EU-Schwerbehinderung

Das Online-Nachrichtenmagazin.
Politik, Soziales, Behinderung, Rente
und vieles mehr .... Kritisch, sachlich und offen. Pflege-news Nachrichtendienst zur Behindertenpolitik, Behinderung, Schwerbehinderung, Nachrichten

Lauterbach zu Coronavirus-Mutationen "Wir sind am Beginn der dritten Welle"

Bildbeschreibung: Karl Lauterbach, der Gesundheitspolitiker mit einer Mundmaske.
Foto: © kk I EU-Schwerbehinderung

Nach Ansicht des Gesundheitsexperten Karl Lauterbach (SPD), stehe Deutschland vor Beginn einer Dritten Welle hinsichtlich der Corona-Pandemie. Lauterbach warnte vor der mutierten Coronavirus Varianten aus Großbritannien und Südafrika, die sich in Deutschland immer stärker ausbreiten würde. "Ich halte es für gesichert, dass diese Zahlen darauf hinweisen, dass wir am Beginn der dritten Welle sind", sagte er gegenüber dem SWR. „Der Lockdown ist stark genug, das ursprüngliche Sars-CoV-2 zu verdrängen. Die neuen Mutanten, insbesondere die aus Großbritannien und Südafrika, aber dehnen sich weiter aus“, so Lauterbach.

So würde es sich in einer komplett neuen Pandemie handeln. Zudem seien nach Ansicht von Lauterbach, mit dem derzeitigen Lockdown, die neuen Varianten des Coronavirus nicht mehr zu stoppen.

Um diesen Inhalt anzusehen,
akzeptieren Sie bitte alle Cookies

Das Robert-Koch-Institut (RKI) hatte bereits am Samstag mehr Neuinfektionen gemeldet, als noch vor einer Woche, zudem ist der R-Wert zuletzt leicht angestiegen. Daran seien vor allem die Mutationen schuld, so Lauterbach. Die ursprüngliche Coronavirus-Variante (SARS-CoV-2) hätte die Notwendigkeit der Lockdowns verdrängen können, jedoch werden die jetzigen Maßnahmen für die Mutationen nicht ausreichen. So rechne er eher damit, dass sie das alte Virus verdrängen werden. "Die dritte Welle ist gleichzeitig auch der Beginn einer neuen Pandemie", so der SPD-Politiker.

Werbung

Mehr Impfungen und mehr Tests

Die bekannten AHA-Regeln, Abstand, Hygiene und Alltagsmaske (medizinische Maske) würden auch gegen die Mutierten Varianten wirken, jedoch wegen der höheren Ansteckungsgefahr, schlechter. Darum müssten sie noch strenger eingehalten werden, betonte Lauterbach. Außerdem brauche man mehr Corona-Schnelltests und mehr Impfungen. Dabei kritisierte Lauterbach in dem Zusammenhang, dass der Impfstoff von AstraZeneca „zu Unrecht in Verruf geraten" sei.

Abonnieren Sie unseren Newsletter*

* Mit den Abonnoment des Newsletters, akzeptieren Sie unsere Datenschutzrichtlinie

Zudem sei es nicht akzeptabel, dass der AstraZeneca-Impfstoff in den Corona-Impfzentren nur herumliege, so Lauterbach. Auch könnten Lehrkräfte damit geimpft werden. So müsse er jetzt in allen drei Priorisierungsgruppenschnell schnell verimpft werden. Dieses sei eine "pragmatische Lösung".

Der Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) sprach am Samstag von einer „echt schwierigen Phase". Jedoch würden die Impfungen Zuversicht geben. Dabei kündigte Spahn an, die Impfverordnung anzupassen, um Grundschullehrer und Erzieher höher zu priorisieren. (wir berichteten)

Autor: md / © EU-Schwerbehinderung



Werbung

Coronavirus

Aktuelle Nachrichten

weitere Nachrichten

Kurznachrichten

Kommentare (0)

Rated 0 out of 5 based on 0 voters
Bisher wurden hier noch keine Kommentare veröffentlicht

Einen Kommentar verfassen

  1. Posting comment as a guest. Sign up or login to your account.
Rate this post:
Anhänge (0 / 3)
Deinen Standort teilen



0
+

Gefällt Ihnen der Artikel?

Liken Sie uns. Vielen Dank