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Gelber Impfpass für 2G und 3G nicht mehr anerkannt

Bildbeschreibung Jemand ein Smartphone mit einem QR-Code und gelben Impfpass in der Hand hält.
Foto: © kk / EU-Schwerbehinderung

Seit einiger Zeit nehmen die Fälschungen des gelben Impfpasses zu. Grund der Zunahme sind offensichtlich die geltenden 2G bzw. 3G Regeln. Für einige Menschen offensichtlich die Motivation, statt impfen lieber fälschen. Dabei ist die Vorlage eines gefälschten Impfausweises seit dem 24.11.2021 eine Straftat nach § 277 Strafgesetzbuch. Egal, ob gegenüber einer Behörde, einer Versicherung, einem Restaurant oder am Eingang eines Weihnachtsmarktes sich damit Zutritt verschafft wird. Das kann eine Geldstrafe oder bis zu ein Jahr Gefängnis, nach sich ziehen.

Das Bundesland Baden-Württemberg will dagegen jetzt konsequent handeln. Wer in Baden-Württemberg in eine Bar oder ein Restaurant gehen möchte, wird min dem gelben Impfpass nicht mehr weit kommen, denn ab 1. Dezember 2021 ist nur noch der QR-Code (in Apotheken erhältlich) zulässig, der dann bspw. über die CovApp oder Corona-Warnapp auch in digitaler Form auf dem Smartphone hinterlegt werden kann.

Offiziell teilte das Bundesland dazu mit: „Mit der neuen Corona-Verordnung ist ein Nachweis für die Impfung, beispielsweise für den Zugang zu 2G- oder 2G plus-Veranstaltungen, nur noch mit einem QR-Code möglich. Nicht mehr ausreichend ist dagegen die Vorlage des gelben Impfpasses, da dieser sich nicht zur digitalen Anwendung eignet. Bürgerinnen und Bürger, die bislang lediglich den gelben Impfpass benutzt haben, sollen noch bis 1. Dezember 2021 die Möglichkeit erhalten, sich einen QR-Code ausstellen zu lassen.“

Baden-Württemberg steht mit dieser Entscheidung allerdings nicht alleine da, denn in Berlin sind für 2G-Veranstaltungen (nur für geimpfte und genesene), längst nur noch digital lesbare Impfnachweise mit QR-Code zugelassen. In Brandenburg wurde die Regelung ebenfalls in die neue Verordnung zum Schutz vor dem Coronavirus aufgenommen. Der Grund für die Entscheidung ist soll wohl die höhere Fälschungssicherheit der Nachweise mit dem maschinenlesbaren QR-Code.

Autor: kk / © EU-Schwerbehinderung

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Kommentare (5)

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Aber es kann durchaus Menschen geben, die kein Smartphone, sondern, vielleicht im günstigsten Fall nur ein normales, Handy, also ohne Touchscreen und QR-Code-App haben.

Würden diese Geimpften denn dann auch ausgeschlossen werden, trotz eines...

Aber es kann durchaus Menschen geben, die kein Smartphone, sondern, vielleicht im günstigsten Fall nur ein normales, Handy, also ohne Touchscreen und QR-Code-App haben.

Würden diese Geimpften denn dann auch ausgeschlossen werden, trotz eines gültigen, gelben Impfpasses/-ausweises?

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Raimund Barkam
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Sehr geehrter Herr Barkmann,

das Zertifikat ist ein Dokument, welches in Papierform in der Apotheke erstellt wird. Dieses dann in digitaler Form auf dem Smartphone zu nutzen ist nicht Pflicht. Sie können auch das Zertifikat in Papierform verwenden.

Redaktion
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Das hat auch keiner behauptet, dass ein Smartphone notwendig ist. Im Artikel steht doch, das es in der Apotheke den QR-Code gibt und "der dann bspw. über die CovApp oder Corona-Warnapp auch in digitaler Form auf dem Smartphone hinterlegt werden...

Das hat auch keiner behauptet, dass ein Smartphone notwendig ist. Im Artikel steht doch, das es in der Apotheke den QR-Code gibt und "der dann bspw. über die CovApp oder Corona-Warnapp auch in digitaler Form auf dem Smartphone hinterlegt werden kann"

Kann heißt nicht muss. Kanst also auch mit dem Zertifikat aus der Apotheke rumlaufen, was ein Papier mit QR-Code ist.

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Assimilator Empire
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Ja und dann haben sie alle ihre Screenshots auf dem Handy. Nicht jeder kontrolliert den Personalausweis

Assimilator Empire
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Aber jeder sollte .... War das nicht in der Verantwortung der Veranstalter, auch die Echtheit durch das Vorzeigen eines Personalausweises, zu überprüfen?

Pink Floyd
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