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SoVD: „Politik muss Impfmanagement in den Griff bekommen“

Bildbeschreibung: Jemand der eine Spritze bekommt.
Foto: © kk I EU-Schwerbehinderung

Die aktuellen Bund-Länder-Beschlüsse machen eine umfassende Einbindung von Hausärzten beim Impfen bis Ende März möglich. Der Sozialverband Deutschland (SoVD) in Niedersachsen fordert deshalb jetzt von der Landesregierung einen schnellen Plan. Aus Sicht des Verbandes dürfe sich das bisherige Impfchaos nicht weiter fortsetzen, die Menschen seien bereits zutiefst verunsichert. „Wir müssen Niedersachsen dringend aus dem Tabellenkeller holen“, fordert Bernhard Sackarendt, SoVD-Landesvorsitzender, angesichts der derzeitigen Impfsituation im Land.

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Impfen und testen – das sind laut Experten zum jetzigen Zeitpunkt die wirksamsten Strategien bei der Eindämmung des Corona-Virus. Aus Sicht des größten Sozialverbandes in Niedersachsen gibt die Landesregierung dabei allerdings keine gute Figur ab. „Angefangen hat es mit dem Chaos bei den Einladungsschreiben, weitergegangen ist es mit der schlechten Erreichbarkeit der Impfhotline. Es ist an der Zeit, dass die Politik ihr Impfmanagement in den Griff bekommt“, sagt Sackarendt.

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Die Landesregierung müsse deshalb dringend einen pragmatischen Plan entwickeln, wie Hausärzte die Impfung bis Ende März flächendeckend übernehmen können. „Sie kennen ihre Patientinnen und Patienten am besten, haben alle wichtigen Daten und die Wege sind kurz“, so der SoVD-Chef. Bereits die Vergabe von Impfterminen habe gezeigt, dass ein ausschließlich zentrales Vorgehen nicht immer von Vorteil ist. „Deshalb ist es jetzt dringend notwendig, dass zusätzlich zu den bereits vorhandenen Impfzentren die bewährten und bereits vorhandenen Strukturen der Hausärzte genutzt werden“, betont Sackarendt.

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Sowohl der Ministerpräsident als auch die neue Gesundheits- und Sozialministerin Daniela Behrens haben deutlich gemacht, dass das Thema Impfen bei ihnen Priorität hat. „Jetzt können sie zeigen, dass sie es ernst meinen. Sonst verspielen sie vollständig das Vertrauen der Bürgerinnen und Bürger“, ist sich der Landesvorsitzende sicher.

Autor: kk / © EU-Schwerbehinderung



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