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Kritik an Spahn wächst: Schnelltests „zu spät, zu langsam, zu wenig bestellt“

Bildbeschreibung: Der Bundesgesundheitsminister Jens Spahn.
Foto: © kk I EU-Schwerbehinderung

Die Kritik an Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU), wächst auch in der großen Koalition. CSU-Generalsekretär Markus Blume sagte gegenüber der „Welt“ (Samstag): „Tests sind die Brücke bis zum Impfangebot für alle. Aber leider sehen wir auch hier wieder: Es wurde zu spät zu langsam zu wenig bestellt. Man muss deutlich sagen, es sind wohl Fehler im Bundesgesundheitsministerium passiert. Jetzt muss endlich geliefert werden.“

Dabei gerät der Bundesgesundheitsminister immer weiter und Druck. So scheinen all die Vorwürfe und Kritik an Spahns Nervenkostüm zu zehren.

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Am Donnerstag, in einer Videokonferenz der neugeschaffenen „Taskforce Testlogistik“ mit dem Verkehrsminister Andreas Scheuer (CSU), brach es aus Spahn heraus, wie die „Bild“ berichtet. Dabei ging es in dem Gespräch mit Vorstandschefs der größten deutschen Supermarkt- und Drogerieketten, um die Organisation von Corona-Schnelltests.

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Spahn kritisierte, die Testbeschaffung sei Ländersache: „Ich weiß nicht, warum wir denen immer die Dinge regeln sollen, weil die Länder es irgendwie nicht hinkriegen.“ Der Minister hatte gegenüber der Bild seinen Ausbruch bestätigt. „Mir ist in einer internen Runde der Kragen geplatzt“, sagte er Zeitung. Weiter sagte Spahn: „Einige Länder drücken sich vor ihrer Verantwortung, Corona-Tests für Schulen und Kitas zu besorgen. Das ist ureigene Aufgabe der Länder. Doch statt diese wahrzunehmen, zeigen sie auf den Bund.“

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Die Sozialverbände in Deutschland fordern mehr kostenlose Corona-Schnelltests für Menschen, die wenig Geld haben und warnen gleichzeitig dabei vor vertiefte soziale Spaltung der Gesellschaft. „Ein kostenfreier Test pro Person und Woche ist nicht genug, besonders wenn der Besuch von Veranstaltungen von einem negativen Testergebnis abhängig gemacht wird“, sagte die Präsidentin des VdK, Verena Bentele, gegenüber der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ (Samstag).

Autor: md / © EU-Schwerbehinderung



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