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Stern Aktion Pflege in Würde: Systemwechsel in der Pflege - eine Frage der Menschlichkeit

Bildbeschreibung: Jemand hält die Hand von jemand anderen.
Foto: © Siggy Nowak

Am 14 Januar hatte der Stern für eine Pflege in Würde die Petition "Gesundheitsreform für eine bessere Pflege zum Schutz der Pflegebedürftigen" gestartet. Ziel der Petition sind es mindestens 50.000 Stimmen zusammenkommen, damit das Anliegen dann im Bundestag eingereicht werden kann.

Dabei lauten die Forderungen der Petition vom Stern:

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1. Mehr Zeit für Patient:innen. Verlässliche Arbeitszeiten. Entlastung von Bürokratie. Personalschlüssel nach echtem Bedarf. Sofortiges Handeln bei Unterbesetzung

2. Aufwertung des Berufsbildes: höhere Gehälter, Zulagen und Entlohnung von Weiterqualifizierung. Mehr Entscheidungsmöglichkeiten an Patient:innen. Bessere Karrierechancen

3. Konsequente Abkehr von Profitdenken und ökonomischen Fehlanreizen durch eine Gesundheitsreform

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Die Linken begrüßen die Petition. Harald Weinberg, Sprecher für Krankenhauspolitik der Fraktion DIE LINKE erklärt mit Blick auf die am 1. März stattfindende öffentliche Beratung des Petitionsausschusses zu der von Dr. Bernhard Albrecht eingebrachten Petition des „Stern“ für eine „Pflege in Würde“, die in kurzer Zeit von über 300.000 unterschrieben wurde „Der große Zuspruch für diese Petition ist Ausdruck davon, wie sehr alle Beteiligten – Pflegekräfte, Patienten, Pflegebedürftige und ihre Angehörigen – unter dem jetzigen System Pflege leiden.“

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Weinberg weiter:
„Nicht nur die Schwächsten und Hilfebedürftigsten werden unwürdig behandelt, sondern auch diejenigen, die sie versorgen. Deswegen brauchen wir einen echten Systemwechsel, der mit der Profitlogik bricht und sich am Gemeinwohl orientiert. Für eine menschenwürdige Pflege müssen wir den ökonomischen Druck von den Einrichtungen nehmen.“
Pia Zimmermann, Sprecherin für Pflegepolitik der Fraktion DIE LINKE, ergänzt: „Ein grundlegender Systemwechsel mit spürbar höheren Gehältern für deutlich mehr Pflegekräfte ist nicht zum Nulltarif zu haben, sondern kostet Milliarden. Aber der Petent hat vollkommen recht, es ist ‚als gesamtgesellschaftliche Aufgabe finanzierbar‘. Die bislang privat Versicherten werden zunächst in ein solidarisches System eingebunden. Dem folgend werden alle Einkünfte für den Beitrag berücksichtigt, also auch Kapital-, Zins- und Mieteinnahmen. Das ist der harmonische Zweiklang zur Finanzierung guter Pflege: solide und solidarisch.“

Autor: md / © EU-Schwerbehinderung



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