EU-Schwerbehinderung

Das Online-Nachrichtenmagazin.
Politik, Soziales, Behinderung, Rente
und vieles mehr .... Kritisch, sachlich und offen. Pflege-news Nachrichtendienst zur Behindertenpolitik, Behinderung, Schwerbehinderung, Nachrichten

Berlin reagiert auf BioNTech-Rationierung durch den Bund

Bildbeschreibung: Mehrere Impfstoffdosen auf den Covid-19 steht.
Foto: © Maksim Goncharenok

In den Corona-Impfzentren und Impfstellen des Landes Berlin wird ab Samstag, den 27. November 2021, vorrangig der Impfstoff Spikevax von Moderna verimpft werden. Für Personen unter 30 Jahren und Schwangere besteht dort entsprechend der Empfehlung der Ständigen Impfkommission (STIKO) weiterhin die Möglichkeit, sich mit Comirnaty von BioNTech/Pfizer impfen lassen. Ebenfalls mit Comirnaty werden Zweitimpfungen durchgeführt, wenn die Erstimpfung mit Comirnaty erfolgt ist.

Durch die Mobilen Impfteams der Senatsverwaltung für Gesundheit, Pflege und Gleichstellung wird in den Impfbussen und bei den weiteren Impfangeboten in den Stadtteilen ausschließlich der Moderna-Impfstoff zur Verfügung gestellt. Hintergrund ist, dass das Bundesministerium für Gesundheit derzeit keine zeitgerechte Lieferung des Impfstoffes Comirnaty von BioNTech/Pfizer gewährleistet.

Auch Personen, die bereits einen Termin für eine Impfung mit Comirnaty von BioNTech/Pfizer gebucht haben, sollen stattdessen Spikevax von Moderna erhalten. Der Termin bleibt bestehen, soweit möglich werden die betroffenen Personen individuell über die Umstellung informiert.

Spikevax von Moderna ist wie Comirnaty von BioNTech/Pfizer ein sehr hochwertiger mRNA‑Impfstoff, der ebenso sicher und effektiv in der Anwendung ist. Einige Studien deuten auf eine bessere Wirksamkeit bei Spikevax hin, gerade im Hinblick auf Impfdurchbrüche.

Die Anzahl der Erst-, Zweit- und Auffrischimpfungen ist in Berlin in den vergangenen Wochen stark gestiegen. Das führt dazu, dass Berlin inzwischen hinsichtlich aller Impfquoten über dem Bundesdurchschnitt liegt.

Gesundheitssenatorin Dilek Kalayci: „Besonders wichtig und erfreulich ist, dass sich in Berlin bereits mehr als vierunddreißig Prozent der über 60-Jährigen ein drittes Mal hat impfen lassen. Noch immer sind die Inzidenzen in Berlin sehr hoch. Wir sollten alles daransetzen, einen weiteren, schnellen Anstieg der Infektionszahlen zu verhindern. Gehen Sie zum Impfen, halten Sie Abstand, halten Sie die Hygieneregeln ein.“

Aufgrund der gestiegenen Impfnachfrage kommt es derzeit zu Wartezeiten in den Impfzentren, vor Impfbussen und weiteren Impfstellen. Um dem entgegenzuwirken, arbeitet die Senatsverwaltung für Gesundheit, Pflege und Gleichstellung gemeinsam mit den Bezirken und Hilfsorganisationen mit Hochdruck daran, mehr Impfkapazitäten zu schaffen. So hat heute eine größere Impfstelle im Ring-Center eröffnet, am Montag, 29. Dezember, folgt die Impfstelle im Freizeitforum Marzahn, am Freitag, 3. Dezember, die Impfstelle Trabrennbahn Karlshorst. Für Mitte Dezember ist zudem die Eröffnung eines Impfzentrums im ICC geplant. Darüber hinaus bleibt das impfzentrum Messe erhalten und bis Februar geöffnet.

Autor: kk / © EU-Schwerbehinderung



Werbeblocker aktiv !

EU-Schwerbehinderung ist ein Nachrichtenmagazin und finanziert sich mit Werbung.

Um diesen Inhalt lesen zu können, schalten sie

bitte den Werbeblocker ab!

Wenn sie die Werbung zulassen, unterstützen sie uns, auch in Zukunft unser Angebot kostenlos anbieten zu können.


Impressum Datenschutz Nutzungsbedingungen

Kommentare (0)

Rated 0 out of 5 based on 0 voters
Bisher wurden hier noch keine Kommentare veröffentlicht

Einen Kommentar verfassen

  1. Posting comment as a guest. Sign up or login to your account.
Rate this post:
Anhänge (0 / 3)
Deinen Standort teilen
0
+

Gefällt Ihnen der Artikel?

Folgen Sie uns. Vielen Dank