fromage, Alpine. Laut Hersteller können diese mit E.coli-Bakterien verunreinigt sein. Die zwei Weichkäse-Sorten um die es geht, sind Saint Marcellin und Saint Felicien. Die Betroffenen Chargen sind L032 und L116 mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 8. März bis 31. Mai 2019. Das Identitätskennzeichen lautet FR 26.281.001 CE sollen betroffen sein.

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Vollständiger Ausschluss der Stiefkindadoption in nichtehelichen Familien verfassungswidrig

Der vollständige Ausschluss der Stiefkindadoption allein in nichtehelichen Familien verstößt gegen Artikel 3 Abs. 1 GG. Es ist mit dem allgemeinen Gleichbehandlungsgebot nicht vereinbar, dass der Stiefelternteil in nichtehelichen Stiefkindfamilien die Kinder des anderen Elternteils nicht adoptieren kann, ohne dass die Verwandtschaft der Kinder zu diesem erlischt, wohingegen in einer ehelichen Familie ein solches Kind gemeinschaftliches Kind beider Eltern werden kann. Dies hat der Erste Senat mit heute veröffentlichtem Beschluss entschieden und die zugrundeliegenden Vorschriften des Bürgerlichen Gesetzbuches für verfassungswidrig erklärt sowie dem Gesetzgeber aufgegeben, bis zum 31. März 2020 eine Neuregelung zu treffen. Zur Begründung hat der Senat ausgeführt, dass gegen die Stiefkindadoption vorgebrachte allgemeine Bedenken die Benachteiligung von Kindern in nichtehelichen Familien nicht rechtfertigen und sich der Schutz des Stiefkindes vor einer nachteiligen Adoption auf andere Weise als den vollständigen Adoptionsausschluss hinreichend wirksam sichern lässt. So urteilte das Bundesverfassungsgericht Az.: 1 BvR 673/17

Nachzulesen ist das vollständige Urteil hier: https://www.bundesverfassungsgericht.de/SharedDocs/Pressemitteilungen/DE/2019/bvg19-033.html

Quelle: Bundesverfassungsgericht

Pflegeprofis: Online-Abstimmung für die Landessieger gestartet

Der Wettbewerb Deutschland beliebteste Pflegeprofis ist gestartet. Nominiert für den Pflegewettbewerb 2019 sind mehr als 1000 Pflegekräfte, Teams und Azubis us ganz Deutschland. Über den Link: http://www.deutschlands-pflegeprofis.de/ kann bis zum 15. Juni 2019 online abgestimmt werden.

Die Kandidaten arbeiten in der professionellen Pflege und wurden von Patienten, Angehörigen und Kollegen für den Wettbewerb des PKV-Verbandes vorgeschlagen. Die Gewinner aus den 16 Bundesländern sollen Mitte Juni 2019 feststehen.

Bundeskabinet beschließt Rentenerhöhung

Das Bundeskabinett beschließt Rentenerhöhung ab ersten Juli 2019. Die Renten werden in Ostdeutschland um 3,91 Prozent und in Westdeutschland um 3,18 Prozent erhöht.

Für eine Standardrente bedeutet das: Im Westen 1487,18 Euro (45,83 Euro mehr) und im Osten 1435,05 Euro (54 Euro mehr). Die Standardrente ist eine Regelaltersrente die ein Durchschnittverdiener erhält, wenn sie oder er 45 Jahre in die gesetzliche Rentenversicherung eingezahlt hat.

Quelle: Bundesregierung

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Europawahl 2019: Hinweise für blinde und sehbehinderte Wahlberechtigte.

Der Bundeswahlleiter hat heute Informationen für die Europawahl 2019, für sehbehinderte Menschen, herausgegeben. Mit Hilfe der Stimmzettelschablone können Menschen mit Sehbehinderung, ihre Stimme zur Europawahl 2019 abgeben. Die Stimmzettelschablonen werden kostenlos vom Landesvereinen des Deutschen Blinden- und Sehbehindertenverbandes e.V. (DBSV) ausgegeben.

In den Bundesländern werden teilweise unterschiedlich große Stimmzettel herausgegeben. Zudem kann es zu unterschiedlichen Landeswahllisten kommen, so dass die Herausgabe der Stimmzettelschablone mit dem dazugehörigen Informationsmaterial bei dem örtlich zuständigen DBSV-Landesverein angefordert werden müssen. Die DBSV-Landesvereine gibt es direkt auf der Seite des Bundeswahlleiters unter folgendem Link: https://www.bundeswahlleiter.de/info/presse/mitteilungen/europawahl-2019/17_19_hinweise-barrierefreies-waehlen.html

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Klose fordert schnelles Verbot von Konversationstherapien

Kai Klose, der hessische Staatsminister für soziales, fordert ein schnelles Verbot von Konversationstherapien für Homosexuelle. Dieses Verbot ist auch Ziel vom Bundesgesundheitsminister Jens Spahn, der dazu am Mittwoch eine Fachkommission einberufen hat.

Ziel der Fachkommission ist es, bis zum Herbst Lösungen zu erarbeiten, wie so ein Verbot auch rechtlich umgesetzt werden kann. In der Tat kann das Verbot heikel werden, denn dieses müsste so ausgelegt werden, dass dabei Grundrechte wie "Selbstbestimmung, körperliche Unversehrtheit" mit berücksichtigt werden. 

Die Behandlung ließe sich zwar verbieten, jedoch muss auch die Frage erlaubt sein, ob sich die Behandlung verbieten lässt, wenn sich jemand freiwillig dieser Behandlung unterziehen will. Hier gilt es eintsprechende gesetzliche Regelungen zu finden. Die Behandlung ist umstritten, da eine derartige Behandlung immer tief in die Psyche eines Menschen eingreift. Trotzdem wählen immer wieder Menschen diesen Behandlungsweg, weil ihnen ihr Glaube gleichgeschlechtliche Beziehungen verbietet. 

Insbesondere von Vertreterinnen und Vertretern christlich-evangelikaler Kirchen wird die Behandlung immer noch befürwortet, da man Homosexualität dort immer noch als psychische und heilbare Erkrankung ansieht. Im März 2018 befürwortete das Europäische Parlament parteiübergreifend erstmals mit einer Mehrheit von 435 zu 109 Abgeordnetenstimmen, Therapien zur „Heilung“ von Homosexualität, Konversionstherapien, gesetzlich zu verbieten. Der Weltärztebund hat sich bereits 2013 gegen die Therapie ausgesprochen und machte aufmerksam, dass Homosexualität keine Krankheit ist.

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Dem „Berliner Pakt für die Pflege“ tretten die Berliner Krankenhäuser bei

Heute am 12 April 2019 haben die Berliner Krankenhäuser den Pakt bei getreten. Der "Berliner Pakt für die Pflege" soll dazu dienen um mehr Ausbildete Kräfte und motivierte Pflegekräfte zu bilden. 

Dilek Kolat, die Gesundheitssenatorin hat heute im Gespräch "den Pakt für die Pflege" erläutert zusammen mit der Krankenhausgesellschaft. Mehr dazu Informationen hier: Berliner Krankenhausgesellschaft

Quelle: bkgev.de

 

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