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Pflegeverband fordert besseren Schutz für Pflegepersonal wegen hochinfektiösen Sars-CoV-2- Variante B.1.1.7

Bildbeschreibung: Ein Pflegerin mit einer Mundmaske und Haarschutzhaube.
Foto: © Bermix Studio

Die Vorstandsvorsitzende des Deutschen Berufsverbands für Pflegeberufe (DBfK) Nordost, Swantje Kersten, hat besorgt auf die Meldung reagiert, dass das Vivantes Humboldt-Klinikum in Berlin-Reinickendorf für Neuaufnahmen gesperrt werden musste. Bei bisher 14 Patient:innen und Mitarbeiter:innen des Klinikums wurden Ansteckungen mit der die hochinfektiösen Sars-CoV-2- Variante B.1.1.7 aus Großbritannien nachgewiesen.

"Keine dieser Infektionen konnte über eine Reiseanamnese erklärt werden. Damit haben sich höchstwahrscheinlich erneut Pflegefachpersonen im Arbeitskontext angesteckt.“, so Kersten. Die verhängte Quarantäne für alle Beschäftigten, die nur noch zwischen Wohnort und Klinikum pendeln sollen, wirft zahlreiche Fragen auf: „Die Versorgung der Patientinnen und Patienten muss selbstverständlich sichergestellt sein, doch wie werden die Pflegefachkräfte in dieser belastenden Situation medizinisch und psychologisch betreut?

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Welche zusätzlichen Hygienemaßnahmen werden eingeführt, um Personal und Patient:innen vor B.1.1.7 zu schützen? Wie ist der Weg zur Arbeit abgesichert, um eine Verbreitung der Virusvariante zu vermeiden? Und welche Unterstützung erfahren Pflegefachleute, um ihren familiären Alltag in der Pendelquarantäne zu organisieren?“, so Kersten weiter.

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Der Vorstand des DBfK Nordost sieht hier sowohl Vivantes, das zuständige Gesundheitsamt als auch die politische Entscheidungsebene in der Pflicht, das Pflegepersonal bestmöglich zu schützen, die Verbreitung der Sars-CoV-2-Variante B.1.1.7 einzudämmen und die möglichen Ansteckungen im Arbeitskontext zu untersuchen. „Pflegefachpersonen sind der essenzielle Faktor in der Bekämpfung dieser Pandemie und leisten bereits seit Monaten Außerordentliches.

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Sie verdienen nicht nur Anerkennung, sondern in erster Linie Schutz vor Gesundheitsrisiken und zudem Absicherung im Schadensfall“, so Kersten abschließend. Dies sei man auch den Familien der betroffenen Pflegenden schuldig.

Autor: DBfK / © EU-Schwerbehinderung



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