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Bundesregierung: Tragen von Masken in Schulen zumutbar

Bildbeschreibung: Schüler mit Mundmaske in einem Klassenraum
Foto: © Alexandra Koch

Wie sinnvoll das Tragen von Mundmasken in Schulen für die Schülerinnen und Schüler ist, dazu äußerte sich die Bundesregierung. Insgesamt ist das ein Thema, welches in den Meinungen auseinander geht. Gerade für Eltern, die aufgrund einer Behinderung oder chronischen Erkrankung zur vulnerablen Gruppe zählen, plädieren eher für die Mund- und Nasenbedeckung.

Ein Sprecher der Bundesregierung: "Es ist so, dass wir davon ausgehen, dass das einfachste Mittel für einen Schutz das Tragen von Masken ist. Vor dem Hintergrund der Gesamtlage halten wir das Tragen von Masken daher für zumutbar, auch wenn es sicherlich gar keine Frage ist, dass das für Schülerinnen und Schüler eine Belastung darstellt. Aber vor dem Hintergrund der Gesamtlage halten wir das für zumutbar."

"Wenn alle auf ihren Plätzen sitzen und Abstand sichergestellt ist, macht das Tragen von Masken während der Unterrichtsstunden überhaupt keinen Sinn und wäre eine überflüssige Behinderung", sagte die Bundesvorsitzende Susanne Johna von dem Ärzteverband Marburger Bund im Gespräch mit der "Neuen Osnabrücker Zeitung" .

Inwiefern eine Maskenpflicht für Schülerinnen und Schüler der siebten Klasse, die im Gespräch ist, möglicherweise sinnvoll ist, dazu will, laut eines Pressesprechers der Gesundheitsminister, der Gesundheitsminister Jens Spahn noch einmal in der Ministerpräsidentenkonferenz sprechen.

Ein weiteres Thema sind die Schnelltest in Schulen. "Deutschland hat sich bereits 23 Millionen Schnelltests gesichert. Minister Spahn hat aber kürzlich noch einmal darauf hingewiesen, dass die Zahl der Antigen-Tests, die auf dem Markt verfügbar sind, schnell steigt. Diese Antigen-Schnelltests haben ja die Besonderheit, dass dafür kein Labor notwendig ist, sondern dass sie in den Einrichtungen selbst durchgeführt werden können, allerdings von geschultem Personal vor Ort.", so Teresa Nauber, Pressesprecherin des BMG. Nauber weiter: "Ihm ist es sehr wichtig, dass die Schulen und Kitas offen bleiben. Das ist wichtig für Kinder und auch für ihre Eltern. Er hat heute in diesem Interview gesagt, dass es dafür pragmatischer Lösungen bedarf, und vorgeschlagen, dass beim Auftreten eines Infektionsfalls umgehend die ganze Klasse häuslich isoliert wird und dann nach negativen Schnelltests nach fünf Tagen die negativ getesteten Schülerinnen und Schüler wieder in die Schule zurückkehren können. Er hat aber auch gesagt, dass er das gerne am Mittwoch mit den Ministerpräsidentinnen und Ministerpräsidenten besprechen möchte."

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Konkret stellt die Pressesprecherin des Bundesgesundheitsministeriums klar: "Das ist etwas, das Minister Spahn heute in einem Interview vorgeschlagen hat. Ihm ist es sehr wichtig, dass die Schulen und Kitas offen bleiben. Das ist wichtig für Kinder und auch für ihre Eltern. Er hat heute in diesem Interview gesagt, dass es dafür pragmatischer Lösungen bedarf, und vorgeschlagen, dass beim Auftreten eines Infektionsfalls umgehend die ganze Klasse häuslich isoliert wird und dann nach negativen Schnelltests nach fünf Tagen die negativ getesteten Schülerinnen und Schüler wieder in die Schule zurückkehren können. Er hat aber auch gesagt, dass er das gerne am Mittwoch mit den Ministerpräsidentinnen und Ministerpräsidenten besprechen möchte, und deswegen würde ich dem jetzt nicht weiter vorgreifen wollen."

„Die Hauptquelle der Infektion bei Kindern und Jugendlichen ist außerhalb der Schule“, sagte Matthias Keller vom Vorstand der Süddeutschen Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin. "Nur acht von mehr als 600 infizierten Kindern und Jugendlichen hätten sich in der Schule angesteckt", sagte Michael Kabesch von der Universitätskinderklinik Regensburg. Die „Passauer Neue Presse“ hatte zuerst über die Befragung berichtet.

Autor: kk / © EU-Schwerbehinderung



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