Herzlich Willkommen

EU-Schwerbehinderung

Das Online-Nachrichtenportal.
Politik, Soziales, Behinderung, Rente 
und vieles mehr .... Kritisch, sachlich und offen.

 

 

 

Lebensmittelrückruf - Salmonellen Heera Chilli Powder

Der Hersteller P & B Foos LTD ruft sein Produkt Heera Chilli Powder Hot zurück. Grund des Rückrufes, sind mögliche Salmonellen im Produkt. Betroffen ist die Loskennzeichnung PB9446M/4.

Auf dem Bild ist ein Abbild der Verpackung zu sehen.

Information des Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit:

Eine Salmonellen-Erkrankung äußert sich innerhalb einiger Tage nach Infektion mit Durchfall, Bauchschmerzen und gelegentlich Erbrechen und leichtem Fieber. Die Beschwerden klingen in der Regel nach mehreren Tagen von selbst wieder ab. Insbesondere Säuglinge, Kleinkinder, Senioren und Menschen mit geschwächtem Abwehrsystem können schwerere Krankheitsverläufe entwickeln. Personen, die dieses Lebensmittel gegessen haben und schwere oder anhaltende Symptome entwickeln, sollten ärztliche Hilfe aufsuchen und auf eine mögliche Salmonellen-Infektion hinweisen. Sich ohne Symptome vorbeugend in ärztliche Behandlung zu begeben, ist nicht sinnvoll.

Weitere Informationen zum Krankheitserreger finden sie hier: http://www.infektionsschutz.de/erregersteckbriefe/salmonellen

Betroffene Bundesländer:
Bayern, Hamburg

Quelle: Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit

Lebensmittelrückruf - Salmonellen in Mettwurst

In der Mettwurst des Herstellers Zorn GmbH wurden Salmonellen nachgewiesen. So wie der Hersteller in seiner Pressemitteilung mitteilte, ist davon nur die Loskennzeichnung LOS:130619 (Einkauf für Verbraucher zwischen 13.06. und 25.06.2019) betroffen.

Produktbezeichnung: Mettwurst, Pfefferbeisser, Frankfurter nach Mettwurst Art, Paprikabeisser der Firma Zorn GmbH & Co. KG

Betroffene Bundesländer (alphabetisch): Nordrhein-Westfalen

Quelle: Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit

Versorgung von Mukoviszidose-Patienten

Der Petitionsausschuss unterstützt die Forderung nach Sicherstellung der medizinischen ambulanten Versorgung von Mukoviszidose-Patienten. In der Sitzung am Mittwochmorgen verabschiedeten die Abgeordneten einstimmig eine Beschlussempfehlung an den Bundestag, eine dahingehende Petition dem Bundesministerium für Gesundheit (BMG) "zur Erwägung" zu überweisen und sie gleichzeitg den Landesparlamenten zuzuleiten.

Winfried Klümpen, Sprecher der Geschäftsführung des Vereins Mukoviszidose e.V., warnt in seiner öffentlichen Petition: "Deutschlandweit fehlen gesicherte Strukturen für die ambulante medizinische Versorgung von Mukoviszidose-Patienten." Mukoviszidose ist eine angeborene nicht heilbare, aber behandelbare Stoffwechselerkrankung, die dazu führt, dass in vielen Organen des Körpers ein sehr zäher Schleim produziert wird, der eine Reihe lebenswichtiger Organe verstopft.

Vor allem für erwachsene Patienten sei die Situation schwierig, heißt es in der Petition. Benötigt würde eine ausreichende Anzahl von multimodalen, auf Mukoviszidose spezialisierten Fachzentren für Erwachsene - mit Ärzten, Psychologen, einem Sozialdienst, in Mukoviszidose-geschulten Physiotherapeuten und Ernährungstherapeuten. Obwohl inzwischen die Mehrheit der Betroffenen das Erwachsenenalter erreicht habe, würden noch immer 35 Prozent der Erwachsenen in der Pädiatrie (Kinderheilkunde) behandelt.

Dass diese Situation für die erwachsenen Betroffenen unzumutbar sei, zeige das Beispiel einer großen Mukoviszidose-Ambulanz, schreibt der Petent. Über viele Jahre hinweg seien die Patienten dort in der Kinderklinik therapiert worden - auch über das 18. Lebensjahr hinaus. Nach einem Beschluss des Zulassungsausschusses könne die Klinik die Behandlung der Erwachsenen in der Kinderklinik aber nicht mehr abrechnen. In der Erwachsenmedizin würden jedoch keine neuen Patienten aufgenommen. "Die betroffenen Patienten wissen nun nicht, wo sie behandelt werden sollen und müssen teils lange Wege in Kauf nehmen. Dies ist für ihren Gesundheitszustand bedenklich", heißt es in der Vorlage.

Die Petition wurde schon am 6. März 2017 in öffentlicher Sitzung durch den Petitionsausschuss beraten. Wie aus der Begründung zu der heute verabschiedeten Beschlussempfehlung des Ausschusses hervorgeht, hat der ergänzende Bewertungsausschuss mit Wirkung zum 1. April 2017 die entsprechenden Vergütungspositionen zur Abrechnung der krankheitsspezifischen Regelungen zur Behandlung der Mukoviszidose im Rahmen der Richtlinie zur ambulanten spezialfachärztlichen Versorgung (ASV) beschlossen. Damit sei eine zeitnahe Abrechenbarkeit der vom Gemeinsamen Bundesauschuss (G-BA) Ende 2016 beschlossenen und im März 2017 in Kraft getretenen Regelung ermöglicht worden.

Der G-BA habe zudem in seiner Sitzung am 16.März 2017 beschlossen, das Heilmittel "Ernährungstherapie" für die Indikationen seltene angeborene Stoffwechselerkrankung und Mukoviszidose in die Heilmittel-Richtlinie aufzunehmen, heißt es in der Vorlage. Damit sei der auch in der öffentlichen Beratung vorgebrachten Kritik einer fehlenden Einbindung von nichtärztlichen Therapeuten bei der Behandlung begegnet worden, schreiben die Abgeordneten.

Zwischenzeitlich, so heißt es weiter, hätten sich bereits mindestens sieben Mukoviszidose-Teams an verschiedenen Orten gebildet worden. Zudem habe sich die Vergütungssituation von Hochschulambulanzen, die bei der Versorgung von Mukoviszidose eine bedeutende Stellung einnehmen würden, "erheblich verbessert". Angesichts dessen kann aus Sicht des BMG "eine flächendeckende und qualitätsgesicherte ambulante und stationäre Versorgung von Patienten mit Mukoviszidose unter Berücksichtigung einer angemessenen Fahrzeit erfolgen", heißt es in der Beschlussempfehlung.

Quelle: Bundestag(hib)

Förderung von Inklusion - Anfrage der FDP Fraktion

Der Stellenwert von Inklusion im Rahmen der deutschen Entwicklungszusammenarbeit ist Thema einer Kleinen Anfrage (19/10956) der FDP-Fraktion. Die Abgeordneten erkundigen sich nach konkreten Projekten und Maßnahmen für Menschen mit Behinderungen. Außerdem fragen sie nach dem Bearbeitungsstand der neuen "übersektoralen Strategie zur Inklusion von Menschen mit Behinderungen" rund eineinhalb Jahre nach ihrer Ankündigung durch das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ).

" Nach Ansicht der Fragesteller bleibt die Bundesregierung hier jedoch weit hinter dem notwendigen Handeln zurück. Allein schon der im Juli 2018 auf freiwilliger Basis von der Bundesregierung auf OECD-Ebene selbst mit verabschiedete OECD DAC Disability Inclusion Policy Marker wurde von ihr bisher nicht eingeführt. Die Bundesregierung widerspricht aus Sicht der Fragesteller damit nicht nur ihren eigenen wiederholten Beteuerungen, sich für eine Verbesserung der Datenlage zu Behinderung und für die Einführung des Markers einzusetzen, sie entzieht sich dadurch auch dem direkten internationalen Vergleich mit anderen OECD-Staaten, von denen einige bereits selbstverständlich den Marker zu implementieren begonnen haben", heißt es unter Anderem in der kleinen Anfrage der FDP- Fraktion. Die Anfrage vollständige Anfrage der FDP kann hier als PDF- Datei heruntergeladen werden: Download, klick hier

Quelle: Bundestag(hib)

Berlin und Brandenburg: Verdi Streik 25 Juni 2019

Am 25 Juni Streiken um die 200 Mitarbeiter von den vier größten Pharmahändlern. Im Streik geht es um Tarifverhandlungen. Es wurden Angebot gemacht am 16 Mai 2019 vom allgemeinen Großhandel und am 24 Juni 2019 im genossenschaftlichen Großhandel. Jedoch kam bis jetzt der Arbeitgeber den Gewerkschaftsforderungen nicht ausreichend entgegen, es wurden nur Erhöhungen angeboten, die einen Reallohnverlust mit sich ziehen würden. Somit sein die Angebote nicht annehmbar. 

Es wird von den ver.di-Mitglieder in den zwei Tarifgebieten 6,5 bzw. 7 Prozent mehr Lohn gefordert. Für die Ausbildungsvergütung wird 100 Euro bzw. 150 Euro mehr gefordert, mit einer jeweiligen Laufzeit von jeweils 12 Monaten. Außerdem wird eine strukturelle Verbesserung innerhalb der Vergütungsstruktur gefordert, zudem eine Vorteilsleistung von 250 Euro.

Die Streikkundgebung findet am 25 Juni 2019 ab 12 Uhr gegenüber vom ver.di-Haus (An der Schillingbrücke, 10179 Berlin) statt. mehr dazu finden Sie hier: Pressemitteilung Verdi

Quelle: bb.verdi.de

Hitze und die Gefahren: Amtliche Wetterwarnungen

Bildbeschreibung: Auf dem Bild ist ein Sonnenaufgang zu sehen.

Für mittlerweile 11 Bundesländer gibt es Wetterwarnungen wegen Extremhitze. Besonders ältere Menschen und Personen mit Kreislaufproblemen, sollten bei den zu erwartenden Temperaturen von gebietsweise 40° darauf achten, genügend Flüssigkeit aufgenommen wird. Auch der direkte Aufenthalt in der Sonne sollte vermieden werden. 

Auch wenn die Wärme etwas schönes ist, können viele Menschen die damit verbundenen Gefahren oft nicht einschätzen. Die zu erwartende Extremhitze führ nicht selten zu Kreislaufproblemen und Dehydration (Austrocknung). Bei pflegebedürftigen und gerade älteren oder kreislaufschwachen Menschen, sind daher nicht selten die Mitmenschen oder Pflegekräfte gefordert, eine Dehydration möglichst zu vermeiden.

Derzeitig ist die Hitzewarnung für folgende Bundesländer aktiv:

  •  Bayern
  •  Baden- Wüttemberg
  •  Brandenburg
  •  Hessen
  •  Niedersachsen
  •  Nordrhein-Westfalen
  •  Rheinland-Pflaz
  •  Saarland
  •  Sachsen
  •  Sachsen-Anhalt
  •  Thüringen

Zu der Hitze kommt es zu erhöhten Waldbrandgefahr. Darum sollte offenes Feuer und das Wegwerfen von Zigaretten unbedingt vermieden werden. Diese Gefahr ist auch in vielen Pflegeeinrichtungen präsent, wenn bspw. die noch glühende Zigarette in umliegende Grünanlagen weggeworfen wird.

Ein ebenfalls oft untersätztes Risiko, sind Sonnenbrände, denn neben der Hitze kommt es in einigen Gebieten auch zu extremen UV- Strahlungsbelastungen die zu ungewünschten Sonnenbränden führen kann.

Der Deutsche Wetterdienst hat dabei folgendes über Twitter bekanntgegeben:

DWD Bild von Twitter

Öffentlicher Warenrückruf: Das Mini-Stieleis der Marke Mucci

Der Hersteller DMK Eis GmbH hat einen öffentlichen Warenrückruf veröffentlicht.
Produktbezeichnung: Mucci – Mini Mix. 3 verschiedene Schokoladenarten. Der Vertrieb erfolgt ausschließlich über ALDI Nord.

In dem Produkt kann nicht ausgeschlossen werden, dass sich im Einzelfall Holzsplitter im Produkt befinden. Betroffen sind Chargen mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 03.04.2021, 04.04.2021, 05.04.2021.

Betroffene Bundesländer: Berlin, Brandenburg, Bremen, Hamburg, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein, Thüringen

Bildbeschreibung: Auf dem Bild ist das Foto des Produktes zu sehen.

Quelle: Bundesamt für Verbraucherschutz

Unabhängiger Beirat für die Vereinbarkeit von Pflege und Beruf hat sein ersten Bericht Franziska Giffey, der Bundesfamillienministerin überreicht

Gestern am 20 Juni 2019 hat der Unabhängige Bereit für die Vereinbarkeit von Pflege und Beruf sein Bericht der Bundesfamillienministerin, Franziska Giffey übergeben. In dem Bericht sind Vorschläge vom Beirat für pflegende Angehörige, um diese mehr zu Entlasten und zu unterstützen. Die Eckpunkte des Berichts können Sie hier nachlesen.

Quelle: berlin.de

Lebensmittelwarnung: Regionaler Warenrückruf „Knusper Dinos“

Die Firma Sprehe GmbH ruft das Produkt Knusper Dinos zurück. Grund des Rückrufs: Es ist nicht auszuschließen, dass sich rote Kunststofffremdkörper in einzelnen „Knusper Dinos“ befinden.

Betroffen ist die Ware mit dem aufgedruckten Mindesthaltbarkeitsdatum 1.04.2020 und dem Genusstauglichkeitskennzeichen DE NW 20167 EG. Andere Mindesthaltbarkeitsdaten und weitere Artikel sind nicht betroffen.

Kunden, die das entsprechende Produkt gekauft haben, können dieses gegen Erstattung des Kaufpreises auch ohne Vorlage des Kassenbons unter Vorzeigen der leeren Verpackung in ihren Einkaufsstätten zurückgeben. - So der Hersteller in seiner Pressemitteilung

Betroffene Bundesländer (alphabetisch): Baden-Württemberg, Bayern, Hessen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Saarland

 

Bildbeschreibung: Bild der Produktverpackung

Meldung vom 19.06.2019

Planmäßige Pflegeausbildungsreform

Die Bundesregierung geht davon aus, dass die Pflegeausbildungsreform planmäßig umgesetzt wird. Der rechtliche Rahmen sei vollständig vorhanden, um die neuen Pflegeausbildungen zum 1. Januar 2020 starten zu können, heißt es in der Antwort (19/10548) der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage (19/10111) der Grünen-Fraktion.

Die Fachkommission zur Erarbeitung der Rahmenlehr- und Rahmenausbildungspläne sei im November 2018 eingesetzt worden. Die Umsetzung der Reform sei Aufgabe der Länder, die derzeit intensiv daran arbeiteten. Darüber hinaus wolle die Bundesregierung mit der Konzertierten Aktion Pflege (KAP) den Arbeitsalltag und die Arbeitsbedingungen der Pflegekräfte spürbar verbessern.

Quelle: Bundestag (PK/hib)

0
+

Gefällt Ihnen der Artikel?

Liken Sie uns. Vielen Dank