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Unterstützung der Pflegeeinrichtungen und Einrichtungen der Eingliederungshilfe durch Testpersonal

Bildbeschreibung: Schild der Bundesagentur für Arbeit in Nürnberg und davor retuschiert ein Corona-Test
Foto: BA / EUS-Design | © 2021

In der letzten Bund- und Länderkonferenz gab es Einigkeit, was die allgemeinen Teststrategien betrifft. In dem Beschlusstext heißt es dazu: " Neben den Pflege- und Altenheimen sind auch Einrichtungen für Menschen mit Behinderungen besonders schutzbedürftige Orte mit erhöhtem Infektionsgeschehen. Daher ist es wichtig, dass auch in diesen Einrichtungen ausreichende Testungen vorgenommen werden können. Für Leistungserbringer der Eingliederungshilfe übernimmt der Bund die Personalkosten für die Testung. Für die Sachkosten gilt die bereits getroffene Regelung in der CoronavirusTestverordnung."

Das erfolgreiche rheinland-pfälzische Modell der „Helfenden Hände“ stand dem Bund nun offenbar Pate für eine Ausweitung des Systems auf weitere Bundesländer. Mit den Beschlüssen der Ministerpräsidentenkonferenz vom 19. Januar ist vorgesehen, in einem sehr ähnlichen Vorgehen unter Einbeziehung der Bundesagentur für Arbeit und der kommunalen Spitzenverbände Unterstützung durch Ehrenamtliche für die beschriebenen Einrichtungen zu organisieren.

Das Bundesministerium für Arbeit sucht nun "helfende Hände" und teilt dazu mit:

Zur Unterstützung der stationären Pflegeeinrichtungen und Einrichtungen der Eingliederungshilfe startet die Bundesregierung heute eine bundesweite Hotline, über die sich Freiwillige für die Testung von Besucherinnen und Besuchern, Personal sowie Dienstleistern melden können.

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Die Durchführung von Antigen-Schnelltests dient dazu, den Eintrag von Infektionen in Einrichtungen zu verhindern und gleichzeitig Besuche zu ermöglichen. Dies geht jedoch mit einem zusätzlichen Personalaufwand einher. Deshalb sollen kurzfristig Personalressourcen erschlossen und geschulte Personen zur Unterstützung an bedarfsmeldende Einrichtungen vermittelt werden.

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In einem ersten Schritt werden für einen Zeitraum von etwa drei Wochen weitere Soldatinnen und Soldaten die Einrichtungen im Rahmen der Amtshilfe personell unterstützen. In einem zweiten Schritt sollen Freiwillige eingesetzt werden, deren Interessenbekundungen von der Bundesagentur für Arbeit in einem den Vorgaben des Datenschutzes entsprechenden Verfahren an die Städte, Gemeinden und Landkreise vermittelt werden. Die Schulung der Freiwilligen wird vor Ort vom Deutschen Roten Kreuz übernommen. Die Anstellung erfolgt bei den jeweiligen bedarfsmeldenden Einrichtungen.

Zur Information von Freiwilligen hat die Bundesagentur für Arbeit unter https://www.arbeitsagentur.de/corona-testhilfe eine Informationsseite eingerichtet, auf der sich interessierte Personen darüber informieren können, ob in ihrer Region Freiwillige zur Unterstützung gesucht werden. Landkreise und kreisfreie Städte wurden bereits aufgerufen, ihren Bedarf an Testhelferinnen und Testhelfern zu melden. Dieser wird stets aktuell auf der Internetseite angezeigt.

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Interessierte können sich bei der eigens eingerichteten, bundesweiten Hotline der Bundesagentur für Arbeit melden, zu grundlegenden Voraussetzungen informieren und ihre Interessenbekundungen hinterlassen.

Die Hotline ist unter 0800 4 555532 erreichbar und von montags bis freitags von 8:00 – 18:00 Uhr besetzt.

Autor: kk / © EU-Schwerbehinderung



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