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Corona-Mutanten werden genau beobachtet

Bildbeschreibung: Ein Mann mit Mundschutz und neben ihm rechts ist ein Virus.
Foto: © fernando zhiminaicela

Der Gesundheitsausschuss des Bundestages hat sich in einer weiteren Sondersitzung mit der Infektionslage und dem laufenden Impfprogramm gegen das Coronavirus befasst. Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) und die Präsidenten des Robert-Koch-Instituts (RKI) und des Paul-Ehrlich-Instituts (PEI), Lothar Wieler und Klaus Cichutek, erläuterten den Abgeordneten am Dienstag den aktuellen Stand.

Spahn berichtete, dass inzwischen rund 1,2 Millionen Bürger geimpft worden seien.

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Auch Zweitimpfungen seien schon verabreicht worden. Derzeit sind in der EU zwei Impfstoffe zugelassen, von Biontech/Pfizer und Moderna. Mit der Zulassung des Impfstoffs von AstraZeneca wird Ende Januar gerechnet.

RKI-Chef Wieler mahnte eindringlich, die Kontakte soweit wie möglich zu reduzieren, um eine Ausbreitung des Virus und schwere Verläufe zu verhindern. Die verfügbaren Daten zeigten, dass mehr als die Hälfte der Covid-Patienten nach zwölf Wochen noch teilweise schwere Symptome zeigten, darunter Erschöpfung, Schmerzen, Herzprobleme oder Verwirrung. Wieler warnte, auch jüngere Menschen könnten schwer an Covid-19 erkranken.

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Die Virus-Mutationen werden laut Wieler genau beobachtet und ausgewertet. Derzeit stünden Mutanten aus Großbritannien, Südafrika und Brasilien unter Beobachtung. Bei Mutationen des Spike-Proteins auf der Oberfläche des Virus könnte die Immunantwort unterlaufen werden. Grundsätzlich seien Mutationen bei Viren aber nicht ungewöhnlich.

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PEI-Präsident Cichutek sagte, derzeit gebe es keine Hinweise darauf, dass die Mutationen die Schutzwirkung der Impfungen beeinträchtigen könnten. Die Nebenwirkungen der Impfungen hielten sich im Rahmen der Erwartungen, in sehr seltenen Fällen fielen sie schwerer aus. Er versicherte, bei Auffälligkeiten würde das PEI reagieren.

Autor: Bundestag/hib | © EU-Schwerbehinderung/Deutscher Bundestag



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