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Studie aus Israel: BioNTech-Impfstoff verhinderten die Virusübertragung zu 89,4 Prozent

Bildbeschreibung: Eine Impfstoffdose von BionTech/Pfizer.
Foto: © x3

Eine neue Studie aus Israel belegt erstmals, dass mit dem Corona-Impfstoff von BioNTech und Pfizer geimpfte nicht nur vor einer Erkrankung an dem Coronavirus geschützt sind, sondern das dieser auch zu 89,4 Prozent eine Übertragung des Virus an andere verhindert. Dieses berichtete der „Spiegel“, der sich dabei auf eine mit dem israelischen Gesundheitsministerium durchgeführte Beobachtungsstudie beruft.

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Lange war die Frage da ob, nach einer Impfung, dass Coronavirus an andere weitergeben werden könnte. Die neue Studie aus Israel zeigt, dass der Impfstoff von BioNTech/Pfizer die Übertragung des Virus wesentlich verringern kann. So machen die Daten Hoffnung auf eine „Rückkehr zum normalen Leben“.

Nach einer abgeschlossenen Impfung mit dem Wirkstoff der Hersteller BioNTech und Pfizer, sind wohl Menschen nicht ansteckend. Dieses geht aus einer Studie des israelischen Gesundheitsministeriums und Pfizer hervor. Laut den Daten schützt der Impfstoff zu 90 Prozent vor einer Weitergabe des Coronavirus, berichtet die "Bild"-Zeitung. Dabei basiere die Studie auf Daten von 1,1775 Millionen geimpften Israelis. So seien damit Geimpfte nicht nur vor einer Erkrankung geschützt, sondern können offenbar andere Menschen zu einer sehr hohen Wahrscheinlichkeit auch nicht mehr anstecken.

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Karl Lauterbach, der SPD-Gesundheitsexperte, hatte sich auf die Daten der Studie bezogen und äußerte die Hoffnung, dass sich mit dem Impfstoff von BioNTech/Pfizer eine Herdenimmunität erreichen ließe. „Diese Auswertungen sind von großer Bedeutung. Sie sind der erste klare Hinweis darauf, dass man sich nach der Impfung nicht ansteckt und auch nicht ansteckend ist", sagte Lauterbach der "Bild am Sonntag". Damit würde die Impfung eine Herdenimmunität tatsächlich ermöglichen - "und die Rückkehr zum normalen Leben möglich machen".

In Israel wurden seit dem 19. Dezember rund 4,3 Millionen Erst- und knapp drei Millionen Zweiimpfungen durchgeführt. Insgesamt haben fast 3,2 Millionen Menschen eine erste und fast 1,7 Millionen eine Zweite Impfung erhalten.

Zudem hat Israel Erleichterungen für seine Bürger/innen eingeführt, die bereits gegen das Coronavirus geimpft sind oder nach einer Erkrankung wieder genesen sind. Die Bürger erhalten einen Grünen Pass mit dem sie etwa Theater, Sportereignisse, Fitness-Studios und Hotels besuchen dürfen.

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Gesundheitsminister Juli Edelstein schrieb auf Twitter, mehr als 3,2 Millionen Israelis könnten ab sofort diese Vorteile genießen. Ziel ist es, die Wirtschaft im Land wieder anzukurbeln. "Der 'Grüne Pass' öffnet das Land schrittweise wieder", sagte Regierungschef Benjamin Netanyahu.

Autor: md / © EU-Schwerbehinderung



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