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Bericht aus dem Corona-Kabinett

Bildbeschreibung: Frontansicht der Bundespressekonferenz mit Mundmaske
Foto: kk | © 2020 EU-Schwerbehinderung

Der Regierungssprecher Steffen Seibert hat über die Inhalte des Corona-Kabinetts berichtet. Zudem werden, so Seibert, bereits am Mittwoch eine weitere Beratung zwischen Bund und Ländern statt finden. Ursprünglich waren die Beratungen für Freitag geplant.

Seibert berichtete: Ich könnte noch kurz über die Sitzung des Coronakabinetts berichten, wenn Sie wollen. Heute Vormittag gab es eine weitere Sitzung der Bundeskanzlerin mit den zuständigen Fachministern zu Themen der Pandemie, also dem, was das Coronakabinett betrifft. Die Beratungen begannen, wie es immer der Fall ist, mit einem Lagebericht, heute durch den zugeschalteten Bundesgesundheitsminister abgegeben. Die Zahlen kennen Sie alle. Es gibt einen drastischen Anstieg von Neuinfektionen. An diesem Montag sind es, grob gesagt, doppelt so viele wie am Montag vor einer Woche. Dieser drastische Anstieg führt zu einer in vielerlei Hinsicht ernsten Situation. Der Anteil der Coronafälle unter der älteren Bevölkerung nimmt wieder zu. In zahlreichen Kommunen ist eine Nachverfolgung der Kontakte jedes einzelnen Infizierten nicht mehr möglich, weil die Infektionszahlen trotz des großartigen Einsatzes der Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen in den Gesundheitsämtern einfach zu hoch sind. Die Krankenhäuser verzeichnen eine deutliche Zunahme von COVID-19-Erkrankten, auch auf den Intensivstationen. Auch die Zahl der Patienten, die künstliche Beatmung benötigen, steigt wieder deutlich.

Die Bundeskanzlerin hat auch am vergangenen Wochenende wieder eindringlich an uns alle appelliert, unsere Kontakte deutlich zu reduzieren. Es liegt in unser aller Verantwortung und auch in unser aller Händen, wie sich die Fallzahlen im Herbst und Winter weiterentwickeln.

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Ein weiteres Thema in der Sitzung des Coronakabinetts war die Koordination der intensivmedizinischen Kapazitäten. Wie Sie wissen, gibt es ein Intensivregister, das täglich die freien und die belegten intensivmedizinischen Behandlungskapazitäten in Deutschland erfasst. Dieses Register enthält auch aktuelle Zahlen über Coronapatienten, die intensivmedizinisch betreut werden. Dieses Register ermöglicht, Engpässe in der Intensivversorgung frühzeitig zu erkennen. Es ermöglicht, entsprechend zu handeln und eben gegebenenfalls, wenn es an der einen Stelle keine weiteren Kapazitäten mehr gibt, an COVID-19 erkrankte Patienten zu verlegen. Dafür, das können Sie sich vorstellen, bedarf es eines entsprechenden Konzepts, um bei drohender regionaler Überlastung der Intensivkapazitäten schnell reagieren zu können und für eine Patientenverteilung sorgen zu können. Ein solches Konzept wurde vom BMI und vom Bundesgesundheitsministerium vorgelegt.

Des Weiteren ging es um die Impfstrategie. Sobald ein oder mehrere sichere und zuverlässige Impfstoffe zugelassen werden, wird die Lieferung entsprechend der Produktion nach und nach erfolgen. Es ist daher wichtig, für diese Phase eine Strategie dafür zu erarbeiten, welche Personenkreise zuerst geimpft werden sollten und wie die Impfungen organisiert werden können. Dazu kann Ihnen sicherlich das Bundesgesundheitsministerium Näheres mitteilen.

Autor: kk / © EU-Schwerbehinderung



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