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Psychische Belastung während der ersten Corona-Infektionswelle erhöht

Bildbeschreibung: Eine Frau die sich mit beiden Händen am Kopf fässt.
Foto: © Yan

Bund und Länder haben die deutschlandweiten Maßnahmen zur Kontaktbeschränkung erneut verlängert, nun bis zum 14. Februar 2021. Wie sich die erste Corona-Infektionswelle und der erste Lockdown auf das psychische Wohlbefinden auswirkten, wurde in einer Online-Studie des Psychologischen Instituts der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) in Kooperation mit der Philipps-Universität Marburg und dem Universitätsklinikum Essen untersucht. Den Ergebnissen zufolge waren Ängstlichkeit und Depressivität während der ersten Infektionswelle nach Beginn des Lockdowns in Deutschland erhöht.

In drei querschnittlichen Befragungen haben die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus Mainz, Marburg und Essen Ängstlichkeit und Depressivität bei insgesamt 19.823 Personen erfasst. Die Ergebnisse zeigen, dass die allgemeine Ängstlichkeit und Depressivität in dem Befragungszeitraum vom 25. März bis 13. April 2020 höher ausfielen im Vergleich zum Befragungszeitraum vor dem ersten Lockdown vom 10. bis 24. März 2020.

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„Die höheren Werte für Ängstlichkeit und Depressivität sind vermutlich nicht ausschließlich auf die Lockdown-Situation zurückzuführen, sondern wahrscheinlich auch durch die Dynamik der ersten Infektionswelle beeinflusst worden“, merkt Dr. Anne-Kathrin Bräscher vom Psychologischen Institut der JGU an.

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Im dritten Befragungszeitraum vom 17. April bis 15. Mai 2020 waren die Werte von Ängstlichkeit und Depressivität wieder etwas geringer – jedoch weiterhin erhöht verglichen mit dem ersten Befragungszeitraum. Frauen, junge Menschen, geringer gebildete Personen und Personen mit psychischen Störungen zeigten sich besonders stark belastet.

Autor: kk / © EU-Schwerbehinderung



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