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Corona-Lage: Falsche Panikmache? RKI-Chef sieht die Lage gelassen.

Bildbeschreibung: Lothar Wieler, Chef vom Robert-Koch-Institut, bei einer Pressekonferenz
Foto: kk/Phoenix | © 2020 EU-Schwerbehinderung

Täglich wird von steigenden Zahlen zu den Neuinfektionen mit dem Coronavirus, berichtet. Doch ist alles nur Panikmache und wovor haben die Menschen eigentlich Angst? Eine Corona-Infektion kann in der Tat unterschedlich verlaufen. "über mild" bis hin zum Tod, herrscht ein weites Spektrum der Möglichkeiten. Die eigentliche Gefahr bei zu vielen Neuinfektionen ist die Überlastung des Gesundheitssystems. Sozusagen ein Kollaps, der Bilder entstehen lassen könnte, die an anderen Orten der Welt bereits entstanden sind. Im Schweigen der Öffentlichkeit sind auch die Folgen für jene, die mit dem Virus infiziert waren. Organe die angegriffen wurden und Schäden verursacht haben, bishin zu Problemen, die neuraler Natur sind, also Schädigungen des Gehirns.

Der Chef des Robert Koch-Instituts (RKI), Lothar Wieler, sieht die Lage in Deutschland momentan gelassen. “Zurzeit scheint noch alles unter Kontrolle”, sagte Wieler der “Welt am Sonntag”. Allerdings könne sich die Situation jederzeit ändern, und die Fallzahl könne exponentiell steigen, betonte er unter Verweis auf die Entwicklungen in Israel, Spanien und Frankreich.

Damit ist dann der Ball auch wieder beim den Bürgerinnen und Bürgern, von deren Verhalten abhängig ist, wie weit sich das Virus in Deutschland verbreiten kann. Momentan steigen die Fallzahlen, wie in vielen Regionen zu erkennen ist.

Natürlich ist das Verhalten der Menschen zu verstehn. Alle wollen wieder so leben, wie aus Zeiten vor Corona gewohnt. Die Todesrate schreckt viele gar nicht erst ab, denn auch andere Viren und Bakterien haben es in sich und sorgen für eine gewisse Sterblichkeit. Das Coronavirus etwas anders ist und eben nicht nur die Sterblichkeit als Messtab verwendet werden darf, das geht wegen mangelnder Kommunikation unter und ist oft nicht bekannt. Verwirrung schaft das RKI zusätzlich, wenn man von genesenen Menschen redet.

Die Nutzung des Personennahverkehrs als Gefahrenquelle, schätzt Wieler hingegen gering ein, "wenn man Mund-Nasen-Bedeckung trägt und Abstand hält". "Ich fahre auch jeden Tag mit der S-Bahn", sagte der RKI Chef.

Schaut man sich einmal die größten "Infektionsgefahren" an, so scheinen diese hauptsächlich im privaten Umfeld zu existieren. Geschäfte und auch der Arbeitgeber sind meist mit guten Hygienekonzepten ausgestattet.

Autor: kk / © EU-Schwerbehinderung



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